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Alex Marshall – A Blade of Black Steel

Rezensionsheader A Blade of Black Steel

Das erfreulich emanzipierte Frauenbild in der „The Crimson Empire“-Trilogie ist kein Versehen, sondern Absicht. Der Autor Alex Marshall konzipierte bewusst ein tolerantes Setting voller Diversität. Auf dem Stern gibt es keine Homophobie, keine Transphobie, keine sexualisierte Gewalt und bis auf eine Ausnahme auch keinen institutionalisierten Rassismus. Sein Ziel war, die Vielfalt der Realität zu repräsentieren und Diskriminierung durch deren Abwesenheit zu thematisieren. Er wollte beweisen, dass moderne Fantasy spannend und actionreich sein kann, ohne die Defizite unserer Gesellschaft zu reproduzieren. Ich finde, das ist ein mutiger Schritt, der dem Genre guttut. Umso mehr freute ich mich auf den zweiten Band „A Blade of Black Steel“.

Der Sieg der Kobalt-Kompanie war teuer erkauft. Zahllose Soldat_innen wurden von dem schwarzen Portal, das die Burnished Chain heraufbeschwor, verschluckt. Ji-hyeon und ihre Berater_innen müssen entscheiden, wie es für ihre stark dezimierten Truppen weitergehen soll. Eine erneute Offensive der königlichen Streitkräfte würden sie nicht überstehen. Doch nach dem unheilvollen Ritual sind die Fronten unklar. Es besteht die Chance, die gegnerische Generalin davon zu überzeugen, dass die Chain Pläne verfolgt, die die Autorität der Karmesinroten Königin gefährden. Um sich aus dem Patt zu manövrieren, müssen sie geeint auftreten – leider ist Maroto noch immer verschwunden und Zosia sucht von Rachedurst getrieben die Konfrontation mit ihrer Nachfolgerin. Streit und Intrigen lähmen die Kobalt-Kompanie. Gerade, als alle glauben, schlimmer könne es nicht kommen, erreichen sie Gerüchte, dass das Ritual der Chain weit bedeutendere Folgen hatte als nur ein neues Portal. Das Versunkene Königreich Jex Toth soll sich erhoben haben. Angeblich sammelt sich dort eine unmenschliche Armee, bereit, den Stern anzugreifen. Die Kobalts müssen wählen: werden sie helfen, den Stern zu schützen oder nutzen sie Gunst der Stunde für ihre eigenen Ziele?

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Montagsfrage: Unverhofft kommt oft?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Das erste, was ich heute gesehen habe, war strahlender Sonnenschein, der durch mein Schlafzimmerfenster fiel. Nach den vielen Regentagen der letzten Woche kann ich mir keine schönere Art und Weise vorstellen, aufzuwachen. Das wundervolle Wetter lenkt mich sogar davon ab, dass meine linke Hüfte immer noch bei jedem Schritt schmerzt, weil ich am Wochenende vom Pferd geplumpst bin. Ungeschicktes Fleisch und so… 😉
Die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja hat leider nichts mit einer lachenden Sonne zu tun, dafür aber mit positiven Überraschungen:

Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Um diese Frage zu beantworten, musste ich relativ weit in meiner Leseliste zurückgehen. Wenn ich mir ein Buch zulege, rechne ich eigentlich grundsätzlich damit, dass es mir gefallen wird, sonst würde ich es ja gar nicht erst kaufen. Ich bin daher nur selten überrascht, wenn sich ein Buch als richtig gut entpuppt. Die Ausnahme sind Rezensionsexemplare. Bei Rezensionsexemplaren schraube ich meine Erwartungen in der Regel von vornherein herunter, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass diese oft noch nicht ganz ausgereift sind. Ich lasse mich in diesen Fällen lieber eines Besseren belehren, statt enttäuscht zu werden.
Wie sehr sich das lohnen kann, bewies mir im Mai 2016 „Shadow, Shadow“ (The Shadow Pines Trilogy #1) von V.B. Marlowe. Der Trilogieauftakt staubte mehr als ein Jahr auf meinem digitalen SuB ein, bevor ich es mir endlich vornahm. Im Nachhinein bereue ich, dass ich es so lange warten ließ. Ich war völlig perplex, wie gut dieses Buch ist. Es ist ein echter Geheimtipp und ich hätte niemals nie nicht damit gerechnet, dass mich das gute Stück dermaßen mitreißen würde, dass ich es innerhalb von 24 Stunden auslese. Ich habe wie im Rausch gelesen, war hingerissen von den originellen Ideen der Autorin und den überzeugenden Charakteren. Mir klappt noch immer die Kinnlade nach unten, wenn ich daran denke. Ich lege euch „Shadow, Shadow“ wirklich nachdrücklich ans Herz, denn es geschieht selten, dass ein Erstling dieses qualitative Niveau erreicht. Lest euch meine Rezension durch, die hinter dem Titel verlinkt ist, wenn ihr mir nicht glauben wollt. Unverhofft kommt oft trifft hier auf jeden Fall zu.

Welches Buch hat euch richtig baff zurück gelassen?

Ich schätze, wenn ich mich heute durch eure Beiträge wühle, wird meine Wunschliste wieder um das eine oder andere Buch anwachsen. 😉 Ich freue mich auf eure Empfehlungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen und hoffentlich ebenfalls sonnigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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[Schlüpftag-Special] Zurück zu meinen Anfängen ODER Was habe ich mir nur dabei gedacht?

Schlüpftag

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich weiß, es ist Montag. Ich weiß, eigentlich erwartet ihr von mir, dass ich die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworte. Da es sich dabei heute allerdings um eine offene Montagsfrage und darüber hinaus die letzte des Jahres 2016 handelt, setze ich aus. Nicht nur, weil ich meiner Meinung nach konstant alle Montagsfragen dieses Jahres beantwortet habe, sondern auch, weil ich heute ausnahmsweise mal etwas in eigener Sache zu feiern habe. Jetzt mal alle die Ohren zuhalten, ich möchte singen!

Happy Birthday to me, Happy Birthday to me, Happy Birthday lieber wortmagieblog, Happy Birthday to me! 😀
Ja, es ist wieder einmal so weit. Heute wird der wortmagieblog unfassbare 3 Jahre alt! Der dritte Schlüpftag ist ein Meilenstein, den ich ohne euch niemals erreicht hätte. Ich danke euch für eurer Feedback, eure Kommentare und natürlich eure Likes! Ihr seid die Besten! Bis heute macht mir das Bloggen unheimlich viel Spaß, ich möchte es in meiner Freizeitgestaltung nicht mehr missen und hoffe, dass ich euch noch viele Jahre erhalten bleiben und Freude bereiten kann!

Zu meinem ersten Blog-Schlüpftag 2014 habe ich euch 52 Fakten über mich selbst verraten. Letztes Jahr habe ich einfach nur Danke gesagt. Für dieses Jahr habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht, um diesen Tag zu feiern.
Meine erste Rezension auf dem wortmagieblog ging am 20. Dezember 2013 online. Es war eine Buchbesprechung von „Dark Eden“ von Chris Beckett und ja, sie existiert noch. Also dachte ich mir, schauen wir uns doch mal an, wie sehr sich mein Schreibstil in 3 Jahren verändert hat.

Heute nehme ich mir – zu unser aller Belustigung – meine erste Blog-Rezension vor und korrigiere sie. Ich werde gnadenlos alles hervorheben, was meiner Meinung nach mangelhaft, sinnlos und überflüssig ist. Absatz für Absatz werde ich das gute Stück auseinandernehmen, meine eigene Arbeit unnachgiebig kommentieren und meinem vergangenen Ich freimütig mitteilen, was ich jetzt von diesem ersten wahrhaft öffentlichen Versuch einer Buchbesprechung halte. Ich verspreche, streng mit mir selbst zu sein. Danach werde ich die Rezension dann auch noch neu schreiben, damit ihr damals und heute direkt vergleichen könnt.

Habt ihr Lust, gemeinsam mit mir über meine ersten tapsigen Schritte auf dem Weg zu einer hoffentlich recht passablen Buchbloggerin zu lachen? Na dann los, ich lade euch ein!

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12 Kommentare

Verfasst von - 19. Dezember 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Eigenheiten eines Bücherwurms?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Wisst ihr was? Ich muss jetzt noch zwei Wochen arbeiten, dann habe ich Urlaub – für fabelhafte 3 Wochen! Da ich mich schon seit Wochen fühle, als würde ich auf dem Zahnfleisch kriechen, ist es dringend Zeit. Vielleicht komme ich dann auch endlich mal dazu, alles abzuarbeiten, was an Blog-Arbeit liegen geblieben ist. Wir werden sehen. Zwei Wochen noch, das heißt, noch zwei Montagsfragen vom Buchfresserchen Svenja. Die heutige finde ich mal wieder richtig toll:

Welche 5 Eigenheiten oder Verhaltensweisen zeichnen dich – vom Lesen abgesehen – als Bücherwurm aus?

Das ist wirklich eine gute Frage. Was machen Bücherwürmer anders als der durchschnittliche Leser? Ich denke, ein Bücherwurm empfindet für Bücher und das Lesen einfach einen Funken mehr Leidenschaft. Wir sind kompromissloser, beschäftigen uns intensiver mit Literatur, räumen Büchern mehr Raum in unseren Leben ein. Das Wie ist dabei natürlich absolut individuell. In meinem Fall äußert sich meine Leidenschaft folgendermaßen:

1. Ich verlasse das Haus nie ohne ein Buch in meiner Tasche.

2. Ich habe immer eine aktuelle Lektüre. Habe ich ein Buch beendet, beginne ich sofort das nächste. Ich mache keine Pausen vom Lesen.

3. Betrete ich eine Buchhandlung, will ich nie „einfach nur mal gucken“. Ich behaupte zwar das Gegenteil, auch mir selbst gegenüber, aber in Wahrheit habe ich eine ganze Kartei in meinem Kopf, in der fein säuberlich abgespeichert ist, welche Bücher ich bereits gelesen habe, welche ich besitze und welche ich mir noch zulegen möchte. Ich bin niemals planlos und selbst beim Stöbern suche ich hauptsächlich nach Lektüre, die auf meiner Wunschliste vermerkt ist. Natürlich bin ich trotzdem offen für Neuentdeckungen, doch ich lege es nicht darauf an. Muss ich ja auch nicht, denn ich weiß ja bereits, was ich haben möchte.
Ich schlendere mit dem Smartphone bewaffnet durch die Gänge. Es ist mir egal, wie das aussieht. Falls mich meine Kopf-Kartei im Stich lässt, gibt mir das die Möglichkeit, herauszufinden, in welchem Zusammenhang mir ein bestimmtes Buch schon einmal begegnet ist. Ich vermeide so, unwissentlich einen Folgeband zu kaufen. Außerdem habe ich mir angewöhnt, vor jedem Kauf einen schnellen Preischeck zu machen. Wenn man Bücher wie ich massenweise kauft, spielen selbst 1-2€ Ersparnis eine Rolle.
Manchmal murmele ich auch vor mich hin in einer Buchhandlung: „Hab ich“, „Kenn ich“, „Will ich“.

4. Ich hänge keine Bilder, Fotos oder Poster an die Wände meines Wohnzimmers. Meiner Ansicht nach ist das Platzverschwendung. Ich brauche jedes freie Fleckchen für weitere Bücherregale. Wenn alle Wände eines Tages voll sind, muss ich wohl umziehen.

5. Meine Liebe zum Lesen und zu Büchern ist so groß, dass ich mir vor ein paar Jahren ein Bücherregal auf die Innenseite meines rechten Oberarms tätowieren ließ. Hebe ich den Arm und trage ein kurzärmeliges Shirt, kann jede_r sehen, wo meine Prioritäten liegen.

Welche 5 Verhaltensweisen brandmarken euch als Bücherwurm?

Mir wären noch mehr Eigenheiten eingefallen, die mich als Bücherwurm auszeichnen, aber Svenja fragte nach fünf. Jetzt bin ich äußerst gespannt, welche Punkte ihr aufgezählt habt und in welchen ich mich selbst wiedererkenne. Ich freue mich schon auf das Stöbern in euren Antworten und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
15 Kommentare

Verfasst von - 24. Oktober 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Buchclub?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Hach, was freue ich mich, dass ich heute frei habe. Da die liebe Svenja aka Buchfresserchen ein paar Probleme mit ihrem Internet hat, ist die Montagsfrage wesentlich später als sonst online gegangen. Müsste ich arbeiten, hätte ich keine Chance, sie noch zu beantworten. Ich würde jetzt essen und mich dann fertig machen. Aaaaaber: ist ja nicht der Fall. 😀 Also, los geht’s:

Bist du in einem Buchclub?

Nein, bisher nicht, obwohl ich das gern ausprobieren würde. Leserunden sind ja nicht so mein Ding, weil mir die Muße fehlt, regelmäßig während einer Lektüre etwas zu posten. Das funktioniert eigentlich nur, wenn ich ein Buch mit einer einzigen weiteren Person lese, so als Buddy Read. Ich kann mir vorstellen, dass das ganz anders wäre, wenn ich die Chance hätte, ein Buch erst auszulesen und mich dann persönlich mit anderen darüber auszutauschen, schön gemütlich in einer Runde. Deswegen plane ich, der Otherland Buchhandlung am 12. August mal wieder einen Besuch abzustatten. Mit dem letzten Newsletter kam nämlich die Ankündigung für den ersten Termin des Otherland Speculative Fiction Book Club. Einmal monatlich soll ein englischsprachiges Buch gelesen und darüber gesprochen werden, ebenfalls in Englisch. Das erste Buch ist „Oryx and Crake“ (MaddAddam #1) von Margaret Atwood. Der Name der Autorin ist mir natürlich bereits begegnet, aber die Lektüre kenne ich bisher nicht. Der Klappentext klingt okay, von selbst würde ich es mir allerdings nicht zulegen. Da mir die Erfahrung eines richtigen Buchclubs jedoch wichtiger ist als die Lektüre selbst, bin ich gewillt, es zu versuchen. Ich warte jetzt eigentlich nur noch auf meinen Dienstplan für August, damit ich sicher sein kann, dass ich auch hingehen kann, bevor ich mir das Buch kaufe. Falls mir doch etwas dazwischen kommt, habe ich mir auch schon das nächste Buch angesehen, „All the Birds in the Sky“ von Charlie Jane Anders. Tatsächlich gefällt mir die Aussicht, dieses Buch zu lesen, sogar noch besser; es wäre also grundsätzlich kein Problem, wenn ich bis September warten müsste. Trotzdem wäre ich schon gern beim ersten Termin dabei. Drückt mir die Daumen, dass es klappt, dann kann ich die heutige Frage vielleicht bald mit „Ja“ beantworten. 😉

Seid ihr Mitglieder in Buchclubs?

Ich freue mich wie üblich sehr auf eure Anekdoten und Kommentare und kann es kaum erwarten, einen Beitrag zu finden, der mir erklärt, wie das eigentlich abläuft! 😀 Einen wundervollen Wochenstart für euch alle!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Kai Meyer – Blutbuch

2016-06-19 - Meyer Blutbuch

Nach der Veröffentlichung meiner Rezension zu „Nachtland“ erwartete mich eine kleine Überraschung. Mit jeder Publikation eines neuen Blogbeitrags wird automatisch ein Tweet gepostet, den ich vorher formuliert habe. Ich wusste, dass Kai Meyer ebenfalls auf Twitter vertreten ist, ich habe aber nicht angenommen, dass er meine Rezensionen lesen würde. Da habe ich ihn wohl unterschätzt. Meyer antwortete auf meinen Post zu „Nachtland“ und ging sogar auf meine Kritik ein. Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. Es ist eine große Ehre, dass sich ein berühmter Autor wie Kai Meyer die Zeit nimmt, meine Gedankengänge zu seinem Buch zu lesen. Wer weiß, vielleicht höre ich ja erneut von ihm, sobald diese Rezension zu „Blutbuch“ online ist. 😉

Als die Ideen das Sanktuarium zerstörten, wurde Furia nicht ausgelöscht, sondern strandete zwischen den Seiten der Welt. Halb bewusstlos fand sie ein Bibliomant und brachte sie in die Nachtrefugien, einen ungastlichen Ort ewiger Dunkelheit, das schmutzige Geheimnis der Adamitischen Akademie. Hier leben die Tintlinge unter der Herrschaft von Phaedra Herculanea. Furia möchte heimkehren, aber die Urmutter der Bibliomantik hat andere Pläne. Die Macht, die Siebenstern Furia verlieh, wird ihr jetzt zum Verhängnis. Währenddessen verschlingen die Ideen die Errungenschaften der Bibliomantik. Die Akademie, angeführt von Cats Vater Jonathan Marsh, wird die Refugien aufgeben und die Zugänge verschließen, um den Vormarsch der Ideen aufzuhalten. Hunderte Menschen und Exlibri werden sterben.
Die bibliomantische Welt droht, in sich zusammenzubrechen. Nun liegt es allein in Furias Händen, sie zu bewahren. Die Bücher der Schöpfung rufen nach ihr. Doch welchen Preis wird sie für die Rettung einer ganzen Welt zahlen müssen?

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V.B. Marlowe – Ember, Ember

2016-05-29 - Marlowe Ember Ember

Autor_innen und ihre Pseudonyme. Es ist zum Haare raufen. Wie ihr euch vielleicht erinnert, erwähnte ich in der Rezension zu „Moonlight, Moonlight“, dass „The Girl with the Blood Red Lips“ V.B. Marlowes Erstling war. Das ist korrekt. Allerdings schreibt die Dame nicht nur unter diesem Namen, sondern auch als Tiffany Nicole Smith und veröffentlichte bereits 2013 ihre ersten Romane. Es ist nicht nachvollziehbar, bei welcher Identität es sich um eine Erfindung handelt. Vielleicht sind beide Namen Pseudonyme? Ich verstehe, warum Autor_innen Pseudonyme verwenden, bin als Leserin jedoch genervt davon, weil es dadurch schwierig ist, mehr als die harten Eckdaten über den/die Verfasser_in einer Geschichte herauszufinden. Ich wüsste gern mehr über die Frau, der ich die „Shadow Pines Trilogy“ samt dem Finale „Ember, Ember“ zu verdanken habe.

Die Flucht ist fehlgeschlagen. Harley und Brock wurden von einer paramilitärischen Firma gefangen genommen. Allein den Schatten haben sie es zu verdanken, dass sie nicht hingerichtet wurden. Die Firma verkauft sie an eine Forschungseinrichtung, in der früher oder später mit ihnen experimentiert werden wird. In den endlosen, sterilen Fluren des Instituts erhalten Harley und Brock überraschenderweise endlich die Antworten, nach denen sie so lange suchten. Die Wahrheit ist katastrophal und stellt alles in Frage, was die beiden über sich zu wissen glaubten. Doch sie können sich keine Schwäche erlauben, denn ihnen läuft die Zeit davon. Nicht nur ihre Leben stehen auf dem Spiel, auch die Zukunft von Shadow Pines ist in Gefahr. Ihnen bleibt keine andere Wahl, als ein weiteres Mal zu fliehen, wenn sie ihre Familien wiedersehen und die Stadt retten wollen. Haben sie gegen einen scheinbar übermächtigen Feind überhaupt eine Chance?

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