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Neil Gaiman – American Gods

Mein erstes Date mit Neil Gaiman wollte ich ursprünglich mit „Neverwhere“ bestreiten. Jahrelang schlich ich um den populären Fantasy-Autor, der eng mit Terry Pratchett befreundet war, herum. Ich hatte Respekt vor seinem Ruf und traute mich einfach nicht, ihn kennenzulernen. Dann sahen der Lieblingsmensch und ich den Trailer zur Amazon-Serie „American Gods“. Ich wusste, dass es sich dabei um die Verfilmung von Gaimans gleichnamigen Roman handelt und als der Lieblingsmensch äußerte, dass er der Serie eine Chance geben wollte, entschied ich spontan, zuerst das Buch lesen zu wollen. Mein erstes Date mit Gaiman sollte nicht länger „Neverwhere“ sein. Es sollte „American Gods“ sein.

Nach 3 trostlosen Jahren im Gefängnis wünscht sich Shadow nur noch eines: er möchte nach Hause, zu seiner Ehefrau Laura. Als ihn der Gefängnisdirektor in sein Büro bestellt, ahnt er, dass ihn schlechte Nachrichten erwarten. Betäubt lauscht er den Worten des Direktors, der ihm mitteilt, dass Laura bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben kam. Er wird verfrüht entlassen, um an ihrer Beerdigung teilnehmen zu können. Von einem surrealen Gefühl der Unwirklichkeit begleitet besteigt er ein Flugzeug, das ihn an einen Ort bringen soll, der nicht länger sein Zuhause ist. Neben ihm sitzt ein gut gekleideter älterer Herr. Er stellt sich als Mr. Wednesday vor. Obwohl sie sich gerade erst kennenlernen, weiß er Dinge über Shadow, die er unmöglich wissen kann und bietet ihm einen Job an. Shadow findet ihn seltsam, doch er hat kein Leben, zu dem er zurückkehren könnte. Er hat nichts zu verlieren. Er schlägt ein, unwissend, dass er schon bald in einen kosmischen Sturm hineingezogen werden wird. Um sich zu schützen, muss Shadow den Funken wiederfinden, der mit Laura starb: seinen Glauben.

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Verfasst von - November 14, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Joanne K. Rowling, Jack Thorne & John Tiffany – Harry Potter und Das verwunschene Kind

Die Rezension zu „Harry Potter und Das verwunschene Kind“ ist vermutlich die seltsamste, die ich jemals geschrieben habe. Die ganze Situation ist maßlos seltsam. Bereits die Aussicht, nach all den Jahren ins Potter-Universum zurückzukehren, erst durch den Reread (gemeinsam mit meiner Schwester im Geiste Marina aka DarkFairy) und jetzt durch eine neue Geschichte, löste in mir eine wahre Flut verschiedener, teils gegensätzlicher Emotionen aus.

Als ich erfuhr, dass sich Joanne K. Rowling mit dem Drehbuchautor Jack Thorne und dem Theater-Regisseur John Tiffany zusammengetan hatte, um die „Harry Potter“ – Reihe mit einem Theaterstück weiterzuführen und dieses als Buch erscheinen sollte, war ich erst nicht sicher, ob ich es überhaupt lesen wollte. Vielleicht erging es einigen von euch ähnlich. Die Romane dieser Reihe sind mir heilig; sie sind ein bedeutender Teil meiner Kindheit, Jugend und meines erwachsenen Lebens. Der ursprünglich letzte Band „Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes“ erschien 2007 – 2016, neun Jahre später, sollte es nun also eine Fortsetzung für die Bühne geben? Das erschien mir wie ein Sakrileg. Blasphemie. Hatten Jack Thorne und John Tiffany überhaupt eine Ahnung von „Harry Potter“? Wussten die beiden Männer, welches enorme Erbe sie antreten wollten und wie viel Verantwortung sie damit auf ihre Schultern luden? Potterheads sind empfindliche, verletzliche Wesen, deren Zorn furchtbar sein kann, beschmutzt man das Andenken an „ihre“ Bücher. Ich bin da keine Ausnahme. Die Geschichte des Zauberlehrlings ist für uns eben nicht nur eine Geschichte. Sie ist literarische Magie. Wir lachten, weinten, bangten mit Harry und wurden an seiner Seite erwachsen. Dieses ominöse Stück, „Harry Potter und Das verwunschene Kind“, musste schon verdammt gut sein, um der Erinnerung an Jahre der Liebe und Verbundenheit gerecht zu werden.

Was mich letztendlich überzeugte, das Bühnenstück doch zu lesen, war – neben purer Neugierde – Joanne K. Rowlings Mitarbeit. Ich dachte, wenn Harrys schriftstellerische Mutter das Projekt überwachte, für gut befand und darauf achtete, dass es sich homogen in die Reihe einfügte, konnte mein Risiko nicht allzu groß sein. Ich gestand ihr einen Vertrauensvorschuss zu und wollte daran glauben, dass sie niemals zulassen würde, dass Harry in diesem neuen Buch lächerlich gemacht würde. Sie kennt die Fans. Sie weiß, was Harry uns bedeutet. Ich bin überzeugt, dass er ihr mindestens genauso viel bedeutet. Also ließ ich mich auf das Experiment ein und kaufte „Harry Potter und Das verwunschene Kind“, womit es übrigens der erste Potter überhaupt ist, den ich selbst bezahlte.

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Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Halbblutprinz

Das tiefe Luftholen vor dem fulminanten Finale

„Harry Potter und Der Halbblutprinz“ erschien am 01. Oktober 2005 auf dem deutschen Markt. Ich war damals 16 Jahre alt. Erstmals in der Geschichte der Reihe war ich genauso alt wie Harry. Heute erscheint mir diese Tatsache unheimlich bedeutsam. Es kommt mir vor, als hätte ich bei meiner ersten Lektüre des sechsten Bandes eine besondere Verbindung zu unserem Helden spüren müssen, weil wir uns das erste Mal auf Augenhöhe begegneten. Als hätte zwischen uns ein automatisches, tiefes Verständnis existieren müssen, weil wir Altersgenossen waren. Paradoxerweise habe ich das mit 16 nicht so empfunden. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich viel darüber nachgedacht hätte, dass Harry und ich gleich alt waren. Ich war ein Teenager, meine Freunde waren Teenager, für mich war es vollkommen normal, dass jemand in meinem Alter war, sogar eine Buchfigur. Ich glaube, ich habe damals einfach nicht erfasst, was es bedeutete, dass ich Harry eingeholt hatte. Mir war nicht klar, dass Harry im sechsten Band auf ewig 16 sein würde, während ich niemals wieder so jung wäre. Das begreife ich erst jetzt. Erst durch mehr als 10 Jahre Abstand verstehe ich, wie besonders es war, dass wir in diesem einen kurzen, vergänglichen Moment gemeinsam 16 waren.

Ich wünschte, ich hätte es schon damals kapiert, denn dann wären meine Erinnerungen an „Der Halbblutprinz“ unter Umständen greifbarer, vollständiger und überhaupt vorhanden. In meinem Gedächtnis klafft an der Stelle, an der dieser Band seinen Platz haben sollte, ein großes graues Loch voller Nebel. Ich erinnere mich an gar nichts. Fragtet ihr mich, wie mein Leben mit 16 Jahren aussah, könnte ich euch grobe Eckdaten nennen, aber wolltet ihr wissen, wie „Der Halbblutprinz“ in meinen Besitz gelangte und wie ich mich während der ersten Lektüre fühlte, müsste ich ahnungslos mit den Schultern zucken. Ich weiß es nicht. Zumindest nicht genau. Ich weiß, dass ich keinen einzigen Band der Originalreihe selbst kaufte und schlussfolgere dementsprechend, dass „Der Halbblutprinz“ ein Geschenk meiner Eltern war. Ich erinnere mich außerdem an ein diffuses Gefühl der Enttäuschung. Ich glaube, ich habe damals große Hoffnungen in den neuen Potter gesetzt, nachdem mir der Vorgänger „Der Orden des Phönix“ eher mäßig zusagte. Ich wollte erneut haarsträubende Abenteuer erleben und die düstere Episode mit der Prophezeiung hinter mir lassen. Vor diesem Hintergrund musste der sechste Band ernüchternd für mich sein, denn das Actionlevel ist viel niedriger als beispielsweise in „Der Feuerkelch“. Heutzutage würde ich ihn als das tiefe Luftholen vor dem fulminanten Finale bezeichnen. Vielleicht ist das der Grund, warum auch die Handlung lediglich bruchstückhaft hängen bliebt.

Als Marina aka DarkFairy und ich uns „Der Halbblutprinz“ im Rahmen unserer Reread-Aktion vornahmen, prophezeite ich sofort, dass meine Kenntnis des Inhalts bei diesem Band die bisher größten Lücken aufweisen würde. Oh, selbstverständlich war mir der grobe Verlauf noch gegenwärtig und niemals könnte ich das dramatische, tränenreiche Ende vergessen, doch all die Details dazwischen schienen mehr oder weniger verschwunden zu sein.

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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Marissa Meyer – Cinder

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Ein metallener Fuß, eine metallene Hand, Chips und Drähte unter ihrer Haut – Cinder ist ein Cyborg. Glaubt man der Gesellschaft, ist sie wertlos, weil sie kein richtiger Mensch mehr ist. Ihre Stiefmutter Adri teilt diese Meinung. Jeden Tag lässt sie Cinder spüren, dass die Vormundschaft für sie eine Belastung ist, während sie ihre leiblichen Töchter nach Strich und Faden verwöhnt. Ihr Repertoire neuer Schikanen ist endlos. Dankbar für jede Gelegenheit, Adri zu entkommen, verbringt Cinder den Großteil ihrer Zeit in ihrem kleinen Laden auf dem Markt in Neu-Beijing. Sie nutzt ihr beachtliches Talent als Mechanikerin, um hier etwas Geld zu verdienen. Nie hätte sie angenommen, dass ihr tadelloser Ruf bis in den Palast reichen könnte. Sie fällt fast in Ohnmacht, als eines Tages Kronprinz Kai vor ihr steht und sie bittet, seine beschädigte Androidin zu reparieren. Schon bald könnte aus dem Prinzen der neue Kaiser des Eastern Commonwealth werden, denn sein Vater, Kaiser Rikan, liegt im Sterben, infiziert von der Seuche, die bereits Tausende seiner Untertanen dahinraffte. Cinder nimmt den royalen Auftrag an, unwissend, dass sie damit eine Lawine interstellaren Ausmaßes lostritt. Denn in Cinders verschütteter Vergangenheit liegen Geheimnisse, von denen sie nichts ahnt. Geheimnisse, die nicht nur ihr Leben, sondern auch die Beziehungen zu Luna, dem Königreich des Mondes und somit die Zukunft der gesamten Erde bedrohen. Cinder mag kein richtiger Mensch mehr sein. Aber wertlos ist sie nicht.

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Jodi Picoult – Lone Wolf

2016-04-15 - Picoult Lone Wolf

Luke Warren liebte die Freiheit. Er rannte und lebte mit Wölfen, erforschte sie. Luke ist der führende Wolfsexperte der USA, eine Koryphäe auf seinem Gebiet, der Millionen von Menschen mit seiner intimen Verbindung zu wilden Wölfen in Erstaunen versetzte. Für seine Familie war dieses Leben schwer zu ertragen, denn Beständigkeit konnte Luke ihnen nicht bieten. Es kostete ihn seine Ehe – seine Frau Georgie verließ ihn und gründete eine neue Familie. Sein Sohn Edward floh ans andere Ende der Welt. Nur seine Tochter Cara schien Lukes Leben unter Wölfen zu verstehen. Als Luke und Cara nach einem schweren Autounfall ins Krankenhaus eingeliefert werden und sich abzeichnet, dass Luke nicht mehr aufwachen wird, finden sich seine Kinder plötzlich in der Situation wieder, entscheiden zu müssen, ob die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet werden sollen. Doch wie entscheidet man für einen Mann, für den zwar jedes Leben kostbar war, der jedoch niemals seine Freiheit aufgegeben hätte? Edward und Cara müssen Jahre der Distanz, der Enttäuschung und des Schmerzes überwinden und erneut zusammenwachsen, um gemeinsam herauszufinden, was ihr Vater gewollt hätte.

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Verfasst von - Juni 1, 2016 in Realistische Fiktion

 

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Wortmagie’s Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches – Rätsel #7

Wortmagies Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches

Hallo ihr Lieben! 🙂

Die Buchige Schnitzeljagd geht zu Ende. Morgen ist der Welttag des Buches und somit werdet ihr auch herausfinden, wie gut ihr euch tatsächlich beim Sammeln der Gegenstände angestellt habt. Diese Woche war etwas Besonderes und ich freue mich darauf, morgen das große Finale mit euch feiern zu können! Davor gibt es nur noch eines zu tun: das siebte und letzte Rätsel muss gelöst werden. 😉 >>> Weiterlesen & Mitmachen!

 
 

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Montagsfrage: Büchertausch?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Da bin ich wieder. Eine Woche Blogpause hat mir wirklich gut getan, so gut, dass ich eine Weile überlegt habe, ob ich noch eine Woche dran hänge, um endlich mal den Stapel ausstehender Rezensionen schrumpfen zu lassen. Dann kam ich aber doch zu der Überzeugung, dass mir der Austausch mit euch fehlt, selbst wenn ich mir nur eine Woche Urlaub genommen habe. 😉
Also bin ich pünktlich zur Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zurück, die heute folgendes wissen möchte:

Was haltet ihr von Büchertausch, z.B. via Bookcrossing oder offenen Bücherschränken?

Theoretisch finde ich das alles ganz toll. Bücher zu tauschen ist so erwachsen, großzügig und nachhaltig, weil ja für jedes getauschte Buch eins weniger gedruckt werden muss. Leider bin ich aber ein Neandertaler. Jagen und Sammeln. Ich habe ja erst vor Kurzem erklärt, dass ich nicht aussortiere, weil ich Bücher als Trophäen ansehe (HIER). Dementsprechend habe ich auch nichts zum Tauschen.
Letztes Jahr wurde in meiner direkten Nachbarschaft ein offener Bücherschrank aufgestellt. Es ist eine alte Telefonzelle, in der nun Bücher darauf warten, ein neues Zuhause zu finden. Hin und wieder schaue ich da mal rein und habe – ich muss es zugeben – bereits zweimal ein Buch mitgenommen, ohne ein neues hinzubringen. Angesichts dessen, dass das gute Stück dort allerdings seit etwa einem Jahr steht und immer voll ist, verursacht mir das kaum Gewissensbisse. Zwei Bücher in einem Jahr sind meiner Ansicht nach vertretbar. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass das Prinzip in meinem Viertel so richtig funktioniert, denn ich glaube, dass insgesamt tatsächlich weniger Bücher mitgenommen als hingebracht werden. Ein paar Werke stehen da wohl schon seit einem Jahr. Die Leute scheinen es eher als Anlaufstelle zu nutzen, um ihre alten Bücher loszuwerden. Was macht es da schon, dass ich zwei Bücher ohne Tausch adoptiert habe?
Neulich habe ich mit diesem Bücherschrank übrigens auch etwas erlebt, das exemplarisch für eine Seite meines Bezirks steht und mich innerlich in eine Zwickmühle brachte. Ich war nachts mit meiner Hündin zur letzten Gassirunde unterwegs, kam an der Telefonzelle vorbei und wollte schauen, welche Bücher dort zur Zeit vorübergehend leben. Ich stand bereits davor und wollte die Tür aufziehen. Ich konnte gerade noch rechtzeitig stoppen, denn sonst hätte ich wohl den obdachlosen Mann geweckt, der im Inneren der Telefonzelle schlief. Einerseits habe ich Verständnis dafür, dass dieser Mann vermutlich keinen anderen Ort hat, an dem er einigermaßen sicher und trocken schlafen kann, aber andererseits war ich empört. Der Bücherwurm in mir hat sich fürchterlich darüber aufgeregt, dass er in einem Bücherregal nächtigt. Das gehört sich einfach nicht. Dieser Teil von mir wollte ihn wecken, rausschmeißen und die Bücher vor ihm beschützen, aber glücklicherweise hat mein soziales Gewissen das rechtzeitig verhindert. Ich wollte nicht, dass er dort schläft, aber noch weniger wollte ich ihn seines sicheren Schlafplatzes berauben. Es war seltsam, denn auf gewisse Weise haben mich dieser offene Bücherschrank und der obdachlose Mann daran erinnert, dass es wirklich größere Probleme als die Beschaffung neuer Bücher gibt.
Jetzt bin ich etwas vom Thema abgekommen, daher noch mal zusammengefasst: Möglichkeiten wie offene Bücherschränke sind großartig. Ich nutze sie allerdings nicht, weil ich mich nicht von meinen Büchern trennen möchte.

Nutzt ihr Möglichkeiten zum Büchertausch?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare, nach einer Woche Blogpause noch mehr als sonst! Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche und bin schon gespannt, was ihr zum Thema Büchertausch zu sagen habt!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Mo Hayder – Die Sekte

2016-02-19 - Hayder Die Sekte

Mo Hayder ist eine Entdeckung meiner Eltern. Sie mögen ihre Thriller sehr, sortieren die Bücher jedoch direkt nach dem Lesen aus Platzmangel wieder aus. Krimis und Thriller liest man ja eher selten mehrfach. Da ich (noch) kein Platzproblem habe, gebe ich den Romanen gern ein neues Zuhause, wenn sie bei meinen Eltern ausziehen müssen. Ich besitze demzufolge eine kleine Hayder-Sammlung, obwohl ihre Bücher nie auf meiner Wunschliste standen. Daher dauerte es allerdings recht lange, bis ich das erste Mal einen ihrer Thriller auf dem Regal zog. Ich entschied mich für „Die Sekte“, weil es sich dabei um einen Einzelband handelt und ich vermutete, dass dies eine gute Möglichkeit wäre, die Autorin kennenzulernen.

Schenkt man den Gerüchten Glauben, ist die kleine schottische Insel Cuagach Eilean, Pig Island, die Heimat des Teufels und seiner Jünger. Seit Jahren wird wild darüber spekuliert, was auf der Insel vor sich geht, denn die dort lebende, etwas obskure Glaubensgemeinschaft schätzt die Isolation. Umso überraschter ist der Journalist Joe Oakes, dass ausgerechnet er Pig Island besuchen soll. Ein unheimliches Amateurvideo brachte die Insel in die Medien und bescherte der ansässigen Sekte ein unerwünschtes Maß an Aufmerksamkeit. Joe verdient sein Geld damit, Mysterien aufzudecken. Für ihn zählen Fakten, nicht der Aberglaube der Massen. Hochmotiviert nimmt er die Einladung an, um den Gerüchten um Pig Island ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Doch als er auf der Insel eintrifft, geraten seine rationalen Überzeugungen ins Wanken. Schon bald versinkt Pig Island in Blut und Joe muss sich fragen, ob nicht doch der Teufel seine Finger im Spiel hat.

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Verfasst von - März 26, 2016 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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