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[Lieber Literaturnobelpreis, wir müssen reden] Kapitel 2: Drama, Schmutz und Skandal

Drama, Schmutz und Skandal

Okay, ich habe geschwindelt. Ich gestehe. Wir können heute nicht sofort anfangen, schmutzige Wäsche zu waschen. Leider muss ich euch kurz in den Aufbau der Schwedischen Akademie einweihen, bevor es losgehen kann. Ja, ich höre das Stöhnen und Brummen, keiner hat Lust auf Hintergrundfakten, ihr wollt die pikanten Details, ich weiß. Ich verspreche, es geht schnell.

Die Schwedische Akademie wurde 1786 von König Gustav III. als Institution mit 18 Sitzen gegründet und ist beauftragt, die schwedische Sprache und Literatur zu fördern. Neben der Verleihung des Literaturnobelpreises vergibt sie Stipendien und zahlreiche weitere Preise, darunter zum Beispiel der Nordische Preis. Mitglieder werden auf Lebenszeit gewählt, den Vorsitz hat der sogenannte Ständige Sekretär bzw. die Ständige Sekretärin inne. Für eine Beschlussfähigkeit sind 12 Mitglieder nötig. Ursprünglich sahen die Statuten den freiwilligen Austritt eines Mitglieds nicht vor, obwohl es durchaus möglich ist, ein Mitglied aufgrund „unehrenhaften Verhaltens“ mit einer Zweidrittelmehrheit auszuschließen. Durch ihre Rolle in der Nobelpreisvergabe zählt die Schwedische Akademie zu den einflussreichsten literarischen Einrichtungen der Welt.

Seht ihr, kurz und schmerzlos. Wie angekündigt. Jetzt könnt ihr euch die Hände reiben, es geht wirklich los.

In der öffentlichen Wahrnehmung begann die Krise der Schwedischen Akademie am 06. April 2018, als die Mitglieder Klas Östergren, Kjell Espmark und Peter Englund verkündeten, zukünftig nicht mehr an den Sitzungen der Akademie teilnehmen zu wollen. Die drei Herren wollten aussteigen, weil es ihnen und weiteren Mitgliedern nicht gelungen war, Katarina Frostenson aus der Akademie auszuschließen. Die entsprechende Abstimmung war fehlgeschlagen. Hm. Eine Revolte? Eine Intrige? Mobbing in einer hochangesehenen akademischen Einrichtung? Nichts dergleichen.

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Montagsfrage: Hardcover oder Taschenbuch?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin ein Trampel. Das ist nun keine neue Erkenntnis, ich war nie graziös oder leichtfüßig und habe immer schon Schrankecken mitgenommen, Gegenstände fallen lassen, Flecken verursacht und manchmal eine wahre Schneise der Verwüstung hinterlassen. Oftmals liegt das daran, dass sich mein Kopf in völlig anderen Gefilden herumtreibt und ich mich nicht auf das konzentriere, was ich mache. Am Freitag hat der Elefant im Porzellanladen, der hinter meinem menschlichen Äußeren lauert, wieder einmal voll zugeschlagen. Ich saß gerade vor meinem zweiten Morgenkaffee und wollte Zucker einrühren. Mist, Zucker alle. Ich will also aufstehen, um in der Küche den Zucker aufzufüllen, reiße dabei meinen Laptop mit, der gegen meine Kaffeetasse kracht, die direkt rechts daneben steht und schon hatte ich den Salat. Kaffee überall und leider auch auf meinem Laptop. Nun ist das nicht das erste Mal, dass mir das passiert. Ich habe sofort reagiert, habe den Lappi umgedreht, damit die Brühe runtertropfen kann und gar nicht erst in die Schaltkreise im Inneren gelangt. Erst wirkte es, als hätte das ausgereicht. Er funktionierte weiterhin, gab keine komischen Geräusche von sich und verhielt sich insgesamt unauffällig. Erleichtert arbeitete ich an meiner offenen, unvollendeten Rezension weiter. Doch dann begann die Tastatur, aufzumucken. Einige Tasten reagierten nicht, andere reagierten, obwohl ich sie nicht berührt hatte. Ich fuhr den Laptop runter und gab ihm eine Pause, nach der ich ihn wieder anschaltete. Unglücklicherweise beruhigte sich die Tastatur nicht mehr, im Gegenteil, es wurde schlimmer, bis ich gar nicht mehr tippen konnte. In diesem Moment war mir klar, dass ich handeln musste. Der Laptop musste zu einem Profi, so schnell wie möglich, bevor der Kaffee die gesamte Hardware zerfressen konnte. Das stellte sich als schwierig heraus, weil es in unserer Umgebung tatsächlich kaum PC-Reparatur-Services gibt. Ich brachte eine erfolglose Odyssee durch den halben Kiez hinter mich. Das hätte ich mir sparen können, die Lösung war ein einfacher Anruf. Ein paar Straßen weiter gab es bis Anfang des Jahres einen Elektronikexperten, dem ich bisher immer vertraut hatte, der aber leider Ende Januar schließen musste. An den verrammelten Türen klebte jedoch ein Zettel mit einer Telefonnummer, die ich dann eben anrief. Und siehe da, er macht weiterhin Hausbesuche. Er kam vorbei und sammelte meinen kaffeeverseuchten Laptop ein.
Gestern Abend erhielt ich dann eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Er läuft wieder. Die Schlechte: Die Tastatur ist beschädigt und muss ersetzt werden. Mittwoch oder Donnerstag bekomme ich ihn zurück. Bis dahin erlaubt mir mein lieber Ehemann, seinen Laptop zu nutzen, worauf ich allerdings nur zugreife, wenn er nicht da oder beschäftigt ist. Sonst komme ich mir wie ein Störenfried vor. Ich werde die Zeit ohne Laptop sicher rumkriegen, schließlich muss ich arbeiten und habe in meiner Freizeit genug Aufgaben zu erledigen, die keinen Bildschirm erfordern (Rezensionsnotizen zum Beispiel), aber ein bisschen amputiert fühle ich mich schon. Ich hatte gerade erst einen schönen Vorlauf mit meinen ausstehenden Rezensionen herausgearbeitet, der verpufft jetzt natürlich. Aber gut, ich will nicht undankbar sein. Ich hatte Glück im Unglück, es hätte schlimmer und vor allem deutlich teurer kommen können. Die heutige Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise ist daher auch eine Art Genesungskarte an meinen armen Laptop, der jetzt operiert werden muss. Werde bald gesund, ich warte hier auf deine Heimkehr!

Hardcover oder Taschenbuch?

Ich bin schon immer ein Taschenbuch-Mädchen. Wie ich oben beschrieben habe, bin ich ziemlich tollpatschig, manchmal gedankenlos und nicht gerade die Eleganz in Person. Dazu passen Taschenbücher einfach besser, weil ich bei ihnen kein schlechtes Gewissen habe, wenn ich die Seiten bekleckere, zu schwungvoll umblättere und dabei einreiße oder sie rücksichtslos in meinen Rucksack stopfe. Hardcover wirken auf mich stets edel und hochwertig; schön, aber unpraktisch. Eigentlich ist das Quatsch, denn theoretisch halten Hardcover durch die stabilere Machart deutlich mehr aus. Dennoch, ich möchte nicht kaputt machen, was hübsch ist. Deshalb fühle ich mich mit Taschenbüchern deutlich wohler, die meiner Ansicht nach weitere Vorteile haben. Meistens sind sie leichter, kleiner und handlicher. Ich bin ein Riesenfan der englischsprachigen Verlage Del Rey und Bantam, weil es ihnen gelingt, 700-Seiten-High Fantasy-Schmöker so weit zu komprimieren, dass das Buch am Ende trotzdem bequem in meine Hand passt. Normalerweise ist mir das wesentlich wichtiger als eine schicke Aufmachung und der Punkt, den Antonia anspricht, das sogenannte „Rundlesen“ (also die Knicke im Buchrücken), bereitet mir selten Kopfschmerzen. Manchmal versuche ich, darauf zu achten, wenn mir ein Buch viel bedeutet, aber packt mich erst einmal die Lesewut, ist dieser Vorsatz schnell vergessen. Ich betrachte das mittlerweile beinahe als Auszeichnung, die beweist, dass mich eine Geschichte wirklich gefesselt hat und wie Antonia bereits anmerkte, lässt sich das auch nicht immer vermeiden. Außerdem sind Taschenbücher in der Regel günstiger. Ja, das spielt durchaus eine Rolle, wenn man so viele Bücher kauft wie unsereins. Schließlich hat niemand einen Goldesel im Keller. Ich sehe ein, dass Hardcover einen höheren Preis rechtfertigen, nur brauche ich das einfach nicht. Ich brauche weder luxuriöses Papier noch einen Schutzumschlag. Schutzumschläge sind meiner Meinung nach ohnehin eine vollkommen sinnlose Erfindung, die im Alltag mindestens genauso anfällig für Knicke und Risse sind wie Taschenbücher, weshalb ich sie immer zu Hause lasse und als Platzhalter im Regal verwende. Nervt eh nur. Erst letzte Woche habe ich mich darüber hinaus mit der lieben Marina aka DarkFairy darüber unterhalten, dass ich mich frage, ob Taschenbücher eventuell nachhaltiger und weniger ressourcenaufwendig sind als Hardcover. Für mich liegt diese Vermutung nahe und ich bin gern bereit, mich mit gräulich-bräunlichem Recyclepapier zufriedenzugeben, wenn die Umwelt dadurch weniger leidet. Letztendlich zählt sowieso nur der Inhalt, wozu also mehr Geld ausgeben, riskieren, dass ein schniekes Hardcover Opfer meines inneren Elefanten wird, mich mit Schlepperei und Unhandlichkeit quälen und dann möglicherweise auch noch die Umwelt unnötig schädigen? Nein, ich bleibe ein Taschenbuchfan, Punkt.

Bevorzugt ihr Hardcover oder Taschenbücher?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen kaffeeunfallfreien Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Kerstin Gier – Saphirblau

Kerstin Gier widmete sich erst spät in ihrer Karriere der fantastischen Jugendliteratur. Sie war bereits seit mehr als einem Jahrzehnt als Autorin erfolgreich, bevor sie 2009 den Genrewechsel wagte. Sie wollte eine romantische Liebesgeschichte schreiben, die Humor und Fantasy vereint, Abenteuer, historische Kostüme und Degenkämpfe involviert und kein historischer Roman ist. Ambitioniert. Zusätzlich verlangte die damalige Programmchefin des Arena-Verlags, dass Giers neustes Projekt international vermarktbar sein sollte. Mit anderen Worten: es sollte nicht in Deutschland spielen. Die Lösung hieß Zeitreisen, das Ergebnis ist die „Edelstein-Trilogie“. „Saphirblau“ ist der zweite Band dieses Welterfolgs, den ich direkt im Anschluss an „Rubinrot“ las.

Lange macht Gwendolyn den Zeitreise-Zirkus ja noch nicht mit, aber eines hat sie bereits begriffen: als Zeitreisende lebt man gefährlich. In den letzten Tagen ist sie nur knapp einem Attentat entgangen, ihre verschollene Cousine Lucy lauerte ihr auf und zu allem Überfluss scheint sie nun in eine Verschwörung mit ihrem gegenwärtig verstorbenen Großvater verstrickt zu sein. Von der sie keinen blassen Schimmer hat. Jedenfalls noch nicht. Offenbar hat ihr zukünftiges Ich ein Treffen mit Lord Lucas Montrose im Jahr 1948 arrangiert, um herauszufinden, warum Lucy und Paul den zweiten Chronografen stahlen. Es muss einen Grund haben, dass die beiden glaubten, der Kreis dürfe sich nicht schließen. In der Loge erklärt Gwen ja niemand jemals irgendetwas, also muss sie sich selbst helfen. Vielleicht kann die zukünftige Gwen ihr auch gleich einen Rat in Liebesdingen geben, denn aus Gideon wird sie einfach nicht schlau. Zwischen den Zeiten ist eben alles doppelt kompliziert.

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Diandra Linnemann – Lilienschwester

2016-08-18 - Linnemann Lilienschwester

Im Februar 2016 erhielt ich eine E-Mail von der deutschen Fantasy-Autorin Diandra Linnemann, in der sie mir vorschlug, ihren Roman „Lilienschwester“ zu lesen und zu rezensieren. Die Kurzbeschreibung klang interessant, der Schreibstil der Leseprobe überzeugte mich. Das Buch landete auf meinem Kindle. In weiser Voraussicht hatte ich Diandra darauf vorbereitet, dass es eine Weile dauern könnte, bis ich mir ihren Roman vornehmen würde. Im August war es soweit.

Die 17-jährige Lilja ist eine starke junge Frau. Sie organisiert ihr Leben mit ihrem Vater fast im Alleingang. Nicht, dass sie eine Wahl hätte, denn ihr Vater ist Alkoholiker und kaum in der Lage, sich um seine Tochter zu kümmern. Sie ist es gewohnt, auf sich selbst gestellt zu sein. Umso schockierter ist Lilja, als ihr ein gutaussehender Fremder eines Abends unverhofft das Leben rettet. Leider hat ihr mysteriöser Retter nicht alle Tassen im Schrank. Er behauptet ernsthaft, sie sei die lang vermisste Prinzessin einer magischen Welt und er müsse sie dorthin zurückbringen. War ja klar, dass ausgerechnet sie an einen Verrückten gerät. Am folgenden Tag taucht er jedoch erneut genau im richtigen Augenblick auf, um sie vor einem weiteren Angriff zu bewahren. Lilja beginnt an ihrem Urteil zu zweifeln. Misstrauisch und etwas widerwillig lässt sie sich von dem Fremden entführen – und staunt nicht schlecht, als sie sich plötzlich tatsächlich in einer anderen Welt wiederfindet. Der größte Schreck steht ihr allerdings noch bevor: Lilja hat eine Zwillingsschwester, mit der sie um die Thronfolge konkurrieren muss…

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Ein Kommentar

Verfasst von - 3. September 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Brian McClellan – The Autumn Republic

2016-07-07 - McClellan The Autumn Republic

Die monatelange Reise hinter feindlichen Linien, stets auf der Flucht vor den Kez, hat ein Ende. Feldmarschall Tamas und seine Pulvermagier sind wieder in Adro. Der Feldmarschall ahnt nicht, dass ihn in seiner Heimat unangenehme Überraschungen erwarten. Er plant, sich schnellstmöglich mit den verbliebenen Truppen Adros zu vereinigen, doch die Armee ist durch Verrat tief gespalten und wurde in eine desaströse Lage manövriert. Sein Sohn Taniel Two-shot ist gezwungen, sich vor seinen eigenen Kameraden in den Bergen zu verstecken. Seine einzige Verbündete ist Ka-Poel, deren fremdartige, beängstigende Magie den Gott Kresimir in Ketten legte. Nun befindet sich die Essenz des Gottes in den Händen einer jungen Frau, die rein instinktiv handelt. Taniel muss sie und ihre riskante Fracht unbeschadet nach Adro bringen, weit weg von den Kez, um zu verhindern, dass der Gott erneut erwacht und in den Krieg eingreift.
Währenddessen wird in Adros Hauptstadt Adopest die erste demokratische Wahl vorbereitet. Die Ernennung eines Ersten Ministers soll das Machtvakuum füllen, das Tamas‘ Putsch hinterließ. Einer der Kandidaten ist der undurchsichtige Lord Claremonte, dessen Geheimnisse Inspektor Adamat beunruhigen. Er ist überzeugt, dass Claremonte mehr ist, als er zu sein vorgibt und sein Wahlsieg katastrophale Folgen hätte.
Adro gleicht einem Pulverfass. Das Land steht am Scheideweg. Erwartet die Menschen eine Zukunft in Frieden und Freiheit oder eine Zukunft im Zeichen der Gewalt?

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2 Kommentare

Verfasst von - 29. Juli 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Kai Meyer – Die Seiten der Welt

2016-06-10 - Meyer Die Seiten der Welt

Wie die Existenz und das Schaffen des deutschen Fantastik-Autors Kai Meyer so lange an mir vorbeigehen konnte, ist mir ein Rätsel. Seit 1993 veröffentlichte Meyer über 50 Romane – ich weiß nicht, warum ich volle 21 Jahre brauchte, um auf ihn aufmerksam zu werden. Erst 2014 schob er sich mit „Die Seiten der Welt“ in mein Bewusstsein, weil Fischer eine recht aggressive Werbekampagne für diesen Trilogieauftakt initiierte, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Geduldig wartete ich, bis alle drei Bände erschienen waren, bevor ich die Trilogie begann. Ich glaubte fest daran, dass mich die Geschichte überzeugen würde und ließ mich optimistisch zu meinem ersten Date mit Kai Meyer entführen.

Die angehende Bibliomantin Furia Salamandra Faerfax wünscht sich nichts sehnlicher, als ihr Seelenbuch zu finden. Bisher brachten sie ihre ausgedehnten Streifzüge durch die gigantische Bibliothek ihrer Familie ihrem Ziel, eine vollwertige Buchmagierin zu werden, allerdings keinen Schritt näher. Könnte sie die Welt der Bibliomantik erforschen, stünden ihre Chancen besser, doch das ist unmöglich. Die Familie Faerfax befindet sich seit Generationen auf der Flucht vor der Adamtischen Akademie. Selbst Furias kleiner Bruder Pip, der ohne bibliomantisches Talent geboren wurde, schwebt permanent in Gefahr. Ihr Vater Tiberius hofft, ihren Namen eines Tages reinwaschen zu können, indem er die berüchtigten Leeren Bücher zerstört und somit die Bedrohung der Entschreibung aller Bücher ein für alle Mal beseitigt. Furia unterstützt ihn, trotz ihrer Zweifel an seinem Plan. Doch ihr letzter gemeinsamer Sprung endet katastrophal und plötzlich muss sich Furia allein der bibliomantischen Welt und ihren mächtigen Herrschern stellen.

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