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Anna Stephens – Godblind

Für das Fantasy-Subgenre Grimdark gibt es keine einheitliche Definition. Durch das Fehlen fester Richtlinien können Leser_innen und Autor_innen frei entscheiden, wie sie Grimdark auslegen. Anna Stephens betrachtet Grimdark als Möglichkeit, zu untersuchen, wie sich Menschen verhalten, wenn sie alle Hoffnung verloren glauben. Es freut mich sehr, dass der öffentliche Fokus mit dem Erscheinen von Stephens‘ Debüt „Godblind“ auf weibliche Grimdark-Autoren gerückt wurde. Selbstverständlich wollte ich den Trilogieauftakt deshalb auch unbedingt lesen. Ich wollte wissen, wie eine Frau das harsche Subgenre umsetzen würde.

Als Seher ist Dom Templeson daran gewöhnt, schmerzhafte, verwirrende Botschaften der Lichten Götter zu empfangen. Doch nie zuvor sandten sie ihm eine Vision wie diese. Verstörende Bilder von Feuer, Blut und Tod fluten seinen Geist. Ein Herold wird kommen und einen Sturm ankündigen, der sich in den Gilgoras Bergen zusammenbraut. Seit beinahe tausend Jahren ist das karge Gebirge das Exil der Mireces, die einst aus Rilpor für ihren Glauben verbannt wurden. Mit abscheulichen, blutigen Ritualen huldigen sie den Roten Göttern, der Dunklen Lady und Gosfath, dem Gott der Blutes. Nun erstarken die Roten Götter erneut und der Schleier, der sie von der Welt abschirmt, schwindet. Dom muss den Herold finden. Tief im Feindgebiet macht er sich auf die Suche und stolpert mitten in einen Jagdtrupp der Mireces hinein. Ihre Beute ist eine junge Frau. Gewissheit erfasst Dom: sie ist der Herold. Ohne zu zögern rettet er sie. Die junge Frau heißt Rillirin und ist eine entflohene Sklavin. Ihr beunruhigender Bericht bestätigt Doms Vision. Die Mireces planen, Rilpor für die Roten Götter einzunehmen. Kurz darauf treffen erste Meldungen von Angriffen der Mireces ein. Können Dom und Rillirin das Reich verteidigen oder haben die Roten Götter ihre Klauen längst zu tief in Rilpors Herz geschlagen?

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2 Kommentare

Verfasst von - 18. Juli 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Gewalt in Büchern?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Letzte Woche habe ich es nicht geschafft, meine Freitags-Rezension zu schreiben. Obwohl mir das vermutlich mehr Kopfzerbrechen bereitet als euch, fühle ich mich auch ein bisschen erleichtert, denn für diese Woche habe ich jetzt einen kleinen Vorlauf. Was gut ist, schließlich ist Zeit Mangelware und diese Woche wird es wirklich knapp. Wie heute. Heute muss ich mal wieder blöden Erwachsenenkram tun und meinen Ausweis verlängern lassen. Das nervt. -.-
Vorher möchte ich aber unbedingt die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten, denn heute kommt diese Frage von mir! 😀

Wie kommst du mit Gewalt in Büchern zurecht? Magst du blutige Szenen oder lehnst du sie ab?

Es ist wohl kein Geheimnis mehr, dass ich es blutig mag. Schlachten, Kämpfe, Gemetzel – immer her damit. Eine gute, überzeugende Schlachtbeschreibung ist mir mehr wert als jede romantische Szene. Für mich sind sie der heilige Gral der High Fantasy. Ich kann euch nicht genau erklären, warum das so ist. Die Aufregung eines Kampfes nimmt mich einfach gefangen; spritzendes Blut bringt auch mein Blut in Wallung. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich jede Form der Gewalt mit offenen Armen begrüße. Nein, diese Szenen müssen A) zur Handlung passen und B) einen Sinn ergeben. Gemetzel um des Gemetzels Willen ist auch mir nicht recht. Ein Beispiel ist „Nebelmacher“ von Bernhard Trecksel, ein Buch, in dem ich die exzessive Gewalt als übertrieben und unnötig empfand, weil die kunstvolle Schreibweise des Autors diese überflüssig machte. Gewalt muss sich natürlich entwickeln, sie muss eine Eskalation darstellen und darf nicht willkürlich sein. Gewalt gegen Frauen ist in Büchern leider meistens willkürlich, ein Punkt, den auch Svenja anspricht. Vergewaltigungen sind da ein sehr spezielles Thema, das mich ebenfalls hin und wieder zusammen zucken lässt, denn ich muss ihr zustimmen, dass sie nur selten mit dem nötigen Fingerspitzengefühl beschrieben oder in die Handlung integriert werden. Allerdings muss ich zugeben, dass mich das nicht davon abhält, diese Bücher zu lesen und unter Umständen sogar zu mögen. Vielleicht ist das falsch, aber ich kann es nicht ändern. Eigentlich glaube ich jedoch sowieso, der entscheidende Faktor ist, dass es mir auffällt. Sensibilisierung ist das Schlüsselwort.
Zusammengefasst kann ich also sagen, ja, ich mag Gewalt in Büchern. Ich mag es blutig, brutal und gerne auch explizit, vorausgesetzt, es passt zur Geschichte.

Wie steht ihr zu Gewalt in Büchern?

Heute bin ich natürlich besonders auf eure Antworten gespannt und freue mich aufs Stöbern. Nachdem ich Erwachsenenkram erledigt habe. -.-
Kommentiert, was das Zeug hält, denn jede Meinung ist gern gesehen. Ich wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche! 🙂
Alle Liebe,
Elli

 
14 Kommentare

Verfasst von - 22. Februar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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