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Montagsfrage: Deine Usprünge als Bücherwurm?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jetzt kann wohl niemand mehr leugnen, dass der Sommer bevorsteht. In Berlin haben wir gestern erstmals in diesem Jahr die 30-Grad-Marke geknackt. Ich bin ja nicht unbedingt ein Fan von diesen hohen Temperaturen und leide ziemlich darunter, dass sich unsere Wohnung so stark aufheizt. Wenn die Luft steht, bekomme ich schnell das Gefühl, zu ersticken. Deshalb hat mein Mann für 2019 vorgesorgt und bereits Anfang des Jahres ein Hitze-Survival-Kit zusammengestellt, das seit gestern zum Einsatz kommt. Wir sind stolze Besitzer von gleich zwei Ventilatoren, einer davon pustet mir gerade kühle Luft um die Ohren. Er wollte eigentlich eine Klimaanlage installieren lassen, aber ich habe mein Veto eingelegt, weil ich die Dinger absolut nicht mag. Sie sind teuer, umweltschädlich und trocknen die Luft aus, sodass ich regelmäßig Schwierigkeiten mit rissigen Schleimhäuten in der Nase bekomme. Deshalb die Ventilatoren. Unsere Geheimwaffe sind allerdings Rettungsdecken. Ihr wisst schon, diese große Folien, die auf einer Seite gold und auf der anderen silber sind, die man Unfallopfern umlegt, damit sie nicht auskühlen. Die hat mein Mann vor die Fenster geklebt, silberne Seite nach außen. Sie sollen das Sonnenlicht reflektieren und verhindern, dass sich die Wohnung aufheizt. Wir waren überrascht, wie stark die abdunkeln. Glücklicherweise leben wir in einem Altbau mit Doppelfenstern, weshalb wir die inneren Fenster, an denen die Decken festgeklebt sind, einfach öffnen können, um Licht reinzulassen, während die Hitze durch die äußeren Fenster ausgesperrt bleibt. Kommt die Sonne rum, können wir sie schließen und in einer angenehm kühlen Höhle sitzen. Soweit die Theorie. Ich hoffe sehr, dass das klappt. Nicht nur meinetwegen, sondern auch für Chilli, denn sie hat im letzten Sommer wirklich gelitten. Sie steckt die Hitze nicht mehr gut weg, seit sie alt ist und ich habe mir immer Sorgen gemacht, wenn sie allein war, weil sie dann nicht trinkt. Wenn wir die Innentemperatur niedrig halten können, ist das nicht mehr so problematisch. Also Sommer, fahr ruhig deine Waffen aus, wir sind bereit! 😀
Unberührt von der Hitze draußen mache ich mich jetzt von meiner Bat-Höhle aus an die Beantwortung der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Wie bist du zum Lesen gekommen?

Auf diese durchaus interessante Frage muss ich heute eine langweilige Antwort geben. Ich durchlief die klassische Biografie eines Bücherwurms. Bücher und Geschichten haben schon immer zu meinem Leben gehört. Meine Eltern haben mir immer viel erzählt und vorgelesen, letzteres vermutlich sogar länger, als üblich ist. Der Anblick ihrer privaten Bibliothek im Wohnzimmer prägte mich seit meiner Geburt und ich begriff eine vielfältige Auswahl an Literatur in einem Haushalt als das Normalste der Welt, denn bei meinen Großeltern mütterlicherseits sah es nicht anders aus. Bei unseren Besuchen dort war es Gang und Gebe, dass ich mich irgendwann mit einem Buch (anfangs Bilderbücher und Comics, später Romane) auf die Couch zurückzog, während die Erwachsenen langweilige Gespräche führten. Ich wollte schnell lesen lernen und habe mich angestrengt, um die kryptischen Buchstaben in meinen Kinderbüchern zu meistern. Meine Klassenlehrerin in der Grundschule erkannte glücklicherweise meine Affinität und förderte mich, wann immer es ihr möglich war. Lesen fiel mir leicht, sowohl stilles Lesen als auch Vorlesen. Von allen Seiten wurde ich ermutigt, meine Liebe zu Büchern zu pflegen. Mir wurden Bücher geschenkt, ich wurde mit in Buchläden genommen und durfte mir was aussuchen, meine Mutter verschaffte mir meinen ersten Bibliotheksausweis. Ich konnte immer nach Lektüreempfehlungen fragen und es gab nichts, was ich nicht lesen durfte, obwohl ich mich erinnere, dass Mama manchmal sagte, ich sollte lieber noch warten, bis ich älter wäre. Kurz: ich wurde zum Bücherwurm erzogen. Mit Erfolg.

Dass ich ein Bücherwurm bis ins Erwachsenenaltern geblieben bin, rechne ich hingegen zu großen Teilen J.K. Rowling an. Ich wuchs mit HP auf, er begleitete mich durch meine schwierigen Teenagerjahre (der letzte Band erschien, als ich gerade 18 war) und ließ mich nie vergessen, wie wundervoll das Lesen und Bücher sind. Ich weiß nicht, wo ich heute stünde, wäre er nicht gewesen. Vielleicht hätte ich irgendwann einfach aufgehört, mich in Geschichten zu vergraben, trotz der Bemühungen meiner Familie. Ich verdanke ihm mindestens genauso viel wie meinen Eltern und diesen Dienst kann ich weder J.K. Rowling noch all den Menschen um mich herum, die darauf bestanden, dass ich weiterlese, jemals zurückzahlen.

Wie wurde aus dir ein Bücherwurm?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen hoffentlich nicht allzu heißen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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Bücherregal-Erweiterung 2018: Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe euch versprochen, dass ich euch zeige, was aus der seit Ewigkeiten geplanten Erweiterung meines Bücherregals und der daraus resultierenden Umgestaltung unseres Wohnzimmers geworden ist. Heute löse ich dieses Versprechen ein.
Viele von euch wissen mittlerweile, dass ich zu großen Kompromissen bereit bin, wenn es darum geht, meinen Büchern ein angemessenes Zuhause zu kreieren. In unserem Wohnzimmer hängen keine Bilder an den Wänden. Es gibt keine schmucken Wandtattoos, Fotocollagen oder ähnliches. Die einzige Deko, die ich brauche, akzeptiere und wirklich schön finde, sind Bücher. Ich halte es mit Cicero: „Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele“. Ich kann wunderbar damit leben, in anderen Räumen das eine oder andere Kinkerlitzchen an die Wand zu hängen, doch das Wohnzimmer gehört meinen Büchern. Es ist ihr Heim und ihre Gesellschaft beruhigt mich. Ich kann nicht zählen, wie oft ich einfach nur auf der Couch sitze und meine Augen über die Buchrücken wandern lasse.

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Montagsfrage: Print-Traditionalist oder E-Book-Enthusiast?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich bin zurück aus meiner Mini-Blogpause! Es hat mir tatsächlich gut getan, mir eine Woche lang mal keine Gedanken um den Blog zu machen. Darauf werde ich dieses Jahr bestimmt noch einmal zurückkommen. Ist es nicht unheimlich, dass das Jahr nur noch ca. 3,5 Monate lang ist? Ich will heute im Büro mal um zwei Urlaubsanträge bitten, denn ich habe 2017 noch keinen einzigen Tag Urlaub genommen. Wozu auch, wenn ich 6 Wochen am Stück krankgeschrieben war. Ich hoffe, ich bin noch nicht zu spät dran für Urlaub über Weihnachten.
Bevor ich mir allerdings Gedanken um meinen Weihnachtsurlaub mache, steht erst einmal die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja an.

Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?

Ich bin ein Print-Mädchen durch und durch. Ich lese deutlich mehr Papierbücher. Mir sind die Vorteile von E-Books selbstverständlich bewusst und ich mag meinen Kindle auch. Aber wenn ich ein neues Buch auf meine Wunschliste setze, ist das fast immer die physische Ausgabe. Ich entscheide mich nur dann für das E-Book, wenn es dafür überzeugende Gründe gibt. Entweder, weil das E-Book unschlagbar günstig ist oder weil ich Zweifel an der Geschichte habe. Ansonsten nutze ich meinen Kindle hauptsächlich für Rezensionsexemplare.
Lesen ist für mich eine Tätigkeit, die idealerweise all meine Sinne anspricht. Die haptischen und olfaktorischen Reize, die mit der Lektüre einer Printausgabe einhergehen, entspannen mich ebenso wie die Geschichte selbst. Meine Finger haben ein Eigenleben während des Lesens; ich streiche über die Seiten, spiele mit Unebenheiten im Cover oder lasse sie über die Bindung wandern. Ich halte meine Hände nie völlig still dabei. Mein Kindle bietet da einfach weniger Angriffsfläche und ich habe bemerkt, dass es mich schnell nervt, wenn ich immer und immer wieder die gleichen Stellen des Readers befingere. Er ist zu glatt, zu eben und einen Geruch verströmt er natürlich auch nicht. Etwas fehlt.
Das Platzproblem, das oft im Zusammenhang mit E-Books angeführt wird, habe ich nicht. Ja, ich brauche im Moment ein neues Bücherregal, aber ich habe den Platz dafür. Dieses Mal wird das ein größeres Projekt, weil ich dafür das Wohnzimmer umgestalten muss, aber der Plan steht bereits. Ich muss nur endlich anfangen und habe dann erneut eine ganze Wand zur Verfügung. Solange das der Fall ist, gebe ich meiner Sammelleidenschaft, die seltsamerweise nur durch Printbücher zu befriedigen ist, gern nach. E-Books zählen für mich einfach nicht richtig.

Lest ihr lieber Printausgaben oder lieber E-Books?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 
 

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Montagsfrage: Eigenheiten eines Bücherwurms?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Wisst ihr was? Ich muss jetzt noch zwei Wochen arbeiten, dann habe ich Urlaub – für fabelhafte 3 Wochen! Da ich mich schon seit Wochen fühle, als würde ich auf dem Zahnfleisch kriechen, ist es dringend Zeit. Vielleicht komme ich dann auch endlich mal dazu, alles abzuarbeiten, was an Blog-Arbeit liegen geblieben ist. Wir werden sehen. Zwei Wochen noch, das heißt, noch zwei Montagsfragen vom Buchfresserchen Svenja. Die heutige finde ich mal wieder richtig toll:

Welche 5 Eigenheiten oder Verhaltensweisen zeichnen dich – vom Lesen abgesehen – als Bücherwurm aus?

Das ist wirklich eine gute Frage. Was machen Bücherwürmer anders als der durchschnittliche Leser? Ich denke, ein Bücherwurm empfindet für Bücher und das Lesen einfach einen Funken mehr Leidenschaft. Wir sind kompromissloser, beschäftigen uns intensiver mit Literatur, räumen Büchern mehr Raum in unseren Leben ein. Das Wie ist dabei natürlich absolut individuell. In meinem Fall äußert sich meine Leidenschaft folgendermaßen:

1. Ich verlasse das Haus nie ohne ein Buch in meiner Tasche.

2. Ich habe immer eine aktuelle Lektüre. Habe ich ein Buch beendet, beginne ich sofort das nächste. Ich mache keine Pausen vom Lesen.

3. Betrete ich eine Buchhandlung, will ich nie „einfach nur mal gucken“. Ich behaupte zwar das Gegenteil, auch mir selbst gegenüber, aber in Wahrheit habe ich eine ganze Kartei in meinem Kopf, in der fein säuberlich abgespeichert ist, welche Bücher ich bereits gelesen habe, welche ich besitze und welche ich mir noch zulegen möchte. Ich bin niemals planlos und selbst beim Stöbern suche ich hauptsächlich nach Lektüre, die auf meiner Wunschliste vermerkt ist. Natürlich bin ich trotzdem offen für Neuentdeckungen, doch ich lege es nicht darauf an. Muss ich ja auch nicht, denn ich weiß ja bereits, was ich haben möchte.
Ich schlendere mit dem Smartphone bewaffnet durch die Gänge. Es ist mir egal, wie das aussieht. Falls mich meine Kopf-Kartei im Stich lässt, gibt mir das die Möglichkeit, herauszufinden, in welchem Zusammenhang mir ein bestimmtes Buch schon einmal begegnet ist. Ich vermeide so, unwissentlich einen Folgeband zu kaufen. Außerdem habe ich mir angewöhnt, vor jedem Kauf einen schnellen Preischeck zu machen. Wenn man Bücher wie ich massenweise kauft, spielen selbst 1-2€ Ersparnis eine Rolle.
Manchmal murmele ich auch vor mich hin in einer Buchhandlung: „Hab ich“, „Kenn ich“, „Will ich“.

4. Ich hänge keine Bilder, Fotos oder Poster an die Wände meines Wohnzimmers. Meiner Ansicht nach ist das Platzverschwendung. Ich brauche jedes freie Fleckchen für weitere Bücherregale. Wenn alle Wände eines Tages voll sind, muss ich wohl umziehen.

5. Meine Liebe zum Lesen und zu Büchern ist so groß, dass ich mir vor ein paar Jahren ein Bücherregal auf die Innenseite meines rechten Oberarms tätowieren ließ. Hebe ich den Arm und trage ein kurzärmeliges Shirt, kann jede_r sehen, wo meine Prioritäten liegen.

Welche 5 Verhaltensweisen brandmarken euch als Bücherwurm?

Mir wären noch mehr Eigenheiten eingefallen, die mich als Bücherwurm auszeichnen, aber Svenja fragte nach fünf. Jetzt bin ich äußerst gespannt, welche Punkte ihr aufgezählt habt und in welchen ich mich selbst wiedererkenne. Ich freue mich schon auf das Stöbern in euren Antworten und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
15 Kommentare

Verfasst von - 24. Oktober 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Werdegang als Bücherwurm?

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Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Man, der geplante zusätzliche Beitrag zu den „Lorien Legacies“ zieht sich ganz schön hin. Es ist sehr viel mehr Arbeit als gedacht. Geduldet euch noch etwas, ich bin dran.
Heute habe ich seit langer Zeit zum ersten Mal wieder eine Tagesschicht (statt Spätschicht), daher bin ich schon früh auf den Beinen und kann mich im Licht des anbrechenden Tages der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja widmen:

Ein Blick zurück – wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Ich denke, da spielten viele Faktoren eine Rolle. Das Lesen liegt mir definitiv im Blut, ist meiner Meinung nach letztendlich aber immer eine Frage der Erziehung. Meine Eltern haben viel Wert darauf gelegt, dass meine Liebe zum Lesen und zu Büchern früh entfacht wird. Mir wurde viel und oft vorgelesen. Auch ich konnte meine Vorlese-Bücher irgendwann auswendig und habe so getan, als würde ich lesen, weil ich es so gern können wollte. Ich konnte es kaum erwarten, es zu lernen. Als es dann endlich soweit war, waren Bücher schon so sehr ein Teil meines Lebens, dass sich für mich eigentlich nicht viel verändert hat, außer, dass ich jetzt selbst Bücher entdecken konnte. Besonders meine Mutter hat mich stets mit Literatur versorgt. So lange ich mich erinnern kann, war unser Wohnzimmer immer von einer beeindruckenden Bücherwand beherrscht und egal wann ich ein neues Buch brauchte, hat sich Mama die Zeit genommen, genau das Richtige für mich herauszusuchen. Anfangs waren das natürlich vor allem Kinderbücher, später, als ich etwa 10 war, kamen die Fantasy-Romane von Wolfgang und Heike Hohlbein dazu, deren Protagonisten meist in meinem Alter waren. Zusätzlich fiel ich regelmäßig in der Bibliothek ein und brachte stapelweise Bücher heim. Ich erinnere mich speziell an die „Gänsehaut“ – und „Fear Street“ – Reihe von R.L. Stine.

Den größten Einfluss auf meine Entwicklung zum Bücherwurm hatte meiner Ansicht nach allerdings J.K. Rowlings „Harry Potter“ – Reihe. Ja, ich weiß, nicht sehr überraschend. Da ich die Bände aktuell ja gemeinsam mit Marina alias DarkFairy rereade, habe ich intensiv darüber nachgedacht, wie sehr mich Harry geprägt hat und ich glaube, er hat viel dazu beigetragen, dass meine Liebe und Leidenschaft für das Lesen bis heute am Leben erhalten wurde. Ohne ihn hätte ich vielleicht im Laufe der Pubertät das Interesse an Büchern verloren. Ich schulde Harry eine Menge, weil er mir beigebracht hat, einer Geschichte über Jahre hinweg die Treue zu halten. Für meine Lesebegeisterung waren die Wartezeiten zwischen den Bänden ein Segen. Beim Erscheinen von „Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes“ war ich 18, das heißt, Harry hat mich all die kritischen Jahre begleitet, in denen meine Freunde das Wichtigste auf der Welt für mich waren und Bücher in den Hintergrund rückten. Er hat dafür gesorgt, dass ich nie vergessen habe, wie viel Spaß mir das Lesen bereitet, obwohl sich meine Prioritäten selbstverständlich verschoben. Dafür bin ich ihm und natürlich auch Joanne K. Rowling über alle Maßen dankbar, fast so sehr wie meinen Eltern. Danke, dass ihr mich zur Leseratte erzogen habt.

Wie wurdet ihr zu Bücherwürmchen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Geschichten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Linda Castillo – Blutige Stille

2016-04-25 - Castillo Blutige Stille

Den ersten Band der „Kate Burkholder“ – Reihe, „Die Zahlen der Toten“, habe ich im März 2014 gelesen. Ich empfand das Buch als soliden, wenig überraschenden Thriller und hatte kaum Ambitionen, die Reihe weiterzuverfolgen. Zwei Jahre später purzelte mir der zweite Band „Blutige Stille“ in den Schoß. Ich unterhielt mich mit meiner Freundin E. darüber, dass ich englische Bücher unter anderem dafür schätze, dass sie oft in winzigen, platzsparenden Ausgaben herausgebracht werden. Sie stimmte mir zu und verschwand in ihrem Wohnzimmer. Als sie zurückkehrte, hielt sie „Blutige Stille“ in den Händen, als Mini-Ausgabe der Fischer Taschenbibliothek. Wir stellten fest, dass sie zwar den zweiten Band der „Kate Burkholder“ – Reihe gelesen hatte, aber niemals den ersten, während ich hingegen nur den ersten Band gelesen hatte. Kurzer Hand tauschten wir die Bücher aus, um unsere Wissenslücken zu füllen. Gekauft hätte ich „Blutige Stille“ vermutlich nicht, weshalb ich E. umso dankbarer bin, dass ich nun trotzdem weiß, wie sich Kates Geschichte weiterentwickelt.

Nachdem Kate Burkholder mit Hilfe von John Tomasetti einem Serienmörder erfolgreich das Handwerk legte, hoffte sie mehr als alles andere, dass wieder Frieden in Painter’s Mill einkehren würde. Leider währt die Ruhe nur kurz. Die amische Familie Plank wird abgeschlachtet aufgefunden. Vater und Söhne liegen erschossen im Haus, die Mutter und das Baby wurden auf ihrer verzweifelten Flucht hingerichtet. Ihr Mörder zeigte keine Gnade, doch seinen Sadismus sparte er sich für die Töchter auf. Verstümmelt und gefoltert hängen sie in der Scheune. Die ungeheure Brutalität des Verbrechens schockiert selbst hartgesottene Polizeiveteranen. Wer würde einer gottesfürchtigen, friedliebenden Familie so etwas antun und warum? Kate tappt im Dunkeln – bis sie das Tagebuch der ältesten Tochter findet…

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Verfasst von - 4. Juni 2016 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - 23. Februar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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