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06. 08. 2014 – Die John-Green-Lesewoche: Tag #6

JohnGreenLesewoche

Es gibt Neuigkeiten bezüglich meines nicht-angekommenen Pakets mit „Will Grayson, Will Grayson“ von John Green. Wie zu erwarten war, hatte ich heute einen Zettel im Briefkasten, dass mein Päckchen in einer Filiale liegt. Diese Filiale ist übrigens auch nicht die, in die meine Pakete sonst gebracht werden, wenn ich nicht da bin. Nur mal so nebenbei. Das Kärtchen hat mich nicht überrascht, wohl aber der Besuch meiner Nachbarin, die direkt neben mir wohnt. Sie hielt mir eine nahezu identisch aussehende Karte vor die Nase. Etwa die gleiche Uhrzeit, die gleiche seltsame Filiale. Sie war zu diesem Zeitpunkt ebenso zu Hause wie ich. Merkwürdig, dass wir beide das Klingeln nicht gehört haben, obwohl wir beide auf unsere Pakete gewartet haben, oder? Unwahrscheinlich, richtig? Sie erklärte mir, dass sie bei der Servicenummer, die auf der Rückseite der Karte vermerkt ist, angerufen hat und die DHL beauftragt hat, ihr Paket noch einmal zuzustellen. Nachdem mein Versuch einer telefonischen Kontaktaufnahme gestern kläglich gescheitert ist, weil ich nur mit einer Maschine sprechen durfte, entschied ich, es noch einmal zu versuchen. Die Nummer ist schließlich eine andere. Nach 10 Minuten in der Warteschleife habe ich endlich eine Dame erreicht und siehe da, die DHL wird nun versuchen, meine Bücher erneut zuzustellen. Betonung auf versuchen. Sie können nicht versprechen, dass es klappt, weil dies eine Zweitzustellung ist und Erstzustellungen prinzipiell Priorität haben. Gut, verstehe ich. Irgendwie. Zumindest habe ich jetzt die Hoffnung, dass ich nicht loseiern und das Päckchen selbst holen muss. Der Haken daran: die Zustellung wird erst am Samstag sein. Ich kann also auf keinen Fall „Will Grayson, Will Grayson“ noch für die Lesewoche abhaken. 😦

Trotzdem möchte ich jetzt noch bis zum Ende mitmachen und beantworte weiter die Fragen von Kim. Heute ist das folgende:

Welchen Charakter magst du bisher am liebsten? Warum?

Gut, also ich habe ja jetzt nur „Paper Towns“ lesen können. Die Anzahl der Personen, die darin auftauchen, ist begrenzt. Da eine Auswahl zu treffen, ist ziemlich schwer. Die naheliegendsten Antworten wären Margo oder Quentin, aber ich finde, dass man die beiden nicht getrennt von einander betrachten kann. Ihre Dynamik miteinander ist so stark und so intensiv mit der Geschichte verwoben, dass ich die beiden nicht unabhängig von einander bewerten kann. Also entscheide ich mich für Radar. Radar ist ein extrem guter Freund, der niemals mehr fordert, als sein Gegenüber zu geben bereit ist. Er hat ein feines Gespür für die Eigenschaften und Charakterzüge seiner Freunde, das hat mich wirklich beeindruckt. Außerdem versucht er nicht, irgendjemanden zu ändern, selbst wenn ihn bestimmte Spleens nerven. Er akzeptiert die Menschen einfach, wie sie sind, mit all ihren Macken. Und er ist immer für seine Freunde da, egal wann, egal wo, egal wie. Ich mochte ihn wirklich sehr. 🙂

 
 

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05. 08. 2014 – Die John-Green-Lesewoche: Tag #5

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Tag 5 der John-Green-Lesewoche könnte für mich auch so heißen: „Der Tag, an dem ich sehnsüchtig auf den Postmann wartete und alle 5 Minuten die Sendungsverfolgung stalkte“. Argh, das ist doch nicht zum Aushalten. Zwischen 12 und 15 Uhr soll mein Päckchen hier ankommen und dann kann ich endlich anfangen, „Will Grayson, Will Grayson“ zu lesen!
Ich habe den Tag gestern fast ganz ohne Buch verbracht. Wer hätte gedacht, dass ich das noch kann? 😉 Nur abends ging es dann nicht mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, einzuschlafen, ohne vorher gelesen zu haben Doch zum Glück habe ich die ein oder andere Sammelausgabe, in denen sich hübsche Kurzgeschichten für genau solche Anlässe tummeln. Gestern hatte Edgar Allan Poe die Ehre. Da ich sehr müde war, habe ich mir eine wirklich kurze Kurzgeschichte ausgesucht und habe „Die Sphinx“ gelesen. Die ist nämlich nur fünf Seiten lang. Ich war überrascht, dass Herr Poe nicht nur gruselige Geschichten geschrieben hat, sondern auch eindeutig Sinn für Humor hatte. So konnte ich mit einem Lächeln auf den Lippen einschlafen. 🙂

Die Frage des Tages von Kim lautet:

Halbzeit! Wie viel hast du diese Woche schon geschafft?

Ich habe „Paper Towns“ ausgelesen und warte jetzt (13:35 Uhr) auf „Will Grayson, Will Grayson“. Da ich hier in Wartestellung bin, werde ich heute Abend noch mal ein Update schreiben, bevor ich zur Arbeit fahre.

UPDATE um 18:55 Uhr:
Die DHL möchte anscheinend nicht, dass ich weiter an der Lesewoche teilnehme. Angeblich wurde versucht, das Paket zuzustellen und es ging nicht, also haben sie es jetzt an eine Filiale weitergeleitet. Dumm nur, dass ich erstens zu Hause war und zweitens nicht mal nen Zettel im Briefkasten habe; alle Infos stammen nur von der Website der DHL. Anrufen kann man da auch nicht, bzw. man kann schon, um mit einem Computer sprechen, der einem genau das erzählt, was man schon weiß. Ich bin kurz vorm Platzen, so einen Sauhaufen erlebt man nicht alle Tage. Nehmt es mir nicht übel Leute, aber ich werde „Will Grayson, Will Grayson“ wohl nicht mehr innerhalb dieser Woche lesen können. Ich fange jetzt ein anderes Buch an, denn noch länger ohne zu lesen halte ich nicht aus. *grummelbrummelwutgeräusche*

 
 

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04. 08. 2014 – Die John-Green-Lesewoche: Tag #4 samt Montagsfrage

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Tag 4 der John-Green-Lesewoche fällt auf einen Montag, also habe ich heute gleich zwei Fragen zu beantworten. Aber zuerst ein paar Worte zu meinem Lesefortschritt. Das war’s, ich bin fertig mit „Paper Towns“. Es ist ein wirklich tolles Buch und ich freue mich schon darauf, die Rezension zu schreiben. Nun warte ich auf „Will Grayson, Will Grayson“, das morgen hier eintreffen soll. Die große Frage lautet: was lese ich heute? Mein Bücherregal gibt so das eine oder andere 100-Seiten-1-Tages-Lektüre-Büchlein her, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich darauf wirklich zurückgreife. Was, ein Tag ohne lesen? Ja, ganz Recht. Ich habe schon jetzt einen Stapel von fünf Büchern, die ich noch rezensieren muss. Ich arbeite natürlich daran, aber bisher kam ich nicht so richtig voran. Will ich diesem Stapel wirklich noch ein Buch hinzufügen? Ich bin hin und her gerissen. Ich muss nachher noch arbeiten, vermutlich entscheide ich spontan beim Losfahren, ob ich ein Buch einstecke oder nicht.

Obwohl ich heute einen Tag ohne John Green verbringe, möchte ich trotzdem die Frage des Tages von Kim beantworten:

Welches Cover der deutschen John-Green-Bücher gefällt dir am besten?

Puh. Also eigentlich finde ich die deutschen Ausgaben alle nicht sonderlich hübsch, wenn ich nach dem gehe, was amazon mir hier anzeigt. Sie sind so unkreativ gestaltet. Da hätte man sicher mehr rausholen können. Aber wenn ich mich jetzt entscheiden MUSS, wähle ich „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Unabhängig von meiner Einstellung zu diesem Buch finde ich dieses Cover am schönsten, weil es so schlicht ist.


 

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Soooo, wie bereits gesagt, es ist Montag – Zeit für die Montagsfrage von Libromanie! Nina möchte heute wissen:

Bekommst du eigentlich noch Bücher geschenkt?

Nur von meinen Eltern, sonst nicht. Wenn ihr euch an meinen Geburtstag erinnert, wisst ihr, dass ich insgesamt eine zwiespältige Einstellung zum Thema Geschenke habe. Ich wünsche mir in der Regel nichts. Aber selbst wenn ich es täte, würde ich mir keine Bücher wünschen, sondern immer Gutscheine für Bücher. Außer meinen Eltern traue ich niemandem wirklich zu, zu wissen, welche Bücher auf meiner Wunschliste stehen. Meiner Erfahrung nach nimmt sich einfach niemand die Zeit, diese Liste mal zu konsultieren. Das heißt, den Satz „Du hast doch schon so viele Bücher!“ höre ich deswegen nie, bekomme aber trotzdem eher selten Lektüre geschenkt. Eigentlich stört mich das aber auch nicht, denn jedes Mal, wenn ich Bücher kaufe, ist es für mich, als würde ich sie mir selbst schenken. Und damit kann ich gut leben. 😀

Wie ist es bei euch? Bekommt ihr noch Bücher geschenkt?

Ich freue mich wie immer auf eure Antworten und Kommentare! 🙂

 
 

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03. 08. 2014 – Die John-Green-Lesewoche: Tag #3

JohnGreenLesewoche

Tag Nummer 3 mit John Green, voraussichtlich der letzte Tag mit „Paper Towns“. Gestern habe ich mich bis auf Seite 220 gelesen, habe also genau 70 Seiten geschafft. Bei LovelyBooks habe ich meinen Lesestatus so kommentiert: „Kapitän Ahab auf der Suche nach Walt Whitman“. Mir gefällt das Spiel mit den literarischen Gleichnissen unheimlich gut. Natürlich ist Quentin nicht absolut wie Kapitän Ahab aus „Moby Dick“, doch er verhält sich definitiv obsessiv. Ich empfinde seine Obsession (noch?) nicht als ungesund, denn seine Suche ist auch gleichzeitig eine transformative Reise. Er verändert sich auf seinem Weg und das macht es erst richtig interessant. Die Frage ist mittlerweile nicht mehr nur, ob er Margo findet, sondern auch, ob er sich selbst findet; das Ich, das er sein möchte.
Außerdem ist mir da noch eine Kleinigkeit aufgefallen, die mir keine Ruhe lässt. Ich möchte hier noch nicht zu viel verraten, weil ich das Thema ausführlich in der Rezension besprechen möchte, aber es geht erneut um eine literarische Anspielung, die in meinen Augen kein Zufall sein kann. Guten Autoren passiert sowas meiner Erfahrung nach nicht einfach so.
Da meine Zeit mit Quentin und Margo nun fast vorbei ist, habe ich mich übrigens dafür entschieden, noch heute „Will Grayson, Will Grayson“ zu bestellen. Es ist einfach das Buch, das mich am meisten reizt. Caroline von i-am-bookish hat sich ja genau diesen Roman für die Lesewoche vorgenommen und ihr gefiel er ganz gut, also fühle ich mich in meiner Wahl bestätigt. 😀

Kommen wir nun zu der Frage des Tages von Kim:

Hast du „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ schon im Kino gesehen? Wie hat dir der Film gefallen?

das-schicksal-ist-ein-mieser-verraeter-plakatNein. Habe ich nicht, hatte ich nicht vor und würde ich auch nicht, wenn ich das Buch gelesen hätte und es mich zutiefst beeindruckt hätte. Kino ist ein teurer Spaß. Eintritt, Getränke, Knabbereien. Wenn ich mich schon dazu hinreißen lassen, so viel Geld für einen einzigen Abend auszugeben, dann muss sich der Film im Kino auch richtig lohnen. Die Geschichte eines krebskranken Mädchens muss ich nicht auf einer großen Leinwand sehen. Das kann ich auch gemütlich vor dem Fernseher zu Hause. Zum Vergleich, der nächste Film, den ich mir im Kino ansehen möchte, ist „Transformers 4“. Riesige Roboter-Aliens, fette Special Effects – DAS lohnt sich im Kino und sogar in 3D. Aber „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“? Mit lauter schluchzenden Mädels um mich rum? Nein, lieber nicht. 😉
Zusätzlich bin ich gar nicht sicher, ob ich den Film überhaupt sehen möchte. Ich bin ja noch nicht mal sicher, ob ich das Buch lesen möchte. Sollte ich mich jemals mit der Geschichte beschäftigen wollen, werde ich unter Garantie mit dem Buch beginnen und nicht mit dem Film. Je nachdem, wie sehr es mir gefällt, werde ich dann entscheiden, ob ich dem Film eine Chance gebe oder nicht.

So viel zu Tag #3 der John-Green-Lesewoche. Ihr habt etwas dazu zu sagen? Aber gerne doch, ich freue mich auf alle Antworten und Kommentare! 🙂

 
 

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