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Kat Zhang – What’s Left Of Me

Die texanische Autorin Kat Zhang war gerade mal 19 Jahre alt, als sie ihren Debütroman „What’s Left Of Me“ an HarperCollins verkaufte. Mit dem Schreiben des Trilogieauftakts der „Hybrid Chronicles“ begann sie im Winter ihres Abschlussjahrs an der High-School, stellte ihren ersten Entwurf im Frühling als Studienanfängerin fertig und überarbeitete das Manuskript bis in den Sommer hinein. Kurz darauf fand sie eine Agentin und nur etwa einen Monat später unterschrieb sie ihren Vertrag. Es geschieht selten, dass einer jungen Schriftstellerin so unkompliziert Zutritt zum Buchmarkt gewährt wird. Offenbar waren alle Beteiligten von ihrer Idee einer Welt, in der alle Menschen mit zwei Seelen geboren werden, überzeugt.

Drei Jahre ist es her, dass Eva zuletzt ihren Namen hörte. Immerzu ist es Addies Name, mit dem sie angesprochen werden, denn niemand ahnt, dass Eva noch existiert. Alle glauben, dass sie verschwand, als Addie die Kontrolle über ihren Körper übernahm. Die dominante Seele setzt sich durch, die rezessive Seele verblasst, das ist der Lauf der Natur. Aber Eva konnte nicht loslassen. Sie wollte leben. Heute ist sie eine Gefangene in ihrem Körper, unfähig, zu sprechen oder zu handeln. Addie und Eva wissen, dass niemals herauskommen darf, dass sie sich weiterhin einen Körper teilen. Hybride wie sie werden von der Regierung erbarmungslos gejagt. Deshalb sind sie zutiefst verängstigt, als ihre Freundin Hally/Lissa und ihr älterer Bruder Ryan/Devon ihr Geheimnis entdecken. Doch statt sie zu verraten, bieten die hybriden Geschwister Eva an, ihr wieder beizubringen, ihren Körper zu steuern. Die Verlockung ist unwiderstehlich. Evas Traum von Freiheit platzt, als sie auffliegen und in eine Regierungseinrichtung gebracht werden. Dort erfahren sie, was wirklich mit Hybriden geschieht. Können sie fliehen, bevor sie dasselbe Schicksal ereilt?

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Montagsfrage: Blut ist dicker als Wasser?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ein Tusch bitte! Ab heute sind die Bürgerämter in Berlin wieder geöffnet! Es wurde allerhöchste Zeit. Da ich heute Frühschicht hatte und daher bereits seit einer absolut unchristlichen Uhrzeit auf den Beinen bin (deshalb kommt mein Beitrag auch so spät), habe ich mich bereits in die digitale Prügelei gewagt und mit etwas Glück und viel Hartnäckigkeit einen Termin am Freitagabend ergattert. Das heißt, mein Reisepass ist sicher. Wir sind unserem Traumurlaub im September in Sri Lanka wieder ein Stück näher. Kürzlich hat das Vergleichsportal, über das wir die Reise gebucht haben, auch die Hinweise aktualisiert und diese klingen nun deutlich optimistischer als noch vor ein paar Tagen. Die Reisewarnung der Bundesregierung für Sri Lanka endet am 14. Juni. Der Veranstalter geht zur Zeit davon aus, dass unsere Reise stattfinden kann, natürlich vorausgesetzt, dass das Auswärtige Amt die Warnung nicht verlängert. Ich denke, ich werde so langsam einige der Besorgungen angehen, die für den Urlaub anstehen – es kann ja nicht schaden, den Bikini und die Reise-Yogamatte schon mal im Schrank zu haben. Mit allem weiteren wie Reiseapotheke, Strandausrüstung, Adapter und so weiter werde ich hingegen noch warten und diese Punkte erst nach dem 14. Juni anvisieren. Dasselbe gilt für unsere Auslandskrankenversicherung und die Visa, die ich ja ohnehin erst mit gültigen Reisepässen beantragen kann. Ich will nur vermeiden, dann alles auf einmal erledigen zu müssen und irgendetwas wichtiges zu vergessen, also halte ich es für sinnvoll, das zumindest ein bisschen aufzuteilen: Prä-14.Juni und Post-14.Juni. Drückt die Daumen, dass nicht doch noch irgendwas dazwischen kommt und Sri Lanka beispielsweise entscheidet, dieses Jahr gar keine Tourist_innen mehr ins Land zu lassen.
Die heutige Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise beantworte ich dementsprechend wesentlich hoffnungsvoller als noch letzte Woche.

Welches Buch, in dem Geschwister eine zentrale Rolle spielen, kennt ihr eigentlich?

Ich bin ein bisschen verblüfft angesichts dieser Frage. Ich denke, dass Geschwister sehr oft in den Büchern auftauchen, die ich lese. Keine Ahnung, wieso das bei Antonias Lektüreauswahl merkwürdigerweise anders ist. 😀 Ich habe in meinem Leben bereits unzählige Bücher gelesen, in denen Geschwister eine prominente Rolle einnehmen. Angefangen bei Märchen wie „Hänsel und Gretel“, über „Harry Potter“ bis hin zu „A Song of Ice and Fire“. Die Parade bedeutender Verwandter ist endlos. Deshalb habe ich mich entschieden, heute nur die Bücher mit Geschwistern aufzuzählen, die ich dieses Jahr gelesen habe:

„What’s Left of Me“ (Hybrid Chronicles #1) von Kat Zhang
„Deadhouse Gates“ (Malazan Book of the Fallen #2) von Steven Erikson
„Der Krieg der Zwerge“ (Die Zwerge #2) von Markus Heitz
„The Hate U Give“ von Angie Thomas
„Splitter“ von Sebastian Fitzek
„Die Arena“ von Stephen King
„Narcissus in Chains“ (Anita Blake #10) von Laurell K. Hamilton
„Strange the Dreamer“ (Strange the Dreamer #1) von Laini Taylor
„Muse of Nightmares“ (Strange the Dreamer #2) von Laini Taylor
„Memories of Ice“ (Malazan Book of the Fallen #3) von Steven Erikson
„House of Chains“ (Malazan Book of the Fallen #4) von Steven Erikson
„No Parking at the End Times“ von Brian Bliss

In 2020 habe ich bisher 31 Bücher gelesen, in 12 davon tauchten Geschwister auf und waren mehr oder wenig entscheidend für die Handlung. Das entspricht knapp 40%. Ich gebe zu, ein paar bewegen sich allerdings in einer Grauzone.
In „What’s Left of Me“ werden die beiden Seelen Eva und Addie in denselben Körper geboren. Sie verstehen sich als Schwestern, aber sie sind nicht im herkömmlichen Sinne verwandt.
„Die Arena“ spielt in der Kleinstadt Chester’s Mill. Dort treffen wir viele verschiedene Charaktere unter haarsträubenden Umständen (eben typisch King) und einige sind Geschwister, aber das spielt für die Geschichte tatsächlich keine große Rolle, weil King jede auftretende Figur als Individuum behandelt und sie niemals über ihre Verwandtschaftsverhältnisse definiert.
„Narcissus in Chains“ ist vielleicht sogar ein kleines bisschen geschummelt. Es gibt in diesem Band eine Szene, in der Anita in ihrer Rolle als Königin der Werleoparden einen ihrer Leoparden dazu bringen muss, sich zu verwandeln, damit seine potenziell tödlichen Wunden heilen können. Sie hat keine Ahnung, wie sie das anstellen soll. Um die Verwandlung zu begünstigen, lässt sie seinen Bruder anrücken, einen Werwolf, weil sie hofft, dass dessen Vertrautheit dazu beiträgt, dass ihr Schäfchen (Darf man in diesem Kontext von Schäfchen sprechen?) die Gestalt wechselt. Der Bruder nimmt nur eine winzige Rolle ein, aber er ist da und wird zumindest bei seinem Namen genannt.
Ich möchte unbedingt vermeiden, bei „Strange the Dreamer“ und „Muse of Nightmares“ zu spoilern, daher kann ich nicht allzu viel verraten, doch ich muss eingestehen, dass wir es hier maximal mit Halbgeschwistern zu tun haben. Für mich ist das allerdings nicht wichtig, denn die entsprechenden Figuren wachsen als vollwertige Geschwister miteinander auf und empfinden im Großen und Ganzen auch so.

Beim Rest handelt es sich um einwandfreie Geschwisterbeziehungen, die die Handlung definitiv beeinflussen. Tatsächlich stehen sich die Geschwister meist sogar sehr nah und teilen eine einzigartige Verbindung. Ihr seht, für mich ist es überhaupt nicht schwer, Bücher zu finden, in denen Geschwister auftreten. Offenbar ist meine Lektüreauswahl deutlich Geschwister-freundlicher als Antonias. 😉

Fallen euch spontan Bücher mit Geschwistern ein?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen optimistischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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