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Jahresrückblick 2019: Zahlen, Diagramme und ein bisschen Sentimentalität

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich kann es kaum glauben. Mein Jahresrückblick 2019 ist tatsächlich innerhalb der ersten zwei Wochen des Jahres 2020 fertig geworden! Ich finde, das verdient einen Tusch! Es hat sich ausgezahlt, dass ich dieses Mal sehr diszipliniert war und bereits zum Jahresende angefangen habe, mein Resümee zusammenzustellen. Übrigens, laut Duden ist ein Resümee eine „knappe Inhaltsangabe“ oder „kurze Zusammenfassung“. Nun, das ist hier nicht der Fall. Mit „kurz und knapp“ kann ich nicht dienen – wie auch, schließlich soll dieser Rückblick 12 volle Lesemonate statistisch und emotional Revue passieren lassen.

Wie immer habe ich eine zweigeteilte Struktur gewählt, um euch die verschiedenen Facetten meines vergangenen Lesejahrs zu präsentieren. Im ersten Part werden wir 2019 statistisch aufarbeiten und anhand der Fakten ein objektives Fazit ziehen. Dafür habe ich bei Piktochart Infografiken erstellt, die euch mithilfe von Zahlen und Diagrammen einen transparenten Überblick verschaffen. Ich werde jede Kategorie einzeln kommentieren und interpretieren, damit ihr das nötige Kontextwissen erhaltet, um zu verstehen, wie die Statistiken einzuordnen sind. Ich möchte mich im Voraus dafür entschuldigen, dass die Legenden der Diagramme nicht mehr so gut zu lesen sind; das liegt einfach daran, dass Piktochart die Aufmachung veränderte und ich die Schriftgröße leider nicht beeinflussen kann. Ich bemühe mich, Zahlen und Prozentangaben in meinen Diskussionsabschnitten zu erwähnen, damit ihr diese trotzdem kennenlernt. Außerdem werde ich natürlich den Bezug zu den vergangenen Jahren herstellen, denn die entscheidende Frage, die es zu beantwortet gilt, lautet: Wie entwickelt sich mein Leseverhalten?

Im anschließenden zweiten Part machen wir es uns bequem, lehnen uns zurück und lassen 2019 emotional Revue passieren, Popcorn, Chips und Erfrischungen inklusive. Dafür werde ich 30 Fragen beantworten, die ursprünglich von Martina Bookaholics stammen. Seit einigen Jahren bietet sie das Formular nicht mehr auf ihrer Website an, deshalb habe ich auf die alte, bewährte Version von 2016 zurückgegriffen und meinen Header, den ich letztes Jahr erstellt habe, aktualisiert. Ich lade euch in die Kommandozentrale meines Bücherhirns ein; in dem kleinen Büro in einem Nebenraum meines Lektürearchivs wird es für uns alle vermutlich reichlich eng, aber ich habe Kissen und Decken ausgelegt, damit ihr es euch gemütlich machen könnt!

Habt ihr Lust auf einen ausführlichen Ausflug in die jüngste Vergangenheit? Dann klemmt euch die Sepiabrille auf die Nase, lasst euch von einem sentimentalen Harfenthema in die richtige Stimmung bringen und schon starten wir mit meinem Jahresrückblick 2019!

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Verfasst von - 14. Januar 2020 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Kim Harrison – Blutsbande

Rezensionsheader Blutsbande

„Blutsbande“ ist für mich der letzte „Rachel Morgan“-Band. Ich breche die Reihe ab. Ich habe wirklich versucht, mit der Protagonistin Rachel auszukommen, aber es funktioniert nicht. Wir passen nicht zusammen. Ein geeigneter Moment, um zurückzuschauen und euch zu erzählen, wie die Reihe entstand. Der erste Band „Blutspur“ begann als Kurzgeschichte, die Kim Harrison schrieb, als sie unter ihrem echten Namen Dawn Cook veröffentlicht werden wollte. Anfang der 2000er war der Kurzgeschichtenmarkt äußerst bizarr. Harrison wusste, dass sie dieses Level niemals erreichen würde, also schrieb sie die merkwürdigste Szene, die ihr einfallen wollte, steckte eine Hexe, einen Pixie und eine Vampirin in eine Bar und wartete ab, was passierte. Ihre Kurzgeschichte trug den Titel „Life is a Bowl of Cereal“ und wurde später das erste Kapitel von „Blutspur“. Obwohl ich es sympathisch finde, dass „Rachel Morgan“ ihren Anfang mit einer Trotzreaktion nahm, hindert es mich dennoch nicht daran, Rachel nun Lebewohl zu sagen.

Endlich ist Rachel Morgan die haltlosen Vorwürfe des Hexenzirkels los. Dummerweise bringt ein offizieller Status als Dämon allerdings haufenweise bürokratische Unannehmlichkeiten mit sich. Rachel darf nicht mal Autofahren. Deshalb überlegt sie nicht lange, als ihr die Inderland Security einen Deal anbietet: hilft sie ihnen dabei, eine grausige Mordserie aufzuklären, bekommt sie ihren Führerschein zurück. Die ritualisierten Morde weisen auf dämonische Aktivitäten hin, Rachel erkennt jedoch schnell, dass die Tatorte inszeniert sind. Nicht von Dämonen, nicht von Inderlandern, sondern von Menschen. Eine radikale Hassgruppe entführt Hexen und experimentiert mit ihnen, um einen Weg zu finden, alle Übernatürlichen vom Antlitz der Erde zu tilgen. Bisher ohne Erfolg. Bisher. Denn jetzt, da Rachel die Ermittlungen übernommen hat, befindet sich die eine Zutat, die dazu beitragen könnte, alle Inderlander auszulöschen, in greifbarer Nähe: Rachels Blut …

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Rebecca Wild – Verräter der Magie

Rezensionsheader Verräter der Magie

Rechtfertigt die Arbeit an einem neuen Buch die Vernachlässigung des medialen Auftritts? Diese Frage stelle ich mir anlässlich meiner Recherchen zur Salzburger Autorin Rebecca Wild. Seit etwa zwei Jahren herrscht bei ihr beinahe Funkstille. Ihr letztes Buch erschien 2017. Ihre Website ist veraltet und nicht voll funktionstüchtig. Es finden sich keine aktuellen Interviews. Im Mai 2019 erklärte sie auf Facebook, was bei ihr los ist. Sie arbeitet an der Veröffentlichung eines Thrillers. Ein bedeutender Genrewechsel, denn bisher war sie in der Fantasy- und Young Adult – Ecke zu finden, zu der auch ihr 2012er Debüt „Verräter der Magie“ zählt. Ich verstehe, dass sie dieses Projekt beschäftigt, trotzdem finde ich, dass eine gepflegte Website heutzutage die Mindestanforderung ist, sucht eine Person die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Frau Wild, viel Erfolg mit dem Thriller, aber ich empfehle, an dieser Stelle nachzubessern.

Ein kühler Hauch im Nacken, explodierende Kopfschmerzen, Ohnmacht – und plötzlich ist Kira nicht mehr allein in ihrem Körper. Sie ist geschockt, als sie begreift, dass ihr ungebetener Gast ausgerechnet Cian Kingsley ist, die einzige Person, die sie aufrichtig hasst. Cian ist ein mächtiger, einflussreicher Magier, dessen hartherzige Gesetze alle nicht-menschlichen Spezies in abgeriegelte Reservate sperren, einschließlich Kira. Sie muss die arrogante Nervensäge so schnell wie möglich loswerden. Leider ist das nicht so einfach, denn Cian wurde ermordet. In der Verzweiflung seiner letzten Augenblicke spaltete er seine Seele ab und schlüpfte in Kiras Kopf. Ihre einzige Chance besteht darin, ihm zu helfen, herauszufinden, wer ihn tötete und warum. Doch je mehr Zeit sie mit Cian verbringt, desto weniger stört sie seine Anwesenheit. Sie beginnt sogar, ihn zu mögen und Kira muss sich fragen, ob sie überhaupt noch will, dass er sie verlässt …

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Verfasst von - 14. August 2019 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Montagsfrage: Grusel, Gänsehaut und emotionale Intensität?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Das Drama nimmt kein Ende. Ich sags euch, als Hundemutter macht man was mit. Bei Chilli wurden letzte Woche durch einen routinemäßigen Bluttest Blutparasiten festgestellt. Blutparasiten! Dieser Hund muss auch wirklich jeden Quatsch mitmachen. Vermutlich wurden sie durch einen Zeckenbiss übertragen. Seltsam, denn natürlich ist sie gegen Zecken und anderes Ungeziefer geschützt und ich habe ihr in der letzten Zeit keine entfernt, obwohl ich ihre Haut ja beinahe jeden Abend einer Faszienmassage unterziehe. Woher auch immer das Mistvieh kam, ihre Blutergebnisse ergaben eine akute Anämie, also einen Mangel an roten Blutkörperchen, was ein Anzeichen für eine Infektion ist. Wir fuhren also sofort wieder zum Arzt und ich ließ einen weiteren Bluttest machen, um herauszufinden, welche Parasiten das sind und welches Medikament sie bekommen muss. Es stellte sich heraus, dass sie tatsächlich eine leichte Infektion hat, die glücklicherweise mit einem Antibiotikum behandelt werden kann. Wir hatten unglaubliches Glück. Solches Glück, dass ich noch immer daran knapse, die ganze Situation zu verarbeiten. Chilli hätte sterben können. Wird so eine Infektion nicht therapiert, verläuft sie tödlich. Normalerweise fällt eine Anämie durch Verhaltensveränderungen auf. Der Hund ist schlapp, möchte sich nicht bewegen, die Schleimhäute sind blass, Gliederschmerzen können auftreten. Alles Punkte, die bei einem gesunden Vierbeiner sofort die Alarmglocken schrillen lassen. Aber bei einem Hund wie Chilli, die sowieso permanent Schmerzen leidet, stark bewegungseingeschränkt ist und von Hause aus dunkle Schleimhäute hat, ist es sehr schwer, diese Symptome korrekt zu deuten. Ich dachte, ihr Rücken quält sie, denn das ist bei ihr immer die naheliegende Antwort. Sie hat so viele Symptome, so viele Baustellen, dass ich sie nicht mehr auseinanderhalten kann. Wären wir nicht genau jetzt zum jährlichen Checkup gegangen, hätte ich vermutlich erst viel zu spät gemerkt, dass mit ihr etwas anderes nicht stimmt. Im schlimmsten Fall wäre sie gestorben. Das Timing war schicksalhaft. Der Routine-Bluttest hat ihr das Leben gerettet. Also Leute, ich weiß, Blutuntersuchungen sind teuer, aber spart daran nicht. Dabei können Erkrankungen festgestellt werden, die wir als Mamas und Papas aus verschiedenen Gründen einfach nicht sehen. Und bitte, bitte, verzichtet nicht auf einen Ungezieferschutz. Chillis wird auch noch einmal aufgefrischt, sobald die Infektion ausgestanden ist.
Nun wollen wir dieses ernste Thema aber hinter uns lassen, uns freuen, dass Chilli rechtzeitig behandelt werden kann und uns endlich der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise widmen, dafür sind wir schließlich hier. 😉

Können Bücher bei euch das Blut in den Adern gefrieren lassen?

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit der Frage heute nicht viel anfangen kann. Ich bin mir nicht ganz sicher, worauf Antonia hinauswill. Ich glaube, eigentlich fragt sie nach emotionaler Intensität; danach, inwieweit wir uns auf eine Geschichte einlassen können. Ich muss darauf frustrierend unspezifisch antworten: das hängt von der Geschichte ab. Grundsätzlich bin ich immer bereit, alle Gefühle der Figuren zu teilen und mich von der Atmosphäre einsaugen zu lassen. Die besten Bücher sind diejenigen, die die Grenzen zwischen mir als Leserin und der Handlung überwinden, in denen ich mich als Teil der Geschichte empfinde und keinerlei emotionale Barriere mehr existiert. Diese Bücher bringen mich zum Weinen, zum Lachen und ja, auch mal zum Fürchten. Aber das schaffen eben nicht alle Autor_innen. Ich glaube, für diese Leseerlebnisse muss einfach alles harmonisch passen: die Thematik, die Identifikation mit den Figuren, der Schreibstil, das Worldbuilding (falls nötig), die Stimmung und viele Kleinigkeiten mehr. Erst dann vergesse ich, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt. Schriftsteller_innen, denen das bei mir gelang, waren zum Beispiel Laini Taylor, Patrick Ness und Nicholas Eames. Das heißt nicht, dass das betreffende Buch tatsächlich perfekt sein muss und keine Fehler oder Mängel haben darf, nein, es geht um das berühmte Gesamtpaket. Ich verzeihe kleine Logiklöcher gern, wenn ich trotzdem so richtig in der Geschichte drin bin. Ich glaube, für mich wird es intensiv, wenn meine Gefühlsebene meine Verstandesebene überstimmt. Dann mag es sein, dass meinem analytischen Ich Patzer auffallen, aber weil mein emotionales Ich befriedigt wird, ist es mir egal.

Demzufolge bin ich durchaus fähig, mich richtig zu gruseln und das Blut in meinen Adern gefrieren zu lassen. Da wir hier allerdings explizit über Horror und Nervenkitzel sprechen, muss ich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass Schauerliteratur immer einen besonders schweren Stand hat. Angst ist äußerst persönlich und individuell. Damit ich während eines Horrorromans eine Gänsehaut bekomme (im übertragenen Sinne, buchstäblich konnte ich das bei mir noch nie beobachten), muss dieser meine Angstfantasien gezielt ansprechen. So funktionieren Entitäten wie Geister bei mir zum Beispiel sehr gut, paranormale Wesen wie Werwölfe und Vampire oder ganz profane menschliche Serienkiller hingegen nicht. Das ist bei Horrorfilmen der Fall und bei Büchern eben auch.
Außerdem habe ich festgestellt, dass die Herangehensweise des Autors oder der Autorin für mich eine große Rolle spielt. Je länger man mir verschweigt, was eigentlich vor sich geht, welches Monster da im Dunkeln lauert, desto aktiver arbeitet meine eigene Fantasie. Weiß ich früh, wovor ich mich fürchten soll, geht für mich ein entscheidender Anteil des Nervenkitzels verloren. Andeutungen, subtile Hinweise und Anspielungen jagen mir eher Schauer über den Rücken als konkrete Ansagen. Mir macht das, was ich nicht sehen oder greifen kann, weit mehr Angst als das, womit ich schwarz auf weiß konfrontiert werde. Nichts ist so unheimlich wie die eigene Vorstellungskraft. Jemand, der das wirklich verstanden hat, ist natürlich Stephen King. Von „ES“ hatte ich tatsächlich Albträume und ein ziemliches mulmiges Gefühl im Bauch, als ich Nachts allein mit Chilli Gassi gehen musste… Das Geräusch des Windes in den Bäumen klang wie die Schwingen eines riesigen Vogels… Brrr. Ein interessanter Fall ist auch Thomas Finn. Sein Roman „Weißer Schrecken“ hat alle meine Knöpfe gedrückt. Ich genoss den Schauder, den mir die gruselige, atmosphärische Geschichte um den düsteren Knecht Ruprecht bescherte. „Dark Wood“ dagegen sprach meine Ängste nicht an, weshalb ich es zwar spannend und aufregend, aber nicht wirklich unheimlich fand. Da sieht man, wie wichtig individuelle Faktoren sind.

Oh und noch ein Funfact über mich zum Abschluss: Horror gehört für mich in die dunklen Jahreszeiten. Ein Buch, das versucht, mir trotz Beschreibungen von knalligem Sonnenschein Angst zu machen, wird höchstwahrscheinlich scheitern. Ich brauche Kälte, Nässe, Wind, Nebel und Dunkelheit, gerne auch Schnee und Eis. Bisher gab es von dieser Regel nur eine Ausnahme – das bereits erwähnte „ES“. Aber mal ehrlich, dabei sprechen wir schließlich über den Meister des Horrors, der braucht eben keine saisonale Hilfe.

Lasst ihr euch von Büchern so richtig Angst einjagen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen hervorragenden Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Laurell K. Hamilton – Blue Moon

Rezensionsheader Blue Moon

Eines der wichtigsten Ereignisse in der Biografie von Anita Blake ist der Tod ihrer Mutter bei einem Autounfall, als sie 8 Jahre alt war. Dieses Schlüsselerlebnis ist kein Zufall und nicht rein fiktiv. Die Autorin Laurell K. Hamilton schöpfte hierfür aus ihrer eigenen Vergangenheit. Ihre Mutter Suzie Klein starb 1969 ebenfalls bei einem Autounfall. Hamilton war damals erst 6 Jahre alt. Sie wuchs deshalb bei ihren Großeltern auf. Ihre Großmutter war eine starke Frau, die Hamiltons Bewusstsein für das Übernatürliche früh prägte. Sie glaubte felsenfest an Geister, schwor, selbst Geister gesehen zu haben und erzählte ihrer Enkelin Geistergeschichten. Mit diesem Wissen finde ich es naheliegend, dass Anita Blake eine Nekromantin ist, die mit den Toten kommunizieren kann. Ob Hamiltons Großmutter ihr wohl auch Geschichten über Werwölfe erzählte? Diese stehen im achten Band „Blue Moon“ erneut im Fokus.

Anrufe mitten in der Nacht bedeuten für Anita Blake selten gute Nachrichten. Normalerweise wird sie von der Polizei von St. Louis an einen Tatort gerufen. Dieses Mal ist die Angelegenheit allerdings persönlich. Richard wurde in Tennessee festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, eine junge Frau vergewaltigt zu haben. Selbstverständlich sind diese Anschuldigungen lächerlich. Begleitet von ihren Werleoparden und Mitgliedern des Thronos Rokke – Rudels reist sie nach Myerton, wo Richard die örtliche Trollpopulation studieren wollte. Dort angekommen zeigt sich, dass es sich nicht um ein Missverständnis handelt. Richard wurde hereingelegt. Anita muss herausfinden, wer ihm die Vergewaltigung anhängte und wieso man ihn loswerden will – und zwar schnell, denn bald ist Vollmond…

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Jim Butcher – Grave Peril

Jim Butcher schrieb den ersten Band der „Dresden Files“ für einen Schreibkurs. Seine Dozentin Debbie Chester beeinflusste seine Karriere daher maßgeblich. Soweit ich es verstanden habe, verdanken wir ihr sogar Bob, Harrys sprechenden Schädel. Als Butcher seine Lehrerin fragte, ob er Harry einen Assistenzcharakter schreiben könnte, ermahnte sie ihn, daraus keinen „Talking Head“ zu machen. In der englischen Fachsprache ist ein „Talking Head“ eine Figur, die ausschließlich für Informationen integriert wird, ohne eine echte Persönlichkeit zu besitzen. Tja. Butcher ist eine Nervensäge. Deshalb wurde Bob buchstäblich ein „Talking Head“. Als Geist in einem Schädel passt er gut zum Thema des dritten Bandes „Grave Peril“ – in diesem geht es nämlich um rachsüchtige Geister.

Die Geisterwelt ist verrückt geworden. Das Nevernever war zwar noch nie ein Ort, der die mentale Gesundheit fördert, aber was in letzter Zeit drüben los ist, setzt wirklich neue Maßstäbe. Die Barrieren zur Welt der Lebenden weichen auf. Zornige, blutrünstige Geister schießen wie Pilze aus dem Boden und terrorisieren die Bewohner_innen Chicagos. Harry Dresden – Berufszauberer und Privatdetektiv – hat alle Hände voll zu tun, sie zurück ins Jenseits zu schicken. Ohne Michael, ein Krieger Gottes, mit dem er im letzten Jahr einige übernatürliche Fälle löste, wäre er aufgeschmissen. Ihre wilde Geisterjagd quer durch die Stadt bekämpft allerdings nur das Symptom, nicht die Ursache. Irgendjemand muss für das Ungleichgewicht im Nevernever verantwortlich sein. Alle Hinweise deuten auf Bianca, die lokale Vampirkönigin. Harry würde ihr gern aus dem Weg gehen, denn sie hegt noch immer einen Groll auf ihn. Doch ihm bleibt keine andere Wahl und eines interessiert ihn sowieso brennend: was hat eine Untote mit den Toten am Hut?

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Jahresrückblick 2018: Vom Spaß mit Statistiken, dem Kampf gegen die Durchschnittlichkeit und plüschigen Helden

Hallo ihr Lieben!

Tatatataaaa! Es ist geschafft! Der Jahresrückblick 2018 ist endlich fertig! Die Zusammenfassung meines vergangenen Lesejahres war wie immer eine Mammutaufgabe, die mich wieder einmal viel länger in Anspruch nahm, als ich eigentlich plante. Jedes Jahr unterschätze ich, wie viel Zeitaufwand dieser Rückblick erfordert. Aber: es ist mir noch im Januar gelungen, ihn fertigzustellen und ich freue mich sehr, ihn euch heute präsentieren zu können! Eigentlich wäre heute ja die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise dran, doch da diese aus privaten Gründen ausfällt, dachte ich, ich nutze die Gelegenheit, um meinen Jahresrückblick einen Tag vorzuziehen. 😉

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Verfasst von - 28. Januar 2019 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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