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Jahresrückblick 2018: Vom Spaß mit Statistiken, dem Kampf gegen die Durchschnittlichkeit und plüschigen Helden

Hallo ihr Lieben!

Tatatataaaa! Es ist geschafft! Der Jahresrückblick 2018 ist endlich fertig! Die Zusammenfassung meines vergangenen Lesejahres war wie immer eine Mammutaufgabe, die mich wieder einmal viel länger in Anspruch nahm, als ich eigentlich plante. Jedes Jahr unterschätze ich, wie viel Zeitaufwand dieser Rückblick erfordert. Aber: es ist mir noch im Januar gelungen, ihn fertigzustellen und ich freue mich sehr, ihn euch heute präsentieren zu können! Eigentlich wäre heute ja die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise dran, doch da diese aus privaten Gründen ausfällt, dachte ich, ich nutze die Gelegenheit, um meinen Jahresrückblick einen Tag vorzuziehen. 😉

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Verfasst von - 28. Januar 2019 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Las, Lese, Werde Lesen?

Hallo ihr Lieben 🙂

Wooohooo, heute geht es endlich weiter mit der Montagsfrage! Ab sofort wird die Aktion jeden Montag bei Antonia von Lauter&Leise stattfinden. Ich freue mich wahnsinnig, dass wir nun endlich, endlich zum Alltag zurückfinden und war die halbe Nacht ganz kribbelig, wie denn wohl die erste Frage aussehen wird. Da ihr vermutlich ebenso neugierig seid wie ich, will ich euch nicht lange auf die Folter spannen. Hier kommt Antonias erste Montagsfrage:

Buch-Blogger Vorstellungsrunde: Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?

Ich hefte mir mental ein Namensschildchen an: „Hello, my name is…“. 😀
Das letzte Buch, das ich ausgelesen habe, war „Without A Doubt“ von Marcia Clark. Nachdem ich eine gebrauchte Ausgabe bei Medimops gekauft hatte, die bloß als obskures Versteck, aber nicht zum Lesen zu gebrauchen war (Ihr wollt die ganze Geschichte? HIER), hat sich der Lieblingsmensch erbarmt und mir eine funkelniegelnagelneue Ausgabe geschenkt, die ich mir dann auch gleich vorgenommen habe. Die Lektüre hat sich gelohnt, mehr dazu später in der Rezension.

Aktuell lese ich „Die Vampire“ (Anno Dracula #1-3) von Kim Newman. Ein dicker Wälzer von sagenhaften 1.280 Seiten. Als ich das Buch aufschlug, war ich überrascht, dass es so umfangreich ist. Meine Verwirrung legte sich aber schnell, weil ich herausfand, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt, wie der Titel vermuten lässt. Es ist eine Sammelausgabe der ersten drei Bände der Reihe „Anno Dracula“. Als es erschien, war es gerade total angesagt, Bücher zu bestimmten Spezies und Völkern herauszubringen. „Die Orks“. „Die Zwerge“. „Die Elfen“. „Die Werwölfe“. Und dann eben auch „Die Vampire“. Im Moment kann ich von diesem Buch berichten, dass es völlig anders ist, als ich erwartet hatte und mich noch nicht so richtig abholt. Da ich aber gerade mal das erste Viertel gelesen habe, kann das ja noch kommen. Ich bleibe optimistisch.

Den letzten Teil der heutigen Montagsfrage muss ich etwas uminterpretieren, weil ich – wie einige von euch mittlerweile wissen – keine Leselisten führe. Der Bauch lässt das nicht zu. Deshalb gibt es keine fixen Pläne für das restliche Jahr 2018, ich habe allerdings schon eine ungefähre Vorstellung davon, was ich als nächstes lesen werde: „Black Girl / White Girl“ von Joyce Carol Oates. Ich nehme dieses Jahr ja wieder an der Motto Challenge von Weltenwanderer teil und das Motto für September lautet „Herbstlich“ – wir sollen Bücher lesen, deren Cover in den herbstlichen Farben gelb, orange, rot und braun gehalten sind. Das Cover von „Black Girl / White Girl“ passt definitiv zu diesem Motto und für mich ist es eine hervorragende Möglichkeit, endlich mal wieder ein Buch meiner Lieblingsautorin zu lesen. Letztes Jahr hat sich das nämlich nicht ergeben und ich habe große Lust, mich abermals mit ihrer anspruchsvollen Literatur auseinanderzusetzen.

Stellt euch vor: welches Buch habt ihr als letztes gelesen, welches lest ihr aktuell und welches möchtet ihr 2018 unbedingt noch lesen?

Ich freue mich wie verrückt auf eure Beiträge und Kommentare, denn endlich können wir uns Montags wieder austauschen! Habt einen wunderbaren Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Gemeinsam Lesen

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Montagsfrage: Challenges für 2016?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Drei Tage noch, dann ist Heiligabend. Habt ihr auch schon alle Geschenke besorgt? Ich hab es da dieses Jahr leicht, denn ich werde nur zwei Personen beschenken und diese Geschenke liegen bereits im Schrank. Ich muss sie nur noch einpacken. 🙂
Im Moment überlege ich, wie ich die Feiertage hier auf dem Blog veranstalte. Ich muss theoretisch noch fleißig Rezensionen schreiben und veröffentlichen, um sie mir für die Challenges anrechnen zu können. Aber eigentlich finde ich Weihnachten dafür nicht richtig passend. Ich denke, daher wird es am 23.12. und am 27.12. eine Rezension geben, aber dazwischen herrscht Pause. Danach werde ich sehen, wie weit ich komme, denn ich muss ja auch noch einen Jahresrückblick zusammen stellen. Tja ja, so langsam geht mir die Zeit aus. 😉
A propos Challenges: darauf bezieht sich auch die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja.

Wirst du 2016 an Challenges teilnehmen?

Selbstverständlich! 😀 Schließlich veranstalte ich 2016 meine erste eigene Challenge, Wortmagie’s makabre High Fantasy Challenge! Ihr könnt übrigens jeder Zeit einsteigen, wenn Interesse besteht. 😉 Ich bin schon ziemlich aufgeregt deswegen und kann es kaum erwarten, dass es los geht.
Das gleiche gilt für die anderen beiden Challenges, die ich mir bisher ausgesucht habe. Zum Einen werde ich 2016 wieder an Carolines Lesebingo teilnehmen. Ich habe noch keine Challenge-Seite angelegt, werde das aber heute noch nachholen. Das Bingo hat mir dieses Jahr viel Spaß gemacht, daher freue ich mich, dass Caroline nächstes Jahr eine weitere Ausgabe veranstaltet. Wenn ihr auch teilnehmen möchtet, schaut doch mal bei diesem Beitrag auf i am bookish vorbei!
Zum Anderen werde ich an der Challenge Märchenhaft durch 2016 (HIER geht es zur Challenge-Seite) von Prowling Books und Maya Shepherd teilnehmen. Diese Challenge enthält, wie meine eigene Challenge, 30 Aufgaben, die über das Jahr erledigt werden können. Mir gefällt das Thema der Challenge, darum habe ich entschieden, mitmachen zu wollen.
Ich überlege, ob ich zusätzlich noch an Weltenwanderers Motto Challenge teilnehme. Mir gefällt die Idee dieser Challenge wirklich gut, aber ich habe ein bisschen Sorge, dass die monatlichen Mottos für mich nicht immer durchführbar sind. Mal sehen.
Mehr wird es vermutlich nicht, denn ich denke, drei bis vier Challenges reichen völlig aus.

Welche Challenges habt ihr euch für 2016 vorgenommen?

Ich bin ziemlich gespannt, welchen Leseaufgaben ihr euch 2016 stellen werdet. Vielleicht entdecke ich ja doch noch die eine Challenge, die so gut klingt, dass ich nicht widerstehen kann. 😉
Ich wünsche euch allen einen wundervollen Start in die Woche und freue mich auf eure Antworten und Kommentare!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 21. Dezember 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese immer noch „Double Cross“ (The Disillusionists #2) von Carolyn Crane und befinde mich auf Seite 272 von 326.

double cross

Justine Jones lived her life as a fearful hypochondriac until she was lured into the web of a mysterious mastermind named Packard, who gifts her with extraordinary mental powers—dooming her to fight Midcity’s shadowy war on paranormal crime in order to find the peace she so desperately craves.
But now serial killers with unheard-of skills are terrorizing the most powerful beings in Midcity, including mastermind Packard and his oldest friend and worst enemy, Midcity’s new mayor, who has the ability to bend matter itself to his will.
As the body count grows, Justine faces a crisis of conscience as she tests the limits of her new powers and faces an impossible choice between two flawed but brilliant men—one on a journey of redemption, the other descending into a pit of moral depravity.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„The group of us spend a whirlwind afternoon in the hospital, getting X-rayed, poked, and palpated by doctors, and questioned by cops.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Am Wochenende kam ich nicht zum Lesen, deswegen krepel ich noch auf den letzten Seiten von „Double Cross“ herum. Ich bin aber überzeugt, dass ich heute fertig werde. Ist ja nicht mehr viel.
Eine Verbesserung ist dieser zweite Teil übrigens eher nicht. Wie ihr wisst, liebe ich die Grundidee – Verbrechensbekämpfung dank Neurosen. Aber irgendwie geht es darum in „Double Cross“ gar nicht wirklich. Justine hat noch nicht eine Person desillusioniert und das finde ich schade. Stattdessen geht es um diese Serienkiller, die Jagd auf Highcaps (Menschen mit speziellen Fähigkeiten) machen und eine Verbindung zur Vergangenheit von Justine’s Boss Packard und dem Bürgermeister, Otto Sanchez, haben. Ich finde die Handlung irgendwie wirr und konfus. Außerdem mag ich Justine nicht mehr so sehr wie noch im ersten Band. Sie ist so leicht zu manipulieren und verhält sich wie ein Fähnchen im Wind. Sie reagiert auf Kleinigkeiten total hysterisch, die Verhältnismäßigkeit ist nicht mehr gegeben. Ich verstehe zum Beispiel nicht, wieso sie so verdammt wütend auf Packard ist. Klar, es war nicht fair, dass er ihr nicht gesagt hat, dass das Zingen einen Haken hat und sie dadurch von ihm abhängig wird. Aber hey, ist das nicht wesentlich besser, als permanent unter pathologischer Hypochondrie zu leiden? Es ist ja nicht mal so, dass Packard ein besonders unangenehmer Mensch wäre, nein, eigentlich ist er echt in Ordnung. Ein bisschen zwielichtig vielleicht, aber keinesfalls böse oder ungerecht. Manchmal lässt er den Chef raushängen, doch das könnte Justine nun wirklich einfach weg stecken, denn schließlich hat er ihr Leben entschieden verbessert. Mal ganz davon abgesehen, dass es für mich total offensichtlich ist, dass die beiden früher oder später ja doch ein Paar werden. Noch ist sie mit Otto zusammen, aber diese Beziehung ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt. Was will sie auch mit Otto, für den sie sich ständig verstellen muss? Packard kennt ihre guten und ihre schlechten Seiten und akzeptiert sie so, wie sie ist.
Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass ich auch das Finale dieser Trilogie lesen werden, weil ich schon wissen möchte, wie Justine’s Geschichte ausgeht. Und wer weiß, vielleicht überrascht sie mich ja doch noch mal. 😉

4. Schaust du dir generell Buchverfilmungen im Kino oder auf DVD an? Wenn ja, welche fandest du besonders gut oder besonders schlecht?

Für mich gibt es da keine pauschale Antwort. Manche Verfilmungen sehe ich mir an, andere nicht. Das hängt eigentlich immer davon ab, ob ich wirklich sehen möchte, wie sie die Vorlage umgesetzt haben oder ob ich Sorge habe, dass ich mir mit dem Film die Geschichte versaue. Um YA-Verfilmungen mache ich aber mittlerweile eher einen Bogen.
Tja, welche Verfilmungen fand ich denn gut? Definitiv „Harry Potter“, „Herr der Ringe“ und „Schiffbruch mit Tiger“, aber auch „Guter Geister“ / „The Help“, „Die Tribute von Panem“ und „Fight Club“. Mir will im Augenblick keine Verfilmung einfallen, die ich richtig richtig mies fand, aber es gibt einige Grenzgänger. „Interview mit einem Vampir“ ist ein toller Film, aber es ärgert mich bis heute fürchterlich, dass sie Armand mit Antonio Banderas besetzt haben. Bei „Twilight“ ist es ähnlich; die Besetzungen sind Großteils grauenhaft. Stephenie Meyer’s Einzelband „Seelen“ wurde ja ebenfalls verfilmt, den fand ich auch nicht wirklich gelungen.
Diese Aufzählung könnte ich jetzt vermutlich noch ewig weiterführen, aber ich denke, ich belasse es jetzt bei den Filmen, die ich genannt habe. Im Großen und Ganzen bin ich nicht so wild auf Verfilmungen, weil ich immer versuche, zuerst das Buch zu lesen und die Geschichte dementsprechend bereits kenne. Ich weiß auch nicht, Filme geben mir einfach nicht so viel. Da lese ich lieber. 😉

Was lest ihr im Moment und welche Verfilmungen haben euch begeistert oder enttäuscht?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und da ich letzte Woche nicht dazu kam, freue ich mich auch darauf, durch eure Beiträge zu stöbern! Habt einen schönen Dienstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam, auch wenn dieser Dienstag mein Geburtstag ist. 😉 Ich nutze jetzt einfach die Möglichkeit und mache noch einmal schamlos Werbung für mein Geburtstagsgewinnspiel – wenn ihr teilnehmen und eine Chance auf ein 10€-Wunschbuch haben möchtet, schaut HIER vorbei!
Gemeinsam Lesen wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Double Cross“ (The Disillusionists #2) von Carolyn Crane und befinde mich auf Seite 25 von 326.

double cross

Justine Jones lived her life as a fearful hypochondriac until she was lured into the web of a mysterious mastermind named Packard, who gifts her with extraordinary mental powers—dooming her to fight Midcity’s shadowy war on paranormal crime in order to find the peace she so desperately craves.
But now serial killers with unheard-of skills are terrorizing the most powerful beings in Midcity, including mastermind Packard and his oldest friend and worst enemy, Midcity’s new mayor, who has the ability to bend matter itself to his will.
As the body count grows, Justine faces a crisis of conscience as she tests the limits of her new powers and faces an impossible choice between two flawed but brilliant men—one on a journey of redemption, the other descending into a pit of moral depravity.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„The El Burro Mexican restaurant occupies the ground floor of a brick building that’s squeezed between a little grocery and a pawnshop on the southwestern edge of town.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich habe erst gestern Abend mit „Double Cross“ begonnen und weiß daher noch nicht so richtig, was mich erwartet. Allerdings kenne ich natürlich die Ausgangssituation des Romans, denn ich habe ja letzten Sommer den ersten Band gelesen. Ich mochte „Mind Games“ (Rezension: HIER), fand aber, dass Carolyn Crane sich zu sehr auf ihre Protagonistin Justine konzentrierte und daher nicht das Maximum aus ihrer phänomenalen Idee herausholte. Verbrechensbekämpfung dank Neurosen – ich fahre immer noch total darauf ab. Ich könnte jubeln und tanzen, weil es endlich mal Urban Fantasy ist, die ich nicht vorhersehen kann. Es geht nicht um Vampire, es geht nicht um Werwölfe, Feen, Elfen oder ähnliches – es geht um Psychologie, verbunden mit ein bisschen Magie, die aber eher Mittel zum Zweck ist. Ich liebe daran, dass es einfach neu und komplett anders ist, weshalb ich auch entschied, es auf jeden Fall zumindest noch mit „Double Cross“ zu versuchen. Ich hoffe, dass Crane im zweiten Band etwas von Justine weggeht und auch die anderen DesillusionistInnen näher beleuchtet. Ich möchte sie bei der Arbeit sehen und hautnah erleben, wie ihre Neurosen schlechte Menschen läutern.
Ich wusste übrigens bis heute nicht, dass es sich bei The Disillusionists nicht um eine Reihe handelt, sondern „nur“ um eine Trilogie. Ich weiß auch nicht, für mich hinterließ der erste Band den Geschmack von etwas Größerem. Dass mir jetzt nur noch ein Band zur Komplettierung fehlt – mal sehen, wie ich das finde. Das kann ich wohl erst am Ende von „Double Cross“ beurteilen.

4. Was tust du gegen eine richtige Leseflaute? Hast du irgendwelche Tricks, diese zu überwinden oder zwingst du dich sogar zum Lesen?

Immer diese Fragen zum Thema Leseflaute. Ich weiß nie, wie ich die beantworten soll, denn eine richtige Leseflaute hatte ich noch nie. Vielleicht bin ich da eine Ausnahme, aber ich habe eigentlich immer Lust zu lesen und ich kann mich an keine längere Zeit erinnern, in der ich mal nicht gelesen hätte. Sollte es jedoch einmal dazu kommen, dass ich unter einer Flaute leide, würde ich mich nicht zwingen. So wie ich mich kenne, hätte das keinen Effekt. Eher würde ich versuchen, mich psychologisch auszutricksen. Ein Buch kaufen, das ich schon ewig haben möchte. Ein Ausflug in den Buchladen, zum stundenlangen Stöbern. Das Ziel wäre, meine Lust auf das Lesen neu zu entflammen. Würde das alles nichts bringen, wäre meine nächste Idee, einen All-Time-Favorite noch einmal zu lesen. Harry Potter zum Beispiel. Doch letztendlich ist es schwer zu sagen, weil ich nicht weiß, wie ernst dieses Problem für mich wäre. Vermutlich ist das eine der Situationen, die man selbst erleben muss, um zu wissen, wie man reagiert. Ich hoffe allerdings, dass ich nie in die Verlegenheit komme, solche Strategien austesten zu müssen. 🙂

Was lest ihr im Moment und wie handhabt ihr eine Leseflaute?

Obwohl ich heute vermutlich nicht genauso intensiv wie sonst dazu kommen werde, durch eure Beiträge zu stöbern, freue ich mich sehr auf eure Geschichten und Kommentare! Wenn ich heute Abend satt und zufrieden zu Hause sitze, nehme ich mir noch einmal ein bisschen Zeit für euch. 😉
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam und ich freue mich sehr, euch heute ein Buch präsentieren zu dürfen, dass mich sofort in seinen Bann geschlagen hat! Diese tolle Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Grauwacht“ von Robert Corbus und befinde mich auf Seite 80 von 415.

Grauwacht

 

Das Leben der Menschen Bisolas wird durch den Wechsel von Tag und Nacht bestimmt. Jahrzehnte lang herrscht Nacht, bis die Morgendämmerung hereinbricht und weitere Jahrzehnte vergehen bis zum Abendrot. Ein alter Pakt zwingt die Menschen dazu, mit der Nacht zu wandern und ihr Dasein in kalter Dunkelheit zu fristen. Denn wenn der Tag kommt, kommen die Sasseks – fremdartige Wesen, die nur in der Wärme leben können. Allein dieses Abkommen garantiert den frieden zwischen den Völkern sowie die Grauwacht, die den Abzug der Menschen überwacht. Doch mysteriöse Ereignisse gefährden den Pakt. Die Monde verändern ihre Farbe. Die Dämmerung schwindet nicht. Kann ein Krieg noch aufgehalten werden?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Schon seit einiger Zeit bewegten sich Remon und Perul auf einem gut ausgetretenen Pfad über den festen Schnee.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Dieses Buch war mein erster Spontankauf seit langer, langer Zeit. Es passiert mittlerweile so selten, dass mich ein Buch außerhalb meiner Wunschliste durch seine bloße physische Präsenz neugierig werden lässt, dass ich das Gefühl unglaublich genieße. Ich besitze das gute Stück auch erst seit gestern. Ich habe es gekauft, nachdem ich bei der Post war, um ein Paket abzuholen – der Abstecher in den Buchladen war sozusagen meine Belohnung. Erst hatte ich das Gefühl, wohl gar nichts zu kaufen, weil ich die Auswahl doch arg enttäuschend fand. Besonders in der englischen Abteilung. Vor dem SciFi/Fantasy-Regal stehe ich prinzipiell immer am längsten und da war es und lachte mich an. Die Schrift auf dem Buchrücken leuchtete richtig. Ich nahm es heraus und verliebte mich sofort in die Covergestaltung. Ich finde es wirklich wunderschön; die Farbwahl, die Eiskristalle, die Waffen. Kennt ihr das, wenn ihr ein großartiges Cover seht und dann nur noch hofft, dass der Klappentext auch toll klingt, damit ihr das Buch mitnehmen könnt? Genau das ging mir durch den Kopf: bitte sei gut, bitte sei gut, bitte sei gut! Ich drehte es um und las. Am liebsten hätte ich sofort ein kleines Tänzchen aufgeführt, denn die Idee einer Welt, die strikt in Tag und Nacht unterteilt ist, finde ich unheimlich spannend. Als ich das Buch dann aufschlug, war es endgültig um mich geschehen, weil es eine tolle Abbildung der Welt Bisola enthält. Also nahm ich es kurzentschlossen mit. Wieder zu Hause setzte ich mich sofort hin und las „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ von John Irving aus, damit ich „Grauwacht“ beginnen konnte.
Sehr weit habe ich es gestern nicht mehr geschafft, aber ich bin äußerst optimistisch. Ich denke, ich habe die Ausgangssituation erreicht und zumindest einen Protagonisten kennengelernt: Remon, ein ehemaliges Mitglied der Grauwacht. Ich glaube, die Handlung wird sich darum drehen, dass er in einer sich verändernden Welt seine Familie zu finden versucht. Möglicherweise wird es noch weitere wichtige Charaktere geben, denn das Buch beginnt mit einem Prolog, der einen Späher namens Sarlos beschreibt.
Jedenfalls genieße ich es wahnsinnig, dass mich ein Roman mal wieder so neugierig macht, dass ich ihn sofort nach dem Kauf lesen möchte. Das passiert sehr selten; meistens liegen neue Bücher noch ein Weilchen auf meinem SuB, unabhängig davon, wie unbedingt ich sie haben wollte. Ich hoffe wirklich, dass „Grauwacht“ meiner anfänglichen Begeisterung gerecht wird. 🙂

4. Habt ihr euch schonmal so sehr über einen Protagonisten geärgert oder euch von ihm genervt gefühlt, das ihr ein Buch deswegen abgebrochen habt, oder euch richtig durchkämpfen musstet?

Definitiv. Leider passiert mir das vor allem im YA-Bereich immer mal wieder. Wenn ich da an Kira, die Protagonstin aus „Himmelstiefe“ (zur Rezension geht es HIER lang) von Daphne Unruh denke… puh. Ich konnte das Mädel nicht ausstehen und habe überhaupt nicht verstanden, wie die Autorin eine Figur so konzipieren konnte, dass sie die komplette Geschichte versaut. Ich mochte auch Juliette aus „Shatter Me“ (Rezension: HIER) nicht. Sowas Weinerliches, Pathetisches ist mir noch nicht begegnet. Von wegen Heldin. Ich weiß, dass ganz viele von euch die Reihe lieben, aber für mich war unter anderem wegen Juliette bereits nach dem ersten Band Schluss.
Die Bindung zum Hauptcharakter ist für mich essenziell für das gesamte Buch. Kann ich den Protagonisten oder die Protagonistin nicht leiden, wirkt sich das meist so aus, dass mir das ganze Buch nicht gefällt. Dabei erwarte ich weder einen Helden noch eine strahlende Prinzessin, ganz im Gegenteil. Zwielichtigen, ambivalenten HauptdarstellerInnen fliegt meine Sympathie in der Regel wesentlich problemloser zu. Ich liebe Bourbon Kid, vergöttere Sandman Slim, bewundere Locke Lamora und Anita Blake ist mit all ihren Fehlern seit über 10 Jahren meine persönliche Heldin. In „The Desert Spear“ (Rezension: HIER) ist es Inevera, Jardirs intrigante, schlangenhafte erste Ehefrau, die mich am meisten fasziniert. Von Neunfinger will ich gar nicht erst anfangen. Was ich will, ist Persönlichkeit. Charakter. Ich hasse eindimensionale ProtagonistInnen, die sich in ihrem eigenen Unglück suhlen und permanent gerettet werden müssen. Ich will von starken, komplexen Frauen und Männern lesen, selbst wenn ihre Stärke und/oder Komplexität eher unkonventionell ist. Deswegen mag ich auch Frodo aus „Herr der Ringe“ überhaupt nicht, Sam dafür aber sehr. Sam hätte das Ding mit dem Ring auf einer Arschbacke gerockt. Ohne zu heulen.
Es gibt ein paar Ausnahmen, in der Regel dann, wenn ich das Gefühl habe, es ist für die Geschichte unerheblich, ob ich die Hauptfigur mag oder nicht. Das kann ich respektieren, weil es mir den Eindruck vermittelt, dass der Autor oder die Autorin anhand des Charakters etwas vermitteln möchte. Wenn er/sie nur Träger einer Botschaft ist. In „The Day of the Locust“ (Rezension: HIER) von Nathanael West war das zum Beispiel so. Die Charaktere spielen dort als Persönlichkeiten überhaupt keine Rolle, denn sie sind nur Symbole, der menschliche Abfall einer degenerierten Welt. West kritisiert die Glitzer-Glamour-Welt Hollywoods; da hat Sympathie für die Figuren einfach keinen Platz. Ebenso in „Unter Null“ und „Imperial Bedrooms“ (Rezension: HIER) von Bret Easton Ellis. In solchen Fällen kann ich ein Buch als Ganzes schätzen, ohne eine besondere Bindung zu den Hauptcharakteren zu haben.

Was lest ihr im Moment? Wie wichtig ist euch die Sympathie für ProtagonistInnen?

Ich freue mich sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch einen fantastischen Tag!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut, die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ von John Irving und befinde mich auf Seite 162 von 775.

Gottes Werk und Teufels Beitrag

 

„Homer ist anders als die anderen Kinder im St.-Cloud’s-Waisenhaus: Er will nicht weg. Nach vier gescheiterten Adoptionsversuchen erlaubt Dr. Larch ihm daher, zu bleiben – unter der Bedingung, daß er im Waisenhaus mit angeschlossener Entbindungs- und Abtreibungsstation bei „Gottes Werk“ – dem Entbinden – und bei „Teufels Beitrag“ – dem Abtreiben – assistiert. Doch das ist nur der Beginn von Homers Odyssee.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Die Sommer-Camps und Hütten, die das Seeufer sprenkeln, werden auch an den Wochenenden der Jagdsaison im Herbst benützt.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Angesichts der Seitenanzahl bin ich ja noch nicht besonders weit. Aber ich muss sagen, es liest sich weit flüssiger, als ich angenommen hatte. Das liegt wohl daran, dass Irving einen wirklich interessanten und feinsinnigen Humor sein Eigen nennt. Ohne diesen empfände ich das Buch vermutlich als ziemlich bedrückend, denn die Umstände für Frauen Ende des 19. Jahrhunderts waren wirklich grauenvoll. Natürlich habe ich schon von vorsintflutlichen Abtreibungsmethoden gelesen und weiß, dass wir uns heutzutage glücklich schätzen können, dass die Medizin schonendere Möglichkeiten gefunden hat. Doch es so deutlich vor Augen geführt zu bekommen, lässt mich heftig schlucken. Es gab Frauen, die Terpentin getrunken haben. Farbverdünner. Da schüttelt es mich. Und wisst ihr, was das Schlimmste daran ist? Selbst wenn ich mir vorstelle, dass die Frauen wussten, welche… sagen wir mal, Nebeneffekte diese Hausmethoden hatten, schätze ich, sie hätten es trotzdem getan, aus purer Verzweiflung. Ich war ziemlich erleichtert, als Homer wieder in den Mittelpunkt der Handlung rückte und ich eine Atempause vom Elend bekam.
Ansonsten kann ich noch nicht allzu viel zu dem Buch sagen, weil ich gerade erst in der Handlung ankomme. Homer ist jetzt ca. 16 und Dr. Larch hat ihm alles beigebracht, was er ihn lehren konnte. Beides – Gottes Werk UND Teufels Beitrag. Entbindungen und Abtreibungen. Dr. Larchs Einstellung dazu ist vorbildhaft und für die 30er, 40er Jahre erstaunlich tolerant. Er ist überzeugt, dass die Entscheidung, ein Kind zu bekommen oder es abzutreiben, die Entscheidung der Schwangeren ist. Allein schon dadurch verdient er sich meinen Respekt. Dass er entschieden hat, Homer keine Abtreibung allein durchführen zu lassen, weil er überzeugt ist, dass dieser eine Wahl haben muss, hebt ihn in für mich in unerwartete Höhen. Er möchte, dass Homer der Gesellschaft begegnet und mit unterschiedlichen Ansichten konfrontiert wird, bevor er ein Kind mit seinen eigenen Händen abtreibt. Versteht ihr, im Waisenhaus von St.Cloud’s, in diesem Mikrokosmos, gehören Abtreibungen für Homer zum Alltag dazu. Sie sind normal. Dr. Larch weiß ganz genau, dass das in der restlichen Gesellschaft nicht der Fall ist. Er gibt Homer die Chance, das zu erkennen und seine eigenen moralischen und ethischen Grundsätze zu entwickeln, ohne bereits Blut an den Händen zu haben. Ich bin gespannt, wie Homer darüber denken wird, wenn er soweit ist, Dr. Larchs und sein eigenes Tun zu reflektieren, weil ich sicher bin, dass die Antwort darauf seinen weiteren Weg entscheidend prägen wird. Ich hoffe, dass er unabhängig davon begreift, was Dr. Larch für ihn getan hat: er beschützt ihn vor sich selbst.

4. An welchem Ort befindest du dich in deinem aktuellen Buch? Würdest du gerne mal dorthin reisen und was würdest du dort unternehmen?

Ich befinde mich zur Zeit in St.Cloud’s, Maine. Direkt nach St.Cloud’s möchte ich eigentlich nicht, denn laut Irvings Beschreibungen ist das nicht gerade die schönste Gegend. Die Kleinstadt ist ziemlich heruntergekommen, nachdem das führende Gewerbe (Holzverarbeitung) eine Stadt weitergezogen ist. Trostlos, öde und permanent nebelverhangen. Eine Stadt, in die ein Waisenhaus eben passt, weil unerwünschte und verwaiste Kinder das einzige sind, das es im Überfluss gibt.

„Maine hatte viele Städte; es gab keine, die so reizlos war wie St.Cloud’s.“
(„Gottes Werk und Teufels Beitrag“, S. 160)

Nach Maine würde ich aber durchaus gerne einmal reisen, denn es ist Stephen King’s Bundesstaat. Viele der Städte, in denen seine Horror-Geschichten spielen, sind zwar fiktiv, aber ich würde einfach gern einmal erleben, wie die Umgebung aussieht, die ihn so sehr inspiriert. Allerdings stünde Maine nicht unbedingt weit oben auf meiner Prioritätenliste, sollte ich es mal in die USA schaffen. New York, New Orleans, Boston, Chicago, Seattle und San Francisco wären mir definitiv wichtiger. Und Lawrence, Kansas. 😉

Was lest ihr im Moment und wohin entführt euch eure Lektüre? Ist sie eine Reise wert?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Kommentare und Beiträge! Macht euch einen schönen Tag! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „The Young Elites“ (The Young Elites #1) von Marie Lu und befinde mich auf Seite 138 von 358.

the young elites

 

„Adelina Amouteru is a survivor of the blood fever, marked by a jagged scar where her left eye once was. Branded as a malfetto – an abomination – she is cast out from all she has ever known and loved.

Adelina finds sanctuary with other malfettos and discovers that the disease has left her with more thean just a scar – she has a mysterious and powerful gift.

She is a Young Elite.

But Adelina’s ability is stronger than any Young Elite before her. And unless she can control the vengeful darkness growing in her heart Adelina could be a danger to them all.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„The following day, when Raffaele asks me how I’m feeling, I only say that I feel much better.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich erwarte ziemlich viel von diesem neuen Trilogieauftakt aus der Feder von Marie Lu, bin gedanklich allerdings trotzdem auf einiges vorbereitet. Ich fand ihre Legend-Reihe insgesamt ja absolut fantastisch, aber ich habe nicht vergessen, dass mich der titelgebende erste Band nur ganz knapp vom Weiterlesen überzeugen konnte. Ich bin darauf vorbereitet, dass es mir bei „The Young Elites“ genauso ergehen könnte und ich vielleicht ein wenig Geduld mit der Reihe haben muss. Deswegen habe ich mir schon jetzt vorgenommen, sie komplett zu lesen. Der Auftakt müsste mich schon regelrecht abstoßen, damit ich diesen Vorsatz nicht einhalte. 😉
Bisher sieht es danach glücklicherweise nicht aus, die Geschichte gefällt mir recht gut. Ich erkenne Lus Schreibstil und ihre Art, die Ereignisse zu strukturieren wieder und kann mich darauf einstellen. Sie fängt erneut im Kleinen an, bei ihrer Protagonistin Adelina Amouteru. Ich weiß noch nicht so ganz, ob ich sie mag oder nicht, weil ich sie bisher eigentlich nur in extremen Stresssituationen erlebt habe. Ich finde sie jedoch definitiv interessant, weil sie nicht die typische YA-Heldin ist. Sie trägt sehr viel Dunkelheit in sich – Hass, Rachegelüste, eiskalte Ambition. Ich sehe in ihr das Potential zur Tyrannin. Mir gefällt das, weil sie mit ihrem Charakter die Möglichkeiten der gesamten Geschichte . Auch finde ich es toll, dass ich keinerlei Parallelen zur Legend-Trilogie erkennen kann. Es sieht so aus, als hätte Marie Lu wirklich etwas komplett Neues ausprobiert. Anderes Genre, andere Charakterzüge in den Figuren, anderes Universum. Ich bin sehr gespannt, was sie noch alles mit mir vor hat. 😉

4. Ist euch schon mal eine Art Missgeschick mit eurem Buch passiert, wie z.B. beim Baden ins Wasser gefallen, ein Getränk über das Buch gekippt oder vielleicht sogar mal „verlegt“ und nicht mehr wieder gefunden?

Klar ist mir sowas schon passiert. Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, habe ich beim Baden meist ein Buch mitgenommen, weil mir das Liegen in der Badewanne sonst viel zu langweilig war. Da ist es durchaus vorgekommen, dass das Buch unfreiwillig ebenfalls ein Bad genommen hat. Heute kann mir das nicht mehr passieren, weil ich keine Badewanne mehr habe (und auch nicht möchte, Baden ist doof).
An ein ausgekipptes Getränk kann ich mich nicht erinnern, möglich ist das aber natürlich. Da ich meist aus 1,5l-Flaschen trinke, ist der Schaden da recht umfangreich, will heißen, das Buch ist dann mein kleinstes Problem. Das trocknet und ist noch nutzbar, selbst wenn es nicht mehr schön aussieht. Lappi und Handy hingegen sind unter Umständen komplett zerstört. :/
Verlegen… hmm… nein, ich denke nicht, dass mir das schon mal passiert ist. Das liegt vermutlich daran, dass ich nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen haben, auf denen ich mein aktuelles Buch ablege: Regal-Schränkchen, Couchlehne, Wohnzimmertisch, Rucksack (bzw. Tasche, aber meist doch der Rucksack). Das war es. Es widerspricht meinen natürlichen Verhaltensweisen, es woanders hinzulegen, daher ist das Risiko, nicht mehr zu wissen wo es ist, sehr gering. Eigentlich ganz interessant, darüber habe ich noch nie nachgedacht.
Obwohl mir alles andere sehr selten passiert, bin ich für eine Art der Beschädigung jedoch wirklich prädestiniert: Essensflecke. Das kommt öfter vor, weil ich nicht mal beim Essen aufhöre zu lesen. Im Gegenteil. Ich fange sogar oft beim Essen damit an. Das bedeutet, dass ich für beides jeweils nur eine Hand zur Verfügung habe, wenn ich das Buch nicht knicken möchte und dass meine Aufmerksamkeit nur mit etwa 30% beim Essen ist. Na ja. Da tropft es dann schon mal. Oder kleckert. Oder krümelt. Ich ärgere mich jedes Mal darüber, aber beim Essen zu lesen ist für mich der Inbegriff der Entspannung, deswegen möchte ich nicht damit aufhören. Also lebe ich eben mit den Flecken. 😀

Was lest ihr im Moment? An welche Missgeschicke mit euren Büchern erinnert ihr euch?

Ich freue mich wie immer über jede Antwort und jedes Kommentar und gehe jetzt ein wenig bei euch stöbern! 🙂
Alles Liebe,
Elli

P.S.: Eigenwerbung stinkt nicht, deswegen hier die Links zu meinen Rezensionen der Legend-Trilogie, für diejenigen unter euch, die mal vorbeischauen möchten. 😉

Legend
Prodigy
Champion

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Man, was für ein Tag gestern. Ellenlang und anstrengend. Da ich gestern nicht dazu kam, will ich euch heute kurz erzählen, wie das Umstellen meines Tagesablaufes letzte Woche für mich gelaufen ist. Nicht wie erwartet. Es hat alles super funktioniert, aber mehr Zeit zum Bloggen hatte ich deswegen auch nicht. Also muss ich mir was anderes einfallen lassen. Vielleicht wäre ein fester Zeitplan die bessere Idee. Irgendwann muss ich ja mal mit meinen Rezensionen hinterher kommen. 😉
Heute lesen wir wieder einmal gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild! 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Der Orksammler“ (Die Fälle des IAIT #2) von Jens Lossauer und Jens Schumacher und befinde mich auf Seite 93.

der orksammler

 

 

„Nacht für Nacht verschwinden Soldaten aus einem Heerlager in der abgelegenen Steinwüste von Torr. Bei den Vermissten handelt es sich immer um Orks, und ihre Leichen tauchen später wieder auf – mit herausgerissenen Herzen. Ein Fall für Meister Hippolit und Jorge den Troll! Die beiden Ermittler verfolgen die Fährte des rätselhaften Mörders in die berüchtigte Grabstadt Torrlem. Hier, zwischen Millionen von Leichen, stoßen sie auf ein grauenhaftes Geheimnis…“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Da packte ihn plötzlich eine kräftige Hand am Kragen und riss ihn ohne Mühe mindestens fünf Fuß hoch in die Luft.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Klappt ganz gut bei mir mit dem Weiterlesen von Reihen dieses Jahr, was? 😀 Es ist gar nicht so schwer, die Alphabet-Challenge von DarkFairy hilft mir dabei. Wenn ich die Wahl habe, entweder einen Reihenauftakt zu lesen oder eine angefangene Reihe weiterzulesen, entscheide ich mich einfach immer für das Weiterlesen. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich gar keine neuen Reihen beginne, so diszipliniert bin ich dann auch nicht. Aber ein bisschen mehr Konsequenz in meinem Leseverhalten gefällt mir richtig gut. 🙂
Den ersten Band von Die Fälle des IAIT („Der Elbenschlächter“) habe ich letztes Jahr im September gelesen und war begeistert, obwohl ich mir mehr Details aus den Leben der beiden Ermittler Jorge und Meister Hippolit wünschte. Ich bin optimistisch, dass Jens Lossau und Jens Schumacher genau das im zweiten Teil nachholen werden. Was mir schon jetzt wieder besonders gut gefällt, ist, dass ich den Spaß spüre, den das Autorenduo beim Schreiben hatte. Immer, wenn ich mir die beiden dabei vorstelle, sehe ich sie kichern wie Schuljungs. 😀 Dadurch macht auch das Lesen unheimlich viel Spaß. Es ist dieser dreckige Witz, die schrullige Art der beiden Protagonisten, gepaart mit dem Gefühl der Freiheit, das meiner Meinung nach nur die Fantasy bietet. Serienmörder bekommen noch mal einen ganz neuen Reiz, wenn sie sich nicht an die Grenzen des Möglichen halten müssen und selbst auch eher nicht Irdisch sind. Diesmal scheint es sich wirklich um ein Monster zu handeln, das des Nachts umgeht und Orks abschlachtet. Orks. Krieger. Geborene Soldaten. Wie heftig muss dieses Vieh sein, damit es das hinkriegt? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich wieder nicht selbst auf die Lösung des Falls komme und bin schon ganz kribbelig, zu erfahren, was sich Lossau und Schumacher dieses Mal ausgedacht haben! 😀

4. Stell dir vor die Welt würde in ein paar Wochen untergehen… Welche Bücher willst/musst du vorher unbedingt noch lesen und warum?

Argh, die Welt geht unter? Und ich muss mich viel früher als gedacht damit abfinden, dass ich nur eine begrenzte Zeit zum Lesen zur Verfügung habe? :O Trotzdem ist es eine wirklich tolle vierte Frage.
WENN die Welt in ein paar Wochen untergehen würde, würde ich diese letzte verbliebene Möglichkeit zum Lesen wohl akribisch planen und mir genau überlegen, wie viele Bücher ich noch schaffe. Ich denke allerdings nicht, dass ich neue Bücher lesen würde. Ich denke, ich würde stattdessen einen exzessiven Re-Read-Marathon starten. Noch einmal die Geschichten erleben, die mich über Jahre begleitet haben und die mir die Welt bedeuten. Ich könnte mir vorstellen, dass ich meine Mutter bäte, mir noch ein letztes Mal „Timm Thaler oder Das Verkaufte Lachen“ vorzulesen. Noch einmal in Harry Potter eintauchen. Die Reihe „Die Uralte Metropole“ von Christoph Marzi. So viele Walter Moers, wie ich eben schaffe. „Gevatter Tod“ von Terry Pratchett, um mir die Angst zu nehmen.
Statt das Risiko einzugehen, meine letzten Wochen auf Erden mit Büchern zu vergeuden, die mir möglicherweise nicht gefallen, würde ich sie lieber dafür nutzen, alte Freunde noch einmal zu besuchen. Versteht ihr, mir ist es viel wichtiger, die Schätze meines Lebens im Kopf zu haben, wenn ich diese Welt verlassen muss. Was nutzen mir hundert neue Geschichten, wenn ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wie es eigentlich dazu kam, dass Käpt’n Blaubär ein Lügengladiator wurde? Wenn ich sterbe, ohne zu wissen, wer Emilys Herz zum Singen brachte? Ich verdanke ein paar der schönsten, bewegendsten Momente meines Lebens diesen Geschichten. Bücher sind grundsätzlich ein Geschenk, doch das Wundervollste an ihnen ist doch, dass man sie wieder und wieder erleben kann. Was läge da näher, als genau das noch ein letztes Mal zu tun? Ich möchte nicht gehen, ohne mich von meinen Freunden zu verabschieden.

Was lest ihr im Moment? Mit welchen Büchern würdet ihr eure letzten Wochen auf Erden verbringen?

Ich freue mich schon total darauf, eure Antworten auf die vierte Frage zu lesen, das wird bestimmt richtig interessant. Und meine Wunschliste erhält bestimmt auch wieder Zuwachs. 😉
Alles Liebe,
Elli

 
 

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