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Brian McClellan – Sins of Empire

Ich liebe es, wenn ein High Fantasy – Universum Schauplatz mehrerer Geschichten ist. In den meisten fantastischen Welten stecken unglaublich viel kreative Konzeption und Liebe zum Detail. Mir erscheint es wie Verschwendung, ein sorgfältig etabliertes Setting für nur eine Geschichte zu nutzen. Deshalb jubelte ich, als bekannt wurde, dass Brian McClellan in sein „Powder Mage“ – Universum zurückkehrt. Die Trilogie „Powder Mage“ gefiel mir äußerst gut und öffnete meinen literarischen Horizont für militärische High Fantasy. Während die Konflikte dieses Dreiteilers an das napoleonische Europa erinnerten, untersucht McClellan in „Gods of Blood and Powder“ die Auswirkungen imperialistischer Kolonialisierung in der neuen Welt. Er führt seine Leser_innen nach Fatrasta, das im ersten Band „Sins of Empire“ am Rande einer Revolution steht.

Bei einer Ausgrabung vor den Toren Landfalls, Hauptstadt der jungen, kriegsgeplagten Nation Fatrasta, wird ein antiker Stein geborgen. Eine geheimnisvolle Aura umgibt das Relikt. Es scheint zu flüstern, ist mit unverständlichen Symbolen bedeckt und treibt die Arbeiter in den Wahnsinn.
Weit entfernt im Grenzland Fatrastas ahnt die Pulvermagierin Lady Vlora Flint nichts vom Fund des mysteriösen Steines. Ihre Söldnerkompanie schlägt Aufstände des indigenen Volkes der Palo nieder, bis sie plötzlich zurück nach Landfall beordert werden. Die Lage in der Hauptstadt ist aufgeheizt. Eine offene, organisierte Revolte der Palo wird immer wahrscheinlicher. Vloras Truppen sollen die Anführerin der Rebellen finden und festnehmen. Unterstützung erhält sie von Michel Brevis, Agent der Geheimpolizei, und Ben Styke, in Ungnade gefallener Kriegsheld. Doch als sich Gerüchte über den Ausgrabungsfund über Fatrastas Grenzen hinweg verbreiten, ist eine Revolution bald nicht mehr das drängendste Problem des ungleichen Trios…

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Montagsfrage: Wiederholungstäter?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich kann das Ende sehen! Ich arbeite zwar noch immer am Jahresrückblick 2018, doch den statistischen Part habe ich gestern abgeschlossen und wage mich nun an die emotionale Rückschau. Ich bin optimistisch, dieses Mammutprojekt noch im Januar fertigstellen zu können. Ein paar Tage habe ich ja noch. 😉 Diese Woche wird es deshalb jedoch keine neue Rezension geben, denn ich habe leider keine mehr vorbereitet in der Pipeline und keine Zeit, rechtzeitig eine fertigzustellen. Tut mir leid, aber ich muss Prioritäten setzen. Heute unterbreche ich meine Beschäftigung mit der jüngsten Vergangenheit trotzdem für einige Augenblicke und stelle mich der neuen Montgsfrage von Antonia von Lauter&Leise:

Bist du Einmal- oder Mehrmals-Leser?

Rereads gehören seit ich denken kann zu meinem Lesealltag dazu. Früher geschah das oft aus der Not heraus, weil ich nicht wusste, was ich als nächstes lesen sollte und meine private Bibliothek noch in den Kinderschuhen steckte. Ich besaß einfach nicht so viele Bücher. Ich habe bestimmte Werke aber auch deshalb mehrfach gelesen, weil ich süchtig nach dem Gefühl war, das sie mir vermittelten. Manchmal habe ich ein Buch sogar direkt noch einmal von vorn begonnen, nachdem ich es gerade ausgelesen hatte. Ich wollte dieses Gefühl nicht verlieren, diese uneingeschränkte Begeisterung, die Liebe zu den Figuren und den harmonischen Einklang mit der Geschichte. Statt neuen Abenteuern eine Chance einzuräumen, blieb ich lieber bei denjenigen, die mein Herz bereits berührt hatten.

Zum Glück überwand ich mein Misstrauen neuen Geschichten gegenüber irgendwann. Die Neugier siegte und mittlerweile käme mir nicht mehr in den Sinn, dasselbe Buch direkt zweimal nacheinander zu lesen. Dennoch versuche ich, jedes Jahr mindestens ein Buch in meine Lektüreliste aufzunehmen, das ich schon mal gelesen habe, denn gerade die Begleiter meiner Kindheit und Jugend verdienen es, dass ich hin und wieder zu ihnen zurückkehre und mich daran erinnere, warum sie mir so viel bedeuten. Ich empfinde das als ein Besinnen auf meine Wurzeln. Durch mehrfaches Lesen bekunde ich meinen Respekt und erkenne an, welchen Weg ich als Bücherwurm zurückgelegt habe.

In einigen Fällen haben Rereads allerdings auch pragmatische Gründe, die ich nicht verschweigen möchte. Stichwort Reihen. Normalerweise kaufe ich von einer neuen Reihe erst einmal nur den ersten Band, um herauszufinden, ob sie meinem Geschmack entspricht. Gefällt mir der Auftakt, kümmere ich mich um die Beschaffung der Folgebände. Heutzutage achte ich darauf, nicht allzu viel Zeit vergehen zu lassen, aber vor einigen Jahren ließ meine finanzielle Situation es oft nicht zu, Bände zu hamstern. Hole ich das jetzt nach, muss ich den ersten Band noch einmal lesen, weil die Geschichte einfach nicht mehr frisch in meinem Gedächtnis verankert ist. Ist dann meist aber auch ganz nett. 🙂

Lest ihr Bücher mehrfach?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Wiebke Lorenz – Allerliebste Schwester

Mit ihrer Schwester Frauke Scheunemann verbindet die Autorin Wiebke Lorenz eine sehr innige Beziehung. Die Schwestern wurden im Rheinland geboren und zogen 1996 gemeinsam in ein altes Pfarrhaus in Hamburg. Seit 2006 teilen sie eine berufliche Laufbahn; damals erschien ihr erster Roman „Glückskekse“ unter dem Sammelpseudonym Anne Hertz. Während die Schwestern professionell durchstarteten, mussten sie privat harsche Rückschläge wegstecken. Scheunemann bekam vier Kinder – Lorenz durchlitt vier Fehlgeburten und konnte das Familienglück unter ihrem Dach bald nicht mehr ertragen. 2009 ließ sie sich in die Psychiatrie einweisen, weil sie Gewaltfantasien quälten. Die Diagnose lautete Zwangsstörung. Sie ließ sich behandeln und krempelte ihr Leben um, trennte sich von ihrem Mann und zog aus dem Pfarrhaus in eine WG. Dort begann sie, den Thriller „Allerliebste Schwester“ zu schreiben. Dieses Ventil half ihr, sich mit ihrer Schwester auszusöhnen. Das Buch hat demzufolge eine bewegte Entstehungsgeschichte, die ich vielleicht besser vor Lektüre recherchiert hätte.

Eva liebte ihre Schwester. Ihre langweilige, brave Zwillingsschwester Marlene, die vor drei Jahren unter mysteriösen Umständen Selbstmord beging. Niemand verstand, wie Eva Marlenes Witwer Tobias heiraten und ihren Platz einnehmen konnte. Sie begriffen nicht, dass sie es ihr schuldig war. Eine Zeit lang hoffte Eva sogar, glücklich zu werden. Die Schwangerschaft erfüllte sie. Doch die Todgeburt ihres Sohnes Lukas reißt alte Wunden auf. Die Erinnerung an Marlene ist präsenter denn je. Immer häufiger erscheint sie Eva in ihren Tagträumen. Sie fürchtet, den Verstand zu verlieren. Langsam schleichen sich Zweifel in ihr Herz. Tötete sich Marlene wirklich selbst? Oder ist die Wahrheit viel schrecklicher? Ist Eva für den Tod ihrer Zwillingsschwester verantwortlich?

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Ein Kommentar

Verfasst von - 12. Dezember 2018 in Rezension, Thriller

 

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Kim Newman – Die Vampire

Als ich mir „Die Vampire“ von Kim Newman vornahm, erwarteten mich zwei Überraschungen. Zuerst erfuhr ich, dass Kim Newman ein männlicher Autor ist. Ich hatte mit einer Autorin gerechnet, weil… na ja, Vampire eben, dazu der Name – das klang für mich nach einer Frau. Ich musste meine Erwartungen anpassen, denn Männer schreiben gänzlich andere Urban Fantasy als Frauen. Kurz darauf musste ich diese noch einmal korrigieren, weil „Die Vampire“ entgegen meiner Annahme kein Einzelband ist. Der Titel täuscht. Es ist eine Sammelausgabe der ersten drei Bände der Reihe „Anno Dracula“, die aktuell insgesamt fünf Bände umfasst. Das erklärte, wieso das Buch 1.280 Seiten dick ist. Aufhalten ließ ich mich davon natürlich nicht. Ich richtete meine Erwartungshaltung und begann die Lektüre.

Das britische Empire ist in Aufruhr. Seit es Abraham Van Helsing misslang, den gefürchteten Vampir Graf Dracula, zu Lebezeiten als Vlad Țepeș bekannt, zu töten, nahm die Geschichte einen unheilvollen Verlauf. Dracula nutzte seine manipulativen Fähigkeiten, um sich seinen Weg in das Herz der Macht zu bahnen: er heiratete Queen Victoria und verwandelte sie. Nun regiert er als Prinzgemahl über das Königreich. Vampirismus breitet sich aus wie eine Seuche. Erst in England, in den engen Gassen Londons, in denen der Ripper sein Unwesen treibt; dann in Europa, in den dreckigen Schützengräben des Ersten Weltkriegs; dann auf dem ganzen Erdball. Die Verzweifelten, die Hoffnungslosen, die Vergessenen – sie alle lockt die dunkle Gabe. Einige wenige trotzen Dracula und weigern sich, den Preis für das Versprechen auf Unsterblichkeit zu zahlen. Doch der Wandel ist nicht aufzuhalten. Die Welt wird nie mehr sein, wie sie einmal war. Nur die Entscheidung, ob in dieser neuen Welt Finsternis herrscht, ist noch nicht gefallen…

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John Gwynne – Valour

Corban und seine Freunde haben den Überfall auf Dun Carreg knapp überlebt. Sie sind entkommen und konnten Ardans rechtmäßige Thronerbin Edana retten. Der Verlust ihrer Lieben lastet schwer auf ihren Herzen. Corban hadert mit dem Wissen, dass seine Mutter und Gar in ihm den Leuchtenden Stern sehen. Wenn er noch nicht einmal seinen Vater und seine Schwester Cywen schützen konnte, wie kann er dann der prophetische Heilsbringer sein? Leider hat er keine Zeit, sich mit seinen widerstreitenden Emotionen auseinanderzusetzen. Seine kleine Gruppe Überlebender hat nur eine Chance: sie müssen nach Domhain fliehen, König Eremons Reich, der ihnen Asyl bieten könnte. Doch der Weg dorthin ist lang, beschwerlich und riskant. Unter der Führung von Veradis erfüllen Nathairs Truppen die Versprechen des jungen Königs an seine Verbündeten und überziehen die Verbannten Lande mit Krieg. Die größte Bedrohung geht jedoch von Nathair selbst aus. Auf Drängen seines unheimlichen Beraters Calidus sucht er nach dem Kessel, einem der Sieben Schätze, der es ihm ermöglichen soll, sich zum Hochkönig aufzuschwingen. Nathair merkt nicht, dass er sich mit finsteren Mächten einlässt und zu dem wird, was er zu vernichten gedenkt: die Schwarze Sonne…

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Verfasst von - 14. November 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Ari Marmell – Die Horde: Die Schlacht von Morthûl

Der texanische Autor Ari Marmell ist ein waschechter, professioneller Nerd. Obwohl er sich seit einigen Jahren auf seine Karriere als Schriftsteller konzentriert, schrieb er ursprünglich erfolgreich für verschiedene Pen & Paper Verlage in der Rollenspielindustrie. Damit machte er sein Hobby zum Beruf, denn Marmell bekam sein erstes Dungeons and Dragons – Set im Alter von 9 Jahren geschenkt und verfasste später häufig selbst Kampagnen. Sein Low Fantasy – Roman „Die Horde: Die Schlacht von Morthûl“ basiert auf einer solchen Kampagne. Darin betrachtet er die Klischees der Fantasy aus dem Blickwinkel der „Bösen“: Orks, Trolle, Oger und alle, die sonst als Antagonisten herhalten müssen, bekommen hier ihren großen Auftritt.

Wenn Morthûl der Leichenkönig ruft, lässt man ihn besser nicht warten. Egal, ob Ork, Troll, Kobold oder Schrecklicher; ob man gerade metzelt, plündert oder stiehlt – will man überleben, lässt man alles stehen und liegen und tut, was der alte Knacker befiehlt. Besonders, wenn das Schicksal von Kirol Syrreth auf dem Spiel steht. Morthûls Plan, sich mit einem finsteren Ritual an die Spitze der Nahrungskette zu befördern, kam bei den Herrschern der angrenzenden Lande nicht gut an. Jetzt versammeln sie ihre Kräfte hinter dieser spitzohrigen Plage von einem Erzfeind, dem Elfenmagier Ananias duMark, um einen endgültigen Vernichtungsschlag zu führen. Auch Morthûl bündelt seine Truppen, doch es sieht schlecht für seine Horde aus. Seine einzige Chance ist eine geheime Eliteeinheit: das Dämonen-Korps. Er rekrutiert die fiesesten, brutalsten und erbarmungslosesten Kämpfer und erteilt ihnen Sonderaufträge, die seinen Sieg sichern sollen. Wen interessiert es da schon, dass sich seine Champions nicht leiden können und ständig kurz davorstehen, sich gegenseitig umzubringen?

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John Katzenbach – Der Psychiater

John Katzenbach ist meine erste große Thriller-Liebe. Ich erinnere mich noch genau, wie sehr mich „Die Anstalt“ begeisterte, mein erster Roman aus seiner Feder und meiner Meinung nach der beste, den er je geschrieben hat. Nie zuvor war ich mit einem ähnlichen Level nervenzerfetzender, psychologischer Spannung konfrontiert worden. Katzenbach begründete mit diesem Buch meine ausgedehnte Thriller-Phase. In den folgenden Jahren las ich alles, was der Mann veröffentlichte. Leider verzeichnete ich einen graduellen Qualitätsverlust, gestand ihm jedoch stets eine neue Chance zu. Mein letzter Katzenbach war 2013 „Der Wolf“, den ich insgesamt ziemlich enttäuschend fand. 2017 entdeckte ich, dass er einen neuen Einzelband geschrieben hatte: „Der Psychiater“. Selbstverständlich wollte ich auch diesen lesen.

Ohne die Hilfe seines Sponsors, seines Onkels Ed, hätte es der 24-jährige Alkoholiker Timothy „Moth“ Warner niemals geschafft, trocken zu bleiben. Selbst jetzt, nach 100 Tagen der Abstinenz, ist er auf seine Unterstützung angewiesen. Deshalb ist Moth alarmiert, als Ed ein wichtiges Treffen der Anonymen Alkoholiker verpasst. Besorgt fährt er in Eds Praxis. Was er dort vorfindet, lässt das Blut in seinen Adern gefrieren: die Leiche seines Onkels. Alle Spuren deuten auf Suizid hin. Die Polizei schließt den Fall.
Eds Verlust wirft Moth völlig aus der Bahn. Er kann einfach nicht glauben, dass sich sein lebensbejahender, ausgeglichener Onkel selbst getötet haben soll. Schon bald beschleicht Moth ein furchtbarer Verdacht. War es vielleicht gar kein Selbstmord? Aber wer könnte den harmonieorientierten, hilfsbereiten Psychiater tot sehen wollen? Verärgerte er einen Patienten? Verstört und in tiefer Trauer begibt sich Moth auf einen gefährlichen Weg: er ist entschlossen, Eds Mörder zu finden. Unterstützt von seiner Jugendliebe Andy Candy und der Staatsanwältin Susan beginnt er, in Eds Vergangenheit zu graben und bemerkt nicht, dass er längst beobachtet wird…

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Verfasst von - 3. Oktober 2018 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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Charlie Huston – No Dominion

Charlie Huston, Autor der „Joe Pitt“-Romane, wusste früh, dass er seinen vampyrischen Detektiv nicht auf ewig begleiten würde. Obwohl er mit dem Gedanken spielte, die Reihe ohne festgelegten Abschluss zu konzipieren, langweilte ihn die Idee bereits, bevor er mit dem Schreiben begonnen hatte. Nach dem zweiten Band „No Dominion“ beschloss er, dass „Joe Pitt“ überschaubare fünf Bände umfassen sollte. Dadurch musste er harte Entscheidungen für seinen Protagonisten treffen, intensivierte aber auch seine Schreiberfahrung. Mich motiviert die Aussicht auf einen Abschluss, die Reihe konsequenter als bisher zu verfolgen.

Eigentlich möchte Joe Pitt nur in Ruhe gelassen werden. Leider ist er als unabhängiger Vampyr in Manhattan gezwungen, Aufträge der konkurrierenden Clans anzunehmen, um seinen Geldbeutel und Blutvorrat aufzustocken. Seit dieser schmutzigen Geschichte mit der Kleinen erlebt Joe allerdings eine Durststrecke. Ihm gehen die Ideen aus, also wendet er sich an seinen alten Freund Terry, Anführer der Society. Terry bietet ihm einen dubiosen Job an. Es kursiert eine neue Droge. Dass es überhaupt einen Stoff gibt, der nicht sofort vom Vyrus aus dem System gespült wird, ist überraschend genug, doch dieses Zeug hat es in sich. Falsch dosiert verwandelt es Vampyre in rasende Berserker. Joe soll herausfinden, wer die Droge herstellt. Bemüht, schnell Antworten zu finden, stößt er bald auf eine Spur. Diese führt tief in die Hood, in das Territorium von DJ Grave Digga. Sieht so aus, als wäre diese Sache deutlich größer, als er angenommen hatte. Aber Joe wäre nicht Joe, würde ihn das davon abhalten, einigen Leuten kräftig auf die Füße zu treten…

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Verfasst von - 22. August 2018 in Rezension, Science Fiction

 

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Kendare Blake – Girl of Nightmares

Im Frühling 2016 wurde bekannt, dass Kendare Blake die Filmrechte von „Anna Dressed in Blood“ an Stephenie Meyer verkaufte. Die Produktionsfirma der „Twilight“-Autorin legte sofort los, benannte Regisseurin, Drehbuchautorin und einen Teil des Casts. Seitdem wurde es still um das Projekt. Vielleicht wurde „Anna Dressed in Blood“ einfach nur hinter Meyers Serien-Realisierung ihres Romans „The Chemist“ zurückgestellt – vielleicht wurde die Verfilmung aber auch gecancelt. Wir haben ja schon oft erlebt, dass solche Projekte im Sande verlaufen. Für mich hat der Film allerdings ohnehin keine Priorität, obwohl ich mir vorstellen könnte, ihn mir anzusehen. Die Fortsetzung „Girl of Nightmares“ war definitiv wichtiger.

Cas, Carmel und Thomas verdanken ihre Leben einem Geist: Anna Korlov, besser bekannt als Anna Dressed in Blood. Sie opferte sich, um die drei zu schützen und zog den schrecklichen Obeahman hinab in die Hölle. Cas weiß, dass Carmel und Thomas die beängstigenden Ereignisse dieser Nacht hinter sich lassen möchten, doch er kann nicht vergessen, was Anna für sie getan hat. Er kann nicht aufhören, an sie zu denken. Er träumt oft von ihr – blutige, unheimliche Albträume. Als er beginnt, Anna auch tagsüber zu sehen, zweifelt er an seinem Verstand. Die Visionen sind verstörend; sie wirkt gequält, gehetzt und verzweifelt. Ist es möglich, dass es sich gar nicht um Halluzinationen handelt? Versucht Anna, um Hilfe zu rufen? Sofort ist Cas fest entschlossen, Anna zu retten. Die einzigen, die ihm einen Weg in die Hölle weisen können, sind die Mitglieder des mysteriösen Ordens, der sein Athame erschuf. Diese verfolgen allerdings ganz eigene Pläne, für die Cas nicht unbedingt überleben muss. Und in der Hölle wartet schon der Obeahman auf ihn…

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Montagsfrage: Kindheitsschätze?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wir machen den heutigen Feiertag zum Wasch- und Badetag! Mal davon abgesehen, dass ich demnächst selbst unter die Dusche springe und später eine Waschmaschine mit heller Wäsche anschmeiße, ist die Prinzessin heute fällig. Chilli wird heute gebadet. Ich schiebe das immer ziemlich lange vor uns her und zögere es so weit wie möglich hinaus, weil es für alle Beteiligten eine recht unerfreuliche Angelegenheit ist. Chilli hasst es, nass zu werden. Sie findet Wasser nur zum Trinken okay. Nun ist sie mittlerweile ja kein junger Hüpfer mehr und erträgt ihr halbjähriges Bad mit so viel stoischer Würde, wie sie aufbringen kann, aber das bedeutet natürlich nicht, dass sie aktiv teilnehmen würde. Nein, ich könnte genauso gut ein Brett abschrubben. Sie lässt es über sich ergehen, doch egal, ob ich ihr mit Engelszungen gut zurede oder ihr einen Besuch im Tierheim androhe, sie hilft nicht mit. Am Ende sind wir dann meistens beide nass. Aber was macht das schon, wenn das Wetter so schön ist? 🙂
Vor dem großen Planschen möchte ich jetzt allerdings erst mal die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten:

Erinnerst du dich an ein Buch, das du als Kind/Teenager sehr oft gelesen hast?

Neben „Harry Potter“? 😀 Ich habe als Kind und auch als Teenager Bücher oft mehrfach gelesen, weil mein Interesse am Lesen noch nicht zielgerichtet war. So etwas wie einen SuB hatte ich damals nicht und mir ist erst spät aufgegangen, dass ich mich selbstverständlich an der Bibliothek meiner Eltern frei bedienen konnte. Also habe ich die Bücher, die ich mochte, einfach wieder und wieder gelesen. Ich glaube, das Buch, das ich am häufigsten gelesen habe, ist „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss. Dieses Kinderbuch ist schon immer ein Teil meines Lebens. So lange ich mich zurückerinnern kann, war Timm für mich da. Erst las meine Mutter mir daraus vor, später konnte ich ihn selbst besuchen, wann immer mir danach war. Das war oft der Fall, da die Geschichte des unglücklichen kleinen Jungen, der sein Lachen an den Teufel verkauft, um fortan jede Wette zu gewinnen, seit meiner frühsten Kindheit eine meiner Herzensgeschichten ist. Timm besetzt einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen, den ihm niemand streitig machen kann. Bis heute bin ich überzeugt, dass dieses Buch entscheidend dazu beitrug, dass ich zu einem besseren Menschen heranwuchs, weil es mich sehr früh lehrte, dass es Dinge auf der Welt gibt, die nicht mit Geld aufzuwiegen sind, an denen kein Preisschild hängt und die trotz dessen unbezahlbar sind. Auch heute führt mich mein Weg immer wieder zu Timm zurück und ich kann meiner Mutter gar nicht genug dafür danken, dass sie ihn mir vorstellte, als ich noch zu klein war, um selbst zu lesen.

Welches Buch habt ihr in eurer Kindheit und Jugend wieder und wieder gelesen?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbar sonnigen Start in die neue Woche und natürlich einen entspannten freien Tag!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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