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Kari Maaren – Weave a Circle Round

Kari Maaren ist ein kreatives Allround-Talent. Die Kanadierin schreibt Geschichten, zeichnet den Webcomic „It Never Rains” und komponiert Musik. Ihr musikalisches Schaffen ist leider nur wenigen bekannt, denn ihre Songs gehören zum Genre Filk. Filk ist an Folk angelehnt und behandelt Themen aus der Science-Fiction und Fantasy. Echte, unverfälschte Nerd-Musik. Yeah! Ich habe mir drei ihrer Stücke auf der Ukulele angehört: „Dear George R.R. Martin”, „Voldemort, I Wanna Be Like You” und „Everybody Hates Elves”. Die Lieder sind großartig. Ich habe mich köstlich amüsiert. Wirklich, hört mal rein. „Weave a Circle Round” ist Maarens schriftstellerisches Debüt. Es ist ein YA-Zeitreise-Roman ohne Liebesgeschichte, weil sie Liebesgeschichten als 14-Jährige schrecklich langweilig fand. Ich erhielt ein Rezensionsexemplar via Netgalley.

Eines Tages reißt ein lautes Krachen die 14-jährige Freddy mitten aus einem Streit mit ihrer cleveren kleinen Schwester Mel und ihrem tauben Stiefbruder Roland. Vor dem leerstehenden Nachbarhaus ist ein Umzugswagen gegen einen Baum gebrettert. Aus dem Unfallwagen klettern ein Junge in Freddys Alter und eine ältere Frau. Sie stellen sich als Josiah und Cuerva Lachance vor. Sofort spürt Freddy, dass ihre neuen Nachbarn speziell sind. Sie sind… exzentrisch. In ihrer Gegenwart scheinen die Gesetze der Physik und der Logik keine Gültigkeit zu haben. Nach einigen äußerst seltsamen Begegnungen ist Freddy fast entschlossen, ihr verrücktes Haus nie wieder zu betreten. Doch dann folgt sie Josiah durch eine Tür – und landet plötzlich im mittelalterlichen Schweden. Will sie wieder nach Hause, hat sie keine andere Wahl, als Josiah zu vertrauen. Ausgerechnet! Langsam dämmert ihr, dass Josiah und Cuerva Lachance nicht zufällig nebenan eingezogen sind. Wer sind die beiden wirklich? Was wollen sie von ihr und ihrer Familie? Und wieso steht die Realität Kopf, sobald sie in der Nähe sind?

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Verfasst von - 27. November 2018 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Bücherregal-Erweiterung 2018: Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe euch versprochen, dass ich euch zeige, was aus der seit Ewigkeiten geplanten Erweiterung meines Bücherregals und der daraus resultierenden Umgestaltung unseres Wohnzimmers geworden ist. Heute löse ich dieses Versprechen ein.
Viele von euch wissen mittlerweile, dass ich zu großen Kompromissen bereit bin, wenn es darum geht, meinen Büchern ein angemessenes Zuhause zu kreieren. In unserem Wohnzimmer hängen keine Bilder an den Wänden. Es gibt keine schmucken Wandtattoos, Fotocollagen oder ähnliches. Die einzige Deko, die ich brauche, akzeptiere und wirklich schön finde, sind Bücher. Ich halte es mit Cicero: „Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele“. Ich kann wunderbar damit leben, in anderen Räumen das eine oder andere Kinkerlitzchen an die Wand zu hängen, doch das Wohnzimmer gehört meinen Büchern. Es ist ihr Heim und ihre Gesellschaft beruhigt mich. Ich kann nicht zählen, wie oft ich einfach nur auf der Couch sitze und meine Augen über die Buchrücken wandern lasse.

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Montagsfrage: Buchmesse?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Chilli hatte am Donnerstag ihre erste Anwendung im Rahmen ihrer Physiotherapie. Alle, die Tiere halten, wissen, wie schwierig es sein kann, die richtige Person zu finden, um den eigenen Liebling behandeln zu lassen. Als Laie ist man den Experten auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, weil man einfach nicht weiß, ob sie ihren Job gut machen oder korrekte Informationen weitergeben. Man muss ihnen vertrauen. Dafür ist die Chemie zwischen Halter und Experte extrem wichtig. Chillis Physiotherapeutin hätte ich mir besser nicht träumen können. Die Frau ist meine neue Heldin. Ich habe ein unglaublich gutes Gefühl bei ihr und bin mir sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben. Chilli findet sie auch super und die erste Behandlung war bereits ein Erfolg. Sie hat begonnen, Chillis massive Verspannungen zu lösen und dabei genau zugehört, was Chilli ihr währenddessen durch Körpersprache und Verhalten mitteilt. Sie hat ihre Grenzen respektiert und sie nur soweit massiert, gedehnt und abgetastet, wie es ihr angenehm war. Bei dem ersten Anzeichen von Unwohlsein hat sie aufgehört. Ein Traum geht in Erfüllung, denn endlich behandelt jemand meine Prinzessin genauso, wie ich es auch tun würde, wenn ich das Fachwissen hätte. Ich bin sehr, sehr glücklich, weil ich sehen kann, dass es Chilli schon besser geht. Kommenden Donnerstag ist die nächste Behandlung und ich kann es kaum erwarten. Endlich geht es aufwärts!
Mit diesem guten Gefühl starte ich heute in die neue Woche, natürlich wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja.

Warst du schon mal auf einer Buchmesse, falls nein, möchtest du mal hin oder hast du kein Interesse daran?

Alle Jahre wieder beantworte ich diese Frage. Komischerweise immer dann, wenn die Leipziger oder die Frankfurter Buchmesse ansteht. 😉 Nein, ich war bisher noch nicht auf einer Buchmesse und ich habe auch nicht vor, das zu ändern. Vor einigen Jahren verfolgte ich noch die fixe Idee, die Leipziger Buchmesse zu besuchen, weil ich das Gefühl hatte, als Buchbloggerin gehört das irgendwie dazu und es definitiv total cool ist, dass sich Blogger_innen akkreditieren lassen können. Glücklicherweise habe ich dieses Vorhaben noch einmal gründlich überdacht und mich letztendlich dagegen entschieden. Ich bin nicht bereit, Chilli ein ganzes Wochenende allein zu lassen (der Lieblingsmensch hätte mich begleitet), um nach Leipzig zu pilgern, mich dort von den Menschenmassen umherschubsen zu lassen, kurz vor einem gewaltigen Wutanfall zu stehen, mir die Füße wund zu laufen und am Ende vielleicht weder die Autor_innen treffen zu können, die mich interessieren, noch neue Bücher mit nach Hause zu nehmen. Ich kann sehr schlecht mit großen Menschenaufläufen umgehen, die Enge, die Masse, dumme Leute, die im Weg rumstehen und andere anrempeln, regen mich fürchterlich auf. Man kann auf Buchmessen nur am letzten Tag Bücher kaufen, die man dann aber auch mit sich herumschleppen muss und die ausschließlich für den Neupreis zu bekommen sind. Es widerstrebt mir, den vollen Preis für ein Buch zu zahlen, das ich einige Zeit später auch gebraucht günstig ergattern kann, mit etwas Geduld. Außerdem ist es den Erfahrungsberichten anderer Blogger_innen zufolge dort oft so voll, dass man gar nicht an die Autor_innen herankommt, die man gern treffen würde. Das würde mich schrecklich frustrieren. Die Rennerei ist nun auch nicht meine Traumvorstellung. Insgesamt glaube ich, ich hätte das ganze Wochenende über miese Laune, wäre auf dem Heimweg sehr enttäuscht und hätte zusätzlich ein schlechtes Gewissen, Chilli dafür allein gelassen zu haben. Deshalb lasse ich das lieber. Ich gehöre da nicht hin.

Fahrt ihr zu den Buchmessen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wüsche euch allen einen glücklichen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Aussortieren oder horten?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche kann ich nicht versprechen, dass ich meine Beiträge wie gewöhnlich posten kann. Ich arbeite mehr als sonst und kann noch nicht absehen, ob ich überhaupt eine Rezension zu Stande bekomme. Die Tage bräuchten wirklich mehr Stunden. Irgendwie ist dieses Jahr bisher total der Wurm drin, ich komme einfach nicht hinterher. Zwar habe ich mir vorgenommen, das Ganze etwas lockerer zu sehen, doch das klappt nicht gut, wenn ich merke, dass ich nicht so viel blogge, wie ich gern würde.
Die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja bekomme ich glücklicherweise auch heute dazwischen gequetscht. Sie möchte folgendes wissen:

Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistet oder behältst du lieber alle deine Bücher?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich eine Vollblut-Jägerin-und-Sammlerin bin. Ich sortiere so gut wie nie aus. Ich weiß, dass ich das sollte, weil es richtig wäre, großartige Literatur zu teilen und zu verschenken, statt eifersüchtig darauf zu hocken und sie einstauben zu lassen. Aber ich kann mich nur schwer von meinen Büchern trennen. Sie sind für mich Trophäen und ich gebe zu, dass ich gern mit meiner umfangreichen Bibliothek angebe. Zu dem einen oder anderen Werk habe ich selbstverständlich auch eine emotionale oder sentimentale Verbindung, doch lange nicht zu allen. Nein, es liegt wirklich daran, dass ich ungern wieder hergebe, was ich einmal erbeutet habe. Hinzu kommt, dass ich keine Platz-Probleme habe. Wenn mein Bücherregal voll ist, wird eben ein neues gekauft und eine weitere Wand in Beschlag genommen. Die Entscheidung für ein beliebig erweiterbares Regalsystem fiel nicht ohne Grund.
Bei vielen von euch habe ich bereits gelesen, dass der Platzmangel der Hauptgrund für das Verschenken, Verkaufen und ganz allgemein Weggeben von Büchern ist. Ich glaube jedoch, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Meiner Meinung nach hat die Entscheidung dafür, anderen zu tollen Büchern zu verhelfen, viel mehr mit einer inneren Einstellung zu tun, die ich sehr bewundere. Aus meiner Sicht braucht es eine gewisse Größe, um Bücher wieder wegzugeben, selbst wenn sie dem/der ursprünglichen Besitzer_in nicht gefallen haben oder es sicher ist, dass diese Person sie nie wieder in die Hand nimmt. Eine Größe, die ich nicht besitze. Ich bin nicht so edel. Ich gleiche da eher einer Neandertalerin, die ihre Schätze notfalls knurrend mit Zähnen und Klauen verteidigt. Vielleicht werde ich eines Tages ein besserer Mensch sein und es ebenfalls über mich bringen, Bücher zu teilen. Ich empfinde diese Aussicht durchaus als wünschenswert, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ich diesen Punkt bald erreiche. Dafür horte ich einfach noch viel zu gern. 😉

Sortiert ihr eure Bücher regelmäßig aus oder hortet ihr ebenfalls?

Ich hoffe, dass ich es heute schaffe, bei so vielen eurer Beiträge vorbeizuschauen wie möglich, denn ich bin neugierig, ob ihr in der Lage seid zu teilen. Außerdem freue ich mich natürlich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch einen wundervollen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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