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Kerstin Gier – Rubinrot

In der literarischen Fachwelt wird Kerstin Gier belächelt. Sie geht damit sehr selbstbewusst um, bezeichnet ihre Bücher stolz als Unterhaltungsliteratur und sagte in einem Interview, würden ihre Geschichten einem Literaturkritiker wie Denis Scheck gefallen, hätte sie etwas falsch gemacht. Die Ursache für diese resolute Haltung liegt meiner Ansicht nach in ihrer Kindheit, während derer ihr ausschließlich pädagogisch wertvolle Literatur erlaubt war. Daher zielen vor allem ihre Jugendbücher darauf ab, ihren Leser_innen Spaß am Lesen und ein positives Gefühl zu vermitteln. Obwohl mir diese Einstellung imponiert, war ich vor der Lektüre von „Rubinrot“ doch ein wenig skeptisch, ob ich ihre gefeierte „Edelstein-Trilogie“ mögen würde. Schließlich überschritt ich die Zielgruppe um mehr als 10 Jahre.

Die 16-jährige Gwendolyn ist es gewohnt, von ihrer Familie wenig Beachtung zu bekommen. In ihrem verwinkelten Londoner Herrenhaus ist ihre Cousine Charlotte der Star. Nicht, dass Gwen sie beneiden würde, aber das Theater um Charlottes Zeitreise-Gen hat sie gewaltig satt. Ihre Großmutter, ihre Tante, alle lauern darauf, dass Charlotte schwindlig wird – ein sicheres Anzeichen dafür, dass ihre erste Zeitreise bevorsteht. Leider lässt diese auf sich warten. Eines Tages ist die Familie wieder einmal in heller Aufregung: Charlotte klagt über Schwindel. Gwen nutzt die erste Gelegenheit, um unauffällig zu verschwinden. Doch als sie das Haus verlässt, befindet sie sich nicht mehr in der Gegenwart, sondern im London um die Jahrhundertwende. Sie ist durch die Zeit gesprungen! Plötzlich muss sie sich mit einer elitären Geheimloge, Unterricht in historischer Etikette und ihrem Partner, dem grässlichen Gideon de Villiers, herumplagen. Das Familiengeheimnis hat Gwen eingeholt. Jetzt heißt es für sie Kopf hoch, Brust raus und aufpassen, dass sie sich nicht zwischen den Zeiten verliert – oder verliebt…

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John Gwynne – Malice

Greifbare, gelebte Geschichte ist für den Autor John Gwynne einer der stärksten Faktoren, die sein Schreiben beeinflussen. Das Nachstellen historischer Ereignisse gehört zu seinen Hobbies. Oh ja, Mr. Gwynne hüpft gern in ein Kostüm und spielt Schlachten, Turniere und das mittelalterliche Alltagsleben nach – begleitet von seiner gesamten Familie. Eine herrliche Schrulle. Er erklärt, dass die Erfahrungen, die er dort sammelte, den Entstehungsprozess des High Fantasy – Epos „The Faithful and the Fallen“ entscheidend inspirierten. „Malice“ ist der Auftakt der vierteiligen Reihe, mit dem ich mich vertrauensvoll in die Hände eines Schriftstellers übergab, der tatsächlich weiß, wie es sich anfühlt, einen Schwerthieb abzublocken.

Einst wurden Menschen und Riesen als unsterbliche Herren über die Erde geschaffen. Sie bevölkerten die Schöpfung des Gottes Elyon und lebten in Harmonie. Doch sie wurden beobachtet. Hasserfüllt und eifersüchtig blickte Elyons Gegenspieler Asroth auf die Welt. Bosheit erfasste ihn. Hinterlistig entzweite er Menschen und Riesen. Der Tod, vormals unbekannt, hob sein hässliches Haupt. Ströme aus Blut färbten die Erde und Elyons Zorn war schrecklich. Er entsandte seine Elitekrieger, die Ben-Elim, um seine geliebte Schöpfung auszulöschen. Sein Urteil war fast vollstreckt, als Elyon aus der Anderswelt Asroth‘ Lachen vernahm. Er erkannte, dass er hereingelegt worden war. Bestürzt und von tiefer Trauer überwältigt rettete er die Ruinen seiner ehemals prachtvollen Welt und verschwand. Er kehrte nicht zurück. Noch immer kämpfen die Ben-Elim gegen Asroth und seine Heerscharen, während die Völker der Erde in den Trümmern des Krieges zu überleben versuchen.
Jahrtausende später wächst Asroth‘ Einfluss erneut. Eine Prophezeiung weissagt, dass das Schicksal der Welt zwischen zwei Kämpfern entschieden wird: der Schwarzen Sonne und dem Leuchtenden Stern. Der junge Corban ahnt nicht, dass seine Zukunft eng mit der Prophezeiung verknüpft ist und dass sein Erwachen der Beginn des letzten Krieges sein wird…

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Verfasst von - 12. Juni 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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E.S. Bell – The Dark of the Moon

Jeden Tag erinnert das Loch in ihrer Brust Selena Koren daran, dass sie die Gunst ihres Gottes verlor. Eisige Kälte flutet ihren Körper bei jedem Atemzug. Seit 10 Jahren kennt sie keine Wärme – seit sie 400 unschuldige Leben opferte, um Lunos‘ Krieg mit den Zak’reth zu beenden. Sie setzte ihre beträchtliche Macht als Paladin ein und zahlt einen hohen Preis dafür. Sie würde beinahe alles tun, um die schreckliche Wunde zu schließen. Doch kann sie es verantworten, für ihren Orden der Aluren zur Attentäterin zu werden und zwei dunkle Priester der Bazira zu töten? Widerwillig übernimmt Selena die Quest, nicht ahnend, dass sie bald selbst zur Beute wird.
Sebastian Vaas ist der beste Assassine in ganz Lunos. Der Zak’reth-Krieg nahm ihm seine Familie, schenkte ihm jedoch die Erkenntnis, dass er sein Talent teuer verkaufen kann. Nach einem Jahrzehnt des Blutvergießens plant Sebastian, sich zur Ruhe zu setzen. Ein letzter Job soll seinen Ruhestand sichern. Der Orden der Bazira heuert ihn an, um einen Paladin der Aluren auszuschalten. Als er erfährt, dass Selena sein Ziel ist, die gefallene Heldin, die hunderte der Zak’reth in den Tod schickte, zögert er. Aber eine Unbekannte wird ihn nicht von seinem Ruhestand abhalten. Er nimmt den Auftrag an.
So beginnt eine wilde Jagd, die Selena und Sebastian quer durch das Inselreich führt. Zu spät begreifen sie, dass sie beide lediglich Bauern in einem viel größeren Spiel sind – und der Einsatz ist Lunos‘ Schicksal.

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Montagsfrage: Top 5 auf der Leseliste?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Habt ihr mitbekommen, dass dieses Jahr kein Literaturnobelpreis vergeben wird? Das ist das erste Mal seit 75 Jahren der Fall! Anscheinend ist das Komitee in eine weitreichende Belästigungs- und Korruptionsaffäre verwickelt, sodass seine Neutralität nicht länger gegeben ist. 2019 soll der Preis dafür dann doppelt vergeben werden. Ich habe die Meldung bisher nur im Radio gehört, daher fällt es mir noch etwas schwer, mir vorzustellen, was da hinter den Kulissen der Schwedischen Akademie abgelaufen ist. Wer hat da wen belästigt/bestochen/genötigt und wofür? Geht es da wirklich um die Auszeichnung herausragender Literaten oder hat der Eklat gar nichts mit der Vergabe an sich zu tun? Ich muss mich unbedint näher mit den Details beschäftigen, denn ich finde, als gut informierter Bücherwurm ist es meine Pflicht, darüber Bescheid zu wissen. Falls jemand von euch da besser im Bilde sein sollte – klärt mich gern auf.
Ebenfalls Bescheid wissen sollte ich über die aktuelle Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die heute folgendes wissen möchte:

Welche Bücher sind aktuell die Top 5 auf eurer Leseliste?

Ich muss euch enttäuschen. Ich kann die heutige Frage nicht beantworten. Ich führe keine Leselisten. Ich weiß, dass viele von euch diese Organisation des eigenen Leseverhaltens als nützlich und hilfreich erachten, aber für mich ist es keine Option. Ich entscheide immer aus dem Bauch heraus, welches Buch ich als nächstes lesen möchte. Ich lege mich nur sehr, sehr, sehr selten vorher fest. Tatsächlich befinde ich mich just in diesem Moment in der Situation, dass ich meine nächste Lektüre auswählen muss. Ich durchforste dafür meine digitale Bibliothek und lausche auf die Signale, die mein Bauch mir sendet. Ich versuche, meinen Kopf völlig auszuschalten, denn der ist diesbezüglich eine ahnungslose, bedauernswerte Blindschleiche. Er hat keinen blassen Schimmer, welche literarischen Bedürfnisse in mir schlummern. Er fährt nur mit vollkommen nutzlosen rationalen Ratschlägen auf. Zum Beispiel möchte er mich darauf hinweisen, wie viele englische Bücher ich im Vergleich zu deutschen Büchern gelesen habe und drängt mich, die Ausgewogenheit im Auge zu behalten. Er möchte nicht, dass ich als nächstes einen Einzelband von Robert Jackson Bennett lese, weil meine letzte Reise mit diesem Autor ja noch nicht so lange her ist und ich schließlich auf Abwechslung achten sollte. Niedlich, oder? Wie ein Hund, der versucht, mit einem Stock im Maul durch eine Tür zu gehen.
Im Endeffekt kann ich mich nur auf meinen Bauch verlassen, was die Lektüreauswahl betrifft. Er ist meine Wunderwaffe, der Superheld, der immer Die Antwort (Großschreibung beabsichtigt) kennt. Bald komponiert ihm jemand eine Erkennungsmelodie und schneidert ein schickes Kostüm. Eine Leseliste widerspricht seinem Vorgehen, weil das bedeuten würde, meine akuten Vorlieben im Voraus zu kennen, was einfach nicht möglich ist. Niemand weiß, was ich als nächstes lesen möchte, bis es soweit ist. Spontanität ist das A und O, weil meine Leseentscheidungen pure Momentaufnahmen sind. Ich lasse mich von meiner Intuition leiten, höre zu, was mein tiefstes Inneres mir mitzuteilen hat. Im Yoga sagt man, man versucht, eine Verbindung zu sich selbst herzustellen. Genau das strebe ich auch bei der Lektüreauswahl an. Mit einer Liste klappt das nicht, weil sie… steril ist. Vorgefertigt. Sie spricht nicht zu mir, so doof das klingt. Sie verursacht mir nur ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich nicht an die im Voraus getroffenen Entscheidungen halten möchte, während sich der Bauch im Hintergrund scheckig lacht und in unregelmäßigen Abständen „Ich hab’s dir gleich gesagt“ hervorprustet. Leselisten beinhalten für mich nur unnötigen Druck und Frust. Also verzichte ich auf diese Form der Organisation. Seltsam. Das ist vielleicht der einzige Aspekt in meinem Leben, in dem ich mich wirklich völlig spontan verhalte.

Welche 5 Bücher führen eure Leseliste an, falls ihr eine pflegt?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen grandiosen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Emmy Laybourne – Monument 14

Bevor Emmy Laybourne Schriftstellerin wurde, arbeitete sie als Komikerin, Drehbuchautorin und Schauspielerin. Als ich ihren Debütroman „Monument 14“ kaufte, war mir nicht klar, dass ich sie durch ihre Vergangenheit beim Film bereits kannte. Sie spielte in dem 1999er Film „Superstar“ neben Will Ferrell und Molly Shannon die Rolle der „sozial unbeholfenen“ Helen Lewengrub. Ich erinnere mich, dass ich mir die überdrehte, absurde Komödie vor Jahren ansah, weil nichts Besseres lief. Es ist kein besonders guter Film, aber ich finde es interessant, eine Vorstellung davon zu haben, was Emmy Laybourne trieb, bevor sie „Monument 14“ schrieb, das glücklicherweise überhaupt nichts mit „Superstar“ gemein hat.

Als die zivilisierte Welt in einem Hagelsturm unterging, saß Dean im Schulbus. Er verdankt es nur dem beherzten Eingreifen einer mutigen Busfahrerin, dass er den Beginn der Katastrophe überlebte. Sie brachte ihn und 13 weitere Kids zwischen Kindergarten- und High-School-Alter in einem Megastore in Sicherheit. Sie verließ ihre Schützlinge, um Hilfe zu holen. Sie kehrte nicht zurück. Auf sich selbst gestellt obliegt es nun Dean und den älteren Kindern, sich um die jüngeren zu kümmern und zwischen Haushaltswaren, Elektronikartikeln und Food-Court den Anschein von Normalität aufrechtzuerhalten. Doch der Hagelsturm war erst der Anfang. Außerhalb der Mauern des Megastores häufen sich die Schreckensnachrichten. In ihrem Versteck ist die kleine Gruppe Überlebender außer Gefahr. Sie könnten die Situation aussitzen und darauf hoffen, vielleicht eines Tages gerettet zu werden. Können sie sich damit abfinden, zugunsten ihrer eigenen Sicherheit nicht zu wissen, ob ihre Familien noch am Leben sind und sie möglicherweise lange Zeit nicht wiederzusehen?

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Cornelia Funke – Tintentod

Cornelia Funkes liebevoll gestaltete Website ist eine wahre Schatzkiste. Eine Stunde habe ich mich durch ihren Internetauftritt gelesen und weiß nun, dass sie ein Islandpony namens Jarpur besaß, gern eine gruselig anmutende Mischung aus Eistee und Limonade trinkt und sich seit 2015 in den USA selbst verlegt, weil die Differenzen mit ihrem Verlag unüberwindbar waren. Dort fand ich auch den Blogpost, der belegt, dass Frau Funke an einer Fortsetzung ihrer „Tintenwelt“-Trilogie arbeitet. Leider ist dieser Post vom Dezember 2016 und seitdem… Gerüchte, aber nichts Konkretes. Auf meiner persönlichen Prioritätenliste steht dieser potentielle neue Band nicht besonders weit oben. Ich bin erst einmal froh, die originale Trilogie mit „Tintentod“ endlich abgeschlossen zu haben.

Das Leere Buch brachte furchtbares Unglück über die Tintenwelt. Obwohl Mortimer den Natternkopf hereinlegte und seine Künste als Buchbinder einsetzte, um die weißen Seiten langsam verfaulen zu lassen, ist der Tyrann weiterhin am Leben. Geschwächt von seiner Verbindung zu dem Buch, dahinsiechend und verrottend, lässt er seinen Zorn an der unschuldigen Bevölkerung aus. Die Rebellen des Schwarzen Prinzen können nicht überall zugleich sein, nicht einmal der legendäre Eichelhäher. Mo hadert mit seiner Verantwortung für das Leid der magischen Buchwelt. Von Gewissensbissen gequält begibt er sich wieder und wieder in Gefahr. Währenddessen wünscht sich Resa nichts sehnlicher, als heimzukehren. Sie will die Tintenwelt verlassen und auch Meggie wird von Heimweh geplagt. Nur Mo will nicht gehen, bevor er das Unrecht, das er anrichtete, wieder gut machen kann. Als ihm Violante die Hässliche einen Pakt vorschlägt, um ihren Vater endgültig zu beseitigen, zögert Mo nicht lange, ihr Angebot anzunehmen. Doch Violante ist noch immer die Tochter des Natternkopfes. Verdient sie sein Vertrauen?

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Verfasst von - 6. Februar 2018 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - 23. Januar 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Katherine Arden – The Girl in the Tower

Von Trauer überwältigt flieht Vasja vom Hof ihres Vaters. Sie möchte ihre Zukunft selbst bestimmen, sehnt sich nach Abenteuern. Begleitet von ihrem treuen Hengst Solovey streift sie durch die Wälder, sucht nach einem erfüllenden Leben. Um nicht aufzufallen, verkleidet sie sich verbotenerweise als Mann. Als Vasja drei entführte Mädchen aus den Händen räuberischer Tartaren befreit und mit ihnen in ein Kloster flüchtet, ahnt sie nicht, dass ihrer Verkleidung eine harte Probe bevorsteht. Denn im Kloster trifft sie auf ihren älteren Bruder Sasha, der an der Seite des Großfürsten von Moskau nach eben jener Räuberbande fahndet, der Vasja die Mädchen entriss. Der Großfürst ist vom Mut des furchtlosen jungen „Mannes“ begeistert. Unbekümmert lädt er Vasja nach Moskau ein und bringt sie damit in eine gefährliche Zwickmühle: sie kann sich nicht als Frau offenbaren, die Einladung aber keinesfalls ablehnen. Wird ihre Täuschung enttarnt, riskiert sie nicht nur ihr Leben, sondern auch Sashas. In Moskau angekommen, verschlägt es Vasja schier die Sprache. Doch schon bald erkennt sie, dass sich hinter der prunkvollen Fassade eine Schlangengrube politischer Intrigen verbirgt. Und die größte Bedrohung ist übernatürlichen Ursprungs…

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[Schlüpftag-Special] Wohltätigkeitsaktion: Dankbarkeit für den guten Zweck

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Alle Jahre wieder am 19. Dezember erhalte ich von WordPress die kleine Mitteilung, dass mein Blog Geburtstag hat. Der wortmagieblog wird heute unglaubliche 4 Jahre alt! Damit besucht er – zumindest hier in Deutschland – jetzt den Kindergarten. Ich finde, das ist ein Anlass zum Feiern! Wie jedes Jahr möchte ich mich bei euch bedanken, denn ohne euren Zuspruch und euer Feedback hätte ich vermutlich längst aufgegeben. Ihr seid der Grund, warum es den wortmagieblog noch immer gibt – ich danke euch von Herzen!

Jedes Jahr hoffe ich, dass ich kreativ genug bin, um mir eine besondere Aktion einfallen zu lassen, die diesen Freudentag gebührend ehrt. 2017 hat es länger als sonst gedauert. Tatsächlich überfiel mich erst am Sonntagabend eine Idee, nach einem längeren Gespräch mit meinen Eltern über den Geist von Weihnachten.

Es ist ein Zufall, dass mein Blog-Schlüpftag in der Weihnachtszeit liegt. Das war nicht geplant. Eines Tages hatte ich einfach das Gefühl, jetzt eine eigene Plattform zu brauchen, um über Bücher schreiben zu können. Im Nachhinein finde ich das allerdings ganz wunderbar passend. Weihnachten ist für mich eine besinnliche, ruhige Zeit, die dazu einlädt, darüber nachzudenken, was wichtig im Leben ist und wofür ich Dankbarkeit empfinde. Es ist eine Zeit, in der ich versuche, Wärme und Liebe in mein Herz zu lassen.

Es gibt vieles, für das ich dankbar sein kann. Für meine Hündin, die mich jeden Tag zum Lächeln bringt. Für großartige Bücher und beeindruckende Autor_innen. Für euch und eure Treue. Für den Lieblingsmenschen, der all meine Macken, Ticks und Verrücktheiten akzeptiert und mich genau dafür liebt. Für meine Eltern, die mir weit über ein vernünftiges Alter hinaus vorlasen, meine Liebe zu Büchern stets förderten und teilten. Für die Chance, ein gutes Leben zu führen, das mich glücklich macht. Ich bin dankbar, weil ein Leben voller Liebe, Glück und Bücher nicht selbstverständlich ist. Deshalb habe ich beschlossen, meiner Dankbarkeit dieses Jahr Ausdruck zu verleihen, indem ich etwas zurückgebe. Ich möchte etwas Gutes tun. Ich veranstalte meine eigene Wohltätigkeitsaktion.

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Verfasst von - 19. Dezember 2017 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Mary Shelley – Frankenstein

„Frankenstein“ (Untertitel: „The Modern Prometheus“) von Mary Shelley ist meiner Meinung nach Pflichtlektüre, interessiert man sich für Fantastik- und Science-Fiction-Literatur. 1818 anonym erstveröffentlicht, entwickelte es sich zu Shelleys bekanntestem Werk, das die Pop-Kultur wie kein zweites prägte. Die damals 18-jährige Autorin wurde von einem Albtraum inspiriert, der sie 1816 heimsuchte, während sie in Begleitung ihres Ehemannes Percy Bysshe Shelley und ihrer Stiefschwester Claire Clairmont Lord Byron in Genf besuchte. Bis heute ist umstritten, welche Einflüsse Mary Shelleys Traum auslösten, es scheint jedoch sicher, dass der in der Gruppe diskutierte Galvanismus ein entscheidender Faktor war. Für mich spielt es letztendlich keine Rolle, warum Shelley die Geschichte des Wissenschaftlers Victor Frankenstein niederschrieb – ich freue mich einfach, dass ich sie 200 Jahre später lesen kann.

Von Kindesbeinen an wird Victor Frankenstein von seinem unstillbaren Verlangen nach Erkenntnissen getrieben. Sein Wissensdurst ist grenzenlos. Er trachtet danach, die Geheimnisse von Leben und Tod zu entschlüsseln. Als Student in Ingolstadt profitiert er von den jüngsten Ergebnissen der modernen Forschung des 19. Jahrhunderts. Erfüllt von fieberhaftem Ehrgeiz gelingt ihm, wozu nur Gott fähig sein sollte: die Belebung toten Fleisches. Berauscht erschafft Frankenstein die unheilige Kopie eines Menschen. Doch seine Schöpfung entpuppt sich als abstoßend, monströs. Angewidert von der Frucht seiner Arbeit wendet sich Frankenstein ab. Die Ablehnung seines pervertierten Kindes wird ihm zum Verhängnis, denn das Monster weigert sich, seine Zurückweisung zu akzeptieren. Verbunden durch gegenseitigen Hass beginnen Schöpfer und Schöpfung einen tödlichen Tanz, der sie bis ans Ende der Welt führt.

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Verfasst von - 13. Dezember 2017 in Englisch, Horror, Klassiker, Rezension, Science Fiction

 

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