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Montagsfrage: Mein Herz schlägt für…?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Es wird. Die erste Hälfte des noch immer ausstehenden Jahresrückblicks 2017 ist fertig. Mit ein bisschen Disziplin schaffe ich es bestimmt, ihn noch diese Woche komplett fertig zu stellen. Ich sehne diesem Abschluss wirklich entgegen, weil ich endlich anfangen möchte, die Altlasten des letzten Jahres abzubauen, die übrig gebliebenen Rezensionen zu schreiben und dann nach vorn zu sehen. Mit meinem Blog bin ich noch nicht im neuen Jahr 2018 angekommen und das fühlt sich so… unfertig an. Es wird Zeit, dass ich zu Potte komme.
Heute früh gönne ich mir allerdings eine Pause vom Auswerten meines letzten Lesejahrs und widme mich der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja. Ein bisschen Abwechslung muss sein. 🙂

Manchmal schwärmt man ja regelrecht für eine Buchfigur. Welche ist/war euer aktueller/letzter Character Crush?

Ich bin eigentlich nicht sehr anfällig für diese harmlosen Schwärmereien für Buchfiguren. Character Crushs, Book-Boyfriends oder welchen mehr oder weniger hübschen Anglizismus man für dieses Phänomen auch immer verwenden möchte, treten bei mir nur selten auf. Das könnte damit zu tun haben, dass ich häufig Bücher lese, die zwielichtige Persönlichkeiten fokussieren. 😉 Doch hin und wieder setzt sich mein Herz dennoch über jegliche Vernunft und Rationalität hinweg und begeistert sich über alle Maßen für eine Figur. Das letzte Mal wurde ich während der Lektüre von „City of Miracles“ von Robert Jackson Bennett Opfer einer solchen Verliebtheit. Ich habe mich ein bisschen in den Protagonisten Sigrud je Harkvaldsson verknallt. Sigrud spielt in der gesamten Trilogie „The Divine Cities“ eine bedeutende Rolle, aber erst im Finale beeindruckte er mich so sehr, dass sich meine Gefühle in eine romantische Richtung entwickelten, obwohl er ein Mörder, Attentäter und von Rachsucht beherrschter Mann ist. Die Tiefe seines Charakters konnte mich nicht kalt lassen. Er ist eine zutiefst tragische Figur, voller fein ausschattierter Facetten, die mich niemals daran zweifeln ließen, dass er trotz seiner harten Schale ein guter Mensch ist, der das Herz am rechten Fleck trägt. Seine Wehrhaftigkeit, die Aura von Gewalt, die ihn umgibt, zeichneten ihn für mich nur als noch attraktiver. Frauen stehen eben auf Bad Boys. Außerderm ist er einfach heiß. Ihm fehlt zwar ein Auge, aber er ist groß, breit, muskulös und besitzt diesen nordischen Charme, der an Barbaren und Wikinger denken lässt. Hach, Sigrud. Von ihm würde ich mich jeder Zeit gefangen nehmen lassen.

In welche Buchfigur wart ihr zuletzt verknallt?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

P.S.: Die Illustration stammt von der Künstlerin Chanh Quach. Es handelt sich um ein Embed von Robert Jackson Bennetts Website (s. Verlinkung des Bildes).

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Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Feuerkelch

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Die Schatten werden länger

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Es ist seltsam. Je weiter Marina aka DarkFairy und ich in unserem „Harry Potter“ – Reread voranschreiten, desto unzuverlässiger werden meine Erinnerungen. Bereits beim dritten Band, „Harry Potter und Der Gefangene von Askaban“, ließ mich mein Gedächtnis im Stich; ich weiß nicht mehr, wann ich ihn das erste Mal in den Händen hielt. An meine erste Begegnung mit „Harry Potter und Der Feuerkelch“ habe ich ebenfalls keine konkreten Erinnerungen, allerdings ist ein Teil meines Ichs fest überzeugt, dass ich den vierten Band zu Weihnachten von meinen Eltern geschenkt bekam. Obwohl ich nicht in der Lage bin, Momentaufnahmen von diesem Weihnachtsabend abzurufen, besteht dieser Teil darauf, dass es so gewesen ist. Theoretisch ist das möglich, denn „Der Feuerkelch“ erschien im Oktober 2000 auf dem deutschen Markt. Ich war 11 Jahre alt, alt genug für eine Eule aus Hogwarts, die sich leider bis heute nicht blicken ließ.

16 Jahre später freute ich mich sehr auf den Reread des vierten Bandes, weil ich ihn stets als unheimlich aufregend empfand. Zwei Großereignisse erwarteten mich, die Quidditch-Weltmeisterschaft und das Trimagische Turnier, an dem Harry unfreiwillig teilnehmen würde.
Nachdem ich während des Rereads von „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ anfangs Schwierigkeiten hatte, mich an die Bilder meiner Fantasie zu erinnern und immer wieder von den Darstellungen der Verfilmung überwältigt wurde, versuchte ich, möglichst gelassen an „Der Feuerkelch“ heranzugehen und mich nicht unter Druck zu setzen. Ich habe gelernt, dass meine Vorstellungskraft am besten funktioniert, wenn ich sie frei fließen lasse und nicht zu viel darüber nachdenke. Da ich bereits vor der Lektüre einige meiner eigenen Bilder abrufen konnte, war ich zuversichtlich, dass es auch beim Lesen klappen würde. Ich lag richtig. Meine Bilder überlagerten die Film-Darstellungen. Hin und wieder wollte sich ein vorwitziges Film-Bildchen in den Vordergrund drängen, doch in diesen Fällen konnte ich, wie bereits beim Lesen von Band 1 und 2, dieses einfach bewusst nach hinten schieben. Ich sah, was ich sehen wollte und fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt.

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4 Kommentare

Verfasst von - 21. Februar 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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