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Montagsfrage: Inspirationsquelle?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wir haben einen Plan. Endlich steht fest, wie es mit Chilli weitergeht. Letzte Woche mussten wir noch einmal in die Klinik, weil ihre Ärztin ihre Lymphknoten punktieren wollte. Diese waren, wie bisher auch alles andere, unauffällig. Also ist eine Entscheidung aufgrund des Ausschlussverfahrens gefallen: es muss eine Autoimmunerkrankung sein. Wir wissen nicht, ob das wirklich so ist und wir wissen nicht, welche, aber das scheint die einzig mögliche Erklärung für ihre gleichbleibend schlechten Blutwerte zu sein. Sie wird auf Verdacht behandelt. Sie bekommt jetzt eine deutlich höhere Cortison-Dosis (vorher 15mg pro Tag, jetzt 60mg pro Tag), die ihr Immunsystem so weit unterdrücken soll, dass es aufhört, ihre roten Blutkörperchen anzugreifen. Morgen geht es mal wieder zum Blutabnehmen, da sollten wir bereits sehen können, ob es hilft oder nicht. Wenn ja – fein, dann müssen wir das Programm „Wir stopfen den Hund mit Tabletten voll“ mehrere Monate durchziehen. Wenn nicht – müssen wir andere Medikamente ausprobieren. Sollte das dann immer noch nicht helfen… Nun ja. Die Ärztin sagte, dann könne man ihr nicht helfen. Was durch die Blume heißt, dass sie an der Erkrankung sterben wird, weil es eine seltene Form ist, die nicht auf Medikamente anspricht. Aber so weit sind wir noch nicht. Erst mal sind wir jetzt im Team Cortison und glauben ganz fest daran, dass sie wieder auf die Beine kommt. Chilli zeigt mehr Appetit und darf am Mittwoch endlich die Physiobehandlung bekommen, die sie dringend braucht. Mir geht es aktuell deutlich besser, einfach, weil es diesen Plan gibt. Ganz hinten in meinem Kopf existiert zwar noch die diffuse Angst, dass sie diese seltene, exotische Form hat, doch diese Stimme ist im Moment sehr leise und ich kann sie gut ausblenden. Es geht aufwärts! Ich kann wieder lesen und habe sogar endlich die Rezension zu „Aimée & Jaguar“ abgeschlossen, an der ich nun ewig gearbeitet habe. Damit läuft der Blog langsam wieder an und wenn alles gutgeht, sollte nächste Woche alles beim Alten sein.
Ich starte also voller Optimismus in die neue Woche, wie immer mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Welches Buch hat dich das letzte Mal so richtig inspiriert?

Wenn mich ein Buch inspiriert, bedeutet das in der Regel, dass es mich animiert, Wissen anzuhäufen. Ich kann mich nicht erinnern, dass mich ein Buch jemals motivierte, mein Leben oder meine Verhaltensweisen grundlegend zu ändern, aber es ist schon öfter vorgekommen, dass ich aufgrund einer Lektüre begann, mich intensiv mit einem bestimmten Thema zu beschäftigen. Mein Rezensionsexperiment zum Fall O.J. Simpson im letzten Jahr ist ein passendes Beispiel. Dieses Jahr habe ich mir zwei Projekte vorgenommen, die ich umsetzen möchte.

Einerseits habe ich beschlossen, mich literarisch mit den Hell’s Angels auseinanderzusetzen, weil ich im Februar aus einer Laune heraus „Hell’s Angel: Mein Leben“ des ehemaligen Clubpräsidenten Ralph »Sonny« Barger gelesen habe. Diese Biografie war dermaßen subjektiv und besaß für mich so wenig Mehrwert, dass ich zu dem Schluss kam, dass ich weitere Bücher brauche, um die Entwicklung des MC verstehen zu können. Deshalb stehen auf meiner mentalen Leseliste für 2019 „A Wayward Angel: The Full Story of the Hells Angels“ von George Wethern, der jahrelang die Nummer 2 des Oakland Chapters war und dann zum Verräter wurde, sowie das populäre „Wie die Hells Angels Deutschlands Unterwelt eroberten“ von Stefan Schubert. Bei diesem Projekt handelt es sich allerdings um eine lockere Sammlung von Fakten, durch die ich mir ein eigenes Bild zu machen erhoffe. Es wird dazu keine Blogaktion oder ähnliches geben, ich lese die Bücher einfach und bespreche sie.

Andererseits habe ich mir ein ambitioniertes Projekt vorgenommen, dass den Kern der heutigen Frage vermutlich besser trifft. Ich möchte die Wurzeln des Fantasy-Genres erforschen und werde dafür eine Aktionswoche zu Robert E. Howard und seinen „Conan Chronicles“ veranstalten. Howard gilt als Vater der modernen Low Fantasy in all ihren Facetten, von Dark Fantasy bis Grimdark. Die Geschichten rund um den beliebten Barbaren entstanden in den 1930ern und hatten großen Einfluss auf die fantastische Literatur. Als ich letztes Jahr begann, die Chronik zu lesen, recherchierte ich zum Autor und stellte fest, dass Howard eine faszinierende Persönlichkeit war, obwohl er gerade einmal 30 Jahre alt wurde. Außerdem empfinde ich die Figur des Conan, der ja häufig als Inspirationsquelle heutiger Autor_innen genannt wird, als so bedeutend für die Fantasy, dass ich ihn und seine Welt gern detailliert vorstellen und analysieren möchte. Es existiert bereits ein grober Plan für die Aktionswoche, um diese anzugehen, fehlt mir allerdings noch die Lektüre der Howard-Biografie „Blood and Thunder: The Life and Art of Robert E. Howard“ von Mark Finn. Diese habe ich mir für diesen Monat vorgenommen. Gegen Ende des Jahres (mir schwebt November vor) sollten dann alle Beiträge stehen. Ich freue mich sehr auf dieses Projekt, es wird Spaß machen und hoffentlich allen, inklusive mir, zu neuem Wissen verhelfen.

Ich denke, Bücher müssen keine Epiphanie auslösen oder dazu verleiten, das eigene Leben umzukrempeln. Ich glaube, wenn sie dazu animieren, den eigenen Wissensschatz zu erweitern, haben sie bereits mehr als ihr Soll erfüllt. Ich liebe dieses Gefühl, ein Buch zu lesen und dann festzustellen, dass die eigene Neugier noch nicht befriedigt ist. Sich von einem Thema völlig vereinnahmen zu lassen, weiterzuforschen und Neues zu entdecken, beflügelt mich unheimlich. Jedes Jahr freue ich mich darauf, Büchern zu begegnen, denen das gelingt. Lesen soll den Horizont vergrößern und genau das ist für mich der Inbegriff von Inspiration.

Aus welchen Büchern konntet ihr Inspiration schöpfen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen hervorragenden Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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[Schlüpftag-Special] Wohltätigkeitsaktion: Tugenden für den guten Zweck

Hallo ihr Lieben! 🙂

Der 19. Dezember ist für mich ein Feiertag, denn der wortmagieblog hat Geburtstag! 🍾 2018 ist das ein besonderer Meilenstein, weil mein Blog dieses Jahr 5 Jahre alt wird. Ich habe das Gefühl, damit eine Schwelle zu überschreiten und endgültig sicher sein zu können, dass ich ihn weiterbetreiben werde. Ich denke, nach dieser langen Zeit besteht nun kein Risiko mehr, dass mir die Puste ausgeht und ich keine Lust mehr habe, Beiträge zu schreiben. Ich habe meinen Rhythmus und meine Stimme gefunden und befinde mich an einem Punkt, an dem ich mit meiner Identität als Bloggerin völlig im Reinen bin. Alles ist gut so wie es ist. Das fühlt sich unglaublich schön an. Irgendwie erwachsen. Der wortmagieblog ist jetzt groß.

Natürlich verdanke ich diese Entwicklung hauptsächlich euch. Ihr – meine Leser_innen, meine Follower_innen – gebt mir das Selbstbewusstsein, an mich und meine Arbeit hier zu glauben. Euretwegen erlaube ich meinen Gedanken, öffentlich gehört zu werden und in die weite Welt hinauszusegeln, weil ich dank eurem positiven Feedback davon überzeugt bin, dass sie es wert sind, dass ich etwas zu sagen habe. Ich weiß, ich erwähne das jedes Jahr, aber ich möchte noch einmal ganz deutlich betonen, dass ich ohne euch niemals so weit gekommen wäre. Ohne euch wäre der wortmagieblog niemals aus den Kinderschuhen herausgewachsen. Ohne eure Resonanz hätte ich mich nicht auf diese wunderbare Reise zu mir selbst begeben und hätte niemals gelernt, wer ich eigentlich bin – als Leserin, als Bloggerin, als Mensch. Ihr haltet den wortmagieblog mindestens ebenso am Leben wie ich. Ich danke euch von ganzem Herzen. ❤️

Letztes Jahr habe ich anlässlich dieses Freudentags eine neue Geburtstagsaktion ins Leben gerufen. Da der Geburtstag des wortmagieblogs in die Weihnachtszeit fällt, habe ich die Gelegenheit genutzt, um eine Wohltätigkeitsaktion zu initiieren, um Spenden für den Straßenkinder e.V. zu sammeln. Eure Großzügigkeit und Selbstlosigkeit überwältigten mich. Einmal mehr habt ihr bewiesen, wie atemberaubend hilfsbereit die Blogger-Community ist. Die Aktion gefiel euch sehr, ich habe viel Lob erhalten und am Ende konnte ich eine Überweisung über 80€ an den Straßenkinder e.V. schicken. Deshalb habe ich beschlossen, dass aus der einmaligen Aktion eine jährliche Tradition werden soll.

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Verfasst von - 19. Dezember 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Jim Butcher – Fool Moon

Jim Butcher sieht für seine „Dresden Files“ etwa 20 Bände vor. Derzeit sind 15 vollwertige Bände und einige Kurzgeschichten um den Magier Harry Dresden erschienen. Zwei weitere Bände sind in Planung. 2015 war Butcher noch nicht sicher, wie viele Fälle sein Protagonist tatsächlich lösen wird, ob es 20 oder 21 werden, aber er plante, die Reihe mit einer bombastischen Trilogie abzuschließen. Ich konnte leider nicht herausfinden, ob dieser Plan heute noch aktuell ist. Ich hoffe es. Ich finde die Idee toll, weil mir ein dreibändiges Finale als würdiger Abschied von einer Figur erscheint, die viele Leser_innen jahrelang begleiteten. Ich selbst befinde mich in den „Dresden Files“ noch ganz am Anfang. Ende Mai 2018 habe ich den zweiten Band „Fool Moon“ ausgelesen.

Am Tatort finden sich Pfotenspuren. Die völlig zerfleischte Leiche weist grausige Biss- und Kratzwunden auf. Es ist Vollmond. Eindeutigere Hinweise kann es kaum geben. Harry Dresden, einziger übernatürlicher Privatdetektiv Chicagos, muss lediglich eins und eins zusammenzählen, um dahinterzukommen, was den armen Mann tötete: es war ein Werwolf. Harry muss jetzt nicht nur herausfinden, wer der Werwolf ist, er muss auch ermitteln, um welchen Typ es sich handelt. Seine Nachforschungen deuten darauf hin, dass er es mit einem Loup-Garou zu tun hat – natürlich die wildeste und gefährlichste Art. Einfach fantastisch. Aber irgendetwas stimmt nicht. Die Fakten passen nicht zusammen. Ein Loup-Garou tötet willkürlich. Es scheint allerdings, als seien einige Opfer bewusst ausgeschaltet worden. Es sind Johnny Marcones Männer. Nutzt jemand die Bestie, um Marcone zu bedrohen? Harry würde Chicagos mächtigem Untergrundboss keine Träne nachweinen, doch ein Loup-Garou kann nicht kontrolliert werden. Will er die Bevölkerung Chicagos schützen, muss er vielleicht Marcones Leben retten…

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Verfasst von - 5. September 2018 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Robert Jackson Bennett – City of Blades

Obwohl „City of Stairs“, der Auftakt der Trilogie „The Divine Cities“, ein bemerkenswerter Erfolg für den Autor Robert Jackson Bennett war, hatte er ursprünglich nicht vor, diese grandiose Geschichte fortzuführen. Er scheute sich davor, herauszufinden, was in seinem hochkomplexen Universum als nächstes geschehen könnte. Erst die Überredungskünste seines Agenten und seines Lektors überzeugten ihn davon, sein Potential zu erforschen. Das Ergebnis ist „City of Blades“, das ich gern viel eher gelesen hätte. Leider hatte ich beschlossen, auf die Veröffentlichung des Finales „City of Miracles“ zu warten. So vergingen beinahe 2 Jahre, bis ich nach Saypur und auf den Kontinent zurückkehrte.

Generalin Turyin Mulaghesh will nur eines: sie will all das Blut, das an ihren Händen klebt, hinter sich lassen. Sie quittierte den Dienst beim saypurischen Militär, bereit, vergessen zu werden. Der Ruhestand ist ihr allerdings nicht vergönnt. Eines Tages klopft ein Bote der Premierministerin Shara Komayd an ihre Tür, um die Generalin zurückzuholen. Shara benötigt ihre Hilfe. Inoffiziell. Mulaghesh soll in den entlegenen, ungastlichen Norden des Kontinents reisen, nach Voortyashtan, um dort verdeckt im Fall einer vermissten Geheimdienstagentin zu ermitteln, die verschwand, während sie eine mysteriöse Substanz nach Spuren des Göttlichen untersuchte. Angeblich wurde sie verrückt. Aber ist das die ganze Wahrheit? Einst huldigte Voortyashtan der Kriegsgöttin Voortya. Ihre Krieger waren grausame, unmenschliche Bestien. Mit Voortyas Tod sollten alle Relikte ihrer Macht verschwunden sein. Doch in Voortyashtan angekommen entdeckt Mulaghesh Hinweise auf eine entsetzliche Verschwörung, die plant, ihren kriegerischen Todeskult wiederzubeleben…

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Verfasst von - 12. September 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Mark Charan Newton – Nights of Villjamur

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Der britische Autor Mark Charan Newton begann mit dem Schreiben, als er in einer Buchhandlung arbeitete. Permanent von Büchern umgeben zu sein, scheint ihn stark beeinflusst zu haben. Statt nach seinem Abschluss in Umweltwissenschaften im Regenwald zu verschwinden, entschied er sich für eine Karriere im Verlagswesen. Er arbeitete mehrere Jahre als Lektor, bevor 2009 sein Debüt „Nights of Villjamur“ erschien. Der Auftakt der Reihe „Legends of the Red Sun“ wurde überwiegend positiv bewertet und sicherte Newton einen festen Platz in der erlesenen Riege britischer Fantasy-Autor_innen. Mir wurde „Nights of Villjamur“ auf Goodreads empfohlen.

Ein eisiger Wind fegt durch die Straßen Villjamurs, Juwel und Herz des Imperiums Jamur. Graue Wolken verdecken das blasse Licht der sterbenden roten Sonne. Sinkende Temperaturen sind die Vorboten einer jahrzehntelangen Eiszeit, die bereits mit frostigen Fingern über das Land kriecht. Tausende Flüchtlinge sammeln sich vor den Toren der Hauptstadt. Vertrieben von der unerbittlichen Kälte, hoffen sie, in Villjamur Schutz zu finden. Doch die Tore bleiben verschlossen. Ränke um Macht und Einfluss werden auf den Rücken der Verzweifelten ausgetragen; Intrigen und Verrat, heimtückisch verborgen hinter freundlich lächelnden Gesichtern, die das Leid des Volkes nicht kümmert. Blind für die Gefahren, die dem Imperium drohen. Während Jamur langsam in den Fängen des ewigen Winters erstarrt, erheben sich in der Tundra die Untoten. Hoch im Norden zeugen unheimliche Berichte von ausgelöschten Siedlungen, entvölkert bis auf die letzte unglückliche Seele. Es scheint, als brächte die Eiszeit Schlimmeres mit sich als Frost und Schnee…

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Verfasst von - 7. Februar 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Aussortieren oder horten?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche kann ich nicht versprechen, dass ich meine Beiträge wie gewöhnlich posten kann. Ich arbeite mehr als sonst und kann noch nicht absehen, ob ich überhaupt eine Rezension zu Stande bekomme. Die Tage bräuchten wirklich mehr Stunden. Irgendwie ist dieses Jahr bisher total der Wurm drin, ich komme einfach nicht hinterher. Zwar habe ich mir vorgenommen, das Ganze etwas lockerer zu sehen, doch das klappt nicht gut, wenn ich merke, dass ich nicht so viel blogge, wie ich gern würde.
Die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja bekomme ich glücklicherweise auch heute dazwischen gequetscht. Sie möchte folgendes wissen:

Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistet oder behältst du lieber alle deine Bücher?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich eine Vollblut-Jägerin-und-Sammlerin bin. Ich sortiere so gut wie nie aus. Ich weiß, dass ich das sollte, weil es richtig wäre, großartige Literatur zu teilen und zu verschenken, statt eifersüchtig darauf zu hocken und sie einstauben zu lassen. Aber ich kann mich nur schwer von meinen Büchern trennen. Sie sind für mich Trophäen und ich gebe zu, dass ich gern mit meiner umfangreichen Bibliothek angebe. Zu dem einen oder anderen Werk habe ich selbstverständlich auch eine emotionale oder sentimentale Verbindung, doch lange nicht zu allen. Nein, es liegt wirklich daran, dass ich ungern wieder hergebe, was ich einmal erbeutet habe. Hinzu kommt, dass ich keine Platz-Probleme habe. Wenn mein Bücherregal voll ist, wird eben ein neues gekauft und eine weitere Wand in Beschlag genommen. Die Entscheidung für ein beliebig erweiterbares Regalsystem fiel nicht ohne Grund.
Bei vielen von euch habe ich bereits gelesen, dass der Platzmangel der Hauptgrund für das Verschenken, Verkaufen und ganz allgemein Weggeben von Büchern ist. Ich glaube jedoch, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Meiner Meinung nach hat die Entscheidung dafür, anderen zu tollen Büchern zu verhelfen, viel mehr mit einer inneren Einstellung zu tun, die ich sehr bewundere. Aus meiner Sicht braucht es eine gewisse Größe, um Bücher wieder wegzugeben, selbst wenn sie dem/der ursprünglichen Besitzer_in nicht gefallen haben oder es sicher ist, dass diese Person sie nie wieder in die Hand nimmt. Eine Größe, die ich nicht besitze. Ich bin nicht so edel. Ich gleiche da eher einer Neandertalerin, die ihre Schätze notfalls knurrend mit Zähnen und Klauen verteidigt. Vielleicht werde ich eines Tages ein besserer Mensch sein und es ebenfalls über mich bringen, Bücher zu teilen. Ich empfinde diese Aussicht durchaus als wünschenswert, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ich diesen Punkt bald erreiche. Dafür horte ich einfach noch viel zu gern. 😉

Sortiert ihr eure Bücher regelmäßig aus oder hortet ihr ebenfalls?

Ich hoffe, dass ich es heute schaffe, bei so vielen eurer Beiträge vorbeizuschauen wie möglich, denn ich bin neugierig, ob ihr in der Lage seid zu teilen. Außerdem freue ich mich natürlich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch einen wundervollen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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