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Montagsfrage: Reiselektüre?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Da wollte ich heute morgen ganz in Ruhe noch vor der Arbeit die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten und dann das. Das Internet streikte. Mist. Da ich clever genug war, sofort meinen Anbieter anzurufen und die dann tatsächlich eine Netzstörung festgestellt haben (wovon ich ganz modern per SMS erfahren habe), hoffe ich, dass sich das bis heute Abend von selbst erledigt. So lange genieße ich das Internet an meinem Arbeitsplatz in vollen Zügen und beantworte jetzt die wöchentliche Montagsfrage. Zum Glück habe ich so viel Leerlauf. 😉

Welche 5 Bücher würdest du jetzt auf eine Reise mitnehmen?

Nur 5? Sicher? Ist das nicht riskant? Am Ende stehe ich ohne Bücher (bzw. mit lauter gelesenen) da. Aber gut, Svenja hat fünf vorgeschrieben, also wähle ich eben nur fünf aus. Da die Anzahl so gering ist, habe ich mir überlegt, dicke Schinken einzupacken, als Ausgleich sozusagen.
An erster Stelle würde ich natürlich meine aktuelle Lektüre „Beloved“ von Toni Morrison mitnehmen. Dabei handelt es sich zwar „nur“ um ein 324-Seiten-Buch, aber dafür ist es ein sehr anspruchsvoller Klassiker, für den ich Zeit brauche.
Meine zweite Wahl würde auf „London“ (Die Uralte Metropole #5) von Christoph Marzi fallen, mit 700 Seiten deutlich dicker. Ich bin schon ganz wild darauf, Emily, Wittgenstein und die Wunder der Uralten Metropole endlich wiederzusehen und kann mir keine bessere Gelegenheit vorstellen.
Als Drittes würde ich „Circus of the Damned“ (Anita Blake #3) von Laurell K. Hamilton einstecke, obwohl auch dieses Buch eher dünn ist. Ich habe einfach Lust auf den nächsten Anita und werde ihn wohl tatsächlich als nächstes lesen, obwohl ich nicht in Urlaub fahre. Außerdem ist es nie schlecht, die staatlich bestellte Vampirhenkerin dabei zu haben.
Das vierte Buch muss unbedingt ein High Fantasy – Wälzer sein. Ohne kann ich nicht verreisen. Ich entscheide mich für „The Unremembered“ (Vault of Heaven #1) von Peter Orullian. Zum Strand passt ein Reihenauftakt von über 900 Seiten (ja, bei mir gäbe es Sand, Meer und pure Entspannung).
Eine letzte Wahl muss ich noch treffen. Ich denke, „Drood“ von Dan Simmons ist eine gute Idee. 976 Seiten und eine SuB-Leiche, die es dringend mal verdient, gelesen zu werden. Ich habe das Buch vermutlich seit 2013. Der olle Charles Dickens passt zwar nicht so recht zu Sonne, Meer und Palmen, aber was soll’s.
Ich fasse zusammen: ein Klassiker, zweimal London, einmal Vamprie und ein episches HF-Abenteuer. Kann sich doch sehen lassen, oder? Zwei Wochen reiche ich damit aber sicherlich nicht. Dafür würde ich vorsichtshalber mindestens zwei weitere Bücher auf den Reisestapel packen. 😉

Wie sähe eure Urlaubsketüre aus?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Urlaubslektüre?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche werdet ihr auf die nächste Rezension (zu „The Fall of Five“ von Pittacus Lore) etwas länger warten müssen. Die Rezension an sich ist nicht das Problem, aber es wird einen zusätzlichen, separaten Post geben, in dem ich mich zu einigen Fakten äußern werde, die in der Rezension keinen Platz haben. Ich möchte beide Beiträge zeitnah zueinander veröffentlichen, also werde ich beide erst fertig schreiben, damit sie nacheinander rausgehen können. Ich hoffe, ihr könnt euch so lange gedulden. 😉
Heute soll uns „The Fall of Five“ aber noch nicht interessieren, denn erst einmal steht die wöchentliche Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja an:

Welche Bücher dürften in eurem Koffer nicht fehlen, wenn ihr jetzt in Urlaub fahren würdet?

Das kommt natürlich ganz darauf an, wo es hingehen würde und wie lange ich unterwegs wäre, aber gehen wir doch einfach mal von einem entspannten 14-tägigen Strandurlaub aus, in dem ich sehr viel Zeit zum Lesen hätte. Natürlich würde mich meine aktuelle Lektüre „Der Tag des Sehers“ (Das Spiel der Götter #3, Part 2) von Steven Erikson begleiten und ich denke, ich würde generell versuchen, mit der Reihe ordentlich vorwärts zu kommen. Die Situation am Strand ist ideal für dieses hochkomplexe High Fantasy – Epos, weil es dort kaum Ablenkungen gibt. Also würde ich erst mal vier weitere „Das Spiel der Götter“ – Bände mitnehmen:

  1. „Der Krieg der Schwestern“ (Das Spiel der Götter #4, Part 1)
  2. „Das Haus der Ketten“ (Das Spiel der Götter #4, Part 2)
  3. „Kinder des Schattens“ (Das Spiel der Götter #5, Part 1)
  4. „Gezeiten der Nacht“ (Das Spiel der Götter #5, Part 2)

Für den Fall, dass ich aus irgendeinem Grund keine Lust hätte, mich mit Eriksons malazanischem Imperium auseinander zu setzen, würde ich zusätzlich zwei leichte Bücher mitnehmen (inhaltlich wie auch vom Gewicht). Im Augenblick tendiere ich zu „Tricked“ (The Iron Druid Chronicles #4) von Kevin Hearne und „Devil Said Bang“ (Sandman Slim #4) von Richard Kadrey. So hätte ich zwei meiner liebsten literarischen Figuren dabei, Atticus O’Sullivan und James Stark. Meine Kumpels. Damit wäre ich insgesamt bei sieben Büchern. Zwei Tage pro Buch erscheinen mir durchaus realistisch, da ich ja 14 Tage nichts anderes zu tun hätte, als zu lesen. 😀 Trotzdem würde ich sicherheitshalber auch noch meinen Kindle einpacken, weil ich einmal erlebt habe, wie blöd es ist, wenn man zu wenig Literatur in den Urlaub mitgenommen hat. Der wiegt ja nichts und ist schmal, nimmt also nicht viel Platz weg. Ich denke, auf diese Weise wäre ich für zwei Wochen ausreichend gerüstet und könnte beruhigt losfahren. Und nein, es macht mir nicht das Geringste aus, wenn dafür das eine oder andere Kleidungsstück zu Hause bleiben müsste. Im Notfall würde ich auch den Aufpreis zahlen. Das sind mir meine Bücher wert. 😉

Welche Bücher würden euch in den Urlaub begleiten?

Ich bin gespannt, mit welcher Literatur ihr euch ausstatten würdet und freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare! Habt einen wundervollen Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Boris B.B.B. Koch – Die Anderen

2016-06-30 - Koch Die Anderen

„Die Anderen“ von Boris Koch ist der Beweis dafür, dass ein gut gefülltes Bücherregal samt monströsem SuB meiner Ansicht nach ein Segen ist. Nachdem ich „Die Abschaffung der Arten“ von Dietmar Dath gelesen hatte, musste ein leichte, lockere Lektüre her, die ich mir für jede meiner Challenges anrechnen konnte. Ich brauchte einen High Fantasy – Roman von einem deutschen Autor oder einer deutschen Autorin mit einem grünen Cover. Vier Anforderungspunkte sollten erfüllt sein. Mit meiner Privatbibliothek ist das kein Problem. „Die Anderen“ passte einfach perfekt, weshalb ich mich von etlichen negativen bzw. durchschnittlichen Rezensionen nicht einschüchtern ließ.

Das Orakel. Die Prophezeiung. Ein unbekanntes Volk, das die Welt bedroht und nur durch die Zusammenarbeit der vier Völker besiegt werden kann. Der Stoff, aus dem Helden gemacht sind!
Halt, halt, halt! Zusammenarbeit? Helden? Dass ich nicht lache! Zweckgemeinschaft egoistischer Chaoten trifft es eher. Zwei Elfen, die ihre Angebetete aus der Verbannung retten wollen, ein Trupp Orks, der sich bei der sadistischen Königin einzuschmeicheln versucht, ein Troll, der Medizin für den erkälteten Finstergeist des Berges sucht und zwei Zwerge, der eine auf der Suche nach seiner Herkunft, der andere auf einer obsessiven Mission zur Vernichtung aller Monos, gehen wohl kaum als Weltrettungskommando durch. Oder doch? Was als loser Verbund individueller Ziele begann, entwickelt sich schnell zu einer Gemeinschaft, die mit allen Wassern gewaschen ist. Sind sie bereit, es mit dem gefährlichsten Feind aufzunehmen, den die Welt je gesehen hat? Sind sie bereit für die Anderen?

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3 Kommentare

Verfasst von - Juli 21, 2016 in Fantasy, High Fantasy, Humor, Rezension

 

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V.B. Marlowe – Shadow, Shadow

2016-05-27 - Marlowe Shadow Shadow

„Shadow, Shadow“ von V.B. Marlowe war eines der ersten Bücher, die ich bei Netgalley angefragt habe. Das muss Anfang 2015 gewesen sein. Obwohl ich mich sehr darüber gefreut hatte, dass mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, landete es auf dem SuB. Ich las es nicht sofort, denn ich fühlte mich nicht in der richtigen Stimmung für die Geschichte. Über ein Jahr versauerte es zwischen hunderten anderer Bücher, bis es mir im Mai 2016 wieder einfiel. Ich wollte mit Altlasten aufräumen, also wurde es höchste Zeit, „Shadow, Shadow“ endlich eine Chance zu geben.

In Shadow Pines verschwinden seit jeher ungewöhnlich viele Menschen. Es heißt, die Kleinstadt sei auf entweihtem Boden gebaut und werde heimgesucht von den Schatten einer Sekte, die im 19. Jahrhundert gelyncht wurde… Natürlich glaubt niemand diese Geschichte, erst recht nicht die rebellische Harley Fox. An ihrem 16. Geburtstag erhält sie jedoch ein sonderbares Geschenk: eine Schattenbox. Sie ist nicht die einzige. Brock, der Goldjunge der Stadt, Gianna, Shadow Pines‘ strebsame Kämpferin für die kleinen Dinge und Teaghan, die ständig gehänselt wird, bekommen ebenfalls jeweils eine Box. Angeblich verleihen ihnen die Boxen die Macht, einen Menschen ihrer Wahl verschwinden zu lassen und den Schatten zu übergeben. Sie müssen sie nicht nutzen, doch sollte nur eine oder einer von ihnen davon Gebrauch machen, sind auch die anderen gezwungen, sie einzusetzen. Sonst holen sich die Schatten ihre Liebsten. Ungläubig entscheiden Harley, Brock, Gianna und Teaghan die Boxen wegzuschließen. Doch die Aussicht, einen verhassten Menschen loszuwerden, ist verlockender, als sie ahnten. Schnell gerät die Situation außer Kontrolle und die vier müssen sich eingestehen, dass am Mythos der Schatten vielleicht mehr dran ist, als sie wahrhaben wollten…

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Montagsfrage: Buchläden am Urlaubsort?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute fällt meine Antwort auf die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja kurz aus. Das hat zwei Gründe. Erstens liegt mir die Frage nicht und zweitens muss ich mich um die Schonkost für meine Hündin kümmern. Sie hat Verdauungsprobleme, wirkt insgesamt schlapp und antriebslos und wollte nicht fressen, deswegen waren wir heute morgen bereits beim Tierarzt. Ihr wurde allerlei Zeugs gespritzt, Blut abgenommen und eine Diät aus Huhn und Kartoffeln verordnet. Also muss ich mich jetzt in die Küche stellen und ihr einige Portionen vorbereiten. Drückt die Daumen, dass es ihr bald wieder besser geht und das Blutbild o.B. ist.

Seid ihr im Urlaub auch immer auf der Suche nach besonders schönen oder interessanten Buchläden?

Nein. Das liegt einfach daran, dass ich nicht wegfahre. Urlaub mit Hund ist schwierig, wenn man kein Auto und nicht mal einen Führerschein hat. Sicher könnte man Zug fahren, aber das ist mir ehrlich gesagt zu teuer und außerdem wäre sie gezwungen, die ganze Fahrt über einen Maulkorb zu tragen. Die Alternative wäre, sie in einer Transportbox unterzubringen, dann würde ich nichts bezahlen. Aber ich kann einen 30kg-Dobermann-Mix nicht als Handgepäck deklarieren, weil ich sie ja nicht einmal tragen könnte. Außerdem kennt sie das nicht und würde wohl glauben, ich will sie bestrafen. Das fällt also raus.
Ohne sie zu verreisen, kommt für mich nicht in Frage. Das ist eine Einstellungssache. Ich habe mir den Hund angeschafft, also muss ich auch die Verantwortung und die Konsequenzen dessen tragen. Ich gebe sie nicht 10 Tage oder länger weg, nur, weil ich der Meinung bin, Urlaub machen zu wollen. Für mich fühlt sich das wie Abschieben an. Ich verurteile niemanden dafür, wenn jemand das anders sieht und handhabt. Das ist nur meine persönliche Meinung. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, so lange von ihr getrennt zu sein. Ich vermisse sie ja schon, wenn sie mal die Nacht über woanders ist. Wir haben das Glück, einen wunderschönen Park quasi direkt vor der Tür zu haben. Mir reicht es, mich dort gemeinsam mit ihr zu entspannen; ich muss nicht wegfahren.
Angenommen, ich würde an einem anderen Ort Urlaub machen, würde ich aber garantiert auch nach tollen, außergewöhnlichen Buchläden Ausschau halten. 🙂

Schaut ihr euch im Urlaub nach Buchläden um?

Ich freue mich wie immer auf eure Meinungen und Kommentare, komme aber unter Umständen nicht sofort zum Antworten. Die Prinzessin geht nun einmal vor. Euch wünsche ich trotzdem einen wundervollen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Kevin Hearne – Hammered

2016-01-31 - Hearne Hammered

Atticus O’Sullivan hasst offene Versprechen. Besonders, wenn es seine eigenen sind. Er steht zu seinem Wort, weshalb es für ihn eine Frage der Ehre ist, seine Vereinbarungen mit Laksha und Leif einzuhalten. Für ihre Hilfe gegen Dionysos‘ Bacchanten versprach er Laksha, für sie einen der goldenen Äpfel der nordischen Göttin Idun zu stehlen, die ewige Jugend schenken. Ein kleiner Diebstahl bringt Atticus nicht um den Schlaf, obwohl Asgard nicht gerade die gastfreundlichste Ebene des Universums ist. Seine Abmachung mit Leif hingegen ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Atticus wusste, dass Leif Thor tot sehen möchte, schließlich hatte er ihn gebeten, ihn bei seinem Rachefeldzug zu unterstützen. Von sich aus hätte sich Atticus niemals darauf eingelassen, denn mit dem Donnergott ist absolut nicht zu spaßen. Wäre da nicht der Zwischenfall mit dem deutschen Hexen-Coven gewesen. Nun hat er keine andere Wahl, will er Wort halten. Er ist fest entschlossen, Leifs lebensgefährlichen Plan durchzuziehen, allen Warnungen zum Trotz. Doch in Asgard angekommen, löst sich dieser Plan in Luft auf und Atticus muss sich fragen, ob ein gehaltenes Versprechen das Leben seiner Freunde wert ist.

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2 Kommentare

Verfasst von - Februar 26, 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Montagsfrage: Strandlektüre?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Diese Woche wird noch einmal ordentlich anstrengend. Eigentlich befinde ich mich deshalb noch in meiner Blog-Pause. Aber die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja gehört mittlerweile so fest zu meinem Wochenstart, dass ich sie trotzdem beantworten möchte. Also mache ich das auch. 😉

Wie sieht eure perfekte Strandlektüre aus?

Svenja hat es ja schon gesagt: der Sommer ist fast vorbei. Ich feiere das Ende der heißen Tage. Ich hab die Nase gestrichen voll von der Hitze und freue mich sehr auf den Herbst.
Strandlektüre ist für mich ein nicht-existentes Thema. Vor zwei Wochen habe ich ja bereits erklärt, dass ich nicht in Urlaub fahre, weil ich lieber daheim bei meiner Hündin bleibe. Die Strände in den Außenbezirken Berlins nutze ich auch eher selten, also habe ich so gut wie nie die Gelegenheit, ein Buch für ein Sonnenbad am Strand auszuwählen.
Würde ich in den Badeurlaub fahren, würde ich natürlich ausreichend Literatur mitnehmen, aber ich denke nicht, dass bei der Auswahl andere Kriterien eine Rolle spielen würden, als es sonst der Fall ist. Sicher würde ich nicht ausgerechnet „Das Verlorene Paradies“ von Milton (meine Nemesis, argh) oder den „Ulysses“ von James Joyce mitnehmen, weil ich damit nur unnötig Platz im Koffer belegen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich nun genau während der Zeit des Urlaubs den Punkt erreiche, an dem ich endlich bereit für die beiden Bücher bin, ist doch ziemlich gering. Aber ansonsten gäbe es wohl kaum Beschränkungen. Ich würde mich wie immer völlig auf meinen Bauch verlassen. Die perfekte Strandlektüre wäre somit jedes Buch, das der Bauch als würdig erachtet. Wäre dieser nun der Meinung, dass es Zeit für… sagen wir mal einen Dickens ist, dann ist das eben so und ich bin überzeugt, dass ich diese Wahl am Strand genauso genießen würde wie zu Hause auf der Couch. Ich kann mich beim Lesen immer entspannen, der Ort ist da nicht so wichtig. 🙂

Welche Kriterien muss ein Buch erfüllen, um eure perfekte Strandlektüre zu sein?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
14 Kommentare

Verfasst von - August 31, 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle findet wöchentlich bei den Schlunzen-Büchern statt; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Ewig“ (Wagner & Sina #1) von Gerd Schilddorfer und David G.L. Weiss und befinde mich auf Seite 260 von 528.

Ewig

 

AEIOU – diese mysteriöse Buchstabenfolge ist das Vermächtnis eines legendären Kaisers.
Es ist ein uralter Code: Wer ihn entschlüsselt, hält das Schicksal der Menschheit in seinen Händen.
Immer tiefer geraten zwei Forscher in einen tödlichen Wettlauf um das Geheimnis.
Ohne Atempause führt die dramatische Hetzjagd durch das mystische Wien.
Unheimlich, packend und perfekt recherchiert: ein Verschwörungsthriller der besonderen Art.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Paul Wagner drückte auf die Taste »Senden« und klappte zufrieden seinen Laptop zu.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ehrlich gesagt bin ich bisher nicht begeistert. Ich hatte ja durchaus Lust, mal wieder einen Verschwörungsthriller zu lesen und angeblich sollte „Ewig“ sogar besser als „Illuminati“ und „Sakrileg“ von Dan Brown sein. Ich kann dem bisher nicht zustimmen. Ich finde die Geschichte ziemlich konstruiert und etwas unrealistisch, weil die beiden Hauptfiguren (Paul Wagner und Dr. Georg Sina) nicht von selbst über „das Geheimnis“ stolpern, sondern von einer äußeren Partei dahingehend manipuliert werden, es zu lösen. Es wirkt nicht so, als hätten sie selbst wirklich ein Interesse daran, Antworten zu bekommen, sondern als würden sie den ganzen Quatsch nur mitmachen, weil sie… ja, ich weiß auch nicht, vielleicht, weil sie nichts Besseres zu tun haben? Ich verstehe nicht, wieso besagte äußere Partei (die ich nicht benennen darf, um Spoiler zu vermeiden) die beiden für sich einspannt. Das ergibt keinen Sinn, denn zwei Mitwisser mehr bedeuten ein höheres Risiko und wenn überhaupt, ist nur Dr. Sina tatsächlich wertvoll für diese Aufgabe, weil er ein angesehener Geschichtsprofessor ist. Wenn ich das mal so ganz unromantisch sagen darf, da wäre es einfacher und logischer gewesen, den guten Herrn Professor schlicht zu entführen. Was Paul Wagner in der Geschichte zu suchen hat, begreife ich noch weniger. Er ist Journalist. Was genau kann er noch gleich zur Auflösung „des Geheimnisses“ beitragen?
Mir gefällt auch nicht, dass die Figuren alle so stereotyp sind. Wagner ist ein Draufgänger, Sina ein Einsiedler und Kommissar Berner, mit dem die beiden zusammen arbeiten, hat eine harte Schale, aber einen weichen Kern. Letzterer knurrt übrigens die meiste Zeit. Er spricht nicht, nein, er knurrt, brummt und grunzt. Genauso, wie man sich einen verdrossenen alten Vermittler eben vorstellt. Immerhin trägt er keinen Trenchcoat. Ausnahmslos alle spreche immer nur über „das Geheimnis“, was mir nach etwa der Hälfte des Buch so langsam mächtig auf den Geist geht. Wie alt bin ich denn? 5? Obwohl die beiden Autoren sich offenbar große Mühe damit geben, mysteriös und undurchschaubar zu sein, bin ich ziemlich sicher, dass ich bereits weiß, was das Geheimnis ist. Durch einen Hinweis. EINEN. Schwach, ganz schwach.
Dann die ganzen Schauplatzwechsel. Man springt vom Wien der Gegenwart ins Russland des frühen 20. Jahrhunderts, dann ins moderne Tel Aviv, dann ins Österreich des 12. Jahrhunderts, des 17. Jahrhunderts, des 18. Jahrhunderts, danach noch schnell ein Ausflug ins Tibet der Gegenwart und wieder zurück nach Wien. Tut mir leid, mir ist das zu viel. Vielleicht wäre es besser, wenn ich zumindest eine genaue Vorstellung von Wien und all den Kirchen und Kunstwerken hätte, die benannt werden. Ich war aber nun mal noch nie in Wien. Die Gemälde könnte ich googlen und ich habe das tatsächlich auch versucht, aber da es sich dabei um sehr große Werke handelt, bekommt man immer nur Teilstücke vorgesetzt, die einen Gesamteindruck unmöglich machen.
Kurz gesagt fehlt mir also der Zugang zu „Ewig“, ich finde die Geschichte zu inszeniert und ich bin kein Fan der Charaktere. Tja. Es sieht nicht gut aus für das Buch.

4. Lest ihr im Urlaub mehr Bücher als in der übrigen Zeit? Und geht ihr am Urlaubsort auch in die öffentliche Bücherei oder einen Buchladen? Und bringt ihr Bücher aus dem Urlaub mit, die ihr dort am Ort gekauft habt?

Ich kann diese Frage(n) nicht beantworten, weil ich nicht in Urlaub fahre. Für die meisten von euch klingt das vermutlich sehr traurig, aber für mich ist es okay. Ich lasse meinen Hund nicht eine Woche, 10 Tage oder sogar zwei Wochen allein. Ich gebe sie nicht weg, nur, weil ich Spaß haben möchte. Sie kommt immer an erster Stelle. Verreisen mit Hund ist gelinde gesagt ziemlich aufwendig und darüber hinaus auch recht teuer, also lassen wir das. Weder ich noch der Lieblingsmensch haben einen Führerschein (man braucht in Berlin einfach keinen), das heißt, wir wären auf Bus und Bahn angewiesen, denn allein die Vorstellung einer Mitfahrgelegenheit gruselt mich (mal davon abgesehen, dass wir vermutlich niemanden fänden, der/die einen autokranken Hund transportiert). Ich verzichte, weil ich meinen Hund mehr liebe als die Idee eines Urlaubs ohne sie. Mir macht das allerdings auch nicht besonders viel aus.
Trotzdem lese ich natürlich mehr, wenn ich frei habe und nicht arbeiten muss. Ist ja klar. Mehr Zeit, mehr lesen.

Was lest ihr im Moment und wie verbringt ihr eure Urlaube Bücher-technisch?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Geschichten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Dienstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
25 Kommentare

Verfasst von - August 18, 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Die Zeitwanderer“ (Die Schimmernden Reiche #1) von Stephen R. Lawhead und befinde mich auf Seite 93.

die zeitwanderer

 

Ley-Linien. Uralte Pfade, die sich schnurgerade von einem mystischen Ort zum anderen ziehen. Nur eine verrückte Theorie? Oder sind es tatsächlich Tore zu anderen Zeiten und Welten?
Als der junge Kit Livingstone eines Tages seinem vermeintlich toten Urgroßvater begegnet, schenkt er dessen Erklärungen keinen Glauben. Doch dann verschlägt es Kits Freundin Wilhelmina auf einem dieser Pfade ins Unbekannte, und Kit macht sich auf eine abenteuerliche Suche durch Raum und Zeit.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Der Fremde schien zu glauben, dass sie ihn nicht verstanden hatte, denn er wiederholte lächelnd seinen Gruß.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Hach, das ist Urban Fantasy nach meinem Geschmack. Die Ley-Linien sind Wege in andere Zeiten, andere Orte, andere Welten, andere Dimensionen. Man geht in eine Gasse und puff! – ein bisschen Regen und Wind später hat man die bekannte Realität hinter sich gelassen. Und sie liegen direkt vor unserer Nase. Theoretisch könnte ich schon längst über eine hinweg geschritten sein, ohne es zu wissen und ohne zu begreifen, wie man sie verwendet. Ich liebe solche Ideen, weil sie mich zum Träumen einladen. Wo hätte ich mit den Ley-Linien schon überall hinreisen können? Was hätte ich alles sehen können? Was hätte ich erleben können? Unbemerkte Magie im Alltag, mitten unter uns. Wenn ich ehrlich bin, mag ich diese Art der Urban Fantasy lieber als jede Reihe mit einer Kick-Ass-Heldin oder einem coolen Anti-Held. Es berührt mich einfach tiefer und trainiert meinen Lieblingsmuskel: meine Fantasie.

Die ersten 50 Seiten von „Die Zeitwanderer“ waren für mich ein bisschen holprig, weil Stephen R. Lawhead seine LeserInnen ohne Vorwarnung, ohne Geplänkel ins kalte Wasser schubst. Ich hatte das Gefühl, nicht so richtig zu verstehen, was die Ley-Linien bedeuten. Man folgt dem Protagonisten Kit (eigentlich Cosimo Christopher Livingstone) durch das moderne London und als nächstes steht plötzlich sein Uropa vor ihm, der ihn mit einem Wimpernschlag in ein malerisches kleines Fischerdorf bringt.
Mit Kit muss ich erst warm werden. Ich hatte angenommen, er sei jünger, dabei ist er bereits 27 und ein typischer Durchschnittsmensch, dessen Leben man getrost als grau und ereignislos bezeichnen kann. Er scheint allerdings ein Naturtalent in Bezug auf die Ley-Linien zu sein. Schwierig ist für mich, dass er mir zu wenige Fragen stellt und wenn doch, sind es meiner Meinung nach die falschen Fragen. Er ist ziemlich passiv bisher. Das ändert sich hoffentlich noch, denn ihm steht ja ein echtes Abenteuer bevor. 😉

 4. Stimmt ihr euch aktuell buchig schon auf die kommende Sommer- und Urlaubssaison ein?

Nein. Ja, die Antwort ist tatsächlich so einfach. 😀 Ich lese nicht saisonal. Das liegt daran, dass das tückische Bauchgefühl keine Jahreszeiten kennt und sich kein Bisschen dafür interessiert, ob es draußen stürmt und schneit oder die Sonne scheint.
Wenn überhaupt, neige ich ein wenig dazu, im Hochsommer Bücher zu lesen, die in Eis und Schnee spielen, weil es mir hilft, besser mit der Hitze zurecht zu kommen. Wenn es in der Realität schon heiß ist, muss ich ja nicht auch noch in meiner Fantasie an einem Ort sein, an dem man schwitzt.
Ich weiß eigentlich auch gar nicht so genau, was Sommerlektüre ist. Mit Urlaubslektüre verbinde ich leichte Literatur, die nicht zu stark fordert. Aber Sommerlektüre… muss die Geschichte im Sommer spielen? Soll das Cover sommerlich sein? Ist Fantasy dann sowieso schon raus? Wenn ich an Sommerliteratur denke, denke ich automatisch an Chic-Lit. Die ich im Großen und Ganzen nicht mag (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Es kann schon mal vorkommen, dass ich ein Buch im Sommer lese, das auch im Sommer spielt, doch das ist dann eher Zufall. Wie letztes Jahr, als ich Tad Williams Saga „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ las, während wir hier in Berlin unter einer Hitzewelle litten, genau wie Simon in Osten Ard. Das war irgendwie witzig.
Allgemein kann ich aber nicht sagen, dass die Jahreszeiten meine Lektüreauswahl beeinflussen würden. Ich habe auch im Sommer Lust auf Fantasy, Young Adult, Dystopien und Thriller. 🙂

Was lest ihr im Moment? Beeinflusst die Sommer- und Urlaubssaison eure Lektüreauswahl?

Ich freue mich schon auf eure Antworten und Kommentare und da ich heute frei habe, werde ich mich wohl fleißig durch eure Beiträge wühlen! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
 

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14. 07. 2014 – Montagsfrage: Urlaubsbücher?

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Für die Montagsfrage habe ich trotz Klausurenstress Zeit. 😀 Nina aka Libromanie möchte dieses Woche folgendes wissen:

Welche Bücher nehmt ihr mit in den Urlaub?

Tja, diese Frage ich wieder einmal nicht die passendste für mich, denn ich muss antworten: gar keine. Ich fahre nämlich nicht in Urlaub. Klar, ich habe ab dem 21.07. Semesterferien, aber deswegen verlasse ich die Heimat nicht. Erstens möchte ich in den Ferien ordentlich ackern und mir ein hübsches kleines Geldpolster verdienen (denn ihr wisst ja: ohne Geld keine Bücher :D) und zweitens… ich komme eigentlich nie richtig auf die Idee, Urlaub zu machen, weil das meist bedeutet, meine Hündin zurück zu lassen. Was das angeht, bin ich vermutlich die typische Hundebesitzerin. Ich brauche keinen Urlaub, wenn ich Zeit mit meinem großen Mädchen verbringen kann. Wenn sie glücklich ist, bin ich es auch. Wenn ich ihr beim Strahlen und Rennen und Spielen zusehe, entspannt mich das. Wir sind gemeinsam an der frischen Luft, wir sitzen gemeinsam im Park, wenn wir Glück haben, sogar bei Sonnenschein. Was will man mehr? 🙂

Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr Urlaubspläne? Wenn ja, welche und vor allem wie viele Bücher nehmt ihr mit?

Ich freue mich wie immer auf eure Antworten und Kommentare! 🙂

 
 

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