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Montagsfrage: Einsames Leserlein?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich stecke voll in der Vorbereitung meines Berichts zu „Harry Potter: The Exhibition“. Geschrieben ist er, jetzt muss ich ihn nur noch hübsch gestalten mit Fotos, Links und Logos und ihn ein paar Mal Korrektur lesen, bevor ich ihn euch präsentieren kann. Ich denke, das wird toll, denn ich habe von der Presseabteilung der Ausstellung einen Zugang zum Pressebereich erhalten und kann mit professionellen Aufnahmen dienen! Es freut mich ungemein, dass sie bereit sind, mich zu unterstützen und meine Anfrage ganz unkompliziert angenommen wurde. Es ist schön, dass Blogger_innen mittlerweile nicht mehr nur als Laien belächelt und behandelt werden.
Heute unterbreche ich meine Arbeit hinter den Kulissen allerdings kurz, um die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise zu beantworten.

Wie gehst du damit um, die einzige begeisterte Leserin eines bestimmten Buches in deinem Freundes- und Bekanntenkreis zu sein?

Wenn ich mich für ein Buch stark begeistern kann und das dringende Bedürfnis habe, darüber zu reden, erzähle ich meinen Eltern davon. Sie sind die einzigen, die meine Leseleidenschaft UND meinen Geschmack teilen und somit die einzigen, denen ich mit meiner Schwärmerei etwas Gutes tue. Sage ich meinen Eltern, dass sie ein bestimmtes Buch lesen sollen, machen sie das auch. Andersrum ist es genauso. Wir kennen einander sehr gut, vertrauen einander und wissen genau, was gefallen wird und was nicht. Mir reicht unser gegenseitiges Empfehlungssystem, denn mit ihnen kann ich jegliches Bedürfnis, von der Phänomenalität eines Buches zu fabulieren, komplett befriedigen. Spätestens, wenn sie es ebenfalls gelesen haben. Ich gebe aber zu, dass ich schon so lange mit der Tatsache lebe, dass kaum jemand nachvollziehen kann, wie heftig ich mich von einigen Büchern mitreißen lasse, dass ich mich irgendwie damit abgefunden habe, selten bis nie auf Gleichgesinnte zu treffen. Das Problem besteht auch darin, dass ich durch das Bloggen anders über Bücher rede als normale Leser_innen. Ich will auf meine Frage, wie jemand eine Lektüre fand, nicht „Gut“ als Antwort hören. Ich will diskutieren, reflektieren, analysieren. Ich will in die Tiefe gehen und nicht nur oberflächlich über Positives und Negatives sprechen. Das kann ich ausschließlich mit meinen Eltern, weil sie meine Gedanken verstehen und stimulieren. Viele Ideen für Rezensionen entstehen auf ihrer Couch. Ich habe irgendwann akzeptiert, dass ich diese Ebene von niemandem sonst erwarten kann. Schön, wenn ich mal eines Besseren belehrt werde, aber ich rechne nicht damit und das ist okay. Ich habe eingesehen, dass sich meine Leseerfahrungen fundamental von jenen der nicht-bloggenden Durchschnittsleser unterscheiden. Solange ich eine Adresse habe, an die ich meine Überlegungen richten kann, kann ich damit leben. 🙂

Das Bloggen ist natürlich eine schöne Alternative. Rezensionen zu schreiben ist an sich bereits befriedigend, weil ich dadurch gezielt mit einem Buch abschließen kann. Ich schreibe nieder, was mir dazu durch den Kopf geht und bin daher fähig, sowohl Begeisterung als auch Enttäuschung loszulassen und weiterzuziehen. Natürlich möchte ich anderen Leser_innen mit meinen Rezensionen helfen, aber ich helfe mir ebenso selbst. Ich schreibe für euch UND für mich. Die intensive Auseinandersetzung ermöglicht mir, viel tiefer in eine Lektüre vorzudringen, als ich mir sonst abverlangen würde. Ich analysiere mich selbst, meine Empfindungen, meine Gedanken. Dadurch kann ich meine Erfahrungen detailliert teilen und in die Welt hinausschicken. Provoziert das eure Reaktionen – umso besser.

Ich würde Antonias Frage, ob ein Lieblingsbuch besser wird, wenn man es teilen kann, daher eindeutig mit „JA“ beantworten. Jede Lektüre ist ein kleines Abenteuer, ein aufregender Urlaub (zumindest im Idealfall). Nicht überraschend, dass sich die Erinnerung daran besser einprägt, wenn man darüber ausführlich sprechen kann. Menschen möchten sich mitteilen und je intensiver die Emotionen sind, desto drängender ist dieses Bedürfnis. Die Gefühle wollen raus. Ich denke, oftmals erscheinen sie uns erst real, wenn sie wir sie ausformuliert haben. Deshalb genieße ich es, dass ich Ventile gefunden habe, die mich zufriedenstellen. Ich bin meiner Meinung nach genügsam und veranstalte nun keine Parties, auf denen ich den Gästen ein bestimmtes Buch aufzwinge, aber ganz ohne kann ich nicht. Manchmal muss auch ich die magischen Worte äußern: „Das musst du lesen!“ 😉

Wie und mit wem teilt ihr eure Begeisterung für ein bestimmtes Buch?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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Montagsfrage und wortmagieblog im Urlaubsmodus

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Die liebe Svenja aka Buchfresserchen ist seit letzter Woche in ihrem wohlverdienten Sommerurlaub, daher gibt es heute keine Montagsfrage. Bis nächste Woche bleibt es ruhig bei ihr. Ich werde mir ein Beispiel an ihr nehmen und ebenfalls eine kleine Pause einlegen, um vielleicht endlich mal mit meinen ausstehenden Rezensionen voranzukommen. Ich nehme mir zwei Wochen blogfrei, werde allerdings nächsten Montag brav die Montagsfrage beantworten. Die nächsten Rezensionen gibt es dann in drei Wochen. Es wird Zeit, den Stapel abzuarbeiten.
Ich wünsche euch schöne zwei Wochen, genießt den Sommer! 🙂
Alles Liebe,
Elli ❤️

 
 

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Montagsfrage: Sommerlektüre?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Meine Güte, war die letzte Woche vielleicht stressig. Ich kam zu gar nichts, ich hatte sogar Schwierigkeiten, an meinen ausstehenden Rezensionen zu arbeiten. Immerhin stehen jetzt Kommode und Low-Board! Wooohoooo! Ich weiß, ich schulde euch noch einen Beitrag mit dem Ergebnis und ich verspreche, sobald ich dazu komme, werde ich mich auch darum kümmern. Heute wird das allerdings nichts, denn ich muss arbeiten und außerdem steht ja die wöchentliche Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja an:

Wenn du Bücher mit in den Sommerurlaub nimmst, liest du dann typische, leichte Sommerlektüre oder einfach ganz normal Bücher wie sonst auch?

Das wird heute mal wieder eine kurze Antwort. Jedes Jahr kommt im Sommer in irgendeiner Form die Frage nach der Urlaubslektüre auf und jedes Jahr muss ich dieselbe Antwort geben: entfällt, denn ich fahre nicht in Urlaub. Als Ur-Berliner Kind besitze ich keinen Führerschein und mit anderen Verkehrsmitteln zu verreisen, ist mit einem Hund als Anhang eher schwierig und teuer. Ohne sie wegzufahren kommt für mich maximal für ein paar Tage (allerhöchstens 5) in Frage. Ich nehme meine Verantwortung ernst und schiebe sie nicht ab, nur weil ich gern am Strand faulenzen würde. Das mögen andere Hundehalter_innen anders sehen und ich mache niemandem einen Vorwurf, aber ich will sie nicht zu meinen Gunsten allein lassen. Das finde ich nicht fair. Außerdem empfinde ich unsere Verbindung als so intensiv, dass ich gar nicht von ihr getrennt sein möchte. Ohne sie ist alles, was ich erleben kann, nur halb so schön. Also bleiben wir in Berlin und nutzen lieber die grünen Oasen in unserem Bezirk oder fahren ins Umland, um die Natur zu genießen – gemeinsam mit Chilli.
Grundsätzlich lese ich allerdings ohnehin nicht saisonal. Ich lese, was immer der Bauch mir vorschlägt und würde auch an den Strand keine ausgewiesene Sommerlektüre mitnehmen, es sei denn, der Bauch besteht darauf. Ich würde ebenso Geschichten einpacken, in denen es schneit und stürmt wie anspruchsvolle Sachliteratur, wenn der Allwissende denkt, es ist die richtige Entscheidung. Es gibt da keine Tabus.

Welche Lektüre nehmt ihr mit in den Sommerurlaub?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen sonnigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Andrew Buckley – The Perils of Growing Up Werewolf

Meine Zusammenarbeit mit dem kanadischen Autor Andrew Buckley begann im April 2016, als er mich bat, seinen Young Adult – Roman „Hair in All the Wrong Places“ zu rezensieren. Ich war Feuer und Flamme für den kleinen Nerd Colin, der sich unverhofft und voller Begeisterung in einen Werwolf verwandelt. Der Austausch mit Andrew war ebenso fabelhaft und ich äußerte sofort mein Interesse an der Fortsetzung, die damals für August 2017 geplant war. Letztendlich brauchten Andrew und sein Verlag Month9Books zwei Monate länger, um „The Perils of Growing Up Werewolf“ zu veröffentlichen, aber er hielt sein Versprechen und sandte mir ein Rezensionsexemplar zu. Zuversichtlich, erneut eine witzige und herzliche Geschichte vorzufinden, stürzte mich freudig in mein zweites Abenteuer mit Colin.

Das Leben ist unfair, sogar für einen Werwolf. Über zwei Jahre arbeitete der mittlerweile 15-jährige Colin darauf hin, an Außeneinsätzen der Night Watch teilnehmen zu dürfen. Er trainierte und lernte, seine animalische Seite zu kontrollieren. Doch seine heiß ersehnte erste Mission endet in einem Desaster und alle geben Colin die Schuld daran. Niemand glaubt ihm, dass er tatsächlich einen schwebenden Mann mit rotglühenden Augen gesehen hat und sich nur deshalb auf offener Straße verwandelte, weil seine hypersensiblen Sinne manipuliert wurden. Nicht einmal Silas, sein Mentor und Rudelführer. Wieder sitzt Colin in Elkwood fest. Während das Team nach Europa reist, muss er zu Hause bleiben und sich zum ersten Mal allein dem aufziehenden Vollmond stellen. Er ahnt nicht, dass die Verteidigung Elkwoods schon bald in seinen Pranken liegen wird. Denn der schwebende Mann war keine Einbildung. Colin hat genug Comics gelesen. Er weiß, dass niemand, dessen Augen rot leuchten, jemals etwas Gutes im Sinn hatte.

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Verfasst von - 14. Februar 2018 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Montagsfrage: Reiselektüre?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Da wollte ich heute morgen ganz in Ruhe noch vor der Arbeit die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten und dann das. Das Internet streikte. Mist. Da ich clever genug war, sofort meinen Anbieter anzurufen und die dann tatsächlich eine Netzstörung festgestellt haben (wovon ich ganz modern per SMS erfahren habe), hoffe ich, dass sich das bis heute Abend von selbst erledigt. So lange genieße ich das Internet an meinem Arbeitsplatz in vollen Zügen und beantworte jetzt die wöchentliche Montagsfrage. Zum Glück habe ich so viel Leerlauf. 😉

Welche 5 Bücher würdest du jetzt auf eine Reise mitnehmen?

Nur 5? Sicher? Ist das nicht riskant? Am Ende stehe ich ohne Bücher (bzw. mit lauter gelesenen) da. Aber gut, Svenja hat fünf vorgeschrieben, also wähle ich eben nur fünf aus. Da die Anzahl so gering ist, habe ich mir überlegt, dicke Schinken einzupacken, als Ausgleich sozusagen.
An erster Stelle würde ich natürlich meine aktuelle Lektüre „Beloved“ von Toni Morrison mitnehmen. Dabei handelt es sich zwar „nur“ um ein 324-Seiten-Buch, aber dafür ist es ein sehr anspruchsvoller Klassiker, für den ich Zeit brauche.
Meine zweite Wahl würde auf „London“ (Die Uralte Metropole #5) von Christoph Marzi fallen, mit 700 Seiten deutlich dicker. Ich bin schon ganz wild darauf, Emily, Wittgenstein und die Wunder der Uralten Metropole endlich wiederzusehen und kann mir keine bessere Gelegenheit vorstellen.
Als Drittes würde ich „Circus of the Damned“ (Anita Blake #3) von Laurell K. Hamilton einstecke, obwohl auch dieses Buch eher dünn ist. Ich habe einfach Lust auf den nächsten Anita und werde ihn wohl tatsächlich als nächstes lesen, obwohl ich nicht in Urlaub fahre. Außerdem ist es nie schlecht, die staatlich bestellte Vampirhenkerin dabei zu haben.
Das vierte Buch muss unbedingt ein High Fantasy – Wälzer sein. Ohne kann ich nicht verreisen. Ich entscheide mich für „The Unremembered“ (Vault of Heaven #1) von Peter Orullian. Zum Strand passt ein Reihenauftakt von über 900 Seiten (ja, bei mir gäbe es Sand, Meer und pure Entspannung).
Eine letzte Wahl muss ich noch treffen. Ich denke, „Drood“ von Dan Simmons ist eine gute Idee. 976 Seiten und eine SuB-Leiche, die es dringend mal verdient, gelesen zu werden. Ich habe das Buch vermutlich seit 2013. Der olle Charles Dickens passt zwar nicht so recht zu Sonne, Meer und Palmen, aber was soll’s.
Ich fasse zusammen: ein Klassiker, zweimal London, einmal Vamprie und ein episches HF-Abenteuer. Kann sich doch sehen lassen, oder? Zwei Wochen reiche ich damit aber sicherlich nicht. Dafür würde ich vorsichtshalber mindestens zwei weitere Bücher auf den Reisestapel packen. 😉

Wie sähe eure Urlaubsketüre aus?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

 

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Montagsfrage: Urlaubslektüre?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche werdet ihr auf die nächste Rezension (zu „The Fall of Five“ von Pittacus Lore) etwas länger warten müssen. Die Rezension an sich ist nicht das Problem, aber es wird einen zusätzlichen, separaten Post geben, in dem ich mich zu einigen Fakten äußern werde, die in der Rezension keinen Platz haben. Ich möchte beide Beiträge zeitnah zueinander veröffentlichen, also werde ich beide erst fertig schreiben, damit sie nacheinander rausgehen können. Ich hoffe, ihr könnt euch so lange gedulden. 😉
Heute soll uns „The Fall of Five“ aber noch nicht interessieren, denn erst einmal steht die wöchentliche Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja an:

Welche Bücher dürften in eurem Koffer nicht fehlen, wenn ihr jetzt in Urlaub fahren würdet?

Das kommt natürlich ganz darauf an, wo es hingehen würde und wie lange ich unterwegs wäre, aber gehen wir doch einfach mal von einem entspannten 14-tägigen Strandurlaub aus, in dem ich sehr viel Zeit zum Lesen hätte. Natürlich würde mich meine aktuelle Lektüre „Der Tag des Sehers“ (Das Spiel der Götter #3, Part 2) von Steven Erikson begleiten und ich denke, ich würde generell versuchen, mit der Reihe ordentlich vorwärts zu kommen. Die Situation am Strand ist ideal für dieses hochkomplexe High Fantasy – Epos, weil es dort kaum Ablenkungen gibt. Also würde ich erst mal vier weitere „Das Spiel der Götter“ – Bände mitnehmen:

  1. „Der Krieg der Schwestern“ (Das Spiel der Götter #4, Part 1)
  2. „Das Haus der Ketten“ (Das Spiel der Götter #4, Part 2)
  3. „Kinder des Schattens“ (Das Spiel der Götter #5, Part 1)
  4. „Gezeiten der Nacht“ (Das Spiel der Götter #5, Part 2)

Für den Fall, dass ich aus irgendeinem Grund keine Lust hätte, mich mit Eriksons malazanischem Imperium auseinander zu setzen, würde ich zusätzlich zwei leichte Bücher mitnehmen (inhaltlich wie auch vom Gewicht). Im Augenblick tendiere ich zu „Tricked“ (The Iron Druid Chronicles #4) von Kevin Hearne und „Devil Said Bang“ (Sandman Slim #4) von Richard Kadrey. So hätte ich zwei meiner liebsten literarischen Figuren dabei, Atticus O’Sullivan und James Stark. Meine Kumpels. Damit wäre ich insgesamt bei sieben Büchern. Zwei Tage pro Buch erscheinen mir durchaus realistisch, da ich ja 14 Tage nichts anderes zu tun hätte, als zu lesen. 😀 Trotzdem würde ich sicherheitshalber auch noch meinen Kindle einpacken, weil ich einmal erlebt habe, wie blöd es ist, wenn man zu wenig Literatur in den Urlaub mitgenommen hat. Der wiegt ja nichts und ist schmal, nimmt also nicht viel Platz weg. Ich denke, auf diese Weise wäre ich für zwei Wochen ausreichend gerüstet und könnte beruhigt losfahren. Und nein, es macht mir nicht das Geringste aus, wenn dafür das eine oder andere Kleidungsstück zu Hause bleiben müsste. Im Notfall würde ich auch den Aufpreis zahlen. Das sind mir meine Bücher wert. 😉

Welche Bücher würden euch in den Urlaub begleiten?

Ich bin gespannt, mit welcher Literatur ihr euch ausstatten würdet und freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare! Habt einen wundervollen Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Boris B.B.B. Koch – Die Anderen

2016-06-30 - Koch Die Anderen

„Die Anderen“ von Boris Koch ist der Beweis dafür, dass ein gut gefülltes Bücherregal samt monströsem SuB meiner Ansicht nach ein Segen ist. Nachdem ich „Die Abschaffung der Arten“ von Dietmar Dath gelesen hatte, musste ein leichte, lockere Lektüre her, die ich mir für jede meiner Challenges anrechnen konnte. Ich brauchte einen High Fantasy – Roman von einem deutschen Autor oder einer deutschen Autorin mit einem grünen Cover. Vier Anforderungspunkte sollten erfüllt sein. Mit meiner Privatbibliothek ist das kein Problem. „Die Anderen“ passte einfach perfekt, weshalb ich mich von etlichen negativen bzw. durchschnittlichen Rezensionen nicht einschüchtern ließ.

Das Orakel. Die Prophezeiung. Ein unbekanntes Volk, das die Welt bedroht und nur durch die Zusammenarbeit der vier Völker besiegt werden kann. Der Stoff, aus dem Helden gemacht sind!
Halt, halt, halt! Zusammenarbeit? Helden? Dass ich nicht lache! Zweckgemeinschaft egoistischer Chaoten trifft es eher. Zwei Elfen, die ihre Angebetete aus der Verbannung retten wollen, ein Trupp Orks, der sich bei der sadistischen Königin einzuschmeicheln versucht, ein Troll, der Medizin für den erkälteten Finstergeist des Berges sucht und zwei Zwerge, der eine auf der Suche nach seiner Herkunft, der andere auf einer obsessiven Mission zur Vernichtung aller Monos, gehen wohl kaum als Weltrettungskommando durch. Oder doch? Was als loser Verbund individueller Ziele begann, entwickelt sich schnell zu einer Gemeinschaft, die mit allen Wassern gewaschen ist. Sind sie bereit, es mit dem gefährlichsten Feind aufzunehmen, den die Welt je gesehen hat? Sind sie bereit für die Anderen?

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Verfasst von - 21. Juli 2016 in Fantasy, High Fantasy, Humor, Rezension

 

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V.B. Marlowe – Shadow, Shadow

2016-05-27 - Marlowe Shadow Shadow

„Shadow, Shadow“ von V.B. Marlowe war eines der ersten Bücher, die ich bei Netgalley angefragt habe. Das muss Anfang 2015 gewesen sein. Obwohl ich mich sehr darüber gefreut hatte, dass mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, landete es auf dem SuB. Ich las es nicht sofort, denn ich fühlte mich nicht in der richtigen Stimmung für die Geschichte. Über ein Jahr versauerte es zwischen hunderten anderer Bücher, bis es mir im Mai 2016 wieder einfiel. Ich wollte mit Altlasten aufräumen, also wurde es höchste Zeit, „Shadow, Shadow“ endlich eine Chance zu geben.

In Shadow Pines verschwinden seit jeher ungewöhnlich viele Menschen. Es heißt, die Kleinstadt sei auf entweihtem Boden gebaut und werde heimgesucht von den Schatten einer Sekte, die im 19. Jahrhundert gelyncht wurde… Natürlich glaubt niemand diese Geschichte, erst recht nicht die rebellische Harley Fox. An ihrem 16. Geburtstag erhält sie jedoch ein sonderbares Geschenk: eine Schattenbox. Sie ist nicht die einzige. Brock, der Goldjunge der Stadt, Gianna, Shadow Pines‘ strebsame Kämpferin für die kleinen Dinge und Teaghan, die ständig gehänselt wird, bekommen ebenfalls jeweils eine Box. Angeblich verleihen ihnen die Boxen die Macht, einen Menschen ihrer Wahl verschwinden zu lassen und den Schatten zu übergeben. Sie müssen sie nicht nutzen, doch sollte nur eine oder einer von ihnen davon Gebrauch machen, sind auch die anderen gezwungen, sie einzusetzen. Sonst holen sich die Schatten ihre Liebsten. Ungläubig entscheiden Harley, Brock, Gianna und Teaghan die Boxen wegzuschließen. Doch die Aussicht, einen verhassten Menschen loszuwerden, ist verlockender, als sie ahnten. Schnell gerät die Situation außer Kontrolle und die vier müssen sich eingestehen, dass am Mythos der Schatten vielleicht mehr dran ist, als sie wahrhaben wollten…

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Montagsfrage: Buchläden am Urlaubsort?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute fällt meine Antwort auf die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja kurz aus. Das hat zwei Gründe. Erstens liegt mir die Frage nicht und zweitens muss ich mich um die Schonkost für meine Hündin kümmern. Sie hat Verdauungsprobleme, wirkt insgesamt schlapp und antriebslos und wollte nicht fressen, deswegen waren wir heute morgen bereits beim Tierarzt. Ihr wurde allerlei Zeugs gespritzt, Blut abgenommen und eine Diät aus Huhn und Kartoffeln verordnet. Also muss ich mich jetzt in die Küche stellen und ihr einige Portionen vorbereiten. Drückt die Daumen, dass es ihr bald wieder besser geht und das Blutbild o.B. ist.

Seid ihr im Urlaub auch immer auf der Suche nach besonders schönen oder interessanten Buchläden?

Nein. Das liegt einfach daran, dass ich nicht wegfahre. Urlaub mit Hund ist schwierig, wenn man kein Auto und nicht mal einen Führerschein hat. Sicher könnte man Zug fahren, aber das ist mir ehrlich gesagt zu teuer und außerdem wäre sie gezwungen, die ganze Fahrt über einen Maulkorb zu tragen. Die Alternative wäre, sie in einer Transportbox unterzubringen, dann würde ich nichts bezahlen. Aber ich kann einen 30kg-Dobermann-Mix nicht als Handgepäck deklarieren, weil ich sie ja nicht einmal tragen könnte. Außerdem kennt sie das nicht und würde wohl glauben, ich will sie bestrafen. Das fällt also raus.
Ohne sie zu verreisen, kommt für mich nicht in Frage. Das ist eine Einstellungssache. Ich habe mir den Hund angeschafft, also muss ich auch die Verantwortung und die Konsequenzen dessen tragen. Ich gebe sie nicht 10 Tage oder länger weg, nur, weil ich der Meinung bin, Urlaub machen zu wollen. Für mich fühlt sich das wie Abschieben an. Ich verurteile niemanden dafür, wenn jemand das anders sieht und handhabt. Das ist nur meine persönliche Meinung. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, so lange von ihr getrennt zu sein. Ich vermisse sie ja schon, wenn sie mal die Nacht über woanders ist. Wir haben das Glück, einen wunderschönen Park quasi direkt vor der Tür zu haben. Mir reicht es, mich dort gemeinsam mit ihr zu entspannen; ich muss nicht wegfahren.
Angenommen, ich würde an einem anderen Ort Urlaub machen, würde ich aber garantiert auch nach tollen, außergewöhnlichen Buchläden Ausschau halten. 🙂

Schaut ihr euch im Urlaub nach Buchläden um?

Ich freue mich wie immer auf eure Meinungen und Kommentare, komme aber unter Umständen nicht sofort zum Antworten. Die Prinzessin geht nun einmal vor. Euch wünsche ich trotzdem einen wundervollen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Kevin Hearne – Hammered

2016-01-31 - Hearne Hammered

Atticus O’Sullivan hasst offene Versprechen. Besonders, wenn es seine eigenen sind. Er steht zu seinem Wort, weshalb es für ihn eine Frage der Ehre ist, seine Vereinbarungen mit Laksha und Leif einzuhalten. Für ihre Hilfe gegen Dionysos‘ Bacchanten versprach er Laksha, für sie einen der goldenen Äpfel der nordischen Göttin Idun zu stehlen, die ewige Jugend schenken. Ein kleiner Diebstahl bringt Atticus nicht um den Schlaf, obwohl Asgard nicht gerade die gastfreundlichste Ebene des Universums ist. Seine Abmachung mit Leif hingegen ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Atticus wusste, dass Leif Thor tot sehen möchte, schließlich hatte er ihn gebeten, ihn bei seinem Rachefeldzug zu unterstützen. Von sich aus hätte sich Atticus niemals darauf eingelassen, denn mit dem Donnergott ist absolut nicht zu spaßen. Wäre da nicht der Zwischenfall mit dem deutschen Hexen-Coven gewesen. Nun hat er keine andere Wahl, will er Wort halten. Er ist fest entschlossen, Leifs lebensgefährlichen Plan durchzuziehen, allen Warnungen zum Trotz. Doch in Asgard angekommen, löst sich dieser Plan in Luft auf und Atticus muss sich fragen, ob ein gehaltenes Versprechen das Leben seiner Freunde wert ist.

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Verfasst von - 26. Februar 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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