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Montagsfrage: Henne oder Ei?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Puuh, diese Woche wird endlich etwas entspannter. Ich muss nicht so oft arbeiten und bin am Wochenende zu Hause. Keine Familienfeier, yeah! 😀 Dafür werde ich am Donnerstag mal schauen, wie ich mich an einer Kletterwand mache, denn ich fahre mit zwei Freunden zu einer Schnupperstunde in eine Kletterhalle. Hat jemand von euch sowas schon mal gemacht? Macht das Spaß?
Bei der heutigen Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja geht es nicht darum, luftige Höhen zu erreichen, sondern um eine Frage, die so alt und heiß diskutiert ist wie die Frage nach Henne oder Ei:

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Leicht zu beantworten: ich würde grundsätzlich immer zuerst das Buch lesen, vorausgesetzt, ich weiß, dass es eine literarische Vorlage gibt. Ich möchte, dass sich meine Fantasie und Vorstellungskraft frei und unabhängig entfalten, ohne cineastische Einflüsse. Schauspieler_innen, Szenenbild, Änderungen im Handlungsverlauf – all das beeinflusst mich, weil ich ein gutes Geschichten-Gedächtnis habe. Das möchte ich nicht. Während der Lektüre eines Buches möchte ich so unvoreingenommen wie möglich sein. Angesichts der Tatsache, dass ich Buchbloggerin bin, ist das sowieso schon schwierig genug. Eine Verfilmung verkompliziert das Ganze nur zusätzlich.
Tatsächlich schaue ich mir mittlerweile aber selten Verfilmungen an, selbst nach der Lektüre der literarischen Vorlage. Ich verliere schnell das Interesse an einer Geschichte, die ich schon kenne und die mir – meiner Meinung nach – mein Kopfkino in so liebevollen Farben und Details vor Augen führte, an die die Verfilmung sowieso nicht heranreicht. Der Film kann niemals besser sein als die Bilder in meinem Kopf. Ich fühle mich daher selten motiviert, die Umsetzung für die Leinwand zu überprüfen.

Henne oder Ei, Buch oder Verfilmung – wem gebt ihr den Vorzug?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

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Laurell K. Hamilton – Guilty Pleasures

2016-10-14-hamilton-guilty-pleasures

Mit der „Anita Blake“-Reihe von Laurell K. Hamilton verbindet mich eine lange und bewegte Geschichte. Ich schätze, ich war 16, als ich den ersten Band (auf Deutsch: „Bittersüße Tode“) das erste Mal las. Uff. Das ist 11 Jahre her. Mehr als ein Jahrzehnt. Damals verliebte ich mich Hals über Kopf in Anita und verschlang fortan jedes ihrer Abenteuer. Bis die Reihe vom deutschen Verlag Bastei Lübbe eingestellt wurde. Ich wütete und tobte, hatte bereits die magischen Worte „Ich möchte den Geschäftsführer sprechen“ auf der Zunge. Glücklicherweise ersparte mir mein Verstand diese Peinlichkeit. Nüchtern teilte er mir mit, dass in den USA fleißig weitere Bände veröffentlicht werden. Okay, also ein Sprachenwechsel. Nach den langen Wartezeiten zwischen den deutschen Bänden musste ich noch einmal ganz von vorn anfangen. Eine Mammutaufgabe, denn aktuell umfasst die Reihe unfassbare 25 Bände. Doch für Anita war ich bereit, mich dieser zu stellen.

Anita Blake führt ein ungewöhnliches, gefährliches Leben. Als Animatorin erweckt sie im Auftrag der Lebenden die Toten. Parallel unterstützt sie die Polizei von St. Louis bei übernatürlichen Fällen. Ihren speziellen Ruf innerhalb der Vampirgemeinschaft verdiente sie sich allerdings auf völlig andere Art und Weise. Sie ist der Scharfrichter, der staatlich bestellte Vampirhenker. Bricht ein Vampir das Gesetz, ist sie zur Stelle, um ihn zu richten. Ihre Erfolgsquote ist beeindruckend. Daher staunt sie nicht schlecht, als der Meister der Stadt ausgerechnet sie engagieren möchte, um eine Mordserie aufzuklären. Anita lehnt resolut ab. Es widerspricht ihren Prinzipien, für Vampire zu arbeiten. Leider sind Prinzipien Luxus und werden völlig unwichtig, steht das Leben ihrer Freunde auf dem Spiel. Widerwillig beginnt sie die Arbeit an dem Fall und muss schon bald feststellen, dass sie mitten in ein Wespennest sticht, das sie besser in Ruhe gelassen hätte…

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2 Kommentare

Verfasst von - November 12, 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Montagsfrage: Richtig enttäuschend?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich hab es geschafft. Mein Zusatz-Beitrag zu den „Lorien Legacies“ ist fertig. Allerdings ist er so monströs geworden, dass ich ihn nicht am Stück veröffentlichen kann. Ich werde den Beitrag in vier kürzere Beiträge aufteilen. Morgen liefere ich euch die Rezension zu „The Fall of Five“. Ab Mittwoch bekommt ihr dann eine Fortsetzungsgeschichte zu lesen und danach ist das Thema endlich abgehakt. Ich bin sehr erleichtert, dass ich gestern fertig geworden bin und nun ein Ende in Sicht ist.
Bevor wir uns mit „The Fall of Five“, den „Lorien Legacies“ und einer wirklich haarsträubenden Geschichte beschäftigen, möchte ich heute aber erst einmal ganz entspannt die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten:

Welches Buch hat dich zuletzt richtig enttäuscht und warum?

Dieses Jahr hatte ich bisher ziemlich viel Glück mit meiner Lektüreauswahl. Es waren nicht allzu viele miese Bücher dabei. Enttäuschung entsteht ja erst durch eine bestimmte Erwartungshaltung und ich bin an die meisten Geschichten recht unvoreingenommen herangegangen.
Eine Ausnahme gab es allerdings, was die heutige Montagsfrage beantwortet. Meine große Enttäuschung war „Throne of Glass“ (Throne of Glass #1) von Sarah J. Maas. Dieser Young Adult – High Fantasy – Roman hat mich wirklich enttäuscht. Ich hatte sehr viel mehr davon erwartet. Die Geschichte ist so… banal. Der Hype darum ist für mich zwar verständlich, aber nicht nachvollziehbar. Ich mochte die Protagonistin Celaena nicht, ich mochte die beiden Jungs ihres Liebesdreiecks nicht und ich mochte nicht, wie sich die Handlung entwickelt. Laut Klappentext sollte es in diesem Buch ja eigentlich um ein Turnier des Königs gehen, durch das die gefürchtete Assassine Celaena ihre Freiheit wiedergewinnt. Dummerweise rückt dieses Turnier mit Fortschreiten der Geschichte immer mehr in den Hintergrund. Es ist plötzlich gar nicht mehr wichtig, welche Aufgaben Celaena erfüllen muss. Stattdessen ist wichtig, dass sie in Ballkleidern durch das Schloss streift und mal mit dem einen, mal mit dem anderen jungen Mann flirtet. Nebenbei deckt sie natürlich noch ein unglaubliches Geheimnis auf. Alles allzu vorhersehbar und einfach… öde. Das Beste an diesem Buch ist meiner Meinung nach der Schreibstil der Autorin, der eingängig und flüssig ist, aber ansonsten hat es nicht viel zu bieten. Nach all den begeisterten Rezensionen hatte ich wirklich gehofft, ebenfalls Spaß mit „Throne of Glass“ zu haben, doch das war definitiv nicht der Fall. Ich habe die Reihe direkt nach dem ersten Band abgebrochen.
Wenn ihr erfahren möchtet, was mich an „Throne of Glass“ im Detail gestört hat, schaut einfach mal bei meiner Rezension vorbei: HIER.

Welches Buch war eure letzte große Enttäuschung?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli

 
14 Kommentare

Verfasst von - August 15, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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