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Peter V. Brett – The Daylight War

Peter V. Bretts „Demon Cycle“ ist eine dieser Reihen, bei denen ich mich absichtlich stark zurückhalte. Als ich den Mehrteiler 2015 begann, wusste ich nicht, dass der finale fünfte Band „The Core“ erst zwei Jahre später im September 2017 erscheinen würde. Berauscht las ich die ersten beiden Bände, „Das Lied der Dunkelheit“ und „The Desert Spear“, nur um dann festzustellen, dass Band 4 und 5 noch gar nicht veröffentlich waren. Ich musste mir etwas einfallen lassen, um die Wartezeit zu überbrücken. Mir blieb nichts anderes übrig, als mir mit den Fortsetzungen extrem viel Zeit zu lassen. So kam es, dass ich geduldig zwei Jahre ausharrte, bis ich mir Band 3 „The Daylight War“ vornahm.

Einst waren Ahmann Jardir und Arlen Bales Brüder im Kampf gegen die Dämonen. Verrat kappte ihre Bande und entfachte einen Konflikt, der die gesamte Menschheit schwächt. Während Jardir den Titel des Shar’Dama Ka, des Erlösers, beansprucht und die Krasianer in den Norden führte, um den prophetischen Tageslichtkrieg für sich zu entscheiden, weigert sich Arlen, die Verehrung des einfachen Volkes anzunehmen. Statt die Menschen anzuführen, möchte er sie lehren, sich selbst verteidigen, sich selbst führen zu können. Der Zusammenprall der Kulturen spaltet die Menschheit zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Seit Arlen und Jardir die Horcling-Prinzen besiegten, sind die Angriffe der Dämonen aggressiver denn je. In Neumondnächten steigen ganze Armeen aus dem Horc auf und rennen gegen die Verteidigungslinien der Menschen an, auf der Suche nach den beiden Männern, in deren Zukunft eine Priesterin vor langer Zeit jeweils das Potential zum Erlöser entdeckte…

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Verfasst von - Juli 18, 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Genevieve Cogman – The Invisible Library

Ich glaube fest daran, dass Genevieve Cogman, Autorin der Reihe „The Invisible Library“, eine tolle und interessante Person ist. Leider ist ihre Kurzbiografie, die sie auf ihrer Website veröffentlichte, sterbenslangweilig. Da steht lediglich, dass sie für verschiedene Rollenspielprojekte geschrieben hat und aktuell für den englischen National Health Service arbeitet. Gähn. Glücklicherweise interessiert mich das Privatleben von Autor_innen beim Buchkauf nicht. „The Invisible Library“ fiel mir in einer Buchhandlung ins Auge. Oh ja, das kommt durchaus noch vor. Der Klappentext gefiel, das Cover auch – es durfte spontan bei mir einziehen.

Irene ist keine Diebin. Nein, sie ist Bibliothekarin. Zugegeben, in ihrem Job muss sie sich hin und wieder als Agentin und Spionin betätigen, aber diese Ausflüge dienen schließlich einem höheren Wohl. Sie infiltriert alternative Welten, lokalisiert wertvolle Bücher und stellt diese unter den Schutz der Unsichtbaren Bibliothek, die zwischen den Welten existiert. Irenes letzter Auftrag verlief erfolgreich, wenn auch turbulent, sodass sie reichlich verwundert ist, sofort auf den nächsten Fall angesetzt zu werden. In Begleitung des neues Rekruten Kai soll sie ein Buch aus einer alternativen Welt bergen, die hochgradig vom Chaos infiziert ist. Doch als Irene und Kai dort eintreffen, ist das Buch verschwunden. Es wurde gestohlen. Mit leeren Händen in die Bibliothek zurückzukehren kommt nicht in Frage, also stürzt sich das Duo kopfüber in die Unterwelt Londons. Zwischen Geheimgesellschaften, übernatürlichen Wesen und handfester Detektivarbeit begegnet ihnen das schmutzigste Geheimnis der Bibliothek – und plötzlich sind ihre Leben und die Realität selbst in Gefahr. Von wegen langweiliges Dasein einer Bibliothekarin.

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Verfasst von - April 7, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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[Schlüpftag-Special] Zurück zu meinen Anfängen ODER Was habe ich mir nur dabei gedacht?

Schlüpftag

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich weiß, es ist Montag. Ich weiß, eigentlich erwartet ihr von mir, dass ich die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworte. Da es sich dabei heute allerdings um eine offene Montagsfrage und darüber hinaus die letzte des Jahres 2016 handelt, setze ich aus. Nicht nur, weil ich meiner Meinung nach konstant alle Montagsfragen dieses Jahres beantwortet habe, sondern auch, weil ich heute ausnahmsweise mal etwas in eigener Sache zu feiern habe. Jetzt mal alle die Ohren zuhalten, ich möchte singen!

Happy Birthday to me, Happy Birthday to me, Happy Birthday lieber wortmagieblog, Happy Birthday to me! 😀
Ja, es ist wieder einmal so weit. Heute wird der wortmagieblog unfassbare 3 Jahre alt! Der dritte Schlüpftag ist ein Meilenstein, den ich ohne euch niemals erreicht hätte. Ich danke euch für eurer Feedback, eure Kommentare und natürlich eure Likes! Ihr seid die Besten! Bis heute macht mir das Bloggen unheimlich viel Spaß, ich möchte es in meiner Freizeitgestaltung nicht mehr missen und hoffe, dass ich euch noch viele Jahre erhalten bleiben und Freude bereiten kann!

Zu meinem ersten Blog-Schlüpftag 2014 habe ich euch 52 Fakten über mich selbst verraten. Letztes Jahr habe ich einfach nur Danke gesagt. Für dieses Jahr habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht, um diesen Tag zu feiern.
Meine erste Rezension auf dem wortmagieblog ging am 20. Dezember 2013 online. Es war eine Buchbesprechung von „Dark Eden“ von Chris Beckett und ja, sie existiert noch. Also dachte ich mir, schauen wir uns doch mal an, wie sehr sich mein Schreibstil in 3 Jahren verändert hat.

Heute nehme ich mir – zu unser aller Belustigung – meine erste Blog-Rezension vor und korrigiere sie. Ich werde gnadenlos alles hervorheben, was meiner Meinung nach mangelhaft, sinnlos und überflüssig ist. Absatz für Absatz werde ich das gute Stück auseinandernehmen, meine eigene Arbeit unnachgiebig kommentieren und meinem vergangenen Ich freimütig mitteilen, was ich jetzt von diesem ersten wahrhaft öffentlichen Versuch einer Buchbesprechung halte. Ich verspreche, streng mit mir selbst zu sein. Danach werde ich die Rezension dann auch noch neu schreiben, damit ihr damals und heute direkt vergleichen könnt.

Habt ihr Lust, gemeinsam mit mir über meine ersten tapsigen Schritte auf dem Weg zu einer hoffentlich recht passablen Buchbloggerin zu lachen? Na dann los, ich lade euch ein!

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Verfasst von - Dezember 19, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Jeff Zentner – The Serpent King

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Jeff Zentners Weg zur Literatur war – zumindest meiner Meinung nach – etwas unkonventionell. Als er zu schreiben begann, hatte er sich seinen Berufswunsch nämlich bereits erfüllt: er ist Musiker. Als Gitarrist veröffentlichte er fünf Alben und arbeitete unter anderem mit Iggy Pop. Darüber hinaus ist er als Songwriter aktiv. Ich habe in seine Musik reingehört. Ein bisschen zu melancholisch für meinen Geschmack, aber der Einfluss der Südstaaten klingt deutlich heraus. Fakt ist, Jeff Zentner ist gut genug, um von seiner Musik leben zu können. Den Entschluss, ein Buch für Jugendliche zu schreiben, fasste er durch seine Arbeit im Tennessee Teen Rock Camp und im Southern Girls Rock Camp. Ihn fasziniert dieser Lebensabschnitt und ihn fasziniert die Art und Weise, wie Jugendliche Kunst erleben, wie sie an den Kunstwerken festhalten, die sie lieben. Er wollte ein Ziel für diese Hingabe erschaffen. Heraus kam „The Serpent King“.

Dill leidet seit Jahren unter seinem vollen Namen: Dillard Wayne Early Jr. Es ist der Name seines Vaters. Er ist der Sohn des Schlangenpriesters, über den sich ganz Forrestville, Tennessee, das Maul zerreißt. Seit sein Vater im Gefängnis sitzt, begleiten Dill die Tuscheleien auf Schritt und Tritt, mehr als je zuvor. Ohne seine Freunde Lydia und Travis wäre sein Leben unerträglich. Doch da nun ihr letztes gemeinsames Schuljahr anbricht und Lydia danach in New York aufs College gehen möchte, muss sich er damit auseinandersetzen, dass ihre kleine verschworene Gemeinschaft ein Ablaufdatum hat. Während Lydia plant, die Welt zu erobern und ihre Zukunft herbeisehnt, weiß er nicht einmal, ob er eine Zukunft hat. Zerrissen zwischen den Verpflichtungen gegenüber seiner Familie und seinen eigenen Wünschen ist er wie paralysiert von der Aussicht auf Veränderung. Dill muss sich entscheiden: wird er dem Druck seiner Wurzeln nachgeben, oder sich Flügel wachsen lassen?

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Verfasst von - November 23, 2016 in Realistische Fiktion, Rezension, Young Adult

 

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James Frey & Full Fathom Five | Die Chronik der Skrupellosigkeit

Teil #4: Die Rache eines Bad Boys

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin fast fertig mit meiner Geschichte über James Frey und Full Fathom Five. Obwohl ihr es sicher schon ahnt, werde ich euch am Ende dieses Posts verdeutlichen, was mich bewogen hat, die „Lorien Legacies“ abzubrechen. Dies ist der letzte Beitrag. Wenn ihr die Reihe noch einmal komplett lesen wollt, folgt einfach diesen Links:
Teil #1: Münchhausens Erbe
Teil #2: Literatur vom Fließband
Teil #3: Full Fathom Five – Ein Ausbeuterbetrieb?

Im gestrigen, dritten Beitrag habe ich euch offenbart, wie ein Vertrag zur Anstellung als Autor_in bei Full Fathom Five aussieht. Ihr wisst nun, unter welchen Bedingungen Suzanne Mozes dort schreiben sollte. Nun müssen wir uns nur noch der Frage stellen, welche Motivation James Frey dazu brachte, Full Fathom Five ins Leben zu rufen. Wie kann ein Autor andere, junge Autor_innen vorsätzlich ausbeuten wollen?

Die Frage, wieso James Frey Full Fathom Five überhaupt gründete, beschäftigte mich lange. Dieser Schritt schien so gar nicht zu ihm zu passen, denn seine eigenen Romane sind weit entfernt von jeglicher Genreliteratur. Da ich auf diese Frage keine konkrete, befriedigende Antwort fand, habe ich mir selbst eine Erklärung zusammengereimt.

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Verfasst von - August 20, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Literarisches Kochen: Sturmwelten Curry

Literarisches Kochen Logo

 

Hallo ihr Lieben! 🙂

Die Köche

Zu meinem Geburtstag habe ich ein besonderes Buch von meiner Mutter bekommen. Ein Kochbuch: „Die Köche – Biss zum Mittagessen“ von Herausgeber Ulrich Burger. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Rezepten und Kurzgeschichten bekannter deutscher Fantasy – Autor_innen. Ich habe mir das Buch sehr lange gewünscht, weil ich die Idee dahinter so witzig und charmant finde. Ich war mir nicht sicher, ob die enthaltenen Rezepte… nun, genießbar sind, denn wie alle Fantasy – Liebhaber_innen wissen, sind die Gerichte, die von den Figuren dieses Genre verspeist werden, nicht immer dem menschlichen Gaumen angepasst. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin nicht besonders scharf drauf, etwas zu essen, das ein Ork lecker fände. Glücklicherweise stellte sich beim Durchblättern heraus, dass die Rezepte tatsächlich umsetzbar sind. Natürlich haben es sich einige Autor_innen nicht nehmen lassen, die Originalzutaten zu notieren (besonders schön in dem Gericht „Trollfäden mit Goblinrotz“ von Stephan R. Bellem), aber es sind immer menschliche Alternativen verzeichnet.

Ich bin keine äußerst begabte Köchin und habe nur mäßig Spaß daran, in der Küche zu werkeln. Doch diese Rezepte machen mich neugierig. Etwas zu kochen, das aus einer Fantasywelt stammt, klingt einfach spannend und genau nach meinem Geschmack. Literarisches Kochen. Genial. Also habe ich mir vorgenommen, einige Rezepte auszuprobieren. Nicht alles klingt lecker und manches übersteigt einfach mein Können. Ein Rezept für Fasan? Nein, lieber nicht, ich verzichte aus Rücksicht auf meine Nachbarn und den Weltfrieden. Doch was meiner Ansicht nach meinem Gaumen gefallen könnte und für mich machbar ist, werde ich testweise kochen. Und weil dieses Vorhaben eindeutig etwas mit Lesen zu tun hat, werde ich meine Erfahrungen hier für euch dokumentieren.

Heute starten wir mit einem Gericht, das mir bereits beim ersten flüchtigen Durchblättern das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ: Christoph Hardebuschs Sturmwelten Curry. Aufmerksame Leser_innen meines Blogs erinnern sich sicher noch daran, dass ich die „Sturmwelten“ – Trilogie 2015 gelesen habe und sofort verliebt war. Ich finde, es liegt nahe, mit diesem eher einfachen Rezept zu beginnen.

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Montagsfrage: Peinliche Schandflecke?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Puh, ich habs geschafft. Ich bin durch mit „Die Gärten des Mondes“ von Steven Erikson. Dafür ging zwar etwas kostbare Schlafenszeit drauf, aber jetzt bin ich fertig. Es war ein tolles Leseerlebnis, obwohl ich die Geschichte ja eigentlich schon kannte. Ich habe wirklich eine Menge vergessen. Die Rezension jagt mir allerdings eine Heidenangst ein. Die Inhaltsangabe wird ein richtig harter Brocken. Ich werde wohl wieder mal ein hübsches Schaubild anfertigen müssen. Luxusproblemchen aus dem Leben einer Bloggerin. 😀
Die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja ist da eine weitaus leichtere Aufgabe, denn heute möchte sie folgendes wissen:

Besitzt du Bücher, die ganz hinten oder gar nicht im Regal stehen, weil du dich insgeheim dafür schämst?

Nein. Ich besitze zwar Bücher, die nicht im Regal stehen, aber das liegt an meinem dynamischen Ordnungsprinzip – nicht daran, dass ich mich für diese Werke schämen würde.
Bücher, die mir nicht gehören und nur ausgeborgt sind, stehen extra in einer freien, unteren Ebene meines Regals. Ordentlich, aber mehr oder weniger weit entfernt von meinen eigenen Büchern. Sie sind ja nur zu Gast und verlassen mich irgendwann wieder. Ich fände es unverschämt, würde ich sie in mein Regal einräumen, denn meiner Ansicht nach ist das gleichbedeutend damit, einen Besitzanspruch zu stellen. Hunde pinkeln an Bäume, ich stelle Bücher ins Regal. So markiere ich mein Eigentum. Es würde mir nie einfallen, den Besitz anderer so zu behandeln. Außerdem kann ich sie auf diese Weise gut sehen und erinnere mich schneller daran, dass ich diese Bücher auch irgendwann einmal lesen und wieder zurückgeben muss. Ein weiterer, positiver Nebeneffekt ist der, dass es mir weniger Mühe macht, sie nach dem Lesen einzusammeln und nach Hause zu bringen.
Bücher, die ich gelesen, aber noch nicht rezensiert habe, stehen in auf der anderen Seite des Raumes, in meiner Mini-Blog-Ecke. Das ist im Grunde nur ein kleines Standregal mit Schubladen, aber dort sammele ich alles mögliche, das mit meinem Blog zu tun hat. Diese Bücher stehen absichtlich extra, damit ich sie einerseits gut im Blick habe und sie andererseits erreichen kann, ohne zwangsläufig von der Couch aufstehen zu müssen. Oft genug muss ich beim Schreiben einer Rezension das Eine oder Andere nachschlagen; es wäre kontraproduktiv, käme ich schlecht an diese Bücher heran, denn ich weiß, dass mich aus purer Faulheit gerne mal von solchen Hindernissen aufhalten lasse. Habe ich ein Buch fertig rezensiert, wandert es von meiner Blog-Ecke zurück zur anderen Seite des Wohnzimmers, auf den nächsten separaten Stapel.
Dieser Stapel enthält Bücher, die ich gelesen und rezensiert habe und daher zurück ins Regal sortieren muss. Ich warte damit meistens, bis es sich lohnt, es sei denn, ich kann die Stammplätze der Bücher erreichen, ohne die Leiter rauszuholen. Für ein einziges Buch klettere ich ungern an meinem Regal herum; es müssen schon mehrere sein, damit ich diese Strapazen auf mich nehme. Denn ja, bestimmte Stellen kann ich nur mit Leiter und geschickter Beweglichkeit erreichen (Buchstabe B, ganz oben links in der Ecke). Diese Bücher liegen alphabetisch sortiert neben den ordentlich aufgereihten geborgten Büchern.
Zu guter Letzt habe ich noch Bücher, die nicht regulär einsortiert sind, weil das aus verschiedenen Gründen nicht ohne Weiteres möglich ist. Bücher, die beispielsweise keinen Autor haben wie „Die Edda“ oder „Märchen aus 1001 Nacht“. Wo sollte ich diese Bücher in einem alphabetisch nach Autor_in geordneten Regal bitte hinstellen? Kinderbücher und Bildbände passen oft nicht ins Regal, weil sie zu groß sind. Die Formate sind so unhandlich, dass sie gelegt werden müssen. Außerdem habe ich meine alten Kinderbücher gern extra, da ich hier auch einen thematischen Unterschied mache. Diese Bücher haben ebenfalls ein freies, unteres Regalbrett bekommen.
All diese Bücher sind nicht regulär einsortiert, aber das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich mich für sie schämen oder sie gar verstecken wollen würde. Es hat praktische Gründe. Alles andere landet im System meiner kleinen Privatbibliothek, völlig egal, um was für ein Buch es sich handelt. Ich verstehe nicht, warum ich mich für ein Buch schämen sollte. Es geht doch niemanden was an, was mir gefällt und niemand hat das Recht, sich darüber lustig zu machen oder sich zu beschweren. Das ist ganz allein meine Sache. Wieso sollte es mich kümmern, was jemand anderes darüber denkt?
Ich habe noch nie viel auf die Meinung anderer gegeben. Andernfalls wäre es mir wohl nicht möglich gewesen, jahrelang mit einem quietschbunten Irokesen-Schnitt auf dem Kopf durchs Leben zu gehen. Jetzt werde ich bestimmt nicht damit anfangen.

Besitzt ihr Bücher, für die ihr euch insgeheim schämt?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen eine wundervolle neue Woche! Übrigens starten wir heute theoretisch auch in die erste kalendarische Frühlingswoche. Bei uns in Berlin sieht es zwar nicht danach aus, aber vielleicht habt ihr ja mehr Glück und könnt ein paar Sonnenstrahlen genießen. 😉
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Filmbücher?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche muss ich meinen üblichen Blogplan ein wenig abändern. Die Freitagsrezension wird sich verschieben, weil ich am Freitag hoffentlich Besseres zu erzählen haben werde. Donnerstag findet nämlich wieder mal eine Lesung statt, die ich unbedingt besuchen möchte: Peter V. Brett wird aus seinem Werk lesen. Wenn ein Rockstar der High Fantasy nach Berlin kommt, muss ich da natürlich hin! Ich weiß noch nicht, was genau er vorlesen wird, doch eigentlich ist mir das auch nicht so wichtig. Ich freue mich vor allem darauf, den Mann hinter den Büchern kennenzulernen und mir meine Ausgaben des „Demon Cycle“ signieren zu lassen. 😀
Den Wochenstart gestalte ich allerdings wie üblich mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die heute folgendes fragt:

Was haltet ihr von Büchern, die auf Filmen basieren, also die erst nach dem Film geschrieben worden sind?

Ehrlich gesagt nehme ich diese Bücher nicht so richtig ernst. Für mich sind das keine „echten“ Bücher, sondern Ausdruck von Marketingmechanismen. So, wie ein verfilmtes Buch mit dem Erscheinen des Films eben auch immer gleich das Filmcover bekommt. Ich wüsste keine andere Erklärung, warum ein Buch nach einem Film geschrieben werden sollte. In der Regel sehe ich daher auch keine Veranlassung, solche Bücher zu lesen. Ich glaube nicht, dass ich etwas verpasse, weil ich mir keine Sorgen mache, dass wichtige Details im Film ausgelassen wurden. Mir reicht es völlig, mir die Geschichte im Kino oder auf dem Fernseher anzusehen, was ja auch wesentlich zeitsparender ist. Wenn der Film das Original ist, wüsste ich nicht, was mir das Buch bringen sollte.
Etwas anders sieht es mit Büchern aus, die die Geschichte eines Films oder einer Filmreihe weiterführen. „Star Wars“ ist da ein gutes Beispiel. Es gibt mittlerweile viele Romane, die sich im „Star Wars“ – Universum bewegen, aber eigene Geschichten abseits der Filme erzählen. Diese Bücher respektiere ich, selbst wenn ich bisher keines davon gelesen habe. Der große Unterschied ist für mich, dass sie eben keine schnöden Nacherzählungen sind. Zwar werden auch hier Autor_innen beauftragt oder gebeten, diese Bücher zu schreiben, aber sie enthalten wenigstens ein Mindestmaß an Eigenkreativität, die ich ernst nehmen kann.

Wie findet ihr Bücher, die auf Filmen basieren?

Habt ihr solche Bücher bereits gelesen? Was hat euch dazu veranlasst?
Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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