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Schlagwort-Archive: unbelastet

Laurell K. Hamilton – Bloody Bones

In Großbritannien und den USA weckt der Titel des fünften „Anita Blake“-Bandes, „Bloody Bones“, vermutlich ganz bestimmte Assoziationen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass deutsche Leser_innen hingegen keine Ahnung haben, welche Anspielung sich darin versteckt. Im englischsprachigen Raum ist Bloody Bones als Kinderschreck bekannt, der nahe Gewässern lebt und unartige Kinder ertränkt. Die Legende variiert natürlich. Alternativ lebt das Monster in einem Schrank unter der Treppe; in neueren Versionen treibt es in Abflussrohren sein Unwesen. Obwohl ich das Buch schon einmal auf Deutsch gelesen habe, erinnerte ich mich nicht an diese Sagengestalt. Insgesamt war meine Erinnerung an Band 5 vollkommen verschwunden, sodass ich „Bloody Bones“ gänzlich unbelastet beginnen konnte.

Jeder andere Animator hätte den Auftrag, einen ganzen Friedhof voller 200 Jahre alten Leichen zu erwecken, um einen Streit über die Besitzverhältnisse des Landes beizulegen, ablehnen müssen. Doch Anita Blake ist nicht wie ihre Kolleg_innen. Ist das Opfer mächtig genug, könnte sie es schaffen. Sie ist neugierig; will wissen, ob sie den Auftrag meistern kann, ohne menschliches Blut zu vergießen. Sie sagt zu und kurz darauf sitzt sie, begleitet von Larry, bereits in einem Helikopter, der sie nach Branson, Missouri bringen soll. Dort angekommen, bekommt sie es allerdings nicht nur mit gierigen Anwälten und der dubiosen Familie Bouvier zu tun, sondern auch mit einer rätselhaften Mordserie. Alle Opfer sind jung und nahezu blutleer. Für Anita ist der Fall klar: der Täter ist ein Vampir. Sie ahnt nicht, dass sich in den Wäldern rund um Branson noch ein ganz anderes Wesen verbirgt. Ein Wesen, das schlimmer und gefährlicher ist als ein Nest skrupelloser Vampire…

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Verfasst von - 15. November 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Patrick Ness – The Crane Wife

„The Crane Wife“ von Patrick Ness basiert auf einem japanischen Volksmärchen. Im Nachwort schreibt Ness, dass er die Erzählung bereits seit dem Kindergarten kennt. Ich hingegen musste sie nachschlagen. Die Geschichte existiert in verschiedenen, alternativen Versionen, die grundlegenden Elemente gleichen sich jedoch sehr. Stets geht es um einen verletzten Kranich, der von Menschen gesundgepflegt wird und sich für ihre Hilfsbereitschaft großzügig revanchiert. Ich bin froh, dass mir das Märchen völlig unbekannt war, da ich aufgrund meiner Unwissenheit gänzlich unbelastet an „The Crane Wife“ herangehen konnte.

George Duncans Leben lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: unspektakulär. Er ist Inhaber eines kleinen Copyshops, der mäßigen Gewinn abwirft, Vater einer erwachsenen Tochter, die ihn nicht ernstnimmt und geschieden, weil seine Ex-Frau ihn für „nicht Manns genug“ hielt. George ist sich seiner sanftmütigen Durchschnittlichkeit bewusst und hätte niemals erwartet, dass sich daran etwas ändert, doch das Schicksal hat andere Pläne. Eines nachts weckt ihn ein unmenschlicher, herzzerreißender Schrei. Verschlafen taumelt George aus dem Bett und staunt nicht schlecht: in seinem Garten hockt ein großer weißer Kranich. Ein echter Kranich! Ist das ein Traum? Nein, das kann nicht sein, der Kranich wurde angeschossen. Ein Pfeil steckt in seinem Flügel. Kurzentschlossen hilft er dem Vogel. Als das majestätische Tier davonsegelt, ahnt George nicht, dass er soeben den Verlauf seiner Zukunft fundamental veränderte. Am nächsten Tag betritt eine Frau seinen Laden. Sie heißt Kumiko, ist wunderschön und wird all das in Georges Leben bringen, das er bisher vermisste: Liebe, Wunder und Magie.

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Verfasst von - 21. Juni 2017 in Mystery, Rezension

 

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Montagsfrage: Trigger?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie fabelhaft meine Laune im Augenblick ist. Heute Nacht habe ich meine letzte Spätschicht hinter mich gebracht und blicke nun 3 wundervollen Wochen Urlaub entgegen. Ich fahre zwar nicht weg, aber die Aussicht, einfach mal nichts tun zu müssen, ist mir bereits genug. Ich habe vor, wie eine Irre zu bloggen und damit fange ich genau jetzt an, indem ich die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworte. Schnell, weil ich um 11 Uhr mit einer Freundin zum späten Frühstück verabredet bin. 😀

Habt ihr Trigger, die euch am Weiterlesen hindern?

Glücklicherweise nicht. Natürlich gibt es Punkte an der einen oder anderen Lektüre, die mir sauer aufstoßen, aber sie hindern mich nicht daran, das Buch zu beenden. Trigger setzen meines Wissens nach eine traumatische Erfahrung voraus. Offenbar gibt es in meiner Vergangenheit kein Erlebnis, dass so traumatisch war, dass ich es nicht ertrage, darüber zu lesen. Dafür bin ich dankbar, denn es bedeutet, dass mein Leben bisher nicht so schlecht gewesen sein kann.
Ich fände es schrecklich, mein liebstes Hobby nicht mehr unbelastet ausleben zu können, weil ich fürchten müsste, dass hinter jeder neuen Seite ein Trigger lauert. Das wäre furchtbar. Ich weiß, dass es Menschen gibt, denen genau das widerfährt, wann immer sie ein Buch aufschlagen. Daher habe ich auch Verständnis dafür, dass immer mal wieder die Diskussion um Triggerwarnungen auf Buchcovern aufkommt. Prinzipiell halte ich das für eine sinnvolle Sache, nur frage ich mich, wo die Grenzen liegen. Was gilt denn als potentiell verstörend? Wo fängt es an und wo hört es auf? Kann nicht bereits eine Ohrfeige ein Trigger sein? Müsste dann nicht auf (fast) allen Bücher eine Warnung prangen?
Ich finde das Thema schwierig, weil ich selbst nicht betroffen bin. Trigger sind individuell. Ich möchte Menschen, die grauenvolle Erinnerungen mit sich herum tragen, durchaus ersparen, diese noch einmal durchleben zu müssen, aber ich bin auch besorgt, wohin uns Triggerwarnungen führen könnten.

Wie seht ihr das? Findet ihr Triggerwarnungen sinnvoll?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤

 
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Verfasst von - 7. November 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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