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Charlie Huston – No Dominion

Charlie Huston, Autor der „Joe Pitt“-Romane, wusste früh, dass er seinen vampyrischen Detektiv nicht auf ewig begleiten würde. Obwohl er mit dem Gedanken spielte, die Reihe ohne festgelegten Abschluss zu konzipieren, langweilte ihn die Idee bereits, bevor er mit dem Schreiben begonnen hatte. Nach dem zweiten Band „No Dominion“ beschloss er, dass „Joe Pitt“ überschaubare fünf Bände umfassen sollte. Dadurch musste er harte Entscheidungen für seinen Protagonisten treffen, intensivierte aber auch seine Schreiberfahrung. Mich motiviert die Aussicht auf einen Abschluss, die Reihe konsequenter als bisher zu verfolgen.

Eigentlich möchte Joe Pitt nur in Ruhe gelassen werden. Leider ist er als unabhängiger Vampyr in Manhattan gezwungen, Aufträge der konkurrierenden Clans anzunehmen, um seinen Geldbeutel und Blutvorrat aufzustocken. Seit dieser schmutzigen Geschichte mit der Kleinen erlebt Joe allerdings eine Durststrecke. Ihm gehen die Ideen aus, also wendet er sich an seinen alten Freund Terry, Anführer der Society. Terry bietet ihm einen dubiosen Job an. Es kursiert eine neue Droge. Dass es überhaupt einen Stoff gibt, der nicht sofort vom Vyrus aus dem System gespült wird, ist überraschend genug, doch dieses Zeug hat es in sich. Falsch dosiert verwandelt es Vampyre in rasende Berserker. Joe soll herausfinden, wer die Droge herstellt. Bemüht, schnell Antworten zu finden, stößt er bald auf eine Spur. Diese führt tief in die Hood, in das Territorium von DJ Grave Digga. Sieht so aus, als wäre diese Sache deutlich größer, als er angenommen hatte. Aber Joe wäre nicht Joe, würde ihn das davon abhalten, einigen Leuten kräftig auf die Füße zu treten…

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Verfasst von - 22. August 2018 in Rezension, Science Fiction

 

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Naomi Alderman – The Power

2012 wurde die aufstrebende britische Autorin Naomi Alderman für das Mentorenprogramm der Rolex Arts Initiative ausgewählt und ein Jahr lang von der preisgekrönten kanadischen Schriftstellerin Margaret Atwood betreut. Damals hatte Alderman gerade ihren dritten Roman veröffentlicht und steckte mitten in der Konzeption ihres nächsten Buches. Atwood und Alderman verbrachten viel Zeit miteinander. Sie begannen, eine gemeinsame Kurzgeschichte über Zombies zu schreiben, die online veröffentlicht werden sollte. Den Anstoß hierfür lieferte Atwood, inspiriert von Aldermans zweiter Karriere als Spieldesignerin der populären Fitness-App Zombies, Run!. Parallel unterstützte sie ihren Protegé bei ihrem neuen Projekt. Das Ergebnis ihrer intensiven Zusammenarbeit waren „The Happy Zombie Sunrise Home“ und, 3 Jahre nach Abschluss des Mentorenprogramms, der Science-Fiction Roman „The Power“.

Es geschieht über Nacht. Die Revolution beginnt mit dem elektrischen Knistern an den Fingerspitzen eines jungen Mädchens. Es breitet sich aus, rasend schnell. Überall erwacht die Gabe der Frauen und verleiht ihnen Macht. Die Macht, zu verletzen. Die Macht, zu töten. Die Welt verändert sich. Die Ära der Frauen ist angebrochen. Stück für Stück erobern sie, was ihnen zusteht. Notfalls mit Gewalt. Doch wie viel weibliche Macht kann die Welt ertragen?

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Verfasst von - 24. Juli 2018 in Rezension, Science Fiction

 

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Katherine Arden – The Bear and the Nightingale

Die texanische Autorin Katherine Arden besitzt einen Abschluss in französischer und russischer Literatur. Als man sie fragte, warum sie diese akademische Laufbahn einschlug, antwortete sie, ihr größter Antrieb sei ihre Liebe zum Reisen gewesen. In der High-School verbrachte sie ein Jahr in Frankreich und lebte vor ihrem Studium ein weiteres Jahr in Moskau. Fremdsprachen und die Möglichkeit, in eine andere Kultur einzutauchen, faszinieren sie. Angesichts dieses Hintergrundes war es naheliegend, als Schauplatz ihres ersten Romans „The Bear and the Nightingale“, Auftakt der „Winternight Trilogy“, Russland im 14. Jahrhundert zu wählen. Ich erhielt das Buch als Rezensionsexemplar via Netgalley.

Vasja ist nicht wie ihre Geschwister, ihr Vater oder die Menschen in ihrem ländlichen Haushalt. Sie besitzt die seltene Gabe, die Hausgeister, die ihr Volk seit Jahrhunderten schützen, zu sehen. Sie wächst in dem Wissen auf, dass all die Legenden und Märchen, die am Feuer in dunklen, kalten Nächten erzählt werden, wahr sind. Die Jahre vergehen. Aus einem ungestümen, frechen Mädchen wird eine junge Frau wilder Schönheit, die ihre Freiheit ebenso liebt wie ihre Familie. Besorgt beobachtet Vasja den zunehmenden Einfluss der orthodoxen Kirche, die Angst schürt und den Glauben an die Wächter ihrer Heimat erstickt. Die Macht der Geister schwindet. Tief im Wald regt sich das Böse. Der Bär erwacht aus seinem Schlummer. Nur sein Bruder, der Winterkönig Morozko, kann ihn erneut in Schlaf versetzen und das Land vor seiner Niedertracht bewahren. Doch auch Morozko ist nicht mehr, wer er einst war. Er braucht die Hilfe einer wilden Maid, um seinem Bruder Einhalt zu gebieten. Eine Maid, mit Wind in ihren Haaren und Magie in ihrem Herzen – Vasja.

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Montagsfrage: Lieblingsbuchhandlung?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich habe gehört, in einigen Teilen Deutschlands hat es gestern bereits geschneit. In Berlin natürlich nicht. Also habe ich mir den Spaß erlaubt und mal nach den Prognosen für weiße Weihnachten 2017 geschaut. Mir ist selbstverständlich bewusst, dass die Vorhersagen jetzt noch nicht zuverlässig und mit Vorsicht zu genießen sind. Laut wetter.com liegt die Chance für ein verschneites Weihnachtsfest im Nordosten Deutschlands bei 15 – 25%. Tja. Ziemlich gering. Zum Vergleich, liegt die Regenwahrscheinlichkeit unter 30%, lasse ich den Schirm zu Hause. Ich rechne nicht damit, dass wir endlich mal wieder ein Winterwunderland zu sehen bekommen. Aber davon lasse ich mir die Adventszeit nicht vermiesen und starte gut gelaunt mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja in die neue Woche:

Hast du eine Lieblingsbuchhandlung? Was gefällt dir daran besonders gut?

Ich wünschte, ich hätte eine Lieblingsbuchhandlung. Ich wünschte, es gäbe in meiner Nachbarschaft fußläufig einen kleinen, gut sortierten Buchladen, der genau meinem Geschmack entspricht. Leider ist das nicht der Fall. Die Situation für Leseratten hat sich in meinem Bezirk zwar deutlich verbessert – mir fallen spontan drei verschiedene Buchhandlungen in der Umgebung ein – aber keine davon lässt mein Herz höher schlagen. Ich habe allen dreien einen Besuch abgestattet und musste feststellen, dass ihre Auswahl nicht mit meinen Lesegewohnheiten vereinbar ist. Der BuchHafen ist auf Literatur türkischer Autor_innen spezialisiert. Pequod Books führt hauptsächlich gebrauchte englischsprachige Klassiker, was nett ist, doch unglücklicherweise nur einen Teil meiner Bedürfnisse befriedigt. Curious Fox ist ebenfalls auf englischsprachige Bücher ausgerichtet, ihre Fantasy-Abteilung ist jedoch winzig. Ich fühle mich in keinem von ihnen zu Hause. Die Alternative sind die großen Ketten, die mich ebenfalls nur bedingt glücklich machen. Daher hat sich mein Buchkaufverhalten nicht verändert. Ich erhalte zwar jeden Monat den Newsletter des fabelhaften Otherland Berlin, da ich mich allerdings in die U-Bahn setzen müsste, um dort vorbeizuschauen, priosisiere ich immer noch den Onlinekauf. Die meisten meiner Bücher ergattere ich gebraucht bei Medimops, weil ich auf diese Weise bequem günstige Literatur erwerben kann. Ich weiß natürlich, dass es besser wäre, einen unabhängigen Buchladen zu unterstützen und ich würde das auch gern tun, aber das Angebot ist einfach nicht passend. Ich wünsche mir eine Buchhandlung, die ich jeder Zeit (innerhalb der Öffnungszeiten) ohne großen Aufwand besuchen kann und in der ich genau die Bücher finde, die meinem Lesegeschmack entsprechen. Solange das nicht der Fall ist, werde ich meine Buchsucht weiterhin online nähren.

Habt ihr eure buchige Heimat bereits gefunden?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Johannes Ulbricht – Prinzessin Serisada & Prinz Zazamael

Im April 2017 erhielt ich eine E-Mail, in der mir der Zweiteiler „Sumerland“ von Johannes Ulbricht zur Rezension angeboten wurde. Das Besondere an diesem Projekt ist seine multimediale Ausrichtung: neben den beiden Büchern „Prinzessin Serisada“ und „Prinz Zazamael“, existiert eine Augmented Realtiy – App, die eine Schnitzeljagd inszeniert. Ich war sofort Feuer und Flamme. Ich wollte die Kombination aus moderner Technik und klassischer Literatur unbedingt austesten und ließ mir beide Bände zuschicken.

Mitten in der ungezähmten Wildnis des Sumerlands thront der Stadtkegel Waylhaghiri, ein prekäres, babylonisches Konstrukt zahlloser Etagen. Regiert vom unsterblichen, ewig kindlichen Prinz Zazamael und dem geheimen Rat der Wirtschaftsweisen, herrscht in der einzigen Stadt der Welt ein empfindliches System gesellschaftlicher Herausforderungen, das die Menschen subtil lenkt und manipuliert. Kaum jemand ahnt, dass die Bevölkerung Waylhaghiris in einer Illusion gefangen ist: unsere Realität ist nicht mehr als ein Traum, die uns die Kontrolle des Zentralcomputers vergessen lässt. Prinz Zazamael und der Rat streben nach Perfektion, nach der vollkommenen Fusion von Realität und Illusion, benötigen dafür allerdings den wilden Wein, der irgendwo im Sumerland versteckt ist. Das Sumerland ist das Reich der unsterblichen, ewig kindlichen Prinzessin Serisada, für die Waylhaghiri ein unerträglicher Makel in der wilden Schönheit ihres Landes ist. Während Prinz Zazamael und seine Okkupationsarmee auf der Suche nach dem wilden Wein ins Sumerland eindringen, schleicht sich Serisada in den Stadttrichter, um eine Revolution auszulösen und Waylhaghiri endgültig vom Antlitz der Welt zu tilgen. Der Krieg der Königskinder schlägt gewaltige Wellen, die bis in unsere Realität zu spüren sind. Wird die große Fusion gelingen oder werden Traum und Wirklichkeit in sich zusammenstürzen?

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Verfasst von - 31. August 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Montagsfrage: Henne oder Ei?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Puuh, diese Woche wird endlich etwas entspannter. Ich muss nicht so oft arbeiten und bin am Wochenende zu Hause. Keine Familienfeier, yeah! 😀 Dafür werde ich am Donnerstag mal schauen, wie ich mich an einer Kletterwand mache, denn ich fahre mit zwei Freunden zu einer Schnupperstunde in eine Kletterhalle. Hat jemand von euch sowas schon mal gemacht? Macht das Spaß?
Bei der heutigen Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja geht es nicht darum, luftige Höhen zu erreichen, sondern um eine Frage, die so alt und heiß diskutiert ist wie die Frage nach Henne oder Ei:

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Leicht zu beantworten: ich würde grundsätzlich immer zuerst das Buch lesen, vorausgesetzt, ich weiß, dass es eine literarische Vorlage gibt. Ich möchte, dass sich meine Fantasie und Vorstellungskraft frei und unabhängig entfalten, ohne cineastische Einflüsse. Schauspieler_innen, Szenenbild, Änderungen im Handlungsverlauf – all das beeinflusst mich, weil ich ein gutes Geschichten-Gedächtnis habe. Das möchte ich nicht. Während der Lektüre eines Buches möchte ich so unvoreingenommen wie möglich sein. Angesichts der Tatsache, dass ich Buchbloggerin bin, ist das sowieso schon schwierig genug. Eine Verfilmung verkompliziert das Ganze nur zusätzlich.
Tatsächlich schaue ich mir mittlerweile aber selten Verfilmungen an, selbst nach der Lektüre der literarischen Vorlage. Ich verliere schnell das Interesse an einer Geschichte, die ich schon kenne und die mir – meiner Meinung nach – mein Kopfkino in so liebevollen Farben und Details vor Augen führte, an die die Verfilmung sowieso nicht heranreicht. Der Film kann niemals besser sein als die Bilder in meinem Kopf. Ich fühle mich daher selten motiviert, die Umsetzung für die Leinwand zu überprüfen.

Henne oder Ei, Buch oder Verfilmung – wem gebt ihr den Vorzug?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Erin Morgenstern – Der Nachtzirkus

Erin Morgenstern, die Autorin des Erfolgsromans „Der Nachtzirkus“, ist mir unheimlich sympathisch. Nicht, weil ihr Buch zauberhaft ist (obwohl es das ist), sondern weil sie ehrlich ist. Seit 2011 hat Morgenstern nichts mehr veröffentlicht. Sie arbeitet an einem neuen Projekt, ohne dass ein Ende absehbar wäre. Warum wird die gute Frau nicht fertig, fragt ihr euch? Weil ihr das Schreiben unfassbar schwerfällt, was sie auf ihrem Blog offen bekennt. Genau das ist der Grund, weshalb ihr spontan mein Herz zufliegt. Sie ist kein Naturtalent. Sie muss hart für jedes Wort kämpfen und jeden Satz mühsam erarbeiten. Ich verstehe, dass sie der Schreibprozess folglich häufig frustriert und das letzte, was sie hören oder lesen möchte, Fragen danach sind, wann endlich ihr neues Buch rauskommt. Also, lassen wir Erin Morgenstern doch einfach in Ruhe und erfreuen uns an dem, was wir haben: „Der Nachtzirkus“.

Er kündigt sich nicht an. Er kommt auf leisen Sohlen, im Schutz der Nacht. Eines Morgens stehen seine Zelte plötzlich auf einem Feld oder einem freien Platz in deiner Stadt, wie von Geisterhand. Er öffnet erst nach Einbruch der Dunkelheit. Einen Besuch wirst du nie mehr vergessen. Er lehrt dich das Staunen, verzaubert dich mit unbeschreiblichen Wundern: der Cirque des Rêves.
Niemand ahnt, dass der gefeierte Zirkus der Träume hinter den Kulissen der Austragungsort eines magischen Wettstreits ist. Zwischen den fantastischen Zelten einzigartiger Attraktionen tobt der Kampf zweier konkurrierender Zauberer, ein Kampf auf Leben und Tod. Jahrelang bereiteten sie ihre Schützlinge akribisch auf die Anforderungen des Wettbewerbs vor, schulten und testeten sie unabhängig voneinander. Marco und Celia wurde das Geschenk der Magie zuteil. Doch dieses Geschenk fordert einen entsetzlich hohen Preis. Wie hoch dieser Preis tatsächlich ist, erfahren sie erst, als sie sich begegnen und sich unsterblich ineinander verlieben…

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Verfasst von - 9. Juni 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Cornelia Funke – Tintenblut

Nach meinem Fiasko mit „Tintenherz“, dem ersten Band von Cornelia Funkes „Tintenwelt“ – Trilogie, brauchte ich lange, um mich zur Lektüre der Fortsetzung zu überwinden. Die Enttäuschung hallte nach. Über ein Jahr traute ich mich nicht an „Tintenblut“ heran, obwohl meine Ausgangssituation wesentlich erfolgsversprechender aussah. Ich wusste nichts über das Buch und hatte daher auch keine übersteigerten Erwartungen, die meine Leseerfahrung negativ beeinflussen konnten. Ich musste meine Zweifel jedoch erst abklingen lassen, bis ich „Tintenblut“ eine faire Chance einräumen konnte. Als ich soweit war, verlor ich keine Zeit mehr.

Im Leben der Familie Folchart ist Frieden eingekehrt. Mo, Meggie und Resa sind bei Ellinor eingezogen. Langsam verblasst der Schrecken der furchtbaren Ereignisse in Capricorns Dorf. Für Meggie ist die Faszination der Tintenwelt ungebrochen. Noch immer träumt sie davon, die Magie von Fenoglios Welt am eigenen Leib zu spüren. Sie versuchte sogar – erfolglos und natürlich heimlich – sich selbst in die Geschichte hineinzulesen. Als eines Abends der verzweifelte Farid an ihre Tür klopft, erreicht Meggies unbändige Neugier einen neuen Höhepunkt. Er berichtet, dass Staubfinger nach all den Jahren heimgekehrt ist – ohne ihn. Ein Mann namens Orpheus las ihn in die Tintenwelt zurück. Jetzt wünscht sich Farid nichts sehnlicher, als ihm zu folgen und fleht Meggie an, ihm zu helfen. Unter einer Bedingung sagt sie zu: sie will Farid begleiten, obwohl es ihren Eltern das Herz brechen wird. Gemeinsam öffnen sie die Tür zwischen den Worten und stürzen in das Abenteuer einer Welt, die nicht einmal mehr ihr Schöpfer unter Kontrolle hat.

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Montagsfrage: Längste Buchreihe?

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Hallo ihr Nachtschwärmer! 🙂

Der Super Bowl LI ist in vollem Gange, da sich die Atlanta Falcons aber offenbar recht deutlich gegen die New England Patriots durchsetzen können und es der Partie meinem Empfinden nach definitiv an Spannung mangelt, habe ich beschlossen, doch noch fix die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beantworten. Es ist 03:15 Uhr morgens, die Äuglein werden langsam schwer, also quatsche ich nicht lange rum und komme heute mal direkt zum Punkt. 🙂

Welche ist deine längste Buchreihe im Regal und was gefällt dir so gut daran?

Es kann nur eine geben. Ich musste nicht zählen oder überlegen. Meine längste Buchreihe im Regal ist mit sagenhaften 20 Banden „Anita Blake“ von Laurell K. Hamilton. Dabei bin ich noch nicht mal aktuell. Erschienen sind bis heute 25 vollwertige Bände, Nummer 26 ist für Juni dieses Jahres angesetzt. Hamilton bekommt von ihrer Heldin einfach nicht genug und verfügt anscheinend über ein endloses Repertoire neuer Abenteuer. Mittlerweile traue ich ihr zu, bis zum Tag ihres Todes weiterzuschreiben.
Wie bereits mehrfach erwähnt, verbindet mich mit Anita eine lange, bewegte Geschichte. Sie war meine erste UF-Heldin. Nach dem Drama mit den deutschen Übersetzungen, das in der Einstellung der Reihe nach Band 12 seitens Bastei Lübbe gipfelte, habe ich 2015 entschieden, den Sprachenwechsel zu wagen und noch einmal komplett von vorn zu beginnen. Ich habe Anita immer geliebt und glaube an die Reihe, obwohl mir gewisse Entwicklungen nicht gefielen. Letztes Jahr habe ich bereits die ersten beiden Bände im Original erneut gelesen. Ich war zutiefst erleichtert, dass sie in mir noch immer die gleiche Begeisterung wecken wie damals, als ich Anita gerade erst kennenlernte. Umso gespannter bin ich darauf, herauszufinden, ob mich auch die Folgebände überzeugen und kann es kaum erwarten, endlich den Punkt zu erreichen, ab dem mir der Verlauf der Geschichte wieder unbekannt ist.
Die Protagonistin war für mich stets das ausschlaggebende Element der Reihe. Anita ist eine starke, unabhängige, witzige Frau, die sich mutig ihren Ängsten und all den übernatürlichen Kreaturen ihres Universums stellt. Ich bewundere sie. In jüngeren Jahren wollte ich sein wie sie (ohne die Waffen). Anita wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Ich werde ihr die Treue halten, komme was da wolle, selbst, wenn die Reihe eines Tages 50 Bände oder mehr umfasst. 😉

Welche Reihe nimmt in eurem Regal am meisten Platz ein und warum liebt ihr sie?

Ich werde heute sicher erst spät zum Stöbern kommen, da das Footballspiel überraschend nun doch noch spannend geworden ist und ich es auf jeden Fall bis zum Ende verfolgen werde. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Richard K. Morgan – The Dark Defiles

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Mit geblähten Segeln verließ die Expedition den Hafen von Yhelteth. Ihre Reise führte sie zu den Hironischen Inseln, wo der Legende zufolge das Grab des Illwrack Wechselbalgs sowie die sagenumwobene schwimmende kiriathische Stadt An Kirilnar liegen sollen. Im Norden angekommen bleiben jedoch sowohl das Grab als auch An Kirilnar unauffindbar. Handelt es sich lediglich um einen Mythos? Die Expedition entpuppt sich als gefährliche Enttäuschung. Archeth beginnt, den Kampf gegen ihre zunehmende Verzweiflung zu verlieren. Gils Geduld ist am Ende. Egar ist frustriert und gelangweilt. Erst der überraschende Überfall einer Einheit Soldaten aus Trelayne durchbricht die zermürbende Monotonie. In Abwesenheit der drei Helden erklärte das Imperium dem Bund ein weiteres Mal den Krieg. Plötzlich befinden sich Archeth, Egar und Gil auf der falschen Seite eines erbitterten Konflikts, in dessen Schatten jahrtausendealte Mächte Intrigen und Pläne schmieden. Schon einmal ließ das Ringen von Kiriath und Aldrain um das Schicksal der Menschheit die Welt erzittern. Doch jetzt ist es anders. Jetzt bieten ihnen ein schwarzer Magier, ein Halbblut und ein Drachentöter die Stirn. Hier endet es. Ein für alle Mal.

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Verfasst von - 28. Dezember 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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