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Thomas Finn – Dark Wood

Rezensionsheader Dark Wood

Es ist erstaunlich, wie viele deutsche Fantastik-Autor_innen ihre Wurzeln in dem populären Pen-&-Paper-Rollenspiel Das Schwarze Auge sehen. Thomas Finn ist einer von ihnen. Seit 1984 ist er ein begeisterter Fan und arbeitete nach einigen beruflichen Umwegen sogar als Redakteur für den Herausgeber, den Schmidt-Spiele Verlag. Bis heute bemüht er sich, sich einmal die Woche mit Freunden zu einem Rollenspielabend zu treffen. DSA hatte erheblichen Einfluss auf seine literarische Laufbahn, weil ihn die Position als Spielleiter „das komplette Handwerkszeug der Dramaturgie“ lehrte, ihm beibrachte, wie man eine Zielgruppe spannend unterhält und ihn auf Auftritte vor Publikum (z.B. bei Lesungen) vorbereitete. Außerdem ist ein fantastisches Rollenspiel selbstverständlich hervorragender Nährboden für Romanideen. So basiert auch sein Horror-Thriller „Dark Wood“ auf einem Rollenspiel-Abenteuer.

Worauf haben sie sich da nur eingelassen? Drei Tage in der norwegischen Wildnis, allzeit umgeben von Kameras. Riskante Aufgaben, die ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen sollen. Eine Produktionsfirma, die von ihnen publikumswirksames Drama sehen will. Stünde die Hamburger Werbefirma STUDIO Alsterblick nicht am Rande des Bankrotts, hätten sich die sechs Angestellten Dagmar, Gunnar, Sören, Lars, Bernd und Katja niemals dazu überreden lassen, an der TV-Reality-Show SURVIVE teilzunehmen. Das Preisgeld von 500.000 Euro kann das Fortbestehen der Firma sichern – und demzufolge auch ihre Jobs. Fest entschlossen, das Geld einzustreichen, ohne sich manipulieren zu lassen, treten die sechs die Reise in die düsteren, einsamen Wälder Norwegens an. Doch kaum sind sie dort angekommen, beginnt die Situation außer Kontrolle zu geraten. Nicht alle sind an der Rettung der Agentur interessiert. Streit, Lügen und Geheimnisse vergiften die Stimmung, sodass das Team zu spät bemerkt, dass sie nicht allein sind. Sie werden beobachtet – und schon bald müssen sie tatsächlich um ihr Überleben kämpfen…

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Verfasst von - 24. Juli 2019 in Horror, Rezension, Thriller

 

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Montagsfrage: SuB-Leiche der Schande?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Mein Mann und ich leben in Trauer. Unsere aktuelle Lieblingsserie wurde abgesetzt. 😭 Wir sind Riesenfans von „Happy“, das auf Netflix verfügbar ist und die Geschichte von Nick Sax erzählt, der mithilfe des imaginären Freundes seiner Tochter Verbrecher jagt. Klingt lahm – ist es nicht. Es ist brutal, gewalttätig, total krank und mega lustig. Genau unser Humor. Aber nach der zweiten Staffel, die wir gestern zu Ende geschaut haben, verkündete der produzierende Sender SyFy, dass die Einschaltquoten für eine dritte Staffel nicht ausreichen. Dabei gibt es noch soooooo viele offene Fragen! Das können die doch nicht machen! Glücklicherweise existiert ein schmaler Hoffnungsschimmer. Auf Netflix war die Serie nämlich sehr erfolgreich und daher besteht die Chance, dass sie sie komplett übernehmen. Ich bete dafür. Ich muss wissen, wie es weitergeht! Ich will nicht dumm sterben! Wenn ihr mal Lust auf völlig abgefahrene Action mit jeder Menge Blut, Gedärmen und makaberen Witzen habt, nehmt euch ein Wochenende Zeit und guckt „Happy“, damit Netflix begreift, dass sich die Serie lohnt.
Um meine Enttäuschung über diese miese Nachricht zu überwinden, feiere ich diesen freien Montag wie immer mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.

Welches Buch liegt schon ewig auf deinem SuB und wird einfach nicht gelesen?

Mein SuB ist gigantisch. Dreistellig. Was anderen Leser_innen Schweißperlen auf die Stirn und die Schamesröte ins Gesicht treiben würde, ist für mich völlig in Ordnung. Ich liebe die vielfältige Auswahl meines SuBs und geniere mich nicht dafür, dass er mehr Bücher umfasst, als manche Menschen überhaupt besitzen. Eine natürliche Konsequenz dieser monströsen Ausmaße ist allerdings, dass einige Werke ziemlich lange ungelesen versauern. Jahre – auf jeden Fall. Jahrzehnte – wahrscheinlich. Grundsätzlich empfinde ich auch das nicht als problematisch, weil ich immer noch überzeugt bin, dass jedes Buch seine Zeit hat und ihre Geduld glücklicherweise endlos ist. Dennoch kenne ich die Aura der Schande, die bestimmte Literaturvertreter umgibt, weil man sie schon längst gelesen haben wollte und es immer wieder vor sich herschiebt. Meine persönliche Nemesis, die mir im Nacken hockt und mich umtreibt, mein ganz privater weißer Wal ist genau das: ein weißer Wal. „Moby Dick“ von Herman Melville. Verglichen mit anderen Büchern staubt dieser Klassiker noch gar nicht so lange in meinem Regal ein, nämlich erst seit 2015, aber er geistert äußerst intensiv durch meine Gedanken und verspritzt Fontänen des schlechten Gewissens. Ich habe das Gefühl, der richtige Zeitpunkt für die Lektüre ist längst gekommen, kann mich jedoch einfach nicht überwinden. Quasi genau das Gegenteil von Kapitän Ahab. Was hält mich zurück? Einerseits der Umfang. Meine Ausgabe zählt über 700 Seiten. Normalerweise ist das für mich überhaupt kein Hindernis. Doch bei einem Klassiker bedeutet das mehr als 700 Seiten höchste Aufmerksamkeit. Einen Klassiker liest man nicht mal eben so nebenbei, man muss sich konzentrieren. Das heißt, mich schreckt einfach die Anstrengung, die mit der Lektüre verbunden sein wird. Andererseits wurde mir mittlerweile sehr oft gesagt, dass das Buch laaaaaaaaaaaaaaangatmig ist, wenn nicht gar langweilig. Es fiel das Wort Quälerei. Diese Aussicht lässt meine Motivation verwelken wie bisher jede Pflanze, die damit gestraft war, in meine Obhut übergeben zu werden. 700+ Seiten Quälerei? Klingt nicht gerade attraktiv. Nichtsdestotrotz bin ich fest entschlossen, den weißen Wal eines Tages zu erlegen. Tatsächlich gehört es zu meinen Jahreszielen für 2019. Ich habe mich in Carolines Lesebingo darauf festgelegt, „Moby Dick“ lesen zu wollen. Ich hoffe, dass dadurch eine Verbindlichkeit entsteht, die mich zwingt, endlich die Hinterbacken zusammenzukneifen und es mir vorzunehmen. Wir werden sehen, ob das funktioniert. Bis jetzt vorerst nicht.

Welche SuB-Leiche ist euer weißer Wal?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fantastischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Brian McClellan – Sins of Empire

Ich liebe es, wenn ein High Fantasy – Universum Schauplatz mehrerer Geschichten ist. In den meisten fantastischen Welten stecken unglaublich viel kreative Konzeption und Liebe zum Detail. Mir erscheint es wie Verschwendung, ein sorgfältig etabliertes Setting für nur eine Geschichte zu nutzen. Deshalb jubelte ich, als bekannt wurde, dass Brian McClellan in sein „Powder Mage“ – Universum zurückkehrt. Die Trilogie „Powder Mage“ gefiel mir äußerst gut und öffnete meinen literarischen Horizont für militärische High Fantasy. Während die Konflikte dieses Dreiteilers an das napoleonische Europa erinnerten, untersucht McClellan in „Gods of Blood and Powder“ die Auswirkungen imperialistischer Kolonialisierung in der neuen Welt. Er führt seine Leser_innen nach Fatrasta, das im ersten Band „Sins of Empire“ am Rande einer Revolution steht.

Bei einer Ausgrabung vor den Toren Landfalls, Hauptstadt der jungen, kriegsgeplagten Nation Fatrasta, wird ein antiker Stein geborgen. Eine geheimnisvolle Aura umgibt das Relikt. Es scheint zu flüstern, ist mit unverständlichen Symbolen bedeckt und treibt die Arbeiter in den Wahnsinn.
Weit entfernt im Grenzland Fatrastas ahnt die Pulvermagierin Lady Vlora Flint nichts vom Fund des mysteriösen Steines. Ihre Söldnerkompanie schlägt Aufstände des indigenen Volkes der Palo nieder, bis sie plötzlich zurück nach Landfall beordert werden. Die Lage in der Hauptstadt ist aufgeheizt. Eine offene, organisierte Revolte der Palo wird immer wahrscheinlicher. Vloras Truppen sollen die Anführerin der Rebellen finden und festnehmen. Unterstützung erhält sie von Michel Brevis, Agent der Geheimpolizei, und Ben Styke, in Ungnade gefallener Kriegsheld. Doch als sich Gerüchte über den Ausgrabungsfund über Fatrastas Grenzen hinweg verbreiten, ist eine Revolution bald nicht mehr das drängendste Problem des ungleichen Trios…

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Bret Easton Ellis – American Psycho

„American Psycho“ von Bret Easton Ellis ist einer der weltweit umstrittensten Romane aller Zeiten. In Deutschland erschien das Buch 1991, 1995 setzte es die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf den Index. Über 5 Jahre war es nicht frei erhältlich, bis der Verlag Kiepenheuer & Witsch (KiWi) vor dem Oberverwaltungsgericht gegen die Indizierung klagte und gewann. In Australien und Neuseeland müssen Käufer_innen bis heute mindestens 18 Jahre alt sein. Ellis erhielt Morddrohungen, wurde massiv angefeindet und musste sich Misogynie und Sadismus unterstellen lassen. 27 Jahre später ist die Aufregung abgeebbt und „American Psycho“ hat seinen Weg in die Popkultur gefunden. Obwohl er ein Geschöpf der 80er Jahre ist, treffen die vom Protagonisten Patrick Bateman verkörperten gesellschaftlichen Entwicklungen den modernen Zeitgeist. Bateman ist eine Ikone, ein Halloween-Kostüm. Höchste Zeit, ihn kennenzulernen.

Patrick Bateman verbirgt sein wahres Gesicht nicht. Er hat es nicht nötig, sich zu verstecken. Perfekt in der belanglosen Unpersönlichkeit seiner Existenz eingerichtet frönt er seinen abscheulichen Neigungen, ohne fürchten zu müssen, entdeckt zu werden. Er mordet. Er foltert. Die dünne Fassade, die seinen Wahnsinn von seinem Leben als erfolgreicher Banker an der Wall Street trennt, reicht aus, um sein Umfeld zu täuschen. Geblendet von seinem makellosen Körper, seinem teuren Haarschnitt, seiner vollendeten Garderobe und dekadenten Restaurantbesuchen vermutet niemand, was Pat Bateman in Wahrheit ist: ein Schlächter, ein Psychopath. Niemand ahnt, dass sich mitten unter ihnen ein Monster in der Sicherheit der Anonymität eingegraben hat…

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Verfasst von - 30. Oktober 2018 in Horror, Rezension

 

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Claudia Gray – A Thousand Pieces of You

Ein grundlegendes Konzept in der „Firebird“-Trilogie ist die romantische Annahme, dass gewisse Beziehungen vom Schicksal vorbestimmt sind. Einige Menschen begegnen sich in jeder Dimension, in jedem Universum. Claudia Gray entwickelte diese Idee 2012, während einer Autorenreise durch die USA und Australien. Sie fühlte sich, als würde sie jeden Tag in einer anderen Welt aufwachen. Ihr Team umgab sie aber natürlich trotzdem täglich und so begann sie mit dem Gedanken an Reisen in verschiedene Dimensionen zu spielen, in denen sich die gleichen Personen immer wieder über den Weg laufen. Dies war der Ausgangspunkt der „Firebird“-Trilogie, die ihren Anfang mit „A Thousand Pieces of You“ nimmt.

Sie wird ihn jagen. Wohin auch immer er flieht, Marguerite wird ihn finden. Und wenn sie ihn findet, wird sie ihn töten. Paul Markov verdient den Tod, denn er ermordete ihren Vater und stahl die vielleicht bedeutendste Erfindung der Menschheit. Gemeinsam entwickelten Marguerites Eltern, beide brillante Wissenschaftler, den Firebird: ein kleines Gerät, das das Bewusstsein auf Reisen in andere Dimensionen schickt. Niemand versteht, wie Paul, der an der Konstruktion des Firebird beteiligt war und den Marguerites Eltern wie einen Sohn behandelten, etwas so Furchtbares tun konnte. Jetzt springt er mithilfe des Firebird von Dimension zu Dimension. Von brennendem Hass getrieben entscheidet Marguerite impulsiv, ihn zu verfolgen. Wieder und wieder erwacht sie in einem anderen Ich, in einer anderen Marguerite, doch der Paul ihrer Dimension entwischt ihr ein ums andere Mal. Dafür trifft sie andere Pauls und beginnt, an seiner Schuld zu zweifeln. Könnte dieser sanfte junge Mann tatsächlich einen geliebten Menschen umbringen? Oder jagt Marguerite den Falschen?

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Jeff Zentner – The Serpent King

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Jeff Zentners Weg zur Literatur war – zumindest meiner Meinung nach – etwas unkonventionell. Als er zu schreiben begann, hatte er sich seinen Berufswunsch nämlich bereits erfüllt: er ist Musiker. Als Gitarrist veröffentlichte er fünf Alben und arbeitete unter anderem mit Iggy Pop. Darüber hinaus ist er als Songwriter aktiv. Ich habe in seine Musik reingehört. Ein bisschen zu melancholisch für meinen Geschmack, aber der Einfluss der Südstaaten klingt deutlich heraus. Fakt ist, Jeff Zentner ist gut genug, um von seiner Musik leben zu können. Den Entschluss, ein Buch für Jugendliche zu schreiben, fasste er durch seine Arbeit im Tennessee Teen Rock Camp und im Southern Girls Rock Camp. Ihn fasziniert dieser Lebensabschnitt und ihn fasziniert die Art und Weise, wie Jugendliche Kunst erleben, wie sie an den Kunstwerken festhalten, die sie lieben. Er wollte ein Ziel für diese Hingabe erschaffen. Heraus kam „The Serpent King“.

Dill leidet seit Jahren unter seinem vollen Namen: Dillard Wayne Early Jr. Es ist der Name seines Vaters. Er ist der Sohn des Schlangenpriesters, über den sich ganz Forrestville, Tennessee, das Maul zerreißt. Seit sein Vater im Gefängnis sitzt, begleiten Dill die Tuscheleien auf Schritt und Tritt, mehr als je zuvor. Ohne seine Freunde Lydia und Travis wäre sein Leben unerträglich. Doch da nun ihr letztes gemeinsames Schuljahr anbricht und Lydia danach in New York aufs College gehen möchte, muss sich er damit auseinandersetzen, dass ihre kleine verschworene Gemeinschaft ein Ablaufdatum hat. Während Lydia plant, die Welt zu erobern und ihre Zukunft herbeisehnt, weiß er nicht einmal, ob er eine Zukunft hat. Zerrissen zwischen den Verpflichtungen gegenüber seiner Familie und seinen eigenen Wünschen ist er wie paralysiert von der Aussicht auf Veränderung. Dill muss sich entscheiden: wird er dem Druck seiner Wurzeln nachgeben, oder sich Flügel wachsen lassen?

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Verfasst von - 23. November 2016 in Realistische Fiktion, Rezension, Young Adult

 

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Diandra Linnemann – Lilienschwester

2016-08-18 - Linnemann Lilienschwester

Im Februar 2016 erhielt ich eine E-Mail von der deutschen Fantasy-Autorin Diandra Linnemann, in der sie mir vorschlug, ihren Roman „Lilienschwester“ zu lesen und zu rezensieren. Die Kurzbeschreibung klang interessant, der Schreibstil der Leseprobe überzeugte mich. Das Buch landete auf meinem Kindle. In weiser Voraussicht hatte ich Diandra darauf vorbereitet, dass es eine Weile dauern könnte, bis ich mir ihren Roman vornehmen würde. Im August war es soweit.

Die 17-jährige Lilja ist eine starke junge Frau. Sie organisiert ihr Leben mit ihrem Vater fast im Alleingang. Nicht, dass sie eine Wahl hätte, denn ihr Vater ist Alkoholiker und kaum in der Lage, sich um seine Tochter zu kümmern. Sie ist es gewohnt, auf sich selbst gestellt zu sein. Umso schockierter ist Lilja, als ihr ein gutaussehender Fremder eines Abends unverhofft das Leben rettet. Leider hat ihr mysteriöser Retter nicht alle Tassen im Schrank. Er behauptet ernsthaft, sie sei die lang vermisste Prinzessin einer magischen Welt und er müsse sie dorthin zurückbringen. War ja klar, dass ausgerechnet sie an einen Verrückten gerät. Am folgenden Tag taucht er jedoch erneut genau im richtigen Augenblick auf, um sie vor einem weiteren Angriff zu bewahren. Lilja beginnt an ihrem Urteil zu zweifeln. Misstrauisch und etwas widerwillig lässt sie sich von dem Fremden entführen – und staunt nicht schlecht, als sie sich plötzlich tatsächlich in einer anderen Welt wiederfindet. Der größte Schreck steht ihr allerdings noch bevor: Lilja hat eine Zwillingsschwester, mit der sie um die Thronfolge konkurrieren muss…

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Verfasst von - 3. September 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Brian McClellan – The Autumn Republic

2016-07-07 - McClellan The Autumn Republic

Die monatelange Reise hinter feindlichen Linien, stets auf der Flucht vor den Kez, hat ein Ende. Feldmarschall Tamas und seine Pulvermagier sind wieder in Adro. Der Feldmarschall ahnt nicht, dass ihn in seiner Heimat unangenehme Überraschungen erwarten. Er plant, sich schnellstmöglich mit den verbliebenen Truppen Adros zu vereinigen, doch die Armee ist durch Verrat tief gespalten und wurde in eine desaströse Lage manövriert. Sein Sohn Taniel Two-shot ist gezwungen, sich vor seinen eigenen Kameraden in den Bergen zu verstecken. Seine einzige Verbündete ist Ka-Poel, deren fremdartige, beängstigende Magie den Gott Kresimir in Ketten legte. Nun befindet sich die Essenz des Gottes in den Händen einer jungen Frau, die rein instinktiv handelt. Taniel muss sie und ihre riskante Fracht unbeschadet nach Adro bringen, weit weg von den Kez, um zu verhindern, dass der Gott erneut erwacht und in den Krieg eingreift.
Währenddessen wird in Adros Hauptstadt Adopest die erste demokratische Wahl vorbereitet. Die Ernennung eines Ersten Ministers soll das Machtvakuum füllen, das Tamas‘ Putsch hinterließ. Einer der Kandidaten ist der undurchsichtige Lord Claremonte, dessen Geheimnisse Inspektor Adamat beunruhigen. Er ist überzeugt, dass Claremonte mehr ist, als er zu sein vorgibt und sein Wahlsieg katastrophale Folgen hätte.
Adro gleicht einem Pulverfass. Das Land steht am Scheideweg. Erwartet die Menschen eine Zukunft in Frieden und Freiheit oder eine Zukunft im Zeichen der Gewalt?

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Verfasst von - 29. Juli 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Tyrolin Puxty – Broken Dolls

2016-05-26 - Puxty Broken Dolls

„Broken Dolls“ ist der Debütroman der australischen Autorin Tyrolin Puxty. Puxty blickt auf einen bunten Lebenslauf zurück und war in ihrer Heimat vor der Veröffentlichung ihres Erstlings eine erfolgreiche Songwriterin. Auf Amazon erreichte „Broken Dolls“ Platz 1 der Bestsellerliste; mir begegnete das Buch allerdings bei Netgalley. Wie so oft auf dieser Plattform fiel es mir aufgrund des Covers ins Auge – der Klappentext besiegelte meine Entscheidung, mich zu bewerben. Die Idee des Romans klang frisch und originell; ich wollte die Geschichte dazu unbedingt kennenlernen.

Ella ist eine Puppe. Einst war sie wohl ein Mensch, doch nun lebt sie bereits seit Jahren auf dem Dachboden des Professors. Sie kann ihre Zeit verbringen, wie es ihr beliebt. Der Professor kümmert sich gut um sie. Nur nach draußen darf sie nicht. Es ist zu gefährlich. Ella könnte zerbrechen. Sie kann sich nicht entsinnen, jemals unglücklich gewesen zu sein. Es macht ihr nichts aus, eine Puppe zu sein – zumindest nicht, bis Lisa in ihr Leben tritt. Die wilde Gothic-Puppe ist völlig anders als Ella und eindeutig verrückt. Von der ersten Sekunde an spinnt sie haarsträubende Verschwörungstheorien; bezeichnet den Professor gar als ein Monster, das junge Mädchen entführt und in Puppen verwandelt, um seiner perversen Sammelleidenschaft zu frönen. Natürlich glaubt Ella diesen hanebüchenen Unsinn nicht. Der Professor ist ein guter Mann, davon ist sie fest überzeugt. Aber wieso antwortet er auf keine ihrer Fragen nach ihrer Vergangenheit? Was verschweigt er ihr? Als der Professor plant, Ellas beste Freundin, seine eigene Enkelin Gabby, ebenfalls in eine Puppe zu verwandeln, kann Ella nicht tatenlos zuschauen. Sie muss ihn aufhalten. Selbst wenn es bedeutet, sich den dunklen Geheimnissen ihres Lebens zu stellen.

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Brian McClellan – The Crimson Campaign

2016-02-29 - McClellan The Crimson Campaign

Nachdem Feldmarschall Tamas Adro vor der Kolonisierung durch die Kez bewahren konnte, ist der Konflikt der beiden Länder offen ausgebrochen. Es herrscht Krieg und Tamas kann kaum genug Truppen heranziehen, um sein Land zu verteidigen. Ein gewagter Plan ist die einzige Möglichkeit, den Kez einen empfindlichen Schlag zuzufügen. Doch Verrat zerstört jegliche Aussichten auf Erfolg. Tamas findet sich hinter den feindlichen Linien wieder, begleitet nur von einer Handvoll Soldaten und Pulvermagiern. Der Feldmarschall muss sich seinen Weg zurück nach Adro kämpfen, bevor die Kez seine Armee vollständig zurückdrängen.
Währenddessen setzt Inspektor Adamat in Adopest alles daran, seine Familie zu retten. Er will Lord Vetas zur Strecke bringen, findet jedoch heraus, dass Vetas nur eine Spielfigur in einer Verschwörung ist, die weiterreicht, als Adamat sich je auszumalen wagte.
Tamas‘ Sohn Taniel Two-Shot erholt sich von den Nachwirkungen seines Kampfes mit dem Gott Kresimir, als ihn die Nachricht erreicht, dass sein Vater für tot gehalten wird. Er begreift, dass er gebraucht wird und eilt unverzüglich an die Front, um seine Kameraden gegen die Kez zu unterstützen. Dort angekommen, muss er allerdings feststellen, dass er Kresimir keineswegs tötete. Der Gott lebt und verstärkt die Truppen der Kez mit dunkler, verdrehter Magie, während er nach Rache lechzt und langsam dem Wahnsinn verfällt.
Drei Männer, die für ihre Heimat kämpfen. Wird ihr Mut ausreichen, um Adros Zukunft zu sichern?

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Verfasst von - 8. April 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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