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Chloe Neill – Höllenbisse

Die Reihe „Chicagoland Vampires“ von Chloe Neill endet mit Band 13. Traurige Fans kann ich jedoch trösten – es wird eine Spin-Off-Reihe geben. Es ist zwar noch nicht bekannt, ob diese den deutschen Markt erreichen wird, doch zumindest erscheint der erste Band der „Heirs of Chicagoland“ voraussichtlich unter dem Titel „Wild Hunger“ im Juli 2018 in den USA. Nein, ich weiß nicht, um wen es gehen wird. Ich wäre schön dumm, würde ich nachsehen. Ich könnte mich heftig spoilern. Das möchte ich vermeiden, weil ich entschlossen bin, die letzten Bände der „Chicagoland Vampires“ wirklich zu genießen. „Höllenbisse“ ist Band 11, damit fehlen mir nur noch zwei, um die Reihe endlich abzuschließen.

Chicagos Vampire finden keine Ruhe. Nachdem Balthasar Ethan postalisch eröffnete, dass er noch immer am Leben ist, hält sich Ethans grausamer Erschaffer nun in Chicago auf, um einen teuflischen Plan zu verwirklichen. Überzeugt, dass Ethan ihn einst enttäuschte und verriet, beabsichtigt Balthasar, ihm alles zu nehmen, was ihm etwas bedeutet: seine Stadt, Haus Cadogan – und Merit, die gegen die Verzauberung des Meisters machtlos ist. Angreifbar und verletzlich wie nie zuvor muss sich Merit außerdem mit einer Bedrohung auseinandersetzen, die ihre Kompetenzen als Hüterin weit übersteigt. Es scheint, als habe sich eines der Vampirhäuser mit einer mafiösen Organisation eingelassen, die sich der Zirkel nennt und für ihre skrupellosen Machenschaften berüchtigt ist. Welches Interesse könnte das organisierte Verbrechen an Vampiren haben? Merit wird den Eindruck nicht los, dass die Aktivitäten des Zirkels und Balthasars Auftauchen zusammenhängen. Doch wie soll sie die Wahrheit aufdecken, ohne sich selbst, Ethan und ganz Chicago in Gefahr zu bringen?

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Ein Kommentar

Verfasst von - Juli 13, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Monthly Love: 5 Gründe Henry N. Brown zu lieben

Monthly Love

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich nehme heute zum ersten Mal an einer wunderbaren neuen Aktion von Friederike auf ihrem tollen Blog Friedelchens Bücherstube teil. Bei Monthly Love geht es darum, das Fangirl in mir die Kontrolle übernehmen zu lassen und ihm zu erlauben, einfach mal nach Herzenslust zu schwärmen, denn hier sollen einmal im Monat 5 Gründe aufgezählt werden, warum man ein bestimmtes Buch einfach lieben muss. HIER erfahrt ihr alles, was ihr über die Aktion wissen müsst und wie ihr teilnehmen könnt. Durch einen Klick aufs Bild gelangt ihr zum August-Sammelpost der Aktion.

Für diese erste Ausgabe von Monthly Love habe ich mich für ein Buch entschieden, das mein Herz in Stücke gerissen hat – nur, um es dann sofort wieder mit Unmengen Liebe zusammenzufügen. Mehrmals. Ganz selten trifft man auf ein Buch, von dem man fest überzeugt ist, dass es nur für einen selbst geschrieben wurde. Für mich ist dieses Buch genau so ein Fall.

„Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ von Anne Helene Bubenzer

Henry N. Brown

 

 

Henry N. Brown erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird, am 16. Juli 1921. So beginnt ein turbulentes Leben. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört.

 

 

Man muss „Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ einfach lieben, weil…

1. … es um einen Teddybären geht. Der Protagonist ist ein Teddy. Ein Teddy namens Henry N. Brown. Braucht es da noch Worte?

2. … Henry wundervoll ist. Er ist lebendig. Er kann sich nicht bewegen und auch nicht sprechen, aber er hat ein echtes Bewusstsein und bekommt alles mit. Das N. in seinem Vornamen bedeutet „Nearly“. Sein voller Name ist Henry „Nearly“ Brown, also Henry „Fast Braun“, weil sein Fell eben nicht richtig braun ist, sondern nur fast. Die Stelle auf seinem Bauch, über die die Menschen streicheln, wenn sie Trost brauchen, nennt er seinen „Trostpunkt“.

3. … dieses Buch die charmanteste, intimste und gefühlvollste Auseinandersetzung mit Weltgeschichte ist, die ich mir vorstellen kann. Es fokussiert die kleinen Schicksale und gibt ihnen ein Gesicht. In Zeiten des Krieges ist es so leicht, zu verallgemeinern und in allen Menschen nur das System für oder gegen das sie kämpfen zu sehen. Doch kann man jemanden noch als anonyme Entität betrachten, wenn man erlebt, wie er/sie einen kleinen Teddy an sein/ihr Herz drückt und ihm seine/ihre Sorgen, Ängste und Zweifel anvertraut? Ich konnte es nicht.

4. … Henry Menschen jeder Couleur tröstet. Für ihn gibt es weder Freund noch Feind (na ja, außer Katzen und Feuer vielleicht), sondern nur Menschen, die Trost brauchen. Natürlich schließt er einige Personen mehr ins Herz als andere, aber er unterscheidet nicht. Ob nun ein Soldat, der auf Seiten der Nazis kämpfen muss, ein kleiner französischer Junge, der mit ihm die tollsten Spiele spielt oder eine verzogene, verwöhnte Tochter reicher Menschen, die so einsam und unglücklich ist, dass sie niemanden (nicht mal einen Teddy) an sich heranlassen kann – Henry ist für sie da. Für sie alle. Er hört zu, wenn es sonst niemand tut.

5. … die Grundidee dieser Geschichte die Verschriftlichung eines Kindheitstraumes ist. Haben wir uns als Kinder nicht alle gewünscht, dass unsere Kuscheltiere, Puppen und Spielzeuge lebendig wären? Wollten wir nicht alle zurück gekuschelt werden? Haben wir uns nicht vorgestellt, was unsere Spielsachen wohl treiben, wenn wir nicht da sind? Ich muss alle diese Fragen mit einem JA beantworten und deswegen berührt mich Henrys Geschichte ganz tief in meiner Seele. Ich habe einen Lieblingsteddy. Eine Bärendame, deren Fell ebenfalls nicht ganz braun ist, sondern nur fast. Die ich bis heute zum Einschlafen im Arm halte (Na? Hättet ihr das gedacht?). Die Vorstellung, dass mein Teddy mich genauso liebt wie ich sie, dass sie alles mitbekommt und sich ihre Gedanken macht, obwohl sie sich nicht äußern kann, sprengt mir fast das Herz. Ein Teil von mir schöpft bis heute Hoffnung aus drei kleinen Wörtchen: was wäre, wenn?

Meiner Meinung nach machen diese fünf Gründe „Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ zu einem außergewöhnlichen, bezaubernden Buch. Falls ich euch damit jetzt noch nicht überzeugt habe, lasst mich eines sagen: niemand, wirklich niemand ist zu alt für diese Geschichte. Sie ist eine Hommage an die Liebe, die Hoffnung und an die Fantasie. Sie erinnert uns daran, das Kind in uns lebendig zu halten, zu lieben, zu umarmen und ab und zu an die Oberfläche treten zu lassen.

«Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.»
(Erich Kästner)

Eigentlich sollte ich diesen Beitrag nun vermutlich so stehen lassen, wegen des dramatischen Effekts. Aber ich gestehe, ich bin dann doch zu neugierig. Konnte ich euch für „Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ von Anne Helene Bubenzer begeistern und euch überzeugen, es zu lesen? Schreibt es mir in die Kommentare; ich freue mich auf jede einzelne Wortmeldung! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
4 Kommentare

Verfasst von - August 13, 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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