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Tiffanie DeBartolo – How to Kill a Rock Star

Tiffanie DeBartolo ist neben ihrer Karriere als Schriftstellerin und Filmproduzentin auch die Gründerin des Indie-Musiklabels Bright Antenna. Ihre Verbindung zur Musik prägte ihren Roman „How to Kill a Rock Star“. Als ich das Buch aufschlug, freute ich mich, dass auf der ersten Seite die Songs aufgelistet sind, die in der Geschichte eine Rolle spielen und nahm mir vor, mal reinzuhören. Leider musste ich feststellen, dass offenbar alle Songs rein fiktiv sind. Ich fühle mich veralbert. Ich hätte gern gewusst, wie der Soundtrack zu einem Buch klingt, das einen so starken Bezug zur Musik hat wie „How to Kill a Rock Star“.

Manche Menschen würden Eliza als besessen von Musik bezeichnen. Sie selbst… Nun gut, vielleicht ist sie besessen, aber diese Besessenheit öffnete ihr immerhin die Türen zur aufregenden Welt des Musikjournalismus. Jetzt lebt Eliza in New York und schreibt für ein angesagtes Magazin. Sie teilt sich eine Wohnung mit Paul, dem Sänger von Bananafish, der Band ihres Bruders Michael. Paul ist nicht nur verboten attraktiv, sondern auch ein musikalischer Virtuose. Seine Stimme berührt Eliza. Er versteht ihre wilde Leidenschaft für die Musik, fühlt und erlebt sie ebenso wie sie. Ihre Liebe entflammt heiß und machtvoll. Eliza fördert Pauls Karriere und keine sechs Monate nach ihrem Kennenlernen zieht Bananafish einen großen Plattendeal an Land. Doch mit dem Erfolg der Band entstehen Probleme, die das junge Paar nicht voraussehen konnte. Als Bananafish auf Tour gehen sollen, muss Eliza die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Ein Leben mit einem angehenden Rockstar ist eben weit weniger glamourös, als man meinen sollte.

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Ein Kommentar

Verfasst von - Juni 13, 2017 in Chic-Lit

 

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Nicholas Eames – Kings of the Wyld

Wisst ihr, wie ich auf „Kings of the Wyld“ von Nicholas Eames aufmerksam wurde? Auf dem Cover steht „The Boys Are Back In Town“. Ich dachte sofort an den berühmten Thin Lizzy – Song. Assoziationen von Sex, Drugs and Rock’n‘Roll schwirrten wild durch meinen Kopf und als ich las, dass die Geschichte von einer gealterten Söldnertruppe handelt, die sich auf eine letzte selbstmörderische Mission durch ein monsterverpestetes Land begibt, kannte ich kein Halten mehr. Ich bestellte das Buch, zählte die Stunden bis zu seinem Eintreffen, riss das Paket auf (vielleicht waren Zähne im Spiel) und begann die Lektüre, ohne auch nur daran zu denken, es auf meinen SuB zu legen.

Clay Cooper ist alt geworden. Seine Knie schmerzen, seine Blase treibt ihn peinlich oft aus dem Bett und er wird dafür bezahlt, tagein tagaus als Wache auf der Stadtmauer die Berge anzustarren. Früher, ja früher, war er ein Mitglied der besten und berüchtigtsten Söldnerbande im Heartwyld: Saga. Seite an Seite kämpfte er mit Gabriel, Arcandius Moog, Ganelon und Matrick Skulldrummer. Legenden, allesamt. Doch das ist so lange her, dass er sich nicht mehr erinnern kann, wie er all ihre irrwitzigen, mörderischen Abenteuer eigentlich überlebte. Die Erinnerung überfällt ihn eines Abends, als Gabriel persönlich auf seiner Türschwelle hockt. Sein alter Freund ist ein abgerissenes, verdrecktes Häufchen Elend. Vom Glamour vergangener Tage keine Spur. Verzweifelt bittet er Clay um Hilfe: seine Tochter Rose ist in der schwer belagerten Stadt Castia eingeschlossen. Castia wird nicht standhalten. Eine Rettungsmission wäre dumm, gefährlich, vollkommen aussichtslos – und genau Sagas Stil. Es ist Zeit, die Jungs zusammenzutrommeln, eine letzte Tour durch den Heartwyld zu unternehmen und dem Alter den Mittelfinger zu zeigen.

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9 Kommentare

Verfasst von - Juni 6, 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion findet wöchentlich bei Schlunzen-Bücher statt; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Sharps“ von K.J. Parker und befinde mich auf Seite 221 von 449.

Sharps

 

For the first time in nearly forty years, an uneasy truce has been called between two neighbouring kingdoms. The war has been long and brutal, fought over the usual things: resources, land, money…
Now, there is a chance for peace. Diplomatic talks have begun and with them, the games. Two teams of fencers represent their nations at this pivotal moment.
When the future of the world lies balanced on the point of a rapier, one misstep could mean ruin for all. Human nature being what it is, does peace really have a chance?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„‚Fine,‘ Suidas growled.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Hui war das schwer, nach „End of Days“ (Penryn & the End of Days #3) von Susan Ee eine neue Lektüre auszusuchen. Ich denke aber, mit „Sharps“ habe ich eine gute Wahl getroffen. Ich wollte ein erwachsenes Buch lesen, das weit weg von der YA-Literatur ist. Besser hätte ich es im Grunde gar nicht machen können.
„Sharps“ ist ein wirklich anspruchsvoller High Fantasy – Roman, sehr intelligent geschrieben und konstruiert. Ich glaube, mir ist noch nie eine epische Fantasywelt begegnet, die politisch und wirtschaftlich dermaßen detailliert durchdacht ist. Die Situation in den beiden Ländern Scheria und Permia ist höchst kompliziert. Soweit ich es verstanden habe, hat Scheria zwar durchaus eine Regierung, wird aber in Wahrheit von Banken regiert, weil die Bevölkerung der Regierung nach Jahrzehnten des Krieges nicht vertraut und diese recht entscheidungsunfähig wirkt. In Permia ist es vermutlich ähnlich, da das gesamte Land von der Förderung von Silber abhängig ist. Demzufolge sind es die Minenbesitzer, die das Land regieren. Wir haben also als Ausgangssituation zwei ehemals verfeindete Länder mit schwachen Regierungen, die der Wirtschaft nichts entgegen zu setzen haben. Ein Zyniker, wer da einen Bezug zu unserer Realität sieht… 😉 Nach 40 Jahren des Krieges soll die Tour des Fechtteams aus Scheria zur Völkerverständigung und Festigung des Friedens beitragen. Ich habe allerdings das Gefühl, dass die ganze Sache zum Himmel stinkt. Es gibt eine Menge Ungereimtheiten und schon die Tatsache, dass keine/r der FechterInnen wirklich freiwillig an der Tour teilnimmt, spricht Bände. Sie wurden alle mehr oder weniger erpresst. Der Titel des Buches bezieht sich auf die scharfen Klingen, mit denen sie in Permia kämpfen müssen, obwohl der Fechtsport in Scheria normalerweise mit beschichteten Klingen ausgeübt wird, die die SportlerInnen daher nicht verletzen können. Nur wusste das vorher niemand von ihnen. Sie werden von einem politischen Offiziellen begleitet, der ganz zufällig einst ein Oberst der Armee Scherias war, im Krieg gekämpft hat und darüber hinaus auch noch der Cousin so-und-so-vielten Grades eines hochrangigen Bankangestellten ist. Ich weiß zwar noch nicht, wohin K.J. Parker mit mir möchte, aber ich vermute, dass die ganze Fechttour nur ein Alibi für irgendeine politische, wirtschaftliche und/oder militärische Schweinerei ist.

4. Hast du schon Mal ein Buch gelesen, das du eigentlich nie lesen wolltest (nicht dein Genre, Klappentext spricht dich nicht an), es dann aber doch getan hast, weil „jeder“ so begeistert von diesem Buch war?

Durchaus, allerdings nicht oft. Spontan fallen mir nur drei Beispiele ein: die Legend-Trilogie von Marie Lu, die Reihe The Mortal Instruments von Cassandra Clare und prinzipiell alles von Stephen King.
„Legend“ (Rezension: HIER) ist mir lange bevor ich mich dazu entschieden habe, es zu lesen, das erste Mal auf Amazon begegnet. Da hatte ich noch keinen Blog, war nicht bei Goodreads angemeldet und überhaupt hatte ich keine Ahnung, wie viele Möglichkeiten das gute alte Internet einem Bücherwurm bietet. Ich musste mich also auf die Rezensionen auf Amazon verlassen, die zu dieser Zeit ziemlich gemischt waren. Ich erinnere mich, dass ich eine gelesen habe, in der sich der/die RezensentIn darüber beschwert hat, wie unrealistisch die ganze Kletterei sei und dass die Grundstory einfach flach ist. Ich entschied mich dagegen, das Buch zu lesen. Dann begann der Hype, alle waren dermaßen begeistert. Und ich dachte „Man, das muss doch einen Grund haben“. Dieser Gedanke führte dann schnell zu „Ach, was soll’s“. 😀 Heute bin ich sehr froh, dass ich mich habe verführen lassen, denn mir hat die Trilogie ausnehmend gut gefallen.
Um den ersten Band der Mortal Instruments, „City of Bones“ (Rezension: HIER), bin ich sehr lange herum geschlichen, tendierte aber fast ebenso lange eher dazu, ihn nicht zu lesen. Ich kann heute nicht mehr vollständig nachvollziehen, warum ich mich dann doch dafür entschied, bin mir aber sicher, dass das Erscheinen des Films eine wichtige Rolle spielte. Ich wollte die Verfilmung sehen, musste dafür aber unbedingt vorher das Buch lesen. Der Hype bestand ja bereits, also warf ich meine Zweifel hinsichtlich der vielen Klischees, die ich befürchtete, einfach über Bord und vertraute darauf, dass sich so viele begeisterte LeserInnen nicht irren könnten. Nun ja. Meine Befürchtungen waren durchaus begründet und letztendlich habe ich die Reihe nach dem zweiten Band abgebrochen. Ich bereue trotzdem nicht, dass ich dem Hype und Film nachgegeben habe.
Meine Beziehung zu Stephen King war sehr lange von Vorurteilen geprägt. Ich war jahrelang fest überzeugt, dass jemand, der so schnell so viel schreibt, gar nicht gut schreiben könne. Es erschien mir unmöglich, dass King ein guter Schriftsteller sein sollte. Meine Mutter hingegen mochte King schon so lange, wie ich mich erinnern kann. „ES“ stand Jahr um Jahr im Wohnzimmer auf Augenhöhe im Bücherregal und grinste mich an. Obwohl ich mich weigerte, das Buch zu lesen, zog es meine Augen nahezu magisch an (das ist übrigens bis heute so). Ich wusste, worum es darin ging, weil Mama mir die Geschichte im Groben erzählt hatte. Ich wusste auch, dass das Monster häufig als Clown auftrat, was meinen Entschluss, es nicht zu lesen, nur noch weiter festigte, denn ich habe schreckliche Angst vor Clowns. Außerdem hatte sie mir auch erzählt, dass ihr „ES“ Albträume beschert hatte. Kurz: ich war fest überzeugt, es niemals zu lesen. Als ich älter wurde, wurde mir jedoch irgendwann bewusst, dass „ES““ eines DER großen Werke von King ist, die alle Welt großartig findet. Gruselig, ja, aber eben auch hoch gelobt und von seinen Fans geliebt. Ich begann, an meinem eigenen Entschluss zu zweifeln. Wann immer ich mit jemandem sprach, der/die Romane von King gelesen hatte, hörte ich ausschließlich Lob. Das musste irgendwie begründet sein und eigentlich war ich ja auch kein kleines Kind mehr. Ich schätzte das Risiko, dass ich von einem Buch Albträume bekommen könnte, immer geringer ein und eines schönen Tages war es dann soweit: ich lieh mir „ES“ von meiner Mutter aus. Ohne die Begeisterung, die an mich herangetragen wurde, hätte ich das vermutlich niemals getan. Jetzt im Nachhinein sehe ich, wie dumm es war, Stephen King aufgrund von Vorurteilen keine Chance einräumen zu wollen. Er schreibt großartig. „ES“ hat mir zwar tatsächlich solche Angst eingejagt, dass ich Albträume hatte, aber es ist auch ein fabelhaftes Buch. Trotzdem möchte ich es nicht hier haben. Meine Mutter hat es mir angeboten, aber ich bin der Meinung, dass ich ein Buch, vor dem ich mich so sehr gefürchtet habe, nicht in meiner Wohnung haben sollte. Das mag übertrieben klingen, doch ich bin besorgt, dass die Nähe zu dem Buch weitere Albträume auslösen könnte. Das muss wirklich nicht sein. Man muss ja nichts riskieren. 😉

Was lest ihr im Moment? Hat euch ein Hype schon einmal verführt, ein Buch zu lesen, das ihr eigentlich nie lesen wolltet?

Ich freue mich wie üblich sehr auf eure Geschichten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Dienstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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