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Laurell K. Hamilton – Blue Moon

Rezensionsheader Blue Moon

Eines der wichtigsten Ereignisse in der Biografie von Anita Blake ist der Tod ihrer Mutter bei einem Autounfall, als sie 8 Jahre alt war. Dieses Schlüsselerlebnis ist kein Zufall und nicht rein fiktiv. Die Autorin Laurell K. Hamilton schöpfte hierfür aus ihrer eigenen Vergangenheit. Ihre Mutter Suzie Klein starb 1969 ebenfalls bei einem Autounfall. Hamilton war damals erst 6 Jahre alt. Sie wuchs deshalb bei ihren Großeltern auf. Ihre Großmutter war eine starke Frau, die Hamiltons Bewusstsein für das Übernatürliche früh prägte. Sie glaubte felsenfest an Geister, schwor, selbst Geister gesehen zu haben und erzählte ihrer Enkelin Geistergeschichten. Mit diesem Wissen finde ich es naheliegend, dass Anita Blake eine Nekromantin ist, die mit den Toten kommunizieren kann. Ob Hamiltons Großmutter ihr wohl auch Geschichten über Werwölfe erzählte? Diese stehen im achten Band „Blue Moon“ erneut im Fokus.

Anrufe mitten in der Nacht bedeuten für Anita Blake selten gute Nachrichten. Normalerweise wird sie von der Polizei von St. Louis an einen Tatort gerufen. Dieses Mal ist die Angelegenheit allerdings persönlich. Richard wurde in Tennessee festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, eine junge Frau vergewaltigt zu haben. Selbstverständlich sind diese Anschuldigungen lächerlich. Begleitet von ihren Werleoparden und Mitgliedern des Thronos Rokke – Rudels reist sie nach Myerton, wo Richard die örtliche Trollpopulation studieren wollte. Dort angekommen zeigt sich, dass es sich nicht um ein Missverständnis handelt. Richard wurde hereingelegt. Anita muss herausfinden, wer ihm die Vergewaltigung anhängte und wieso man ihn loswerden will – und zwar schnell, denn bald ist Vollmond…

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Jeff Zentner – The Serpent King

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Jeff Zentners Weg zur Literatur war – zumindest meiner Meinung nach – etwas unkonventionell. Als er zu schreiben begann, hatte er sich seinen Berufswunsch nämlich bereits erfüllt: er ist Musiker. Als Gitarrist veröffentlichte er fünf Alben und arbeitete unter anderem mit Iggy Pop. Darüber hinaus ist er als Songwriter aktiv. Ich habe in seine Musik reingehört. Ein bisschen zu melancholisch für meinen Geschmack, aber der Einfluss der Südstaaten klingt deutlich heraus. Fakt ist, Jeff Zentner ist gut genug, um von seiner Musik leben zu können. Den Entschluss, ein Buch für Jugendliche zu schreiben, fasste er durch seine Arbeit im Tennessee Teen Rock Camp und im Southern Girls Rock Camp. Ihn fasziniert dieser Lebensabschnitt und ihn fasziniert die Art und Weise, wie Jugendliche Kunst erleben, wie sie an den Kunstwerken festhalten, die sie lieben. Er wollte ein Ziel für diese Hingabe erschaffen. Heraus kam „The Serpent King“.

Dill leidet seit Jahren unter seinem vollen Namen: Dillard Wayne Early Jr. Es ist der Name seines Vaters. Er ist der Sohn des Schlangenpriesters, über den sich ganz Forrestville, Tennessee, das Maul zerreißt. Seit sein Vater im Gefängnis sitzt, begleiten Dill die Tuscheleien auf Schritt und Tritt, mehr als je zuvor. Ohne seine Freunde Lydia und Travis wäre sein Leben unerträglich. Doch da nun ihr letztes gemeinsames Schuljahr anbricht und Lydia danach in New York aufs College gehen möchte, muss sich er damit auseinandersetzen, dass ihre kleine verschworene Gemeinschaft ein Ablaufdatum hat. Während Lydia plant, die Welt zu erobern und ihre Zukunft herbeisehnt, weiß er nicht einmal, ob er eine Zukunft hat. Zerrissen zwischen den Verpflichtungen gegenüber seiner Familie und seinen eigenen Wünschen ist er wie paralysiert von der Aussicht auf Veränderung. Dill muss sich entscheiden: wird er dem Druck seiner Wurzeln nachgeben, oder sich Flügel wachsen lassen?

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Verfasst von - 23. November 2016 in Realistische Fiktion, Rezension, Young Adult

 

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08. 01. 2015 – Mein Westpaket

Guten Morgen ihr Lieben,
die Mauer steht zwar schon lange nicht mehr, aber ein Westpaket kann man ja trotzdem noch bekommen. 😉
Ich habe meins gestern bekommen, als ich endlich genug Motivation aufbringen konnte, zur Post zu watscheln:

USA-Paket

Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, aber als ich den kleinen grünen Aufkleber sah, wusste ich direkt Bescheid. Der stammt nämlich vom Zoll und besagt, dass ich nicht hin muss, um ihnen zu erklären, was in dem Päckchen drin ist.

Zollaufkleber

Aber woher stammt mein Westpaket eigentlich, wenn der Zoll einen Blick darauf geworfen hat?
Anfang September habe ich an dem Geburtstagsgewinnspiel auf Roberts Blog 101 Books teilgenommen. Gewinnen war nie die Absicht, ich fand die Frage nur einfach witzig, die es zu beantworten galt: Welches Buch ist das schlechteste, das du je gelesen hast?
Aus über 100 Antworten loste Robert vier Gewinner aus, die sich jeweils ein Buch aus der Times Bestenliste (Schaut mal HIER vorbei für mehr Infos!) aussuchen durften, durch die er sich ja seit einigen Jahren liest. Tja, die Glücksfee hatte an diesem Tag offenbar Mitleid mit mir, denn eines der Lose spukte meinen Namen aus. 😀
Ich war sehr aufgeregt deswegen, weil Robert in Nashville, Tennessee lebt. Wann bekommt man schon mal ein Buch extra aus den USA zugeschickt? Als die Mail mit der Info kam, dass ich gewonnen hatte, habe ich Robert trotzdem noch anboten, das Ganze zu canceln, weil er ja sicher nicht damit gerechnet hatte, ein Paket nach Deutschland schicken zu müssen. Er bestand allerdings darauf und zauberte mir damit ein dickes Grinsen ins Gesicht. Jetzt hieß es warten. Und warten. Und warten. Anfang letzten Monats kam Robert dann endlich dazu, mein Buch zu verschicken. 🙂

USA Paket offen

Jetzt habe ich euch aber immer noch nicht verraten, für welches Buch ich mich entschieden habe. Es war „The Great Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald. Warum ausgerechnet dieses? Vor Jahren sollte ich diesen Roman für die Schule lesen. Ich war aber damals noch nicht bereit dafür und konnte nichts mit der Geschichte anfangen. Ich erinnere mich an so gut wie nichts mehr. Ende 2013 sprach dann mein Dozent für amerikanische Literatur über das Buch, wodurch es erneut auf meinem Radar auftauchte. Es ist große Literatur, Weltliteratur, geschrieben von einem höchst komplizierten Mann. Also nahm ich mir vor, es noch einmal zu lesen.

Great Gatsby

Da ich dieses Jahr sowieso vor habe, ein paar mehr Klassiker zu lesen, kommt mir mein Gewinn sehr gelegen. Vielen vielen Dank Robert, ich freue mich wahnsinnig über dieses Buch! 😀

Thank You Robert!

Habt ihr „The Great Gatsby“ bereits gelesen?

Oder ist es eines der Bücher, die ihr immer lesen wolltet, zu dessen Lektüre ihr aber bis heute noch nicht gekommen seid? Habt ihr schon einmal gelogen und behauptet, ihr hättet es gelesen, obwohl das nicht stimmt? War es für euch ebenfalls Schullektüre?

Erzählt mir von euren Erfahrungen mit F. Scott Fitzeralds Meisterwerk! Ich freue mich wie üblich auf eure Geschichten und Kommentare! 🙂

Alles Liebe,
Elli

 
 

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