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Nicholas Eames – Bloody Rose

Rezensionsheader Bloody Rose

„The Band“ von Nicholas Eames ist keine traditionell fortlaufende Buchreihe. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und erzählt eine eigenständige Geschichte. Was sie dennoch verbindet, neben Setting und wiederkehrenden Charakteren, ist das Thema Musik. Die ursprüngliche Idee, High Fantasy und Rock zu kombinieren, überfiel Eames, während er inspiriert von „Ready Player One“ die Band Rush hörte, die in ihrem 70er Jahre Progressive Rock fantastische Motive verarbeitete. Er drehte den Spieß um und schrieb „Kings of the Wyld“ – ein hervorragender High Fantasy – Roman und eine Liebeserklärung an Rockbands der 70er wie Led Zeppelin oder Pink Floyd. Der zweite Band „Bloody Rose“ brauchte demzufolge ebenfalls einen Bezug zur Musik. Eames entschied sich für 80er Jahre Rock. Denkt an Guns N‘ Roses, Journey und natürlich Cyndi Lauper, denn Girls just want to have fun!

Tam wird sterben. Vor Langeweile. Wenn sie nicht bald aus Ardburg rauskommt, wird sie eingehen und einfach vertrocknen, vollkommen egal, wie vielen berühmten Söldnerbanden sie im Cornerstone Bier serviert. Wie gern würde sie dazugehören, Abenteuer erleben, in den Arenen stehen, Jungfrauen retten. Ein Mädchen braucht Spaß! Deshalb überlegt sie nicht lange, als sich ihr eine einmalige Chance bietet. Fable ist in der Stadt! Bloody Rose und ihre Bande suchen einen neuen Barden, weil der letzte… nun ja, mit Söldnern zu reisen ist eben gefährlich. Tam schnappt sich ihre Laute, beweist, dass sie das musikalische Talent ihrer Mutter erbte und ist plötzlich Mitglied der populärsten Bande im ganzen Heartwyld! Sie kann ihr Glück kaum fassen. Kopfüber stürzt sie sich in das aufregende Leben einer Monsterjägerin – und muss feststellen, dass die Realität weit weniger glamourös ist als all die Lieder behaupten…

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Verfasst von - 21. Mai 2019 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Christina Henry – Alice

„Alice im Wunderland“ ist eine der Geschichten meines Lebens. Der Klassiker von Lewis Carroll begleitet mich, seit ich ein kleines Mädchen war. Ich besaß sie als Hörbuch auf Schallplatte und die 1951er Disney-Verfilmung auf Videokassette. Selbstverständlich habe ich auch die modernen Filme mit Johnny Depp gesehen. Mit meinem Tätowierer arbeite ich aktuell an meinem großen Waden-Tattoo, das die Grinsekatze, Herrn Knauf und den verwirrenden Wegweiser-Baum enthält. Die Geschichte fasziniert mich wie kaum eine zweite. Als ich erfuhr, dass die Autorin Christina Henry eine Adaption namens „Alice“ geschrieben hatte, war ich sofort Feuer und Flamme, weil das Buch die berühmte Protagonistin in einer prekären Rolle zeigt: als Insassin einer Psychiatrie.

In einem Krankenhaus in der Altstadt, hinter dicken Backsteinmauern, vegetiert eine junge Frau in einer Zelle vor sich hin. Sie wurde eingesperrt, weil sie blutüberströmt eine verrückte Geschichte von einem Kaninchen und einer Tee-Party erzählte. Ihr Name lautet Alice. Seit 10 Jahren ist die Anstalt ihre Herberge. Ihr einziger Gefährte ist ihr Zellennachbar Hatcher. Alice weiß, dass sie niemals entlassen werden wird. Sie ist kaputt, beschädigt. Erst als in den Tiefen der Anstalt ein verheerendes Feuer ausbricht, eröffnet sich ihr und Hatcher ein Weg in die Freiheit. Aber sie sind nicht die einzigen, die den Flammen entkommen. Das Feuer befreit eine entsetzliche Kreatur, die hungrig und wahllos tötet. Alice und Hatcher müssen sie aufhalten. Sie steigen in die dunkelsten, gefährlichsten Orte der Altstadt hinab, doch je näher sie ihrem Ziel kommen, desto näher kommen sie auch der Wahrheit über Alice‘ Vergangenheit – und dem Mann, der sie noch immer als sein Eigentum betrachtet…

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Verfasst von - 25. April 2019 in Fantasy, Märchen, Rezension

 

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Tochi Onyebuchi – Beasts Made of Night

Tochi Onyebuchis Leben ist ein Spagat zwischen seinem Beruf als Anwalt für Bürgerrecht und seinen Bemühungen als Autor. Beide Karrierezweige verfolgt der US-Amerikaner nigerianischer Herkunft mit beeindruckender Professionalität. Er verfügt über Abschlüsse aus Yale, der Columbia Law School und der NYU. Seine Kurzgeschichten und Novellen erschienen in Asimov’s Science Fiction, im Nowhere Magazine und in der Anthologie Panverse Three. „Beasts Made of Night“ ist sein Debütroman, ein Traum, den er sich nach 15 Jahren harter Arbeit erfüllte und der Gerüchten zufolge der Auftakt einer umfangreichen, gleichnamigen Saga sein wird.

Der 17-jährige Taj ist ein Aki, ein Sündenfresser. Sein Körper ist übersäht mit Tattoos, die beweisen, wie viele Sünden-Bestien er erschlug. Diese Manifestationen der Sünde, hervorgerufen durch einen Magier, können zwar getötet werden, erscheinen anschließend jedoch auf der Haut des Aki, während die Schuld der Tat auf den Sündenfresser übergeht. Die meisten Aki verfallen eines Tages dem Wahnsinn. Taj weiß, dass er irgendwann den Preis für sein Talent bezahlen muss, doch noch gilt er als der beste Aki in ganz Kos. Leider ist seine Reputation wertlos, da seinesgleichen als verdorben geächtet werden. Niemand möchte zugeben, die Dienste eines Sündenfressers zu benötigen, schon gar nicht die königliche Familie. Als Taj in den Palast bestellt wird, um den König selbst von einer Sünde zu befreien, ahnt er nicht, dass er in eine abscheuliche Intrige hineingezogen wird, die nicht nur die Beseitigung aller Aki zum Ziel hat, sondern auch Kos zerstören soll. Taj muss handeln. Kann er den Wahnsinn, der bereits in ihm wütet, lange genug zurückhalten, um seine Freunde und ganz Kos zu retten?

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Verfasst von - 14. März 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension, Young Adult

 

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Julia Karr – XVI

„XVI“

XVI

Reihe: XVI #1

Autor: Julia Karr

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 325 Seiten

Verlag: Speak

Sprache: Englisch

ISBN: 0142417718

Genre: Science Fiction > Dystopie > Young Adult

ausgelesen am: 20.01.2014

Bewertung:

Mit „XVI“ von Julia Karr schließe ich endlich meine ABC-Challenge 2014/15 ab. „XVI“ ist mein Buch mit „X“ zu Beginn des Titels. Ich habe es gefunden, indem ich in den Bücherregalen meiner Freunde bei Goodreads rumgeschnüffelt habe. Bei wem genau ich fündig wurde, weiß ich leider nicht mehr (ich hätte es aufschreiben sollen), aber wer auch immer es war, Danke! 🙂 Ich kannte weder die Autorin, noch den Roman an sich, doch der Klappentext ließ auf eine interessante YA-Dystopie schließen. Über die Autorin Julia Karr ist nicht viel bekannt; „XVI“ ist ihr Erstling, den es übrigens auch auf Deutsch gibt.

Nina Oberon erwartet ihren 16. Geburtstag mit Sorge, denn wie alle anderen Mädchen auch erhält sie an diesem Tag das staatlich vorgeschriebene XVI-Tattoo, das aller Welt zeigt, dass sie nun sexuell aktiv sein darf. Nina hat Angst davor, sie ist kein sex-teen wie ihre beste Freundin Sandy. Sie weiß genau, dass das theoretisch schützende Tattoo wie eine Einladung wirkt und Männer dazu animiert, ihr Dinge gegen ihren Willen anzutun. Damit nicht genug, wird Ninas Leben von einem Moment auf den anderen brutal auf den Kopf gestellt. Ihre Mutter wird überfallen; mit ihrem letzten Atemzug offenbart sie Nina, dass alles, was sie bisher glaubte, eine Lüge war. Nina muss die Wahrheit herausfinden und bringt damit sich und ihre kleine Schwester Dee in Gefahr. Doch dann trifft sie auf den gutaussehenden Sal, der mehr über Ninas Vergangenheit zu wissen scheint als sie selbst…

Schade. „XVI“ hätte sehr gut sein können, denn die Idee dahinter ist fabelhaft. Leider reichte diese Idee nicht aus, um mich zu überzeugen. Ich bin enttäuscht, weil die Dystopie haufenweise unnötige Lücken aufweist. In meinen Augen war Julia Karr viel zu abgelenkt von Ninas privatem Schicksal und vernachlässigte den Aufbau ihrer Zukunftsvision und die Brisanz des zugrundeliegenden, existenziellen Konflikts.
Alle Mädchen werden im Alter von 16 tätowiert, um sexuelle Bereitschaft zu signalisieren. So weit, so gut; die Gefahren, die einhergehen, liegen auf der Hand. Welcher Zweck damit verfolgt wird, wird jedoch nie erklärt, ebenso wenig wie die allgemeinen Hintergründe der Dystopie. Karr beschreibt oberflächlich eine repressive Regierung, die junge Mädchen extrem sexualisiert, arbeitet diesen Ansatz aber nicht konsequent aus. Werden die „sex-teens“ erwachsen, scheint der sexuelle Druck nachzulassen – unwahrscheinlich, da ein ganzer Wirtschaftszweig auf Sex spezialisiert ist und Frauen kaum Rechte haben.
Nina als Protagonistin und Ich-Erzählerin lud mich nicht wirklich zur Identifizierung ein. Sie ist sympathisch, das muss ich ihr lassen, aber dass Karr ständig betonte, wie anders sie doch ist, nervte mich, weil es nicht natürlich wirkte. Es war, als hätte Nina ihr „anders sein“ vor Jahren einmal auswendig gelernt und dann so oft wiederholt, dass es völlig seine Bedeutung verlor, wie ein sinnfreies Mantra. Einerseits hat sie panische Angst davor, genau wie alle anderen sex-teens zu sein, andererseits ist ihre Beziehung zu Sal überaus klischeebeladen. Es passt vorne und hinten nicht zusammen.
Dieser Eindruck pflanzt sich auch in anderen Punkten fort. Julia Karr wollte ihren LeserInnen unbedingt vermitteln, dass sich Nina und ihre Mutter Ginnie nahestanden – warum nennt Nina sie dann beim Vornamen? Auch Karrs Darstellung von und Ninas Umgang mit ihrer kleinen Schwester Dee ist purer Quatsch. Ninas Stiefvater Ed, Dees Vater, verprügelte Ginnie jahrelang. Jahrelang hatte sie Blutergüsse, blaue Flecken und gebrochene Knochen. Mir kann niemand erzählen, dass Dee das nicht mitbekommen hätte. Sie ist ein 11-jähriges Kind, aber nicht blind, taub oder dumm. Es ist lächerlich, dass Dee angeblich keine Ahnung hat, wie ihr Vater wirklich ist und es ist ebenso lächerlich, dass Nina sich beharrlich weigert, sie darüber aufzuklären. Wie gesagt, das Mädchen ist 11, keine vier Jahre alt und Ed ist offenbar gefährlich; Nina geht sehenden Auges das Risiko ein, dass er Dee etwas antut, nur um ihr Seelenheil nicht zu gefährden. Bullshit.
Es gibt noch eine weitere Beziehung, in der sich Nina durch kolossales Nichtstun auszeichnet: ihre Freundschaft zu Sandy. Mal davon abgesehen, dass Sandy der Gipfel der Dämlichkeit und Naivität ist, lässt Nina sie ungebremst in ihr Verderben rennen – und das soll ihre beste Freundin sein? Wenn das stimmt, bin ich froh, dass es niemanden in meinem Bekanntenkreis gibt, der/die so ist wie Nina.

„XVI“ war eine herbe Enttäuschung. Unlogische Handlungsabläufe, null Atmosphäre, stereotype Charaktere und das zarte Gefühl, dass eigentlich nicht wirklich etwas passiert. Der Horizont der Geschichte beschränkt sich ausschließlich auf Nina und ihre Freunde, alles, was darüber hinausgeht, bleibt im Dunkeln. Ich wollte das Buch ja wirklich mögen und habe mir Mühe gegeben, aber tatsächlich musste ich die Bewertung im Nachhinein zweimal nach unten korrigieren, weil es einfach NICHT GUT ist. Da nutzt auch mein guter Wille nichts mehr. Was als interessante Idee begann und mich anfangs sehr neugierig machte, wurde von Julia Karr dermaßen schludrig, kurzsichtig und inkonsequent umgesetzt, dass sie damit in meinen Augen alles ruinierte. Ich werde die Fortsetzung „Truth“ nicht lesen und möchte euch von „XVI“ abraten. Eine tolle Idee ist, wird sie nicht zur Entfaltung gebracht, eben auch nichts weiter als eine Idee.

 
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Verfasst von - 28. Januar 2015 in Dystopie, Science Fiction, Young Adult

 

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20. 01. 2015 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂
Heute ist Dienstag und wie bereits angekündigt nehme ich mir trotz der Präsentation morgen die Zeit, bei Gemeinsam Lesen mitzumachen! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut, die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „XVI“ von Julia Karr und befinde mich auf Seite 246.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„That other house“ – Sal pointed behind the log home to a smaller version of it – „is where Grindy and Mobley live.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Also ein 5-Sterne-Buch ist „XVI“ nicht und für 4 Sterne wird es sich noch ziemlich anstrengen müssen. Es ist ganz nett, weist die typischen YA-Dystopie-Zutaten auf: eine repressive Regierung, eine radikale Widerstandsbewegung und mittendrin ein junges Mädchen, dessen privates Schicksal sowohl die LeserInnen als auch die Autorin davon ablenkt, dass es im Grunde um einen viel größeren, existenziellen Konflikt geht.
Die Idee des XVI-Tattoos finde ich wirklich grandios, nur leider sieht es so aus, als hätte Julia Karr das System dahinter nicht vollständig durchdacht. Ich verstehe nach 3/4 immer noch nicht ganz, was die Regierung damit eigentlich bezweckt. Auch hat sie bisher noch nicht das volle Potential dieser Idee ausgeschöpft. Durch dieses obligatorische Tattoo werden (junge) Frauen massiv sexualisiert, aber Julia Karr zieht diesen Ansatz nicht konsequent durch. Teenager-Mädels werden als „sex-teens“ bezeichnet und dazu ermuntert, ab ihrem 16. Geburtstag ein aktives Sexualleben zu entwickeln, doch für erwachsene Frauen scheint das nicht mehr zu gelten. Man sollte meinen, in einer Gesellschaft, in der häufiger Sex erwünscht ist und Frauen wenig Chancen haben, anders zu leben, weil sie wenige Rechte haben, gibt es eine ganze Sex-Industrie, die auf alle Altersklassen abzielt. Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, wie es den Mädchen ergeht, wenn sie erwachsen werden. Kein Hinweis auf Prostitution, keine Andeutung bezüglich der Häufigkeit von Vergewaltigungen und/oder ungewollten Schwangerschaften, nicht mal eine Erklärung potentieller Abtreibungsgesetze. Das ist mir zu wenig. Nina ist ja eine sympathische Protagonistin, aber Karr fokussiert sie für meine Begriffe zu stark und widmet ihrer Dystopie dafür zu wenig Aufmerksamkeit.
Außerdem muss ich mal über den Namen des männlichen Protagonisten meckern. Wie kam Julia Karr bitte auf den Trichter, den Jungen „Sal“ zu nennen?! Sal, so heißen kleine Männer mittleren Alters mit zurückgehendem Haaransatz, aber doch nicht der ach-so-heiße Hauptcharakter einer Jugend-Dystopie.

4. Was ist neben dem Lesen euer größtes Hobby?

Das ist tatsächlich das Bloggen. Es gibt natürlich auch viele andere Dinge, die ich gern tue: ich gehe gern raus, ich verbringe gern Zeit mit meinen Liebsten, ich zocke gern und schaue mir gern Filme und vor allem Serien an. Aber für keine dieser Aktivitäten opfere ich so viel Zeit wie für das Führen meines Blogs. Es ist viel Arbeit, regelmäßig Beiträge zu schreiben und zu konzipieren, weil da so viel mit dran hängt. Wenn ich bedenke, wie lange ich nun schon an der Auswertung der Bestenlisten sitze, könnte ich mich selbst dafür ohrfeigen, dass ich entschieden habe, eine Statistik zu erstellen. Im Augenblick hängt es ganz massiv an der Visualisierung, weil ich noch keine Möglichkeit gefunden habe, diese so umzusetzen, wie ich sie eigentlich gern haben möchte.
Ich plane ja darüber hinaus einen Beitrag zur Rolle der weiblichen Heldin in Urban Fantasy – Romanen. Ich habe bereits Literatur zu diesem Thema gefunden und auch einen Teil gelesen, doch so ein Post erfordert eben eine detaillierte Recherche und Vorbereitung.
Aber ich will nicht jammern, denn ich tue das ja alles freiwillig. Es macht mir Spaß, mich mit euch auszutauschen und ich bin bis heute sehr froh darüber, dass mir die Idee für einen Blog kam. 😉

Was lest ihr im Moment? Womit verbringt ihr die meiste Zeit neben dem Lesen?

Ich freue mich wie üblich auf eure Meinungen und Kommentare! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 20. Januar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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11. 08. 2014 – Montagsfrage: Literarische Tattoos?

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Die Montagsfrage der Woche von Nina aka Libromanie beschäftigt sich heute mit einem Thema, das mir sehr liegt. Sie lautet folgendermaßen:

Was hältst du von literarischen Tattoos?

Tätowierungen sind etwas Wunderbares. Sie verschaffen mir die Möglichkeit, mein Inneres nach Außen zu tragen. Ich habe vor ziemlich genau 10 Jahren damit angefangen und jetzt kommt jedes Jahr mindestens eins dazu. Ich habe kein so eindeutiges literarisches Tattoo wie Nina, die das Zeichen der Heiligtümer des Todes auf dem Unterarm verewigt hat. Doch meine Liebe zu Büchern inspirierte mich trotzdem zu einem Motiv, das mit dem Lesen zu tun hat:

Wortmagie-Tattoo

Das ist die Innenseite meines rechten Oberarms. Wann immer ich den Arm hebe, können alle meine Leidenschaft deutlich sehen. Falls ihr es nicht lesen könnt: die Buchrücken ergeben gemeinsam das Wort „Wortmagie“. Ganz ruhig, das Tattoo war vor dem Blog da. 😀 Ich denke, die Bedeutung muss ich euch nicht erklären.
Ende des Monats habe ich wieder einen Termin bei meinem Nadelschwinger. Dieses Mal geht es meiner noch viel zu nackten rechten Wade an den Kragen. Das Motiv wird eine Mischung aus „Alice im Wunderland“ und „Peter Pan“, in Disney – Ausführung. Die beiden Romane enthalten Botschaften, an die ich mich mein Leben lang erinnern möchte. Das heißt, dieses Tattoo wird einen eindeutigen literarischen Bezug haben und das beantwortet dann wohl auch die Montagsfrage. 😉 Literarische Tattoos entsprechen meinem Geschmack voll und ganz. Allerdings gibt es nur sehr wenige Bücher, die die Ehrung, auf meiner Haut in irgendeiner Form verewigt zu werden, auch verdienen. Dafür brauche ich eine sehr intensive Bindung an eine Lektüre. Das Symbol der Heiligtümer des Todes wäre zum Beispiel nichts für mich; ich spiele aber mit dem Gedanken, mir eines Tages ein Timm Thaler – Tattoo stechen zu lassen. Der Platz auf meiner Haut ist begrenzt, deswegen schaffen es nur die Dinge, die mir mehr als alles andere am Herzen liegen, dorthin.

Wie ist es bei euch? Seid ihr tätowiert?

Ich freue mich wie immer auf eure Antworten und Kommentare! 🙂

 
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Verfasst von - 11. August 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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