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Claudia Gray – A Thousand Pieces of You

Ein grundlegendes Konzept in der „Firebird“-Trilogie ist die romantische Annahme, dass gewisse Beziehungen vom Schicksal vorbestimmt sind. Einige Menschen begegnen sich in jeder Dimension, in jedem Universum. Claudia Gray entwickelte diese Idee 2012, während einer Autorenreise durch die USA und Australien. Sie fühlte sich, als würde sie jeden Tag in einer anderen Welt aufwachen. Ihr Team umgab sie aber natürlich trotzdem täglich und so begann sie mit dem Gedanken an Reisen in verschiedene Dimensionen zu spielen, in denen sich die gleichen Personen immer wieder über den Weg laufen. Dies war der Ausgangspunkt der „Firebird“-Trilogie, die ihren Anfang mit „A Thousand Pieces of You“ nimmt.

Sie wird ihn jagen. Wohin auch immer er flieht, Marguerite wird ihn finden. Und wenn sie ihn findet, wird sie ihn töten. Paul Markov verdient den Tod, denn er ermordete ihren Vater und stahl die vielleicht bedeutendste Erfindung der Menschheit. Gemeinsam entwickelten Marguerites Eltern, beide brillante Wissenschaftler, den Firebird: ein kleines Gerät, das das Bewusstsein auf Reisen in andere Dimensionen schickt. Niemand versteht, wie Paul, der an der Konstruktion des Firebird beteiligt war und den Marguerites Eltern wie einen Sohn behandelten, etwas so Furchtbares tun konnte. Jetzt springt er mithilfe des Firebird von Dimension zu Dimension. Von brennendem Hass getrieben entscheidet Marguerite impulsiv, ihn zu verfolgen. Wieder und wieder erwacht sie in einem anderen Ich, in einer anderen Marguerite, doch der Paul ihrer Dimension entwischt ihr ein ums andere Mal. Dafür trifft sie andere Pauls und beginnt, an seiner Schuld zu zweifeln. Könnte dieser sanfte junge Mann tatsächlich einen geliebten Menschen umbringen? Oder jagt Marguerite den Falschen?

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Montagsfrage: Buchige Kinkerlitzchen?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich fühle mich amputiert. Wir haben zur Zeit kein W-LAN. Wir hätten wohl auch schon längst überhaupt kein (schnelles) Internet mehr, hätte mir die großzügige Dame unseres Anbieters für mein Telefon nicht 50 GB Volumen freigeschaltet. Mein Handy ist zur Zeit ein Hotspot. Angeblich ist unser Router der Übeltäter. Der Anbieter hat bereits einen neuen losgeschickt, der eigentlich Samstag ankommen sollte. Sicherheitshalber habe ich das Paket zur Packstation umleiten lassen, weil wir beide nicht zu Hause waren am Samstag. Nichts ist passiert. Jetzt sagt mir die DHL-App, voraussichtlicher Zustellungstermin sei heute. Ich könnte mich fürchterlich aufregen. Aber ich tue es nicht. Ich freue mich lieber darüber, dass ich die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja trotzdem beantworten kann und hoffe, dass der neue Router heute eintrifft, bereits vom Lieblingsmenschen installiert und einsatzbereit ist, wenn ich von der Arbeit heimkomme und es einfach gar keinen Grund für Ärger gibt. Zen.

Besitzt du Merchandise zu bestimmten Buchreihen, z.B. Lesezeichen, Tassen, Kunstdrucke, etc.?

Endlich mal wieder eine Montagsfrage, die ich mit „Ja“ beantworten kann! 😀 Allerdings muss ich dieses „Ja“ relativieren. Ja, ich besitze Buch-Merchandise, aber ich bin längst nicht so sammelwütig wie viele andere Buchblogger_innen. In meinem Haushalt gibt es keine buchigen Funko-Pop-Figuren (Staubfänger), Tassen (der Schrank quillt sowieso schon über), Poster (der Platz an den Wänden wird für Bücherregale benötigt) oder andere aus meiner Sicht überflüssige Kinkerlitzchen. Das hat mehrere Gründe. Erstens ist Buch-Merchandise in der Regel unverschämt teuer. Allein all das „Harry Potter“-Merch kostet ein kleines Vermögen. Das ist es mir nicht wert. Zweitens brauche ich das meiste davon nicht. Ich bin nicht der Typ für Deko und neige nicht dazu, meine Besitztümer zu schonen. Für mich müssen Gegenstände einen praktischen Nutzen haben. Dinge, die ich wie ein rohes Ei behandeln muss, damit sie ansehnlich bleiben, überleben bei mir nicht lange. Ich bin kein behutsamer Mensch. Und drittens ärgert es mich, dass das meiste Buch-Merch gar kein Buch-Merch ist, sondern Film- bzw. Serien-Merch. Fanartikel werden oft erst mit einer Verfilmung produziert und auf den Markt geworfen. Sie haben weniger mit der literarischen Vorlage zu tun als mit der filmischen Umsetzung. Für mich fühlt sich das falsch an, weil ich dadurch den Eindruck gewinne, nicht meine Liebe zu einem Buch oder einer Buchreihe zu verkünden, indem ich Merch kaufe, sondern nur die Verfilmung zu propagieren.
Deshalb suche ich Buch-Merch sehr bewusst und differenziert aus und bin grundsätzlich eher zurückhaltend, was das betrifft. Bisher kam es genau einmal vor, dass ich mir ein Stück gegönnt habe. Dabei handelte es sich um ein T-Shirt der „Bourbon Kid“-Reihe von Anonymus. Ich erinnere mich, dass ich es euch sogar schon einmal gezeigt habe, aber hier gern noch mal das Foto:

Ich habe das T-Shirt 2014 bei der französischen Filmproduktionsfirma SoJa gekauft. Soweit ich es damals verstanden hatte, versuchten SoJa Films, durch den Verkauf von Merchandise genug Geld zusammen zu bekommen, um die „Bourbon Kid“-Reihe verfilmen zu können. Das heißt, bei meinem T-Shirt handelt es sich um Prä-Film-Merch, wenn man so will. Ob SoJa das Projekt je umsetzen konnte, war aktuell nicht zu erkennen.
Darüber hinaus besitze ich noch ein Lesezeichen von „Harry Potter“, das es vor einem gefühlten Jahrhundert beim Kauf eines der Bände umsonst dazu gab. Leider ist das gute Stück verschollen. Während meines Rereads mit Marina hatte ich es noch, aber jetzt ist es weg.

Aktuell war es das mit Buch-Merchandise in meinem Haushalt. Ziemlich mager, ich weiß. Aber ich gebe mein Geld nun mal lieber für Bücher selbst aus, statt Krimskrams zu einem Buch zu kaufen. Prioritäten. 😉

Sammelt ihr Buch-Merchandise?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 
27 Kommentare

Verfasst von - 20. November 2017 in Montagsfrage

 

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Kevin Hearne – Trapped

Kevin Hearnes „Iron Druid Chronicles“ ist eine der wenigen Reihen, die mit Buch-Merchandise veredelt wurde, obwohl es (noch?) keine Verfilmung gibt. Der Onlineshop The Tinker’s Packs bietet neben Hearnes Büchern Klamotten und allerlei Kinkerlitzchen an, die von der Geschichte des Eisernen Druiden inspiriert wurden und das Fan-Herz höherschlagen lassen. Ich werde mir zum Abschluss der Reihe ein T-Shirt gönnen, weil ich verrückt nach Buch-Merchandise bin und The Tinker’s Packs mit jedem gekauften Artikel ein Wohltätigkeitsprojekt unterstützt. Nerd sein für den guten Zweck! Bis ich mir diese Belohnung gestatte, wird allerdings noch einige Zeit vergehen, denn ich habe mich erst bis zum fünften Band „Trapped“ vorangelesen.

Atticus O’Sullivan wusste, dass er sich eines Tages den Schäden, die er in Asgard anrichtete und die alle Welten beeinflussen, stellen muss. Die Inszenierung seines eigenen Todes war niemals als langfristige Lösung gedacht. Sie sollte ihm lediglich Zeit kaufen. Zeit, die Lehre seiner Auszubildenden Granuaile abzuschließen, die nun, 12 Jahre später, beinahe eine vollwertige Druidin ist. Er hätte den Zeitpunkt seiner wundersamen Wiederauferstehung allerdings gern selbst gewählt, statt kurz vor dem letzten und wichtigsten Schritt in Granuailes Ausbildung, ihrer Bindung an Gaia, von seiner Vergangenheit überrumpelt zu werden. Leider kann man sich nicht aussuchen, wann das Ende des Universums droht. Ragnarök naht und Atticus hat keine andere Wahl, als die Götter wissen zu lassen, dass er noch lebt. Dummerweise liegen „Vergessen und Vergeben“ nicht in der Natur der Götter. Bacchus, die dunklen Elfen, ein uralter Meistervampir – die Liste seiner Feinde ist lang und hochkarätig und sie alle wollen ihn tot sehen. Vielleicht sollte er anfangen, Buch zu führen.

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Montagsfrage: Lieblingsklassiker?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Hach, was hatte ich für ein wundervoll lese-intensives Wochenende! Seit ich am Donnerstag mit „Broken Dolls“ fertig geworden bin, habe ich weitere 3 Bücher verschlungen (eine ganze Trilogie) und nebenbei noch mit „Harry Potter und Die Kammer des Schreckens“ angefangen. Ich war fleißig und bin jetzt auch wieder in meinem Soll für die Goodreads-Lesechallenge. Negativ ist natürlich nur, dass mich dieses Tempo bei den ausstehenden Rezensionen noch weiter zurückgeworfen hat. Der Stapel wird immer höher. Glücklicherweise muss ich diese Woche nur Montag und Dienstag arbeiten – vielleicht schaffe ich es ja, endlich mal ein bisschen was abzuarbeiten.
Heute beschäftige ich mich aber erst einmal mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die heute fragt:

Falls ihr Klassiker lest, habt ihr (einen) besondere(n) Favoriten und wenn ja, warum?

Ich lese Klassiker. Ich versuche, jedes Jahr 2 bis 3 zu lesen. Dieses Jahr habe ich diese Sparte bisher sträflich vernachlässigt, weil ich nicht das Gefühl hatte, für schwere bzw. bedeutsame Kost in der Stimmung zu sein. Ich finde, das ist bei Klassikern existenziell, um sie genießen zu können.
Es gibt einige Klassiker, die ich großartig finde, doch ich denke, den ersten Platz in meinem persönlichen Ranking teilen sich zwei Bücher: „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe und „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde.

Ich liebe „Faust“, seit ich ihn in der Schule lesen musste. Einerseits bewundere ich Goethe dafür, dass er sein ganzes Leben an diesem Stück geschrieben hat, andererseits hängt meine Leidenschaft für diese epische Geschichte mit der Figur des Mephistopheles zusammen. Er ist ein Teufel ganz nach meinem Geschmack: intelligent, gerissen und voller bissiger Ironie; ein Verführer, Lügner und Manipulator. Von ihm stammt eines meiner liebsten Zitate der gesamten Literaturgeschichte:

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Ich wünsche mir schon seit Jahren, endlich einmal eine Aufführung des „Faust“ zu sehen, aber leider ist es nicht so einfach, eine Inszenierung zu finden, die klassisch statt modern ist. Ich bin kein Fan moderner Interpretationen klassischer Stücke und ich glaube, wenn sie den Mephistopheles beispielsweise in Jeans und T-Shirt stecken würden, wäre ich äußerst enttäuscht. Ich möchte eine Aufführung mit tollen Kostümen und Kulissen sehen, die meiner Vorstellung der Figuren und Szenen nahe kommt. Es gibt eine Verfilmung von 1960 mit Will Quadflieg (Faust) und Gustaf Gründgens (Mephistopheles) in den Hauptrollen, die mir sehr gut gefällt – eine Inszenierung dieser Art wünsche ich mir.

„Das Bildnis des Dorian Gray“ ist eine moralische Geschichte. Es ist eine Geschichte mit einer deutlichen Botschaft, die seelischen Verfall anprangert. Taten haben Konsequenzen, die jeder Mensch selbst tragen muss. In Dorian Grays Gesicht mögen sich seine Sünden nicht abzeichnen, doch in seinem Inneren lassen sie ihn Stück für Stück verfaulen. Oscar Wilde lehrt seine Leser_innen, welchen Wert es hat, ein guter Mensch zu sein und dafür liebe ich ihn. Stilistisch ist dieses Buch ein wahres Juwel. Es ist wundervoll geschrieben; witzig, geistreich und voller Lebensweisheiten. Wenn ich so darüber nachdenke, wird es wohl auch in diesem Fall mal wieder Zeit für einen Reread. 🙂

Welche Klassiker begeistern euch?

Ich bin gespannt, welche Klassiker euch gefallen und freue mich schon auf eine Stöberrunde! Außerdem freue ich mich natürlich wie immer auf eure Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen (nicht allzu nassen) Montag!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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18. 07. 2014 – Plauderrunde: Zwei Geschichten aus meinem Bücher-Leben

Heute möchte ich einfach mal ein wenig mit euch plaudern. Ich möchte euch zwei Geschichten aus meinem aktuellen Bücher-Leben erzählen. 🙂

Yay, die Franzosen haben Wort gehalten

Bourbon Kid T-Shirt

Mein Bourbon Kid T-Shirt

Seht ihr das? 😀 Das ist meine neuste Errungenschaft! Kam heute mit der Post. Am 05.07. habe ich dieses T-Shirt in Frankreich bei der SoJa Filmproduktion bestellt. Als ich „Das Buch Ohne Namen“ ausgelesen hatte (also am 01.06.), wollte ich unbedingt wissen, ob es zu diesem Buch Merchandise gibt und bin auf die Seite von SoJa Films gestoßen. Das sagt schon eine Menge darüber aus, wie gut mir das Buch gefallen hat, oder? 😉 Jedenfalls versuchen SoJa Films, soweit ich das verstanden habe, genug Geld für eine Verfilmung der Bourbon Kid – Trilogie zusammen zu bekommen. Sie haben bereits einen Trailer gedreht, den man sich auf ihrer Website ansehen kann. Mir gefällt der Trailer wirklich gut, weil er wirkt, als hätten die guten Menschen von SoJa Films viel Liebe in das Projekt investiert. Ihre Ausgaben finanzieren sie zum Teil auch über die Merchandise – Verkäufe, also dachte ich, wenn ich mir das T-Shirt hole, schlage ich drei Fliegen mit einer Klappe: erstens besitze ich dann ein Shirt, das sonst vermutlich niemand hat, zweitens habe ich dann Merch von Bourbon Kid im Schrank und drittens tue ich damit auch noch was Gutes, weil ich eine kleine Filmproduktion unterstütze. Gesagt, getan. Als Anfang des Monats mein Gehalt kam, hab ich mir das gegönnt. Lief alles total unkompliziert ab, einfache Zahlung über PayPal. Ich musste allerdings keine Lieferadresse oder so angeben und das hat mich stark irritiert. Ich weiß zwar, dass meine Daten bei PayPal gespeichert und für den Verkäufer einsehbar sind, aber irgendwie hatte ich dann doch so meine Zweifel, ob das klappt. Keine Bestellbestätigung, gar nichts. Ich habe mich mental schon darauf eingestellt, das Geld im Notfall zurück zu ordern. Aber wie ihr seht: die Franzosen haben Wort gehalten und ich besitze nun ein wirklich cooles und außergewöhnliches T-Shirt! 😀

Mein Experiment mit amazon

Kennt ihr den Film „Ich bin Nummer 4“? Irgendwann im Frühjahr lief er im Fernsehen und ich habe ihn mir noch mal angesehen, obwohl ich ihn schon kannte, weil die Story einfach gut und spannend ist. Dieses Mal habe ich irgendwie auch auf den ganzen Vorspann geachtet und da sah ich, dass die Geschichte gar nicht von den Filmproduzenten stammt, sondern von dem Autor Pittacus Lore. Krasser Name, oder? 😀 Ich war neugierig und habe amazon zu Rate gezogen. Und schau an, es gibt eine ganze Trilogie rund um John, sogar als hübsches Box-Set. Damals stand neben diesem Schieber „Derzeit nicht verfügbar“. Ich dachte mir, dass ich das gute Stück ja trotzdem bestellen kann, weil amazon sich dann bemüht, ihn für mich zu besorgen und mir Bescheid sagt, wenn die Bücher lieferbar sind. Kosten sollte das Ding 20,26 €. Ich hab also bestellt.
Soll ich euch was sagen? Das war am 09. März. Heute haben wir den 18. Juli und der Schieber ist immer noch nicht hier. Das Lustige daran ist, dass ich zwischenzeitlich nun schon zweimal einen Liefertermin genannt bekam. Die erste Mail kam im Mai, in dieser hieß es, die Box werde zwischen dem 15. und 20. Juni geliefert (wenn ich mich richtig erinnere). Ich habe mich sehr gefreut, weil diese Zeitspanne ja auch mehr oder weniger mit meinem Geburtstag zusammenfiel und ich es als tolles Geschenk für mich selbst ansah. Mein Geburtstag kam, die Zeit verging. Am 20. Juni kam dann die zweite Mail. Der Liefertermin würde sich verschieben, voraussichtliche Lieferung sei nun der 5. – 15. Juli. Ihr ahnt es sicher schon, am 15. Juli (also vor drei Tagen) hatte die Box immer noch nicht den Weg zu mir gefunden, dafür kam aber wieder eine Mail. Hier der Inhalt (ein wenig gekürzt):

i am number four box

I Am Number Four – Box Set – Pittacus Lore

„Guten Tag,
wir versuchen noch immer, den/die folgenden am 09. März 2014 bestellten Artikel für Sie zu besorgen:

Lore, Pittacus „Pittacus Lore Box Set“

Derzeit können wir Ihnen leider keinen Liefertermin nennen. Sobald wir ein aktuelles voraussichtliches Lieferdatum haben, werden wir Sie umgehend per E-Mail informieren.
Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Wir versuchen weiterhin, den Artikel noch für Sie zu beziehen, können allerdings nicht garantieren, dass der Artikel noch erhältlich ist.
Falls Ihnen die Wartezeit zu lange wird, können Sie die Bestellung natürlich jederzeit stornieren, solange sie sich nicht im Versandprozess befindet.“

Mehr als vier Monate warte ich nun schon. Erstaunlicherweise macht mich das weder wütend, noch ungeduldig oder sonst was. Ich finde es interessant und amüsant. Es ist eine Art Experiment. Vorher habe ich noch nie etwas bei amazon bestellt, das nicht lieferbar war. Ich bin neugierig, wie lange das noch so gehen wird. amazon verbreitet ja das Image, alles zu jeder Zeit besorgen und verkaufen zu können. Das führt mich zu der Annahme, dass sie weder sich noch mir gegenüber jemals konkret eingestehen werden, dass sie mein Box-Set eben nicht liefern können. Ich bin auch gespannt, wie lange ich den Spaß noch mit mache. Irgendwann wird es mir sicher reichen. Dann werde ich die Bestellung stornieren und die Bücher einfach einzeln kaufen, denn einzeln bekommt man sie problemlos. Hier geht es aber schon lange nicht mehr nur um die Bücher an sich. Es geht ums Prinzip. Ich will wissen, ob amazon ehrlich zu mir ist oder mich theoretisch jahrelang hinhalten würde. Klar, sie wollen Profit machen und der Kunde ist König, aber was nicht lieferbar ist, ist eben nicht lieferbar. Es wäre kein Beinbruch, das einfach zu sagen und mich auf die Einzel-Ausgaben hinzuweisen. Natürlich gehen sie damit das Risiko ein, dass ich wütend reagiere und die Trilogie woanders kaufe, aber tun sie das nicht auch, wenn sie mich immer wieder (sinnlos) vertrösten?
Vielleicht warte ich noch bis Ende des Jahres, bevor ich aktiv werde. Oder sogar bis zum März 2015. Ein Jahr sollte genug Zeit sein, den Schieber entweder zu besorgen oder einfach klar zu sagen, was Sache ist. Butter bei die Fische und so. Mal sehen. Ich kann warten. Ich habe Geduld.
Ach und übrigens: im amazon-Marketplace ist der Schieber zur Zeit für unglaubliche 336,12 € zu haben.

So, das war die kleine Plauderrunde für heute. Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen zwei Geschichten ein bisschen erheitern und unterhalten. Ihr dürft natürlich wie immer gern kommentieren, Fragen stellen und antworten. 🙂

 
 

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