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John Katzenbach – Der Psychiater

John Katzenbach ist meine erste große Thriller-Liebe. Ich erinnere mich noch genau, wie sehr mich „Die Anstalt“ begeisterte, mein erster Roman aus seiner Feder und meiner Meinung nach der beste, den er je geschrieben hat. Nie zuvor war ich mit einem ähnlichen Level nervenzerfetzender, psychologischer Spannung konfrontiert worden. Katzenbach begründete mit diesem Buch meine ausgedehnte Thriller-Phase. In den folgenden Jahren las ich alles, was der Mann veröffentlichte. Leider verzeichnete ich einen graduellen Qualitätsverlust, gestand ihm jedoch stets eine neue Chance zu. Mein letzter Katzenbach war 2013 „Der Wolf“, den ich insgesamt ziemlich enttäuschend fand. 2017 entdeckte ich, dass er einen neuen Einzelband geschrieben hatte: „Der Psychiater“. Selbstverständlich wollte ich auch diesen lesen.

Ohne die Hilfe seines Sponsors, seines Onkels Ed, hätte es der 24-jährige Alkoholiker Timothy „Moth“ Warner niemals geschafft, trocken zu bleiben. Selbst jetzt, nach 100 Tagen der Abstinenz, ist er auf seine Unterstützung angewiesen. Deshalb ist Moth alarmiert, als Ed ein wichtiges Treffen der Anonymen Alkoholiker verpasst. Besorgt fährt er in Eds Praxis. Was er dort vorfindet, lässt das Blut in seinen Adern gefrieren: die Leiche seines Onkels. Alle Spuren deuten auf Suizid hin. Die Polizei schließt den Fall.
Eds Verlust wirft Moth völlig aus der Bahn. Er kann einfach nicht glauben, dass sich sein lebensbejahender, ausgeglichener Onkel selbst getötet haben soll. Schon bald beschleicht Moth ein furchtbarer Verdacht. War es vielleicht gar kein Selbstmord? Aber wer könnte den harmonieorientierten, hilfsbereiten Psychiater tot sehen wollen? Verärgerte er einen Patienten? Verstört und in tiefer Trauer begibt sich Moth auf einen gefährlichen Weg: er ist entschlossen, Eds Mörder zu finden. Unterstützt von seiner Jugendliebe Andy Candy und der Staatsanwältin Susan beginnt er, in Eds Vergangenheit zu graben und bemerkt nicht, dass er längst beobachtet wird…

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Verfasst von - 3. Oktober 2018 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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James Frey & Full Fathom Five | Die Chronik der Skrupellosigkeit

Teil #1: Münchhausens Erbe

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute möchte ich beginnen, euch eine Geschichte erzählen. Es ist eine Geschichte von überwältigendem Erfolg, Wahrheit, Lügen und einem tiefen Fall, der ein Leben in eine Richtung führte, die ich nur als fragwürdig bezeichnen kann. Es ist die Geschichte des Autors James Frey und seiner Firma Full Fathom Five. Es ist die Geschichte, die erklärt, warum ich die „Lorien Legacies“ nach vier Bänden plötzlich abbreche. Ich hoffe, dass ich euch durch diese Geschichte nachvollziehbar darlegen kann, wieso ich aus Prinzip nicht weiterlesen werde. Manchmal muss man einfach dem eigenen Gewissen folgen. Bevor wir loslegen, möchte ich euch ermuntern, euch die Verlinkungen anzusehen, weil ich mich bemüht habe, meine Quellen direkt einzuarbeiten. Da sind einige interessante Artikel und Seiten dabei, weshalb es schade wäre, wenn sie unbeachtet an euch vorbeigehen.
Nun lehnt euch zurück, entspannt euch und lauscht meiner Geschichte. Wie jede Geschichte beginnt sie mit „Es war einmal…“.

Es war einmal eine junge Frau, die einen Film sah, der auf einem Buch basierte. Da ihr der Film gut gefiel, wollte sie das Buch ebenfalls lesen…

Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich geschnallt habe, dass Pittacus Lore, Autor der „Lorien Legacies“, ein Pseudonym ist. Tatsächlich bin ich nicht von selbst darauf gekommen, weil ich einfach nie näher über diesen abstrusen Namen nachgedacht habe. Ich habe ihn als gegeben hingenommen. Das war ein wenig begriffsstutzig, ich weiß. Als ich für die Rezension des ersten Bandes, „I am Number Four“, im Oktober 2015 zu recherchieren begann, war ich daher etwas überrascht, dass es bei Wikipedia hieß, das Buch sei das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Autoren James Frey und Jobie Hughes. Heute wünschte ein Teil von mir, ich hätte es nie herausgefunden.

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Verfasst von - 17. August 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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