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Montagsfrage: Aufschieberitis?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Für mich als Bloggerin steht heute ein großer Tag an. Ich werde versuchen, mir einen neuen Laptop zuzulegen. Das aktuelle Gerät zeigt die ersten Symptome von Altersschwäche und ich möchte vermeiden, dass er genau dann den Dienst quittiert, wenn ich es am wenigsten gebrauchen kann. Am Ende komme ich vielleicht nicht mehr (oder nur unter großem Aufwand) an meine Daten und das wäre richtig schlecht. Also werde ich heute einem bekannten Unternehmen mit rotem Logo einen Besuch abstatten und hoffen, dass mich dort jemand kompetent und ehrlich berät. Die Entscheidung, jetzt endlich einen neuen Laptop zu kaufen, ist für mich eine große Sache. Sonst warte ich mit dem Ersatz aller Geräte, Möbel, Klamotten etc., bis sie auseinander fallen. Ich bin richtig aufgeregt. Vielleicht ist die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja der letzte Blogbeitrag, den ich an meinem alten Rechner tippe? 😀

Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?

Ich verstehe, was Svenja mit dieser Frage meint, obwohl das Gefühl tatsächlich schwer zu beschreiben ist. Es gibt Bücher, die will ich unbedingt besitzen, so sehr, dass ich einem großzügigen Fabelwesen mein Erstgeborenes versprechen würde, bekäme ich es dadurch schneller. Ich fiebere dem Tag des Erscheinens oder dem Eintreffen des Pakets entgegen – und dann landet das heiß ersehnte Stück auf dem SuB, manchmal sogar jahrelang. Warum? Ich denke nicht, dass das bei mir etwas mit der Sorge um enttäuschte Erwartungen zu tun hat. Ich glaube, bei mir ist meine private masochistische Ader dafür verantwortlich. Um das zu erklären, möchte ich einen kurzen thematischen Schlenker machen und euch beschreiben, wie ich Stullen esse, weil das Prinzip ähnlich ist. Wenn ich mir Brote schmiere und mich zum Essen hinsetze, ist die Reihenfolge für mich extrem wichtig. Ich esse nicht willkürlich. Ich priorisiere. Schon während des Gangs von der Küche ins Wohnzimmer lege ich fest, welches Brot ich zuerst esse und welches zuletzt. Genau hier ist der Knackpunkt: ich esse das, was mir am besten schmeckt, zuletzt. Das Beste kommt zum Schluss. Beim Lesen ist das ähnlich. Bücher, die ich unbedingt haben möchte, bleiben manchmal (nicht immer) ewig auf meinem SuB, weil ich die Vorfreude auf die Lektüre möglichst lange hinauszögern möchte. Ich weiß, das ist ein bisschen verrückt, schließlich wird es immer Bücher geben, die bei mir Vorfreude auslösen. Es ist Quatsch, auf ein bestimmtes Buch länger zu warten, als nötig, aber mein Bauch, der ja die Leseentscheidungen für uns trifft, lässt da nicht vernünftig mit sich reden. Wenn er meint, dass wir die Vorfreude hinauszögern müssen, dann ist das so. Ich habe da nichts zu sagen und so lange ich weiß, dass das Buch in meinem Regal steht und geduldig darauf wartet, gelesen zu werden, ist das für mich auch vollkommen in Ordnung. Ich vertraue meinem Bauch. Er weiß, was das Beste für uns ist.

Erlebt ihr bei Büchern, die ihr eigentlich unbedingt lesen möchtet, auch manchmal die Aufschieberitis?

Ich bin sehr gespannt auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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André Pilz – No llores, mi querida – Weine nicht, mein Schatz

Bevor ich mit der Rezension zu „No llores, mi querida – Weine nicht, mein Schatz“ beginne, sollte ich euch erklären, wieso ich diesen Skinhead-Roman besitze. Ich habe eine tiefe persönliche Bindung zum Thema des Buches, zu der Szene, in der und für die der Autor André Pilz es geschrieben hat. Ich war selbst jahrelang in der linken bzw. unpolitischen Skinhead-Szene aktiv. Ich war ein Renee, ein Skingirl, mit allem, was dazu gehört: Musik, Kleidung, Lebensstil. Mittlerweile habe ich die Szene verlassen, weil ich mit der Stagnation selbiger nicht zurechtkam. „No llores, mi querida“ war das letzte ungelesene literarische Überbleibsel dieser Zeit. Als ich es von meinem SuB befreite, war ich extrem gespannt, wie es auf mich wirken würde. Eine Reise in meine Vergangenheit stand bevor.

Skinhead, Skinhead, Oi Oi Oi! Diese Worte sind Ricos Schlachtruf. Jahrelang war Rico schwach, wurde geschubst und getreten, als er am Boden lag. Er schwor sich, niemals wieder so verletzlich zu sein. Er ist ein Skin, ein Krieger im täglichen Kampf gegen die brutalen Anforderungen einer Gesellschaft, in die er nicht passt. Gewalt und Exzess bestimmen seine Existenz. Seine Freunde sind ebenso Ausgestoßene wie er. Doch tief in seinem Herzen verzehrt sich Rico nach Hoffnung. Als er die Mexikanerin Maga kennenlernt und sich rettungslos in sie verliebt, stellt er sich zum ersten Mal die Frage, ob es nicht auch anders geht. Muss er die lähmende Verzweiflung, den Zorn, die giftige Bitterkeit ertragen? Gibt es keinen Ausweg aus der Abwärtsspirale seines Lebens? Entgegen aller Widerstände wird Maga zu Ricos Licht in der Dunkelheit und lehrt ihn, dass jeder Mensch eine Chance auf Glück verdient, sogar ein Skinhead.

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Verfasst von - Juni 15, 2017 in Realistische Fiktion, Rezension

 

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Kody Keplinger – The DUFF

Im Mai 2017 erhielt ich über die Motto-Challenge eine Leseaufgabe, die für mich eine echte Herausforderung darstellte: ich sollte Liebesgeschichten lesen. Da ich Chic-Lit nicht mag, war ich erst mal ratlos. Enthielt mein Bücherregal überhaupt Bücher, die ich mir anrechnen durfte? Eine Recherche ergab, dass die Auswahl unerwartet groß ist, zumindest, wenn wir Liebesgeschichten nicht mit Liebesromanen gleichsetzen. „The DUFF“ von Kody Keplinger lag ziemlich genau ein Jahr auf meinem SuB. Die Challenge hat unter anderem den SuB-Abbau zum Ziel, also entschied ich, dass dieser Young Adult – Roman ein guter Einstieg in das neue Monatsmotto wäre.

DUFF. Designated Ugly Fat Friend. Diese unverschämte Beleidigung ließ Bianca Piper durchdrehen. Ihr war bewusst, dass sie ihren besten Freundinnen bezüglich ihres Aussehens nicht das Wasser reichen kann. Es war in Ordnung für sie, die Clevere zu sein, die gute Noten bekommt und auf ein unerschöpfliches Repertoire sarkastischer Bemerkungen zurückgreifen kann. Doch dass ausgerechnet Wesley Rush, der notorische Weiberheld der Schule, behauptete, sie sei in ihrer Clique das Mädchen, das die anderen besser aussehen lasse, weil sie selbst als dickes, hässliches Entlein durchginge, schlug dem Fass den Boden aus. Ihre Synapsen hatten einen Kurzschluss. Sie muss vorübergehend unzurechnungsfähig gewesen sein, denn sonst hätte sie sich niemals auf diese seltsame „Feindschaft mit Zusatzleistungen“ mit Wesley eingelassen. Nun ist es zu spät für Vernunft. Plötzlich sind Gefühle im Spiel, die weder Bianca noch Wesley erwarteten. Kann aus tiefer Abneigung tatsächlich Liebe werden?

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Montagsfrage: Leselisten?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Na, feiert ihr den 1. Mai? Für mich mit meiner Punker-Vergangenheit hat der 1. Mai schon lange seinen Reiz verloren. Ich fühle mich zu alt, um mich noch ins Getümmel zu werfen und wenn ich ehrlich bin, war der Tag eigentlich nie ein Highlight. Ich kann mich nicht erinnern, irgendwann einmal in all den Jahren richtig Spaß auf dem Berliner Myfest gehabt zu haben. Zu voll, zu wenig sanitäre Anlagen, zu schlechte Akustik. Der permanente Blick auf die Uhr, damit man rechtzeitig heim fährt, um der berüchtigten 18 Uhr – Demo aus dem Weg zu gehen und nicht von gesperrten U-Bahnhöfen betroffen zu sein. Nee. Muss alles nicht mehr sein. Da verbringe ich den Tag lieber entspannt mit dem Lieblingsmenschen und der Klappohrprinzessin. Ein netter Nebeneffekt: ich habe viel mehr Zeit, um mich mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beschäftigen. 😉

Führst du Leselisten? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Wie sehen diese Listen aus?

Gefühlt habe ich diese Frage schon 100 Mal beantwortet. Aber selbstverständlich beantworte ich sie geduldig auch noch ein 101. Mal: nein, ich führe keine Leselisten. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass ich vorher festlege, was ich wann lesen will. So eine Liste setzt mich unter Druck und engt mich ein. Das Prinzip funktioniert für mich nicht, weil ich dafür viel zu unberechenbar und spontan die nächste Lektüre auswähle. Der Bauch. Ihr wisst schon. Eigensinniges, stures Ding.
Trotz dessen führe ich jedoch sehr genau Buch darüber (HA, Wortspiel! 😀 ), welche Bücher ich besitze, gelesen habe und noch lesen möchte. Ähnlich wie Svenja nutze ich dafür vor allem Goodreads, weil diese Website es Leseratten so einfach macht. Es ist ganz leicht, hier eine digitale Datenbank anzulegen und so den Überblick zu behalten. Ich finde das wichtig, denn wenn man mit so vielen Büchern in Kontakt kommt wie wir, ist das Chaos eine stetige Bedrohung, die man nur durch penible, diktatorisch geführte Organisation in Schach halten kann. Ja, in mir steckt eine verkappte Bürokratin. Ich dokumentiere den Kreislauf jedes Buches exakt. Ich will genau wissen, wann mir ein Buch das erste Mal aufgefallen und auf die Wunschliste gewandert ist, wann ich es gekauft habe, wie lange es auf meinem SuB lag und an welchem glorreichen Tag ich es auf den Gelesen-Stapel verschoben habe. Ich möchte nachvollziehen können, wie viele Seiten ich in einem Jahr lese, welche Genres ich bevorzuge und wie sich meine Bewertungen verteilen. Kurz, Goodreads ist die Basis für meine Lesestatistiken und damit ein für mich unschätzbar wertvolles Tool.

Nutzt ihr Leselisten und eine (digitale) Datenbank?

Ich freue mich auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen, hoffentlich arbeitsfreien Feiertagsmontag! Außerdem möchte ich euch daran erinnern, dass morgen die Auslosung meines Gewinnspiels zum Welttag des Buches stattfindet! Noch einmal schlafen, dann erhält der Buchgutschein eine_n glückliche_n Besitzer_in! 😀
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Unverhofft kommt oft?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Das erste, was ich heute gesehen habe, war strahlender Sonnenschein, der durch mein Schlafzimmerfenster fiel. Nach den vielen Regentagen der letzten Woche kann ich mir keine schönere Art und Weise vorstellen, aufzuwachen. Das wundervolle Wetter lenkt mich sogar davon ab, dass meine linke Hüfte immer noch bei jedem Schritt schmerzt, weil ich am Wochenende vom Pferd geplumpst bin. Ungeschicktes Fleisch und so… 😉
Die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja hat leider nichts mit einer lachenden Sonne zu tun, dafür aber mit positiven Überraschungen:

Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Um diese Frage zu beantworten, musste ich relativ weit in meiner Leseliste zurückgehen. Wenn ich mir ein Buch zulege, rechne ich eigentlich grundsätzlich damit, dass es mir gefallen wird, sonst würde ich es ja gar nicht erst kaufen. Ich bin daher nur selten überrascht, wenn sich ein Buch als richtig gut entpuppt. Die Ausnahme sind Rezensionsexemplare. Bei Rezensionsexemplaren schraube ich meine Erwartungen in der Regel von vornherein herunter, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass diese oft noch nicht ganz ausgereift sind. Ich lasse mich in diesen Fällen lieber eines Besseren belehren, statt enttäuscht zu werden.
Wie sehr sich das lohnen kann, bewies mir im Mai 2016 „Shadow, Shadow“ (The Shadow Pines Trilogy #1) von V.B. Marlowe. Der Trilogieauftakt staubte mehr als ein Jahr auf meinem digitalen SuB ein, bevor ich es mir endlich vornahm. Im Nachhinein bereue ich, dass ich es so lange warten ließ. Ich war völlig perplex, wie gut dieses Buch ist. Es ist ein echter Geheimtipp und ich hätte niemals nie nicht damit gerechnet, dass mich das gute Stück dermaßen mitreißen würde, dass ich es innerhalb von 24 Stunden auslese. Ich habe wie im Rausch gelesen, war hingerissen von den originellen Ideen der Autorin und den überzeugenden Charakteren. Mir klappt noch immer die Kinnlade nach unten, wenn ich daran denke. Ich lege euch „Shadow, Shadow“ wirklich nachdrücklich ans Herz, denn es geschieht selten, dass ein Erstling dieses qualitative Niveau erreicht. Lest euch meine Rezension durch, die hinter dem Titel verlinkt ist, wenn ihr mir nicht glauben wollt. Unverhofft kommt oft trifft hier auf jeden Fall zu.

Welches Buch hat euch richtig baff zurück gelassen?

Ich schätze, wenn ich mich heute durch eure Beiträge wühle, wird meine Wunschliste wieder um das eine oder andere Buch anwachsen. 😉 Ich freue mich auf eure Empfehlungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen und hoffentlich ebenfalls sonnigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Die Krux mit dem SuB?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Passend zur Halbzeit im Spiel Green Bay Packers vs. Dallas Cowboys ist bereits die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja online, sodass ich die Pause sinnvoll nutzen kann. Und ja, ich bin eher Käsekopf als Kuhmädel. 😀

Fühlst du dich hin und wieder von deinem SuB gestresst oder gefällt es dir immer viel Auswahl da zu haben?

Ich freue mich sehr über die heutige Montagsfrage, weil das Thema in den letzten Wochen und Monaten irgendwie ständig aufkam. Offenbar bin ich eine Rarität unter den Buchblogger_innen: mir ist die Höhe meines SuBs vollkommen wurscht und ich verstehe auch nicht, warum das eine Rolle spielen sollte. Wieso sollte ich keine neuen Bücher kaufen dürfen, nur, weil ich noch nicht jedes Buch auf meinem SuB gelesen habe? Warum sollte ich ein schlechtes Gewissen haben? Mir ist bis heute kein plausibler Grund eingefallen. Schließlich werden Bücher nicht schlecht. Sie sind geduldig. Es ist meiner Meinung nach absolut unwichtig, ob sie nun einen Monat oder 20 Jahre in meinem Regal darauf warten, gelesen zu werden und wie viele es sind.

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Montagsfrage: Kaufverbot?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Hach, Normalität und Routine haben durchaus ihr Reize. Endlich gibt es wieder die wöchentliche Montagsfrage, nachdem sich Buchfresserchen Svenja eine wohlverdiente Pause gegönnt hat. Ich freue mich riesig und habe erst jetzt das Gefühl, richtig in 2017 angekommen zu sein. Also wollen wir heute nicht lange rumquatschen und direkt loslegen! 😀

Hast du dir schon mal vorgenommen (und es geschafft), länger kein Buch zu kaufen?

*beäugt den Stapel neu gekaufter Bücher neben sich, die später noch ins Regal sollen*
Nein. Ich kann mir nicht vornehmen, keine Bücher zu kaufen, weil ich das Bücherkaufen für mich dadurch noch attraktiver mache, als es sowieso schon ist. Verbotenes ist eben immer besonders verlockend. Wenn ich mir verbiete, meinen SuB aufzustocken, denke ich viel zu bewusst darüber nach und lasse den Gedanken größer werden, als er es sonst wäre. Darum vermeide ich das. Denke ich nicht darüber nach, entsteht das Bedürfnis, Bücher zu kaufen, viel seltener und ist auch nicht so vehement. Ich kann es besser kontrollieren und gebe nicht zwangsläufig nach. Ich habe nämlich eine ganz banale, grundsätzliche Regel für den Bücherkauf: es werden keine Bücher gekauft, nur um Bücher zu kaufen. Klingt vielleicht seltsam, ist für mich aber sehr hilfreich. Manchmal sagt mein Bauch mir „Ich würde gern Bücher kaufen, das ist immer so ein schönes Gefühl“. Schaue ich anschließend meine Wunschliste durch und entdecke dabei kein Buch, das ich in diesem Augenblick unbedingt haben möchte, das nicht mehr warten kann, dann lasse ich es sein. Mein Bauch sehnt sich dann nur nach dem Gefühl beim Kauf, nicht nach den Büchern an sich und das ist meiner Meinung nach die falsche Motivation. Das ist ein Muster, das an Suchtverhalten erinnert und das wollen wir ja nun nicht. 😉 So kann es passieren, dass ich einige Monate am Stück keine Bücher kaufe und es nicht mal bemerke. Mit Verboten kann ich nicht gut umgehen, aber das heißt ja nicht, dass ich immer jedem Impuls nachgebe. Außerdem machen solche Verbote einfach keinen Spaß. 😀

Funktioniert ein Buchkauf-Verbot für euch?

Ich werde mir jetzt noch den mega Wildcard-Kracher New York Giants vs. Green Bay Packers zu Ende anschauen und mich dann erst mal ins Bett verkrümeln. Ich freue mich bereits sehr auf eure Meinungen und Kommentare und werde zu meinem Frühstückskaffee eine ausgedehnte Stöberrunde bei euch einlegen! Habt einen tollen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Erica Spindler – Der Albtraum

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Ich habe keine Ahnung, wann und wo ich „Der Albtraum“ von Erica Spindler gekauft habe. Das Buch lag ewig auf meinem SuB. Ich besitze es länger, als ich bei Goodreads angemeldet bin. Ich weiß, dass es während meiner intensiven Thriller-Phase bei mir landete, dann jedoch in Vergessenheit geriet, weil mein Interesse an diesem Genre abflaute. Als ich es jetzt hervorholte, waren meine Erwartungen bescheiden. Ich wollte damit lediglich eine Aufgabe des Lesebingos 2016 erfüllen: „Lies ein Buch, dessen Autor dieselben Initialen hat wie du“. Da Erica Spindler die einzige Autorin in meinem Regal ist, die dieselben Initialen hat wie ich, blieb mir keine andere Wahl.

Als Julianna New Orleans erreicht, ist sie 19 Jahre alt, allein und schwanger von einem Mörder. Sie versucht, sich an den Gedanken zu gewöhnen, bald für ein Leben außer ihrem eigenen verantwortlich zu sein. Es gelingt ihr nicht. Ihr Bauch wächst und mit ihm die Erkenntnis, dass sie keine Mutter sein möchte. Schon gar nicht die Mutter eines Kindes, dessen Vater völlig gestört ist. Sie wendet sich an eine Adoptionsagentur. Die Agentur empfängt Julianna mit offenen Armen. Es ist an ihr, eines der Paare auszuwählen, die sich mehr als alles andere auf der Welt ein Kind wünschen. Der Moment, in dem sie Richard und Kate Ryan erblickt, erscheint Julianna wie eine Offenbarung. Er ist der Richtige. Sie weiß es. Richard Ryan ist ihre Zukunft. Kate wird das Baby bekommen, das sie sich so sehr wünscht. Julianna wird Richard bekommen. Ein fairer Tausch. Sie fasst einen perfiden Plan, um Richard nach der Geburt des Babys für sich zu gewinnen, ohne zu ahnen, dass der Vater des Kindes, der Mann mit dem Codenamen Eis, bereits nach ihr sucht…

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Verfasst von - November 30, 2016 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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Montagsfrage: Das gewisse Etwas?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Meine letzte Urlaubswoche bricht an. Obwohl ich fleißig rezensiert habe, bin ich mit der Bilanz bisher nicht ganz zufrieden. Freie Tage bedeuten eben auch mehr Zeit zum Lesen. Dementsprechend habe ich zwar ausstehende Rezensionen abarbeiten können, gleichzeitig sind aber neue gelesene Bücher hinzugekommen. Hach, ein Luxusproblem. Mal schauen, wie gut ich die letzte Woche nutzen kann und ob ich den Stapel am Ende sichtbar verringern konnte.
Heute starten wir allerdings erst einmal mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja in die neue Woche.

Welcher Aspekt oder welches Element deines zuletzt gelesenen Buches gefiel dir besonders gut?

Oh, das kann ich leicht beantworten. Ich habe zuletzt „Der Albtraum“ von Erica Spindler gelesen, ein Thriller, der vermutlich noch ewig auf meinem SuB eingestaubt wäre, gäbe es nicht das Lesebingo 2016. Für eine Aufgabe sollte ich nämlich ein Buch eines Autor oder einer Autorin lesen, der/die die gleichen Initialen hat wie ich. Erica Spindler ist tatsächlich die einzige in meinem Regal mit den gleichen Anfangsbuchstaben. „Der Albtraum“ habe ich vor Jahren während meiner intensiven Thriller-Phase gekauft. Dann flaute meine Lust auf dieses Genre massiv ab und das Buch geriet in Vergessenheit. Als ich es jetzt hervorholte, hatte ich keine großen Erwartungen. Ich wollte es fix lesen, die Aufgabe abhaken und es damit gut sein lassen. Überraschenderweise hat mir „Der Albtraum“ aber wirklich viel Spaß gemacht. Ich habe es bis auf 50 Seiten in einem Rutsch durchgezogen. Das lag vor allem daran, dass es ein Thriller ohne Ermittlung ist. Es gibt kein Rätselraten, wer denn nun der Mörder ist. Stattdessen kennt man von Beginn an alle Akteure, kann sich entspannt zurücklehnen und beobachten, wie die Geschichte ihren fatalen Lauf nimmt. Spindler versucht nicht, ihre Leser_innen in die Irre zu führen, sondern legt ihre Karten auf den Tisch und konzentriert sich darauf, die psychischen Aspekte ihrer Handlung umfangreich auszuarbeiten. Es geht um Manipulation, Kommunikationsstörungen, Bedürfnisse, Obsession und Lügen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Das gefiel mir sehr gut und fesselte mich an die Seiten.

Welches spezielle Merkmal gefiel euch an eurem letzten Buch besonders gut?

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Montag und freue mich wie immer auf eure Meinungen und Kommentare. Die Stöberrunde verschiebe ich angesichts der späten Stunde selbstverständlich auf die Frühstücks-Kaffee-Zeit, dabei macht das sowieso am meisten Spaß! 😉
Alles Liebe,
Elli  ❤

 
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Verfasst von - November 21, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Favoriten der bisherigen Jahreslektüre?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute Nacht ist unser Buchfresserchen Svenja wunderbar früh dran mit der Montagsfrage. Kurz nach Mitternacht ist sie schon online, also werde ich sie noch schnell beantworten, bevor ich mich bald ins Bett begebe. Es läuft ja ohnehin noch die zweite Hälfte des Footballspiels. Hach, Urlaub ist doch herrlich, da kann man so lange aufbleiben wie man möchte, ohne Zeitdruck. 😀

Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?

Ich liege dieses Jahr sehr gut in der Zeit. Anfang 2016 habe ich mir 85 Bücher als Leseziel gesetzt. Kurz vor Mitternacht habe ich Buch Nummer 76 („Dunkeljäger“ von Alexey Pehov) ausgelesen und liege damit 3 Bücher vor meinem Plansoll. Ich bin zufrieden mit mir.
Was meine Favoriten betrifft, ist die Auswahl recht groß. Ich habe bis heute 20 Mal volle 5 Sterne vergeben. Ich denke, diese drei haben mich besonders beeindruckt (ohne Ranking):

1. „The Serpent King“ von Jeff Zentner

the-serpent-kingDiesen Young Adult – Roman habe ich im Januar bei Netgalley als Rezensionsexemplar angefragt. Als diesen Monat die diesjährigen Goodreads Choice Awards an den Start gingen, war ich recht überrascht, das Buch in mehreren Kategorien nominiert zu sehen. Ich plante sowieso, im November einige Rezensionsexemplare abzuarbeiten, also rutschte „The Serpent King“ auf meinem SuB kurzerhand nach ganz oben. Diese Entscheidung hat sich bezahlt gemacht, denn es ist ein wundervolles Buch, das mich tief berührte. Worum es geht? Nun, ich würde es mit „Wurzeln und Flügel“ zusammenfassen. Mehr möchte ich erst mal nicht verraten, denn die Rezension steht ja noch aus.

2. „Rooms“ von Lauren Oliver

Rooms„Rooms“ ist Lauren Olivers erster Roman für Erwachsene. Meiner Meinung nach ist ihr der Wechsel der Zielgruppe hervorragend gelungen. Nicht nur ist es eine zartfühlende Geschichte von den Beziehungen innerhalb einer zerrütteten Familie, es ist auch ein stilistisches Highlight mit einer einzigartigen Struktur. Falls ihr euch für das Buch interessiert, HIER findet ihr meine Rezension.

 

 

3. „Die Gärten des Mondes“ (Das Spiel der Götter #1) von Steven Erikson

Die Gärten des MondesMein dritter Favorit ist ein Stellvertreter. „Die Gärten des Mondes“ steht symbolisch für alle Bände von „Das Spiel der Götter“, die ich dieses Jahr gelesen habe. Es ist die beste High Fantasy, die mir je untergekommen ist. Ich bezeichne Steven Erikson im Brustton der Überzeugung als König des Genres, weil er mit seiner Reihe einfach ein paar Schritte weiter geht als alle anderen Autor_innen, die in dieser Kategorie schreiben. Für mich ist es, als hätte ich vor seinen Werken nicht gewusst, was wirklich gute High Fantasy ist. Ich schmeiße mich zu seinen Füßen in den Staub. Die Rezension zu dem phänomenalen Reihenauftakt findet ihr HIER.

Obwohl das Festlegen von Favoriten immer ein wenig schwierig ist, muss ich sagen, dass es mir dieses Jahr erstaunlich leicht fällt. Ich habe 2016 einige gute Bücher gelesen, aber diese beiden Einzelbände und diese Reihe sind wirklich außergewöhnlich. Ich freue mich, dass ich auf großartige Literatur gestoßen bin und hoffe, dass zum Ende des Jahres noch ein paar 5-Sterne-Bewertungen hinzukommen. 🙂

Wie sieht eure Jahresstatistik bisher aus und welche 3 Bücher stechen deutlich hervor?

Ich bin gespannt auf eure Antworten; vielleicht findet sich bei euch ja noch die eine oder andere Leseempfehlung für mich. 😉 Ansonsten wünsche ich euch allen einen fabelhaften Montag und verspreche, in einigen Stunden eine ausgedehnte Stöberrunde einzulegen!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 
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Verfasst von - November 14, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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