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Harper Lee – To Kill a Mockingbird

2016-06-05 - Lee To Kill a Mockingbird

„To Kill a Mockingbird“ von Harper Lee ist vermutlich eines der Bücher, die am häufigsten in anderen Büchern erwähnt und zitiert werden. Besonders in der Young Adult – Literatur stolperte ich immer wieder über diesen Titel. Es kam, wie es kommen musste: ich wurde neugierig. Ich wusste, dass es sich dabei um einen modernen amerikanischen Klassiker handelt, der oft in Schulen besprochen wird. Ich wusste jedoch nicht, worum es darin überhaupt geht. Ich kaufte das Buch blind. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete und das gefiel mir. Ich fand es spannend, mich kopfüber in einen Klassiker zu stürzen, ohne durch äußere Einflüsse vorbelastet zu sein. Ich wagte das Abenteuer und nahm einfach an, dass ein Buch, das 1961 den Pulitzer-Preis gewann und niemals aus dem Druck verschwand, nicht allzu enttäuschend sein konnte.

Fragte man Scout Finch heute, wie es dazu kam, dass sich ihr vier Jahre älterer Bruder Jem kurz vor seinem 13. Geburtstag den Arm brach, würde sie ohne zu zögern antworten, dass die Ewells dafür verantwortlich waren. Jem hingegen ist überzeugt, dass es viel eher begann. Es begann mit ihrem Freund Dill und der fixen Idee, ihren zurückgezogen lebenden Nachbarn Boo Radley aus seinem Haus zu locken. Es begann mit den Stunden bei der sterbenden Mrs. Dubose, den Schlägereien auf dem Schulhof und dem tollwütigen Hund. Es begann mit den an ihren Vater Atticus gerichteten Beleidigungen, weil er Tom Robinson vor Gericht vertrat. Es begann, als die Einwohner_innen der Südstaatenkleinstadt Maycomb die Unschuld der Geschwister auf dem Altar der Tradition opferten. Es begann harmlos – und doch zwangen die Ereignisse Scout und Jem, erwachsen zu werden. Manchmal treffen auch gute Menschen schlechte Entscheidungen.

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Verfasst von - 5. Juli 2016 in Amerikanisch, Klassiker, Rezension

 

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Richard Schwartz – Die Rose von Illian

2016-03-31 Schwartz Die Rose von Illian

Wusstet ihr, dass ich eine Zeit lang ziemlich sauer auf Richard Schwartz war? Ich war wütend, weil ich nicht wusste, dass auf seinen Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ noch ein weiterer Zyklus namens „Die Götterkriege“ folgen würde. Ich bin mit vollem Tempo in den Cliffhanger am Ende des sechsten Bandes „Der Kronrat“ reingerasselt und musste anschließend auf den neuen Zyklus warten. Ich habe mich geärgert, fühlte mich veralbert und schmollte. Jahrelang. Erst vor etwa zwei Jahren habe ich mich wieder eingekriegt und begann, „Die Götterkriege“ zu kaufen. Es dauere, bis ich alle sechs Bände im Regal stehen hatte. Im März 2016 war es soweit, sodass ich mir endlich den Auftakt „Die Rose von Illian“ vornehmen konnte.

Nach Jahrhunderten der Führungslosigkeit ist der Thron Askirs wieder besetzt. Desina, Eule und Enkelin des ewigen Herrschers, forderte ihr Geburtsrecht ein und darf sich nun Kaiserin von Askir nennen. Ihr stehen unsichere, gefährliche Zeiten bevor. Noch immer befindet sich das Königreich Illian in Not. Truppen des Imperiums von Thalak unter der Herrschaft des Nekromantenkaisers besetzen das Reich und weben dunkle, beängstigende Magie. Seine Schergen waren es, die einen feigen Angriff auf Havald führten und sein Bannschwert Seelenreißer stahlen. Jetzt liegt der Mann, der nicht sterben kann, in einem ungewissen Zustand zwischen Leben und Tod.  Er muss mit seinem Schwert wiedervereint werden, um aus seinem ewigen Schlaf zu erwachen. Der Maestra und neuen Königin Illians, Leandra de Girancourt, fällt die Aufgabe zu, mit ihren Freunden nach Illian zu reisen, um Havalds Schwert zurückzuerobern und ihr Königreich von den thalakischen Truppen zu befreien. Können sie der Blutmagie des Nekromantenkaisers Einhalt gebieten?

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Verfasst von - 13. Mai 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Blog-Aufwand?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe gestern seit über 10 Jahren das erste Mal wieder auf einem Pferd gesessen. Ja, meine Schwester und ich haben uns schon vor Wochen einen Hof ausgesucht und einen Termin vereinbart. Gestern war es soweit. Ich war überrascht, wie schnell ich mich an alles erinnert habe, das ich vor einem Jahrzehnt gelernt habe. Es war wirklich, wirklich schön und hat viel Spaß gemacht. Reiten ist ein toller Sport. Auch wenn mir heute (fast) alles weh tut. 😀
Da wir heute ein weiteres Mal in eine neue Woche starten, ist es natürlich auch wieder Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Wie lange seid ihr pro Woche/Tag am Blog beschäftigt?

Nicht so viel, wie ich gern würde. Bloggen ist wahnsinnig zeitintensiv, weswegen mir ständig der Alltag dazwischen kommt. Für einen normalen Beitrag brauche ich in der Regel mindestens zwei Stunden. In ganz seltenen Fällen ist es auch mal weniger, doch normalerweise ist das ein realistischer Richtwert. Das heißt, ich investiere für Montagsfrage und Gemeinsam Lesen am Dienstag pro Woche mindestens 4 Stunden. TAGs brauchen meistens länger; dieses Jahr kam ich nur leider noch gar nicht dazu, welche zu beantworten, obwohl sie mir viel Spaß machen. Der zeitliche Overkill sind Rezensionen. An einer einzigen Rezension schreibe ich häufig mehrere Tage. Natürlich nicht am Stück, denn ich kann nicht schreiben, wenn mir die Inspiration fehlt. Ich versuche, das Gefühl zu vermeiden, dass ich schreiben muss, weil dann gar nichts mehr funktioniert. Merke ich beim Schreiben, dass ich keine Lust mehr habe, unterbreche ich und mache erst einmal etwas anderes. Dadurch lässt sich nur schwer zusammenrechnen, wie lange ich nun tatsächlich für eine Rezension brauche. Außerdem ist jede Rezension anders, wie eben auch jedes Buch anders ist. Manchmal fallen mir Besprechungen sehr schwer, manchmal ganz leicht.
Ich kann also nicht genau sagen, wie viel Zeit ich so pro Woche investiere, ich weiß nur, dass ich gern mehr Zeit dafür zur Verfügung hätte. Am liebsten würde ich jeden Tag etwas veröffentlichen, weil ich so gern mit euch in Kontakt bin und die Themen bespreche, die mich beschäftigen. 🙂

Wie viel Zeit investiert ihr in euren Blog?

Ich bin fast sicher, dass die meisten von euch ebenfalls sagen werden, dass ihr nicht so viel Zeit in das Bloggen stecken könnt, wie ihr gern würdet. Das beruhigt mich immer ungemein, denn es fühlt sich gut an, dass ich nicht die einzige mit einem Zeit-Problem bin. 😉
Ich kann es kaum erwarten, in euren Antworten zu stöbern und freue mich auf eure Meinungen und Kommentare! Habt einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 15. Februar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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