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Schlagwort-Archive: stimulieren

Laura Newman – Coherent

Rezensionsheader Coherent

Laura Newman gilt als deutsches Paradebeispiel für gelungenes Veröffentlichen im Selbstverlag. Die 1983 geborene Autorin macht alles selbst: vom Grafikdesign, über den Buchsatz, bis zu Werbemaßnahmen. Und natürlich das Schreiben. Ihr erstes Buch erschien 2013, seit 2014 ist sie selbstständig. Nach 10 Jahren als Mediengestalterin wollte sie endlich etwas tun, das sie glücklich macht und kündigte kurzentschlossen. Mittlerweile kennt sie die Mechanismen des Selbstverlags in- und auswendig und teilt ihr Wissen bereitwillig auf ihrer Website, YouTube und ihren Social-Media-Kanälen. Dort findet sich auch ein ausführlicher Bericht zur Entstehungsgeschichte von „Coherent“, den ich äußerst spannend finde. Wer hätte gedacht, dass die widerspenstige Schnalle eines Schuhs einen futuristischen Jugendroman inspirieren könnte?

Irgendetwas stimmt nicht mit der 17-jährigen Sophie. Vor einigen Monaten stellte sie fest, dass alle technischen, mit dem Internet verbundenen Geräte mit ihr kommunizieren. Pausenlos bombardieren sie Daten, die sich ungefragt in ihrem Hirn ausbreiten. Für einen Schüleraustausch nach Frankreich in ein Flugzeug zu steigen ist da wirklich das Letzte, was Sophie möchte. Dummerweise ist es zu spät, den Trip abzusagen. Erst, als sie in Avignon eintrifft, wird ihr klar, dass sie den Tapetenwechsel dringend brauchte. Sie genießt die wundervolle Landschaft und das französisch leichte Lebensgefühl. Und dann ist da auch noch Jean, der ihr gehörig den Kopf verdreht. Mutig weiht sie ihn in ihr Geheimnis ein. Jean ist begeistert und gemeinsam erforschen sie Sophies mysteriöse Fähigkeiten. Doch ihre Vorstöße bleiben nicht unbemerkt und schon bald werden die beiden von einer undurchsichtigen, anonymen Behörde gejagt, die Sophie zu gern in die Finger bekommen würde …

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Cecelia Ahern – The Gift

2018 habe ich mir vorgenommen, in der Weihnachtszeit endlich mal Weihnachtsbücher zu lesen. Da es mir immer schwerer fällt, Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, hoffte ich, dass mir weihnachtliche Geschichten dabei helfen könnten. „The Gift“, ein Buch der Bestsellerautorin Cecelia Ahern, war eine naheliegende Wahl, denn es spielt nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern befindet sich auch auf der Liste der modernen Klassiker der Bücherkultur-Challenge. Wie praktisch. Cecelia Ahern gehört sonst nicht zu meinen bevorzugten Autor_innen, weil ich sie in die Chic-Lit-Ecke sortiere, aber angesichts dessen, dass ich ihren Erfolgsroman „P.S. Ich liebe dich“ unerwartet gut fand, wollte ich es trotzdem mit „The Gift“ probieren.

Lou Suffern ist ein Überflieger. Er wohnt in einem eindrucksvollen Haus, fährt einen schnittigen Sportwagen und ist äußerst erfolgreich in seinem Beruf. Mit seiner Ehefrau Ruth hat er zwei bildhübsche Kinder. Doch sein rasanter Aufstieg der Karriereleiter fordert Opfer. Täglich kämpft Lou gegen die Uhr, um immer der Erste, der Beste zu sein. Er führt ein Leben auf der Überholspur und vernachlässigt für seine ehrgeizigen Ambitionen seine Familie. Bis er eines Tages kurz vor Weihnachten einem Obdachlosen einen Kaffee spendiert. Der Mann stellt sich als Gabe vor. Seine bemerkenswerte Auffassungsgabe imponiert Lou. Er besorgt ihm einen Job in der Poststelle seiner Firma. Diese Entscheidung beginnt er schnell zu bereuen. Gabe drängt sich nachdrücklich in sein Leben; ständig schaut er Lou über die Schulter, nervt ihn mit kryptischen Ratschlägen und wie gelingt es ihm eigentlich, an zwei Orten gleichzeitig aufzutauchen? Lou fühlt sich von Gabe bedroht. Er missversteht seine Absichten. Aber er wird verstehen. Schon bald. Denn Gabe macht Lou das wichtigste Geschenk überhaupt: Zeit.

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Montagsfrage: Einsames Leserlein?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich stecke voll in der Vorbereitung meines Berichts zu „Harry Potter: The Exhibition“. Geschrieben ist er, jetzt muss ich ihn nur noch hübsch gestalten mit Fotos, Links und Logos und ihn ein paar Mal Korrektur lesen, bevor ich ihn euch präsentieren kann. Ich denke, das wird toll, denn ich habe von der Presseabteilung der Ausstellung einen Zugang zum Pressebereich erhalten und kann mit professionellen Aufnahmen dienen! Es freut mich ungemein, dass sie bereit sind, mich zu unterstützen und meine Anfrage ganz unkompliziert angenommen wurde. Es ist schön, dass Blogger_innen mittlerweile nicht mehr nur als Laien belächelt und behandelt werden.
Heute unterbreche ich meine Arbeit hinter den Kulissen allerdings kurz, um die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise zu beantworten.

Wie gehst du damit um, die einzige begeisterte Leserin eines bestimmten Buches in deinem Freundes- und Bekanntenkreis zu sein?

Wenn ich mich für ein Buch stark begeistern kann und das dringende Bedürfnis habe, darüber zu reden, erzähle ich meinen Eltern davon. Sie sind die einzigen, die meine Leseleidenschaft UND meinen Geschmack teilen und somit die einzigen, denen ich mit meiner Schwärmerei etwas Gutes tue. Sage ich meinen Eltern, dass sie ein bestimmtes Buch lesen sollen, machen sie das auch. Andersrum ist es genauso. Wir kennen einander sehr gut, vertrauen einander und wissen genau, was gefallen wird und was nicht. Mir reicht unser gegenseitiges Empfehlungssystem, denn mit ihnen kann ich jegliches Bedürfnis, von der Phänomenalität eines Buches zu fabulieren, komplett befriedigen. Spätestens, wenn sie es ebenfalls gelesen haben. Ich gebe aber zu, dass ich schon so lange mit der Tatsache lebe, dass kaum jemand nachvollziehen kann, wie heftig ich mich von einigen Büchern mitreißen lasse, dass ich mich irgendwie damit abgefunden habe, selten bis nie auf Gleichgesinnte zu treffen. Das Problem besteht auch darin, dass ich durch das Bloggen anders über Bücher rede als normale Leser_innen. Ich will auf meine Frage, wie jemand eine Lektüre fand, nicht „Gut“ als Antwort hören. Ich will diskutieren, reflektieren, analysieren. Ich will in die Tiefe gehen und nicht nur oberflächlich über Positives und Negatives sprechen. Das kann ich ausschließlich mit meinen Eltern, weil sie meine Gedanken verstehen und stimulieren. Viele Ideen für Rezensionen entstehen auf ihrer Couch. Ich habe irgendwann akzeptiert, dass ich diese Ebene von niemandem sonst erwarten kann. Schön, wenn ich mal eines Besseren belehrt werde, aber ich rechne nicht damit und das ist okay. Ich habe eingesehen, dass sich meine Leseerfahrungen fundamental von jenen der nicht-bloggenden Durchschnittsleser unterscheiden. Solange ich eine Adresse habe, an die ich meine Überlegungen richten kann, kann ich damit leben. 🙂

Das Bloggen ist natürlich eine schöne Alternative. Rezensionen zu schreiben ist an sich bereits befriedigend, weil ich dadurch gezielt mit einem Buch abschließen kann. Ich schreibe nieder, was mir dazu durch den Kopf geht und bin daher fähig, sowohl Begeisterung als auch Enttäuschung loszulassen und weiterzuziehen. Natürlich möchte ich anderen Leser_innen mit meinen Rezensionen helfen, aber ich helfe mir ebenso selbst. Ich schreibe für euch UND für mich. Die intensive Auseinandersetzung ermöglicht mir, viel tiefer in eine Lektüre vorzudringen, als ich mir sonst abverlangen würde. Ich analysiere mich selbst, meine Empfindungen, meine Gedanken. Dadurch kann ich meine Erfahrungen detailliert teilen und in die Welt hinausschicken. Provoziert das eure Reaktionen – umso besser.

Ich würde Antonias Frage, ob ein Lieblingsbuch besser wird, wenn man es teilen kann, daher eindeutig mit „JA“ beantworten. Jede Lektüre ist ein kleines Abenteuer, ein aufregender Urlaub (zumindest im Idealfall). Nicht überraschend, dass sich die Erinnerung daran besser einprägt, wenn man darüber ausführlich sprechen kann. Menschen möchten sich mitteilen und je intensiver die Emotionen sind, desto drängender ist dieses Bedürfnis. Die Gefühle wollen raus. Ich denke, oftmals erscheinen sie uns erst real, wenn sie wir sie ausformuliert haben. Deshalb genieße ich es, dass ich Ventile gefunden habe, die mich zufriedenstellen. Ich bin meiner Meinung nach genügsam und veranstalte nun keine Parties, auf denen ich den Gästen ein bestimmtes Buch aufzwinge, aber ganz ohne kann ich nicht. Manchmal muss auch ich die magischen Worte äußern: „Das musst du lesen!“ 😉

Wie und mit wem teilt ihr eure Begeisterung für ein bestimmtes Buch?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Kerstin Gier – Smaragdgrün

Die „Edelstein-Trilogie“ wurde von 2013 bis 2016 in Deutschland verfilmt. Kerstin Gier war mit der Umsetzung ihrer Romane zufrieden. Einige ihrer Fans schickten ihr hingegen enttäuschte Nachrichten. Auslöser ihres Unmuts waren die Abweichungen der Filme von den Büchern. Beispielsweise beschwerten sie sich über Leslies falsche Haarfarbe und über die Farbe der Schuluniform, die eigentlich Kartoffelpüree-Gelb ist. Gier selbst empfindet die Unterschiede nicht als dramatisch, da die Filme den Geist ihrer Geschichte vermitteln würden und ohnehin als Ergänzung betrachtet werden sollten, nicht als Ersatz. Ich werde trotzdem darauf verzichten, mir die Filme anzusehen. Die Diskrepanzen sind zu groß, als dass ich einen Mehrwert darin erkennen könnte. Besonders das Finale „Smaragdgrün“ wurde entscheidend umgeschrieben. Ich möchte mich lieber an Kerstin Giers Showdown erinnern, nicht an die Auslegung einer Filmproduktionsfirma.

Gwendolyn fühlt sich wie eine Idiotin. Wie konnte sie nur so dumm sein, auf Gideon reinzufallen? Dass ihr ausgerechnet der Graf von Saint Germain die Augen öffnete, macht es nur noch schlimmer. Allerdings ist sie zu beschäftigt, um im Liebeskummer zu versinken. Dank der tatkräftigen Unterstützung ihres Großvaters ist sie der Wahrheit bereits sehr nahegekommen. Lucy und Paul stahlen den Chronografen nicht aus selbstsüchtigen Gründen. Vielmehr misstrauen sie dem Grafen und seinen Motiven. Gwen teilt ihre Vorbehalte. Wie vertrauenswürdig kann ein Mann schon sein, der Mädchenherzen bricht, ohne mit der Wimper zu zucken? Es wird höchste Zeit, die Geheimnisse des obskuren Adligen aufzudecken – die Schließung des Kreises der Zwölf steht kurz bevor. Mutig stürzt sich Gwen erneut in die Vergangenheit, tanzt auf Bällen, schleicht durch unterirdische Gänge und riskiert ihr Leben, um ihren gerissenen Gegenspieler zu überlisten. Denn eine Weisheit hat der Graf nicht bedacht: Liebe geht durch alle Zeiten und überwindet jedes Hindernis.

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Arne Dahl – Neid

Der schwedische Autor Arne Dahl heißt eigentlich Jan Lennert Arnald. Ich vermute, dass er ein weiches Pseudonym nutzt, weil er seine schriftstellerische Tätigkeit von seiner Arbeit als Literaturwissenschaftler für die Schwedische Akademie, die jährlich den Nobelpreis für Literatur vergibt, trennen will. Aktuell gehört Arnald nicht zum Nobelkomitee und ich konnte leider nicht herausfinden, ob er in der Vergangenheit mit der Auswahl der Preisträger betraut war, aber die Vorstellung ist schon ziemlich cool.
Sein Pseudonym Arne Dahl, das meiner Ansicht nach übrigens wesentlich einprägsamer ist als Jan Lennert Arnald, kenne ich als Autor der politischen Thriller-Reihe „Opcop“, auf die mich mein Vater 2015 aufmerksam machte. Vom dritten Band „Neid“ erwartete ich erneut eine spannende, extrem intelligente Handlung voller politischer Implikationen.

Einem dänischen Wissenschaftler wird in Stockholm auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten. Der Mord gleicht einer Hinrichtung, brutal, provokant und inszeniert. Der wichtigste Zeuge floh unbemerkt vom Tatort: ein rumänischer Bettler, der das Smartphone des Toten an sich nahm und jetzt im Besitz hochsensibler Daten ist, die ihn ebenfalls das Leben kosten könnten. Leider will der europäischen Operativeinheit Opcop niemand verraten, an welchem geheimen, brisanten Projekt der Wissenschaftler zuletzt arbeitete. Der verschwundene Rumäne ist ihre beste Spur, da Opcop bereits mit Hochdruck gegen die Bettlermafia und den europäischen Menschenhandel ermittelt.
Währenddessen wird die französische EU-Parlamentarierin Marianne Baillard mit kompromittierenden Fotos erpresst und bedroht. Sie plant, einen Gesetzesentwurf auf den Weg zu bringen, der ganz Europa verändern würde. Wer würde über Leichen gehen, um sie aufzuhalten?
Irgendwie sind beide Fälle miteinander verbunden. Nun liegt es bei der Opcop-Gruppe, herauszufinden, welche Parallelen bestehen, bevor weitere Menschen sterben.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 25. Juli 2017 in Politik, Rezension, Thriller

 

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Mark Charan Newton – Nights of Villjamur

2017-01-13-newton-nights-of-villjamur

Der britische Autor Mark Charan Newton begann mit dem Schreiben, als er in einer Buchhandlung arbeitete. Permanent von Büchern umgeben zu sein, scheint ihn stark beeinflusst zu haben. Statt nach seinem Abschluss in Umweltwissenschaften im Regenwald zu verschwinden, entschied er sich für eine Karriere im Verlagswesen. Er arbeitete mehrere Jahre als Lektor, bevor 2009 sein Debüt „Nights of Villjamur“ erschien. Der Auftakt der Reihe „Legends of the Red Sun“ wurde überwiegend positiv bewertet und sicherte Newton einen festen Platz in der erlesenen Riege britischer Fantasy-Autor_innen. Mir wurde „Nights of Villjamur“ auf Goodreads empfohlen.

Ein eisiger Wind fegt durch die Straßen Villjamurs, Juwel und Herz des Imperiums Jamur. Graue Wolken verdecken das blasse Licht der sterbenden roten Sonne. Sinkende Temperaturen sind die Vorboten einer jahrzehntelangen Eiszeit, die bereits mit frostigen Fingern über das Land kriecht. Tausende Flüchtlinge sammeln sich vor den Toren der Hauptstadt. Vertrieben von der unerbittlichen Kälte, hoffen sie, in Villjamur Schutz zu finden. Doch die Tore bleiben verschlossen. Ränke um Macht und Einfluss werden auf den Rücken der Verzweifelten ausgetragen; Intrigen und Verrat, heimtückisch verborgen hinter freundlich lächelnden Gesichtern, die das Leid des Volkes nicht kümmert. Blind für die Gefahren, die dem Imperium drohen. Während Jamur langsam in den Fängen des ewigen Winters erstarrt, erheben sich in der Tundra die Untoten. Hoch im Norden zeugen unheimliche Berichte von ausgelöschten Siedlungen, entvölkert bis auf die letzte unglückliche Seele. Es scheint, als brächte die Eiszeit Schlimmeres mit sich als Frost und Schnee…

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2 Kommentare

Verfasst von - 7. Februar 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Richard Schwartz – Das blutige Land

2016-09-15-schwartz-das-blutige-land

Havald, Engel des Soltar, der Wanderer, ist endlich wieder er selbst. Nach seiner Wiedererweckung sind seine Erinnerungen nun vollständig zurückgekehrt – und mit ihnen Havalds unkonventionelle Art und Weise, Probleme zu lösen. Während die Truppen des Nekromantenkaisers Illian weiterhin bedrohen und Askirs Militär nicht schnell genug aufgerüstet und ausgebildet werden kann, um gegen sie im Feld zu bestehen, reist Havald als einfacher Rekrut unerkannt in die Ostmark. Seit Jahrhunderten ist die Ostmark Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen mit den Barbaren, die immer wieder gegen die Bollwerke des Reiches anrennen. Warum, weiß niemand. Die Kämpfe bündeln Truppen und Ressourcen, die gerade jetzt dringend benötigt werden. Havald glaubt, dass der Schlüssel zur Befriedung der Ostmark im Verständnis der Motivation der Barbaren liegt. Die Stämme müssen geeint werden, um den Einfluss des Nekromantenkaisers auszuhebeln, der seinen schwarzen Schatten bereits auf das ungastliche Land wirft und mit süßen Versprechungen lockt. Hoffnung prophezeit die Legende eines uralten Artefakts: eine Krone, geschmiedet von Elfen, die ihrem Träger die Herrschaft über die Stämme verleihen soll. Doch die Krone wurde zerbrochen, die Bruchstücke in alle Winde zerstreut. Wird Havald die Stücke ausfindig machen und wieder zusammensetzen können, um der Ostmark den Frieden zu bringen, den sie seit Jahrhunderten verdient?

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