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Schlagwort-Archive: Stephen King

Montagsfrage: Hartgesotten oder weichgekocht?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin heute spät dran. Ich weiß nicht, wie es passieren konnte, aber irgendwie dachte ich gestern Abend beim Stellen meines Weckers, dass ich eine Stunde später zur Arbeit muss. Zum Glück habe ich morgens gern gaaaaanz viel Zeit, weshalb ich wohl trotzdem pünktlich loskommen werde. Für die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise bleiben allerdings nur ein paar Minuten übrig, also will ich nicht trödeln und mich direkt der Antwort widmen.

Musstest du schon mal ein Buch abbrechen, weil es zu gruselig war?

Nein. Das wird vermutlich nie passieren. Ich liebe Horror und grusele mich gern, deshalb liegt meine Schmerzgrenze so weit oben, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Buch (oder auch Film) sie überschreiten könnte. Für mich gelten da maximal die Regeln des guten Geschmacks, will heißen, es kommt durchaus vor, dass ich bestimmte Szenen in einem Buch als zu hart, zu eklig, zu abstoßend einstufe, aber deswegen würde ich die Lektüre nicht abbrechen. Nicht einmal Albträume, wie ich sie zum Beispiel während „ES“ von Stephen King erlebte, könnten mich davon abhalten, ein Buch zu Ende zu lesen. Es passiert nur sehr selten, dass ich die Ereignisse eines gruseligen Buchs oder Films so weit verinnerliche, dass ich mich richtig fürchte. Normalerweise kann ich das sehr gut trennen und tatsächlich spricht es meiner Meinung nach für ein schriftstellerisches Werk, wenn ich mich „nachgrusele“, also die Eindrücke des Buches in meinen Alltag mitnehme. Schließlich bedeutet das lediglich, dass der Autor oder die Autorin seine/ihre Arbeit gut gemacht hat.

Wie viel Horror ertragt ihr in Büchern?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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Thomas Finn – Weißer Schrecken

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„Weißer Schrecken“ von Thomas Finn erregte vor Jahren meine Aufmerksamkeit, weil der Klappentext behauptete, das Buch sei der ultimative Thriller für alle Fans von Stephen King. Das war kurz nachdem ich begeistert meinen ersten King gelesen hatte, „ES“. Ich war sozusagen frisch angefixt. Ich erinnere mich sogar daran, dass ich meiner Schwester euphorisch von „Weißer Schrecken“ erzählte. Das Buch landete auf meiner Wunschliste, ich konnte mich aus Geiz aber wieder einmal lange nicht überwinden, es zu kaufen. Ich weiß nicht, wie lange, mehr als drei Jahre auf jeden Fall. Im März 2016 begegnete es mir dann günstig gebraucht bei Medimops. Ich zögerte nicht und nutzte die Chance, diese WuLi-Altlast endlich abzuarbeiten. 10 Monate später nahm ich mir „Weißer Schrecken“ als ideale Winterlektüre vor.

Andreas verbrannte alle Brücken zu seiner Vergangenheit. Er ließ seine Heimat, das verschlafene Berchtesgadener Dörfchen Perchtal, weit hinter sich. Um zu vergessen. Um zu entkommen. 26 Jahre lang täuschte er vor, die schrecklichen Ereignisse seiner Jugend überwunden zu haben. Doch nun holt das Grauen ihn ein. Kurz vor Nikolaus ruft ihn das Schicksal nach Hause. Unter Schnee und Eis regt sich erneut das Böse in Perchtal und droht, weitere Kinder als Opfer zu fordern. Andreas hat keine Wahl. Er muss sich erinnern. Er braucht seine Jugendfreunde, um sich der uralten Macht entgegenstellen zu können. Das dunkelste Kapitel seines Lebens ist noch nicht abgeschlossen.

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Verfasst von - 24. Januar 2017 in Mystery, Rezension, Thriller

 

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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Ninie Hammon – Five Days in May

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Über „Five Days in May“ von Ninie Hammon bin ich nicht zufällig gestolpert. Ich habe diesen Mystery-Thriller bewusst ausgewählt, weil ich für das Lesebingo 2016 dringend ein Buch mit einem Monatsnamen im Titel brauchte. Ich durchforstete Goodreads und sah mir hunderte von Büchern an, um die passende Lektüre zu finden. „Five Days in May“ hatte eine gute Durchschnittsbewertung und klang interessant, also wagte ich den Kauf, obwohl ich von der Autorin noch nie etwas gehört hatte. Ninie Hammon arbeitete viele Jahre als Journalistin, bevor sie eine Vollzeit-Schriftstellerin wurde. Bisher scheint der gewaltige Erfolg ausgeblieben zu sein, trotz 10 veröffentlichter Werke. „Five Days in May“ ist Hammons siebter Roman.

Joy, die Tochter, die glaubt, sie müsse das ungeborene Leben in sich beenden, um ihr eigenes zu schützen.
Mac, der Vater, der allen Glauben verlor, als seine große Liebe starb und sich von Gott abwendet.
Jonas, der Großvater, dessen Liebe stark genug ist, um der leeren Hülle seiner Frau die letzte Gnade zu erweisen.
Princess, die Mörderin, die im Todestrakt des Gefängnisses auf ihre Hinrichtung wartet.
Vier Menschen, die nicht ahnen, dass ihre Leben durch ein Geheimnis untrennbar miteinander verknüpft sind. Vier Menschen, die Freitag, den 10. Mai 1963, gleichermaßen herbeisehnen und fürchten.
Fünf Tage im Mai, die alles verändern werden.

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Verfasst von - 16. November 2016 in Mystery, Rezension, Thriller

 

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Montagsfrage: Horrorbücher?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin gespannt, welche Früchte Halloween dieses Jahr schlägt. Letztes Jahr wurden uns tatsächlich Eier an die Fenster geworfen. Manchmal hat es eben doch nicht nur Vorteile, im 1. Stock zu wohnen. Ich habe aber den Verdacht, dass die dafür Verantwortlichen gar nicht geklingelt haben, sondern eben einfach Eier durch die Gegend werfen wollten. Mal schauen, was ich vorfinde, wenn ich heute Nacht nach der Arbeit heim komme…
Apropos Halloween, zu diesem Thema passt auch die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Magst du Bücher mit Gruselfaktor oder Horror und was gefällt dir daran?

Ich muss gestehen, ich habe nicht allzu viel Erfahrung mit Horrorliteratur. Bis auf eine Handvoll Stephen King – Romane habe ich mich noch nicht groß mit dem Genre auseinander gesetzt. Ich sollte das vermutlich mal ändern, denn prinzipiell bin ich durchaus für Gruselgeschichten und Horror zu haben. Ich liebe ja auch Horrorfilme. Ich denke, was mich daran reizt, ist der Nervenkitzel. Der Schub Adrenalin, der durch spannende, nervenaufreibende Szenen entsteht, in denen man auf der Sofakante hockt und sich um die Figuren sorgt, macht einfach Spaß. Ich mag es, wenn meine persönlichen Ängste angesprochen werden und ich mir ausmalen kann, wie ich in einer bestimmten Situation reagieren würde. Die Erlebnisse in einem Buch sind gefiltert, man erlebt extreme Momente indirekt und sicher. Es ist aufregend, sich mit Gefahren auseinanderzusetzen, ohne tatsächlich in Gefahr zu sein.
Heute mal eine relativ kurze Antwort, aber ich glaube, ich habe alles gesagt. 😀

Was reizt euch an grusliger Horrorliteratur, falls ihr sie denn mögt?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli ❤

 
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Verfasst von - 31. Oktober 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Stephen King – In einer kleinen Stadt: Needful Things

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„In einer kleinen Stadt: Needful Things“ von Stephen King habe ich mir vorgenommen, weil mein Bauch so laut danach schrie, dass ich seinen Wunsch nicht ignorieren konnte. Ich weiß nicht, warum er plötzlich von heute auf morgen der Ansicht war, dass die Zeit ausgerechnet für dieses Buch gekommen sei, war aber gern bereit, mich darauf einzulassen. Meinen letzten King hatte ich im Juli 2015 gelesen; es handelte sich um „Stark: The Dark Half“. Beide Romane werden dem Castle-Rock-Zyklus zugeordnet, wobei „In einer kleinen Stadt“ passenderweise chronologisch nach „Stark“ angesiedelt ist. Ursprünglich plante King, den Zyklus mit diesem Werk abzuschließen, kehrte in den folgenden Jahren allerdings doch mehrfach nach Castle Rock, die fiktive Kleinstadt im Westen Maines, zurück.

In einer kleinen Stadt wie Castle Rock ist die Eröffnung eines neuen Geschäfts eine mittlere Sensation. Natürlich würde es niemals jemand zugeben, aber als an der Main Street eine schöne grüne Markise angebracht wird, ergreift eine Atmosphäre mühsam im Zaum gehaltener Neugier die Stadt. »Needful Things« steht auf dem Schild an der Tür. Der Inhaber ist Leland Gaunt, ein Fremder von außerhalb. Er verspricht eine völlig neue Art von Laden und er hält Wort: bei »Needful Things« gibt es alles, was das Herz begehrt – zu Spottpreisen. Geld scheint Mr. Gaunt nicht besonders wichtig zu sein. Stattdessen erwartet er von seinen Kund_innen als Teil der Bezahlung, dass sie ihren Nachbar_innen kleine Streiche spielen. Was ist schon dabei? Doch der harmlose Spaß entwickelt sich unaufhaltsam zu tödlichem Ernst, die Situation gerät außer Kontrolle und Castle Rock stürzt ins Chaos. Werden einige wenige aufrechte Bürger_innen ausreichen, um die Stadt zu retten?

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Verfasst von - 7. September 2016 in Horror, Rezension, Thriller

 

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James Frey & Full Fathom Five | Die Chronik der Skrupellosigkeit

Teil #1: Münchhausens Erbe

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute möchte ich beginnen, euch eine Geschichte erzählen. Es ist eine Geschichte von überwältigendem Erfolg, Wahrheit, Lügen und einem tiefen Fall, der ein Leben in eine Richtung führte, die ich nur als fragwürdig bezeichnen kann. Es ist die Geschichte des Autors James Frey und seiner Firma Full Fathom Five. Es ist die Geschichte, die erklärt, warum ich die „Lorien Legacies“ nach vier Bänden plötzlich abbreche. Ich hoffe, dass ich euch durch diese Geschichte nachvollziehbar darlegen kann, wieso ich aus Prinzip nicht weiterlesen werde. Manchmal muss man einfach dem eigenen Gewissen folgen. Bevor wir loslegen, möchte ich euch ermuntern, euch die Verlinkungen anzusehen, weil ich mich bemüht habe, meine Quellen direkt einzuarbeiten. Da sind einige interessante Artikel und Seiten dabei, weshalb es schade wäre, wenn sie unbeachtet an euch vorbeigehen.
Nun lehnt euch zurück, entspannt euch und lauscht meiner Geschichte. Wie jede Geschichte beginnt sie mit „Es war einmal…“.

Es war einmal eine junge Frau, die einen Film sah, der auf einem Buch basierte. Da ihr der Film gut gefiel, wollte sie das Buch ebenfalls lesen…

Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich geschnallt habe, dass Pittacus Lore, Autor der „Lorien Legacies“, ein Pseudonym ist. Tatsächlich bin ich nicht von selbst darauf gekommen, weil ich einfach nie näher über diesen abstrusen Namen nachgedacht habe. Ich habe ihn als gegeben hingenommen. Das war ein wenig begriffsstutzig, ich weiß. Als ich für die Rezension des ersten Bandes, „I am Number Four“, im Oktober 2015 zu recherchieren begann, war ich daher etwas überrascht, dass es bei Wikipedia hieß, das Buch sei das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Autoren James Frey und Jobie Hughes. Heute wünschte ein Teil von mir, ich hätte es nie herausgefunden.

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Verfasst von - 17. August 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Buchige Träume?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich letzte Woche auf eine Teilnahme an der Aktion Gemeinsam Lesen verzichtet. Ich schätze, ich werde ein Weilchen aussetzen. In letzter Zeit artete die Aktion für mich mehr und mehr in Stress aus, denn der Beitrag wollte geschrieben werden und möglichst viele andere Blogger_innen wollten besucht und mit einem Kommentar bedacht werden. Da ich meist Anfang der Woche in Spätschichten arbeite, fehlt mir die Zeit. Wer hat schon Lust, sich nach Feierabend um 23 Uhr noch hinzusetzen und entweder den Post zu tippen oder eine Kommentarrunde zu drehen? Außerdem muss ich zugeben, dass ich immer häufiger nichts mit der vierten Frage anfangen kann. Also werde ich mich etwas zurückziehen und Gemeinsam Lesen eine Zeit lang sausen lassen. Da versuche ich lieber, endlich den gewaltigen Rezensionsstapel abzuarbeiten, der auf mich wartet. 🙂
An der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja werde ich aber weiterhin teilnehmen, so auch heute:

Hast du schon mal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?

Oh ja, tatsächlich erst letzte Nacht! 😀 Mir passiert das hin und wieder, wenn ich mich vor dem Einschlafen intensiv mit meiner aktuellen Lektüre beschäftige. Letzte Nacht habe ich daher Leandra und Havald in Askir besucht; ich kann mich allerdings nicht mehr erinnern, was genau ich geträumt habe. Man hat ja pro Nacht mehrere Träume, dieser müsste einer meiner ersten gewesen sein und ist mir deswegen nur insofern im Gedächtnis geblieben, als dass ich noch weiß, dass ich davon geträumt habe, aber nicht mehr was.
Traum-Garanten scheinen darüber hinaus die Bände von George R.R. Martins „A Song of Ice and Fire“ zu sein – bisher habe ich jeweils von „A Game of Thrones“ und „A Clash of Kings“ mehrfach geträumt. Eigentlich kein Wunder, schließlich ist die Geschichte unheimlich komplex. Dass sich mein Unterbewusstsein auch ohne mein aktives Zutun damit auseinander setzt, überrascht mich nicht besonders.
Außerdem erinnere ich mich, dass ich von Stephen Kings „ES“ Albträume hatte. Ich fand das Buch sehr unheimlich, weil Ängste darin eine große Rolle spielen. Offenbar habe ich dieses Thema damals mit in den Schlaf genommen. Ein Teil von mir hatte sogar damit gerechnet, weil ich wusste, dass es meiner Mutter vor Jahrzehnten genauso erging. Allerdings habe ich mich dann doch darüber gewundert, dass es nicht der Clown war, der mich in meinen Träumen heimsuchte, sondern der verdammte riesige Vogel. Normalerweise gruseln mich Vögel nun nicht gerade, aber dieser muss irgendetwas in mir ausgelöst haben. Die Szene, in der Mike Hanlon von ihm überfallen wird, empfand ich tatsächlich als einen der Furcht einflößendsten Momente meiner Lesekarriere. Das Geräusch riesiger Flügel… uargh. Brrr. >.<

Schleichen sich Bücher manchmal auch in eure Träume?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Anekdoten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen, sonnigen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Das hässlichste Buchcover?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

So früh im Jahr und schon musste ich einen meiner guten Vorsätze brechen. Ich hatte eigentlich vor, gestern bereits die nächste Rezension zu veröffentlichen, wie angekündigt, nur leider erweist sich die Besprechung von „Die Verratenen“ von Ursula Poznanski als etwas widerspenstig. Tja. Ihr werdet euch also noch bis Mittwoch gedulden müssen. Heute ist Montag und den Start in die neue Woche möchte ich natürlich wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja begehen:

Es wird immer nach den schönsten Buchcovern gefragt, aber welches ist für dich das mit Abstand hässlichste?

In meinem Regal finden sich einige unschöne Cover. Die meisten davon sind Klassiker, die ich von meinem Großvater geerbt habe und die bei alten DDR – Verlagen erschienen sind (z.B. Aufbau-Verlag). Oft zeigen die Cover nichts anderes als den Titel, weshalb ich diese Bücher einfach mal außen vor lasse. Ich besitze auch einige Titel von Stephen King, die teilweise bereits in den 80ern erschienen sind und dementsprechend aus heutiger Sicht nicht mehr die ansprechendsten Cover haben. Aber so richtig hässlich finde ich sie nicht. Sie sind eben nur alt und das ist okay.
Ich denke, das absolut und unangefochten hässlichste Buch in meinem Bücherregal ist „Necroscope: Das Erwachen“ (Necroscope #1) von Brian Lumley. Schaut mal:

Das Erwachen

Ich bin mir nicht sicher, was das für ein Vieh sein soll. Vermutlich irgendein Tiefseefisch. An sich hätte ich nichts gegen diese Abbildung, wenn sie denn etwas besser integriert wäre. Schließlich gehört die „Necroscope“ – Reihe zur Horror-Literatur. Aber so sieht das Cover einfach nur reißerisch und billig aus. Ich finde es wirklich ganz furchtbar hässlich. Über den Inhalt kann ich unglücklicherweise noch nichts sagen, da ich es noch nicht gelesen habe. Ich weiß, es soll um Vampire und Nekromantie gehen, weshalb ich das scheußliche Stück überhaupt gekauft habe. Der Klappentext ist leider nicht sehr aussagekräftig. Angeblich ist die Reihe jedoch ein internationaler Mega-Erfolg. Vom Verlag Blitz habe ich übrigens auch noch nie gehört. Laut Website gibt es diesen Verlag bereits seit 20 Jahren und soweit ich das erkennen kann, haben sie sich auf das Horror-Genre spezialisiert, in allen Formen. Das heißt, sie verlegen zum Beispiel H.P. Lovecraft, aber auch Edgar Wallace und Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik.

Ich hoffe sehr, dass auf „Necroscope: Das Erwachen“ das Motto „Don’t judge a book by its cover“ zutrifft, denn wenn das Cover auch nur irgendwie auf den Inhalt schließen lässt, erwartet mich wohl eine sehr enttäuschende Lektüre.

Welches Cover findet ihr besonders scheußlich?

Ich freue mich schon richtig aufs Stöbern in euren Antworten, weil manche Cover garantiert so hässlich sind, dass ich einfach nur darüber lachen muss. 😀
Ich wünsche euch allen einen tollen Tag und einen entspannten Start in die Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 18. Januar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Neuzugänge im September

Neuzugänge im September

Hallo ihr Lieben! 🙂

Im September sind unheimlich viele neue Bücher bei mir eingezogen. So viele, dass ich mich fast ein bisschen schäme, denn ich habe für alle bezahlt. Keine Rezensionsexemplare. Aber eben nur fast, weil ich dank der super Rabattaktion bei medimops richtig zuschlagen konnte, ohne mehr als gewöhnlich auszugeben. Ich sollte wohl trotzdem keine monatelange Pause beim Bücherkauf mehr einlegen. Ich drehe durch, wenn ich wieder darf. 😉
Heute möchte ich euch meine neuen Mitbewohner vorstellen. Ich hätte theoretisch rein vom Angebot her noch wesentlich mehr Bücher kaufen können, weil medimops wirklich einen riesigen Haufen meiner Wunschliste abdeckte. Das heißt, bei fast allen Büchern lautet der Hauptgrund, warum ich sie gekauft habe: weil sie es da hatten. Jetzt will ich euch aber nicht länger langweilen und einfach loslegen! Vorhang auf!

Megan Abbott – „Dare Me“

Dare Me„When Colette French arrives at school one fall and takes charge of the cheer squad, she brings a hint of threat. Sleek, remote and careless, she transforms the girls into warriors – and rivals. Addy and Beth find that for the first time they have secrets from one another. But their mentor is playing her own deadly game, and there is everything to lose.“

Dieses Buch klingt so sehr nach Highschool-Intrigen-Drama, dass ich nicht widerstehen konnte. Perfide, intelligente Pläne unterhalten mich. Ich beobachte gern, wie jemand andere Menschen wie Marionetten tanzen lässt. Ich hoffe, das sagt nichts über meinen Charakter aus. 😀
Außerdem hat „Dare Me“ von einigen Bloggerinnen, deren Urteil ich vertraue, auf Goodreads positive Bewertungen erhalten, was mich zusätzlich bestätigte.

Paolo Bacigalupi – Ship Breaker #1 – „Ship Breaker“

Ship Breaker„Welcome to a world where oil is scarce.
But loyalty is scarcer.

Nailer’s time is running out. He’s getting too big for his work – stripping copper wire from old oil tankers – and once he’s off the crew he’s on his own, stuck in a shack on the beach with no food, no money and no way of earning his keep.

He has one last chance.

The thing all crew members dream about, a lucky strike, has hit in the shape of a clipper ship beached during the last hurricane. If he can hold off the rest of the scavengers long enough to get the oil out, he might just have a future.
But oil’s not the only thing on the ship. And what Nailer finds is going to change his life for ever…“

Aaaaahhhh, ich bin SO neugierig auf den Weltenaufbau! Eine Zukunft, in der es tatsächlich kein Öl mehr gibt. Oder fast keins. Ich hoffe wirklich, dass Paolo Bacigalupi diese faszinierende Grundidee überzeugend umgesetzt hat und sich nicht zu sehr auf das übliche Teenager-Bla-Bla konzentriert. Angesichts dessen, wie viele Preise das Buch gewonnen hat, bin ich aber guter Dinge.

John Boyne – „The Boy in the Striped Pyjamas“

The Boy in the Striped Pyjamas„Nine-year-old Bruno knows nothing of the Final Solution and the Holocaust. He is oblivious to the appalling cruelties being inflected on the people of Europe by his country. All he knows is that he has been moved from a comfortable home in Berlin to a house in a desolate area where there is nothing to do and no-one to play with. Until he meets Shmuel, a boy who lives a strange parallel existence on the other side of the adjoining wire fence and who, like the other people there, wears a uniform of striped pyjamas.
Bruno’s friendship with Shmuel will take him from innocence to revelation. And in exploring what he is unwittingly a part of, he will inevitably become subsumed by the terrible process.“

Es ist lange her, dass ich ein Buch über den Holocaust gekauft oder gelesen habe. Ich wurde in meinem Leben mit diesem Thema so häufig und intensiv konfrontiert, dass ich mich völlig überreizt fühlte, so wichtig es auch ist. Jetzt möchte ich es mal wieder versuchen. Ich denke, dass „The Boy in the Striped Pyjamas“ ein angemessener, berührender Wiedereinstieg ist. Ich werde ganz bestimmt fürchterlich weinen. Aber das ist okay. Vielleicht hebe ich mir das Buch für die Vorweihnachtszeit auf. Während dieser bin ich besonders empfänglich für tragische Geschichten.

Graeme Cameron – „Normal“

NormalHe lives on your street, in a nice house with a tidy garden. He shops in your local supermarket. He drives beside you, waving to let you into the lane ahead of him.
He also has an elaborate cage in a secret basement. The food that he’s shopping for is to feed a young woman he’s holding there against her will – one in a string of many, unaware of the fate that awaits her.
This is how it’s been for a long time. It’s normal…and it works. Perfectly.
But this time it’s different.“

Ich suche immer nach Thrillern, die anders sind. Die sich nicht an das altbekannte Rezept des Genres halten und es neu definieren. „Normal“ hat das Potential zu einer großartigen, besonderen Geschichte. Einzelne Kapitel aus der Sicht eines Serienmörders – ausgelutscht. Ein ganzes Buch aus der Perspektive eines Serienmörders – ungewöhnlich. Ich fand es immer faszinierend und unvorstellbar, dass ein Serienmörder theoretisch direkt nebenan leben könnte, ohne dass ich davon weiß. Graeme Cameron spielt genau mit diesem Gedanken und stellt sich außerdem einem äußerst spannenden Ansatz: was wäre, wenn ein Serienmörder eines Tages einer Person begegnet, die ihn dazu bringt, sein Leben ändern zu wollen?

Neil Gaiman – „The Ocean at the End of the Lane“

The Ocean at the End of the Lane„This is what he remembers, as he sits by the ocean at the end of the lane:

A dead man on the back seat of the car, and warm milk at the farmhouse;
An ancient little girl, and an old woman who saw the moon being made;
A beautiful housekeeper with a monstrous smile;
And dark forces woken that were best left undisturbed.

They are memories hard to believe, waiting at the edge of things. The recollections of a man who thought he was lost but is now, perhaps, remembering a time when he was saved…“

„The Ocean at the End of the Lane“ ist mein erster „richtiger“ Gaiman. Ich besitze auch „Coraline“, aber soweit ich weiß, ist dieses düstere Kinderbuch nicht gerade exemplarisch für sein Schaffen. Von diesem Buch konnte mich eine begeisterte Rezension auf Aleshanees Blog Weltenwanderer überzeugen. Manchmal braucht es nur ein Zitat, um mein Interesse zu wecken.

Kami Garcia & Margaret Stohl – „The Beautiful Creatures Complete Paperback Collection“

Beautiful Creatures BoxEthan Wate used to think of Gatlin, the small Southern town he had always called home, as a place where nothing ever changed. Then he met mysterious newcomer Lena Duchannes, who revealed a secret world where a curse has marked Lena’s family of powerful Supernaturals for generations.

Mysterious, suspenseful, and romantic, „Beautiful Creatures“, „Beautiful Darkness“, „Beautiful Chaos“, and „Beautiful Redemption“ introduce a secret world hidden in plain sight. A world where impossible, magical, life-altering events happen. Sometimes life-ending.“

Hach, ich liebe Boxsets. Wunderschön anzusehen und extrem praktisch. Dummerweise passiert es nur selten, dass ich von vornherein so überzeugt von einer Reihe bin, dass ich mich traue, das komplette Set zu kaufen. Bei „Beautiful Creatures“ habe ich es gewagt, weil ich Yvo vom Blog It’s All About Books vertraue. Sie hat von dieser Reihe so geschwärmt, dass ich einfach glauben möchte, dass sie gut ist. Vielleicht hat auch reingespielt, dass ich diese spezielle Box, die ich übrigens nicht bei medimops, sondern bei Amazon gekauft habe, wirklich atemberaubend schön finde. *hust* Den Film habe ich übrigens nicht gesehen. Will ich auch nicht, bevor ich die Reihe gelesen habe. Danach – vielleicht.

Laurell K. Hamilton – Anita Blake #13 – „Micah“

MicaRaising the dead was easy. Love was hard…

There are lots of reasons to raise the dead – some private, some public. In this case, the feds have a witness who died before he could speak on the record. They want him raised so his testimony can be taken. So here I am, on a plane to Philadelphia, flying off to do my job.
But I’m not alone. Micah is with me. Micah, head of the St. Louis wereleopard pard. King to my Queen. The only one of my lovers who can stir my blood with just a glance from his chartreuse cat’s eyes. I was happy to have him at my side.
Until he mentioned that this will be our first time alone together. No Master Vampire. No Alpha Werewolf. Just me and Micah. And all my fears and doubts…“

„Micah“ ist der erste Anita Blake, den ich noch nicht gelesen habe. Der erste Band, der nicht mehr in Deutschland erschienen ist. Bis ich diesen Band lesen werde, wird es wohl noch ziemlich lange dauern, da ich die Reihe ja erst (fast) komplett im Regal stehen haben möchte, bevor ich sie erneut lese. Aber ich freue mich darauf, weil mir Micah von Anitas Männern wirklich der liebste ist. Er ist ein unheimlich liebevoller, unterstützender Charakter, der jede ihrer Macken und Eigenarten akzeptiert. Zurückhaltend und stark. Bei Jean-Claude und Richard habe ich meist das Gefühl, dass sie versuchen, Anita nach ihren Wünschen zu manipulieren. Micah tut das nicht. Er ist auch nicht von ihr abhängig wie Nathaniel. Ihre Beziehung ist am ehesten eine echte Partnerschaft. Leider bin ich mir allerdings sicher, dass Micah für Anita zu wenig Feuer hat. Er ist großartig, aber er gibt ihr nicht das Drama, das sie anscheinend braucht. Vielleicht steckt aber auch mehr in ihm, als ich bisher ahne. Ich werde es erfahren. 🙂

Jilliane Hoffman – C.J. Townsend #3 – „Argus“

Argus«No risk, no fun», denkt Gabriella und begleitet den gutaussehenden Reid nach Hause. Zu spät sieht sie die Kamera, zu spät bemerkt sie, dass sie nicht allein sind: Augen sehen sie sterben. Viele Augen…
Einige Jahre später erschütert eine Serie von bestialischen Frauenmorden Miami. Ein Club einflussreicher Männer soll dahinterstecken. Nur einer kennt ihre Namen: William Bantling, vor zehn Jahren für die Cupido-Morde verurteilt und noch immer im Todestrakt des Florida State Prison Prison. Er ist bereit, mit Staatsanwältin Daria zu reden. Aber ist sie bereit, seinen Preis zu bezahlen?“

Die Thriller von Jilliane Hoffman gefallen mir sehr gut, weil ich die Arbeit der Staatsanwaltschaft interessant finde. Es geht wengier darum, den Mörder zu schnappen, als mehr darum, zu beweisen, dass er schuldig ist.
Die Taschenbuchversion von „Argus“ ist 2013 erschienen; die gebundene Ausgabe sogar schon 2012. So lange stand das Buch nun auch schon auf meiner Wunschliste. Es wurde Zeit, dass es endlich bei mir einzieht.

Stephen King – „Die Arena“

Die Arena„Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben…

Urplötzlich stülpt sich eines Tages eine unsichtbare Kuppel über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt kein Entrinnen – als die Vorräte zur Neige gehen und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt, beginnt ein bestialischer Kampf ums Überleben…“

Passenderweise wurde gerade letzten Mittwoch das Finale der Serien-Verfilmung von „Die Arena“, „Under the Dome“, ausgestrahlt. Ich bin ein großer Fan der Serie und habe sie fleißig verfolgt, auch wenn ich mir die finale Folge nicht vollständig ansehen konnte, da ich Donnerstag früh aufstehen musste um zu arbeiten. Die Serie ist überhaupt erst der Grund, warum das Buch auf meiner Wunschliste landete. Sie ist aber auch dafür verantwortlich, dass es lange Zeit nicht günstig zu bekommen war, auch nicht gebraucht. Jetzt sollte das gute Stück endlich mal weniger als der Neupreis kosten, also musste „Die Arena“ natürlich sofort bei mir einziehen. Ich bin sehr gespannt auf die literarische Vorlage und freue mich vor allem wie verrückt auf Big Jim. Ich bin sein (vermutlich) größter Fan. Weil Jim eben so ist, wie er ist: gemein, manipulativ, intrigant. Und weil er (lt. Serie) auf Fotos schießt, wenn er sauer ist. 😀

Derek Landy – Skulduggery Pleasant #1 – „Skulduggery Pleasant“

Skulduggery PleasantStephanie’s uncle Gordon is a writer of horror fiction. But when he dies and leaves her his estate, Stephanie learns that while he may have written horror, it certainly wasn’t fiction. Pursued by evil forces intent on recovering a mysterious key, Stephanie finds help from an unusual source – the wisecracking skeleton of a dead wizard.

„Skulduggery Pleasant“ ist wohl das Buch, für das ich die meisten und vehementesten Empfehlungen überhaupt erhalten habe. Am diesjährigen Welttag des Buches (23.April 2015) wurde mir dieser Titel immer wieder um die Ohren gehauen und ich wurde regelrecht bekniet, ich solle die Geschichte doch bitte unbedingt lesen, sie sei phänomenal toll. Na gut. Mach ich. 😀

E. Lockhart – „The Disreputable History of Frankie Landau-Banks“

The Disreputable History of Frankie Landau-BanksFrankie Landau-Banks at age 14:
Debate Club.
Her father’s “bunny rabbit.”
A mildly geeky girl attending a highly competitive boarding school.

Frankie Landau-Banks at age 15:
A knockout figure.
A sharp tongue.
A chip on her shoulder.
And a gorgeous new senior boyfriend: the supremely goofy, word-obsessed Matthew Livingston.

Frankie Laundau-Banks.
No longer the kind of girl to take “no” for an answer.
Especially when “no” means she’s excluded from her boyfriend’s all-male secret society.
Not when her ex boyfriend shows up in the strangest of places.
Not when she knows she’s smarter than any of them.
When she knows Matthew’s lying to her.
And when there are so many, many pranks to be done.

Frankie Landau-Banks, at age 16:
Possibly a criminal mastermind.
This is the story of how she got that way.“

Muss ich nach diesem Klappentext noch viel sagen? Ich kippe vor Neugier fast vom Stuhl. Ich will Frankie unbedingt kennenlernen und herausfinden, wer sie ist.
Falls bei euch durch den Namen E. Lockhart übrigens ein Glöckchen klingelt – sie ist die Autorin von „We Were Liars“, das in Deutsch unter dem Titel „Solange wir lügen“ am 01. September erschienen ist.

Pittacus Lore – Lorien Legacies #3 & #4 – „The Rise of Nine“„The Fall of Five“

Lorien Legacies 3 & 4In den letzten Wochen habe ich ja bereits ausgiebig von den Lorien Legacies erzählt, deswegen gibt es hier jetzt mal keine Klappentexte. „The Rise of Nine“ habe ich schon ausgelesen, aber nun brauche ich dringend eine Pause von der Reihe. Deswegen bleibt „The Fall of Five“ vorerst im Regal. Ich möchte versuchen, die folgenden drei Bände vielleicht dieses Jahr noch auszulesen, damit ich bereit bin, wenn der siebte und letzte Band erscheint. Wie Pittacus Lore das Ganze noch über vier weitere Teile ausweiten will, ist mir allerdings ein Rätsel. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Geschichte das hergibt. Aber gut. Wenn es mir nicht gefällt, kann ich ja abbrechen.
Die Lorien Legacies habe ich übrigens auch von Amazon.

Kai Meyer – Merle-Trilogie #1 – „Die Fließende Königin“

Die fließende Königin„In einem Venedig, in dem die Zauberei nie gestorben ist, suchen Meerjungfrauen und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Zauberspiegelmacher die Fließende Königin. Aber nur Merle gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Als die Mächte des Bösen das phantastische Wesen jagen, entbrennt im Labyrinth der dunklen Gassen und Kanäle ein abenteuerlicher Kampf. Doch dann bricht der Boden auf, Flammen schlagen himmelhoch, und etwas Unbeschreibliches steigt aus der Erde empor.“

Dieses Buch wurde mir ebenfalls empfohlen. Ich habe ja noch keine Erfahrung mit Kai Mayer (obwohl „Die Seiten der Welt“ im Regal steht), fand aber den Klappentext wirklich interessant. Klingt nach einem richtig schönen Magie-Märchen-Abenteuer. Und Venedig. Hallo, ich sagte Venedig!

Martin Millar – „The Good Faires of New York“

The Good Fairies of New York„»The Good Fairies of New York« is a story that starts when Morag and Heather, two eighteen-inch fairies with swords, green kilts and badly dyed hair fly through the window of the worst violinist in New York, an overweight and antisocial type named Dinnie, and vomit on his carpet.
Who they are, how they came to New York, and what this has to do with the lovely Kerry – who lives across the street, and who has Crohn’s disease – and what this has to do with the other fairies in New York and Britain, is the subject of this book. It has war in it, and a most unusual production of Shakespeare’s »A Midsummer Night’s Dream«, and Johnny Thunder’s New York Dolls guitar solos. What more could anyone desire from a book?“

Feen in New York. Feen. In. New. York. Das Buch klingt lustig, verrückt, bunt und ein bisschen unanständig. Es klingt, als wäre es genau die richtige Lektüre für mich. Rock’n’Roll mit Feen.

Benjamin Percy – „Red Moon“

Red MoonThey live amongst us. They are your neighbour, your mother, your lover. They change.

Every teenage girl thinks she’s different. When government agents kick down Claire Forrester’s front door and murder her parents, Claire realizes just how different she is.

Patrick Gamble was nothing special until the day he got on a plane and, hours later, stepped off it, the only passenger left alive, a hero.

President Chase Williams has sworn to protect the people of the United States from the menace in their midst, but is becoming the very thing he has promised to destroy.

So far the threat has been controlled with laws and violence and drugs.
But the night of the red moon is coming, when an unrecognizable world will emerge, and the battle for humanity will begin.“

„Red Moon“ hat es erst auf meine Wunschliste und nun in mein Regal geschafft, weil ich mir ein Buch gewünscht habe, dass den ganzen Werwolf-Schmu mal nicht übernatürlich, sondern wissenschaftlich erklärt. Ich wurde gewarnt, dass das Buch blutig sei – das hat es nur noch interessanter für mich gemacht. Ich bin wirklich gespannt auf die Geschichte und denke, dass ich es bald lesen werde. Ich war allerdings ein wenig überrascht, als ich es aus dem Päckchen von medimops holte. Das Format dieser Ausgabe ist unfassbar groß. oO

Alice Sebold – „The Lovely Bones“

The Lovely Bones„»My name was Salmon, like the fish; first name, Susie. I was fourteen when I was murdered on December 6, 1973.«

So begins the story of Susie Salmon, who is adjusting to her new home in heaven, a place that is not at all what she expected, even as she is watching life on earth continue without her – her friends trading rumors about her disappearance, her killer trying to cover his tracks, her grief-stricken family unraveling. Out of unspeakable tragedy and loss, »The Lovely Bones« succeeds, miraculously, in building a tale filled with hope, humor, suspense, even joy.“

Als ich den Film „In meinem Himmel“ das erste Mal gesehen habe, fiel mir sofort auf, dass er auf dem Roman „The Lovely Bones“ von Alice Sebold basiert. Der Film hat mich begeistert und nachdenklich gestimmt; die Idee, dass das Buch die Geschichte der jungen Susie Salmon sicher noch besser vermittelt, setzte sich in meinem Kopf fest. Seitdem wollte ich immer herausfinden, wie die literarische Vorlage gelungen ist und habe es deswegen jetzt gekauft. Ich erwarte eigentlich nicht, enttäuscht zu werden, denn wir alle wissen: das Buch ist in 90% der Fälle besser als der Film.

Wolfgang Thon – Die drei Prophezeiungen #1 – „Das Lied der Dämonen“

Das Lied der Dämonen„Wenn Götter und Drachen kämpfen, verzweifeln die Menschen.
Götter und Drachen befinden sich im Krieg, und auch wenn die Drachen besiegt scheinen, haben sie noch nicht aufgegeben. Durch ihre Priester, die im Verborgenen handeln müssen, und besonders durch ihre Diener, die Dämonen, nehmen sie weiter Einfluss auf die Geschicke der Menschen. Nun sind sie kurz davor, ihre alte Macht zurückzuerlangen. Dabei soll ihnen ein junger Mann helfen. Er weiß nichts von seiner Bestimmung, doch er hört bereits das Lied der Dämonen…“

Ich habe mich dumm und dusselig gesucht und mir das Hirn zermartert, auf welchem Blog ich dieses Buch gesehen habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es – wie so oft – während Gemeinsam Lesen war, aber ich komme einfach nicht drauf, bei wem es war. Wenn sich hier jetzt irgendjemand angesprochen fühlt und sich daran erinnert, sich mit mir darüber unterhalten zu haben, bitte einmal laut „HIER“ schreien. 😉
Ansonsten verspricht das Buch epische Fantasy. Wie könnte ich dazu schon „Nein“ sagen? Ich glaube, irgendwann lasse ich mir „I ♥ Fantasy“ tätowieren.

Alice Walker – „The Color Purple“

The Color Purple„»Dear God: I am fourteen years old. I have always been a good girl. Maybe you can give me a sign letting me know what is happening to me…«

So begins Alice Walker’s touching, complex and engrossing novel, set in the harsh, segregated world of the Deep South between the wars. Celie has been raped by the man she calls father; her two children are taken away from her; she has been forced into an ugly marriage. She has no one to talk to but God.
Then she meets Shug Avery, the singer, the magic woman, and discovers not the pain of rivalry but the love and support of women.“

„Die Farbe Lila“. Jedes Mal, wenn ich an das Buch denke, muss ich einmal ganz tief durchatmen, weil ich jetzt bereits sicher bin, dass es mich furchtbar wütend machen und recht wahrscheinlich zum Weinen bringen wird. Ich weiß, dass es da diese tolle Verfilmung mit Whoopi Goldberg gibt, aber ich erinnere mich nur noch an eine einzige Szene (vielleicht). Das heißt, obwohl ich „The Color Purple“ eine gewisse Erwartungshaltung entgegen bringe, weiß ich von der eigentlichen Geschichte nur sehr wenig.
Weibliche, afroamerikanische Literatur ist eins meiner Steckenpferde. Eine Nische, die ich richtig kennenlernen möchte, weil ich verstehen will, wie das Leben afroamerikanischer Frauen war und heute noch ist. Als Deutsche bin ich darauf angewiesen, weil ich mir nicht ohne Hilfe vorstellen kann, wie es ist, aufgrund der Hautfarbe diskriminiert zu werden. Ich bin weiß, ich bin Europäerin – ich lebe privilegiert.

Scott Westerfeld – Uglies #1 – „Uglies“

UgliesTally is about to turn sixteen, and she can’t wait. In just a few weeks she’ll have the operation that will turn her from a repellent ugly into a stunning pretty. And as a pretty, she’ll be catapulted into a high-tech paradise where her only job is to have fun.
But Tally’s new friend Shay isn’t sure she wants to become a pretty. When Shay runs away, Tally learns about a whole new side of the pretty world – and it isn’t very pretty. The authorities offer Tally a choice: find her friend and turn her in, or never turn pretty at all. Tally’s choice will change her world forever…“

Oh, wie lange bin ich um diesen Reihenauftakt herumgeschlichen. Die Idee dahinter gefiel mir von Anfang an, aber dann habe ich mehrere Rezensionen gelesen, die die Umsetzung kritisierten. Lange Zeit habe ich die Entscheidung bezüglich „Uglies“ einfach immer wieder in die Zukunft verschoben, doch vor ein paar Monaten habe ich mich selbst damit so genervt, dass es mir gereicht hat. Ich versuche es jetzt mit dem ersten Band und Basta.

Das sind sie also, meine neuen Mitbewohner. Ich freue mich über jedes einzelne neue Buch, gehe aber davon aus, dass einige noch eine ganze Weile auf dem SuB ihr Dasein fristen müssen. Ich kann eben immer nur ein Buch auf einmal lesen; parallel lesen liegt mir einfach nicht. Mal sehen, bei welchem die Neugier zuerst siegt. 😉
Was haltet ihr von meinen Neuerwerbungen? Habt ihr schon etwas von dieser Liste gelesen oder stehen einige dieser Bücher auch auf eurer Wunschliste? Interessiert euch vielleicht auch gar keines dieser Werke?
Wie immer eure Meinung ist, schreibt es mir in die Kommentare! Ich freue mich auf jede eurer Wortmeldungen!
Alles Liebe,
Elli

 
4 Kommentare

Verfasst von - 3. Oktober 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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