RSS

Schlagwort-Archive: Sorgen

Fröhliche Weihnachten!

Meine Lieben,

ich wünsche euch allen frohe Weihnachten! Wir haben die stressige Adventszeit unbeschadet überstanden – nun ist es Zeit, sich einfach mal zurückzulehnen, zu genießen und sich darauf zu besinnen, was wirklich wertvoll ist. Lassen wir den Geist von Weihnachten in unsere Herzen und seien für ein paar Stunden die Menschen, die wir werden wollten, als wir noch Kinder waren. Lange, bevor sich die Realität dazwischenschob.

Ich habe dieses Jahr viel darüber nachgedacht, was Weihnachten für mich bedeutet. Weihnachten ist eine Zeit der Wünsche, eine Zeit der Träume, eine Zeit der Liebe, der Magie und des Friedens. Natürlich sind mir diese Ideale immer wichtig, doch in dieser festlichen Jahreszeit erhalten sie eine andere Qualität, einen anderen Geschmack. Für mich ist Weihnachten eine Erinnerung daran, dass ich nur die Heldin meiner eigenen Geschichte bin. Ich schaue über meinen Tellerrand und frage mich, welche Geschichten diejenigen erleben, die in der meinen bloß Hintergrunddarsteller_innen sind. Ich strecke meine Hand aus und versuche, mir ihre Leben vorzustellen. Ich wünsche ihnen Glück. Ich hoffe, dass heute niemand allein sein muss, der/die es nicht möchte.

Unsere Welt ist groß und weit. Sie ist voller Konflikte und Leid. Lasst uns heute ein wenig näher zusammenrücken und Streit, Hass und Groll zum Schweigen bringen. Lasst uns Fremden ein Lächeln schenken.
Im Namen der Nächstenliebe möchte ich euch noch einmal auf meine Wohltätigkeitsaktion für Straßenkinder e.V. hinweisen, die noch bis zum 26.12.2018 um 23:59 Uhr läuft. Für jedes Kommentar von euch spende ich 1€ an den Berliner Verein, der sich um die schwächsten und schutzlosesten Mitglieder unserer Gesellschaft kümmert. HIER erfahrt ihr alle wichtigen Informationen und könnt euch beteiligen.

Ich habe das Privileg, den Heiligabend mit meiner Familie verbringen zu können. Ich habe mir vorgenommen, jede Sekunde bewusst wahrzunehmen und auszukosten. Für den Lieblingsmenschen und mich ist es außerdem das erste Weihnachten als Ehepaar und ich bin fest entschlossen, heute ein paar besondere Momente zu schaffen, an die ich in 50 Jahren gern zurückdenke. Weihnachten ist kein Humbug. Weihnachten ist das, was wir daraus machen. Sorgen wir dafür, dass es zählt.

Für morgen habe ich für alle Daheimgebliebenen eine spezielle Weihnachtsrezension vorbereitet, die euch den Feiertag hoffentlich ein wenig versüßt und Weihnachtszauber versprüht. Das Vorbeischauen lohnt sich, denn ich ziehe blank und verrate euch mein bestgehütetes Geheimnis, ein kleines Geschenk zum Fest. 😉

Fröhliche Weihnachten für euch alle! Ich umarme euch aus der Ferne und schicke euch Gedanken voller Wärme, Plätzchenduft und Kerzenschein.
🎄 🎅 ❤️ Alles Liebe von mir, der Prinzessin und dem Lieblingsmenschen ❤️ 🎅 🎄

Advertisements
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Trudi Canavan – The Magician’s Guild

Der erste Band der „Black Magician Trilogy“, „The Magician’s Guild”, basiert auf einem Traum der Autorin Trudi Canavan. Nachdem sie mitten in der Nacht einen Bericht über die Olympiade in Barcelona sah, der behauptete, die Regierung habe Obdachlose umsiedeln lassen, träumte sie, sie sei Teil einer Gruppe, die aus einer Stadt vertrieben wurde. Die Übeltäter waren in ihrem Traum allerdings keine Regierungsbeamte, sondern Magier. Quizfrage: wann fanden die olympischen Sommerspiele in Barcelona statt? Ich recherchierte, dass die spanische Stadt 1992 Austragungsort war. „The Magician’s Guild“ wurde 2001 erstveröffentlicht. Da sieht man mal, wie viel Zeit von der ersten Idee bis zum fertigen Buch vergehen kann.

Magie ist den oberen Schichten vorbehalten. Dies ist ein eisernes Gesetz in Imardin, Hauptstadt des Landes Kyralia. In der klaustrophobischen Enge der Slums gedeiht kein magisches Talent, dort sprießen Armut, Hunger und Kriminalität. Deshalb führt die Magier-Gilde einmal im Jahr auf Befehl des Königs eine Säuberung durch und jagt „Gesetzlose“ aus der Stadt. Die Säuberung ist ungerecht, brutal und herzlos. Wie viele andere Bewohner_innen der Slums demonstriert die junge Sonea gegen das unbarmherzige Vorrücken der Gilde. Sie lässt sich von der aufgepeitschten Stimmung tragen und als ihre Wut sie überwältigt, wirft sie einen Stein – und trifft. Wie ist das möglich? Nichts sollte die Schutzbarriere der Magier durchdringen können. Geschockt von ihrer eigenen Tat flüchtet Sonea. Mithilfe ihres Freundes Cery und den Dieben, einer kriminellen Untergrundorganisation, versteckt sie sich vor der Gilde, die fieberhaft nach ihr sucht. Doch ihre neuen, unkontrollierten Kräfte sind gefährlich. Schon bald kann Sonea nicht mehr garantieren, niemanden zu verletzen. Kann sie der Gilde entkommen, ohne ganz Imardin zu zerstören?

👉 Weiterlesen

 
5 Kommentare

Verfasst von - 9. Oktober 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Moira Young – Blood Red Road

Als Moira Young gefragt wurde, wie ihr Traumberuf aussähe, wäre sie keine Autorin, antwortete sie sehr präzise. Sie besäße ein altmodisches, nichtkommerzielles Kino in einer kleinen Küstenstadt. Es gäbe gemütliche Plüschsessel, schwere rote Samtvorhänge, Popcorn mit echter Butter und einen Projektor in einer Nische. Sie würde nur Streifen zeigen, die sie selbst mag, zum Beispiel trashige B-Movies. Vermutlich seid ihr schon draufgekommen: Young liebt Filme. Diese Leidenschaft beeinflusste sogar den Entstehungsprozess ihres Debütromans „Blood Red Road“. Sie visualisierte die Geschichte der Protagonistin Saba wie einen Film, nutzte ihre Augen als Kamera. Kein Wunder, dass sich der Trilogieauftakt als actiongeladener Roadtrip entpuppte. 😉

Für die 18-jährige Saba ist ihr Zwillingsbruder Lugh der Mittelpunkt ihrer Existenz. Er ist ihr Licht, ihre Sonne, der einzige Grund, warum sie das Leben in der dürren Ödnis von Silverlake ertrug. Deshalb wird sie ihn retten. Sie wird seine Entführer bis ans Ende der Welt jagen. Lugh wurde verschleppt. Saba weiß nicht, welches Interesse die dunkel gekleideten Männer, die im Windschatten eines gewaltigen Sandsturms ihr Heim überfielen, an ihm haben und es ist ihr auch egal. Begleitet von ihrer kleinen Schwester Emmi zieht sie aus in die staubige, gesetzlose Weite der Dustlands. Sie würde alles tun, um Lugh zurückzubekommen. Sie lernt zu kämpfen, verbündet sich mit Rebellen und schließt unerwartete Freundschaften. Für Lugh greift sie die Grundfesten ihrer Zivilisation an und bedroht ein Drogenkartell, das sie ohne zu zögern töten würde. Sie riskiert ihr Leben und wächst über sich hinaus. Denn Saba ist mehr als Lughs Schatten. Sie ist eine Naturgewalt.

👉 Weiterlesen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

N.K. Jemisin – The Broken Kingdoms

N.K. Jemisin verdankt ihre Karriere als erfolgreiche Schriftstellerin zum Teil ihrem Vater. Als sie 30 wurde, durchlebte sie eine Art Midlife-Crisis. Sie entschied, dass sie bestimmte Dinge in ihrem Leben erreichen wollte. Sie wollte herausfinden, ob das Schreiben, bisher ein Hobby, für sie eine Zukunft bereithielt. Unsicher, wie sie beginnen sollte, recherchierte sie und stieß auf den angesehenen jährlichen Schreibworkshop Viable Paradise. Ihr Vater borgte ihr das Geld für Viable Paradise. Glücklicherweise ist Noah Jemisin ein leidenschaftlicher Fan von Science-Fiction und hatte als Künstler durchaus Verständnis für die kreativen Pläne seiner Tochter. Der zweite Band ihrer „Inheritance Trilogy“, „The Broken Kingdoms“, kann als wundervolles Huldigung für ihn interpretiert werden.

Oree Shoth ist eine ungewöhnliche Künstlerin. Im Schatten des Weltenbaumes bietet sie ihre Skulpturen auf dem Markt von Shadow feil, in der Stadt, die 10 Jahre zuvor Sky hieß. Ihre Kunstwerke versetzen die Menschen in Staunen. Niemand traut ihr zu, Schönheit zu erschaffen. Oree ist blind. Ihr Augenlicht ist verloren, doch sie hütet ein delikates Geheimnis: ihr Geist nimmt Magie wahr. Die Magie der Götter und der Gotteskinder. Die Magie ihrer Gemälde. Das strahlende, wunderschöne Leuchten überzeugte sie, ein bedauernswertes Geschöpf aufzunehmen, das sie eines Morgens in der Gosse fand. Den Namen ihres schweigsamen Hausgastes kennt sie nicht, aber sie weiß, er muss ein Gotteskind sein. Oder etwas anderes. Sie nennt ihn Shiny. Gerade jetzt ist sie froh, ihm ein Heim bieten zu können, denn ein Mörder lehrt Shadow das Fürchten. Die Opfer sind Gotteskinder. Wer könnte über die Macht verfügen, ihnen die Herzen aus dem Leib zu reißen? Oree sorgt sich um ihre Freunde. Sie verschwendet keinen Gedanken daran, dass auch sie selbst in Gefahr sein könnte…

👉 Weiterlesen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kerstin Gier – Smaragdgrün

Die „Edelstein-Trilogie“ wurde von 2013 bis 2016 in Deutschland verfilmt. Kerstin Gier war mit der Umsetzung ihrer Romane zufrieden. Einige ihrer Fans schickten ihr hingegen enttäuschte Nachrichten. Auslöser ihres Unmuts waren die Abweichungen der Filme von den Büchern. Beispielsweise beschwerten sie sich über Leslies falsche Haarfarbe und über die Farbe der Schuluniform, die eigentlich Kartoffelpüree-Gelb ist. Gier selbst empfindet die Unterschiede nicht als dramatisch, da die Filme den Geist ihrer Geschichte vermitteln würden und ohnehin als Ergänzung betrachtet werden sollten, nicht als Ersatz. Ich werde trotzdem darauf verzichten, mir die Filme anzusehen. Die Diskrepanzen sind zu groß, als dass ich einen Mehrwert darin erkennen könnte. Besonders das Finale „Smaragdgrün“ wurde entscheidend umgeschrieben. Ich möchte mich lieber an Kerstin Giers Showdown erinnern, nicht an die Auslegung einer Filmproduktionsfirma.

Gwendolyn fühlt sich wie eine Idiotin. Wie konnte sie nur so dumm sein, auf Gideon reinzufallen? Dass ihr ausgerechnet der Graf von Saint Germain die Augen öffnete, macht es nur noch schlimmer. Allerdings ist sie zu beschäftigt, um im Liebeskummer zu versinken. Dank der tatkräftigen Unterstützung ihres Großvaters ist sie der Wahrheit bereits sehr nahegekommen. Lucy und Paul stahlen den Chronografen nicht aus selbstsüchtigen Gründen. Vielmehr misstrauen sie dem Grafen und seinen Motiven. Gwen teilt ihre Vorbehalte. Wie vertrauenswürdig kann ein Mann schon sein, der Mädchenherzen bricht, ohne mit der Wimper zu zucken? Es wird höchste Zeit, die Geheimnisse des obskuren Adligen aufzudecken – die Schließung des Kreises der Zwölf steht kurz bevor. Mutig stürzt sich Gwen erneut in die Vergangenheit, tanzt auf Bällen, schleicht durch unterirdische Gänge und riskiert ihr Leben, um ihren gerissenen Gegenspieler zu überlisten. Denn eine Weisheit hat der Graf nicht bedacht: Liebe geht durch alle Zeiten und überwindet jedes Hindernis.

👉 Weiterlesen

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Yangsze Choo – The Ghost Bride

Yangsze Choo ist in meinem Bücherregal eine Exotin, weil sie aus Malaysia stammt. Ich besitze nicht viele Bücher asiatischer Autor_innen und als Abkömmling einer malaysischen Familie chinesischer Vorfahren in vierter Generation ist sie ein echtes Unikat. Choo lebte als Kind in vielen Ländern, graduierte in Harvard und ließ sich mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien nieder. „The Ghost Bride“ ist ihr erster und bisher einziger Roman, den ich kaufte, weil mich neben dem Klappentext auch die Aussicht auf einen Einblick in die Kultur des kolonialen Malaysia lockte.

Der Glaube an das Jenseits ist in der malaysischen Kultur des späten 19. Jahrhunderts fest verankert. Die 17-jährige Li Lan ehrte die Vorfahren stets angemessen. Sie verbrannte Bestattungsopfer. Doch einen Geist zu heiraten – das geht zu weit. Obwohl das ungewöhnliche Angebot der wohlhabenden Familie Lim die gravierenden Geldsorgen ihres Vaters beenden würde, möchte Li Lan keinesfalls die Ehefrau ihres überraschend verstorbenen Sohnes Tian Ching werden. Leider akzeptieren die Lims ein Nein nicht. Li Lan wird von seltsamen Träumen heimgesucht, die die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten verwischen. Nacht für Nacht erscheint ihr Tian Ching. Sein Werben wird jedes Mal nachdrücklicher, bis sie eines Morgens nicht mehr aufwacht. Plötzlich selbst ein Geist muss Li Lan im Jenseits einen Weg finden, die zerrissenen Bande zwischen ihrer Seele und ihrem Körper wiederherzustellen. Ihre einzige Chance besteht darin, die rätselhaften Umstände von Tian Chings Tod und die Geheimnisse der Familie Lim aufzudecken, bevor es zu spät ist und sie auf ewig in der Geisterwelt gefangen bleibt.

👉 Weiterlesen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Laurell K. Hamilton – Bloody Bones

In Großbritannien und den USA weckt der Titel des fünften „Anita Blake“-Bandes, „Bloody Bones“, vermutlich ganz bestimmte Assoziationen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass deutsche Leser_innen hingegen keine Ahnung haben, welche Anspielung sich darin versteckt. Im englischsprachigen Raum ist Bloody Bones als Kinderschreck bekannt, der nahe Gewässern lebt und unartige Kinder ertränkt. Die Legende variiert natürlich. Alternativ lebt das Monster in einem Schrank unter der Treppe; in neueren Versionen treibt es in Abflussrohren sein Unwesen. Obwohl ich das Buch schon einmal auf Deutsch gelesen habe, erinnerte ich mich nicht an diese Sagengestalt. Insgesamt war meine Erinnerung an Band 5 vollkommen verschwunden, sodass ich „Bloody Bones“ gänzlich unbelastet beginnen konnte.

Jeder andere Animator hätte den Auftrag, einen ganzen Friedhof voller 200 Jahre alten Leichen zu erwecken, um einen Streit über die Besitzverhältnisse des Landes beizulegen, ablehnen müssen. Doch Anita Blake ist nicht wie ihre Kolleg_innen. Ist das Opfer mächtig genug, könnte sie es schaffen. Sie ist neugierig; will wissen, ob sie den Auftrag meistern kann, ohne menschliches Blut zu vergießen. Sie sagt zu und kurz darauf sitzt sie, begleitet von Larry, bereits in einem Helikopter, der sie nach Branson, Missouri bringen soll. Dort angekommen, bekommt sie es allerdings nicht nur mit gierigen Anwälten und der dubiosen Familie Bouvier zu tun, sondern auch mit einer rätselhaften Mordserie. Alle Opfer sind jung und nahezu blutleer. Für Anita ist der Fall klar: der Täter ist ein Vampir. Sie ahnt nicht, dass sich in den Wäldern rund um Branson noch ein ganz anderes Wesen verbirgt. Ein Wesen, das schlimmer und gefährlicher ist als ein Nest skrupelloser Vampire…

👉 Weiterlesen

 
5 Kommentare

Verfasst von - 15. November 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Candy Bukowski – Wir waren keine Helden

„Wir waren keine Helden“ von Candy Bukowski wurde mir 2016 vom Verlag edel & electric zur Rezension angeboten. Mein Grund, dieses Angebot anzunehmen, scheint ein wenig banal: in der Inhaltsangabe ist die Rede von einem Punker. Aufgrund meiner eigenen Vergangenheit mit bunten Haaren, glänzenden Nieten und schweren Stiefeln werde ich da stets hellhörig. Ich hoffte auf einen Roman, mit dem ich mich identifizieren konnte und der mich an meine wilden Jahre erinnerte. Vermutlich brauchte ich deshalb sehr lange, um mich für die Lektüre bereit zu fühlen. Ein Nostalgietrip verlangt eben die richtige Stimmung.

Als der Punker Pete vom Himmel fällt, ändert sich für Sugar alles. Überzeugt, erwachsen zu sein, verlässt sie ihr Kaff im Nirgendwo und stürmt der weiten Welt entgegen, in der Liebe, Schmerz, Traurigkeit, Hoffnung und vollkommenes Glück auf sie warten. Sie reitet die Wellen des Lebens, wird brutal unter Wasser gedrückt und taucht doch jedes Mal wieder auf. Sie ergreift Chancen, scheitert, traut sich, zu springen, um herauszufinden, ob sie fliegen kann und begreift irgendwann, dass Durchschnittlichkeit auf ihre Fragen keine Antworten bietet. Sie kämpft, um ihren Platz im verwirrenden Gefüge des Universums zu finden. Aufgeben ist keine Option. Denn Helden geben niemals auf.

👉 Weiterlesen

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Montagsfrage: Letzte Neuzugänge?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin ein Pechvogel. 2017 ist offenbar nicht mein Jahr. Nachdem ich mir im Mai bei einem Reitunfall das rechte Handgelenk gebrochen habe, operiert werden musste und wochenlang stark eingeschränkt war, habe ich es nun geschafft, meine linke Achillessehne zu überreizen. „Überreizung“ – dieses Wort gebrauchte die nette, kompetente und buchstäblich zupackende Orthopädin, die mich am Freitag untersuchte. Da schleppte ich mich bereits 5 Tage mehr schlecht als recht humpelnd durch die Gegend. Ich habe vielleicht ein bisschen gewimmert, als sie auf meiner Achillessehne herumdrückte. Im Klartext heißt das, dass ich zur Zeit nur unter fiesen Schmerzen laufen kann, eine unterstützende Bandage tragen muss (ja, genau, bei 30 Grad) und Einlagen in den Schuhen habe, die meine Schritte federn, weil ich ja nicht korrekt auftrete. Und wisst ihr, was das Deprimierende daran ist? Ich weiß nicht, wie das passiert ist. Keine Ahnung. Es tat von jetzt auf gleich einfach weh und wurde dann immer schlimmer. Glücklicherweise habe ich seit Freitag frei und muss auch erst am Mittwoch wieder arbeiten, daher kann ich meinen Fuß wenigstens etwas schonen. Soweit das eben geht mit einer Fellnase, die zum Pipi machen raus möchte. Dadurch habe ich heute jedenfalls bereits schon mitten in der Nacht Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, denn bei diesen widerlichen Temperaturen möchte ich mich ohnehin noch nicht ins Bett legen.

Welches Buch ist dein letzter Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?

In meinem Fall können wir den Singular gleich mal streichen und zum Plural greifen. Mein letzter Buchkauf fand am 18. Juli statt und umfasste drei neue Exemplare für den SuB.

Es begann alles mit der Besprechung einer meiner Lieblingsrezensent_innen auf Goodreads. Sie rezensierte „Hidden Blade“ (Soul Eater #1) von Pippa DaCosta. Ich las die Rezension (auf Arbeit, *hust*) und amüsierte mich wieder einmal köstlich, weil ihre Ergüsse stets äußerst witzig und teilweise ganz schön fies sind. Niemand schreibt einen Verriss so unterhaltsam und direkt. Doch wenn sie ein Buch mag, schwärmt sie, als gäbe es kein Morgen. „Hidden Blade“ erhielt von ihr 5 Sterne. Mehr sind bei Goodreads nicht möglich, sonst hätte sie 10 Sterne vergeben. Der Klappentext gefiel mir ebenfalls sehr gut und die Idee, Urban Fantasy mit antiken ägyptischen Gottheiten umzusetzen, weckte meine Neugier. Ich besuchte das große A und stellte fest, dass das Buch als eBook magere 99 Cent kosten sollte. Ich schlug sofort zu.

Dann dachte ich, wenn ich schon mal dabei wäre, könnte ich mir ja auch gleich die Auswahl stark reduzierter eBooks im englischen Kindle-Deal des Monats ansehen. Ich rechnete nicht damit, etwas zu finden und – siehe da – wurde eines Besseren belehrt. Zuerst stolperte ich über „The Second Ship“ (The Rho Agenda #1), einen Science-Fiction-Roman von Richard Philips, der schon länger auf meiner WuLi stand. 99 Cent. Ich freute mir ein weiteres Loch in nicht näher beschriebene Körperregionen, gratulierte mir selbst zu meinem Glück und kaufte es.

Ich stöberte weiter, scrollte nach unten und wollte meinen Augen kaum trauen. Unter den Angeboten war „Caraval“ (Caraval #1) von Stephanie Garber. Ich weiß, dass ihr diesen Titel kennt und einigen jetzt spontan ein Speichelfaden aus dem Mund läuft. Hype, Hype und nochmals Hype. Vor einigen Monaten habe ich mir eine Leseprobe für den Kindle schicken lassen, reingelesen und entschieden, es nicht zu versuchen. Obwohl ich durchaus neugierig war, sorgte ich mich, am Ende wieder einmal einen enttäuschenden YA-Roman vorzufinden, der den Hype nicht verdient. Ich wollte mich nicht darüber ärgern, für eine Enttäuschung Geld ausgegeben zu haben. Tja. Jetzt sollte das gute Stück ebenfalls 99 Cent kosten. 99 Cent! Wie hätte ich da widerstehen können? Ich war im ersten Moment skeptisch, ob es sich tatsächlich um den vollständigen Roman handelte oder um eine XXL-Leseprobe, aber es stellte sich schnell heraus, dass es wahrhaftig das ganze Buch ist. Ich zuckte innerlich die Schultern und gab der Verlockung nach. Bei einem so geringen Preis ist es nicht allzu schade, sollte mich „Caraval“ letztendlich wirklich enttäuschen.

Meine letzten Neuzugänge habe ich also aus einem ganz simplen Grund angeschafft. Bitte verzeiht mir die bodenlose Banalität. Ich habe alle drei gekauft, weil sie billig waren. Aber danach fragt ja niemand mehr, wenn ich sie erst gelesen habe, oder? 😉

Welche Bücher haben es zuletzt auf euren SuB geschafft und wie kam die Kaufentscheidung zustande?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Montag!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Lev Grossman – The Magician’s Land

Wieder einmal steht Quentin Coldwater vor dem Nichts. Aus Fillory verbannt, ist er gezwungen, zur Erde zurückzukehren. Er muss sich ein neues Leben aufbauen, noch einmal von vorn anfangen. Fast von selbst lenken ihn seine Schritte zum Brakebills College für magische Erziehung. Der verlorene Sohn geht heim. Seine alte Schule empfängt ihn mit offenen Armen und langsam beginnt Quentin, sich in der irdischen Realität zu akklimatisieren. Er arbeitet hart und bleibt meist für sich. Doch seine Vergangenheit lässt ihm keine Ruhe. Noch immer quält ihn der Gedanke an Alice, seine große Liebe. Entschlossen, herauszufinden, was mit ihr geschehen ist und unterstützt von der begabten Schülerin Plum wagt sich Quentin in die zwielichtigen, gefährlichen Gefilde der Magie, in der Hoffnung, Alice vielleicht zurückzuholen.
Währenddessen spitzt sich die Lage in Fillory zu. Das verzauberte Land stirbt. Verzweifelt begeben sich Eliot und Janet auf eine letzte, alles entscheidende Quest, um ihr Königreich zu bewahren. Allein können die beiden allerdings wenig ausrichten. Sie brauchen Hilfe. Hilfe von dem einzigen Menschen, der mehr über Fillory weiß, als irgendjemand sonst: Quentin, dessen Schicksal untrennbar mit dem magischen Land verbunden zu sein scheint. Welten und Leben stehen auf dem Spiel. Wird Quentin Fillory retten können und endlich Vergebung für seine Sünden finden?

👉 Weiterlesen

 
7 Kommentare

Verfasst von - 19. Juli 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: