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Schlagwort-Archive: Serienmörder

J.D. Allen – 19 Souls

Liest man sich durch J.D. Allens Website, könnte man annehmen, sie sei eine Debütautorin. Für das Thriller-Genre ist das korrekt, doch gräbt man tiefer, stellt sich schnell heraus, dass sie bereits eine veröffentlichte Schriftstellerin ist. Sie schrieb jahrelang Liebesromane, eine Vergangenheit, von der sie sich heute bewusst zu distanzieren scheint und die hauptsächlich dazu diente, Rechnungen zu zahlen. Mit dem Auftakt der Reihe „Sin City Investigations“ fand sie ihre literarische Heimat, eine meiner Meinung nach naheliegende Entwicklung, da sie über einen Abschluss in forensischer Anthropologie verfügt. Vielleicht veranlasste sie ihr professioneller Hintergrund, gleich im ersten Band „19 Souls“ eine gewagte Thematik anzusprechen: weibliche Serienmörder.

Vor Jahren war Jim Bean auf dem besten Wege, FBI-Agent zu werden, bis die Lüge einer Frau sein Leben zerstörte. Heute ist er Privatdetektiv in Las Vegas. Er trinkt und arbeitet zu viel. Auf seinem Schreibtisch türmen sich Rechnungen. Der Auftrag einer gewissen Cynthia Hodge kommt ihm daher gerade gelegen. Jim soll ihren verschwundenen Bruder Daniel finden, einen Meth-Junkie, der die Ersparnisse ihrer Mutter durchbringt. Standard-Vertrag, regelmäßige Updates, keine Polizei. Keine große Sache. Jim macht sich an die Arbeit und spürt Daniel in Utah auf. Entgegen seiner Absprache mit Cynthia nimmt er Kontakt auf. Was Daniel ihm erzählt, lässt alles Blut aus Jims Gesicht weichen. Daniel ist kein Junkie. Er lebt unter dem Radar, um sich selbst zu schützen. Denn die Frau, die Jim beauftragte, ist nicht seine Schwester. Sie heißt Sophie Evers und verfolgt Daniel seit ihrer Kindheit. Frauen, mit denen Daniel eine Beziehung hatte, verschwanden rätselhafterweise und wurden später tot aufgefunden. Sieben Jahre hörte er nichts von Sophie. Doch jetzt führte Jim sie direkt zu ihm…

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Dan Wells – Ich will dich nicht töten

Dan Wells wollte High Fantasy-Autor werden. Er schrieb jahrelang Bücher und Kurzgeschichten, ohne sich selbst als Vertreter des Horror-Genres zu verstehen, obwohl all seine Werke einen düsteren Unterton enthielten. Wir verdanken es Brandon Sanderson, dass Wells dieser Düsternis eines Tages nachgab. Ja, DER Brandon Sanderson. Sie sind befreundet, führen gemeinsam den Podcast „Writing Excuses“ und leben beide in Utah. Es wundert mich etwas, dass Wells bisher nicht auf die naheliegende Option zurückgriff, um High Fantasy und Düsternis zu verbinden: Grimdark. Allerdings wäre er in diesem Subgenre vielleicht niemals veröffentlicht worden und ich könnte euch nicht vom dritten Band der „John Cleaver“-Reihe, „Ich will dich nicht töten“, berichten, also war seine Entscheidung für Horrorliteratur möglicherweise Schicksal.

Wie provoziert man eine Dämonin? Man erklärt ihr am Telefon, dass man zwei ihrer Freunde umgebracht hat. Seit John Niemand anrief und sie herausforderte, nach Clayton zu kommen, lauert er darauf, dass sie sich zeigt. Er ist im Nachteil – er hat keine Ahnung, wie sie aussieht oder über welche Kräfte sie verfügt. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als ihren ersten Zug auszuharren. John wartet auf eine Leiche. Als das erste Opfer gefunden wird, kann er es kaum glauben: der ermordete Pfarrer trägt die unverwechselbare Handschrift des Handlangers, eines berüchtigten Serienmörders. John ist überzeugt, dass Niemand die Handlangerin ist und der spektakuläre Mord eine Botschaft für ihn war. Fieberhaft beginnt er, Beweise zu analysieren, um ihre Identität aufzudecken. Von Ehrgeiz erfüllt ist er blind für den riskanten Pfad, den er einschlägt und ignoriert die Warnzeichen, dass er die Menschen, die ihm am meisten bedeuten, in Gefahr bringt…

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Verfasst von - 3. Mai 2018 in Mystery, Rezension, Thriller, Young Adult

 

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Dan Wells – Mr. Monster

Die „John Cleaver“-Reihe von Dan Wells ist eine richtig schöne SuB-Altlast meines Bücherregals. Es ist mindestens 6 Jahre her, dass ich den ersten Band „Ich bin kein Serienkiller“ las. Dafür hält sich der Inhalt erstaunlich frisch in meinem Gedächtnis. Ich erinnere mich, dass ich damals von der übernatürlichen Wendung des Auftakts nicht allzu angetan war. Trotz dessen wollte ich die Reihe weiterverfolgen, weil mich der Protagonist, ein potentieller Serienmörder, der mit seiner antisozialen Persönlichkeitsstörung kämpft, fasziniert. Nach langen Jahren auf der Ersatzbank wurde es nun also Zeit, noch einmal in Johns Kopf zu schauen und den zweiten Band „Mr. Monster“ hervorzukramen.

John Cleaver ist ein Held. Allein überwältigte der 16-Jährige seinen dämonischen Nachbarn Mr. Crowley, tötete ihn und beendete die Mordserie, die seine Heimatstadt Clayton in Angst und Schrecken versetzte. Nur weiß das niemand. Schließlich kann John schlecht herumerzählen, dass er einen harmlosen alten Mann umbrachte und die Wahrheit würde ihn erst recht in Schwierigkeiten bringen. Zusätzliche Aufmerksamkeit kann er absolut nicht gebrauchen, denn der Preis für seinen Heldenmut war hoch: seine dunkle Seite, die von Mord, Blut, Feuer und Tod träumt und erschreckend viele Anzeichen eines soziopathischen Serienmörders zeigt, ist erwacht. Er nennt sie Mr. Monster. Seit dieser verhängnisvollen Nacht rüttelt Mr. Monster an den Gittern des Käfigs aus Regeln und Verhaltensweisen, den John selbst entwarf, um sich zu kontrollieren. Der Drang, erneut zu töten, wächst Tag für Tag. Als wieder brutal zugerichtete Leichen in Clayton auftauchen, vermutet John schnell, dass ein neuer Dämon seine Stadt heimsucht. Darf er Mr. Monster ein weiteres Mal von der Leine lassen? Und was noch viel wichtiger ist: wird er ihn wieder einsperren können?

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Verfasst von - 25. April 2018 in Mystery, Rezension, Thriller, Young Adult

 

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Ben Aaronovitch – Schwarzer Mond über Soho

Ben Aaronovitch begann Ende der 80er, Drehbücher zu schreiben. Bis 1996 erlebte er eine Blitzkarriere. Danach wurde es still um den Briten. Er war gezwungen, als Buchhändler zu arbeiten, was er zutiefst verabscheute. Aus diesem Joch befreite er sich selbst 2011, als „Die Flüsse von London“ erschien. Mit dem unerwarteten Erfolg des Reihenauftakts änderte sich für Aaronovitch alles. Plötzlich konnte er vom Schreiben leben. Mittlerweile umfasst die Reihe „Peter Grant“ sieben Bände (Stand: April 2018) und Aaronovitch schwört, dass er erst aufhört zu schreiben, wenn er entweder keine Ideen mehr hat, niemand seine Bücher kauft oder er das Zeitliche segnet. Ich verfolge die Reihe daher locker und habe den zweiten Band „Schwarzer Mond über Soho“ volle vier Jahre nach dem Auftakt gelesen.

Constable Peter Grant, einziger Zauberschüler Englands, erkennt das Stück sofort anhand des Saxofonsolos: „Body and Soul“, einer der größten Jazzklassiker. Er hat es schon oft gehört. Von einer Leiche wurde es ihm allerdings noch nie vorgespielt. Die Magie, die den bedauernswerten Jazzsaxofonisten tötete, muss verheerend gewesen sein, um ein so starkes Echo zu hinterlassen. Peter beginnt zu ermitteln und findet heraus, dass in Sohos Clubs verdächtig viele kerngesunde Jazzmusiker tot umfallen. Ein Serienmörder mit einer Vorliebe für Jazz? Gerade, als Peter glaubt, skurriler könnte es nicht mehr werden, findet die Polizei die Leiche eines Journalisten, der brutal entmannt wurde. Die berüchtigte Vagina dentata versetzt Londons Männerwelt in Angst und Schrecken. Ist es Zufall, dass ihr letztes Opfer ein Schüler des finsteren Magiers war, der Lesleys Gesicht entstellte? Fest entschlossen, die Ordnung seiner Stadt wiederherzustellen, begibt sich Peter auf die Jagd. Und wenn er darüber Lateinvokabeln vernachlässigt und magische Übungsstunden bei seinem Boss Detective Inspector Thomas Nightingale versäumt, ist das sicher verzeihlich. Schließlich muss er Prioritäten setzen.

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Verfasst von - 4. April 2018 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Mark Charan Newton – City of Ruin

Formell ist Villiren Teil des Imperiums Jamur. In der Realität feiert die Stadt ihre Unabhängigkeit und funktioniert nach eigenen Regeln und Gesetzen. Jeder Hunger, jede Perversion kann befriedigt werden. Diesen Sündenpfuhl muss Brynd Lathraea, Kommandant der Nachtgarde, gegen eine brutale Invasion verteidigen. Nach der Entdeckung der fremdartigen, feindlichen Okun obliegt es Brynd, Villiren auf ihren Angriff vorzubereiten. Verzweifelt versucht er, Autoritäten und Bevölkerung von der Gefahr eines nahenden Krieges zu überzeugen. Ihm begegnen Hass, Unglaube und Ignoranz. Als ein Mitglied der Nachtgarde spurlos verschwindet, wendet sich Brynd an Inquisitor Jeryd, der seit kurzem in Villiren lebt. Jeryd übernimmt die Ermittlungen und findet bald heraus, dass es in der Stadt zahllose ungeklärte Vermisstenfälle gibt. Wird Villiren von einem Serienmörder heimgesucht?
Währenddessen befinden sich Radur und die Schwestern Eir und Rika auf der Flucht durch die Wildnis. In einem Augenblick größter Not erfahren sie von unerwarteter Seite Hilfe und erhalten wichtige Informationen über die drohende Invasion, die Vergangenheit und Gegenwart des Imperiums in einem neuen Licht erscheinen lassen. Erreichen sie Villiren rechtzeitig, könnten diese Informationen den Ausgang der bevorstehenden Schlacht beeinflussen. Wird Villiren standhalten?

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Verfasst von - 21. März 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Alex Siegel – First Circle Club

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Mich faszinieren Geschichten, die von Himmel und/oder Hölle handeln. Erstaunlich angesichts der Tatsache, dass ich nicht gläubig bin. Offenbar teile ich diese Faszination mit dem Autor Alex Siegel, dessen neueste Reihe „First Circle Club“ ein Ermittlungsteam aus Himmel und Hölle fokussiert. Der gleichnamige Reihenauftakt ist bereits Siegels 19. Roman. Insgesamt veröffentlichte er bis heute 24 Bücher. Mir fiel „First Circle Club“ bei Netgalley ins Auge.

Ungewöhnliche Umstände verlangen ungewöhnliche Methoden. Als der Serienmörder Daniel Shipman aus dem Achten Kreis der Hölle entkommt und sein blutiges Handwerk auf der Erde sofort wiederaufnimmt, herrscht sowohl in der Hölle als auch im Himmel helle Aufregung. Es ist ein Skandal! Niemand sollte aus der Hölle fliehen können! Der Vorfall gefährdet das gesamte System! Da laut Überirdischem Vertrag weder Engel noch Dämonen direkt in weltliche Belange eingreifen dürfen, wird eine nie dagewesene Taskforce zusammengestellt: vier menschliche Seelen, zwei aus dem Ersten Kreis der Hölle, zwei aus der Ersten Ebene des Himmels, werden auf die Erde geschickt, um Daniel zu finden und zurückzubringen. Der ehemalige U.S. Marshal Virgil ist mehr als glücklich, seine persönliche Hölle vorübergehend hinter sich zu lassen. Die Ewigkeit damit zu verbringen, den Papierkram von Dämonen zu sortieren, ist nicht gerade ein Spaß. Klar, es hätte schlimmer kommen können, aber noch einmal seine speziellen Talente zum Einsatz bringen zu können und die Erde wiederzusehen ist definitiv eine Verbesserung. Sein Team besteht aus der Polizistin Lisa, der Leichenbeschauerin Sara und dem forensischen Psychologen Alfred, alle schön verpackt in dämonische bzw. engelhafte Hüllen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Daniel. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass der Serienkiller nicht allein arbeitet…

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Graeme Cameron – Normal

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Ich lese selten Kriminalthriller. Meine Beziehung zu diesem Subgenre ist schwierig, weshalb ich dieses Jahr auch erst zwei Romane dieser Kategorie von meinem SuB befreit habe. Die immer gleichen Grundstrukturen öden mich an. Der/Die Ermittler_in wird mit einem Fall konfrontiert, der eine Verbindung zu seiner/ihrer düsteren Vergangenheit aufweist. Er/Sie stellt sich den Dämonen, schnappt den Täter und rettet den Tag. Gähn. Ich kann es nicht mehr sehen. Deshalb bin ich permanent auf der Suche nach Thrillern, die anders sind. „Normal“ von Graeme Cameron versprach, genau die Art Thriller zu sein, denn der Protagonist ist niemand geringerer als der Killer selbst.

Sein Leben folgt einer komfortablen Routine. Er schläft. Er isst. Er kauft ein. Er jagt. Er spielt. Er mordet. Alles ganz normal. Er hat sich seinen Bedürfnissen entsprechend eingerichtet; besitzt einen versteckten schallisolierten Keller, in dem sich ein gut gesicherter Käfig befindet. Er verfeinerte Anonymität zu einer Kunstform. Niemand würde seine wahre Natur erkennen – bis es zu spät ist. Er ist der Wolf in unserer Mitte. Er ist zufrieden. Doch dann begegnet er über Miesmuscheln der Liebe seines Lebens. Ein Blick in ihre Augen und all die sorgfältig aufgebauten Strukturen seiner Existenz sind plötzlich unwichtig. Seine Triebe rücken in den Hintergrund. Ihretwegen möchte er sich ändern. Es gibt da nur ein Problem: der Käfig in seinem Keller ist zurzeit bewohnt…

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Verfasst von - 11. November 2016 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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Linda Castillo – Blutige Stille

2016-04-25 - Castillo Blutige Stille

Den ersten Band der „Kate Burkholder“ – Reihe, „Die Zahlen der Toten“, habe ich im März 2014 gelesen. Ich empfand das Buch als soliden, wenig überraschenden Thriller und hatte kaum Ambitionen, die Reihe weiterzuverfolgen. Zwei Jahre später purzelte mir der zweite Band „Blutige Stille“ in den Schoß. Ich unterhielt mich mit meiner Freundin E. darüber, dass ich englische Bücher unter anderem dafür schätze, dass sie oft in winzigen, platzsparenden Ausgaben herausgebracht werden. Sie stimmte mir zu und verschwand in ihrem Wohnzimmer. Als sie zurückkehrte, hielt sie „Blutige Stille“ in den Händen, als Mini-Ausgabe der Fischer Taschenbibliothek. Wir stellten fest, dass sie zwar den zweiten Band der „Kate Burkholder“ – Reihe gelesen hatte, aber niemals den ersten, während ich hingegen nur den ersten Band gelesen hatte. Kurzer Hand tauschten wir die Bücher aus, um unsere Wissenslücken zu füllen. Gekauft hätte ich „Blutige Stille“ vermutlich nicht, weshalb ich E. umso dankbarer bin, dass ich nun trotzdem weiß, wie sich Kates Geschichte weiterentwickelt.

Nachdem Kate Burkholder mit Hilfe von John Tomasetti einem Serienmörder erfolgreich das Handwerk legte, hoffte sie mehr als alles andere, dass wieder Frieden in Painter’s Mill einkehren würde. Leider währt die Ruhe nur kurz. Die amische Familie Plank wird abgeschlachtet aufgefunden. Vater und Söhne liegen erschossen im Haus, die Mutter und das Baby wurden auf ihrer verzweifelten Flucht hingerichtet. Ihr Mörder zeigte keine Gnade, doch seinen Sadismus sparte er sich für die Töchter auf. Verstümmelt und gefoltert hängen sie in der Scheune. Die ungeheure Brutalität des Verbrechens schockiert selbst hartgesottene Polizeiveteranen. Wer würde einer gottesfürchtigen, friedliebenden Familie so etwas antun und warum? Kate tappt im Dunkeln – bis sie das Tagebuch der ältesten Tochter findet…

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Verfasst von - 4. Juni 2016 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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Anonymus – Das Buch ohne Gnade

2016-03-26 - Anonymus Das Buch ohne Gnade

Seit ich im Juni 2014 „Das Buch ohne Namen“ und „Das Buch ohne Staben“ gelesen habe, bin ich ein Fan des Bourbon Kid. Ich kann nicht genau erklären, warum ich diesen durchgeknallten Serienmörder sympathisch finde und vielleicht sollte mir das zu denken geben, aber ich weiß zumindest, warum ich die ersten beiden Bände der gleichnamigen Reihe liebe. Sie sind Trash. Sie sind Punk. Sie sind hart, dreckig und auf absurde Weise komisch. Die unbarmherzige Einstellung des Autors gegenüber seinen Figuren imponiert mir. Trotzdem mussten knapp zwei Jahre vergehen, bis ich mir endlich den dritten Band „Das Buch ohne Gnade“ vornahm. Wieso ich die Fortsetzung so lange verschleppt habe, kann ich ebenfalls nicht erklären. Vielleicht sind zwei Abenteuer mit dem Bourbon Kid genug für zwei Jahre?

Einmal im Jahr erfreut sich das Hotel Pasadena eines großen Auflaufs von Gästen. Jedes Jahr an Halloween veranstaltet der Inhaber des Hotels, Nigel Powell, ein Festival unter dem Motto „Back from the Dead“. Mitten in der Wüste, auf Devil’s Graveyard, treffen halbwegs talentierte Möchtegernmusiker, Kneipensternchen und abgebrannte Verzweifelte aufeinander, um sich in einem Gesangswettbewerb zu messen. Sie alle begehren das Preisgeld: einen Vertrag über 1 Million Dollar mit Nigel Powell. Kaum jemand weiß, dass Devil’s Graveyard ein gewaltiges Untotenproblem hat. Dieses Jahr sind die auferstandenen Toten jedoch die geringste Sorge der Teilnehmer. Dieses Jahr hat sich der Bourbon Kid selbst zur Party eingeladen und all die Lokalberühmtheiten müssen sich fragen, welches das schlimmere Übel ist: die Zombies oder der schlecht gelaunte Serienkiller aus Santa Mondega?

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Verfasst von - 5. Mai 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Neuzugänge im September

Neuzugänge im September

Hallo ihr Lieben! 🙂

Im September sind unheimlich viele neue Bücher bei mir eingezogen. So viele, dass ich mich fast ein bisschen schäme, denn ich habe für alle bezahlt. Keine Rezensionsexemplare. Aber eben nur fast, weil ich dank der super Rabattaktion bei medimops richtig zuschlagen konnte, ohne mehr als gewöhnlich auszugeben. Ich sollte wohl trotzdem keine monatelange Pause beim Bücherkauf mehr einlegen. Ich drehe durch, wenn ich wieder darf. 😉
Heute möchte ich euch meine neuen Mitbewohner vorstellen. Ich hätte theoretisch rein vom Angebot her noch wesentlich mehr Bücher kaufen können, weil medimops wirklich einen riesigen Haufen meiner Wunschliste abdeckte. Das heißt, bei fast allen Büchern lautet der Hauptgrund, warum ich sie gekauft habe: weil sie es da hatten. Jetzt will ich euch aber nicht länger langweilen und einfach loslegen! Vorhang auf!

Megan Abbott – „Dare Me“

Dare Me„When Colette French arrives at school one fall and takes charge of the cheer squad, she brings a hint of threat. Sleek, remote and careless, she transforms the girls into warriors – and rivals. Addy and Beth find that for the first time they have secrets from one another. But their mentor is playing her own deadly game, and there is everything to lose.“

Dieses Buch klingt so sehr nach Highschool-Intrigen-Drama, dass ich nicht widerstehen konnte. Perfide, intelligente Pläne unterhalten mich. Ich beobachte gern, wie jemand andere Menschen wie Marionetten tanzen lässt. Ich hoffe, das sagt nichts über meinen Charakter aus. 😀
Außerdem hat „Dare Me“ von einigen Bloggerinnen, deren Urteil ich vertraue, auf Goodreads positive Bewertungen erhalten, was mich zusätzlich bestätigte.

Paolo Bacigalupi – Ship Breaker #1 – „Ship Breaker“

Ship Breaker„Welcome to a world where oil is scarce.
But loyalty is scarcer.

Nailer’s time is running out. He’s getting too big for his work – stripping copper wire from old oil tankers – and once he’s off the crew he’s on his own, stuck in a shack on the beach with no food, no money and no way of earning his keep.

He has one last chance.

The thing all crew members dream about, a lucky strike, has hit in the shape of a clipper ship beached during the last hurricane. If he can hold off the rest of the scavengers long enough to get the oil out, he might just have a future.
But oil’s not the only thing on the ship. And what Nailer finds is going to change his life for ever…“

Aaaaahhhh, ich bin SO neugierig auf den Weltenaufbau! Eine Zukunft, in der es tatsächlich kein Öl mehr gibt. Oder fast keins. Ich hoffe wirklich, dass Paolo Bacigalupi diese faszinierende Grundidee überzeugend umgesetzt hat und sich nicht zu sehr auf das übliche Teenager-Bla-Bla konzentriert. Angesichts dessen, wie viele Preise das Buch gewonnen hat, bin ich aber guter Dinge.

John Boyne – „The Boy in the Striped Pyjamas“

The Boy in the Striped Pyjamas„Nine-year-old Bruno knows nothing of the Final Solution and the Holocaust. He is oblivious to the appalling cruelties being inflected on the people of Europe by his country. All he knows is that he has been moved from a comfortable home in Berlin to a house in a desolate area where there is nothing to do and no-one to play with. Until he meets Shmuel, a boy who lives a strange parallel existence on the other side of the adjoining wire fence and who, like the other people there, wears a uniform of striped pyjamas.
Bruno’s friendship with Shmuel will take him from innocence to revelation. And in exploring what he is unwittingly a part of, he will inevitably become subsumed by the terrible process.“

Es ist lange her, dass ich ein Buch über den Holocaust gekauft oder gelesen habe. Ich wurde in meinem Leben mit diesem Thema so häufig und intensiv konfrontiert, dass ich mich völlig überreizt fühlte, so wichtig es auch ist. Jetzt möchte ich es mal wieder versuchen. Ich denke, dass „The Boy in the Striped Pyjamas“ ein angemessener, berührender Wiedereinstieg ist. Ich werde ganz bestimmt fürchterlich weinen. Aber das ist okay. Vielleicht hebe ich mir das Buch für die Vorweihnachtszeit auf. Während dieser bin ich besonders empfänglich für tragische Geschichten.

Graeme Cameron – „Normal“

NormalHe lives on your street, in a nice house with a tidy garden. He shops in your local supermarket. He drives beside you, waving to let you into the lane ahead of him.
He also has an elaborate cage in a secret basement. The food that he’s shopping for is to feed a young woman he’s holding there against her will – one in a string of many, unaware of the fate that awaits her.
This is how it’s been for a long time. It’s normal…and it works. Perfectly.
But this time it’s different.“

Ich suche immer nach Thrillern, die anders sind. Die sich nicht an das altbekannte Rezept des Genres halten und es neu definieren. „Normal“ hat das Potential zu einer großartigen, besonderen Geschichte. Einzelne Kapitel aus der Sicht eines Serienmörders – ausgelutscht. Ein ganzes Buch aus der Perspektive eines Serienmörders – ungewöhnlich. Ich fand es immer faszinierend und unvorstellbar, dass ein Serienmörder theoretisch direkt nebenan leben könnte, ohne dass ich davon weiß. Graeme Cameron spielt genau mit diesem Gedanken und stellt sich außerdem einem äußerst spannenden Ansatz: was wäre, wenn ein Serienmörder eines Tages einer Person begegnet, die ihn dazu bringt, sein Leben ändern zu wollen?

Neil Gaiman – „The Ocean at the End of the Lane“

The Ocean at the End of the Lane„This is what he remembers, as he sits by the ocean at the end of the lane:

A dead man on the back seat of the car, and warm milk at the farmhouse;
An ancient little girl, and an old woman who saw the moon being made;
A beautiful housekeeper with a monstrous smile;
And dark forces woken that were best left undisturbed.

They are memories hard to believe, waiting at the edge of things. The recollections of a man who thought he was lost but is now, perhaps, remembering a time when he was saved…“

„The Ocean at the End of the Lane“ ist mein erster „richtiger“ Gaiman. Ich besitze auch „Coraline“, aber soweit ich weiß, ist dieses düstere Kinderbuch nicht gerade exemplarisch für sein Schaffen. Von diesem Buch konnte mich eine begeisterte Rezension auf Aleshanees Blog Weltenwanderer überzeugen. Manchmal braucht es nur ein Zitat, um mein Interesse zu wecken.

Kami Garcia & Margaret Stohl – „The Beautiful Creatures Complete Paperback Collection“

Beautiful Creatures BoxEthan Wate used to think of Gatlin, the small Southern town he had always called home, as a place where nothing ever changed. Then he met mysterious newcomer Lena Duchannes, who revealed a secret world where a curse has marked Lena’s family of powerful Supernaturals for generations.

Mysterious, suspenseful, and romantic, „Beautiful Creatures“, „Beautiful Darkness“, „Beautiful Chaos“, and „Beautiful Redemption“ introduce a secret world hidden in plain sight. A world where impossible, magical, life-altering events happen. Sometimes life-ending.“

Hach, ich liebe Boxsets. Wunderschön anzusehen und extrem praktisch. Dummerweise passiert es nur selten, dass ich von vornherein so überzeugt von einer Reihe bin, dass ich mich traue, das komplette Set zu kaufen. Bei „Beautiful Creatures“ habe ich es gewagt, weil ich Yvo vom Blog It’s All About Books vertraue. Sie hat von dieser Reihe so geschwärmt, dass ich einfach glauben möchte, dass sie gut ist. Vielleicht hat auch reingespielt, dass ich diese spezielle Box, die ich übrigens nicht bei medimops, sondern bei Amazon gekauft habe, wirklich atemberaubend schön finde. *hust* Den Film habe ich übrigens nicht gesehen. Will ich auch nicht, bevor ich die Reihe gelesen habe. Danach – vielleicht.

Laurell K. Hamilton – Anita Blake #13 – „Micah“

MicaRaising the dead was easy. Love was hard…

There are lots of reasons to raise the dead – some private, some public. In this case, the feds have a witness who died before he could speak on the record. They want him raised so his testimony can be taken. So here I am, on a plane to Philadelphia, flying off to do my job.
But I’m not alone. Micah is with me. Micah, head of the St. Louis wereleopard pard. King to my Queen. The only one of my lovers who can stir my blood with just a glance from his chartreuse cat’s eyes. I was happy to have him at my side.
Until he mentioned that this will be our first time alone together. No Master Vampire. No Alpha Werewolf. Just me and Micah. And all my fears and doubts…“

„Micah“ ist der erste Anita Blake, den ich noch nicht gelesen habe. Der erste Band, der nicht mehr in Deutschland erschienen ist. Bis ich diesen Band lesen werde, wird es wohl noch ziemlich lange dauern, da ich die Reihe ja erst (fast) komplett im Regal stehen haben möchte, bevor ich sie erneut lese. Aber ich freue mich darauf, weil mir Micah von Anitas Männern wirklich der liebste ist. Er ist ein unheimlich liebevoller, unterstützender Charakter, der jede ihrer Macken und Eigenarten akzeptiert. Zurückhaltend und stark. Bei Jean-Claude und Richard habe ich meist das Gefühl, dass sie versuchen, Anita nach ihren Wünschen zu manipulieren. Micah tut das nicht. Er ist auch nicht von ihr abhängig wie Nathaniel. Ihre Beziehung ist am ehesten eine echte Partnerschaft. Leider bin ich mir allerdings sicher, dass Micah für Anita zu wenig Feuer hat. Er ist großartig, aber er gibt ihr nicht das Drama, das sie anscheinend braucht. Vielleicht steckt aber auch mehr in ihm, als ich bisher ahne. Ich werde es erfahren. 🙂

Jilliane Hoffman – C.J. Townsend #3 – „Argus“

Argus«No risk, no fun», denkt Gabriella und begleitet den gutaussehenden Reid nach Hause. Zu spät sieht sie die Kamera, zu spät bemerkt sie, dass sie nicht allein sind: Augen sehen sie sterben. Viele Augen…
Einige Jahre später erschütert eine Serie von bestialischen Frauenmorden Miami. Ein Club einflussreicher Männer soll dahinterstecken. Nur einer kennt ihre Namen: William Bantling, vor zehn Jahren für die Cupido-Morde verurteilt und noch immer im Todestrakt des Florida State Prison Prison. Er ist bereit, mit Staatsanwältin Daria zu reden. Aber ist sie bereit, seinen Preis zu bezahlen?“

Die Thriller von Jilliane Hoffman gefallen mir sehr gut, weil ich die Arbeit der Staatsanwaltschaft interessant finde. Es geht wengier darum, den Mörder zu schnappen, als mehr darum, zu beweisen, dass er schuldig ist.
Die Taschenbuchversion von „Argus“ ist 2013 erschienen; die gebundene Ausgabe sogar schon 2012. So lange stand das Buch nun auch schon auf meiner Wunschliste. Es wurde Zeit, dass es endlich bei mir einzieht.

Stephen King – „Die Arena“

Die Arena„Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben…

Urplötzlich stülpt sich eines Tages eine unsichtbare Kuppel über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt kein Entrinnen – als die Vorräte zur Neige gehen und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt, beginnt ein bestialischer Kampf ums Überleben…“

Passenderweise wurde gerade letzten Mittwoch das Finale der Serien-Verfilmung von „Die Arena“, „Under the Dome“, ausgestrahlt. Ich bin ein großer Fan der Serie und habe sie fleißig verfolgt, auch wenn ich mir die finale Folge nicht vollständig ansehen konnte, da ich Donnerstag früh aufstehen musste um zu arbeiten. Die Serie ist überhaupt erst der Grund, warum das Buch auf meiner Wunschliste landete. Sie ist aber auch dafür verantwortlich, dass es lange Zeit nicht günstig zu bekommen war, auch nicht gebraucht. Jetzt sollte das gute Stück endlich mal weniger als der Neupreis kosten, also musste „Die Arena“ natürlich sofort bei mir einziehen. Ich bin sehr gespannt auf die literarische Vorlage und freue mich vor allem wie verrückt auf Big Jim. Ich bin sein (vermutlich) größter Fan. Weil Jim eben so ist, wie er ist: gemein, manipulativ, intrigant. Und weil er (lt. Serie) auf Fotos schießt, wenn er sauer ist. 😀

Derek Landy – Skulduggery Pleasant #1 – „Skulduggery Pleasant“

Skulduggery PleasantStephanie’s uncle Gordon is a writer of horror fiction. But when he dies and leaves her his estate, Stephanie learns that while he may have written horror, it certainly wasn’t fiction. Pursued by evil forces intent on recovering a mysterious key, Stephanie finds help from an unusual source – the wisecracking skeleton of a dead wizard.

„Skulduggery Pleasant“ ist wohl das Buch, für das ich die meisten und vehementesten Empfehlungen überhaupt erhalten habe. Am diesjährigen Welttag des Buches (23.April 2015) wurde mir dieser Titel immer wieder um die Ohren gehauen und ich wurde regelrecht bekniet, ich solle die Geschichte doch bitte unbedingt lesen, sie sei phänomenal toll. Na gut. Mach ich. 😀

E. Lockhart – „The Disreputable History of Frankie Landau-Banks“

The Disreputable History of Frankie Landau-BanksFrankie Landau-Banks at age 14:
Debate Club.
Her father’s “bunny rabbit.”
A mildly geeky girl attending a highly competitive boarding school.

Frankie Landau-Banks at age 15:
A knockout figure.
A sharp tongue.
A chip on her shoulder.
And a gorgeous new senior boyfriend: the supremely goofy, word-obsessed Matthew Livingston.

Frankie Laundau-Banks.
No longer the kind of girl to take “no” for an answer.
Especially when “no” means she’s excluded from her boyfriend’s all-male secret society.
Not when her ex boyfriend shows up in the strangest of places.
Not when she knows she’s smarter than any of them.
When she knows Matthew’s lying to her.
And when there are so many, many pranks to be done.

Frankie Landau-Banks, at age 16:
Possibly a criminal mastermind.
This is the story of how she got that way.“

Muss ich nach diesem Klappentext noch viel sagen? Ich kippe vor Neugier fast vom Stuhl. Ich will Frankie unbedingt kennenlernen und herausfinden, wer sie ist.
Falls bei euch durch den Namen E. Lockhart übrigens ein Glöckchen klingelt – sie ist die Autorin von „We Were Liars“, das in Deutsch unter dem Titel „Solange wir lügen“ am 01. September erschienen ist.

Pittacus Lore – Lorien Legacies #3 & #4 – „The Rise of Nine“„The Fall of Five“

Lorien Legacies 3 & 4In den letzten Wochen habe ich ja bereits ausgiebig von den Lorien Legacies erzählt, deswegen gibt es hier jetzt mal keine Klappentexte. „The Rise of Nine“ habe ich schon ausgelesen, aber nun brauche ich dringend eine Pause von der Reihe. Deswegen bleibt „The Fall of Five“ vorerst im Regal. Ich möchte versuchen, die folgenden drei Bände vielleicht dieses Jahr noch auszulesen, damit ich bereit bin, wenn der siebte und letzte Band erscheint. Wie Pittacus Lore das Ganze noch über vier weitere Teile ausweiten will, ist mir allerdings ein Rätsel. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Geschichte das hergibt. Aber gut. Wenn es mir nicht gefällt, kann ich ja abbrechen.
Die Lorien Legacies habe ich übrigens auch von Amazon.

Kai Meyer – Merle-Trilogie #1 – „Die Fließende Königin“

Die fließende Königin„In einem Venedig, in dem die Zauberei nie gestorben ist, suchen Meerjungfrauen und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Zauberspiegelmacher die Fließende Königin. Aber nur Merle gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Als die Mächte des Bösen das phantastische Wesen jagen, entbrennt im Labyrinth der dunklen Gassen und Kanäle ein abenteuerlicher Kampf. Doch dann bricht der Boden auf, Flammen schlagen himmelhoch, und etwas Unbeschreibliches steigt aus der Erde empor.“

Dieses Buch wurde mir ebenfalls empfohlen. Ich habe ja noch keine Erfahrung mit Kai Mayer (obwohl „Die Seiten der Welt“ im Regal steht), fand aber den Klappentext wirklich interessant. Klingt nach einem richtig schönen Magie-Märchen-Abenteuer. Und Venedig. Hallo, ich sagte Venedig!

Martin Millar – „The Good Faires of New York“

The Good Fairies of New York„»The Good Fairies of New York« is a story that starts when Morag and Heather, two eighteen-inch fairies with swords, green kilts and badly dyed hair fly through the window of the worst violinist in New York, an overweight and antisocial type named Dinnie, and vomit on his carpet.
Who they are, how they came to New York, and what this has to do with the lovely Kerry – who lives across the street, and who has Crohn’s disease – and what this has to do with the other fairies in New York and Britain, is the subject of this book. It has war in it, and a most unusual production of Shakespeare’s »A Midsummer Night’s Dream«, and Johnny Thunder’s New York Dolls guitar solos. What more could anyone desire from a book?“

Feen in New York. Feen. In. New. York. Das Buch klingt lustig, verrückt, bunt und ein bisschen unanständig. Es klingt, als wäre es genau die richtige Lektüre für mich. Rock’n’Roll mit Feen.

Benjamin Percy – „Red Moon“

Red MoonThey live amongst us. They are your neighbour, your mother, your lover. They change.

Every teenage girl thinks she’s different. When government agents kick down Claire Forrester’s front door and murder her parents, Claire realizes just how different she is.

Patrick Gamble was nothing special until the day he got on a plane and, hours later, stepped off it, the only passenger left alive, a hero.

President Chase Williams has sworn to protect the people of the United States from the menace in their midst, but is becoming the very thing he has promised to destroy.

So far the threat has been controlled with laws and violence and drugs.
But the night of the red moon is coming, when an unrecognizable world will emerge, and the battle for humanity will begin.“

„Red Moon“ hat es erst auf meine Wunschliste und nun in mein Regal geschafft, weil ich mir ein Buch gewünscht habe, dass den ganzen Werwolf-Schmu mal nicht übernatürlich, sondern wissenschaftlich erklärt. Ich wurde gewarnt, dass das Buch blutig sei – das hat es nur noch interessanter für mich gemacht. Ich bin wirklich gespannt auf die Geschichte und denke, dass ich es bald lesen werde. Ich war allerdings ein wenig überrascht, als ich es aus dem Päckchen von medimops holte. Das Format dieser Ausgabe ist unfassbar groß. oO

Alice Sebold – „The Lovely Bones“

The Lovely Bones„»My name was Salmon, like the fish; first name, Susie. I was fourteen when I was murdered on December 6, 1973.«

So begins the story of Susie Salmon, who is adjusting to her new home in heaven, a place that is not at all what she expected, even as she is watching life on earth continue without her – her friends trading rumors about her disappearance, her killer trying to cover his tracks, her grief-stricken family unraveling. Out of unspeakable tragedy and loss, »The Lovely Bones« succeeds, miraculously, in building a tale filled with hope, humor, suspense, even joy.“

Als ich den Film „In meinem Himmel“ das erste Mal gesehen habe, fiel mir sofort auf, dass er auf dem Roman „The Lovely Bones“ von Alice Sebold basiert. Der Film hat mich begeistert und nachdenklich gestimmt; die Idee, dass das Buch die Geschichte der jungen Susie Salmon sicher noch besser vermittelt, setzte sich in meinem Kopf fest. Seitdem wollte ich immer herausfinden, wie die literarische Vorlage gelungen ist und habe es deswegen jetzt gekauft. Ich erwarte eigentlich nicht, enttäuscht zu werden, denn wir alle wissen: das Buch ist in 90% der Fälle besser als der Film.

Wolfgang Thon – Die drei Prophezeiungen #1 – „Das Lied der Dämonen“

Das Lied der Dämonen„Wenn Götter und Drachen kämpfen, verzweifeln die Menschen.
Götter und Drachen befinden sich im Krieg, und auch wenn die Drachen besiegt scheinen, haben sie noch nicht aufgegeben. Durch ihre Priester, die im Verborgenen handeln müssen, und besonders durch ihre Diener, die Dämonen, nehmen sie weiter Einfluss auf die Geschicke der Menschen. Nun sind sie kurz davor, ihre alte Macht zurückzuerlangen. Dabei soll ihnen ein junger Mann helfen. Er weiß nichts von seiner Bestimmung, doch er hört bereits das Lied der Dämonen…“

Ich habe mich dumm und dusselig gesucht und mir das Hirn zermartert, auf welchem Blog ich dieses Buch gesehen habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es – wie so oft – während Gemeinsam Lesen war, aber ich komme einfach nicht drauf, bei wem es war. Wenn sich hier jetzt irgendjemand angesprochen fühlt und sich daran erinnert, sich mit mir darüber unterhalten zu haben, bitte einmal laut „HIER“ schreien. 😉
Ansonsten verspricht das Buch epische Fantasy. Wie könnte ich dazu schon „Nein“ sagen? Ich glaube, irgendwann lasse ich mir „I ♥ Fantasy“ tätowieren.

Alice Walker – „The Color Purple“

The Color Purple„»Dear God: I am fourteen years old. I have always been a good girl. Maybe you can give me a sign letting me know what is happening to me…«

So begins Alice Walker’s touching, complex and engrossing novel, set in the harsh, segregated world of the Deep South between the wars. Celie has been raped by the man she calls father; her two children are taken away from her; she has been forced into an ugly marriage. She has no one to talk to but God.
Then she meets Shug Avery, the singer, the magic woman, and discovers not the pain of rivalry but the love and support of women.“

„Die Farbe Lila“. Jedes Mal, wenn ich an das Buch denke, muss ich einmal ganz tief durchatmen, weil ich jetzt bereits sicher bin, dass es mich furchtbar wütend machen und recht wahrscheinlich zum Weinen bringen wird. Ich weiß, dass es da diese tolle Verfilmung mit Whoopi Goldberg gibt, aber ich erinnere mich nur noch an eine einzige Szene (vielleicht). Das heißt, obwohl ich „The Color Purple“ eine gewisse Erwartungshaltung entgegen bringe, weiß ich von der eigentlichen Geschichte nur sehr wenig.
Weibliche, afroamerikanische Literatur ist eins meiner Steckenpferde. Eine Nische, die ich richtig kennenlernen möchte, weil ich verstehen will, wie das Leben afroamerikanischer Frauen war und heute noch ist. Als Deutsche bin ich darauf angewiesen, weil ich mir nicht ohne Hilfe vorstellen kann, wie es ist, aufgrund der Hautfarbe diskriminiert zu werden. Ich bin weiß, ich bin Europäerin – ich lebe privilegiert.

Scott Westerfeld – Uglies #1 – „Uglies“

UgliesTally is about to turn sixteen, and she can’t wait. In just a few weeks she’ll have the operation that will turn her from a repellent ugly into a stunning pretty. And as a pretty, she’ll be catapulted into a high-tech paradise where her only job is to have fun.
But Tally’s new friend Shay isn’t sure she wants to become a pretty. When Shay runs away, Tally learns about a whole new side of the pretty world – and it isn’t very pretty. The authorities offer Tally a choice: find her friend and turn her in, or never turn pretty at all. Tally’s choice will change her world forever…“

Oh, wie lange bin ich um diesen Reihenauftakt herumgeschlichen. Die Idee dahinter gefiel mir von Anfang an, aber dann habe ich mehrere Rezensionen gelesen, die die Umsetzung kritisierten. Lange Zeit habe ich die Entscheidung bezüglich „Uglies“ einfach immer wieder in die Zukunft verschoben, doch vor ein paar Monaten habe ich mich selbst damit so genervt, dass es mir gereicht hat. Ich versuche es jetzt mit dem ersten Band und Basta.

Das sind sie also, meine neuen Mitbewohner. Ich freue mich über jedes einzelne neue Buch, gehe aber davon aus, dass einige noch eine ganze Weile auf dem SuB ihr Dasein fristen müssen. Ich kann eben immer nur ein Buch auf einmal lesen; parallel lesen liegt mir einfach nicht. Mal sehen, bei welchem die Neugier zuerst siegt. 😉
Was haltet ihr von meinen Neuerwerbungen? Habt ihr schon etwas von dieser Liste gelesen oder stehen einige dieser Bücher auch auf eurer Wunschliste? Interessiert euch vielleicht auch gar keines dieser Werke?
Wie immer eure Meinung ist, schreibt es mir in die Kommentare! Ich freue mich auf jede eurer Wortmeldungen!
Alles Liebe,
Elli

 
4 Kommentare

Verfasst von - 3. Oktober 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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