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Schlagwort-Archive: September 2017

Montagsfrage: Ticks, Macken und Angewohnheiten?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Habt ihr schon gesehen, dass ich jetzt „Im Traum kannst du nicht lügen“ von Malin Persson Giolito lese? Das ist ein Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe, das ich über ihr Testleseportal Lesejury erhalten habe. Ich soll mich im Rahmen einer Leserunde mit dem Buch beschäftigen, die wochenweise in Abschnitte unterteilt ist. Hat jemand von euch bereits Erfahrungen mit Lesejury? Wie gefällt euch diese Community? Nette Leute? Zuverlässige Moderatoren? Faire Bedingungen während einer Leserunde? Ich würde eure Meinungen wirklich gern hören.
Apropos Meinung: starten wir heute frisch in die neue Woche, versuchen die Wahlergebnisse zu verdauen und befassen uns mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja!

Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?

Wie Svenja schon schrieb, die haben wir vermutlich alle. Mal sind sie mehr, mal weniger schräg, aber jeder hat doch so seine Ticks. Ich für meinen Teil hatte schon immer Schwierigkeiten, beim Lesen still zu sitzen. Als Kind bin ich mit dem Buch vor der Nase über alle Möbel gekraxelt. Sitzen, auf den Bauch legen, Beine ausstrecken, Beine anziehen, kopfüber lesen, auf den Rücken drehen, Beine hoch an die Wand, an die Couchlehne anlehnen, auf die Couchlehne setzen – ich habe halbe Weltreisen unternommen. Heutzutage bin ich erwachsen (*hust*) und Erwachsene klettern nicht über Möbel, wenn sie lesen. Obwohl ich mich immer noch viel bewege und ständig meine Sitzposition verändere, hat sich meine Unruhe hauptsächlich auf meine Hände übertragen. Die halten niemals einfach nur das Buch fest. Ich streiche über die Seiten, spiele mit Unebenheiten in Cover und Buchrücken, knabbere an meinen Fingernägeln (ja, ich weiß, furchtbare Angewohnheit), knacke mit den Fingern und knibbele auch mal an den Seiten herum. Ich habe außerdem eine spezielle Macke, die ich nur ganz schwer beschreiben kann. Ich habe das noch nie bei jemand anderem gesehen. Ich versuche es jetzt trotzdem für euch. Ich biege meine aktuelle Seite etwa auf einem Viertel der Längsseite mit dem Daumen nach oben. Dann drücke ich diese aufgestellte Partie nach unten, sodass beinahe ein Knick entsteht und schiebe diese Biegung nach außen, zum Seitenrand. Vermutlich könnt ihr euch überhapt nicht vorstellen, was ich meine, aber besser kann ich es nicht in Worte fassen. Ich sollte das nicht tun, denn dadurch erhält die Seite einen leichten horizontalen Knick. Lese ich sehr bewusst und gebe mir extra viel Mühe, dass das Buch auch am Ende der Lektüre ungelesen aussieht, kann ich mich davon abhalten, doch je spannender das Buch ist, desto schwerer fällt mir das. Ich bin noch immer ein Unruhegeist beim Lesen, obwohl ich nicht mehr über das Mobiliar wandere. Deshalb muss ich auch unbedingt alle Aufkleber entfernen, die sich auf einem Buchcover befinden, bevor ich das Buch beginne. Sonst spiele ich während der Lektüre daran herum und das hinterlässt hässliche Spuren. Meine Hände sind wirklich kleine Teufel.

Welche Macken und Ticks habt ihr beim Lesen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

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Kurz mal zwischen den Seiten auftauchen

Heute einfach mal das Buch für kurze Zeit zur Seite legen. Demokratie ist ein Geschenk. Geht wählen!
#gehtwaehlen #btw17 #bundestagswahl2017

 
2 Kommentare

Verfasst von - 24. September 2017 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Comics, Mangas, gezeichnete Geschichten?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Bäh. Ich habe mir am Wochenende eine fette Erkältung zugezogen und hatte eine furchtbare Nacht. Gestern dachte ich noch, das würde so eine typische 9-Tage-Sache, die ich einfach aussitzen kann, aber heute morgen bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich will mich eigentlich nicht krankschreiben lassen… Na mal sehen, ob ich es so schaffe. Sollte ich Fieber bekommen, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu Hause zu bleiben. Solange bewaffne ich mich mit Taschentüchern, Tee und Ibulysin gegen die Kopfschmerzen und versuche, irgendwie durch den Tag zu kommen. Ein bisschen Ablenkung ist da garantiert nicht schlecht, also widme ich mich erst mal der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Liest du nur Romane oder auch Comics, Mangas, etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?

Oh, da muss ich ausnahmsweise mal passen. Ich lese tatsächlich keinerlei Comics oder Mangas. Ich weiß auch nicht, ich habe zu gezeichneten Geschichten keinen richtigen Bezug. Als Kind spielten Comics durchaus eine Rolle für mich, aber heutzutage… Diese Literaturform reizt mich nicht wirklich. Mir ist auch noch kein Manga begegnet, den ich hätte lesen wollen, obwohl ich Experimente in diese Richtung nicht grundsätzlich ausschließe. Für mich ist es ein bisschen so, als würden Comics und Mangas auf einem anderen Planeten existieren: ich weiß, es gibt sie, doch eine Kontaktaufnahme kam bisher nicht in Frage. Vielleicht liegt das daran, dass ich lieber meine eigene Fantasie spielen lasse, statt vorgezeichneten Bildern zu folgen. Keine Ahnung. Ich kenne mich in diesen Gefilden nicht aus und wüsste auch nicht, wo ich anfangen sollte, mich zu informieren, um den richtigen Manga oder Comic für mich zu finden. Im Moment bleibe ich jedenfalls lieber bei Romanen.

Seid ihr Fans von gezeichneten Geschichten?

Diese Woche bin ich ganz besonders gespannt auf eure Beiträge und Kommentare, weil es mich wirklich interessiert, welchen Reiz Comics und Mangas für euch haben. Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch allen einen entspannten Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 
 

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Über die 80er, Berberitzen, Onaniersucht und vertuschte Orgasmen – Jürgen von der Lippe geht unter die Booktuber

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin kein großer Fan von YouTube. Damit bin ich im Zeitalter der digitalen Unterhaltung das Pendant eines seltenen Schmetterlings, der nur im Himalaya zu finden ist. Für mehr als ein paar Tutorials („Wie flechte ich einen Wasserfall-Zopf?“ oder „Wie repariere ich meinen Reißverschluss?“) reicht meine Geduld gewöhnlich nicht aus. Ich langweile mich extrem schnell und habe oft bereits nach ein paar Sekunden keine Lust mehr, mir ein Video anzusehen. Der Hype um die sogenannten YouTube-Stars, die meines Erachtens nach häufig nicht mit genügend Talent gesegnet wurden, um dieses Prädikat überhaupt zu verdienen, ist für mich vollkommen unverständlich. Stundenlang einen Clip nach dem anderen anzusehen, würde mir nie einfallen.

Tatsächlich empfinde ich auch kein gesteigertes Interesse an meinen Booktuber-Kolleg_innen. Ich erkenne ihre Bemühungen selbstverständlich an, denn mir ist bewusst, dass diese Form der Auseinandersetzung mit Literatur möglicherweise noch mehr Arbeit bedeutet als ein stinknormaler Buchblog, wie ich ihn führe. Ich sehe nur den Sinn dahinter nicht. Sich vor die Kamera zu setzen, um ein Buch zu besprechen, ist für mich einfach abwegig. Das ist keine Kritik, mir mangelt es da lediglich an Verständnis, weil mein eigener Arbeitsprozess für meinen Blog gänzlich anders funktioniert. Das wird sich in Zukunft vielleicht ändern, was ich einem Artikel bei wasliestdu.de zu verdanken habe.

👉 Weiterlesen

 
 

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Montagsfrage: Print-Traditionalist oder E-Book-Enthusiast?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich bin zurück aus meiner Mini-Blogpause! Es hat mir tatsächlich gut getan, mir eine Woche lang mal keine Gedanken um den Blog zu machen. Darauf werde ich dieses Jahr bestimmt noch einmal zurückkommen. Ist es nicht unheimlich, dass das Jahr nur noch ca. 3,5 Monate lang ist? Ich will heute im Büro mal um zwei Urlaubsanträge bitten, denn ich habe 2017 noch keinen einzigen Tag Urlaub genommen. Wozu auch, wenn ich 6 Wochen am Stück krankgeschrieben war. Ich hoffe, ich bin noch nicht zu spät dran für Urlaub über Weihnachten.
Bevor ich mir allerdings Gedanken um meinen Weihnachtsurlaub mache, steht erst einmal die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja an.

Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?

Ich bin ein Print-Mädchen durch und durch. Ich lese deutlich mehr Papierbücher. Mir sind die Vorteile von E-Books selbstverständlich bewusst und ich mag meinen Kindle auch. Aber wenn ich ein neues Buch auf meine Wunschliste setze, ist das fast immer die physische Ausgabe. Ich entscheide mich nur dann für das E-Book, wenn es dafür überzeugende Gründe gibt. Entweder, weil das E-Book unschlagbar günstig ist oder weil ich Zweifel an der Geschichte habe. Ansonsten nutze ich meinen Kindle hauptsächlich für Rezensionsexemplare.
Lesen ist für mich eine Tätigkeit, die idealerweise all meine Sinne anspricht. Die haptischen und olfaktorischen Reize, die mit der Lektüre einer Printausgabe einhergehen, entspannen mich ebenso wie die Geschichte selbst. Meine Finger haben ein Eigenleben während des Lesens; ich streiche über die Seiten, spiele mit Unebenheiten im Cover oder lasse sie über die Bindung wandern. Ich halte meine Hände nie völlig still dabei. Mein Kindle bietet da einfach weniger Angriffsfläche und ich habe bemerkt, dass es mich schnell nervt, wenn ich immer und immer wieder die gleichen Stellen des Readers befingere. Er ist zu glatt, zu eben und einen Geruch verströmt er natürlich auch nicht. Etwas fehlt.
Das Platzproblem, das oft im Zusammenhang mit E-Books angeführt wird, habe ich nicht. Ja, ich brauche im Moment ein neues Bücherregal, aber ich habe den Platz dafür. Dieses Mal wird das ein größeres Projekt, weil ich dafür das Wohnzimmer umgestalten muss, aber der Plan steht bereits. Ich muss nur endlich anfangen und habe dann erneut eine ganze Wand zur Verfügung. Solange das der Fall ist, gebe ich meiner Sammelleidenschaft, die seltsamerweise nur durch Printbücher zu befriedigen ist, gern nach. E-Books zählen für mich einfach nicht richtig.

Lest ihr lieber Printausgaben oder lieber E-Books?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 
 

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Montagsfrage: Blogpause?

Guten Morgen ihr Lieben 🙂

Das liebe Buchfresserchen Svenja hat heute weder Zeit noch Muße, eine „richtige“ Montagsfrage zu stellen, also ist die Frage heute wieder einmal frei. Aus dieser Liste kann beliebig eine Frage ausgewählt werden. Da ich wie immer überzeugt bin, an allen Fragen teilgenommen zu haben, fällt das für mich flach. Daher habe ich beschlossen, mir an Svenja ein Beispiel zu nehmen und den wortmagieblog diese Woche in eine Mini-Herbst-Pause zu schicken.

Ich war letzte Woche sehr fleißig und habe euch von Montag bis Freitag mit Beiträgen versorgt. Ich bin zur Zeit ebenfalls stark eingespannt; es wird eine anstrengende Woche. Schon wieder. Ich habe es nicht geschafft, für diese Woche Rezensionen vorzubereiten und ich möchte nicht neben meinem alltäglich Pensum unter Hochdruck etwas zusammenschustern, weil als nächstes „City of Blades“ und „City of Miracles“ von Robert Jackson Bennett anstehen und diese Bücher eine intensive Auseinandersetzung verlangen und verdienen. Ich werde mich zurückziehen und in Ruhe an diesen Besprechungen arbeiten. Dementsprechend bleibt es diese Woche still auf dem wortmagieblog; ich brauche eine kleine Blogpause, um hinter den Kulissen die nächsten Beiträge vorzubereiten.

Lustigerweise fiel mir aus diesem Anlass heraus dann doch eine eigene Montagsfrage ein, die ihr selbstverständlich gern beantworten könnt:

Wann war eure letzte Blogpause und wie sah sie aus?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare! Die Zeit, bei euch zu stöbern, nehme ich mir selbstverständlich trotzdem und ich werde auch eure Kommentare so gut wie möglich beantworten. Wir lesen uns nächsten Montag! Ich wünsche euch allen eine wundervolle Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Gutes kommt dreifach ODER Warum es wundervoll ist, eine Buchbloggerin zu sein

Hallo ihr Lieben! 🙂

Geht euch eigentlich auch manchmal durch den Kopf, wie großartig es ist, Buchblogger_in zu sein? An manchen Tagen kann ich einfach nicht fassen, wie viele Türen mir das Schreiben von Rezensionen öffnet. Ich habe Kontakt zu tollen Menschen, die meine größte Leidenschaft teilen. Ich bekomme Bücher geschenkt und muss dafür nichts weiter tun, als meine Meinung niederzuschreiben, was ich ja ohnehin tun würde. Wenn ich wollte, könnte ich die deutschen Buchmessen als Fachbesucherin besichtigen. Das alles ist einfach fabelhaft und deshalb kümmert es mich nicht, dass Buchblogger_innen immer wieder belächelt und kritisiert werden, wie kürzlich von Samuel Hamen in der ZEIT. Doch das vermutlich Beste an meinem Dasein als Buchbloggerin ist der Austausch mit den Autor_innen.

Gestern hatte ich einen phänomenalen Tag und diesen verdanke ich drei tollen Autoren, die mich sehr glücklich gemacht haben und mich erneut schätzen ließen, wie außergewöhnlich die spezielle Beziehung zwischen Schriftsteller_innen und Blogger_innen ist. Dieser Beitrag feiert das respektvolle Miteinander, das ich gestern erleben durfte und heute mit euch teilen möchte.

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Verfasst von - 1. September 2017 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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