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Schlagwort-Archive: September 2015

[TAG] Books Until The End

Books until the End

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich wurde wieder einmal getaggt; dieses Mal von DarkFairy und Fissel für den Books Until The End TAG. Wieder einmal sind die Fragen ziemlich interessant – ich gebe zu, so langsam finde ich richtig Geschmack an TAGs. 😀 An diesem speziellen TAG gefällt mir bereits die Ausgangssituation sehr gut:

„Ein Asteroid schlägt auf die Erde ein. Da er mitten im Atlantischen Ozean landet, löst er riesige Flutwellen aus, die alles bis auf ein paar Gebirgsketten überfluten. Die Regierung hat vorsorglich Bunker gebaut. Du und deine Lieben werden ausgelost, einen dieser Bunker zu beziehen. Da ihr einen besonders kühlen Kopf in der Vorbereitungszeit bewahrt, ernennt man euch zum Kommandanten eurer Bunkerkolonie und ihr dürft einige wichtige Entscheidungen treffen.“

Okay, ich glaube zwar, dass wir selbst die Erde irgendwann zerstören und dabei wohl kaum Hilfe aus dem All brauchen werden, aber gut, so sieht es aus. Seid ihr bereit? Dann auf in die hypothetische Apokalypse!

Der Einzug

1. Welche 10 Bücher/Buchreihen nimmst du mit in den Bunker um sie für die Nachwelt zu sichern? (Die Regierung hat die wichtigsten literarischen Werke bereits gerettet, ihr sollt euch um die Unterhaltungsliteratur kümmern)

Es dürfen also auch Buchreihen genannt werden, die dann als eins zählen? Das ist gut. 😀 Ich habe mich um Vielfalt bemüht und versucht, von allem etwas auszusuchen.

1. „Die Sonate des Einhorns“ von Peter S. Beagle
„Die Sonate des Einhorns“ ist eine wunderschöne, märchenhafte Fantasy-Geschichte, mit der man die Realität hervorragend vergessen kann. Ich denke, ab und zu wird das im Bunker nötig werden.

2. „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss
Ich will in keiner Welt leben, in der ich nie wieder „Timm Thaler“ lesen kann. Also muss das Buch mit.

3. „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel
„Schiffbruch mit Tiger“ ist eine Geschichte vom Überleben. Es ist eine Geschichte von Hoffnung, Liebe und Glauben; magisch in all ihrer Unwahrscheinlichkeit. Ich glaube, dieses Buch könnte uns allen Kraft geben, wenn wir an uns und der Zukunft zweifeln.

4. „Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ von Anne Helene Bubenzer
Dieses Buch habe ich aus zwei Gründen ausgewählt. Erstens ist es einfach eine sehr berührende Geschichte und zweitens erinnert sie an die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Die Welt mag untergehen, aber wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen und wie viel Leid wir uns in der Vergangenheit angetan haben. In der Hoffnung, dass wir es in der Zukunft einer neuen Welt besser machen.

5. „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers
Wenn mal alles Mist ist, wird Käpt’n Blaubär unsere Stimmung heben. Theoretisch hätte es auch jedes andere Buch von Walter Moers sein können, doch für mich kommt nur der alte Lügengladiator in Frage, weil ich mit ihm aufgewachsen bin.

6. „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry
Noch eine Geschichte aus meiner Kindheit. Ich weiß nicht, wie ich den Wert dieses Buches zusammenfassen soll, weil er so immens ist. Wenn man nicht weiß, wie man etwas besser ausdrücken kann, was jemand anderes bereits gesagt/geschrieben hat, soll man ein Zitat verwenden. Also mache ich das jetzt:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
(Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz. (Kapitel 21))

7. Die „Chaos Walking“ – Trilogie von Patrick Ness
Hach ja, „Chaos Walking“ („The Knife of Never Letting Go“, „The Ask and the Answer“ und „Monsters of Men“) von Patrick Ness. Diese Trilogie ist eine atemberaubende Geschichte von Liebe, Freundschaft und Menschlichkeit. Sie zeigt die guten und die schlechten Seiten der Menschheit und beweist, dass wir das Potential besitzen, eine Welt des Friedens zu erschaffen.

8. Die Reihe „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson
Mindestens eine epische High Fantasy – Reihe möchte ich auf jeden Fall mitnehmen. Meine Wahl fiel auf „Das Spiel das Götter“, weil diese Reihe außergewöhnlich komplex und intelligent ist. Ich habe zwar bisher nur den ersten Band gelesen aber ich bin überzeugt, dass man sich gedanklich mit diesen Romanen garantiert sehr lange beschäftigen kann, was für die Jahre im Bunker von Vorteil ist.

9. Die Reihe „Anita Blake“ von Laurell K. Hamilton
Was wäre eine Welt ohne mindestens eine taffe Kick-Ass-Urban-Fantasy-Heldin? In diesem Genre ist die Auswahl natürlich riesig, aber ihr wisst ja, dass Anita bis heute meine ganz persönliche Favoritin ist, also haben Laurell K. Hamiltons Romane die Ehre, mit in den Bunker einzuziehen.

10. Die Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams
Die letzte Wahl fiel mir am schwersten. Ich wollte gern noch ein bisschen Science Fiction mitnehmen, aber keine meiner gelesenen YA-Dystopien bot sich wirklich an. Am Ende habe ich mich für „Per Anhalter durch die Galaxis“ entschieden, weil diese Reihe Humor und Science Fiction vereint. Lachen ist gesund und wird uns durch die dunklen Tage im Bunker helfen.

2. Du darfst 5 Buchcharaktere aussuchen, die mit dir in den Bunker ziehen, wen nimmst du mit und warum?

1. Penryn aus der Trilogie „Penryn & the End of Days“ von Susan Ee
Penryn ist genau die Art Mensch, die man während einer Apokalypse in der Nähe haben möchte. Sie ist rational, zielorientiert und tut genau das, was getan werden muss. Sie suhlt sich nicht im Selbstmitleid, hat Witz und ist einfach taff. Allerdings denke ich, dass ich große Probleme hätte, sie dazu zu überreden, mit in den Bunker zu kommen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sie ohne ihre Familie (also ihre Mutter und ihre Schwester) irgendwohin gehen würde. Und ihre Mutter will ich ganz bestimmt nicht im Bunker haben. Tut mir leid, aber mit einer Frau, die unter paranoider Schizophrenie leidet, möchte ich die Apokalypse nicht auf engstem Raum verbringen.

2. Locke Lamora aus der Reihe „Gentlemen Bastards“ von Scott Lynch
Locke hat einen einzigartigen, kreativen Verstand, mit dem er unglaubliche, komplexe Pläne entwerfen kann. Er hat ein unvergleichliches Talent dafür, Konsequenzen einzukalkulieren. Ich denke, das wäre während einer Apokalypse und für die Zeit des Wiederaufbaus äußerst praktisch. Außerdem ist er witzig und weiß, wie man das Leben genießt. Ein brillanter Taktiker, mit dem man auch noch Spaß haben kann. Er ist mehr als qualifiziert für den Bunker.

3. Ahmann Jardir aus der Reihe „Demon Cycle“ von Peter V. Brett
Ich habe ein Weilchen überlegt, ob ich Jardir oder doch lieber den Tätowierten Mann in meinem Bunker haben möchte. Ich finde, der Bunker braucht jemanden, der kämpfen kann. Ich mag sie beide sehr, aber Arlen trägt eine Finsternis in seinem Herzen, die auf die Dauer vermutlich recht deprimierend sein kann. Jardir ist zwar auch kein ganz unkomplizierter Zeitgenosse, doch ich kann mir eher vorstellen, mit ihm im Bunker festzusitzen als mit Arlen. Er ist kultiviert, intelligent und belesen, hat fantastische Manieren und wenn es hart auf hart kommt, könnte er mit seiner Kampfkunst allen Insassen des Bunkers das Leben retten. Er könnte uns auch im Kampf unterrichten. Und darüber hinaus… *räusper* … sieht er in meiner Vorstellung wahnsinnig gut aus. Verklagt mich doch; ich hätte während der Apokalypse eben gern einen attraktiven Mann an meiner Seite.

4. Atticus O’Sullivan aus der Reihe „The Iron Druid Chronicles“ von Kevin Hearne
Der Bunker braucht Magie. Unbedingt. Nicht so sehr für die Zeit im Bunker, sondern eher für danach, für den Wiederaufbau. Im Bunker selbst wäre Atticus als Druide vermutlich auch nicht besonders nützlich, weil seine Magie Erdkontakt braucht. Wenn die Erde überflutet ist, können wir ja schlecht ein Loch in die Bunkerwand bohren. Trotzdem möchte ich ihn dabei haben, weil er so ALT ist. 2.100 Jahre. Könnt ihr euch vorstellen, wie viele unfassbare Geschichten der Mann erzählen könnte? Damit könnte er uns allen hervorragend die Zeit vertreiben und wenn wir dann endlich wieder raus dürfen, wird seine Magie helfen, die Erde wieder mit Leben zu füllen. Je nachdem, wie lange wir festsitzen, könnten wir sogar bei ihm in die Lehre gehen (also wer möchte). Natürlich dürfte Atticus seinen Hund Oberon mitbringen, denn ich würde Chilli ja auch mitschleppen. Vielleicht könnte er ihre Spondylose heilen. Und dafür sorgen, dass ich mich auch mit ihr per Gedanken unterhalten kann, so wie er mit Oberon.

5. Schnee aus der Reihe „Die Todesengel“ von Jim C. Hines
Die letzte Wahl fiel mir am schwersten. Erst dachte ich, dass es vielleicht ganz sinnvoll wäre, Katniss aus „The Hunger Games“ mitzunehmen, weil sie eine geschickte Jägerin ist. Im Bunker selbst würde das natürlich niemandem was bringen, denn wir würden wohl kein Wild erlegen müssen. Ich dachte an die Zeit danach. Doch der Lieblingsmensch machte mich darauf aufmerksam, dass es in einer Welt, die überflutet wurde, vermutlich sehr sehr lange Zeit kein Wild geben würde. Außerdem denke ich, dass mir Katniss gehörig auf die Nerven gehen würde. Ich weiß natürlich, was sie alles durchgemacht hat, aber nach einigen Jahren im Bunker wäre mein Verständnis für sie wohl erschöpft. Also habe ich mir überlegt, dass eine zweite Magierin oder Zauberin die bessere Wahl wäre. Atticus‘ Magie ist eben recht speziell, weil seine Kräfte sich ziemlich schnell erschöpfen und er den Kontakt zur Erde braucht, um sich wieder aufzuladen. Um der Erde beim Heilen zu helfen ist er perfekt, aber für den Alltag hätte ich gern noch jemanden, der/die uns eben auch einfach mal ein gutes Frühstück herbei zaubern kann. Den letzten Platz im Bunker wollte ich darüber hinaus unbedingt einer Frau geben, damit das Verhältnis ausgewogen ist. Erstaunlicherweise gibt es nicht besonders viele Magierinnen, die ich mitnehmen würde. Rachel Morgan? Dieses Chaos auf zwei Beinen? Nein, danke. Schnee ist vielleicht nicht die beste oder mächtigste Zauberin der Welt, aber ich mag ihre Einstellung zur Magie. Die Magie ist da, sie kann sie nutzen, also tut sie es auch. Manchmal überschreitet sie ihre Grenzen, doch mir ist so jemand lieber als dieses Geschwafel von wegen „Magie maßvoll einsetzen, die Gefahren der Magie, nicht unbedacht nutzen, bla bla bla“. Schnee nutzt ihre Magie, wenn sie Lust dazu hat. Sie ist locker und man kann Spaß mit ihr haben. Sie besitzt eine riesige Bibliothek voller Zauberbücher, von denen sie bestimmt auch ein paar mitnehmen würde. Sie müsste allerdings auch ihren Zauberspiegel einpacken, denn so groß das Ding auch ist, sie braucht ihn. Dieses Zugeständnis mache ich allerdings gern dafür, einen Bunker mit dem echten Schneewittchen zu teilen.

Zum Abschluss hat mich der Lieblingsmensch gebeten, zu betonen, dass er natürlich auch dabei wäre. 😀
Und noch ein Nachsatz extra für die liebe DarkFairy: Logen bleibt draußen. Der schafft das auch so. Das Risiko, dass er im Bunker zum Blutigen Neuner wird, ist mir dann doch zu groß. 😀

3. Welcher Buchcharakter würde auf keinen Fall einen Platz in deinem Bunker bekommen?

Hui, da gibt es eine Menge. Natürlich müssen alle Erzbösewichte sowieso draußen bleiben. Zusätzlich alle Charaktere, die auf engem Raum zu einer Gefahr werden könnten, obwohl ich sie sehr mag (wie z.B. Logen Neunfinger oder Bourbon Kid). Charaktere mit zu viel seelischem Ballast, die die Atmosphäre im Bunker belasten könnten (z.B. Sandman Slim – ein toller Typ, aber er hat ein ernstes Alkoholproblem und war in der Hölle). All die ach so mutigen YA-Heldinnen, die dazu neigen, Kleinigkeiten überzudramatisieren und so furchtbar gern jammern. Meine Liste ist also ziemlich lang, da ist es schwer, eine einzige Figur auszusuchen.
Letztendlich habe ich mich für einen Charakter entschieden, den ich beim Lesen zwar unheimlich gern beobachte, der meiner Meinung nach aber alle drei K.O.-Kriterien erfüllt: er ist potentiell gefährlich, er ist ein seelisches Wrack und er neigt zum Selbstmitleid. Es ist Sand dan Glokta aus der „First Law“ – Trilogie von Joe Abercrombie. Diese manipulative, eiskalte, sadistische Schlange möchte ich keinesfalls im Bunker haben. Glokta ist toxisch, mit jedem Atemzug spuckt er Gift und Galle. Mit so jemandem möchte ich nicht eingesperrt sein. Mal ganz davon abgesehen, dass es keineswegs sicher ist, dass wir (die anderen Insassen des Bunkers) mehrere Jahre mit Glokta überleben. Ich sehe es schon vor mir, wie sich die Luke des Bunkers öffnet, Glokta seelenruhig über unsere Leichen steigt und als einziger die „neue“ Welt betritt. Brrr. Gruselig.

Das Leben im Bunker

4. Wehmütig denkst du an deine ungelesenen Bücher, die du zurückgelassen hast. Um welche drei Bücher deines SuBs tut es dir am meisten Leid, dass du sie noch nicht gelesen hast?

Wir gehen ja davon aus, dass die Regierung die literarisch wertvollen Bücher gerettet hat, richtig? Das heißt, es muss mir nicht Leid tun, dass ich beispielsweise die „Odyssee“ von Homer noch nicht gelesen habe, weil ich die Chance noch bekommen werde und kann mich völlig auf die Trivialliteratur konzentrieren.

1. „The Daylight War“ (Demon Cycle #3) von Peter V. Brett
Eigentlich tut es mir hier um die gesamte Reihe Leid. Aber auf meinem SuB liegt bisher nur der dritte Band, weil ich noch darauf warte, dass Band 4 in meinem Lieblingsformat erscheint. Die Vorstellung, dass ich nie herausfinde, wie die Geschichte um den Tätowierten Mann, Ahmann Jardir und all ihre Verbündeten im Kampf gegen die Dämonen weitergeht bzw. endet, macht mich schon ziemlich traurig.

2. „A Game of Thrones“ (A Song of Ice and Fire #1) von George R.R. Martin
Jetzt werde ich nie zu den coolen Kids gehören! *heul* Nein, Spaß beiseite, es wäre schon sehr schade, wenn ich niemals in diese hochkomplexe High Fantasy Welt eintauchen könnte, um zu erfahren, ob es mir dort gefällt.

3. „Rooms“ von Lauren Oliver
„Rooms“ ist Lauren Olivers erster Roman für Erwachsene. Ich bin fruchtbar neugierig, wie ihr dieser erste Ausflug in ein Genre jenseits der Young Adult Sparte gelungen ist, aber bisher war der richtige Zeitpunkt einfach noch nicht gekommen. Für eine Geistergeschichte muss meine Stimmung passen.

5. Nach einigen Wochen im Bunker ist die Stimmung gedrückt, welches Buch würde dich wieder aufmuntern?

Von den 10 Büchern/Reihen, die mitnehmen durfte oder allgemein?
Von den 10 wären das unter Garantie „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ und die gesamte Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams.
Von den Büchern aus meinem Regal wäre es „Das Durchgangszimmer“ von Renate Holland-Moritz. Dieses Buch kennt ihr vermutlich nicht, weil ich bisher noch niemanden getroffen habe, der/die diese Autorin kennt. Wenn ihr irgendwann mal die Chance habt, „Das Durchgangszimmer“ zu kaufen oder auszuborgen, macht das. Diese Kurzgeschichtensammlung ist einfach der Oberknaller, speziell die Geschichten „Eine Chance für jeden“, „Henry Haschke ist Schuld“ und „Die Macht der Knete“. Das sind alles Episoden aus ihrem Leben mit ihrer Tochter und die sind zum Brüllen komisch. Wenn ich dieses Buch in der Hand habe, kann ich nie widerstehen und muss mindestens eine dieser Geschichten lesen. Jedes Mal lache ich Tränen, bis mir der Bauch weh tut. Wenn mich sonst nichts aufmuntert, Renate Holland-Moritz schafft es.
Ich geh mal eben das Buch holen. 😀

6. Die Ofenanzünder gehen euch aus, welche 3 Bücher aus deinem Regal könntest du am ehesten um ein paar Seiten erleichtern?

Na ja, ich bin ja eine Jägerin und Sammlerin. Ich behalte meine Bücher, auch, wenn ich sie nicht mochte. Spontan fällt mir nur ein Buch ein, bei dem mir ein paar fehlende Seiten nicht sonderlich weh täten: „Das Siebte Kreuz“ von Anna Seghers. Dabei fand ich das Buch nicht mal schlecht. Es las sich recht gut und die Geschichte war angenehm tiefgründig und spannend. Für Schulliteratur wirklich gar nicht übel. Aber – und das ist ein dickes, fettes Aber – ich kann die Autorin nicht ausstehen. Man soll ja nicht schlecht von den Toten sprechen, doch meine ehemalige Deutsch-LK-Lehrerin erzählte uns damals im Zuge der Besprechung des Buches, dass die Dame eine glühende Sozialistin war. Eine glühende Sozialistin, die nicht davor zurückschreckte, ihre Freunde beim DDR-Regime anzuschwärzen. Das tut man nicht. Da sträuben sich mir die Nackenhaare. Von daher: ich habe „Das Siebte Kreuz“ bereits gelesen und werde es nicht noch einmal tun, also werden mich ein paar Seiten nicht besonders treffen.

Das zweite Buch wäre wohl „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing. Ja ja, ich weiß, schon wieder Weltliteratur. Und schon wieder Schullektüre. Ich habe das Buch versucht zu verstehen. Betonung auf „versucht“. Doch jedes Mal klinkte sich mein Verstand mit einem lauten, genervten Gähnen aus und fiel aus Protest in einen tiefen Schlummer. Ich habe bis heute nicht kapiert, was eigentlich eine Parabel ist und ich begreife auch nicht, was an der Geschichte so toll sein soll. Ich fand sie nur sterbenslangweilig. Da ich das Buch wohl nie wieder anrühren werde, kann ich ein paar Seiten verschmerzen. Das Ding hat allerdings auch nur ein paar Seiten, viel Wärme würde der alte Weise also nicht spenden.

Zum Schluss würde meine Wahl auf drei Romane von Michael Moore fallen. Eigentlich sollte ich ja nur drei Bücher nennen, aber da Nathan so schmal ist, können wir das zusätzliche Brennmaterial sicher gut gebrauchen. „Querschüsse“, „Stupid White Men“ und „Volle Deckung, Mr. Bush“ sind gute, kritische Bücher, so ist das nicht. Sie waren unterhaltsam und haben mir damals einen ersten Eindruck der amerikanischen Politik und Gesellschaft vermittelt. Aber – ich sage das nicht gern und vielleicht möchte Mr. Moore sich jetzt lieber die Augen zuhalten – sie sind überholt. Moore schrieb „Querschüsse“ 1996. Das ist fast 20 Jahre her. „Stupid White Men“ erschien 2002, „Volle Deckung, Mr Bush“ 2003. In dieser Zeitspanne hat sich vielleicht grundlegend nicht viel verändert, doch es gibt mittlerweile definitiv aktuellere und auch bessere Bücher zum Thema. Ich mag Michael Moore, aber auch ich kann nicht leugnen, dass er ein Querulant ist. Heutzutage lese ich lieber etwas objektivere Betrachtungen, die subtil Kritik üben, statt sie mit einem Vorschlaghammer in die Köpfe der LeserInnen zu dreschen. Tut mir leid Mr. Moore, aber überholte Polit-Schmöker werden beim Wiederaufbau nicht gebraucht.

7. Immer die gleichen Menschen im Bunker um sich zu haben kann anstrengend werden. Mit welchem Charakter könntest du es am längsten aushalten?

Aus meiner Liste wäre das vermutlich Atticus. Ich liebe seine lässige Art und denke, wir würden sehr gut harmonieren. Ich kann mir vorstellen, mit ihm bei Kerzenlicht (Strom sparen!) an einem Tisch zu sitzen, ein Bier in der Hand und die ganze Nacht zu reden. Aber irgendwie sehe ich da auch Locke mit an unserem Tisch. 😉
Insgesamt glaube ich, dass wir uns alle recht gut verstehen würden und es wenig Konflikte gäbe. Der einzige, der vielleicht so seine Probleme mit Teamwork hätte, wäre wohl Jardir. Der Mann hat einfach ein gigantisches Ego und ist es nicht so richtig gewöhnt, sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Doch das würden wir ihm schon beibringen.

8. Bei welchem Charakter würden schon nach kurzer Zeit die Fetzen fliegen?

Ich bin ja eigentlich nicht der Typ für unnötige Konflikte, weil ich ein dickes Fell habe und versuche, gelassen zu sein. Bei mir würde es also vermutlich länger dauern, bis mir der Kragen platzt. Doch wenn es dazu käme, glaube ich, dass Schnee die Auslöserin wäre. Manchmal ist sie einfach so eine Püppi. Eitel, stur und ab und zu etwas aufgesetzt. Ich denke, es gäbe Situationen, in denen mir ihre Art auf die Nerven gehen würde, besonders, weil sie dazu neigt, in unpassenden Momenten blöde Witze zu reißen. Im Endeffekt bin ich aber auch überzeugt, dass unser Knatsch nicht lange anhalten würde. Wir würden uns bestimmt schnell wieder vertragen, denn Schnee hat eine Eigenschaf, die ich wirklich schätze: sie kann sich entschuldigen.

Der Wiederaufbau

9. In der neuen Welt ist von nun an alles möglich, nenne eine Fähigkeit eines Buchcharakters, die du gerne hättest, um die neue Welt aufzubauen und/oder um damit eine andere/bessere Welt zu schaffen?

Da muss ich der lieben DarkFairy und allen anderen vor ihr zustimmen. Magie. Magie ist das Nonplusultra. Ich hab mir das ja auch schon sehr passend zurecht gelegt, denn während der Zeit im Bunker möchte ich ja bei Atticus in die Lehre gehen. Wenn wir dann wieder draußen sind und es an den Wiederaufbau geht, sollte ich soweit sein, ihm dabei helfen zu können, die Welt neu zu bepflanzen und ihr neues Leben einzuhauchen.

10. Welcher Welt / welchem System aus einem Buch soll die neue Welt auf keinen Fall ähneln?

Oh, sich da festzulegen, ist wirklich schwierig. Ich habe so viele Dystopien gelesen und alle Systeme waren auf die eine oder andere Art und Weise grauenvoll. DarkFairy hat ja das System aus „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury genannt, weil Bücher in dieser Welt verbrannt werden. Fissel hingegen hat „Brave New World“ genannt von Aldous Huxley, sowie „The Hunger Games“ von Suzanne Collins. Aber irgendwie… ich könnte nicht sagen, dass ich ein System schlimmer als alle anderen fand.
Ich entscheide mich für die Welt aus der „Legend“ – Trilogie („Legend“, „Prodigy“ und „Champion“) von Marie Lu. Nicht, weil ich diese besonders furchteinflößend fand, sondern weil in den Büchern drei ganz verschiedene Systeme vorgestellt werden, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Ich möchte in keinem dieser Systeme leben.

11. Du darfst dir einen Autor aussuchen, der über den Weltuntergang, die Zeit im Bunker und den Wiederaufbau schreibt. Wer sollte es sein?

Joyce Carol Oates. Sie ist aus gutem Grund meine Lieblingsautorin, denn niemand versteht es wie sie, nicht nur Tatsachen und Fakten zu einer spannenden Geschichte zu verweben, sondern auch die psychologische Seite eines Themas sensibel und detailliert herauszuarbeiten. Das wäre mir wichtig, denn die Zeit im Bunker ist unter Garantie eine enorme Belastung für die Psyche.

12. Bestimme/Tagge weitere Kommandanten für die anderen Bunker!

Wie immer überlasse ich es euch, ob ihr den TAG ebenfalls machen möchtet oder nicht. Ich empfinde TAGs als witzige Abwechslung für zwischendurch, aber ich möchte nicht, dass sich hier irgendjemand gezwungen fühlt. Wenn ihr Lust dazu habt, legt einfach los und wer mag, kann auch gern den Link zum entsprechenden Beitrag in den Kommentaren hinterlassen.

Ich bin gespannt, was ihr zum meinem Apokalypsen-Endzeit-Szenario und meiner Buch- bzw. Charakterauswahl zu sagen habt und freue mich auf jedes Kommentar!
Alles Liebe,
Elli

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4 Kommentare

Verfasst von - 8. Oktober 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - 29. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Ausgefallener Schauplatz?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Hach, ich habe ein tolles, entspannendes Wochenende hinter mir. Endlich mal nirgendwohin, endlich mal frei. Ich habe auch wirklich nur das getan, worauf ich Lust hatte. Das war schön und ich habe es gebraucht. Jetzt kann ich wieder voller Elan in die neue Woche starten und wie ginge das besser als mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja?

Erinnerst du dich an ein Buch mit ausgefallenem, realen Schauplatz?

Ja. Mir sind zwei sehr ungewöhnliche Orte eingefallen, an die man literarisch eher selten entführt wird.
In „Blood & Ice“ von Robert Masello ging es für mich an den Südpol. Die Antarktis ist ein wirklich ungastlicher Landstrich, aber sie ist auch unheimlich faszinierend. Die Geschichte des Romans fand ich persönlich gar nicht so spektakulär, aber die Landschaft und ihre Geheimnisse, sowie die Forschung, die dort betrieben wird… Extrem spannend.
Der zweite Ort war 1933 Schauplatz einer grausamen Tragödie: Nasino, eine Insel im sibirischen Fluss Ob. In diesem Jahr deportierte die sowjetische Regierung 6.100 Gefangene auf diese Insel. Sie wurden dort ohne Verpflegung, Unterbringung oder Werkzeuge ausgesetzt. Innerhalb von 13 Wochen reduzierte sich die Zahl der Gefangenen durch Hunger, Entbehrungen, Krankheiten und Fluchtversuche auf 2.200. Die Insel ging als „Kannibalen-Insel“ in die Geschichte ein.
Welches Buch spielt auf Nasino? „Zorn“ (Opcop #2) von Arne Dahl. Dahl verarbeitete dieses extrem dunkle Kapitel der sowjetischen Geschichte in seinem brillanten Polit-Thriller. Ich kann euch nicht erzählen, wie er das gemacht hat und inwiefern Nasino in seinem Buch eine Rolle spielt, weil ich nicht spoilern möchte, aber ich kann euch versichern, dass er meiner Meinung nach keine Grenzen überschritten hat. Man erlebt den Kannibalismus auf Nasino nicht hautnah. Wohl aber erfährt man die Verzweiflung und die unsagbare Angst, die die Gefangenen empfunden haben müssen. Ich finde es richtig und auch wichtig, dass Dahl die Ereignisse auf Nasino thematisiert, denn diese Grausamkeit darf nicht vergessen werden. Man übersieht so leicht, dass Hitler in dieser Zeit nicht der einzige grausame Diktator auf der Welt war.
Ich denke, Nasino wird lange Zeit der außergewöhnlichste literarische Schauplatz sein, den ich besuchen werde. Auch wenn es makaber klingt: die Kannibalen-Insel toppt man nicht so leicht.

An welchen ungewöhnlichen literarischen Schauplatz erinnert ihr euch?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 28. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Monthly Love: 5 Gründe Lycidas zu lieben

Monthly Love

Hallo ihr Lieben! 🙂

Diesen Monat bin ich durch meine Blogpause für Monthly Love ziemlich spät dran. Aber besser spät als nie, nicht wahr?
Monthly Love ist eine Aktion, die von Friederike auf ihrem Blog Friedelchens Bücherstube veranstaltet wird. Jeden Monat stellen wir ein Buch vor, das man einfach lieben muss und das das Fangirl in uns völlig durchdrehen lässt. HIER erfahrt ihr alles, was ihr über die Aktion wissen müsst und wie ihr teilnehmen könnt. Durch einen Klick aufs Logo gelangt ihr zum September-Sammelpost der Aktion.

Diesen Monat habe ich mich für ein Buch entschieden, das ich schon mehrfach gelesen habe und vermutlich auch immer wieder lesen werde. Es ist der Auftakt einer Tetralogie und steht stellvertretend für die gesamte Reihe. Die Geschichte beflügelt meine Fantasie bei jedem Re-Read aufs Neue und ist meiner Meinung nach das Beste, was der Autor je zu Stande gebracht hat.

Welches Buch ich ausgewählt habe, erfährst du HIER

 
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Verfasst von - 24. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Nur noch einmal schlafen, dann gibt es endlich wieder eine Rezension von mir zu lesen! Ganz ehrlich, ich freue mich wie Bolle darüber. Ich hatte so ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht vorwärts kam und bei „Dreams of Gods & Monsters“ von Laini Taylor feststeckte. Ich könnte nicht mal sagen, woran das lag. Ich wusste einfach nicht, was ich schreiben soll. Unkommentiert großartig, so nach dem Prinzip.
Heute ist aber erst mal Dienstag und das bedeutet, wir lesen wieder einmal gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - 22. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagfrage: AutorIn mit den meisten Büchern?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe gute Nachrichten für euch: die Blogpause ist vorbei. Ich habe sehr fleißig Rezensionen geschrieben, habe einen Vorlauf geschaffen und kann nun wieder regelmäßig Buchbesprechungen veröffentlichen. Jubel, Trubel, Heiterkeit! 😀 Ich bin zwar noch nicht bei Null und tagesaktuell, aber mit den offenen, vorbereiteten Rezensionen sind wir erst einmal ein Weilchen beschäftigt. Daher habe ich genug Zeit, die ausstehenden abzuarbeiten. Ab dieser Woche wird es jeden Mittwoch und jeden Freitag eine neue Rezension geben. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr nicht noch einmal so in Verzug gerate, versprechen kann ich es aber nicht, denn das hängt maßgeblich von meinen gelesenen Büchern ab.
Während ihr euch jetzt hoffentlich auf Mittwoch freut, mache ich mich an die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Von welchem/r Autor/in hast du gefühlt die meisten Bücher?

Gefühlt? Markus Heitz. Der Mann schreibt, als gäbe es kein Morgen. Ich besitze 22 Bücher aus seiner Feder. Einzeln gezählt. Effektiv sind es mehr, weil ich seine komplette „Ulldart“-Saga als hübsche Sammelbände (9 Teile in 4 Büchern) habe und in der „Schattenläufer“-Chronik auch drei Romane enthalten sind. Wenn ich mich nicht verzählt habe, macht das zusammen 30 Romane. Damit ist Herr Heitz wirklich weit abgeschlagen, denn der nächste dürfte Stephen Kind mit „nur“ 18 Romanen sein. Wer hätte das gedacht? Vor einigen Jahren habe ich mich noch strikt geweigert, seine Werke zu lesen. Hier schlägt natürlich besonders „Der Dunkle Turm“ zu Buche, denn diese Reihe umfasst ja bereits sieben Bände.
Platz 3 belegt Terry Pratchett mit 15 einzelnen Büchern. Auch hier sind es effektiv mehr Romane als Bücher, 19 Stück, um genau zu sein. Das heißt, ginge es wirklich um Romane, wäre Terry Pratchett auf Platz zwei und Stephen King auf Platz drei. Geht es aber nicht. Die Frage drehte sich um Bücher, also muss Mr. Pratchett mit der Bronzemedaille Vorlieb nehmen.
Ich muss dazu sagen, dass ich die ersten drei Plätze jetzt wirklich nur nach Augenmaß festgelegt habe. Es kann gut sein, dass ich daneben liege, doch ich weigere mich einfach, für jede_n einzelne_n Autor_in zu zählen, wie viele Bücher ich von ihm oder ihr besitze.

Welche_r Autor_in ist in eurem Regal am häufigsten vertreten?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 21. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

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Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Ich hatte eigentlich gar nicht vor, heute mitzumachen, weil ich ja nun genug andere Beiträge vorzubereiten habe, aber irgendwie fand ich das dann doch doof und habe spontan entschieden, doch schnell noch teilzunehmen. Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

Neugierig, wie es weiter geht? Dann Weiterlesen!

 
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Verfasst von - 15. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Gehyptes Buch?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Argh, diese Rezensionen machen mich fertig. Ich komme nicht so gut voran wie erwartet und muss euch noch mal um eine Woche vertrösten. Aber ich arbeite dran. Wirklich. Versprochen.
Heute beginne ich eine neue Woche – allerdings ziemlich müde. Ich habe diese Nacht sogar davon geträumt, dass ich müde bin. Wohl ein Zeichen, dass ich mich mal ausschlafen sollte, oder? So schnell wird das nur leider nichts, denn diese Woche stehen eine ganze Menge Termine an. Tja, was soll’s. Jetzt nehme ich mir aber erst mal die Montagsfrage vom Buchfesserchen Svenja vor:

Gibt es ein aktuelles „Hype“-Buch, das du ignorierst?

Willst du wissen, wie ich geantwortet habe? Dann lies HIER weiter!

 
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Verfasst von - 14. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „I am Number Four“ (Lorien Legacies #1) von Pittacus Lore und befinde mich auf Seite 132 von 465.

I Am Number FourNine of us came here.
We look like you.
We talk like you.
We live among you – but
We are not you.
We have powers you dream of having.
We are the superheroes you worship in movies and comic books –
But we are real.

They caught Number One in Malaysia. Number Two in England. And Number Three in Kenya.
They killed them all.

I am Number Four. I am next.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Henri and I go into town on Saturday for the Halloween parade, almost two weeks after arriving in Paradise.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ihr kennt den Film „Ich bin Nummer Vier“ mit Alex Pettyfer in der Hauptrolle? Dieses Buch ist die Vorlage dazu. Würde es sich um einen Einzelband handeln, hätte ich vermutlich nicht entschieden, das Buch zu lesen, aber da es nur der Auftakt einer längeren Reihe ist (die Hauptserie soll wohl sieben Bücher umfassen, bisher gibt es sechs) und ich so gern wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht, habe ich vor über einem Jahr entschieden, Pittacus Lore eine Chance zu geben. Bis ich dann angefangen habe, mir die Reihe zusammen zu kaufen, ist noch einmal einige Zeit vergangen. Jetzt habe ich am Sonntag Band drei und vier bestellt und war abends daher der Meinung, dass ich endlich anfangen darf. 😀
Besonders weit bin ich ja noch nicht, aber ich habe mich bereits auf der 6. Seite gefreut, weil dort erklärt wird, warum die Überlebenden Loriens über die ganze Erde verstreut leben müssen und welche Funktion die Halsketten erfüllen, die sie tragen. Im Film wird darauf nicht eingegangen, das heißt, ich weiß jetzt schon mehr als zuvor. Die Schreibweise ist angenehm und unkompliziert, außerdem kann ich mich gut in John (bzw. Vier) hineinversetzen, da Pittacus Lore die Geschichte aus seiner Ich-Perspektive schildert.
Lustigerweise scheint mein Gehirn schon jetzt damit anzufangen, die Bilder der SchauspielerInnen aus dem Film mit eigenen Bildern zu ersetzen. Die Art und Weise, wie John/Vier erzählt, passt einfach nicht zu Alex Pettyfer. Momentan ist meine Vorstellung noch ziemlich… verschwommen, doch ich denke, je weiter ich in der Geschichte vorankomme, desto substanzieller werden die Figuren vor meinen Augen sein. Ich bin gespannt, wie sie am Ende für mich aussehen. 🙂

4. Wenn du eine Figur deiner Wahl in deinem Buch wärst, würdest du dann eher zu den ,,guten“ Hauptprotagonisten gehören oder unter die ,,fiesen“ Antagonisten gehen?

Okay, das ist diese Woche wirklich leicht zu beantworten. Die Antagonisten in „I am Number Four“ sind die fiesen Mogadorianer, die die Überlebenden Loriens jagen und Stück für Stück töten. Ich weiß noch nicht, wieso sie das eigentlich tun, aber zu denen möchte ich auf keinen Fall gehören. Sie scheinen eine über die Maßen aggressive, sadistische, skrupellose Rasse zu sein. Daher wäre ich lieber eine Bewohnerin Loriens vor der Zerstörung des Planeten. Eine Überlebende wäre ich weniger gern, denn ständig auf der Flucht zu sein, gefangen auf einem fremden Planeten, stelle ich mir nicht so toll vor. Hätte ich die Wahl würde ich mich darüber hinaus natürlich entscheiden, zur Garde zu gehören, denn sie sind der Teil der Bevölkerung, die diese supercoolen Kräfte haben. Wenn schon, denn schon, nicht wahr? 😉

Was lest ihr im Moment? Würdet ihr lieber zu den Guten oder zu den Bösen eurer aktuellen Lektüre gehören?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen angenehmen Dienstag!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 8. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Buchausbeute?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Na, könnt ihr den Stapel ausstehender Rezensionen (STaR, hihi) auf meinem Blog wachsen sehen? Momentan lese ich wirklich schneller, als ich rezensieren kann. Aber am Wochenende war ich immerhin fleißig und konnte ein bisschen was von dieser Liste abarbeiten. Sollte es diese Woche gut laufen, könnt ihr schon ab nächster Woche wieder mit regelmäßigen Rezensionen rechnen. 🙂
Heute starten wir aber ganz traditionsgemäß mir der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja in die neue Woche:

Thema Book Haul, schlagt ihr manchmal richtig zu?

Ich kann das Wort „Haul“ ja mal gar nicht leiden. Deswegen heißt das bei mir heute „Buchausbeute“. 😀
Ich muss gestehen, dass ich ab und zu schon mal regelrecht durchdrehe und einen großen Stapel Bücher auf einmal kaufe. Normalerweise versuche ich, meine Sucht monatlich in angemessenen Maßen zu befriedigen. Ich neige nicht zum häppchenweisen Buchkauf, jedenfalls nicht in dem Sinn, dass ich mal hier eins mitnehme, mal da zwei und dann woanders wieder eins. Eher setze ich mir monatlich eine bestimmte Summe fest und kaufe, was ich dafür eben bekomme. Die letzten Monate habe ich mich zusammengerissen und gar nichts gekauft, weil es finanziell ein wenig mau aussah. Diesen Monat habe ich mir wieder erlaubt, neue Bücher bei mir einziehen zu lassen und nun ja, was soll ich sagen, ich bin ein bisschen ausgeflippt und habe mich bei Medimops richtig ausgetobt. Lustigerweise habe ich deswegen aber nicht mehr Geld ausgegeben als sonst auch, weil im Augenblick diese tolle Aktion läuft, bei der sie ab dem zweiten Artikel auf jeden weiteren Artikel einen Euro Rabatt gewähren und die Versandkosten wegfallen. So habe ich 17 Bücher ergattern können. Ja, ihr habt richtig gelesen: 17.
Zusätzlich habe ich gestern noch zwei weitere Bücher und einen Schuber bei Amazon bestellt, da ich sowieso dort eingekauft habe (ich brauchte neue Kopfhörer und Gummistiefel für den Park im Herbst). Ich weiß, ich weiß. Wie kann man so viele Bücher auf einmal kaufen? Ich war einfach der Meinung, dass ich mir das verdient habe, weil ich so lange verzichtet habe. Ab und zu muss man sich auch mal was gönnen. Das ist aber nicht die Regel. In der Regel kaufe ich im Monat etwa fünf, sechs, sieben neue Bücher (abhängig davon, was sie kosten) und das war es.
Jetzt warte ich darauf, dass meine neusten Errungenschaften hier eintreffen und dann wird es auch einen schönen, langen Neuzugänge-Post geben. 😉

Kauft ihr manchmal auch einen großen Stapel Bücher auf einen Schlag?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 7. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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