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Wiebke Lorenz – Allerliebste Schwester

Mit ihrer Schwester Frauke Scheunemann verbindet die Autorin Wiebke Lorenz eine sehr innige Beziehung. Die Schwestern wurden im Rheinland geboren und zogen 1996 gemeinsam in ein altes Pfarrhaus in Hamburg. Seit 2006 teilen sie eine berufliche Laufbahn; damals erschien ihr erster Roman „Glückskekse“ unter dem Sammelpseudonym Anne Hertz. Während die Schwestern professionell durchstarteten, mussten sie privat harsche Rückschläge wegstecken. Scheunemann bekam vier Kinder – Lorenz durchlitt vier Fehlgeburten und konnte das Familienglück unter ihrem Dach bald nicht mehr ertragen. 2009 ließ sie sich in die Psychiatrie einweisen, weil sie Gewaltfantasien quälten. Die Diagnose lautete Zwangsstörung. Sie ließ sich behandeln und krempelte ihr Leben um, trennte sich von ihrem Mann und zog aus dem Pfarrhaus in eine WG. Dort begann sie, den Thriller „Allerliebste Schwester“ zu schreiben. Dieses Ventil half ihr, sich mit ihrer Schwester auszusöhnen. Das Buch hat demzufolge eine bewegte Entstehungsgeschichte, die ich vielleicht besser vor Lektüre recherchiert hätte.

Eva liebte ihre Schwester. Ihre langweilige, brave Zwillingsschwester Marlene, die vor drei Jahren unter mysteriösen Umständen Selbstmord beging. Niemand verstand, wie Eva Marlenes Witwer Tobias heiraten und ihren Platz einnehmen konnte. Sie begriffen nicht, dass sie es ihr schuldig war. Eine Zeit lang hoffte Eva sogar, glücklich zu werden. Die Schwangerschaft erfüllte sie. Doch die Todgeburt ihres Sohnes Lukas reißt alte Wunden auf. Die Erinnerung an Marlene ist präsenter denn je. Immer häufiger erscheint sie Eva in ihren Tagträumen. Sie fürchtet, den Verstand zu verlieren. Langsam schleichen sich Zweifel in ihr Herz. Tötete sich Marlene wirklich selbst? Oder ist die Wahrheit viel schrecklicher? Ist Eva für den Tod ihrer Zwillingsschwester verantwortlich?

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Ein Kommentar

Verfasst von - 12. Dezember 2018 in Rezension, Thriller

 

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Gewinnspiel: Mein Schlüpftag – Euer Geschenk

Hallo ihr Lieben! 🙂

Eine Elli in freier Wildbahn wird jedes Jahr ein Jahr älter. Aufmerksame ForscherInnen werden erkennen, dass dieses Ereignis keinesfalls willkürlich stattfindet, sondern sich stets am gleichen Datum wiederholt. Dieses Datum ist heute, der 16. Juni. Vor 26 Jahren erblickte unser Exemplar einer Elli das Licht der Welt. Wenn wir uns ganz leise und still verhalten, können wir unsere Elli vielleicht dabei beobachten, wie sie diesen Tag verbringt…

Spaß beiseite, genug rumgeblödelt. 😀 Ja, es ist wahr, ich habe heute Geburtstag. Wenn ich ehrlich bin, ist dieser Tag für mich nichts besonderes mehr. Ich werde schließlich nicht 6 Jahre alt, sondern 26. Geburtstage sind mit so vielen sozialen, gesellschaftlichen Konventionen belegt, dass ich schon vor einigen Jahren den Spaß an diesem Ereignis verloren habe. Man muss gefälligst feiern, mit möglichst vielen Leuten, die einem dann Sachen schenken, die man nie haben wollte und die eigentlich auch überhaupt nicht zu einem passen, weil man mit dem Großteil dieser Menschen maximal bekannt ist, aber ganz bestimmt nicht befreundet. Eine Party verursacht Dreck, den man im schlimmsten Fall allein beseitigen darf und aus irgendeinem Grund heult immer jemand. 364 Tage im Jahr ist man selbstverständlich, aber an diesem einen Tag freuen sich alle und gröhlen möglichst schief die Millionste Version von „Happy Birthday“, weil es kostenlos Alkohol zu vernichten gilt. Denn das Geburtstagskind lädt natürlich ein, ist ja klar.

Geburtstag Nicht Lustig 2015

Nein, danke. Zynisch? Ich doch nicht. Na gut, okay, vielleicht ein bisschen. Ich habe irgendwann mal festgestellt, dass meine Geburtstagspartys objektiv betrachtet meist ein ziemlicher Reinfall waren und das spätestens seit der Pubertät. Ähnlich wie an Silvester sind die Erwartungen einfach unrealistisch hoch. Also feiere ich nicht mehr. Jedenfalls nicht so, wie man sich das gemein hin vorstellt. Ich verbringe den Tag im Kreise meiner Lieben, mit meiner Familie, esse und genieße einfach nur unsere gemeinsame Zeit. Ich möchte ausschließlich mit Menschen zusammen sein, die sich jeden Tag im Jahr darüber freuen, dass es mich gibt und nicht nur an einem einzigen Tag/Abend. Da mir das Geschenk genug ist, wünsche ich mir auch nichts mehr. Mittlerweile bin ich an einem Punkt, an dem ich mich frage, warum man überhaupt am Geburtstag beschenkt wird. Sollte man nicht eher selbst schenken und mindestens den eigenen Eltern dafür danken, dass man auf der Welt ist? Wenn man sich überlegt, wie viele Entscheidungen, Zufälle und Gelegenheiten nötig waren, damit es überhaupt dazu kommen konnte, ist das schon sehr beeindruckend. Mich versetzt das in Ehrfurcht. Wenn meine Mama vielleicht nur ein Glas Wasser mehr getrunken hätte, wäre ich vielleicht ein Junge oder niemals geboren worden. Ich wäre vielleicht naturwissenschaftlich begabt und würde jetzt physikalische Probleme lösen, statt über Bücher zu bloggen. Abgefahren, oder? Ich bin dankbar, denn meiner Meinung nach bin ich der coolste Zufall aller Zeiten, der nur zustande kam, weil meine Eltern genau im richtigen Moment unwissentlich alles dafür getan haben.

Da unser Verständnis des Geburtstags meiner Meinung nach absolut verdreht ist, möchte ich etwas zurückgeben, statt zu bekommen. Und hier kommt ihr ins Spiel. Das Buch-Bloggen macht mich sehr glücklich und vervollständigt mich in einem Maße, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es brauche. Ohne euch wäre das unmöglich, denn ein Blog lebt stets von der Community dahinter. Deswegen möchte ich euch etwas schenken. 🙂

Das Gewinnspiel

Heute gibt es (wieder mal) ein Wunschbuch im Wert von 10€ zu gewinnen. Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr lediglich die Gewinnspielfrage beantworten und schon hüpft ihr in den Lostopf. Ihr könnt mir eure Antworten in den Kommentaren, bei Twitter, Google+, Goodreads, LovleyBooks und per Mail zukommen lassen. Wichtig ist allerdings, dass ich von euch eine E-Mail-Adresse erhalte, unter der ich euch erreichen kann, solltet ihr gewinnen. Keine E-Mail-Adresse – kein Gewinn, so einfach ist das.
Steht fest, wer gewonnen hat, werde ich diese Person benachrichtigen. Der- oder diejenige darf sich ein Buch bei Amazon im Wert von 10€ aussuchen, das ich dann ganz unkompliziert bestelle und direkt an den/die GewinnerIn schicken lasse. Versandkosten fallen nicht an.

Das Kleingedruckte

1. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein, oder das Einverständnis eurer Eltern muss vorliegen.
2. Ich übernehme keine Garantie für den Versand.
3. Der Rechtsweg und eine Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
4. Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.06.2015, ihr habt also zwei Wochen Zeit, mir eure Antworten mitzuteilen. Ausgelost wird dann am 01./02.07.2015 und ich werde den/die GewinnerIn sofort benachrichtigen, sobald feststeht, wer es ist.

Alles verstanden? Keine Fragen mehr? Gut, dann kommen wir zu meiner Frage an euch! 😀

Welches Buch habt ihr als letztes verschenkt?

Ich habe als letztes „Die Seele des Indianers: Ein Siouxindianer berichtet über Glauben und Sitten seines Volkes“ von Charles Alexander Eastman (Ohiyesa) und „Und die Erde wird weinen: Die Indianer Nordamerikas – ihre Geschichte, ihre Spiritualität, ihr Überlebenskampf“ von James Wilson als Paket an meinen Schwager verschenkt. Mein Schwager liest nicht viel und wenn, dann ist es stets dieses Thema: die indigenen Völker Nordamerikas. Da er für andere Themen in literarischer Form nur schwer (oder überhaupt nicht ^^) zu begeistern ist, gebe ich mich damit zufrieden, Stück für Stück seine Wunschliste abzuarbeiten, wann immer es sich anbietet. Ich finde es schön, ihn mit Lesestoff zu versorgen und hoffe eigentlich, dass wir eine Art Tradition daraus machen können. Natürlich bin ich auf Biegen und Brechen auf seine Wunschliste angewiesen, denn es ist nicht ganz einfach, Bücher zu diesem Thema zu finden, die er A) noch nicht hat und die B) auch noch gut sind. Gut ist hier mit realistisch und wirklichkeitsnah gleichzusetzen. Er hat kein Interesse an romantisierten, idealisierten Darstellungen. Wäre er ein Karl May-Typ, würde ich das vermutlich nicht unterstützen, doch da er sich wirklich darum bemüht, zu lernen und zu verstehen, bin ich mehr als gern bereit, ihm zu helfen. Eine tatsächliche Reise in die USA kann ich eben leider nicht für ihn finanzieren, dementsprechend schenke ich ihm das, was dem meiner Meinung nach am nächsten kommt: eine mentale Reise dorthin. 🙂

Jetzt freue ich mich darauf, die Geschichten von euren letzten Buch-Geschenken zu lesen. An wen ging das Geschenk? War es ein Wunsch oder habt ihr dieses Buch in Eigenregie ausgesucht? Hat sich die Person gefreut? Ich will einfach alles wissen. 😀
Ich drücke euch allen die Daumen und hoffe, ihr verbringt den Tag genauso schön wie ich!
Alles Liebe,
Elli

(Bildquelle)

 
 

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