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Montagsfrage: Letzte Neuzugänge?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin ein Pechvogel. 2017 ist offenbar nicht mein Jahr. Nachdem ich mir im Mai bei einem Reitunfall das rechte Handgelenk gebrochen habe, operiert werden musste und wochenlang stark eingeschränkt war, habe ich es nun geschafft, meine linke Achillessehne zu überreizen. „Überreizung“ – dieses Wort gebrauchte die nette, kompetente und buchstäblich zupackende Orthopädin, die mich am Freitag untersuchte. Da schleppte ich mich bereits 5 Tage mehr schlecht als recht humpelnd durch die Gegend. Ich habe vielleicht ein bisschen gewimmert, als sie auf meiner Achillessehne herumdrückte. Im Klartext heißt das, dass ich zur Zeit nur unter fiesen Schmerzen laufen kann, eine unterstützende Bandage tragen muss (ja, genau, bei 30 Grad) und Einlagen in den Schuhen habe, die meine Schritte federn, weil ich ja nicht korrekt auftrete. Und wisst ihr, was das Deprimierende daran ist? Ich weiß nicht, wie das passiert ist. Keine Ahnung. Es tat von jetzt auf gleich einfach weh und wurde dann immer schlimmer. Glücklicherweise habe ich seit Freitag frei und muss auch erst am Mittwoch wieder arbeiten, daher kann ich meinen Fuß wenigstens etwas schonen. Soweit das eben geht mit einer Fellnase, die zum Pipi machen raus möchte. Dadurch habe ich heute jedenfalls bereits schon mitten in der Nacht Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, denn bei diesen widerlichen Temperaturen möchte ich mich ohnehin noch nicht ins Bett legen.

Welches Buch ist dein letzter Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?

In meinem Fall können wir den Singular gleich mal streichen und zum Plural greifen. Mein letzter Buchkauf fand am 18. Juli statt und umfasste drei neue Exemplare für den SuB.

Es begann alles mit der Besprechung einer meiner Lieblingsrezensent_innen auf Goodreads. Sie rezensierte „Hidden Blade“ (Soul Eater #1) von Pippa DaCosta. Ich las die Rezension (auf Arbeit, *hust*) und amüsierte mich wieder einmal köstlich, weil ihre Ergüsse stets äußerst witzig und teilweise ganz schön fies sind. Niemand schreibt einen Verriss so unterhaltsam und direkt. Doch wenn sie ein Buch mag, schwärmt sie, als gäbe es kein Morgen. „Hidden Blade“ erhielt von ihr 5 Sterne. Mehr sind bei Goodreads nicht möglich, sonst hätte sie 10 Sterne vergeben. Der Klappentext gefiel mir ebenfalls sehr gut und die Idee, Urban Fantasy mit antiken ägyptischen Gottheiten umzusetzen, weckte meine Neugier. Ich besuchte das große A und stellte fest, dass das Buch als eBook magere 99 Cent kosten sollte. Ich schlug sofort zu.

Dann dachte ich, wenn ich schon mal dabei wäre, könnte ich mir ja auch gleich die Auswahl stark reduzierter eBooks im englischen Kindle-Deal des Monats ansehen. Ich rechnete nicht damit, etwas zu finden und – siehe da – wurde eines Besseren belehrt. Zuerst stolperte ich über „The Second Ship“ (The Rho Agenda #1), einen Science-Fiction-Roman von Richard Philips, der schon länger auf meiner WuLi stand. 99 Cent. Ich freute mir ein weiteres Loch in nicht näher beschriebene Körperregionen, gratulierte mir selbst zu meinem Glück und kaufte es.

Ich stöberte weiter, scrollte nach unten und wollte meinen Augen kaum trauen. Unter den Angeboten war „Caraval“ (Caraval #1) von Stephanie Garber. Ich weiß, dass ihr diesen Titel kennt und einigen jetzt spontan ein Speichelfaden aus dem Mund läuft. Hype, Hype und nochmals Hype. Vor einigen Monaten habe ich mir eine Leseprobe für den Kindle schicken lassen, reingelesen und entschieden, es nicht zu versuchen. Obwohl ich durchaus neugierig war, sorgte ich mich, am Ende wieder einmal einen enttäuschenden YA-Roman vorzufinden, der den Hype nicht verdient. Ich wollte mich nicht darüber ärgern, für eine Enttäuschung Geld ausgegeben zu haben. Tja. Jetzt sollte das gute Stück ebenfalls 99 Cent kosten. 99 Cent! Wie hätte ich da widerstehen können? Ich war im ersten Moment skeptisch, ob es sich tatsächlich um den vollständigen Roman handelte oder um eine XXL-Leseprobe, aber es stellte sich schnell heraus, dass es wahrhaftig das ganze Buch ist. Ich zuckte innerlich die Schultern und gab der Verlockung nach. Bei einem so geringen Preis ist es nicht allzu schade, sollte mich „Caraval“ letztendlich wirklich enttäuschen.

Meine letzten Neuzugänge habe ich also aus einem ganz simplen Grund angeschafft. Bitte verzeiht mir die bodenlose Banalität. Ich habe alle drei gekauft, weil sie billig waren. Aber danach fragt ja niemand mehr, wenn ich sie erst gelesen habe, oder? 😉

Welche Bücher haben es zuletzt auf euren SuB geschafft und wie kam die Kaufentscheidung zustande?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Montag!
Alles Liebe,
Elli  ❤

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Eric Scott Fischl – Dr. Potter’s Medicine Show

Wisst ihr, was eine Medicine Show ist? Im 19. Jahrhundert reisten selbsternannte Wunderheiler in Pferdewagen durch die USA und versuchten, selbstzusammengerührte Heilmittelchen an die Leute zu bringen. Meist waren diese Verkaufsveranstaltungen mit einem Unterhaltungsprogramm verbunden. Eine Mischung aus Zirkus, Kirmes und Kaffeefahrt. Da Herstellung und Vertrieb von Medikamenten noch keinen gesetzlichen Regelungen unterworfen waren (erst ab 1906), konnte sich jeder zum Quacksalber aufschwingen, der den Willen und die finanziellen Voraussetzungen besaß. Dementsprechend waren diese Mittel oft wirkungslos oder sogar schädlich – großzügig versetzt mit Alkohol, Opium oder Kokain. Eine Geschichte, die in diesem Umfeld spielt, erschien mir äußerst vielversprechend. Ich konnte nicht widerstehen, als ich „Dr. Potter’s Medicine Show“ von Eric Scott Fischl bei Netgalley entdeckte.

Hereinspaziert, hereinspaziert! Kommen Sie näher, kommen Sie näher! Überzeugen Sie sich selbst von der wundersamen Wirkung von Dr. Hedwiths Chock-a-saw Sagwa Tonikum! Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Rheuma – dieses großartige Elixier heilt jede geistige oder körperliche Krankheit!
Diese oder eine ähnliche Ansprache hält Dr. Alexander Potter in jeder neuen Stadt, die er mit seiner Medicine Show besucht, obwohl er weiß, dass das Tonikum im besten Fall lediglich abhängig macht. Im schlimmsten Fall… erweckt es die Menschen. Zu viele Jahre arbeitet der Sezessionskriegsveteran schon für Dr. Hedwith und seinen grausamen Handlanger Lyman Rhoades, trägt eine alte Schuld ab, die ihn auf ewig an den Doktor fesselt und in dessen alchemistische Experimente verstrickt. Zu lange schon wartet Alexander darauf, seine Freiheit zurückzugewinnen. Seine Chance kommt, in Person des verzweifelten Zahnarztes Josiah McDaniel, dem das Sagwa Tonikum alles nahm und der nun schwört, sich an Dr. Hedwith zu rächen. Gemeinsam stellen sie sich dem Kampf gegen einen Mann, der nichts zu verlieren hat – außer der Unsterblichkeit.

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Boris B.B.B. Koch – Die Anderen

2016-06-30 - Koch Die Anderen

„Die Anderen“ von Boris Koch ist der Beweis dafür, dass ein gut gefülltes Bücherregal samt monströsem SuB meiner Ansicht nach ein Segen ist. Nachdem ich „Die Abschaffung der Arten“ von Dietmar Dath gelesen hatte, musste ein leichte, lockere Lektüre her, die ich mir für jede meiner Challenges anrechnen konnte. Ich brauchte einen High Fantasy – Roman von einem deutschen Autor oder einer deutschen Autorin mit einem grünen Cover. Vier Anforderungspunkte sollten erfüllt sein. Mit meiner Privatbibliothek ist das kein Problem. „Die Anderen“ passte einfach perfekt, weshalb ich mich von etlichen negativen bzw. durchschnittlichen Rezensionen nicht einschüchtern ließ.

Das Orakel. Die Prophezeiung. Ein unbekanntes Volk, das die Welt bedroht und nur durch die Zusammenarbeit der vier Völker besiegt werden kann. Der Stoff, aus dem Helden gemacht sind!
Halt, halt, halt! Zusammenarbeit? Helden? Dass ich nicht lache! Zweckgemeinschaft egoistischer Chaoten trifft es eher. Zwei Elfen, die ihre Angebetete aus der Verbannung retten wollen, ein Trupp Orks, der sich bei der sadistischen Königin einzuschmeicheln versucht, ein Troll, der Medizin für den erkälteten Finstergeist des Berges sucht und zwei Zwerge, der eine auf der Suche nach seiner Herkunft, der andere auf einer obsessiven Mission zur Vernichtung aller Monos, gehen wohl kaum als Weltrettungskommando durch. Oder doch? Was als loser Verbund individueller Ziele begann, entwickelt sich schnell zu einer Gemeinschaft, die mit allen Wassern gewaschen ist. Sind sie bereit, es mit dem gefährlichsten Feind aufzunehmen, den die Welt je gesehen hat? Sind sie bereit für die Anderen?

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Verfasst von - Juli 21, 2016 in Fantasy, High Fantasy, Humor, Rezension

 

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Cornelia Funke – Tintenherz

2015-12-14 - Funke Tintenherz

Gibt es eine deutschsprachige Autorin, die den Titel „Bestsellerautorin“ wirklich verdient, dann ist es Cornelia Funke. Seit Ende der 80er Jahre im Geschäft, lag ihre Gesamtauflage 2012 bei Sage und Schreibe 20 Millionen Büchern. Ihre Romane wurden bislang in 37 Sprachen übersetzt und 2005 wählte sie das TIME Magazine unter die 100 weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten.
Trotz Funkes enormen Erfolgs und jahrelanger, euphorischer Schwärmerei seitens meiner Mutter brauchte ich sehr lange, bis ich bereit war, „Tintenherz“ endlich eine Chance zu geben.

Meggie und ihr Vater Mo führen ein ungewöhnliches, aber ruhiges Leben. Als Buchbinder ist Mo viel unterwegs, um Büchern überall auf der Welt ein neues Kleid zu schenken. Seine Tochter begleitet ihn oft auf seinen Reisen, denn die Liebe zu den Büchern verbindet sie. Niemals hätte Meggie erwartet, dass ausgerechnet ein Buch ihr Leben völlig durcheinanderbringt. In einer besonders ungemütlichen Nacht klopft ein mysteriöser Gast an ihre Tür. Seltsamerweise scheint Mo den Mann zu kennen, doch sein Besuch ist ihm offenbar unangenehm. Am nächsten Morgen brechen sie Hals über Kopf zu Meggies verschrobener Tante Elinor auf. Bevor sie abfahren, beobachtet Meggie Mo dabei, wie er ein merkwürdiges kleines Buch einpackt, das Meggie noch nie zuvor gesehen hat. Bei Elinor angekommen, bittet Mo sie, eben dieses Buch in ihrer gewaltigen Bibliothek zu verstecken. Warum will Mo das Buch verbergen und wieso weigert er sich, Meggie zu erklären, was es damit auf sich hat? Als böse Männer in Elinors Haus einbrechen, das Buch stehlen und Mo entführen, stürzen Vater und Tochter in das Abenteuer ihres Lebens – voller Magie, Geheimnissen und Gefahren.

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Verfasst von - Dezember 27, 2015 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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