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Kody Keplinger – The DUFF

Im Mai 2017 erhielt ich über die Motto-Challenge eine Leseaufgabe, die für mich eine echte Herausforderung darstellte: ich sollte Liebesgeschichten lesen. Da ich Chic-Lit nicht mag, war ich erst mal ratlos. Enthielt mein Bücherregal überhaupt Bücher, die ich mir anrechnen durfte? Eine Recherche ergab, dass die Auswahl unerwartet groß ist, zumindest, wenn wir Liebesgeschichten nicht mit Liebesromanen gleichsetzen. „The DUFF“ von Kody Keplinger lag ziemlich genau ein Jahr auf meinem SuB. Die Challenge hat unter anderem den SuB-Abbau zum Ziel, also entschied ich, dass dieser Young Adult – Roman ein guter Einstieg in das neue Monatsmotto wäre.

DUFF. Designated Ugly Fat Friend. Diese unverschämte Beleidigung ließ Bianca Piper durchdrehen. Ihr war bewusst, dass sie ihren besten Freundinnen bezüglich ihres Aussehens nicht das Wasser reichen kann. Es war in Ordnung für sie, die Clevere zu sein, die gute Noten bekommt und auf ein unerschöpfliches Repertoire sarkastischer Bemerkungen zurückgreifen kann. Doch dass ausgerechnet Wesley Rush, der notorische Weiberheld der Schule, behauptete, sie sei in ihrer Clique das Mädchen, das die anderen besser aussehen lasse, weil sie selbst als dickes, hässliches Entlein durchginge, schlug dem Fass den Boden aus. Ihre Synapsen hatten einen Kurzschluss. Sie muss vorübergehend unzurechnungsfähig gewesen sein, denn sonst hätte sie sich niemals auf diese seltsame „Feindschaft mit Zusatzleistungen“ mit Wesley eingelassen. Nun ist es zu spät für Vernunft. Plötzlich sind Gefühle im Spiel, die weder Bianca noch Wesley erwarteten. Kann aus tiefer Abneigung tatsächlich Liebe werden?

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Richard Kadrey – Devil Said Bang

Satan. Herrscher der Hölle. Gottes ewiger Widersacher. Eine Position voller Macht und Prestige. James Stark alias Sandman Slim will den Job trotzdem nicht. Was nützt all die Macht, wenn ihm der Tag regelmäßig durch Budgetbesprechungen, sinnentleerte Rituale und lächerliche Attentatsversuche versaut wird? Nein, Stark will raus. Schließlich hat er sich nie um die Stelle beworben; der originale Luzifer trickste ihn aus und genießt jetzt Ferien im Himmel. Toll. Einfach Fabelhaft. Seit er Gebieter der Verdammten wurde, sucht Stark unermüdlich nach einem Weg, die Hölle zu verlassen und nach L.A. zurückzukehren. Ganz so simpel ist das nur leider nicht. Die Verdammten hassen ihn und wenn es nach ihm ginge, könnten sie ihm alle getrost den Buckel runterrutschen, aber die Hölle braucht einen Anführer; jemanden, der den Papa spielt und Händchen hält. Also, was macht man mit einem miesen Blatt? Richtig. Bluffen, was das Zeug hält und die erste günstige Gelegenheit beim Schopfe packen. Dummerweise wird Starks glorreiche Heimkehr nach L.A. von einem serienmordenden Geist überschattet, der offenbar im Auftrag einer Fraktion der Sub Rosas handelt, die die Realität umschreiben will. Diese Idioten schaffen es doch tatsächlich, ein Loch ins Universum zu reißen. Da sehnt man sich fast nach der bizarren Idylle der Hölle, nicht wahr?

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Verfasst von - Juni 1, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Brandon Sanderson – Herrscher des Lichts

Die „Mistborn“ – Reihe von Brandon Sanderson ist vermutlich die Ungewöhnlichste, die mein Regal zu bieten hat. Nach den ersten drei Bänden macht die Geschichte einen Zeitsprung von sage und schreibe 300 Jahren. In Band 4 „Jäger der Macht“ ist alles neu: neues Setting, neue Ära, neue Figuren. Die einzige Konstante sind die Fähigkeiten der Nebelgeborenen. So gesehen handelt es sich bei „Mistborn“ also um eine Trilogie, gefolgt von einer Tetralogie. Mich erinnert das an die Arcs von Anime-Serien und ich finde es interessant, dass Sanderson mit seinem Magiesystem in verschiedenen gesellschaftlichen Entwicklungsstufen experimentiert. „Herrscher des Lichts“ ist das Finale des ersten Arcs und schließt die Geschichte der Nebelgeborenen Vin ab.

Die Prophezeiung war eine Lüge. Geschickt verdreht und verzerrt von Ruin, der bösartigen Macht, die der Oberste Herrscher ein Jahrtausend in Schach hielt. Nun ist Ruin frei und Vin, die glaubte, ihr Schicksal zu erfüllen, ist dafür verantwortlich, dass das Letzte Reich am Rande der Zerstörung steht. Kolosse terrorisieren das Volk, pausenlos regnet giftige Asche aus der Atmosphäre und Erdbeben lassen das Land erzittern. Ernten drohen auszufallen und die Inquisitoren gehorchen Ruins Befehlen wie Marionetten. Elant und Vin hetzen von einer Katastrophe zur nächsten und können doch nicht überall zugleich sein. Ihre letzte Hoffnung ist das Vermächtnis des Obersten Herrschers. Er allein kannte die Geheimnisse der Nebelgeborenen. Er allein wusste um die Bedrohung durch Ruin. Aber wusste er auch, wie die uralte Macht besiegt werden kann? Elant, Vin und ihre Verbündeten müssen Antworten finden, bevor ihre Welt endgültig auseinanderbricht. Fieberhaft durchkämmen sie das Reich nach Hinweisen des alten Regenten. Ist die Legende des mysteriösen „Held aller Zeiten“ ihre einzige Rettung?

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Montagsfrage: Weihnachtswunschliste?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute geht für mich der Ernst des Lebens wieder los. Mein Urlaub ist vorbei. Nach fabelhaften drei Wochen, in denen ich im Grunde kaum etwas getan habe außer Rezensionen zu schreiben, muss ich heute wieder zur Arbeit. Ich gebe zu, wirklich freudestrahlend sehe ich diesem Ereignis nicht entgegen. Urlaub war einfach zu schön. 😀
Bevor es aber wieder richtig losgeht, muss ich erst mal eine Runde schlafen, denn es ist noch mitten in der Nacht. Die Antwort auf die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja schaffe ich trotzdem noch.

Jetzt dauert’s nicht mehr lange, welche Bücher haben es auf eure Weihnachtswunschliste geschafft?

Ich muss euch heute leider mit einer kurzen Antwort enttäuschen. Ich habe weder Bücher, die auf einer Weihnachtswunschliste stehen würden, noch habe ich überhaupt eine Weihnachtswunschliste. Tja. So einfach ist das. Meine Familie hat das Schenken zu Weihnachten abgeschafft. Es verursacht mehr Stress als Freude und jetzt seien wir mal ehrlich, wir sind alle in einem Alter und verfügen über die Mittel, um uns unsere Wünsche selbst zu erfüllen. Es sollte an Weihnachten nicht um Materielles gehen. Wir versuchen stattdessen, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen, etwas Besonderes zu unternehmen. Also nutzen wir unsere Energie lieber dafür, unser Weihnachten zu planen, statt zu überlegen, was wir verschenken und uns wünschen könnten.
Wenn ich Bücher zu Weihnachten bekomme, dann höchstens, weil ich sie mir selbst schenke, was durchaus schon vorgekommen ist. Dafür ziehe ich dann allerdings meine normale Wunschliste zu Rate und keine gesonderte Weihnachtswunschliste. 😉

Wünscht ihr euch Bücher zu Weihnachten? Wenn ja, welche?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare. Ich bin gespannt, ob es weitere Familien gibt, die Weihnachten ohne Geschenke feiern, wie wir. Die Stöberrunde verschiebe ich wie so oft in den letzten Wochen auf den Frühstückskaffee! Ich wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Steven Erikson – Die Gärten des Mondes

2016-03-21 - Erikson Die Gärten des Mondes

„Die Gärten des Mondes“ von Steven Erikson ist ein längst überfälliger Reread. Ich besitze das Buch seit Dezember 2012 und habe es etwa zur gleichen Zeit das erste Mal gelesen. Damals wusste ich noch nicht, dass es sich dabei um den Auftakt der sehr umfangreichen Reihe „Das Spiel der Götter“ handelt, die bis heute 15 Bände umfasst. Es dauerte, bis ich mich soweit vorwärts gekauft hatte, dass sich ein Reread des ersten Bandes lohnte, doch im März 2016 war es soweit. Ich holte „Die Gärten des Mondes“ aus dem Regal, bereit, erneut in Eriksons hochkomplexe High Fantasy – Welt abzutauchen.

Der Machthunger der malazanischen Imperatrix kennt keine Grenzen. Seit Jahrzehnten streckt sie ihren starken Arm nach Genabackis aus. Eine Perle fehlt noch in ihrer Sammlung: Darujhistan, die letzte freie Stadt Genabackis‘. Doch der entscheidende Feldzug wird von einer düsteren Erscheinung überschattet. Über Darujhistan thront die schwebende Festung Mondbrut und bietet der Stadt einen zweifelhaften Schutz. Um den Einfluss Mondbruts auszuhebeln, entscheidet die Imperatrix, eine Eliteeinheit nach Darujhistan zu schicken. Die Brückenverbrenner unter Sergeant Elster waren die Lieblinge des alten Imperators, die Imperatrix scheint jedoch alles daran zu setzen, Elsters Truppe loszuwerden. Darujhistan zu infiltrieren gleicht einem Selbstmordkommando. Nicht nur, weil der Herr von Mondbrut im Geheimen Intrigen mit den Meistern der Stadt schmiedet, sondern auch, weil sich die Götter selbst eingemischt haben. Unschuldige werden zu unberechenbaren Marionetten. Das Spiel um Macht zwischen Herrschern, Assassinen, Magiern und Göttern hat begonnen und niemand kann vorhersagen, wer überleben wird.

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Verfasst von - Mai 4, 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Lauren Oliver – Rooms

2016-03-13 - Oliver Rooms

Als ich 2014 las, dass Lauren Oliver einen Roman für Erwachsene veröffentlichen würde, stellte sich mir gar nicht erst die Frage, ob ich mir diesen zulegen würde. Selbstverständlich wollte ich „Rooms“ lesen. Oliver beschränkte sich bisher sehr erfolgreich auf das Young Adult – Genre. Ihren Einzug in die erwachsene Domäne wollte ich unter keinen Umständen verpassen. Ich war neugierig, wollte an ihr Talent glauben, bewahrte mir jedoch eine gesunde Skepsis. Ein Wechsel der Zielgruppe ist schließlich eine Herausforderung; außerdem sollte „Rooms“ darüber hinaus das erste Mal paranormale Elemente enthalten.

Coral River ist ein Geisterhaus. Erbaut aus Holz und Stein sind es in Wahrheit Erinnerungen, die es zusammenhalten. Erinnerungen an Richard Walker, der dort seine letzten Tage verbrachte, bevor er den Tod fand. Erinnerungen an Leben, die voller Kummer und Geheimnisse waren und ihre Schatten bis in die Gegenwart werfen. Coral River war nie ein Haus der Freude und als Richards entfremdete Familie – seine Exfrau Caroline und seine Kinder Minna und Trenton – nach Jahren der Trennung zurückkehrt, müssen sie sich dem Schmerz stellen, der in die Räume eingesickert ist. Doch die Walkers sind nicht allein. Alice und Sandra sind an Coral River gefesselt, sehnen sich danach, es zu verlassen. Sie leben in den Wänden und sprechen durch die Geräusche des Hauses. Denn Alice und Sandra sind Geister, dazu verdammt, niemals gehört, niemals gesehen zu werden. Und doch sind sie ein Teil der Geschichte dieser Familie; über Jahrzehnte hinweg verbunden durch Tragödien, die sich in Coral River stets zu wiederholen scheinen.

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Verfasst von - April 28, 2016 in Mystery, Rezension

 

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Wortmagie’s Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches – Rätsel #7

Wortmagies Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches

Hallo ihr Lieben! 🙂

Die Buchige Schnitzeljagd geht zu Ende. Morgen ist der Welttag des Buches und somit werdet ihr auch herausfinden, wie gut ihr euch tatsächlich beim Sammeln der Gegenstände angestellt habt. Diese Woche war etwas Besonderes und ich freue mich darauf, morgen das große Finale mit euch feiern zu können! Davor gibt es nur noch eines zu tun: das siebte und letzte Rätsel muss gelöst werden. 😉 >>> Weiterlesen & Mitmachen!

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - Februar 23, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Amber Benson – Lieber Tod als Teufel

2015-12-17 - Benson Lieber Tod als Teufel

„Lieber Tod als Teufel“ habe ich bereits vor einigen Jahren schon einmal gelesen. Ich weiß noch genau, wie sehr ich mich darüber freute, dass meine Mutter es mir schenkte; nicht nur, weil die Inhaltsangabe vielversprechend klang, sondern auch, weil die Autorin Amber Benson jahrelang die Figur der Tara Maclay in der Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ verkörperte und dadurch bei mir einen besonderen Stein im Brett hat. Mir gefiel das Buch damals wirklich gut, doch die Fortsetzung „Einmal Tod ist nicht genug“ aufzutreiben, stellte sich als schwierig heraus. Die Zeit verging und meine Erinnerungen an den ersten Band der „Jenseits GmbH“ verblassten. Da der zweite Band mittlerweile in meinem Regal steht, sollte mich das Reread auf eine Entscheidung hinsichtlich dieser Reihe vorbereiten, die ich ab dem dritten Band in Englisch lesen müsste. Weiterverfolgen oder abbrechen?

Die Tochter des Todes zu sein ist weitaus schwieriger, als es klingt. Deswegen wandte sich Calliope Reaper-Jones von ihrer Familie ab und begann ein normales Leben in New York. Langweilig, ja, aber zumindest weit entfernt vom übernatürlichen Chaos. Doch als ihr Vater samt dem kompletten Aufsichtsrat der Jenseits GmbH entführt wird, bleibt ihr nichts Anderes übrig, als sich erneut in eben dieses Chaos zu stürzen. Um ihre Familie zu schützen, muss sie die Leitung der Firma übernehmen – und ihren Vater als Tod vertreten. Unglücklicherweise ist eine einfache Unterschrift dafür natürlich nicht ausreichend. Callie ist gezwungen, durch die Erfüllung dreier mörderischer Aufgaben ihre Würdigkeit zu beweisen. Als wäre das nicht bereits Herausforderung genug, macht ihr der unverschämt attraktive, charmante Protegé des Teufels auch noch Konkurrenz und scheut sich dabei nicht, fiese Tricks anzuwenden. Einmal Hölle und zurück – wird Callie die Aufgaben meistern und ihre Familie retten?

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Verfasst von - Dezember 29, 2015 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Gewinnspiel: Mein Schlüpftag – Euer Geschenk

Hallo ihr Lieben! 🙂

Eine Elli in freier Wildbahn wird jedes Jahr ein Jahr älter. Aufmerksame ForscherInnen werden erkennen, dass dieses Ereignis keinesfalls willkürlich stattfindet, sondern sich stets am gleichen Datum wiederholt. Dieses Datum ist heute, der 16. Juni. Vor 26 Jahren erblickte unser Exemplar einer Elli das Licht der Welt. Wenn wir uns ganz leise und still verhalten, können wir unsere Elli vielleicht dabei beobachten, wie sie diesen Tag verbringt…

Spaß beiseite, genug rumgeblödelt. 😀 Ja, es ist wahr, ich habe heute Geburtstag. Wenn ich ehrlich bin, ist dieser Tag für mich nichts besonderes mehr. Ich werde schließlich nicht 6 Jahre alt, sondern 26. Geburtstage sind mit so vielen sozialen, gesellschaftlichen Konventionen belegt, dass ich schon vor einigen Jahren den Spaß an diesem Ereignis verloren habe. Man muss gefälligst feiern, mit möglichst vielen Leuten, die einem dann Sachen schenken, die man nie haben wollte und die eigentlich auch überhaupt nicht zu einem passen, weil man mit dem Großteil dieser Menschen maximal bekannt ist, aber ganz bestimmt nicht befreundet. Eine Party verursacht Dreck, den man im schlimmsten Fall allein beseitigen darf und aus irgendeinem Grund heult immer jemand. 364 Tage im Jahr ist man selbstverständlich, aber an diesem einen Tag freuen sich alle und gröhlen möglichst schief die Millionste Version von „Happy Birthday“, weil es kostenlos Alkohol zu vernichten gilt. Denn das Geburtstagskind lädt natürlich ein, ist ja klar.

Geburtstag Nicht Lustig 2015

Nein, danke. Zynisch? Ich doch nicht. Na gut, okay, vielleicht ein bisschen. Ich habe irgendwann mal festgestellt, dass meine Geburtstagspartys objektiv betrachtet meist ein ziemlicher Reinfall waren und das spätestens seit der Pubertät. Ähnlich wie an Silvester sind die Erwartungen einfach unrealistisch hoch. Also feiere ich nicht mehr. Jedenfalls nicht so, wie man sich das gemein hin vorstellt. Ich verbringe den Tag im Kreise meiner Lieben, mit meiner Familie, esse und genieße einfach nur unsere gemeinsame Zeit. Ich möchte ausschließlich mit Menschen zusammen sein, die sich jeden Tag im Jahr darüber freuen, dass es mich gibt und nicht nur an einem einzigen Tag/Abend. Da mir das Geschenk genug ist, wünsche ich mir auch nichts mehr. Mittlerweile bin ich an einem Punkt, an dem ich mich frage, warum man überhaupt am Geburtstag beschenkt wird. Sollte man nicht eher selbst schenken und mindestens den eigenen Eltern dafür danken, dass man auf der Welt ist? Wenn man sich überlegt, wie viele Entscheidungen, Zufälle und Gelegenheiten nötig waren, damit es überhaupt dazu kommen konnte, ist das schon sehr beeindruckend. Mich versetzt das in Ehrfurcht. Wenn meine Mama vielleicht nur ein Glas Wasser mehr getrunken hätte, wäre ich vielleicht ein Junge oder niemals geboren worden. Ich wäre vielleicht naturwissenschaftlich begabt und würde jetzt physikalische Probleme lösen, statt über Bücher zu bloggen. Abgefahren, oder? Ich bin dankbar, denn meiner Meinung nach bin ich der coolste Zufall aller Zeiten, der nur zustande kam, weil meine Eltern genau im richtigen Moment unwissentlich alles dafür getan haben.

Da unser Verständnis des Geburtstags meiner Meinung nach absolut verdreht ist, möchte ich etwas zurückgeben, statt zu bekommen. Und hier kommt ihr ins Spiel. Das Buch-Bloggen macht mich sehr glücklich und vervollständigt mich in einem Maße, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es brauche. Ohne euch wäre das unmöglich, denn ein Blog lebt stets von der Community dahinter. Deswegen möchte ich euch etwas schenken. 🙂

Das Gewinnspiel

Heute gibt es (wieder mal) ein Wunschbuch im Wert von 10€ zu gewinnen. Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr lediglich die Gewinnspielfrage beantworten und schon hüpft ihr in den Lostopf. Ihr könnt mir eure Antworten in den Kommentaren, bei Twitter, Google+, Goodreads, LovleyBooks und per Mail zukommen lassen. Wichtig ist allerdings, dass ich von euch eine E-Mail-Adresse erhalte, unter der ich euch erreichen kann, solltet ihr gewinnen. Keine E-Mail-Adresse – kein Gewinn, so einfach ist das.
Steht fest, wer gewonnen hat, werde ich diese Person benachrichtigen. Der- oder diejenige darf sich ein Buch bei Amazon im Wert von 10€ aussuchen, das ich dann ganz unkompliziert bestelle und direkt an den/die GewinnerIn schicken lasse. Versandkosten fallen nicht an.

Das Kleingedruckte

1. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein, oder das Einverständnis eurer Eltern muss vorliegen.
2. Ich übernehme keine Garantie für den Versand.
3. Der Rechtsweg und eine Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
4. Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.06.2015, ihr habt also zwei Wochen Zeit, mir eure Antworten mitzuteilen. Ausgelost wird dann am 01./02.07.2015 und ich werde den/die GewinnerIn sofort benachrichtigen, sobald feststeht, wer es ist.

Alles verstanden? Keine Fragen mehr? Gut, dann kommen wir zu meiner Frage an euch! 😀

Welches Buch habt ihr als letztes verschenkt?

Ich habe als letztes „Die Seele des Indianers: Ein Siouxindianer berichtet über Glauben und Sitten seines Volkes“ von Charles Alexander Eastman (Ohiyesa) und „Und die Erde wird weinen: Die Indianer Nordamerikas – ihre Geschichte, ihre Spiritualität, ihr Überlebenskampf“ von James Wilson als Paket an meinen Schwager verschenkt. Mein Schwager liest nicht viel und wenn, dann ist es stets dieses Thema: die indigenen Völker Nordamerikas. Da er für andere Themen in literarischer Form nur schwer (oder überhaupt nicht ^^) zu begeistern ist, gebe ich mich damit zufrieden, Stück für Stück seine Wunschliste abzuarbeiten, wann immer es sich anbietet. Ich finde es schön, ihn mit Lesestoff zu versorgen und hoffe eigentlich, dass wir eine Art Tradition daraus machen können. Natürlich bin ich auf Biegen und Brechen auf seine Wunschliste angewiesen, denn es ist nicht ganz einfach, Bücher zu diesem Thema zu finden, die er A) noch nicht hat und die B) auch noch gut sind. Gut ist hier mit realistisch und wirklichkeitsnah gleichzusetzen. Er hat kein Interesse an romantisierten, idealisierten Darstellungen. Wäre er ein Karl May-Typ, würde ich das vermutlich nicht unterstützen, doch da er sich wirklich darum bemüht, zu lernen und zu verstehen, bin ich mehr als gern bereit, ihm zu helfen. Eine tatsächliche Reise in die USA kann ich eben leider nicht für ihn finanzieren, dementsprechend schenke ich ihm das, was dem meiner Meinung nach am nächsten kommt: eine mentale Reise dorthin. 🙂

Jetzt freue ich mich darauf, die Geschichten von euren letzten Buch-Geschenken zu lesen. An wen ging das Geschenk? War es ein Wunsch oder habt ihr dieses Buch in Eigenregie ausgesucht? Hat sich die Person gefreut? Ich will einfach alles wissen. 😀
Ich drücke euch allen die Daumen und hoffe, ihr verbringt den Tag genauso schön wie ich!
Alles Liebe,
Elli

(Bildquelle)

 
 

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