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Richard Kadrey – Kill City Blues

Sandman Slim“ soll verfilmt werden. Mein Kumpel Stark auf der Leinwand. Eine seltsame Vorstellung. Die Pläne für eine Verfilmung reichen weit zurück. In einem Interview von 2012 sprach der Autor Richard Kadrey bereits konkret darüber. Diese Realisierung kam offenbar nicht zustande, denn laut aktuelleren Berichten kaufte Studio 8 die Rechte an der Reihe 2016. 2018 wurde öffentlich, dass Chad Stahelski Regie führen und Kerry Williamson die Drehbuchadaption schreiben soll. Über Schauspieler_innen ist noch nichts bekannt. Kadrey selbst weigert sich, Ideen vorzuschlagen. Er habe die äußerliche Erscheinung seines Helden bewusst vage gehalten, damit seine Leser_innen sich ihr eigenes Bild machen können. Einen Schauspieler zu nennen, würde diesen Effekt ruinieren. Aus demselben Grund kommt es für mich nicht in Frage, mir eine Verfilmung anzusehen. Ich bleibe lieber bei den Büchern. Mittlerweile bin ich beim fünften Band „Kill City Blues“ angekommen.

Ruhestand – hach, was wäre das schön. Leider ist das für James Stark aka Sandman Slim – Ex-Höllengladiator, Ex-Himmelssöldner und Ex-Luzifer – einfach nicht drin. Er rettete die Welt, doch die Gerüchte über die Macht des Qomrama Om Ya verbreiteten sich in Windeseile und jetzt ist jeder dahergelaufene Möchtegernschurke scharf auf das Ding. Diese Leute meinen es ernst. Wieder einmal wird Stark zur Zielscheibe und beschließt, zu verhindern, dass das Qomrama Om Ya in falsche Hände gerät. Er beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen. Nach einigen Wochen ohne Ergebnis hat er die Nase gestrichen voll und tut, was er am besten kann: kräftig auf den Busch klopfen und schauen, was hervorkriecht. Während einer seiner… Erkundungsmissionen fällt ein Name. Kill City. Ausgerechnet. Die verlassene Mall voller primitiver, feindlicher Sub-Rosa-Clans und Monster ist nicht gerade ein Ausflugsziel, das Stark freiwillig gewählt hätte. Aber nun ja, was tut man nicht alles, um die Welt zu schützen?

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O.J. Simpson – If I Did It: Confessions of the Killer

Herzlich Willkommen zum zweiten Teil unseres dreiteiligen Rezensionsexperiments zum Thema „O.J. Simpson“. Gestern habe ich „The Run of His Life: The People V. O.J. Simpson” von Jeffrey Toobin besprochen und euch die Fakten des Strafprozesses gegen den ehemaligen Footballspieler nahegebracht. Heute widmen wir uns dem zweiten Buch in diesem Themenkomplex: „If I Did It: Confessions of the Killer“, O.J. Simpsons hypothetisches Geständnis der Morde an Nicole Brown Simpson und Ronald Goldman am 12. Juni 1994. Die Geschichte dieses höchst umstrittenen Werkes ist – wie so ziemlich alles, was Simpson betrifft – äußerst verzwickt, kompliziert und kann ausschließlich im Kontext des Zivilprozesses der Familien Goldman und Brown gegen Simpson betrachtet werden. Daher bin ich gezwungen, erneut weit auszuholen und Hintergrundinformationen zusammenzufassen. Ich verlange also wieder eine Menge Geduld von euch. 😉


O.J. Simpsons Strafprozess wegen zweifachen vorsätzlichen Mordes an seiner Ex-Frau Nicole Brown Simpson und dem Kellner Ronald Goldman endete am 03. Oktober 1995 mit einem vollständigen Freispruch. Trotz der überwältigenden Beweislast befand ihn die 12-köpfige Trial Jury in allen Anklagepunkten als unschuldig. Da die Geschworenen ihr Urteil nicht begründeten, ist unklar, ob sie die Unschuldsvermutung zugunsten des Angeklagten anwendeten oder Simpson im Sinne der „Jury Nullification“ entgegen geltenden Rechts und der Beweise freisprachen.
Sollte O.J. Simpson jedoch geglaubt haben, er sei damit vom Haken, irrte er sich.

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4 Kommentare

Verfasst von - 26. September 2018 in Biografie, Non-Fiction, Rezension

 

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Montagsfrage: Henne oder Ei?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Puuh, diese Woche wird endlich etwas entspannter. Ich muss nicht so oft arbeiten und bin am Wochenende zu Hause. Keine Familienfeier, yeah! 😀 Dafür werde ich am Donnerstag mal schauen, wie ich mich an einer Kletterwand mache, denn ich fahre mit zwei Freunden zu einer Schnupperstunde in eine Kletterhalle. Hat jemand von euch sowas schon mal gemacht? Macht das Spaß?
Bei der heutigen Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja geht es nicht darum, luftige Höhen zu erreichen, sondern um eine Frage, die so alt und heiß diskutiert ist wie die Frage nach Henne oder Ei:

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Leicht zu beantworten: ich würde grundsätzlich immer zuerst das Buch lesen, vorausgesetzt, ich weiß, dass es eine literarische Vorlage gibt. Ich möchte, dass sich meine Fantasie und Vorstellungskraft frei und unabhängig entfalten, ohne cineastische Einflüsse. Schauspieler_innen, Szenenbild, Änderungen im Handlungsverlauf – all das beeinflusst mich, weil ich ein gutes Geschichten-Gedächtnis habe. Das möchte ich nicht. Während der Lektüre eines Buches möchte ich so unvoreingenommen wie möglich sein. Angesichts der Tatsache, dass ich Buchbloggerin bin, ist das sowieso schon schwierig genug. Eine Verfilmung verkompliziert das Ganze nur zusätzlich.
Tatsächlich schaue ich mir mittlerweile aber selten Verfilmungen an, selbst nach der Lektüre der literarischen Vorlage. Ich verliere schnell das Interesse an einer Geschichte, die ich schon kenne und die mir – meiner Meinung nach – mein Kopfkino in so liebevollen Farben und Details vor Augen führte, an die die Verfilmung sowieso nicht heranreicht. Der Film kann niemals besser sein als die Bilder in meinem Kopf. Ich fühle mich daher selten motiviert, die Umsetzung für die Leinwand zu überprüfen.

Henne oder Ei, Buch oder Verfilmung – wem gebt ihr den Vorzug?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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