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Schlagwort-Archive: Sachbuch

Jahresrückblick 2018: Vom Spaß mit Statistiken, dem Kampf gegen die Durchschnittlichkeit und plüschigen Helden

Hallo ihr Lieben!

Tatatataaaa! Es ist geschafft! Der Jahresrückblick 2018 ist endlich fertig! Die Zusammenfassung meines vergangenen Lesejahres war wie immer eine Mammutaufgabe, die mich wieder einmal viel länger in Anspruch nahm, als ich eigentlich plante. Jedes Jahr unterschätze ich, wie viel Zeitaufwand dieser Rückblick erfordert. Aber: es ist mir noch im Januar gelungen, ihn fertigzustellen und ich freue mich sehr, ihn euch heute präsentieren zu können! Eigentlich wäre heute ja die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise dran, doch da diese aus privaten Gründen ausfällt, dachte ich, ich nutze die Gelegenheit, um meinen Jahresrückblick einen Tag vorzuziehen. 😉

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Verfasst von - 28. Januar 2019 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Heinz Buschkowsky – Neukölln ist überall

Ich lebe seit etwa 12 Jahren in Berlin-Neukölln. Ich ahne, dass einigen jetzt bereits ein kalter Schauer über den Rücken läuft und andere große Augen kriegen und fragen „Neukölln? Ist das nicht dieser Problembezirk? Mit der Rütli-Schule und so?“. Ja, ist es. Es ist ebenfalls der traurige Schauplatz, an dem ein junges Mädchen in einem Koffer verbrannt wurde. Das war gar nicht weit von meiner Wohnung.

Als ich hierherzog, hätte ich mir niemals vorstellen können, zu bleiben. Ich – das Kind aus dem Osten der Stadt, aufgewachsen in Marzahn, wo sich der Anblick von Plattenbausiedlungen quasi in meine Netzhaut brannte – zog damals in den vierten Stock eines Altbaus nahe der belebten Hermannstraße, zu meinem damaligen Freund. Meine Beziehung zu diesem Mann überlebte die Zeit nicht – meine Beziehung zu Neukölln hingegen vertiefte sich mit einer Intensität, die ich niemals für möglich gehalten hätte.

Als unsere Beziehung endete, suchte ich eine eigene Wohnung, die sich schon damals kaum finden ließ. Ich wollte eigentlich zurück in den Osten, weil ich mich dort verwurzelt fühlte und mir die in Frage kommenden Bezirke – speziell Prenzlauer Berg, Pankow und Friedrichshain – einfach so viel hipper und cooler erschienen als Neukölln mit seinem hohen Einwandereranteil und der daraus resultierenden Atmosphäre. Leider (oder glücklicherweise) wollte man mich im Osten nicht. Ich fand keine Wohnung. Ich suchte ein halbes Jahr und schraubte meine Ansprüche zähneknirschend immer weiter herunter. Irgendwann landete ich bei der Hausverwaltung meines Ex-Freundes. Sie hatten eine kleine 2-Zimmer-Wohnung im Angebot, im ersten Stock desselben Hauses, in dem mein Ex damals noch lebte (er zog später aus). Ich besichtigte die Wohnung, bekundete mein Interesse und erhielt den Zuschlag. Tja. Da war ich nun, wieder in Neukölln. Übergangsweise. Dachte ich.

Ich weiß nicht, wann es passiert ist. Vermutlich gab es keinen spezifischen Schlüsselmoment, wahrscheinlich war es ein gradueller Prozess, den ich gar nicht bewusst wahrnahm. Die Jahre vergingen und meine Pläne, den Bezirk wieder zu verlassen, rückten immer mehr in den Hintergrund. Ich begann, mich wohl zu fühlen. Ich lernte das pure Leben, das hier durch die Straßen pulsiert, die zentrale Lage, die unzähligen Spätis und Kneipen, das Tempelhofer Feld und die kulturelle Vielfalt zu schätzen. Ich erfreute mich an den grünen Oasen in meinem Kiez, die meiner Hündin so viele Möglichkeiten für Spiel und Spaß bieten. Ich fand einen Freundeskreis, wuchs Stück für Stück in diese Welt hinein. Und irgendwann wachte ich eines Morgens auf und stellte fest, dass ich nicht mehr gehen wollte. Ich hatte mich in Neukölln verliebt.

Diese Rezension zu Heinz Buschkowskys politischer Analyse „Neukölln ist überall“ ist für mich daher sehr persönlich. Buschkowsky war von 2001 bis 2015 Neuköllner Bezirksbürgermeister der SPD. Sicher ist er einigen von euch bekannt, denn er war stets eine popularisierende Persönlichkeit und eckte mit Zitaten wie „Multikulti ist gescheitert“ sogar in seiner eigenen Partei an. Wo immer er auftrat und sich äußerte, erregte er Aufsehen. Vor der Lektüre seines Buches war ich aufgrund der Medienberichte selbst kein Fan von ihm. Ich empfand seine Kritik an meinem geliebten Bezirk als zu harsch und als beleidigend. Natürlich hat Neukölln einige Probleme, aber die resignierte Frustration, die ich aus Buschkowskys Äußerungen heraushörte, wurde meiner Lebensrealität nicht gerecht. Von „Neukölln ist überall“ hatte ich ebenfalls nur Negatives gehört. Lesen wollte ich es trotzdem, aus dem kindischen Impuls heraus, Neukölln verteidigen zu wollen. Ich wollte Buschkowsky widersprechen, seine Thesen in der Luft zerreißen und das Buch mit dem guten Gefühl schließen, es besser zu wissen als dieser meckernde alte Mann.

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Verfasst von - 4. September 2018 in Non-Fiction, Politik, Rezension

 

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Montagsfrage: Das letzte Mal Non-Fiction?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Hui, ist es bei euch auch so kalt? In Berlin klettert das Thermometer heute nicht über -3°, laut Wetterbericht. Ich habe ja nicht damit gerechnet, dass wir doch noch einen richtigen Winter bekommen; ich habe mich erst kürzlich darüber beschwert, völlig umsonst in einen neuen Wintermantel investiert zu haben. Letzte Nacht hat es bei uns sogar etwas geschneit, was die Prinzessin vorhin bei der Morgenrunde sehr glücklich gemacht hat. Sie liebt Schnee und ist übermütig durch die Gegend getollt. Ich habe sie machen lassen, weil sie im Moment sowieso so wenig Spaß hat und immer noch nicht mit anderen Hunden spielen darf. Sie hat sich ein bisschen Glück verdient. 🙂
Bevor ich mich wieder in meine Polarausrüstung pelle und in die Kälte wage, wird es Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Wie heißt das Non-Fiktion-Buch, das du zuletzt gelesen hast oder als nächstes lesen willst?

Meine letzte Non-Fiction-Lektüre habe ich am 20.11.2017 beendet. Es war „Bodies: Schlachtfelder der Schönheit“ von Susie Orbach. Orbach ist eine sehr erfolgreiche und in den entsprechenden Kreisen populäre Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin, die sich auf das Verhältnis von Körperlichkeit und Selbstwertgefühl spezialisiert hat. In „Bodies“ untersucht sie, inwiefern der zunehmende globale Schönheitswahn ein ungesundes, gestörtes Körpergefühl verursachen und in einigen Fällen sogar zu Körperhass führen kann. Ich fand das Sachbuch äußerst lehrreich und interessant, weil es die Leser_innen zwingt, die Beziehung zum eigenen Körper kritisch zu hinterfragen. Die Autorin sensibilisiert für den Einfluss verschiedener Industriezweige wie Werbe-, Pharma- und Diätindustrie und kommt am Ende zu dem Schluss, dass sich unsere gesellschaftliche Auffassung von Körperlichkeit ändern muss, wenn wir nicht in einem permanenten Krieg gegen unsere Körper leben wollen. Ich kann das Sachbuch guten Gewissens empfehlen und finde es wichtig, dass wir uns mit den unangenehmen Fragen, welche Prozesse unser Selbstwertgefühl systematisch untergraben, um den größtmöglichen Profit zu generieren, stellen.
Welches Non-Fiction-Buch ich als nächstes lesen werde, weiß ich noch nicht. Der Bauch schweigt sich aus und lässt sich nicht in die Karten schauen. Ich glaube ja, dass er es selbst nicht weiß. Aber psst, sagt ihm nicht, dass ich das behauptet habe. 😉

Wann habt ihr das letzte Mal zu Non-Fiction gegriffen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen sonnigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Susie Orbach – Bodies: Schlachtfelder der Schönheit

Susie Orbach ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Psychoanalyse und der Psychotherapie. Als Expertin für Essstörungen und das enge Verhältnis von Körper und Selbstwertgefühl führt sie seit Jahrzehnten eine Praxis in London, gründete 1976 das „Women’s Therapy Centre“, veröffentlichte mehrere Bücher (darunter der Bestseller „Anti-Diät-Buch“) und behandelte Prinzessin Diana wegen ihrer Bulimie. Sie ist eine engagierte Feministin, die unermüdlich die Prozesse unserer Gesellschaft demaskiert, die unser Körpergefühl zielgerichtet unterminieren, Unsicherheiten bewusst provozieren, aus selbigen profitieren und uns in einen Krieg gegen den eigenen Körper treiben. Sie trug entscheidend zur feministischen Debatte bei, in der das Empfinden von Körperlichkeit heute mehr denn je als essenzieller Faktor für die Entwicklung einer gesunden Persönlichkeit angesehen wird.

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - 23. Januar 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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Dietmar Dath – Die Abschaffung der Arten

2016-06-26 - Dath Die Abschaffung der Arten

Nach der Lektüre der Trilogie „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer hatte ich das Gefühl, unbedingt ein Buch für Erwachsene lesen zu müssen. Ich wollte ein Leseerlebnis, das mich fordert. Die Wahl, die mein Bauch für uns traf, überraschte mich allerdings: „Die Abschaffung der Arten“ von Dietmar Dath. Ich zögerte. Ich wusste, dass dieses Werk eines der anspruchsvollsten ist, die mein Regal zu bieten hat, auch, weil ich irrtümlich annahm, es handele sich dabei um ein Sachbuch. Als ich es in der Hand hielt, klärte sich diese Fehleinschätzung natürlich auf, doch meine Skrupel blieben. Ich stritt mit mir selbst, entschied dann aber, mich darauf einzulassen. Normalerweise weiß mein Bauch sehr genau, wann ich für eine bestimmte Lektüre bereit bin – ich vertraute ihm und stürzte mich in „Die Abschaffung der Arten“.

Die Zeit der Menschen auf Erden ist abgelaufen. Nun regieren Tiere eine Welt, die nur noch bedingt an die Errungenschaften der Menschheit erinnert. Unter der Führung des Löwen Cyrus Golden erreichte die Gesellschaft der Gente Frieden, Wohlstand und Intellektualität. Die Evolution auf dem Zenit ihrer Macht. Doch die Evolution ist eine wankelmütige Göttin ohne Gewissen. In den Wäldern Südamerikas entsteht eine neue Lebensform, die alles bedroht, was der Löwe einst als wahrgewordene Utopie erschuf. Der Gefahr ins Auge blickend entsendet er den Wolf und Diplomaten Dmitri, um einen alten Verbündeten aufzusuchen. Auf seiner Reise sammelt Dmitri Eindrücke und Erkenntnisse und beginnt zu verstehen, warum den Menschen die Ewigkeit verwehrt wurde. Die neuen Besitzer der Erde müssen wählen: haben sie wahrhaft aus den Fehlern ihrer Vorgänger gelernt und sind bereit, sich der Evolution demütig zu beugen oder wird ihnen Hybris zum Verhängnis?

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Verfasst von - 16. Juli 2016 in Science Fiction

 

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Montagsfrage: Fiktion vs. Non-Fiktion?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich freue mich, dass meine neue Kategorie „Literarisches Kochen“ gut bei euch ankam! Das Sturmwelten Curry erhielt einige Likes, woraus ich mal schließe, dass es euch nicht stört, wenn auf einem Buchblog auch mal gekocht wird. 😉 Voraussichtlich werde ich am kommenden Samstag das nächste Rezept ausprobieren. Ich möchte dem Lieblingsmenschen eine Freude machen. Ich habe mich noch nicht für ein Gericht entschieden, also lasst euch überraschen, was es wird. 😉
Bis zum Wochenende ist es allerdings noch ein bisschen hin, heute ist ja gerade mal Montag und somit Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

Ich würde behaupten, das Verhältnis pendelt sich etwa bei 85:15 ein. Die Fiktion überwiegt bei weitem. Die Non-Fiktion schleicht sich eher still und heimlich in mein Leseleben. Ich lese sehr, sehr selten Sachbücher, Biografien oder ähnliches. Ginge es ausschließlich nach diesen Genres, läge das Verhältnis vermutlich bei 95:5. Fiktive Geschichten machen mir einfach mehr Spaß. Aber – und das ist ein dickes, fettes Aber – das beinhaltet eben auch Fiktion, die mit non-fiktiven, reellen Fakten untermauert ist. In politischen Thrillern trifft man diese Mischung oft. Erst gestern habe ich mich mit meinen Eltern darüber unterhalten, dass ich gern Bücher lese, die mir durch eine fiktive Erzählung etwas über Geschichte, Wirtschaft und Politik beibringen. Es fällt mir leichter, auf diese Weise zu lernen, als einen Wikipedia-Artikel nach dem anderen zu wälzen. Spannend verpacktes Wissen bleibt in meinem Kopf besser hängen. Ich versuche, so all die Punkte abzudecken, die meine Schulbildung ausklammerte, die mich interessieren und die meiner Ansicht nach bedeutsam für ein umfassendes Verständnis der aktuellen Weltlage sind. Es ist mir wichtig, zu begreifen, was auf der Welt passiert und dank toller politischer Autor_innen wie zum Beispiel Tom Rob Smith, Arne Dahl oder Frank Schätzing muss ich dafür keine trockenen Abhandlungen lesen, sondern kann die Vorzüge der Fiktion genießen. Ich lerne beiläufig, nebenbei, was es sehr viel einfacher macht, komplizierte Zusammenhänge zu verinnerlichen. Oftmals spreche ich parallel zur oder nach der Lektüre mit meinen Eltern über das Gelesene, um den Bezug zur Gegenwart und Realität zu verhärten und zu intensivieren. Ich frage so lange nach, bis ich glaube, mir ein Gesamtbild machen zu können. Das heißt, obwohl ich selten zu Literatur greife, die keine fiktive Geschichte erzählt, ist die Non-Fiktion trotzdem präsent und ich bin dankbar dafür, dass ich mein Wissen auf diese Weise erweitern kann.

Wie präsent ist die Non-Fiktion in eurem Leseleben?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Kazuaki Takano – Extinction

2016-01-22 - Takano Extinction

„Extinction“ von Kazuaki Takano ist mir zuerst auf Kathis Blog Lalapeja begegnet. Sie vergab für diesen Thriller damals satte 5 Sterne, bezeichnete ihn als spannend und mitreißend. Der Klappentext klang auch für mich interessant, weswegen das Buch auf meine Wunschliste wanderte. Ein paar Monate später entdeckte ich es auf dem Bloggerportal von Random House. Natürlich schickte ich sofort eine Anfrage ab, die glücklicherweise auch bewilligt wurde. So landete „Extinction“ bei mir, mein erster Versuch mit einem japanischen Autor. Takano wurde in Tokio geboren und arbeitete sowohl in Japan als auch in Hollywood als Drehbuchautor. „Extinction“ ist sein erster international erfolgreicher Roman und schaffte es in Deutschland sogar auf die Bestsellerliste des Spiegels.

Im Herzen des Kongo, in einer der gefährlichsten Gegenden der Erde, wächst ein Kind heran, das kein Mensch ist. Es ist mehr als ein Mensch. Abgeschottet von der Welt lebt es unentdeckt bei einem Pygmäenstamm, bis die amerikanische Regierung von seiner Existenz erfährt und die überragende Intelligenz des Kindes als Bedrohung einstuft. Der Präsident der USA genehmigt einen Einsatz, dessen Ziel die Liquidierung des gesamten Stammes ist. Ein Mitglied des Teams ist der Söldner Jonathan Yeager. Sein Beruf macht ihn nicht glücklich, aber er braucht das Geld, um seinen todkranken Sohn behandeln zu lassen. Als er herausfindet, worin sein neuster Auftrag besteht, gerät er in eine moralische Zwickmühle: kann er es verantworten, einen ganzen Stamm zu töten, um das Leben seines Sohnes zu erhalten?
Zur gleichen Zeit forscht in Japan der Student Kento Koga nach einem Heilmittel für die Krankheit, an der Yeagers Sohn leidet. Das Projekt war der letzte Wunsch seines verstorbenen Vaters. Kento weiß nichts von Yeager; Yeager weiß nichts von Kento. Zufall? Oder ist es der ausgeklügelte Plan einer überlegenen Lebensform, der sie verbindet?

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Verfasst von - 12. Februar 2016 in Politik, Thriller, Wissenschaft

 

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