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Courtney Summers – All the Rage

Rezensionsheader All the Rage

Die kanadische Young Adult – Autorin Courtney Summers ist dafür bekannt, über schwierige Protagonistinnen zu schreiben, die schwierige Erlebnisse verarbeiten. Ihre Hauptfiguren werden eingangs oft als unsympathisch eingeschätzt. Das ist kein Zufall. Summers bemüht sich, realistische weibliche Charaktere zu konstruieren, die die gesellschaftliche Auffassung in Frage stellen, Mädchen müssten stets nett und liebenswürdig sein, um Empathie und Aufmerksamkeit zu verdienen. Sie zeigt bewusst komplexe Persönlichkeiten, keine Stereotypen und das schließt eben auch unangenehme Facetten ein. Mit „All the Rage“ übt Summers Kritik an der Rape Culture, die junge Frauen viel zu oft allein lässt.

Rote Lippen, rote Nägel. Ein Markenzeichen. Eine Rüstung, hinter der sich Romy Grey versteckt, weil ihr niemand glauben wollte. Seit sie öffentlich bezeugte, was ihr der Sohn der Sheriffs Kellan Turner antat, ist sie in der Kleinstadt Grebe als Lügnerin und Flittchen verschrien. Alle hassen sie, ihre Freunde wandten sich ab. Verletzt, zornig und der ständigen Beleidigungen müde ist ihr einziger Lichtblick ihr Job in einem kleinen Diner außerhalb des Orts. Hier kennt sie niemand, hier kann sie atmen. Doch eines Abends sitzt Penny an einem ihrer Tische – ihre ehemals beste Freundin, die sie zu dem Date überredete, das ihr Leben ruinierte. Die sie fallen ließ. Romy traut ihren Ohren kaum, als Penny ihr vorschlägt, Kellan anzuzeigen. Angeblich belästigte er auch andere Mädchen. Romy ist unfähig, zu reagieren. Einen Tag später wird Penny vermisst. Romy ahnt, dass ihr etwas Furchtbares zugestoßen ist. Sie muss sich entscheiden: wird sie schweigen oder wird sie kämpfen für all die jungen Frauen, die die Gesellschaft im Stich lässt?

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Joyce Carol Oates – Black Girl / White Girl

Joyce Carol Oates’ Karriere als Schriftstellerin verlief ungewöhnlich gradlinig. Sie wurde 1938 geboren, las bereits als Jugendliche große Literaten wie Dostojewski, Faulkner und Hemingway und begann im Alter von 14 Jahren selbst zu schreiben. Sie studierte Englisch und Philosophie und veröffentlichte 1963, zwei Jahre nach ihrem Abschluss, ihren ersten Kurzgeschichtenband „By the North Gate“. Seitdem folgten über 40 Romane, mehrere Theaterstücke, Kurzgeschichtensammlungen, Novellen, Lyrik, Essays und biografische Schriften. Sie gilt als eine der bedeutendsten Autor_innen der US-amerikanischen Gegenwartsliteratur, wurde mehrfach für den Pulitzer-Preis nominiert und wird immer wieder als Anwärterin auf den Literatur-Nobelpreis gehandelt. Ich drücke ihr jedes Jahr die Daumen und lese mich frei nach Laune durch ihr umfangreiches Werk. „Black Girl / White Girl“ stand auf meiner Oates-Leseliste ganz oben.

Am 11. April 1975, am Abend ihres 19. Geburtstags, starb Minette Swift bei einem schrecklichen Unglück auf dem Campusgelände des Schuyler College. Sie war eine der wenigen afroamerikanischen Studentinnen, die angenommen wurden. Die Umstände ihres Todes blieben rätselhaft. 15 Jahre später versucht Minettes ehemalige Mitbewohnerin Genna Hewitt-Meade die Ereignisse vor dem Tod der jungen Frau zu rekonstruieren. Schon bald verstrickt sie sich in den schmerzhaften Erinnerungen an ihre eigene verwirrende Jugend, die vom komplizierten Verhältnis zu ihren Eltern geprägt war. Als Tochter eines Bürgerrechtsanwalts verstand sie es als ihre Pflicht, Freundschaft mit Minette zu schließen und sie notfalls vor negativen Einflüssen zu beschützen. Doch Minette stieß sie von sich. Erst als Erwachsene begreift Genna, dass Minettes Weigerung, sich auf sie einzulassen, möglicherweise ihr Leben rettete – während es Minette das Leben kostete.

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[Schlüpftag-Special] Wohltätigkeitsaktion: Tugenden für den guten Zweck

Hallo ihr Lieben! 🙂

Der 19. Dezember ist für mich ein Feiertag, denn der wortmagieblog hat Geburtstag! 🍾 2018 ist das ein besonderer Meilenstein, weil mein Blog dieses Jahr 5 Jahre alt wird. Ich habe das Gefühl, damit eine Schwelle zu überschreiten und endgültig sicher sein zu können, dass ich ihn weiterbetreiben werde. Ich denke, nach dieser langen Zeit besteht nun kein Risiko mehr, dass mir die Puste ausgeht und ich keine Lust mehr habe, Beiträge zu schreiben. Ich habe meinen Rhythmus und meine Stimme gefunden und befinde mich an einem Punkt, an dem ich mit meiner Identität als Bloggerin völlig im Reinen bin. Alles ist gut so wie es ist. Das fühlt sich unglaublich schön an. Irgendwie erwachsen. Der wortmagieblog ist jetzt groß.

Natürlich verdanke ich diese Entwicklung hauptsächlich euch. Ihr – meine Leser_innen, meine Follower_innen – gebt mir das Selbstbewusstsein, an mich und meine Arbeit hier zu glauben. Euretwegen erlaube ich meinen Gedanken, öffentlich gehört zu werden und in die weite Welt hinauszusegeln, weil ich dank eurem positiven Feedback davon überzeugt bin, dass sie es wert sind, dass ich etwas zu sagen habe. Ich weiß, ich erwähne das jedes Jahr, aber ich möchte noch einmal ganz deutlich betonen, dass ich ohne euch niemals so weit gekommen wäre. Ohne euch wäre der wortmagieblog niemals aus den Kinderschuhen herausgewachsen. Ohne eure Resonanz hätte ich mich nicht auf diese wunderbare Reise zu mir selbst begeben und hätte niemals gelernt, wer ich eigentlich bin – als Leserin, als Bloggerin, als Mensch. Ihr haltet den wortmagieblog mindestens ebenso am Leben wie ich. Ich danke euch von ganzem Herzen. ❤️

Letztes Jahr habe ich anlässlich dieses Freudentags eine neue Geburtstagsaktion ins Leben gerufen. Da der Geburtstag des wortmagieblogs in die Weihnachtszeit fällt, habe ich die Gelegenheit genutzt, um eine Wohltätigkeitsaktion zu initiieren, um Spenden für den Straßenkinder e.V. zu sammeln. Eure Großzügigkeit und Selbstlosigkeit überwältigten mich. Einmal mehr habt ihr bewiesen, wie atemberaubend hilfsbereit die Blogger-Community ist. Die Aktion gefiel euch sehr, ich habe viel Lob erhalten und am Ende konnte ich eine Überweisung über 80€ an den Straßenkinder e.V. schicken. Deshalb habe ich beschlossen, dass aus der einmaligen Aktion eine jährliche Tradition werden soll.

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Verfasst von - 19. Dezember 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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George R.R. Martin – A Storm of Swords

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Meine Ausgabe von „A Storm of Swords“, der dritte Band der Reihe „A Song of Ice and Fire“ von George R.R. Martin, umfasst 1177 Seiten. Das gute Stück hat die Ausmaße eines soliden Ziegelsteins und ist inhaltlich so vollgepackt, dass ich beschlossen habe, meine üblichen Zeichenrichtlinien zum Schreiben einer Rezension ausnahmsweise in den Wind zu schießen. Es ist mir egal, ob dann keiner mehr Lust hat, meine Ausführungen zu lesen, denn letztendlich dienen meine Rezensionen nicht nur dazu, euch einen Eindruck eines Buches zu verschaffen, sondern sollen auch mir helfen, mit einer Geschichte abzuschließen. Ich habe sehr viel zu „A Storm of Swords“ zu sagen und da ich der Meinung bin, dass jeder dieser Gedanken wichtig ist (ja, ich bin so arrogant), werde ich mir selbst die Möglichkeit verschaffen, jeden einzelnen aufzuschreiben, solange es kein Spoiler ist. Bringt Sitzfleisch mit, lehnt euch zurück und genießt.

Der Krieg der Häuser forderte erste Opfer. Renly Baratheon ist tot; sein Bruder Stannis gedemütigt und geschlagen in der vernichtenden Niederlage gegen König Jeoffrey. Nun verfügt einzig Robb Stark als König des Nordens über die nötige Truppenstärke, um den Lannisters und ihren Verbündeten im Feld die Stirn zu bieten. Doch Kriege werden nicht allein durch Schlachten entschieden. In King’s Landing begreift Sansa Stark, dass sie ihren Feinden ohne Freunde schutzlos ausgeliefert ist. Lediglich ihr Titel hält sie am Leben, eine Lektion, die ihrer Schwester ebenfalls aufgezwungen wird. Arya Stark versucht, sich auf eigene Faust zu ihrer Mutter und ihrem Bruder in Riverrun durchzuschlagen, wird jedoch von den unberechenbaren Strömungen des Krieges erfasst und als Geisel gefangen genommen.
Währenddessen kämpft ihr Halbbruder Jon Snow mit den Konsequenzen des letzten Befehls von Qhorin Halfhand. Die Wildlinge trauen ihm nicht und stellen seine Schwüre auf die Probe. Er muss einen Weg finden, so schnell wie möglich unauffällig zu entkommen, um der Nachtwache von seinen Beobachtungen zu berichten und seine Brüder zu warnen, bevor die Wildlinge ihren Angriff auf die Mauer und das Reich beginnen.
Einen Angriff plant auch Daenerys Targaryen. Weit entfernt von Westeros versammelt sie eine Streitmacht, um ihr Geburtsrecht auf den Eisernen Thron einzufordern.
Allianzen und Vereinbarungen schmieden die Bande zum Sieg – wer sie bricht, riskiert alles.

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Verfasst von - 26. Oktober 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Jennifer Rardin – Man lebt nur ewig

„Man lebt nur ewig“

Man lebt nur ewig

Reihe: Jaz Parks #2

Originaltitel: Another One Bites The Dust

Autor: Jennifer Rardin

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 401 Seiten

Verlag: Heyne

Sprache: Deutsch

ISBN: 3453533127

Genre: Fantasy > Urban Fantasy

ausgelesen am: 22.11.2014

Bewertung:

Wie ich bereits in der Rezension zum ersten Band der Jaz Parks – Reihe („Ein Vampir ist nicht genug“) schrieb, besitze ich drei Bände der Serie. Eigentlich gibt es insgesamt acht Bände; der Heyne-Verlag hat aber meines Wissens nach nicht vor, weiter zu übersetzen. Solltet ihr also mit dem Gedanken spielen, sie zu lesen, solltet ihr euch darauf einstellen, entweder gleich die gesamte Reihe auf Englisch zu kaufen oder euch zumindest bewusst sein, dass es ab Band vier nur im Original weitergeht. Außerdem ist der zweite Band in Deutsch – wie ebenfalls bereits erwähnt – vergriffen. Ich habe meine Ausgabe von „Man lebt nur ewig“ durch etwas Glück ergattert, sodass ich sie heute für euch rezensieren kann.

Schon zwei Monate nach den Ereignissen in Miami sind Jaz und Vayl erneut mit einem kniffeligen Auftrag beschäftigt. Der hochgefährliche chinesische Vampir Chien-Lung hat eine geniale Erfindung gestohlen. Eine von Bergmanns genialen Erfindungen: eine Rüstung, die sich auf zellulärer Ebene mit ihrem Träger verbindet und ihn quasi unverwundbar macht. Die gute Nachricht ist, dass Chien-Lung sich noch immer in den USA aufhält, in Texas. Die schlechte Nachricht lautet, entkommt er, wird er mithilfe des Raptors die chinesische Volksarmee mit Bergmanns Rüstung ausstatten, um dann die USA und China in einen Krieg zu zwingen. Damit noch nicht genug, sind Vampire nicht Jaz‘ und Vayls einziges Problem. Chien-Lung hat einen Pakt mit einer dämonischen Spezies namens Schröpfer, die ihren Opfern die Seelen rauben und diese daran hindern, Frieden zu finden.
Jaz und Vayl wissen, dass sie allein keine Chance haben, Chien-Lung aufzuhalten. Also arbeiten sie dieses Mal im Team: gemeinsam mit Cole, Cassandra und Bergmann setzen sie alles daran, Chien-Lung zu eliminieren, bevor er und der Raptor die Welt ins Chaos stürzen können.

Ich tue mich mit „Man lebt nur ewig“ genauso schwer wie mit dem Vorgängerband. Es ist wirklich schade, doch meine alten Kritikpunkte blieben nicht nur bestehen, es kamen auch noch ein paar neue hinzu.
Die Handlung dieses Bandes fußt auf Chien-Lungs Plan, einen Krieg zwischen den USA und China auszulösen, damit der Raptor die Weltherrschaft an sich reißen kann. Auf mich wirkte dieser Ansatz paranoid und keinesfalls plausibel oder glaubhaft. Die Story hätte auch ohne diesen Quatsch gut funktioniert; schließlich handelt es sich bei der Rüstung um Bergmanns Erfindung, zu der er eine fast schon mütterliche Beziehung hat. Sie zurückzuholen hätte als Motivation völlig ausgereicht.
Glücklicherweise ist das nur die Hintergrundgeschichte, die ich den Großteil des Buches über einfach ignorieren konnte. Das Actionlevel ist erneut sehr hoch; beim finalen Kampf hat Jennifer Rardin für meine Begriffe allerdings über die Stränge geschlagen und diesen unnötig in die Länge gezogen.
Durch die Ereignisflut kamen meiner Empfindung nach dieses Mal die Charaktere zu kurz. Obwohl ich sie im Prinzip alle mag, war ich von ihren krassen Stimmungswechseln irritiert. Ich konnte ihre Reaktionen oft nicht nachvollziehen. Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt innerhalb von Sekunden. Immer wieder beschlich mich das Gefühl, etwas Wichtiges in der Situation nicht mitbekommen zu haben, das diese Schwankungen gerechtfertigt hätte; es fehlte der entscheidende Funken zum Verständnis von Jennifer Rardins Gedankengängen
Ebenfalls unverständlich blieb für mich, wieso sie das Potential der besonderen Verbindung zwischen Jaz und Vayl ungenutzt ließ. Sie sind sverhamin und avhar – keine Ahnung, was das eigentlich bedeutet, weil Rardin es nicht erklärt. Ich hätte erwartet, dass zumindest Jaz unbedingt herausfinden möchte, worauf sie sich da eingelassen hat, welche Verpflichtungen und Rechte daran hängen, aber nein, nichts dergleichen. Das ist wirklich schade, es hätte mich brennend interessiert.
Hinzu kommt, dass ich immer noch nicht begriffen habe, wie genau Vampire und andere Supras in die Gesellschaft integriert sind. Anscheinend ist ihre Existenz allgemein bekannt und es gibt wohl einige menschliche Hardliner, die sie komplett ablehnen, aber mehr verrät Rardin nicht. Wie lebt ein angepasster Durchschnitts-Vampir? Vayl kann man ja schlecht als Beispiel nehmen, als CIA-Agent ist er alles andere als gewöhnlich. Mir ist wichtig, so viel wie möglich über das Urban Fantasy – Universum zu wissen, in dem ich mich bewege, aber in diesem Punkt enttäuschte mich Rardin bisher auf ganzer Linie.

„Man lebt nur ewig“ konnte meine Meinung der Jaz Parks – Romane leider nicht ändern. Zwar sind die Charaktere gewohnt sympathisch und die Handlung ist aufregend, aber für meinen Geschmack gibt es zu viele Ungereimtheiten. Es ist, als hätte ich einfach keinen Draht zur Autorin Jennifer Rardin. Ich habe oft Probleme, ihre Gedankengänge nachzuvollziehen und finde ihre Ideen irrational und übertrieben.
Erneut kann ich keine Leseempfehlung aussprechen. Es gibt weit bessere Urban Fantasy – Reihen und ich bin nicht traurig, dass ich nur noch den dritten Band im Regal stehen habe. Ich glaube nicht, dass ich darüber hinaus weiter lesen werde.

 
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Verfasst von - 4. Dezember 2014 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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