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Montagsfrage: Inspirationsquelle?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich melde mich heute kurz aus meinem Rezensionsurlaub, um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beantworten. Ich muss sagen, bisher tut es mir wirklich gut, mal nicht gehetzt von einer Rezension zur nächsten zu springen und mir keine Gedanken über Veröffentlichungstermine machen zu müssen. Ich genieße das. Vielleicht verlängere ich meinen produktiven Urlaub sogar noch etwas. Ich denke drüber nach und halte euch auf dem Laufenden. 😉

Inspirieren dich beim Lesen die Handlungen mancher Figuren für dein eigenes Leben oder trennst du Fiktion strikt davon, weil es nicht real ist?

Ich denke schon, dass mich fiktive Figuren in Büchern manchmal inspirieren, allerdings eher indirekt. Ich kann mich nicht entsinnen, dass ich irgendwann einmal dachte „Stimmt, das könnte ich eigentlich auch machen“. Aktiv beeinflussen sie vielleicht meine Lektüreauswahl, weil ich hin und wieder mal eines der Bücher, die eine Romanfigur liest, ebenfalls lesen möchte. Doch darüber hinaus sind es wohl hauptsächlich bestimmte Verhaltensweisen und Werte, die ich auf mein eigenes Leben übertrage. Mut, Ehrlichkeit, Loyalität, Toleranz – diese Tugenden spielen in vielen Geschichten eine Rolle und ich bemühe mich redlich, mir ein Beispiel an meinen fiktiven Held_innen zu nehmen.  Ich glaube ganz fest daran, dass man durch das Lesen zu einem besseren Menschen werden kann, wenn man offen für die Botschaften der Autor_innen ist.

Möchte man die reale Welt verändern, muss man bei sich selbst anfangen. Das ist nicht immer leicht, aber ich versuche, Negativität aus meinem Leben zu verbannen. Grundsätzlich. Keine fiesen Gedanken, weder in Bezug auf mich selbst, noch in Bezug auf andere Menschen. Im Alltag übe ich das durch kleine mentale Spiele. Bin ich unterwegs, begegne ich natürlich zwangsläufig anderen Menschen. Egal, wer mir entgegenkommt oder gegenübersitzt, ich versuche, irgendetwas Positives an dieser Person zu finden, für das ich ihm oder ihr dann still in meinem Kopf ein Kompliment ausspreche. Dadurch hindere ich mich selbst daran, von den Menschen genervt zu sein oder gedanklich über sie zu lästern.
Für mich selbst hilft mir meine tägliche Yoga-Praxis, mich so zu akzeptieren, wie ich bin und mich gut zu fühlen. Find what feels good. Exhale the Bullshit.
Doch das Leben besteht eben nicht nur aus Alltag, immer wieder sind wir mit außergewöhnlichen Situationen konfrontiert, die uns schnell wie eine Katastrophe erscheinen. In solchen Momenten helfen mir meine Romanheld_innen. Die haben nämlich oft Probleme eines ganz anderen Kalibers zu lösen. Mache ich mir das bewusst, relativiert das die Herausforderungen meines Lebens. Ich denke „Wenn XY das schaffen konnte, schaffst du auch jenes“. Ich ziehe mich an ihnen hoch und sammle dadurch den Mut, weiterzumachen und mich meinen Problemen oder Krisen zu stellen. Also ja, insofern lasse ich mich durchaus von fiktiven Figuren inspirieren. 🙂

Beeinflussen euch die Handlungsweisen fiktiver Figuren?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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27. 10. 2014 – Montagsfrage: Geborgte Namen von Romanfiguren

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Guten Morgen ihr Lieben, einen wunderschönen Montag wünsche ich euch! 🙂
Ich bin ein bisschen unter Zeitdruck, daher machen wir es heute kurz: wir starten diese Woche wie üblich mit der Montagsfrage von Nina aka Libromanie. Diese lautet dieses Mal:

Habt ihr euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen?

Ja, habe ich. Eigentlich mache ich das sogar regelmäßig, aber nicht im „wirklichen“ Leben. Ich zocke gern PC-Rollenspiele, die in einer Fantasy-Umgebung spielen. Wann immer ich einen neuen Charakter erstelle, bekommt dieser in der Regel den Namen einer High Fantasy Romanfigur. Mein absoluter Favorit ist und bleibt dabei Coilla. Es ist der Name einer Ork-Dame, die eine Fernwaffen-Spezialistin ist und die ich wirklich sehr mochte. Sie stammt aus Stan Nicholls‘ Ork-Trilogie, die mich absolut begeistert hat. Ich habe diesen Namen übernommen, als ich meinen ersten Diablo 3 – Char erstellt habe, weil ich mich damals für die Dämonenjägerin entschieden habe, die ebenfalls mit Fernwaffen kämpft. Es war eben einfach passend. 😉
Ich finde, Romane sind eine tolle Quelle für Namen. Sollte ich einmal Kinder haben, will ich nicht ausschließen, dass ich auch für deren Namensfindung Inspiration in Büchern suche. Warum auch nicht? Meine Bibliothek bietet eine breite Auswahl an mehr oder weniger ausgefallenen Namen. Ich sehe keinen Grund, auf diese Auswahl nicht zurückzugreifen. 🙂

Wie seht ihr das? Nutzt ihr Bücher und Romane als Namensquellen?

Könnt ihr euch vorstellen, einem Kind den Namen einer Romanfigur zu geben oder glaubt ihr, dass das für das Kind eher eine Strafe als ein Geschenk wäre?
Ich freue mich wie üblich auf eure Meinungen und Kommentare! 🙂

 
2 Kommentare

Verfasst von - 27. Oktober 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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21. 07. 2014 – Montagsfrage: Freundschaft mit einer Romanfigur?

 

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Montagmittag bei verschwitzten 27° in Berlin – Zeit für die Montagsfrage von Libromanie! 😀
Die dieswöchige Frage kommt mir sehr entgegen, denn Nina möchte gern folgendes wissen:

Mit welcher Romanfigur wärst du gern befreundet?

Eine tolle Frage! 😀
Prinzipiell mag ich fast immer mit den Figuren befreundet sein, wenn ich einen Roman toll fand, also bei einer 4- oder 5-Sterne-Bewertung. Besonders ausgeprägt ist dieses Gefühl bei Figuren, die man als zwiespältig bezeichnen könnte. Ich mag es, wenn ein Charakter sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften hat und nicht so offensichtlich ein Held oder eine Heldin ist. Ein Teil von mir glaubt, dass diese Persönlichkeiten interessanter sind und ich mich mit ihnen besser verstehen würde als mit durch und durch rechtschaffenen Figuren. Auf meiner Top 10 stehen dementsprechend:

  1. Bourbon Kid aus der „Bourbon Kid“ – Serie von Anonymus
  2. Logen Neunfinger aus der „The First Law“ – Trilogie von Joe Abercrombie
  3. Locke Lamora aus der „Gentlemen Ganoven“ – Reihe von Scott Lynch
  4. Sandman Slim aus der „Sandman Slim“ – Reihe von Richard Kadrey
  5. Harry Dresden aus der „Harry Dresden“ – Reihe von Jim Butcher
  6. Joe Pitt aus der „Joe Pitt“ – Reihe von Charlie Huston
  7. Eric Northman aus der „Sookie Stackhouse“ – Serie von Charlaine Harris
  8. Anita Blake aus der „Anita Blake“ – Serie von Laurell K. Hamilton (hier eigentlich so ziemlich alle Figuren :D)
  9. Marcus Yallow aus den „Little Brother“ – Romanen von Cory Doctorow
  10. Merit aus der „Chicagoland Vampires“ – Serie von Chloe Neill

Die letzten beiden sind grundsätzlich eigentlich schon sehr rechtschaffen, aber dafür sind sie für mich äußerst sympathisch, weil sie so realistisch wirken. Sowohl Marcus als auch Merit werden immer wieder von Zweifeln geplagt, sie treffen falsche Entscheidungen und machen Fehler. Sie sind treue Freunde, die so einiges für die Menschen/Supras tun würden, die ihnen am Herzen liegen. Das imponiert mir. Beim Rest… nun ja, man könnte vielleicht sagen, dass ich eine Schwäche für böse Jungs und Chaoten habe. 😀 Und Anita ist eben einfach Anita, meine erste große Serien-Liebe.
Gedanklich bin ich auch all die YA Roman-HeldInnen durchgegangen, aber keine/r von ihnen schafft es in meine Top 10. So gern ich diese Geschichten lese, selten fühle ich mich einem Charakter so verbunden, dass ich mir vorstellen könnte, eine Freundschaft aufzubauen. Ich vermute, dass das mit dem Altersunterschied zusammenhängt. ProtagonistInnen aus YA Romanen sind in den meisten Fällen gerade einmal volljährig und oft genug noch nicht einmal das. Es sind Teenager und aus dieser Phase des Lebens bin ich einfach schon raus. Die einzige Ausnahme, die es vielleicht auf Platz 11 schaffen würde, ist Penryn aus der Serie „Penryn and the End of Days“ von Susan Ee. Penryn ist sehr reif, sehr erwachsen und sehr rational für ihr Alter; ich denke, mit ihr würde ich mich gut verstehen.

Wie ist es bei euch? Mit welcher Romanfigur wärt ihr gern befreundet?

Ich freue mich wie immer auf eure Antworten und Kommentare! 🙂

 
 

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