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Chloe Neill – Ein Biss von dir

Rezensionsheader Ein Biss von dir

Als Chloe Neill das fertige Manuskript von „Ein Biss von dir“ bei ihrem Verlag einreichte, kamen ihr die Tränen. Obwohl sie immer wusste, wie ihre „Chicagoland Vampires“-Reihe enden würde und die allerletzte Szene bereits direkt nach dem ersten Band „Frisch gebissen“ schrieb, überwältigte sie nach beinahe einem Jahrzehnt, das sie mit Merit und Ethan verbrachte, der Abschiedsschmerz. Eine verständliche Reaktion, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Auch ich atmete einmal tief durch, bevor ich den finalen dreizehnten Band aufschlug. Nach so vielen Jahren, in denen ich mich über Merit und die Autorin mal gefreut und mal geärgert habe, hatte dieser Moment definitiv eine feierliche Atmosphäre, denn ich hoffte mehr als alles andere, mich im Guten von beiden verabschieden zu können.

Haus Cadogan ist in heller Aufruhr: Merit und Ethan werden heiraten! Ein solches Ereignis muss natürlich gebührend gefeiert werden, denn eine Vampir-Hochzeit erleben auch die Übernatürlichen Chicagos nicht alle Tage. Das Fest wird ein voller Erfolg; das Brautpaar sprüht vor Glück. Leider ist ihnen lediglich eine kleine Verschnaufpause von ihren Sorgen vergönnt. Kurz bevor sie ihre Flitterwochen antreten wollen, geraten Merit und Ethan mitten in eine Massenschlägerei. Die Bürger_innen der Stadt gehen grundlos aufeinander bloß und klagen über eine mysteriöse Stimme, die in ihren Gedanken laut schreit. Das Ganze stinkt nach Sorchas Magie. Als es dann auch noch mitten im Sommer zu schneien beginnt, besteht kein Zweifel mehr, dass die Alchemistin auf Rache sinnt. Merit steht ihre größte Prüfung bevor. Werden ihr Mut und ihre vampirische Stärke ausreichen, um ihre geliebte Stadt vor dem sicheren Untergang und Sorchas Zorn zu bewahren?

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Anita Terpstra – Die Braut

Laut Amnesty International wurden in den USA seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976 1.465 Menschen hingerichtet. Am 01. Juli 2017 gab es 2.817 Todeszelleninsassen, darunter 53 Frauen. Die Todesstrafe in den USA ist ein Thema, das mich seit Jahren begleitet. Für mich sind staatlich sanktionierte Hinrichtungen nicht nur eine Frage von Richtig oder Falsch, obwohl ich mich als Gegnerin verstehe. Es ist ein komplexes moralisch-ethisches Dilemma, über das ich in Abständen immer wieder grübele. 2018 beschloss ich, mich der Thematik durch den Thriller „Die Braut“ von der niederländischen Autorin Anita Terpstra, den ich als Rezensionsexemplar von Random House erhielt, aus einer anderen Perspektive zu nähern. Ich wollte herausfinden, was Frauen bewegt, eine Beziehung mit einem Todeszelleninsassen einzugehen.

Viele junge Mädchen malen sich ihre Hochzeit aus. Für einige wird ihr Traum eines Tages wahr. Für Mackenzie Walker nicht. Sie heiratet ihren Verlobten Matt Ayers in einem winzigen schmucklosen Raum. Gäste sind nicht gestattet. Vor den Fenstern befinden sich Gitter und nach der Zeremonie wird Matt zurück in eine Zelle geführt. Matt ist ein Gefängnisinsasse im Todestrakt. Niemand begreift, warum Mackenzie einen Mann ehelicht, dem vorgeworfen wird, mehrere junge Frauen entführt, gefangen gehalten und gefoltert zu haben. Ihr schlagen Unverständnis und purer Hass entgegen, sie erhält Drohungen. Aber Mackenzie lässt sich nicht einschüchtern und versucht, die Polizei davon zu überzeugen, in eine andere Richtung zu ermitteln. Als ihre Bemühungen fehlschlagen, trifft sie einen waghalsigen Entschluss: sie wird Matt aus dem Gefängnis holen. Ein Ausbruch ist ein riskantes Unternehmen. Noch riskanter wäre es jedoch, ihn in der Todeszelle auf seine Hinrichtung warten zu lassen. Denn für Mackenzie hängt alles davon ab, dass ihr Ehemann überlebt…

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Verfasst von - 26. März 2019 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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Kevin Hearne – Hunted

„Hunted“ ist in der Benennung der Reihe „The Iron Druid Chronicles“ von Kevin Hearne ein kleiner Hickser. Die Titel der ersten drei Bände enthalten alle den Anfangsbuchstaben „H“ („Hounded“, „Hexed“ und „Hammered“), Band vier und fünf das „T“ („Tricked“ und „Trapped“) und die letzten drei Bände das „S“ („Shattered“, Staked und „Scourged“). Der Symmetrie zuliebe hätte der sechste Band eigentlich ebenfalls einen Titel mit einem „T“ tragen müssen. Tatsächlich sollte er ursprünglich „Tracked“ heißen. Letztendlich entschieden Hearne und sein Verlag jedoch, dass „Hunted“ die inhaltlichen Entwicklungen besser widerspiegelte, da „to track“ eben nicht nur „jemanden verfolgen“ bedeutet, sondern auch „jemanden beobachten/überwachen“. Ein nachvollziehbarer Einwand, denn was in „Hunted“ passiert, ist definitiv keine Überwachung. Es ist eine Jagd.

Atticus, Granuaile und Oberon sind auf der Flucht. Atticus‘ Entscheidung, den Gott Bacchus aus dem Verkehr zu ziehen, kam im griechisch-römischen Pantheon nicht gut an. Jetzt sind ihnen gleich zwei Jagdgöttinnen auf den Fersen: Artemis und Diana. Atticus würde gerne einfach in Tír na nÓg Däumchen drehen, bis sie sich beruhigt haben, aber das ist nicht möglich. Die Portale zur irischen Ebene wurden blockiert. Stinkt nach einer Verschwörung. Ohne die Hilfe der Morrigan, die ihnen einen Vorsprung verschaffte, wären sie niemals entkommen. Sie riet ihm, sich quer über Europa bis zum englischen Windsor Forest durchzuschlagen, das Hoheitsgebiet von Herne dem Jäger. Es ist ihr letztes Geschenk an ihn. Atticus, Granuaile und Oberon nehmen die Beine in die Hand. Doch die wilde Jagd ist nicht ihr einziges Problem. Ragnarök rückt näher. Atticus muss all seine grauen Zellen anstrengen, will er die Griechen und Römer austricksen, bevor Loki das Universum in Brand steckt. Irgendwelche Vorschläge?

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Verfasst von - 6. März 2019 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Robert Harris – Vaterland

Robert Harris‘ Debüt „Vaterland“ blickt auf eine bewegte Veröffentlichungsgeschichte zurück. Von den internationalen Verlagen wurde es Harris 1992 nahezu aus den Händen gerissen. In Deutschland war die Reaktion hingegen verhalten, vorsichtig ausgedrückt. Niemand wollte das Werk veröffentlichen. Daher erschien „Vaterland“ erst in der Schweiz, bevor sich Heyne ein Herz fasste und den umstrittenen Stoff ins Programm aufnahm. Die Kritik folgte prompt. „Deutschfeindlich“ sei das Buch, „frivol“. 1994 wurden englischsprachige Ausgaben von der hamburgischen Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Warum die Hysterie? Vor 26 Jahren traf „Vaterland“ die Deutschen an ihrer empfindlichsten Stelle, denn Robert Harris stellt darin eine (damals) zutiefst verpönte Frage: was wäre, wenn? Was wäre, wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten?

Berlin, 14. April 1964: in den frühen Morgenstunden wird am Ufer der Havel eine Leiche entdeckt. Mordfahnder Xaver März wird an den Tatort gerufen und übernimmt den Fall. Keine 24 Stunden später ist die Leiche identifiziert: es handelt sich um Josef Bühler, hochrangiger Parteifunktionär, ehemaliger Staatssekretär im Generalgouvernement Polen und Veteran des 1923er Putsches im Münchner Bürgerbräukeller. Bühler war wohlhabend und einflussreich. Keine Überraschung, dass sich die Gestapo der Ermittlungen bemächtigt. Wenige Tage vor dem 75. Geburtstag des Führers möchte niemand einen öffentlichen Skandal provozieren. Doch März lässt Bühlers Tod keine Ruhe. Zu viele Ungereimtheiten lassen ihn an der Theorie eines tragischen Unfalls zweifeln. Ungeachtet der Konsequenzen beginnt er, in Bühlers Vergangenheit zu forschen, um herauszufinden, warum der Rechtsanwalt sterben musste. Je tiefer er gräbt, desto ungeheuerlicher werden die Geheimnisse, auf die er stößt. Die Wahrheit bedroht die Grundpfeiler des Deutschen Reiches – und somit auch März‘ Leben…

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Emmy Laybourne – Monument 14

Bevor Emmy Laybourne Schriftstellerin wurde, arbeitete sie als Komikerin, Drehbuchautorin und Schauspielerin. Als ich ihren Debütroman „Monument 14“ kaufte, war mir nicht klar, dass ich sie durch ihre Vergangenheit beim Film bereits kannte. Sie spielte in dem 1999er Film „Superstar“ neben Will Ferrell und Molly Shannon die Rolle der „sozial unbeholfenen“ Helen Lewengrub. Ich erinnere mich, dass ich mir die überdrehte, absurde Komödie vor Jahren ansah, weil nichts Besseres lief. Es ist kein besonders guter Film, aber ich finde es interessant, eine Vorstellung davon zu haben, was Emmy Laybourne trieb, bevor sie „Monument 14“ schrieb, das glücklicherweise überhaupt nichts mit „Superstar“ gemein hat.

Als die zivilisierte Welt in einem Hagelsturm unterging, saß Dean im Schulbus. Er verdankt es nur dem beherzten Eingreifen einer mutigen Busfahrerin, dass er den Beginn der Katastrophe überlebte. Sie brachte ihn und 13 weitere Kids zwischen Kindergarten- und High-School-Alter in einem Megastore in Sicherheit. Sie verließ ihre Schützlinge, um Hilfe zu holen. Sie kehrte nicht zurück. Auf sich selbst gestellt obliegt es nun Dean und den älteren Kindern, sich um die jüngeren zu kümmern und zwischen Haushaltswaren, Elektronikartikeln und Food-Court den Anschein von Normalität aufrechtzuerhalten. Doch der Hagelsturm war erst der Anfang. Außerhalb der Mauern des Megastores häufen sich die Schreckensnachrichten. In ihrem Versteck ist die kleine Gruppe Überlebender außer Gefahr. Sie könnten die Situation aussitzen und darauf hoffen, vielleicht eines Tages gerettet zu werden. Können sie sich damit abfinden, zugunsten ihrer eigenen Sicherheit nicht zu wissen, ob ihre Familien noch am Leben sind und sie möglicherweise lange Zeit nicht wiederzusehen?

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Montagsfrage: Schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Normalerweise bin ich um diese Uhrzeit nicht mehr fit genug, um zu bloggen. Da ich heute allerdings Spätschicht hatte und eben erst heim gekommen bin, sind mein Hirn und ich noch wach. Promi Big Brother hat zugeschlagen. Wisst ihr, das Schlimme ist nicht, dass ich wegen diesem Quatsch eine Stunde länger arbeiten musste. Nein, das Schlimme ist, dass ich gezwungen war, mir diesen Quatsch auch noch anzusehen. In einer Redaktion kann man sich dem nicht entziehen, weil man ja mitbekommen muss, falls da irgendetwas… Berichtenswertes passiert. Man muss reagieren können. Also läuft der Müll tatsächlich von Anfang bis Ende. Mit Ton. Ich habe Dinge, die ich nie wissen wollte, über Personen herausgefunden, die ich nie kennen wollte. Ich kann nur versuchen, die Namen der betreffenden Personen schnellstmöglich wieder zu vergessen. Also dachte ich, ich gebe meinem Kopf eine Aufgabe und beantworte noch schnell die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, bevor ich mich ins Bett begebe.

Habt ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonist_innen, wenn die z.B. hungern müssen und ihr nebenher futtert?

Nein. Obwohl ich durchaus in der Lage bin, intensiv mit den Figuren einer Geschichte zu fühlen, für und um sie zu weinen, mich für sie zu freuen oder sie für ihre Entscheidungen zu verfluchen, hat mein Mitgefühl definitiv Grenzen. Das ist gut so, denn zu viel Nähe halte ich für ungesund. Eine Geschichte soll unterhalten, egal, ob die Hauptfigur nun gerade wie ein König speist oder sich von Abfällen aus der Gosse ernähren muss (um mal bei dem Beispiel zu bleiben). Sicher gibt es Ausnahmen, beispielsweise Bücher mit sehr starken moralischen Botschaften, doch die meisten Bücher sollen in mir positive Gefühle auslösen. Ich mache mir keine Vorwürfe, wenn es mir besser geht als den Charakteren und ich bezweifle, dass dies die Wirkung ist, die die meisten Autor_innen erzielen wollen. Mir ist stets bewusst, dass ich zwar eine Geschichte erlebe, aber kein Teil selbiger bin. Ich weiß, dass die Figuren fiktiv sind. Mein Leben hat nichts mit ihren Leben zu tun und nur selten sind sie überhaupt vergleichbar. Betrachten wir doch mal ein anderes Beispiel: als ich „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ von Lilly Lindner gelesen habe, habe ich starkes Mitgefühl für April (und Phoebe) empfunden. Doch habe ich mich schlecht gefühlt, weil meine Eltern verständnisvoll und liebevoll mit mir umgehen, weil sie mir stets das Gefühl geben, bedingungslos geliebt zu werden? Habe ich mich schlecht gefühlt, weil ich nicht an einer Essstörung leide? Habe ich mich schlecht gefühlt, weil es mir gut geht? Nein, habe ich nicht. Ich habe Dankbarkeit empfunden. Ich denke, ein schlechtes Gewissen gegenüber den Figuren ist beim Lesen ein fehlgeleitetes Gefühl; etwas, das man vielleicht empfindet, weil eine bestimmte Szene ungewollt auf eine Verhaltensweise hinweist, die man sowieso ändern möchte oder sollte, aber nicht, weil man sich in Bezug auf die Charaktere tatsächlich schuldig fühlt. Ich bin der Ansicht, ein schlechtes Gewissen ist nur dann angebracht, wenn man an einer Situation etwas ändern kann und es nicht tut, obwohl man weiß, dass es richtig wäre. Es ist angebracht, wenn man eine Wahl hat und die falsche Wahl trifft. Ich habe ja auch kein schlechtes Gewissen, weil ich als Europäerin geboren wurde und in einem Luxus lebe, den sich Menschen in anderen Teilen der Welt nicht einmal vorstellen können. Schließlich war das keine bewusste Entscheidung, sondern einfach Glück (oder Schicksal, je nachdem, woran man glauben möchte). Ähnlich verhält es sich mit Buch-Charakteren. Ich trage keine Schuld an ihren Lebensumständen und ich habe nicht die Macht, sie zu ändern. Mein schlechtes Gewissen hilft ihnen nicht weiter und mir selbst erst recht nicht. Es würde nur bewirken, dass ich mich überflüssig schlecht fühle, weil ich dieser Empfindung keine Taten folgen lassen kann. Oder soll ich aufhören zu essen, nur weil eine Figur hungert?

Wie weit geht euer Mitgefühl für Figuren?

Ich freue mich wie immer auf eure Meinungen und Kommentare und werde mir morgen früh bei einer schönen Tasse Kaffee Zeit für eine ausgiebige Stöberrunde nehmen. Gute Nacht allerseits und einen wundervollen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 5. September 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Steven Erikson – Der Krieg der Schwestern & Das Haus der Ketten

2016-08-16 - Erikson Der Krieg der Schwestern & Das Haus der Ketten (Das Spiel der Götter #4)

Noch immer wütet im Reich der Sieben Städte die Rebellion des Wirbelwinds. Die Seherin Sha’ik versammelte ihre Rebellenarmee in der heiligen Raraku und erwartet den unausweichlichen Gegenschlag des malazanischen Imperiums. Sie weiß, wen die Imperatrix schicken wird, um das Land zurückzuerobern: Mandata Tavore. Als Tavore in Aren eintrifft, findet sie dort demoralisierte, verängstigte Soldaten vor. Das Schicksal der Kette der Hunde und der grausame Tod von Faust Coltaine hinterließen tiefe Wunden. Die von Verrat gebeutelte malazanische Armee muss auf unerfahrene Rekruten zurückgreifen, um ihre Reihen aufzustocken, kann allerdings auf die Unterstützung einiger Veteranen bauen. Unter ihnen ist Sergeant Saiten, der schon einmal durch die Raraku marschierte und ihre Magie am eigenen Leib erfuhr. Der Armee der Mandata steht eine lange Reise und ein blutiger Krieg bevor, dessen Ausgang völlig ungewiss ist. Obwohl das Lager der Rebellen von Intrigen verseucht ist, verfügt Sha’ik über Wissen, das ihr den entscheidenden Vorteil verschaffen könnte: sie kennt die Mandata. In einem anderen Leben, bevor die Göttin von ihr Besitz ergriff, war sie eine malazanische Adlige. Sie hieß Felisin und hatte eine Schwester – Tavore. Was die Schwestern jedoch nicht ahnen, ist, dass nicht nur die Göttin des Wirbelwinds die Macht der heiligen Wüste begehrt…

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Verfasst von - 31. August 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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