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Montagsfrage: Leidige Rezensionen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich hatte am Freitag einen kleinen Durchbruch. Ich muss euch einfach davon erzählen, auch wenn es thematisch nicht so recht passen möchte. Erinnert ihr euch, dass ich im Mai einen Reitunfall hatte, mir das rechte Handgelenk gebrochen habe und operiert werden musste? Seitdem bin ich trotzdem weiter fleißig zum Hof gefahren und habe am Boden mit der liebenswerten Guiness gearbeitet. Erst, weil ich nicht reiten durfte und dann, weil… nun ja, der Unfall hat meinem Selbstbewusstsein im Umgang mit Pferden einen gewaltigen Knick versetzt, den ich erst einmal verkraften musste. Die Bodenarbeit mit Guiness hat mir dabei sehr geholfen und am Freitag letzter Woche hatte ich endlich das Gefühl, wieder aufsteigen zu können. Ich saß nach einem halben Jahr Pause das erste Mal wieder auf einem Pferd! Ich bin sehr stolz auf mich selbst, dass ich mich überwunden habe und nun an den Resten meines Traumas nach dem Unfall arbeiten kann. Ich muss wieder lernen, dass nicht jeder Schritt außerhalb des Takts gleich bedeutet, dass ich falle. Ich muss wieder lernen, Guiness zu vertrauen. Ich freue mich unheimlich über diesen Fortschritt und kann es kaum erwarten, jetzt endlich wieder auch vom Pferderücken aus arbeiten zu können.
So viel zu meinem Off-Topic-Erfolg. Wie kriege ich jetzt sinnvoll die Kurve, um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beantworten? 😀

Wie wichtig ist es dir, gelesene Bücher zu rezensieren? Versuchst du alle zu rezensieren oder nur bestimmte?

Ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich in der Regel tatsächlich alle gelesenen Bücher rezensiere. Selbst als ich mit meinem gebrochenen Handgelenk eingeschränkt war und nicht lange tippen durfte (da ist sie, die Überleitung!), habe ich brav Notizen zu jedem gelesenen Buch als Audio-Dateien aufgenommen und meine Gedanken später als Rezensionen ausformuliert. Natürlich wird jede Regel erst durch die Ausnahme bestätigt. Es gab in meiner Zeit als Bloggerin durchaus ein paar wenige Bücher, die ich nicht rezensiert habe. Das hatte unterschiedliche Gründe: eine kurze Reportage wie „Ten Days in a Mad-House“ von Nellie Bly lässt sich sehr schwer besprechen und eine Rezension zu „Dissected“ von Megan Bostic hätte zu stark in mein Privatleben und meine Vergangenheit eingegriffen.

Diese Fälle sind aber wirklich Ausnahmen. Normalerweise fällt mir zu jedem Buch etwas ein, ich habe so gut wie immer etwas zu sagen und falls ich nichts zu sagen habe, schreibe ich eben das, weil auch dieses Urteil Rückschlüsse über die Qualität des Buches zulässt. Meiner Ansicht nach sind Rezensionen das Herzstück jedes Buchblogs, obwohl sie tragischerweise nicht mit der gleichen Begeisterung gelesen werden wie andere Beiträge. Ich nehme meine persönliche Mission, als literarische Vorkosterin zu dienen, sehr ernst. Meine Meinung hilft anderen Leser_innen, Lektüre auszuwählen. Würde ich diesen selbstauferlegten Auftrag vernachlässigen, würde ich mich von meiner ursprünglichen Motivation, diesen Blog zu gründen, entfernen. Das möchte ich nicht. Mir ist es wichtiger, regelmäßig meine gelesenen Bücher öffentlich zu rezensieren, als an zahllosen Aktionen teilzunehmen, trotz der höheren Klick-Rate.

Deshalb lese ich auch grundsätzlich jedes Buch zu Ende, ob es mir nun gefällt oder nicht. Ich könnte keine Rezension schreiben, würde ich ein Buch abbrechen. Andere Buchblogger_innen mögen fähig sein, Abbruchberichte zu verfassen – ich kann es nicht. Ich hätte immer das Gefühl, mein Urteil wäre unvollständig und vorschnell. Ich wüsste nicht, wie ich mich zu einem Buch äußern sollte, das ich nicht im Ganzen gelesen habe, was übrigens darüber hinaus der Grund ist, warum mir Leserunden so wenig liegen. Ich kenne gern erst die ganze Geschichte, bevor ich meine Meinung preisgebe.

Damit verlange ich mir einiges ab. Ich lese im Schnitt um die 80 Bücher pro Jahr. Oft habe ich am Ende des Jahres noch drei bis fünf Rezensionen abzuarbeiten, die ich ins neue Jahr mitnehmen muss. Aber sie deshalb unter den Tisch fallen zu lassen oder im Verlauf des Jahres auf eine Rezension zu verzichten, kommt für mich trotzdem nur sehr selten in Frage. Ich bin stolz auf meine Disziplin hinsichtlich des Schreibens von Buchbesprechungen und kann mir nicht vorstellen, die Ausrichtung meines Blogs zu ändern.

Verfasst ihr zu jedem gelesenen Buch eine Rezension?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

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Johannes Ulbricht – Prinzessin Serisada & Prinz Zazamael

Im April 2017 erhielt ich eine E-Mail, in der mir der Zweiteiler „Sumerland“ von Johannes Ulbricht zur Rezension angeboten wurde. Das Besondere an diesem Projekt ist seine multimediale Ausrichtung: neben den beiden Büchern „Prinzessin Serisada“ und „Prinz Zazamael“, existiert eine Augmented Realtiy – App, die eine Schnitzeljagd inszeniert. Ich war sofort Feuer und Flamme. Ich wollte die Kombination aus moderner Technik und klassischer Literatur unbedingt austesten und ließ mir beide Bände zuschicken.

Mitten in der ungezähmten Wildnis des Sumerlands thront der Stadtkegel Waylhaghiri, ein prekäres, babylonisches Konstrukt zahlloser Etagen. Regiert vom unsterblichen, ewig kindlichen Prinz Zazamael und dem geheimen Rat der Wirtschaftsweisen, herrscht in der einzigen Stadt der Welt ein empfindliches System gesellschaftlicher Herausforderungen, das die Menschen subtil lenkt und manipuliert. Kaum jemand ahnt, dass die Bevölkerung Waylhaghiris in einer Illusion gefangen ist: unsere Realität ist nicht mehr als ein Traum, die uns die Kontrolle des Zentralcomputers vergessen lässt. Prinz Zazamael und der Rat streben nach Perfektion, nach der vollkommenen Fusion von Realität und Illusion, benötigen dafür allerdings den wilden Wein, der irgendwo im Sumerland versteckt ist. Das Sumerland ist das Reich der unsterblichen, ewig kindlichen Prinzessin Serisada, für die Waylhaghiri ein unerträglicher Makel in der wilden Schönheit ihres Landes ist. Während Prinz Zazamael und seine Okkupationsarmee auf der Suche nach dem wilden Wein ins Sumerland eindringen, schleicht sich Serisada in den Stadttrichter, um eine Revolution auszulösen und Waylhaghiri endgültig vom Antlitz der Welt zu tilgen. Der Krieg der Königskinder schlägt gewaltige Wellen, die bis in unsere Realität zu spüren sind. Wird die große Fusion gelingen oder werden Traum und Wirklichkeit in sich zusammenstürzen?

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Verfasst von - August 31, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Montagsfrage: Letzte Neuzugänge?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin ein Pechvogel. 2017 ist offenbar nicht mein Jahr. Nachdem ich mir im Mai bei einem Reitunfall das rechte Handgelenk gebrochen habe, operiert werden musste und wochenlang stark eingeschränkt war, habe ich es nun geschafft, meine linke Achillessehne zu überreizen. „Überreizung“ – dieses Wort gebrauchte die nette, kompetente und buchstäblich zupackende Orthopädin, die mich am Freitag untersuchte. Da schleppte ich mich bereits 5 Tage mehr schlecht als recht humpelnd durch die Gegend. Ich habe vielleicht ein bisschen gewimmert, als sie auf meiner Achillessehne herumdrückte. Im Klartext heißt das, dass ich zur Zeit nur unter fiesen Schmerzen laufen kann, eine unterstützende Bandage tragen muss (ja, genau, bei 30 Grad) und Einlagen in den Schuhen habe, die meine Schritte federn, weil ich ja nicht korrekt auftrete. Und wisst ihr, was das Deprimierende daran ist? Ich weiß nicht, wie das passiert ist. Keine Ahnung. Es tat von jetzt auf gleich einfach weh und wurde dann immer schlimmer. Glücklicherweise habe ich seit Freitag frei und muss auch erst am Mittwoch wieder arbeiten, daher kann ich meinen Fuß wenigstens etwas schonen. Soweit das eben geht mit einer Fellnase, die zum Pipi machen raus möchte. Dadurch habe ich heute jedenfalls bereits schon mitten in der Nacht Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, denn bei diesen widerlichen Temperaturen möchte ich mich ohnehin noch nicht ins Bett legen.

Welches Buch ist dein letzter Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?

In meinem Fall können wir den Singular gleich mal streichen und zum Plural greifen. Mein letzter Buchkauf fand am 18. Juli statt und umfasste drei neue Exemplare für den SuB.

Es begann alles mit der Besprechung einer meiner Lieblingsrezensent_innen auf Goodreads. Sie rezensierte „Hidden Blade“ (Soul Eater #1) von Pippa DaCosta. Ich las die Rezension (auf Arbeit, *hust*) und amüsierte mich wieder einmal köstlich, weil ihre Ergüsse stets äußerst witzig und teilweise ganz schön fies sind. Niemand schreibt einen Verriss so unterhaltsam und direkt. Doch wenn sie ein Buch mag, schwärmt sie, als gäbe es kein Morgen. „Hidden Blade“ erhielt von ihr 5 Sterne. Mehr sind bei Goodreads nicht möglich, sonst hätte sie 10 Sterne vergeben. Der Klappentext gefiel mir ebenfalls sehr gut und die Idee, Urban Fantasy mit antiken ägyptischen Gottheiten umzusetzen, weckte meine Neugier. Ich besuchte das große A und stellte fest, dass das Buch als eBook magere 99 Cent kosten sollte. Ich schlug sofort zu.

Dann dachte ich, wenn ich schon mal dabei wäre, könnte ich mir ja auch gleich die Auswahl stark reduzierter eBooks im englischen Kindle-Deal des Monats ansehen. Ich rechnete nicht damit, etwas zu finden und – siehe da – wurde eines Besseren belehrt. Zuerst stolperte ich über „The Second Ship“ (The Rho Agenda #1), einen Science-Fiction-Roman von Richard Philips, der schon länger auf meiner WuLi stand. 99 Cent. Ich freute mir ein weiteres Loch in nicht näher beschriebene Körperregionen, gratulierte mir selbst zu meinem Glück und kaufte es.

Ich stöberte weiter, scrollte nach unten und wollte meinen Augen kaum trauen. Unter den Angeboten war „Caraval“ (Caraval #1) von Stephanie Garber. Ich weiß, dass ihr diesen Titel kennt und einigen jetzt spontan ein Speichelfaden aus dem Mund läuft. Hype, Hype und nochmals Hype. Vor einigen Monaten habe ich mir eine Leseprobe für den Kindle schicken lassen, reingelesen und entschieden, es nicht zu versuchen. Obwohl ich durchaus neugierig war, sorgte ich mich, am Ende wieder einmal einen enttäuschenden YA-Roman vorzufinden, der den Hype nicht verdient. Ich wollte mich nicht darüber ärgern, für eine Enttäuschung Geld ausgegeben zu haben. Tja. Jetzt sollte das gute Stück ebenfalls 99 Cent kosten. 99 Cent! Wie hätte ich da widerstehen können? Ich war im ersten Moment skeptisch, ob es sich tatsächlich um den vollständigen Roman handelte oder um eine XXL-Leseprobe, aber es stellte sich schnell heraus, dass es wahrhaftig das ganze Buch ist. Ich zuckte innerlich die Schultern und gab der Verlockung nach. Bei einem so geringen Preis ist es nicht allzu schade, sollte mich „Caraval“ letztendlich wirklich enttäuschen.

Meine letzten Neuzugänge habe ich also aus einem ganz simplen Grund angeschafft. Bitte verzeiht mir die bodenlose Banalität. Ich habe alle drei gekauft, weil sie billig waren. Aber danach fragt ja niemand mehr, wenn ich sie erst gelesen habe, oder? 😉

Welche Bücher haben es zuletzt auf euren SuB geschafft und wie kam die Kaufentscheidung zustande?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Montag!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Spontanbloggerin oder Kontrollfreak?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Eine anstrengende Woche liegt hinter mir, die zweite folgt auf dem Fuße. Im Moment habe ich irgendwie keine ruhige Minute und muss mir selbst die Zeitfenster zum Lesen abknapsen. Kein guter Start in das neue Lesejahr. Aber okay, 2017 ist noch lang und der Silberstreif am Horizont wird kommen. Erstaunlicherweise passt die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja diese Woche wieder einmal sehr gut zu diesem (Luxus-)Problem.

Bloggst du eher spontan oder planst du lieber was du wann veröffentlichst?

Früher habe ich gern alles durchgeplant, was den Blog betraf. Ich habe mir sogar aufgeschrieben, welcher Beitrag wann online gehen sollte und habe teilweise wochenlang am Stück gebloggt. Mittlerweile sehe ich das viel entspannter. Ich habe einfach festgestellt, dass ich meine eigenen Pläne oft nicht einhalten kann, wodurch unnötiger Frust entsteht und ich mich selbst unter Druck setze. Das ist Quatsch. Bloggen soll Spaß machen und keinen Stress verursachen. Wenn das Leben in Form von Arbeit und Freizeit dazwischen kommt, muss der Blog eben mal zurückstehen.
Ich versuche, mindestens zweimal die Woche etwas zu posten; idealerweise meine Antwort auf die Montagsfrage (was meist gut funktioniert) und eine Rezension (was nicht immer gut funktioniert). Weniger ist blöd, jeder weitere Post ist ein Bonus. Es ist mir wichtig, nicht allzu sehr mit meinen Rezensionen in Verzug zu geraten, weil es mir selbstverständlich schwerer fällt, über ein Buch zu schreiben, das ich vor 6 Wochen gelesen habe, als über ein Buch, das ich vor 2 Wochen gelesen habe.
Nichtsdestotrotz weiß ich inzwischen, dass ich Rezensionen nicht erzwingen kann. Mir ist klar, dass viele Blogger_innen sehr viel schneller rezensieren als ich. Ich bin langsam und benötige ungewöhnlich viel Zeit für eine Besprechung. Ich bilde mir allerdings ein, dass sich der zeitliche Aufwand in der Qualität niederschlägt. Ich will damit nicht sagen, dass die schnell geschriebenen Rezensionen anderer Blogger_innen schlecht sind; ich meine, dass ich persönlich in kurzer Zeit selten eine gute Rezension zustande bringe. Da ich Qualität Quantität stets vorziehe, nehme ich mir einfach die Zeit für jede Rezension. Es dauert so lange, wie es eben dauert. Selbst wenn das bedeutet, dass ich für einen Text mehrere Tage brauche. Wenn sie fertig ist, ist sie fertig und wird veröffentlicht, Punkt.
Manchmal hätte ich gern mehr Zeit zum Bloggen, um häufiger zusätzlich und spontan über die Dinge zu schreiben, die mir durch den Kopf gehen oder mich beschäftigen. Leider kann ich das selten realisieren. Ich gebe mir Mühe, mir deswegen keine grauen Haare wachsen zu lassen. Ich könnte das vermutlich ändern, aber zu welchem Preis? Nein, das ist es mir nicht wert, denn was bringt ein Buchblog, wenn ich aufgrund des Bloggens keine Zeit zum Lesen mehr finde? 😉

Organisiert ihr eure Blogbeiträge nach Plan oder bloggt ihr nach Lust, Laune und Zeit?

Ich bin gespannt auf die Geschichten zu euren Erfahrungen mit der Organisation eines Blogs. Vielleicht kann ich von der/dem einen oder anderen ja noch etwas lernen. Ich bin für jeden Tipp dankbar und freue mich auf die Stöberrunde morgen früh! Kommt gut in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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Andrew Buckley – Hair in All the Wrong Places

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Im April 2016 passierte mir etwas Ungewöhnliches. Ich erhielt eine Rezensionsanfrage – auf Englisch. Da ich auf meinem Blog ausschließlich in Deutsch rezensiere, konnte ich es kaum fassen. Elli goes international, whoop whoop! Der kanadische Autor Andrew Buckley bat mich, sein neustes Werk „Hair in All the Wrong Places“ zu lesen und zu rezensieren. Ich schnupperte in die mitgesandte Leseprobe hinein und war sofort Feuer und Flamme. Das Buch sollte von dem kleinen Nerd Colin handeln, der sich in einen Werwolf verwandelt. Das klang nach Spaß, also sagte ich zu. Ende Oktober entschied mein Bauch endlich, dass es Zeit für die Lektüre war. Ich stürzte mich voller Vorfreude in Colins Abenteuer.

In einem Punkt waren sich Colin Strauss und sein Spiegelbild stets einig: er ist ein Loser. Ein großer, schlaksiger 13-jähriger Brillenträger, der bei seiner mürrischen Großmutter in Elkwood wohnt, die ihren Enkel für eine Verschwendung von Sauerstoff hält. Sein Leben war ganz und gar elend. Doch damit ist jetzt Schluss. Auf einmal sprießen Colin Haare an allen möglichen und unmöglichen Stellen. Er braucht keine Brille mehr. Sein Geruchssinn ist hypersensibel. Und erst die Muskeln! Vielleicht sollte er seine Verwandlung fürchten, aber er kann nicht anders, als jede Veränderung zu genießen. Auf Wiedersehen Loser, hallo Werwolf! Wäre da nur nicht die Ungewissheit, ob er etwas mit der Ermordung eines Mitschülers zu tun hat. Hat er ihn – igitt – gefressen? Colin muss herausfinden, was in jener Nacht geschehen ist und seine Kräfte zu kontrollieren lernen, bevor weitere Menschen verletzt werden. Während er versucht, die Rätsel seiner Werwolf-Existenz zu lösen, stolpert er über Geheimnisse, die seine Heimat in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Offenbar ist Elkwood eine Menge, aber ganz bestimmt nicht langweilig.

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Verfasst von - November 22, 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Diandra Linnemann – Lilienschwester

2016-08-18 - Linnemann Lilienschwester

Im Februar 2016 erhielt ich eine E-Mail von der deutschen Fantasy-Autorin Diandra Linnemann, in der sie mir vorschlug, ihren Roman „Lilienschwester“ zu lesen und zu rezensieren. Die Kurzbeschreibung klang interessant, der Schreibstil der Leseprobe überzeugte mich. Das Buch landete auf meinem Kindle. In weiser Voraussicht hatte ich Diandra darauf vorbereitet, dass es eine Weile dauern könnte, bis ich mir ihren Roman vornehmen würde. Im August war es soweit.

Die 17-jährige Lilja ist eine starke junge Frau. Sie organisiert ihr Leben mit ihrem Vater fast im Alleingang. Nicht, dass sie eine Wahl hätte, denn ihr Vater ist Alkoholiker und kaum in der Lage, sich um seine Tochter zu kümmern. Sie ist es gewohnt, auf sich selbst gestellt zu sein. Umso schockierter ist Lilja, als ihr ein gutaussehender Fremder eines Abends unverhofft das Leben rettet. Leider hat ihr mysteriöser Retter nicht alle Tassen im Schrank. Er behauptet ernsthaft, sie sei die lang vermisste Prinzessin einer magischen Welt und er müsse sie dorthin zurückbringen. War ja klar, dass ausgerechnet sie an einen Verrückten gerät. Am folgenden Tag taucht er jedoch erneut genau im richtigen Augenblick auf, um sie vor einem weiteren Angriff zu bewahren. Lilja beginnt an ihrem Urteil zu zweifeln. Misstrauisch und etwas widerwillig lässt sie sich von dem Fremden entführen – und staunt nicht schlecht, als sie sich plötzlich tatsächlich in einer anderen Welt wiederfindet. Der größte Schreck steht ihr allerdings noch bevor: Lilja hat eine Zwillingsschwester, mit der sie um die Thronfolge konkurrieren muss…

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Verfasst von - September 3, 2016 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Lasst zusammen, was zusammen gehört: Über die Teilung von Romanen durch Verlage

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute möchte ich mit euch über die Strategie deutscher Verlage sprechen, englische Romane für den deutschen Markt in zwei Bände (oder mehr) aufzuteilen. Anlass ist die ausstehende Rezension zu „Das Reich der Sieben Städte“ von Steven Erikson. Als ich dieses Buch begann, wusste ich bereits, dass es nur die erste Hälfte des Originals „Deadhouse Gates“ umfasst. Die zweite Hälfte wurde von blanvalet unter dem Titel „Im Bann der Wüste“ veröffentlicht. Zusammen ergeben sie den zweiten Band der Reihe „Das Spiel der Götter“.

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Kai Meyer – Nachtland

2016-06-14 - Meyer Nachtland

Der Widerstand hat den Angriff der Adamitischen Akademie überlebt und in der Residenz der Faerfax ein neues Heim gefunden. Nun gilt es, zurückzuschlagen. Gerüchten zufolge besitzt Marduk, König von Libropolis‘ Unterwelt, eine Karte zum Sanktuarium, dem geheimnisvollen Versammlungsort der Drei Häuser. Mit der Sanktuariumskarte könnte der Widerstand die Akademie an ihrer empfindlichsten Stelle treffen. Allerdings wird Marduk das wertvolle Artefakt kaum freiwillig hergeben – so beschließen Furia, Cat, Finnian und Isis ihn mithilfe der Exlibri und Summerbelle, einer weiteren Bibliomantin, zu bestehlen. Doch ihr sorgfältig ausgearbeiteter Plan misslingt. In Marduks Hauptquartier zeigt sich, dass Furias Veränderung der bibliomantischen Welt gravierende Folgen hatte. Sie werden von einem Agenten der Akademie gestellt: Atticus Arbogast, Isis‘ früherer Mentor. Er ist bereit, alle anderen entkommen zu lassen, wenn Isis mit ihm geht und sich anhört, was er ihr zu sagen hat. Um ihre Freunde zu schützen, willigt Isis ein. Zurück in der Residenz wachsen jedoch die Zweifel an ihren Motiven. Ist Isis eine Verräterin? Furia ist empört und verteidigt ihre Freundin; sie will nicht glauben, dass Isis sie im Stich gelassen haben könnte. Als ein Unbekannter in die Residenz eindringt und der Widerstand einen weiteren herben Verlust verkraften muss, spitzt sich die Situation zu. Die bibliomantische Welt befindet sich im Wandel. Wird Furia Isis‘ Unschuld beweisen und die Adamitische Akademie in ihre Schranken weisen können?

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09. 10. 2014 – Meine Schreckgespenster: Wie ich mich vor manchen Rezensionen fürchte

Heute ist mal wieder Plauderstunde auf dem Wortmagieblog. Heute möchte ich mit euch, die ihr ja hauptsächlich ebenfalls BuchbloggerInnen seid, über das Rezensieren sprechen. Ich weiß, dass einige von euch neben dem Bloggen auch an Geschichten schreiben und davon immer mal wieder auf euren tollen Blogs erzählen. Was ich allerdings noch nirgendwo gefunden habe, ist ein Beitrag darüber, wie es für euch ist, zu rezensieren. Mich interessiert das allerdings ungemein, denn mich beschäftigt das Thema im Moment ziemlich. Was ich mich frage ist folgendes:

Fürchtet ihr euch manchmal auch vor anstehenden Rezensionen?

lama gespenstOkay, fürchten ist vielleicht ein zu starkes Wort, aber mir fällt kein anderes ein, das passend ist. Manchmal steht eine Rezension an, von der ich schon im Voraus weiß, dass es eine harte Nuss wird, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Manche Rezensionen sind richtige Schreckgespenster.
Ich baue meine Rezensionen immer nach dem gleichen Schema auf. Für den Einstieg versuche ich immer, euch ein paar Trivia-Infos zusammenzustellen oder euch zu erzählen, wie ich überhaupt zu diesem Buch kam und warum ich es gekauft habe. Danach folgt die Inhaltszusammenfassung, dann meine Gedanken zu dem Buch. Zum Abschluss gibt es wenn möglich eine Leseempfehlung und gegebenenfalls Angaben zu Folgebänden. So, das ist mein Gerüst. Die einzelnen Ebenen sind je nach Buch mit verschiedenen Schwierigkeiten verbunden.

Ich glaube, am häufigsten stolpere ich über die Inhaltsangabe. Es ist einfach schwer, eine Geschichte mit eigenen Worten zusammenzufassen, ohne zu spoilern oder mich zu dicht am Klappentext zu bewegen. Ich möchte euch ja einen Eindruck des Inhalts vermitteln, den ihr so nirgendwo anders findet, sodass das Lesen meiner Rezension zumindest in diesem Punkt eine Bereicherung für euch ist, aber zu viel verraten möchte ich auch nicht.
Gestern habe ich die Rezension zu „The Girl With All The Gifts“ veröffentlicht. Ich habe Tage gebraucht, um herauszufinden, wie ich die Inhaltsangabe gestalten möchte. Die Geschichte der kleinen Melanie enthält das eine oder andere Geheimnis, welche aber für die Botschaft des Buches sehr wichtig sind. Der Roman ergibt erst ganz am Ende einen Sinn; es fiel mir so schwer, diesen Sinn zu beschreiben, ohne inhaltlich zu viel vorweg zu nehmen. Zum Glück kam mir die Idee, auf die Sage der Pandora zurückzugreifen. Vielleicht ist die Rezension dadurch ein wenig kryptisch geraten, aber eine andere Möglichkeit sah ich nicht.

Andere Bücher hingegen sind so komplex, dass die Inhaltsangabe, wollte ich wirklich alle Handlungsstränge beschreiben, mehr Raum einnehmen würde als meine Meinung zu dem Buch. Rezensionen dürfen meines Erachtens nach nicht zu lang sein, sonst langweilen sie die LeserInnen. Ich kenne das von mir selbst, wenn jemand zu ausschweifend von einem Buch erzählt, verliere ich schnell mal das Interesse. Ich versuche deswegen, mich an eine bestimmte Zeichenanzahl zu halten. Aber mal ehrlich, gerade bei High Fantasy Wälzern ist das manchmal wirklich schwierig. Ich muss erklären, in welcher Welt man sich bewegt, welche Charaktere auftauchen, vor welchem Problem sie stehen, wieso und wie der Lösungsansatz aussieht. Das heißt für mich, ich muss aus teilweise über 1.000 Seiten die Quintessenz heraus filtern und entscheiden, welche Figuren und Handlungsstränge wichtig genug sind, um sie zu erwähnen.
Zur Zeit lese ich „Der Abschiedsstein“ von Tad Williams, den zweiten Teil der Saga „Das Geheimnis der Großen Schwerter“. Ich weiß schon jetzt, wie schwer es sein wird, diese komplizierte Geschichte zusammenzufassen. Ich habe eben mal versucht zu zählen, aus wie vielen Perspektiven „Der Abschiedsstein“ erzählt wird. Ich kam auf 10, es könnten aber auch mehr sein. 10 ganz verschiedene Handlungsstränge, die alle miteinander verbunden sind und ineinander greifen, sich ergänzen und erst zusammen das Gesamtbild ergeben. Schon bei der Rezension zu „Der Drachenbeinthron“, dem ersten Band, bin ich über der Inhaltsangabe fast verzweifelt. Und wenn ich daran denke, dass ich eigentlich vorhabe, noch einmal mit der High Fantasy Reihe „Das Spiel der Götter“ zu beginnen (ich habe bisher fünf Bände), wird mir ganz schlecht. Den ersten Band habe ich schon gelesen – „Die Gärten des Mondes“ war der krasseste Ausflug in die High Fantasy meines Lebens. Wundervoll, zauberhaft und intelligent, aber auch über die Maßen komplex, kompliziert und verschachtelt. Wie soll ich das nur jemals angemessen zusammenfassen?

Wieder andere Bücher stellen mich vor Probleme, was meine Meinung dazu angeht. Lest ihr manchmal Bücher, zu denen ihr danach einfach vorsicht buchkeine Meinung habt? Die bei euch nur ein Schulterzucken auslösen? Bücher, die nicht Fisch und nicht Fleisch sind? Bei so einer Lektüre fällt mir oft schon die Bewertung sehr schwer. Ich muss irgendeine Meinung entwickeln, denn ohne Meinung gibt es keine Rezension. Das heißt, ich zermartere mir teilweise tagelang das Hirn, um ein paar Notizen zu Stande zu bringen, auf deren Basis ich dann eine Einschätzung schreiben kann. Ich kann ja schlecht einfach nur „Nett“ schreiben. Ich erinnere mich da an die gesamte „Divergent“-Trilogie, für die ich mich mental wirklich anstrengen musste. Ich musste lange überlegen, was mir Veronica Roth meiner Meinung nach sagen möchte und wie ich das finde. Mir wurde beigebracht, Bücher nicht nur gut oder schlecht zu finden, sondern in die Tiefe zu gehen und zu analysieren, um die Botschaft eines Buches zu ergründen. Natürlich ist nicht jedes Buch dazu geeignet, aber meistens versuche ich, mit einer Lektüre zu arbeiten. Täte ich das nicht, könnte ich wohl keinen Buchblog führen.
Nehmen wir zu diesem Punkt mal ein Buch wie „Warten auf OHO“, für das die Rezension noch ansteht. Ich will nicht zu viel vorweg nehmen, aber auch diese Rezension wird keine leichte Kiste, weil mich der Roman einfach sprachlos gemacht hat. Ich glaube, sowas verrücktes und anarchisches habe ich noch nie gelesen und das, obwohl ich einige Pratchetts in meinem Regal stehen habe. Nicht nur ist der Inhalt sehr schwer fassbar, ich weiß auch gar nicht, wie ich ausdrücken soll, was ich beim Lesen empfunden habe. Dieses Buch hat keine Botschaft, es ist eher ein Abenteuerspielplatz des Absurden. Ich kann kaum entscheiden, ob ich „Warten auf OHO“ gut oder schlecht fand, denn ich habe den Eindruck, dass dem Autor das völlig schnurzpiepegal war, was mir allerdings wiederum imponiert. Mir fehlen einfach die Worte.

Ich bin gerne eine Buchbloggerin. Ich liebe es, Rezensionen zu schreiben und anderen LeserInnen damit zu helfen, Lektüre für sich selbst auszuwählen. Es gibt mir einen Kick, zu sehen, dass meine Einschätzungen geliked oder als hilfreich bewertet werden. Es zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, dass meine Arbeit geschätzt wird. Das geht wohl allen Menschen so. Und es macht mir höllisch viel Spaß, mich mit euch über Bücher zu unterhalten. Ich schätze eure Meinung sehr. Deswegen mache ich mich manchmal vielleicht verrückter, als nötig wäre.
Nachdem ich euch nun einen Blick hinter die Kulissen meines Blogs gewährt habe, wüsste ich gern, wie es bei euch ist. Wart auch ihr schon mal mit der Aufgabe konfrontiert, ein Buch rezensieren zu müssen und es fiel euch einfach verdammt schwer? Wenn ja, welche Bücher waren das und wieso war es so hart? Seid ihr schon mal über einer Rezension verzweifelt und habt ganz abgebrochen?

Erzählt mir von euren Erfahrungen; ich freue mich wahnsinnig darauf, von euren Erlebnissen zu lesen! 🙂

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Verfasst von - Oktober 9, 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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