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Montagsfrage: Längste Buchreihe?

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Hallo ihr Nachtschwärmer! 🙂

Der Super Bowl LI ist in vollem Gange, da sich die Atlanta Falcons aber offenbar recht deutlich gegen die New England Patriots durchsetzen können und es der Partie meinem Empfinden nach definitiv an Spannung mangelt, habe ich beschlossen, doch noch fix die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja zu beantworten. Es ist 03:15 Uhr morgens, die Äuglein werden langsam schwer, also quatsche ich nicht lange rum und komme heute mal direkt zum Punkt. 🙂

Welche ist deine längste Buchreihe im Regal und was gefällt dir so gut daran?

Es kann nur eine geben. Ich musste nicht zählen oder überlegen. Meine längste Buchreihe im Regal ist mit sagenhaften 20 Banden „Anita Blake“ von Laurell K. Hamilton. Dabei bin ich noch nicht mal aktuell. Erschienen sind bis heute 25 vollwertige Bände, Nummer 26 ist für Juni dieses Jahres angesetzt. Hamilton bekommt von ihrer Heldin einfach nicht genug und verfügt anscheinend über ein endloses Repertoire neuer Abenteuer. Mittlerweile traue ich ihr zu, bis zum Tag ihres Todes weiterzuschreiben.
Wie bereits mehrfach erwähnt, verbindet mich mit Anita eine lange, bewegte Geschichte. Sie war meine erste UF-Heldin. Nach dem Drama mit den deutschen Übersetzungen, das in der Einstellung der Reihe nach Band 12 seitens Bastei Lübbe gipfelte, habe ich 2015 entschieden, den Sprachenwechsel zu wagen und noch einmal komplett von vorn zu beginnen. Ich habe Anita immer geliebt und glaube an die Reihe, obwohl mir gewisse Entwicklungen nicht gefielen. Letztes Jahr habe ich bereits die ersten beiden Bände im Original erneut gelesen. Ich war zutiefst erleichtert, dass sie in mir noch immer die gleiche Begeisterung wecken wie damals, als ich Anita gerade erst kennenlernte. Umso gespannter bin ich darauf, herauszufinden, ob mich auch die Folgebände überzeugen und kann es kaum erwarten, endlich den Punkt zu erreichen, ab dem mir der Verlauf der Geschichte wieder unbekannt ist.
Die Protagonistin war für mich stets das ausschlaggebende Element der Reihe. Anita ist eine starke, unabhängige, witzige Frau, die sich mutig ihren Ängsten und all den übernatürlichen Kreaturen ihres Universums stellt. Ich bewundere sie. In jüngeren Jahren wollte ich sein wie sie (ohne die Waffen). Anita wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Ich werde ihr die Treue halten, komme was da wolle, selbst, wenn die Reihe eines Tages 50 Bände oder mehr umfasst. 😉

Welche Reihe nimmt in eurem Regal am meisten Platz ein und warum liebt ihr sie?

Ich werde heute sicher erst spät zum Stöbern kommen, da das Footballspiel überraschend nun doch noch spannend geworden ist und ich es auf jeden Fall bis zum Ende verfolgen werde. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Schätze aus der Kindheit?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich kämpfe derzeit mit einem Rezensionsmonster. Kennt ihr diese Rezensionen, die euch einfach nicht gelingen wollen? So ergeht es mir aktuell mit „Nights of Villjamur“ von Mark Charan Newton. Die Rezension wächst und bläht sich auf, färbt sich giftgrün und hat auf einmal viel zu viele Arme und Augen. Ich habe schon mehrfach komplett neu angefangen und bin effektiv trotzdem noch keinen Schritt voran gekommen. Aber ich gebe nicht auf. Ich kämpfe so lange, bis ich dieses verdammte große, giftgrüne Monster vertrieben habe und die Rezension endlich online gehen kann. Drückt mir die Daumen!
Heute gönne ich mir allerdings eine kleine Kampfpause, um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten zu können:

Hast du bestimmte Bücher aus deiner Kindheit, die schöne Erinnerungen hervorrufen?

Ha, ich weiß schon, welche Bücher garantiert am häufigsten genannt werden! 😀 Ich verwette meinen linken Arm darauf, dass mindestens jede_r zweite „Harry Potter“ antwortet. Ich bin da natürlich keine Ausnahme, auch ich verbinde zahlreiche schöne Kindheitserinnerungen mit HP. Trotzdem möchte ich heute primär von zwei anderen Büchern erzählen, die mir gleich als erstes eingefallen sind.

Das erste ist „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss. Timm Thaler war der Held meiner Kindheit. Ich habe das Buch unzählige Male gelesen, erst gemeinsam mit Mutter, später allein. Er hat mich stets begleitet und ich bin sicher, seine Geschichte hat maßgeblich dazu beigetragen, mich zu einem besseren Menschen heranwachsen zu lassen. Im Dezember 2014 habe ich den Reread gewagt und überglücklich festgestellt, dass sie im Prinzip noch immer die gleiche Wirkung auf mich hat wie vor 20 Jahren. Die Dimensionen sind geschrumpft, aber die Botschaft berührt mein Herz bis heute. Ich denke, ich werde immer zu Timms Geschichte zurückkehren. Schlage ich die Seiten meiner Ausgabe auf, die mehr als 50 Jahre alt ist, versetzt mich das sofort in meine Kindheit zurück; ich kann sie riechen, sehen und fühlen, als wäre sie zwischen den Buchdeckeln konserviert. Ich liebe das Buch und ich liebe es, dass es mir das Gefühl gibt, meiner Mama sehr nahe zu sein. Das ist wahre Magie.

Das zweite Buch ist „Käpt’n Blaubärs Reine Wahrheit“ von Bernhard Lassahn. Vermutlich wundert ihr euch nun, dass diese kleine Geschichtensammlung nicht von Walter Moers stammt, der die Figur des Käpt’n Blaubär erfunden hat. Soweit ich das heute beurteilen kann, erhielt Bernhard Lassahn eine Erlaubnis, das geistige Eigentum von Moers zu verwenden, um dieses Kinderbuch zu schreiben. Als das Buch in meinem Leben eine Rolle spielte, wusste ich nicht, wer sich den Seemannsgarn spinnenden Bären, seine drei Enkel und Hein Blöd ausgedacht hat und es war mir auch egal. Ich kannte sie aus „Die Sendung mit der Maus“, die ich mir immer gemeinsam mit meinem Vater ansah. Deshalb war es für mich völlig selbstverständlich, dass nur Papa „Käpt’n Blaubär“ vorlesen durfte. Sonst brachte mich eigentlich immer meine Mutter ins Bett und las mir vor, aber wenn ich von Blaubärs Abenteuern hören wollte, musste Papa ran. Mama durfte das nicht. Ich weiß nicht, wie oft ich über diese Geschichten gelacht habe. Ich habe Blaubär immer geliebt und ich liebte es, wie viel Mühe mein Vater sich beim Vorlesen gab. Ich erinnere mich, dass er immer einen Küstendialekt imitierte, wenn er dem alten Bären seine Stimme lieh. Ich fand das wunderbar. Bis heute bringt mich diese Kindheitserinnerung zum Lächeln. Danke, Papa. 🙂

Beide Bücher stehen noch immer in meinem Regal. Ich werde sie nie, nie, niemals weggeben. Schätze aus der Kindheit sollte man bewahren in dieser Welt, die oft nur wenig Freude zu bieten hat.

Welche Bücher erinnern euch an eure Kindheit?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Geschichten und werde mich gleich zu einer ausgedehnten Stöberrunde aufmachen. Das Rezensionsmonster kann auch bis morgen warten und noch ein bisschen rummonstern. Habt einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Die Krux mit dem SuB?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Passend zur Halbzeit im Spiel Green Bay Packers vs. Dallas Cowboys ist bereits die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja online, sodass ich die Pause sinnvoll nutzen kann. Und ja, ich bin eher Käsekopf als Kuhmädel. 😀

Fühlst du dich hin und wieder von deinem SuB gestresst oder gefällt es dir immer viel Auswahl da zu haben?

Ich freue mich sehr über die heutige Montagsfrage, weil das Thema in den letzten Wochen und Monaten irgendwie ständig aufkam. Offenbar bin ich eine Rarität unter den Buchblogger_innen: mir ist die Höhe meines SuBs vollkommen wurscht und ich verstehe auch nicht, warum das eine Rolle spielen sollte. Wieso sollte ich keine neuen Bücher kaufen dürfen, nur, weil ich noch nicht jedes Buch auf meinem SuB gelesen habe? Warum sollte ich ein schlechtes Gewissen haben? Mir ist bis heute kein plausibler Grund eingefallen. Schließlich werden Bücher nicht schlecht. Sie sind geduldig. Es ist meiner Meinung nach absolut unwichtig, ob sie nun einen Monat oder 20 Jahre in meinem Regal darauf warten, gelesen zu werden und wie viele es sind.

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Montagsfrage: Kaufverbot?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Hach, Normalität und Routine haben durchaus ihr Reize. Endlich gibt es wieder die wöchentliche Montagsfrage, nachdem sich Buchfresserchen Svenja eine wohlverdiente Pause gegönnt hat. Ich freue mich riesig und habe erst jetzt das Gefühl, richtig in 2017 angekommen zu sein. Also wollen wir heute nicht lange rumquatschen und direkt loslegen! 😀

Hast du dir schon mal vorgenommen (und es geschafft), länger kein Buch zu kaufen?

*beäugt den Stapel neu gekaufter Bücher neben sich, die später noch ins Regal sollen*
Nein. Ich kann mir nicht vornehmen, keine Bücher zu kaufen, weil ich das Bücherkaufen für mich dadurch noch attraktiver mache, als es sowieso schon ist. Verbotenes ist eben immer besonders verlockend. Wenn ich mir verbiete, meinen SuB aufzustocken, denke ich viel zu bewusst darüber nach und lasse den Gedanken größer werden, als er es sonst wäre. Darum vermeide ich das. Denke ich nicht darüber nach, entsteht das Bedürfnis, Bücher zu kaufen, viel seltener und ist auch nicht so vehement. Ich kann es besser kontrollieren und gebe nicht zwangsläufig nach. Ich habe nämlich eine ganz banale, grundsätzliche Regel für den Bücherkauf: es werden keine Bücher gekauft, nur um Bücher zu kaufen. Klingt vielleicht seltsam, ist für mich aber sehr hilfreich. Manchmal sagt mein Bauch mir „Ich würde gern Bücher kaufen, das ist immer so ein schönes Gefühl“. Schaue ich anschließend meine Wunschliste durch und entdecke dabei kein Buch, das ich in diesem Augenblick unbedingt haben möchte, das nicht mehr warten kann, dann lasse ich es sein. Mein Bauch sehnt sich dann nur nach dem Gefühl beim Kauf, nicht nach den Büchern an sich und das ist meiner Meinung nach die falsche Motivation. Das ist ein Muster, das an Suchtverhalten erinnert und das wollen wir ja nun nicht. 😉 So kann es passieren, dass ich einige Monate am Stück keine Bücher kaufe und es nicht mal bemerke. Mit Verboten kann ich nicht gut umgehen, aber das heißt ja nicht, dass ich immer jedem Impuls nachgebe. Außerdem machen solche Verbote einfach keinen Spaß. 😀

Funktioniert ein Buchkauf-Verbot für euch?

Ich werde mir jetzt noch den mega Wildcard-Kracher New York Giants vs. Green Bay Packers zu Ende anschauen und mich dann erst mal ins Bett verkrümeln. Ich freue mich bereits sehr auf eure Meinungen und Kommentare und werde zu meinem Frühstückskaffee eine ausgedehnte Stöberrunde bei euch einlegen! Habt einen tollen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Stephenie Meyer – Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner

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Die letzte Aufgabe des Lesebingos 2016 verlangte von mir, ein Buch mit einer Zeitangabe im Titel zu lesen. Ich entschied mich für „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“, eine Novelle aus Stephenie Meyers „Twilight“-Universum, die schon ewig bei mir versauerte. Ich denke, ich habe dieses Buch damals einfach zu spät gekauft. Meine Begeisterung für die „Twilight“-Reihe war bereits abgekühlt, sodass ich kein Bedürfnis verspürte, „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“ sofort zu lesen. Es bekam seinen Platz im Regal und blieb dort jahrelang. Erstaunlicherweise sorgte ich mich jedoch nie, dass meine Erinnerungen an Bellas und Edwards Geschichte verblassen könnten. Ich fühlte mich stets gewappnet für die Novelle. Nun war es Zeit, herauszufinden, ob ich mit diesem Gefühl richtiglag.

Falle nicht auf. Halte dich an die Regeln. Vermeide Konfrontationen. Diese drei einfachen Grundsätze helfen Bree Tanner, zu überleben. Als eine von vielen in einem Nest neugeborener Vampire muss sie täglich um ihre Existenz fürchten. Täglich besteht die Gefahr, von den anderen Neugeborenen in einem Wutanfall ausgelöscht zu werden. Bree hat keine Freunde. Sie vertraut niemandem. Als sie Diego kennenlernt, fällt es ihr schwer, ihr schützendes Misstrauen abzulegen. Doch der ältere Vampir zeigt ihr, dass Freundschaft auch unter ihresgleichen möglich ist. Bree träumt von einer gemeinsamen Zukunft, weit entfernt von den anderen. Sie ahnt nicht, dass sie zu einem bestimmten Zweck erschaffen wurde. Sie weiß nichts von den Cullens oder Bella Swan und erkennt das Vampirnest nicht als das, was es ist: eine Armee. Sie ist einfach nur ein Mädchen, das Pech hatte. Dies ist ihre Geschichte.

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Charlie Fletcher – The Oversight

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Newsletter von Verlagen sind ein praktischer Service. Sie liefern mir Informationen zu Werbeaktionen, Sonderangeboten und Neuerscheinungen frei Haus. Besonders gern lese ich den Newsletter von Orbit, in dem ich fast immer neue Lektüre aus Fantasy und Science-Fiction für mich entdecke. So wurde ich auch auf Charlie Fletcher aufmerksam. Das Cover seines Fantasy-Romans „The Paradox“ weckte mein Interesse, also recherchierte ich das Buch und stellte fest, dass es sich dabei um den zweiten Band der „Oversight“-Trilogie handelt. Der gleichnamige Auftakt, „The Oversight“, klang ebenfalls vielversprechend und landete im Februar 2016 auf meiner Wunschliste. Dort blieb es nicht lange. Im Juni zog es bei mir ein; bereits Ende August befreite ich es von meinem SuB. Ihr seht, meine Neugier auf die Geschichte war wirklich gewaltig. 😉

Seit Jahrhunderten trennt die menschliche und die magische Welt ein schmaler Grat, ein fragiles Gleichgewicht, das strengen Regeln folgt. Es die Aufgabe der Oversight, diese Regeln durchzusetzen und Übertretungen zu bestrafen. Im Verborgenen agierend schützen sie die menschliche Welt, unerkannt und unbemerkt. Doch die Oversight ist nicht mehr das, was sie einst war. Ehemals zahlreich, sind heute nur noch eine Handvoll Mitglieder übrig. Als eines Tages ein schreiendes junges Mädchen in ihr Hauptquartier gebracht wird, glauben sie, dass ihre Gebete nach Verstärkung erhört wurden – nicht ahnend, dass das Mädchen eine Falle ist, dazu gedacht, die Oversight von innen heraus zu zerstören. Mächtige Feinde trachten danach, die Grenze zur Magie zum Einsturz zu bringen und schrecken nicht davor zurück, das Schicksal der gesamten Menschheit aufs Spiel zu setzen. Denn fällt die Oversight, fallen wir alle.

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Montagsfrage: Offenes Ende oder Cliffhanger?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es soll echt noch mal warm werden diese Woche. Ich hab ja nicht mehr damit gerechnet und ehrlich gesagt wäre es für mich völlig okay, wenn es bei Temperaturen um die 20° bleiben würde. Ich brauche es nicht so heiß, auch Ende August nicht. Ändern kann ich es allerdings nicht, also mache ich das Beste draus und werde schauen, ob ich meine Lesestunden auf meinem Balkon oder sogar in den Park verlegen kann. 🙂
Nachdem ich euch letzte Woche mein kleines Sonderprojekt über James Frey präsentiert habe, geht es diese Woche wieder ganz normal zu. Ich arbeite schon an meinem Rezensionsstapel, der sich durch Zauberhand und ganz von selbst wieder erhöht hat. Erst einmal ist aber Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Im Großen und Ganzen komme ich mit beidem ganz gut zurecht.
Ich würde nicht behaupten, dass ich ein großer Fan offener Ausgänge in Büchern bin, aber wenn es zur Handlung passt, kann mich auch so ein Ende zufriedenstellen. Dann stört es mich nicht, mir selbst auszumalen, wie es für die Figuren weitergeht. Es gibt allerdings ein Genre, in dem unkonkrete Abschlüsse meiner Meinung nach überhaupt nichts zu suchen haben: Thriller. Lese ich einen Thriller, will ich am Ende sehen, dass die Verbrechenswelle aufgehalten oder der/die Täter_in sogar geschnappt wurde. Ich möchte nicht mit mehr Fragen zurückgelassen werden, als sich zu Beginn des Buches stellten. Ich lese Thriller, weil ich Spaß am Rätselraten habe und gern in die Rolle einer Hobby-Detektivin schlüpfe. Erhalte ich nicht die Antworten, die ich haben möchte, frustriert mich das.
Cliffhanger sind hingegen immer frustrierend. Es ist gemein, die Handlung an der spannendsten Stelle zu unterbrechen und den Leser_innen zu sagen „Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Jahr, wenn der nächste Band erscheint“. Das ist fies. Darum habe ich mir angewöhnt, meist mehr als einen Band einer Reihe im Regal stehen zu haben. Bei Trilogien warte ich oft bis alle drei Bände erschienen sind, bevor ich mit dem Lesen beginne. Ich möchte mir die Möglichkeit offenlassen, direkt weiterzulesen, wenn mir danach sein sollte. Mittlerweile klappt das ganz gut, meine Fähigkeit zur Geduld hat sich maßgeblich verbessert. Ein paar Ausnahmen gibt es aber natürlich dennoch. Manchmal kaufe ich nur den ersten Band eines Mehrteilers, weil ich erst herausfinden möchte, ob mir dieser gefällt und sich die Fortsetzungen für mich lohnen. Ein aktuelles Beispiel sind „The Lunar Chronicles“ von Marissa Meyer. Bisher besitze ich nur den ersten Band „Cinder“, weil ich noch nicht überzeugt bin, dass diese Lektüre das Richtige für mich ist. Sollte dieses Buch mit einem Cliffhanger enden und mich begeistern, habe ich eben Pech gehabt. Ich gehe das Risiko bewusst ein. In anderen Fällen kann ich einfach nicht genug Geduld aufbringen, um zu warten. Marie Lus Trilogie „The Young Elites“ habe ich bereits begonnen, obwohl das Finale erst im Oktober erscheint. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf „The Midnight Star“. Allerdings habe ich die Lektüre des zweiten Bandes so getimet, dass die Wartezeit nicht allzu lang ist; diesen habe ich im Mai gelesen. Glücklicherweise endeten die ersten beiden Bände nicht mit richtigen Cliffhangern, dadurch ist es nicht ganz so schlimm. Kurz gesagt kann ich also behaupten, dass ich die Wirkung von Cliffhangern meistens umgehe, indem ich einfach geduldig bin. Für mich funktioniert das prima. 🙂

Wie kommt ihr mit einem offenen Ende oder Clifhangern zurecht?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
11 Kommentare

Verfasst von - August 22, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Dietmar Dath – Die Abschaffung der Arten

2016-06-26 - Dath Die Abschaffung der Arten

Nach der Lektüre der Trilogie „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer hatte ich das Gefühl, unbedingt ein Buch für Erwachsene lesen zu müssen. Ich wollte ein Leseerlebnis, das mich fordert. Die Wahl, die mein Bauch für uns traf, überraschte mich allerdings: „Die Abschaffung der Arten“ von Dietmar Dath. Ich zögerte. Ich wusste, dass dieses Werk eines der anspruchsvollsten ist, die mein Regal zu bieten hat, auch, weil ich irrtümlich annahm, es handele sich dabei um ein Sachbuch. Als ich es in der Hand hielt, klärte sich diese Fehleinschätzung natürlich auf, doch meine Skrupel blieben. Ich stritt mit mir selbst, entschied dann aber, mich darauf einzulassen. Normalerweise weiß mein Bauch sehr genau, wann ich für eine bestimmte Lektüre bereit bin – ich vertraute ihm und stürzte mich in „Die Abschaffung der Arten“.

Die Zeit der Menschen auf Erden ist abgelaufen. Nun regieren Tiere eine Welt, die nur noch bedingt an die Errungenschaften der Menschheit erinnert. Unter der Führung des Löwen Cyrus Golden erreichte die Gesellschaft der Gente Frieden, Wohlstand und Intellektualität. Die Evolution auf dem Zenit ihrer Macht. Doch die Evolution ist eine wankelmütige Göttin ohne Gewissen. In den Wäldern Südamerikas entsteht eine neue Lebensform, die alles bedroht, was der Löwe einst als wahrgewordene Utopie erschuf. Der Gefahr ins Auge blickend entsendet er den Wolf und Diplomaten Dmitri, um einen alten Verbündeten aufzusuchen. Auf seiner Reise sammelt Dmitri Eindrücke und Erkenntnisse und beginnt zu verstehen, warum den Menschen die Ewigkeit verwehrt wurde. Die neuen Besitzer der Erde müssen wählen: haben sie wahrhaft aus den Fehlern ihrer Vorgänger gelernt und sind bereit, sich der Evolution demütig zu beugen oder wird ihnen Hybris zum Verhängnis?

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Ein Kommentar

Verfasst von - Juli 16, 2016 in Science Fiction

 

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Richard Schwartz – Die Rose von Illian

2016-03-31 Schwartz Die Rose von Illian

Wusstet ihr, dass ich eine Zeit lang ziemlich sauer auf Richard Schwartz war? Ich war wütend, weil ich nicht wusste, dass auf seinen Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ noch ein weiterer Zyklus namens „Die Götterkriege“ folgen würde. Ich bin mit vollem Tempo in den Cliffhanger am Ende des sechsten Bandes „Der Kronrat“ reingerasselt und musste anschließend auf den neuen Zyklus warten. Ich habe mich geärgert, fühlte mich veralbert und schmollte. Jahrelang. Erst vor etwa zwei Jahren habe ich mich wieder eingekriegt und begann, „Die Götterkriege“ zu kaufen. Es dauere, bis ich alle sechs Bände im Regal stehen hatte. Im März 2016 war es soweit, sodass ich mir endlich den Auftakt „Die Rose von Illian“ vornehmen konnte.

Nach Jahrhunderten der Führungslosigkeit ist der Thron Askirs wieder besetzt. Desina, Eule und Enkelin des ewigen Herrschers, forderte ihr Geburtsrecht ein und darf sich nun Kaiserin von Askir nennen. Ihr stehen unsichere, gefährliche Zeiten bevor. Noch immer befindet sich das Königreich Illian in Not. Truppen des Imperiums von Thalak unter der Herrschaft des Nekromantenkaisers besetzen das Reich und weben dunkle, beängstigende Magie. Seine Schergen waren es, die einen feigen Angriff auf Havald führten und sein Bannschwert Seelenreißer stahlen. Jetzt liegt der Mann, der nicht sterben kann, in einem ungewissen Zustand zwischen Leben und Tod.  Er muss mit seinem Schwert wiedervereint werden, um aus seinem ewigen Schlaf zu erwachen. Der Maestra und neuen Königin Illians, Leandra de Girancourt, fällt die Aufgabe zu, mit ihren Freunden nach Illian zu reisen, um Havalds Schwert zurückzuerobern und ihr Königreich von den thalakischen Truppen zu befreien. Können sie der Blutmagie des Nekromantenkaisers Einhalt gebieten?

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Ein Kommentar

Verfasst von - Mai 13, 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Erste Rezension?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Man, was hatte ich letzte Woche Probleme mit dem Internet, Smartphone und WordPress. Ich hatte wirklich das Gefühl, alle Technik hätte sich gegen mich verschworen. Glücklicherweise läuft jetzt wieder alles reibungslos (toi toi toi). Das heißt, ich kann mich an diesem sonnigen, warmen Montagmorgen völlig entspannt der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja widmen:

Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

Meine erste Rezension habe ich lange vor der Gründung meines Blogs auf Amazon geschrieben. Das war 2012 und somit auch einige Zeit, bevor ich angefangen habe, meine Bücher sowie mein Leseverhalten konsequent zu organisieren und dokumentieren. Es war ein wackeliger erster Gehversuch. 😀 Das entsprechende Buch hat mich ziemlich enttäuscht, weswegen ich das Bedürfnis hatte, mich öffentlich darüber auszulassen. Dafür ist die Rezension allerdings recht zahm geraten. Heute beschreibe ich wesentlich schärfer, was mir nicht gefällt.
Das Buch habe ich spontan als Mängelexemplar gekauft; es gehört zur Urban Fantasy und trägt den Titel „Verlockend wie ein Dämon“ (Wächter der Seelen #2). Es ist der zweite Band einer Trilogie der Autorin Annette McCleave, was ich beim Kauf dummerweise nicht wusste. Ich fand das Werk plump, aufgesetzt und kaum überzeugend. Selbstredend habe ich die Trilogie nie weiterverfolgt oder vervollständigt. Ich glaube, ich habe diesen zweiten Band sogar wieder verkauft, er dürfte sich schon längst nicht mehr in meinem Regal befinden.
Obwohl diese erste Rezension wahrlich kein Meisterwerk ist und ich heute weit höhere Qualitätsansprüche verfolge, muss ich sagen, dass das Schreiben eine wichtige erste Erfahrung war. Dadurch habe ich gelernt, dass das Ganze gar nicht so einfach ist, wie es aussieht, mir aber eine Menge Spaß macht.
Falls ihr jetzt neugierig auf meinen ersten Versuch einer Buchbesprechung (außerhalb der Schule) seid, habe ich das gute Stück mal bei Goodreads hochgeladen. HIER gelangt ihr zu meiner Tirade über „Verlockend wie ein Dämon“. Peinlich ist mir diese Rezension nämlich nicht. 😉

Von welchem Buch handelte eure erste Rezension?

Ich bin wirklich gespannt, welche Bücher euch zum Schreiben eurer ersten Rezension inspiriert haben; ob es eine positive oder eine negative Leseerfahrung war und wie ihr euren ersten Versuch heute einschätzt.
Außerdem wünsche ich euch allen natürlich einen wundervollen Start in die neue Woche! Genießt die Sonne!
Alles Liebe,
Elli

 

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