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Schlagwort-Archive: Red Queen

Victoria Aveyard – Glass Sword

Am Ende ihrer Ausbildung zur Drehbuchautorin wagte Victoria Aveyard einen mutigen Schritt. Sie zog zu ihren Eltern zurück, um ein Buch zu schreiben. Kein Drehbuch, sondern einen Roman. Sie setzte alles auf diese eine Karte: „Red Queen“. Glücklicherweise fand sie für ihr Manuskript sofort eine Agentin, die es an HarperTeen verkaufte. Mit 25 stürmte sie die Bestsellerlisten. „Glass Sword“ ist der zweite Band der Reihe, der ebenso erfolgreich wie der Auftakt wurde.

Eine gerechte Welt – Mare Barrow glaubte, diesen Traum mit Maven zu teilen. Doch der Prinz betrog sie, die Scarlet Guard und seinen eigenen Bruder, Kronprinz Cal. Mit Hilfe seiner Mutter, Königin Elara, denunzierte er Cal als Mörder und brachte sich selbst auf den Thron. Nun sind Mare und Cal die meistgesuchten Personen in ganz Norta. Sie sind auf die Hilfe der Scarlet Guard angewiesen, werden allerdings nicht mit offenen Armen empfangen. Während Cal aggressives Misstrauen entgegenschlägt, wird Mare wie ein gefährlicher Freak behandelt. Niemand will ihr zuhören, als sie verlangt, Newbloods wie sie selbst vor König Maven zu schützen. Ihr bleibt keine andere Wahl, als auf eigene Faust nach ihnen zu suchen. Begleitet von Cal, ihrem Bruder Shade und ihrem besten Freund Kilorn versucht sie, Maven stets einen Schritt voraus zu sein, hunderte Morde zu verhindern und mit den Newbloods eine Armee aufzustellen. Aber ihre traumatischen Erlebnisse am Hof der Silvers haben Mare verändert und schon bald muss sie sich fragen, ob sie in dem Bestreben, ein Monster zu besiegen, selbst zum Monster wurde.

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Verfasst von - Februar 13, 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension, Young Adult

 

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - Januar 23, 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Jahresrückblick 2015

Hallo ihr Lieben!

Gestern habe ich euch versprochen, dass wir heute gemeinsam einen Blick auf mein Lesejahr 2015 werfen. Ich halte meine Versprechen. 😉
Wie bereits 2014 habe ich auch den Jahresrückblick für 2015 zweigeteilt. Im ersten Teil präsentiere ich euch ein paar Statistiken, die mein Leseverhalten in schön greifbaren Zahlen zusammenfassen. Im zweiten Teil beantworte ich dann 30 Fragen von Martina Bookaholic, die euch einen eher emotionalen Überblick über meine Lesehighlights im Jahr 2015 verschaffen sollen.
Fertig? Alles verstanden? Na dann los! 😀

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Montagsfrage: Totaler Flop?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Gestern hat es bei uns in Berlin das erste Mal geschneit. Nicht viel und wirklich liegen geblieben ist es auch nicht, aber immerhin. Ich habe das Bisschen Schnee mit Misstrauen beäugt. Ich wünsche mir weiße Weihnachten, halte die Chancen allerdings für gering. Wenn es jetzt bereits schneit, heißt das, zu Weihnachten bekomme ich dann wieder keinen Schnee? Nein, dann verzichte ich lieber jetzt darauf.
Zum Wochenstart möchte ich heute wie jeden Montag die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten, Schnee hin oder her. Sie möchte heute folgendes wissen:

Gab es dieses Jahr für euch Bücher, die ihr als totalen Flop bezeichnen würdet?

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Verfasst von - November 23, 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Victoria Aveyard – Red Queen

„Red Queen“

Red Queen

Reihe: Red Queen #1

Autor: Victoria Aveyard

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 388

Verlag: Harper Teen

Sprache: Englisch

ISBN: 0062362712

Genre: Fantasy > High Fantasy > Young Adult

ausgelesen am: 20.03.2015

Bewertung:

In Mare Barrows Welt spielt es keine Rolle, wer du bist. Alles was zählt, ist die Farbe deines Blutes. Mares Zukunftsaussichten sind düster, denn ihr Blut ist rot. Verzweifelt setzt sie alles auf eine Karte und bringt sich damit vor die Elite des Landes Norta: die Silvers, in deren Adern silbernes Blut fließt, das ihnen gottgleiche Fähigkeiten verleiht. Alles scheint verloren – bis etwas geschieht, das nicht nur Mare überrascht. Vor den Augen des Königs, in einem Augenblick höchster Gefahr, zeigt sich, dass auch sie eine besondere Fähigkeit hat. Der König kann nicht zulassen, dass jemand von ihrer Existenz erfährt. Er holt sie an seinen Hof, schreibt ihre Vergangenheit um und verlobt sie mit seinem Sohn Maven, Bruder des Kronprinzen Cal. Von nun an ist Mare in einer Welt gefangen, die sie verabscheut. Doch ihr goldener Käfig hat auch Vorteile: sie kann der Scarlet Guard helfen, der Revolutionsbewegung der Reds. Wird sie inmitten des Netzes aus Politik, Intrigen und Geheimnissen einen Weg finden, sich selbst treu zu bleiben?

Die Grundidee in „Red Queen“ konnte mich von Beginn an überzeugen, denn sie ist klassisch und doch originell. Die LeserInnen bekommen es mit einer gespaltenen Gesellschaft zu tun, die strikt in Ober- und Unterschicht unterteilt ist. Der entscheidende Faktor ist die Farbe des Blutes: rotes Blut verdammt zu einem Leben in Armut und Knechtschaft; silbernes Blut öffnet alle Türen und lässt Träume wahr werden. Victoria Aveyard gestaltete somit die ethnischen Konflikte unserer Realität neu und erschuf interessante, erfrischende Rahmenbedingungen für ihre Charaktere. Die Silvers faszinierten mich mit ihren speziellen Fähigkeiten ganz besonders, denn dadurch sind sie nicht nur gottgleich, sondern auch einfach SuperheldInnen. Eine Monarchie der X-Men. Leider ist die Monarchie von Natur aus ein ungerechtes System – Victoria Aveyard gab sich große Mühe, diesen Fakt herauszuarbeiten. Während die Silvers in Überfluss schwelgen, leben die Reds in menschenunwürdigen Ghettos und schuften von morgens bis abends für eine Elite, mit der sie sich nicht identifizieren können. Wer arbeitslos ist, wird zum Sterben an die Front geschickt; in einen Krieg, der schon seit 1.000 Jahren währt. Hier schoss Aveyard für meine Begriffe definitiv über das Ziel hinaus. Zwar ist „Red Queen“ ein Fantasy-Roman, doch ein 1.000-jähriger Krieg zeugt nicht gerade von übermäßigem politischem Verständnis. Ein Krieg ist unglaublich teuer. Norta wäre bereits seit Jahrhunderten pleite. Außerdem muss man sich die Frage stellen, wie hoch die Geburtenrate im Land ist, wenn die Regierung seit dieser langen Zeit permanent Reds an die Front schicken kann. Ich finde das unzureichend durchdacht und demzufolge unlogisch.
Auch Mare, Protagonistin und Ich-Erzählerin, wäre wohl in diesem unrealistischen Krieg geendet, hätte sich bei ihr nicht ebenfalls eine besondere Fähigkeit gezeigt. Ich fand diese Fähigkeit wirklich richtig cool, aber leider muss ich sagen, dass Mares positive Eigenschaften für mich damit auch schon enden. Wie sie Tag für Tag überlebt, ist mir ein Rätsel. Mare ist ganz groß darin, Pläne zu schmieden, doch ich hatte das ganze Buch über das Gefühl, das keiner davon jemals funktioniert. Das könnte daran liegen, dass sie meines Erachtens nach nicht gerade die hellste Kerze auf dem Kuchen ist. Ich will nicht sagen, dass sie dumm wäre; es ist eher so, dass sie keine besonders schnelle Auffassungsgabe hat. Außerdem ist ihr Charakter seltsam grob und roh, als hätte sie nie eine ordentliche Erziehung genossen. Sie urteilt schnell und extrem, ist unsensibel und verletzend ohne es zu merken und äußerst wankelmütig. Es ist sehr leicht, sie zu manipulieren. Ich empfand sie nicht als starke Heldin, vielmehr jammert sie oft und besteht nachdrücklich darauf, nichts zu können. Auch finde ich es einfach unglaubwürdig, dass sie das Leben bei den Silvers nicht mal ein bisschen genießt. Das Mädchen kommt aus der Gosse – jetzt wird sie mit Luxus überhäuft und weiß nicht mal das Essen zu schätzen? Tut mir leid, aber das kann ich mir nicht vorstellen. So gefestigt ist sie nicht.
Es wunderte mich nicht, dass Mare die Scarlet Guard unterstützt. Anfangs fand ich diese Revolutionsbewegung mitreißend und stand voll hinter ihrer Sache: Gerechtigkeit für die Reds. Doch je mehr ich die politische Situation Nortas verstand, desto gefährlicher und kurzsichtiger fand ich sie. Norta befindet sich im Krieg. Ein zusätzlicher Bürgerkrieg wäre eine Einladung an Feinde wie Verbündete, das Land in Stücke zu reißen. Die Trennung zwischen Silvers und Reds besteht auch in anderen Ländern; die sinnvollere Idee wäre also gewesen, sich mit den Reds anderer Länder zu verbünden, um die Silver-Elite nachhaltig zu entmachten. Nur so könnte wahrhaft eine Veränderung bewirkt werden.

Der Trilogieauftakt „Red Queen“ konnte mich leider nicht so begeistern, wie ich erwartet und gehofft hatte. Die größten Probleme hingen für mich einerseits mit der Protagonistin Mare zusammen, die ich nicht wirklich mochte und andererseits mit Victoria Aveyards mangelndem politischem Gespür. Die Geschichte weist in diesem Punkt gravierende logische Löcher auf. Die drei Sterne verdiente sich das Buch durch die wirklich tolle Grundidee und die saucoolen Superhelden-Fähigkeiten.
Ich möchte die Trilogie weiter verfolgen, einfach weil ich lange auf den ersten Band gewartet habe und nun auch wissen möchte, wie es weiter- bzw. ausgeht. Vielleicht entwickelt sich Mare in eine Richtung, mit der ich besser zurechtkomme. Außerdem deutete Victoria Aveyard einige interessante Perspektiven für die Nachfolgebände an.
„Red Queen“ ist ein durchschnittlicher YA-High Fantasy-Roman, den ich vor allem Fans von SuperheldInnen empfehlen kann. Ob Magneto, die menschliche Fackel oder der Hulk – unter den Silvers findet ihr eure Lieblinge. Und vielleicht auch unter den Reds?

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Schlunzen-Bücher und Weltenwanderer betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild. 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich fange heute mit „Red Queen“ (Red Queen Trilogy #1) von Victoria Aveyard an, bin also noch auf Seite 1 von 388.

Red Queen „Mare Barrow’s world is divided by blood—those with red and those with silver. Mare and her family are lowly Reds, destined to serve the Silver elite whose supernatural abilities make them nearly gods. Mare steals what she can to help her family survive, but when her best friend is conscripted into the army she gambles everything to win his freedom. A twist of fate leads her to the royal palace itself, where, in front of the king and all his nobles, she discovers a power of her own—an ability she didn’t know she had. Except . . . her blood is Red.

To hide this impossibility, the king forces her into the role of a lost Silver princess and betroths her to one of his own sons. As Mare is drawn further into the Silver world, she risks her new position to aid the Scarlet Guard—the leaders of a Red rebellion. Her actions put into motion a deadly and violent dance, pitting prince against prince—and Mare against her own heart.

From debut author Victoria Aveyard comes a lush, vivid fantasy series where loyalty and desire can tear you apart and the only certainty is betrayal.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„I hate First Friday.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich kann zu „Red Queen“ noch nichts sagen, außer, dass ich mich jetzt sehr sehr lange auf dieses Buch gefreut habe. Ich bin sehr neugierig, ob die Geschichte dem wundervollen Cover gerecht wird. 😉
Da ich mit „Red Queen“ noch nicht begonnen habe, möchte ich stattdessen noch in paar Worte zu „My Sister, My Love“ von Joyce Carol Oates sagen, das ich heute nacht (irgendwann nach Mitternacht) beendet habe. Normalerweise würde ich mit meinen Gedanken bis zur Rezension warten, aber ich weiß bereits, dass ich aus Platzgründen sowieso nicht alles integrieren kann, das mir durch den Kopf geht. Außerdem habe ich das Gefühl, noch nicht richtig damit abgeschlossen zu haben.
„My Sister, My Love“ ist das emotionalste Buch, das ich je gelesen habe. Als ich gestern damit fertig wurde, habe ich mich furchtbar gefühlt: wund und verletzlich. Ich hätte gern ein bisschen geweint, um das Gefühl los zu werden und weil Skyler als Protagonist eine ganze Flut von Tränen des Mitgefühls und der Anteilnahme verdient. Aber ich konnte nicht. Es ging einfach nicht; es war, als wäre ich paralysiert. Die letzten Seiten haben mich in einen emotionalen Schockzustand versetzt. Als wären die Gefühle, die ich mit Skyler durchlebt habe, zu groß, zu heftig, um damit fertig zu werden. Es wird sehr schwer, meine Emotionen für die Rezension in Worte zu fassen, weil mich Joyce Carol Oates wieder einmal völlig überwältigt hat. Und so gern ich geweint hätte, ich glaube, Skyler hätte das nicht gewollt. Ich weiß, er ist nicht real, aber es ist fast unmöglich für mich, ihn als fiktive Persönlichkeit zu betrachten. So GUT schreibt Joyce Carol Oates. Ich kann nicht begreifen, warum sie hier in Deutschland offenbar kaum jemand kennt. Ihr müsst ihre Bücher lesen, das ist mein voller Ernst. Man weiß nicht, was gute Literatur ist, bevor man nicht erlebt hat, wie sie Geschichten zum Leben erweckt. Ihr Stil wird als „psychologischer Realismus“ bezeichnet – das ist die einzige Beschreibung, Einteilung und Kategorisierung, die mir passend und angemessen für ihre Werke erscheint. Sie schreibt keine „realistische Fiktion“; ihre Bücher sind so realistisch, dass man nicht mehr von Fiktion sprechen kann meiner Meinung nach. Bitte gebt ihr eine Chance. Bitte lernt sie kennen. Sie ist einfach unerreicht, unvergleichlich und – kurz gesagt – meine liebste weibliche Autorin.

4. Was ist euer liebster Leseplatz? Gerne dürft ihr uns auch Fotos davon zeigen!

Ich habe zwei Plätze ausgewählt, die ich euch heute zeigen möchte. Meine geliebte Couchecke (mein Lesenest) und den Park, in dem ich im Sommer gern lese. 🙂 Die Fotos sind heute entstanden; die Bilder vom Park habe ich geschossen, während ich mit meiner Hündin dort im schönsten Sonnenschein spazieren war. Ihr könnt alle Fotos anklicken, falls ihr sie gern größer sehen möchtet.

Meine Couch

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Hier seht ihr meine Leseecke auf meiner großen, gemütlichen Couch. Das Regal, das direkt dahinter steht, ist meine kleine Blogger-Ecke. Dort stehen die Bücher, die ich noch rezensieren muss und auf der Pinnwand sammele ich Ideen für Beiträge. Im Moment liegen dort zum Beispiel auch die Artikel zum Thema Gender in der Urban Fantasy. Alles, was direkt mit dem Prozess des Lesens zu tun hat, habe ich in diesem Regal verstaut: meinen Kindle, meine Lesezeichen, Notizbücher, Stifte… alles schön geordnet an einem Platz. 🙂

Unser Park

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Im Park gibt es viele Plätze, an denen man entspannt lesen kann. Doch meistens sitze ich an dem Ort, den euch die ersten beiden Fotos zeigen. Für euch sieht das vermutlich nur wie ein Haufen Steine aus, aber in Wirklichkeit sind es Steinbänke, die ein paar meiner Bekannten extra aufgebaut haben, damit man im Sommer dort sitzen kann. Was wie ein Tisch wirkt, ist eigentlich ein Grill. 😉 Momentan wirkt es noch recht trostlos und kahl, aber im Sommer ist alles grün und für mich eine Oase der Entspannung, mitten in der Stadt. Das Gebiet wird nicht gewartet, dadurch ist alles naturbelassen und der perfekte Auslauf für meine quirlige Hündin. Dort lese ich. Es ist so schön, einfach zwischen den Bäumen zu sitzen, meine Kleine in der Nähe (in Sicherheit) zu wissen und in ein Buch abzutauchen. Ich liebe es. 🙂

Was lest ihr im Moment und wo lest ihr am liebsten?

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare und Geschichten! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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