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Schlagwort-Archive: Realitätsbezug

Trudi Canavan – The Novice

Rezensionsheader The Novice

Die Autorin Trudi Canavan stammt aus Australien. Ihr Heimatland ist die Fantasy betreffend etwas eigen. In einem Interview von 2011, als viele australische Schriftstellerinnen den Weltmarkt stürmten, beschrieb sie, dass in Australien eine klare Genderdiskrepanz in der Literatur zu beobachten ist: Frauen lesen und schreiben Fantasy, Männer lesen und schreiben Science-Fiction. Merkwürdig, denn in Europa und Nordamerika ist gerade die High Fantasy ja noch immer eher „Männersache“, wie man so schön sagt. Scheint, als müsste ich mich mal in Down Under umschauen, um weibliche High Fantasy meiner Bibliothek hinzuzufügen. Canavan gilt als Vorreiterin, ihre „The Black Magician Trilogy“ feierte global Erfolge. „The Novice“ ist der zweite Band, in den ich große Hoffnungen setzte.

Sonea ist ein historisches Phänomen. Als erstes Kind der Slums wird sie in der Magier-Gilde von Imardin ausgebildet. Nachdem ihre beachtlichen Kräfte unkontrolliert aus ihr hervorbrachen, fiel es ihr schwer, ihr Misstrauen den Magier_innen gegenüber zu überwinden. Doch nun ist sie eine von ihnen, eine Novizin. Leider wird sie von ihren Mitschüler_innen, Sprösslingen der Adelshäuser, nicht mit offenen Armen empfangen. Jeden Tag lassen sie sie spüren, dass sie anders ist. Nur ihre Freundschaft mit ihrem Mentor Lord Rothen hilft ihr, die grausamen Streiche zu erdulden und sich auf ihr Ziel zu konzentrieren. Gemeinsam tragen sie die Bürde des Wissens um die finsteren Machenschaften des Gildenmeisters Akkarin. Auf Geheiß des Gildenverwalters Lorlen bewahren sie das Geheimnis. Ihre einzige Chance, Akkarin das Handwerk zu legen, ist Lord Dannyl, der als Botschafter nach Elyne berufen wurde und dort heimlich in der Vergangenheit des Gildenmeisters forscht, um herauszufinden, wie dieser von schwarzer Magie verführt wurde. Wird er ihnen die dringend benötigten Antworten liefern, bevor Akkarin die Gilde korrumpieren kann?

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Verfasst von - 3. Juli 2019 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Neal Stephenson – Seveneves

Rezensionsheader Seveneves

Als der Mond zerbrach, glaubte die Erdbevölkerung, ein einmaliges, faszinierendes Spektakel am Himmel zu erleben. Niemand erkannte die Gefahr. Erst, als die Bruchstücke zu kollidieren begannen, sich weitere Gesteinsbrocken abspalteten und Meteoriteneinschläge zunahmen, begriffen Wissenschaftler, dass die Zerschlagung des Mondes fatale Konsequenzen haben würde. Sie errechneten eine niederschmetternde Prognose: zwei Jahre blieben der Menschheit, bis die Anzahl der Fragmente ein kritisches Maß erreicht hätte und der Hard Rain, ein Bombardement aus Billionen von Meteoriten, die Erde in eine Flammenhölle verwandeln würde. Um den Fortbestand ihrer Spezies dennoch zu sichern, bündelten Regierungen ihre Ressourcen und arbeiteten in einem beispiellosen Mammutprojekt daran, innerhalb von zwei Jahren so viele Menschen wie möglich ins All zu schicken. Eine handverlesene Elite sollte ausgehend von der internationalen Raumstation ISS den Weltraum besiedeln. Doch die Unberechenbarkeit menschlicher Verhaltensweisen riskierte selbst in dieser Stunde größter Not das Gelingen der Mission und dezimierte die Pioniere auf eine Handvoll Überlebende.
5.000 Jahre später zählt die Menschheit erneut in die Milliarden. Sieben Rassen entwickelten sich, deren Konflikte einem gemeinsamen Ziel entspringen: der Entdeckung einer fremden Welt. Der Erde.

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Verfasst von - 26. Juni 2019 in Rezension, Science-Fiction

 

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Ursula Poznanski – Die Verschworenen

Betrachtet man die Liste der Werke von Ursula Poznanski, fällt die dystopische „Die Verratenen“-Trilogie als ungewöhnlich auf. Normalerweise tummelt sich die österreichische Autorin nämlich nicht in der Science-Fiction. Überwiegend schreibt Poznanski Thriller und allgemein Spannungsliteratur für Erwachsene und Jugendliche. Ihren Ausflug in ein anderes Genre begründete sie gegenüber der FAZ damit, dass sie, um die Geschichte erzählen zu können, die ihr vorschwebte, ein spezielles Gesellschaftskonstrukt benötigte, das extreme Gegensätze zuließ. Dies bedeutete entweder Fantasy oder Dystopie. Sie entschied sich für die Dystopie. Meiner Ansicht nach war ihre Wahl goldrichtig, da der Realitätsbezug ihres Dreiteilers in einer düsteren Zukunftsvision definitiv glaubwürdiger ist.

Niemals hätte Ria geglaubt, dass Tageslicht das kostbarste Gut in ihrem Leben werden würde. Seit sie und ihre Freunde in Quirins unterirdisches Labyrinth flohen, sehnt sie jede Sekunde unter der Sonne herbei. Doch diese wertvollen Momente sind selten. Nur wenige der Schwarzdornen wissen, dass ihre Abreise inszeniert war – zum Schutz des Clans und zu ihrem eigenen Schutz, denn die Sphären suchen noch immer nach ihnen. Die Frage, warum ihre eigenen Leute sie umbringen wollen, quält Ria in den langen, dunklen Stunden unter der Erde. Trotz dessen hält sie Aureljos Plan, sich heimlich in eine Sphäre zu schmuggeln, für zu gefährlich. Quirin hingegen unterstützt ihn tatkräftig bei seinen Vorbereitungen. Fast, als wollte er sie loswerden… Während Aureljo beschäftigt ist, sortiert Ria die Bücher der Bibliothek. Inmitten von dicken Wälzern voller längst vergessenem Wissen entdeckt sie handgeschriebene Briefe. Aufgeregt beginnt sie, zu lesen und begreift schnell, dass sie die Antwort auf all ihre Fragen in den Händen hält. Sie kann nicht länger bei den Schwarzdornen bleiben. Sie muss Aureljo in die Sphären begleiten. Denn jetzt geht es nicht mehr nur um ihr Leben.

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