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Brandon Sanderson – Kinder des Nebels

2016-03-10 - Sanderson Kinder des Nebels

Brandon Sanderson begann bereits während seines Studiums ernsthaft an seiner Karriere zu feilen. Mit bewundernswerter Ausdauer schrieb er Roman um Roman, schickte sie an Verlage und sammelte Absagen, bis er 2003 endlich akzeptiert wurde. Es folgte ein kometenhafter Aufstieg, der ihn in den Olymp der Fantasy- und Science-Fiction – Autor_innen katapultierte. Heute ist Sanderson einer der erfolgreichsten Schriftsteller_innen fantastischer Fiktion weltweit und musste früher oder später seinen Weg in mein Bücherregal finden. „Kinder des Nebels“ kaufte ich 2013, fand aber lange keine Motivation, es zu lesen. Hätte sich Anna von Live Your Life With Books „Kinder des Nebels“ Anfang 2016 nicht ebenfalls zugelegt, wäre das Buch wohl weiterhin auf meinem SuB eingestaubt. Ich schlug ihr vor, es gemeinsam zu lesen und erhielt so endlich den Antrieb für mein erstes Date mit Brandon Sanderson.

Seit einem Jahrtausend werden die Skaa unterdrückt. Der unsterbliche Oberste Herrscher verdammt sie zu einem Leben als Sklaven und Knechte, während der Adel auf ihren Rücken in Saus und Braus lebt. Auch Kelsier ist von niederer Geburt, doch in seinem Blut verbirgt sich ein fantastisches Vermächtnis. Kelsier ist ein Nebelgeborener. Metalle gehorchen ihm, beugen sich seinem Willen. Mit seinen Fähigkeiten plant er, die unterjochten Skaa hinter sich zu vereinen und die Grundfesten des Letzten Reiches zu erschüttern. Er möchte eine Rebellion entfachen, den Obersten Herrscher stürzen und den Adel entmachten. Doch ein Plan dieser Größenordnung ist riskant, wenn nicht gar tödlich und erfordert präzise Vorbereitungen. Unterstützt von seinen ältesten Freunden und der jungen Vin schmiedet er eine Intrige gigantischen Ausmaßes. Wird er seinen Traum von der Befreiung der Skaa verwirklichen können?

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Verfasst von - 20. April 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - 16. Februar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Monthly Love: 5 Gründe Henry N. Brown zu lieben

Monthly Love

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich nehme heute zum ersten Mal an einer wunderbaren neuen Aktion von Friederike auf ihrem tollen Blog Friedelchens Bücherstube teil. Bei Monthly Love geht es darum, das Fangirl in mir die Kontrolle übernehmen zu lassen und ihm zu erlauben, einfach mal nach Herzenslust zu schwärmen, denn hier sollen einmal im Monat 5 Gründe aufgezählt werden, warum man ein bestimmtes Buch einfach lieben muss. HIER erfahrt ihr alles, was ihr über die Aktion wissen müsst und wie ihr teilnehmen könnt. Durch einen Klick aufs Bild gelangt ihr zum August-Sammelpost der Aktion.

Für diese erste Ausgabe von Monthly Love habe ich mich für ein Buch entschieden, das mein Herz in Stücke gerissen hat – nur, um es dann sofort wieder mit Unmengen Liebe zusammenzufügen. Mehrmals. Ganz selten trifft man auf ein Buch, von dem man fest überzeugt ist, dass es nur für einen selbst geschrieben wurde. Für mich ist dieses Buch genau so ein Fall.

„Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ von Anne Helene Bubenzer

Henry N. Brown

 

 

Henry N. Brown erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird, am 16. Juli 1921. So beginnt ein turbulentes Leben. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört.

 

 

Man muss „Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ einfach lieben, weil…

1. … es um einen Teddybären geht. Der Protagonist ist ein Teddy. Ein Teddy namens Henry N. Brown. Braucht es da noch Worte?

2. … Henry wundervoll ist. Er ist lebendig. Er kann sich nicht bewegen und auch nicht sprechen, aber er hat ein echtes Bewusstsein und bekommt alles mit. Das N. in seinem Vornamen bedeutet „Nearly“. Sein voller Name ist Henry „Nearly“ Brown, also Henry „Fast Braun“, weil sein Fell eben nicht richtig braun ist, sondern nur fast. Die Stelle auf seinem Bauch, über die die Menschen streicheln, wenn sie Trost brauchen, nennt er seinen „Trostpunkt“.

3. … dieses Buch die charmanteste, intimste und gefühlvollste Auseinandersetzung mit Weltgeschichte ist, die ich mir vorstellen kann. Es fokussiert die kleinen Schicksale und gibt ihnen ein Gesicht. In Zeiten des Krieges ist es so leicht, zu verallgemeinern und in allen Menschen nur das System für oder gegen das sie kämpfen zu sehen. Doch kann man jemanden noch als anonyme Entität betrachten, wenn man erlebt, wie er/sie einen kleinen Teddy an sein/ihr Herz drückt und ihm seine/ihre Sorgen, Ängste und Zweifel anvertraut? Ich konnte es nicht.

4. … Henry Menschen jeder Couleur tröstet. Für ihn gibt es weder Freund noch Feind (na ja, außer Katzen und Feuer vielleicht), sondern nur Menschen, die Trost brauchen. Natürlich schließt er einige Personen mehr ins Herz als andere, aber er unterscheidet nicht. Ob nun ein Soldat, der auf Seiten der Nazis kämpfen muss, ein kleiner französischer Junge, der mit ihm die tollsten Spiele spielt oder eine verzogene, verwöhnte Tochter reicher Menschen, die so einsam und unglücklich ist, dass sie niemanden (nicht mal einen Teddy) an sich heranlassen kann – Henry ist für sie da. Für sie alle. Er hört zu, wenn es sonst niemand tut.

5. … die Grundidee dieser Geschichte die Verschriftlichung eines Kindheitstraumes ist. Haben wir uns als Kinder nicht alle gewünscht, dass unsere Kuscheltiere, Puppen und Spielzeuge lebendig wären? Wollten wir nicht alle zurück gekuschelt werden? Haben wir uns nicht vorgestellt, was unsere Spielsachen wohl treiben, wenn wir nicht da sind? Ich muss alle diese Fragen mit einem JA beantworten und deswegen berührt mich Henrys Geschichte ganz tief in meiner Seele. Ich habe einen Lieblingsteddy. Eine Bärendame, deren Fell ebenfalls nicht ganz braun ist, sondern nur fast. Die ich bis heute zum Einschlafen im Arm halte (Na? Hättet ihr das gedacht?). Die Vorstellung, dass mein Teddy mich genauso liebt wie ich sie, dass sie alles mitbekommt und sich ihre Gedanken macht, obwohl sie sich nicht äußern kann, sprengt mir fast das Herz. Ein Teil von mir schöpft bis heute Hoffnung aus drei kleinen Wörtchen: was wäre, wenn?

Meiner Meinung nach machen diese fünf Gründe „Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ zu einem außergewöhnlichen, bezaubernden Buch. Falls ich euch damit jetzt noch nicht überzeugt habe, lasst mich eines sagen: niemand, wirklich niemand ist zu alt für diese Geschichte. Sie ist eine Hommage an die Liebe, die Hoffnung und an die Fantasie. Sie erinnert uns daran, das Kind in uns lebendig zu halten, zu lieben, zu umarmen und ab und zu an die Oberfläche treten zu lassen.

«Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.»
(Erich Kästner)

Eigentlich sollte ich diesen Beitrag nun vermutlich so stehen lassen, wegen des dramatischen Effekts. Aber ich gestehe, ich bin dann doch zu neugierig. Konnte ich euch für „Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ von Anne Helene Bubenzer begeistern und euch überzeugen, es zu lesen? Schreibt es mir in die Kommentare; ich freue mich auf jede einzelne Wortmeldung! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 13. August 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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