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Schlagwort-Archive: Prioritäten

Montagsfrage: Lieber Weihnachtsmann, …?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Beinahe hätte ich mir die ganze Nacht um die Ohren geschlagen. Ich habe gestern nämlich den neuen Header für Wortmagie’s makabre High Fantasy Challenge 2019 erstellt. Das ist eine Aufgabe, die mir grundsätzlich sehr viel Spaß macht, in der ich aber auch völlig versumpfen kann. Ich hatte eine bestimmte Vorstellung im Kopf, wie der neue Header aussehen soll und habe dann stundenlang versucht, diese Vision mit freien Grafiken, verschiedenen Schriftarten und all den tollen Effekten, die mein Grafikprogramm zu bieten hat, so exakt wie möglich umzusetzen. Da wird an jedem Detail so lange geschraubt, bis es passt und ich endlich eine Version gebastelt habe, mit der ich zufrieden bin. Seid ihr auch so perfektionistisch, wenn ihr Header oder Logos zusammenschraubt?
Irgendwann habe ich es aber doch ins Bett geschafft und kann nun in aller Frische die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise beantworten. 😀

Welches Buch gehört dieses Jahr auf jeden Fall auf die Weihnachtswunschliste?

Wieder so eine richtig typische Weihnachtsfrage. 😀 Auf mein Leseverhalten hat die Weihnachtszeit keinen großen Einfluss. Meine Wunschliste bleibt, wie sie ist und da wir in meiner Familie mittlerweile die Geschenke abgeschafft haben, muss ich auch keinen speziellen Weihnachtswunschzettel zusammenstellen. Deshalb komme ich nicht in die Verlegenheit, Prioritäten setzen und mir überlegen zu müssen, welche Bücher ich denn nun dringender haben möchte als andere. Langweilig, richtig? Ja, ich weiß, ich bin nicht sehr unterhaltsam. Daher habe ich entschieden, die Frage ein kleines bisschen umzudeuten. Auf meinem imaginären Wunschzettel stehen lauter Bücher, die noch nicht erschienen sind und für die es noch kein definites Erscheinungsdatum gibt. Ich wünsche mir von Verlagen und Autoren, dass sie mir endlich, endlich, endlich mitteilen, wann ich mit einem Hoffnungsschimmer am Horizont rechnen darf. Ich hätte gerne:

1. „The Winds of Winter“ (A Song of Ice and Fire #6) von George R.R. Martin

Die Fans warten mittlerweile seit geschlagenen sieben (!!!) Jahren auf die Fortsetzung des Epos „A Song of Ice and Fire“. Ich bin eine von ihnen. Doch statt sich endlich auf seinen Hintern zu setzen und das Buch fertig zu schreiben, das wir uns meiner Meinung nach durch unvergleichliche Treue und Geduld verdient haben, realisiert George R.R. Martin lieber andere Projekte, nicht zuletzt die Serienverfilmung durch HBO, ein Geschichtsband zur Historie der Familie Targaryan („Fire and Blood“) und scheffelt fleißig weiter Kohle. Bitte, Mr. Martin, besinnen Sie sich darauf, wem Sie Ihren Ruhm verdanken und wer dafür verantwortlich ist, dass HBO die Verfilmung als rentabel einschätzte. Ohne Ihre Leser_innen wären Sie niemals dort, wo Sie heute sind. Bitte reißen Sie sich zusammen und erfüllen endlich das Versprechen, das Sie uns bereits vor viel zu langer Zeit gaben.

2. Finaler Band von „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson

In diesem Fall richtet sich mein Flehen an den deutschen Verlag Blanvalet. Ich habe keine Ahnung, was die Damen und Herren da treiben, doch aus irgendeinem Grund gibt es kein Veröffentlichungsdatum mehr für den finalen (Doppel-) Band von „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson. Band 18 und 19, die zusammen den originalen englischen Band 10 darstellen, findet man nicht mal mehr in der Vorschau des Bloggerportals der Random House Gruppe, zu der Blanvalet gehört. Kurios, denn zwischenzeitlich gab es einen Termin. Band 18 sollte „Die Gläserne Wüste“ heißen und 2020 erscheinen. Der Autor schloss die Reihe auf Englisch bereits vor Jahren ab, die deutschen Leser_innen sollten also eigentlich gar nicht warten müssen. Ich weiß nicht, was da bei Blanvalet los ist, aber ich wünsche mir, dass die Verantwortlichen endlich aus den Puschen kommen und das Finale bald auf den Markt werfen. Es wird Zeit.

3. „Doors of Stone“ (The Kingkiller Chronicle #3) von Patrick Rothfuss

Hier warten wir ebenfalls schon seit sieben Jahren. Bei Amazon wird „Doors of Stone“, das Finale der „Kingkiller Chronicle“ von Patrick Rothfuss, für Juli 2021 gelistet. Ich hoffe immer noch, dass das nicht stimmt. Schließlich müsste ich dann noch zweieinhalb Jahre warten, um die Geschichte von Kvothe abzuschließen. Bis dahin hab ich doch alles vergessen. Inakzeptabel. Keine Ahnung, ob es nun an Rothfuss oder seinem Verlag liegt, ist mir auch egal. Fertig werden!

4. „Das Schwert von Emberlain“ (Gentlemen Bastard #4) von Scott Lynch

Ich weiß, dass Scott Lynch eine große Portion Nachsicht verdient. Meinen Informationen nach leidet der Autor unter Depressionen und einer ernsthaften Angststörung und kann deshalb nicht zuverlässig abliefern. Das ist okay. Ich verstehe das, respektiere es und schätze es, dass er trotz dessen versucht, die Bedürfnisse seiner Leser_innen zu erfüllen. Dennoch… nun ja, eigentlich sollte „Das Schwert von Emberlain“ bereits dieses Jahr erscheinen, wenn ich mich richtig erinnere. Der Termin wurde immer wieder verschoben. Im Bloggerportal ist es aktuell für April 2020 vermerkt. Bei allem Verständnis für Scott Lynch, so langsam fühle ich mich veralbert und finde, da müssten sich alle Beteiligten mal ordentlich am Riemen reißen. Wie soll das denn weitergehen? Die Reihe ist auf sieben Bände ausgelegt, wie lange soll es bitte dauern, bis die mal komplett ist? Der letzte Band erschien 2013. Sollte „Das Schwert von Emberlain“ wirklich erst 2020 erscheinen, habe ich wieder sieben Jahre gewartet. Bleibt es bei diesem Tempo, wird das Finale 2041 rauskommen. Echt jetzt? Bis dahin bin ich doch alt und grau!

Diese vier (bzw. fünf) Bücher wünsche ich mir mehr als alle anderen. Ich bin das Warten, die Ungewissheit und die Willkür leid. Bei „Das Spiel der Götter“ habe ich mittlerweile sogar Angst, dass das Finale einfach nicht mehr übersetzt wird. Je weiter eine Reihe fortschreitet, desto weniger rechnet sie sich für den Verlag, weil mit jedem weiteren Band Leser_innen abspringen. Das ist normal. 19 Bände sind eine Hausnummer. Aber die werden doch wohl nicht das epische Finale schuldig bleiben, oder? Ich meine, sie wussten doch vorher, worauf sie sich einlassen. Bitte, liebe Menschen bei Blanvalet, tut mir das nicht an. Ich werfe mich vor euch in den Staub, bettle und flehe, wenn es sein muss. Sonst muss ich nämlich noch mal von vorn anfangen. Auf Englisch. 😐

Könnte ich also einen Wunsch an den Weihnachtsmann übermitteln, würde ich ihn bitten, bei George R.R. Martin, Blanvalet, Patrick Rothfuss, Scott Lynch und ihren Verlagen mal mit seiner Rute vorbeizuschauen. Vielleicht brauchen sie alle einen Tritt in den Hintern, um endlich zu Potte zu kommen. Ich hasse es, dass ich hilflos dasitzen und darauf hoffen muss, dass sich die Herren Autoren und diverse Verlgsvertreter_innen dazu bequemen, die Veröffentlichung dieser Bücher voranzutreiben. Was ist nur aus dem heiligen Bund zwischen Leser_innen, Schriftsteller_innen und Verlagen geworden? 😦

Welches Buch sollte man euch unbedingt zu Weihnachten 2018 schenken?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fantastischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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Montagsfrage: Lesen als Freizeitbeschäftigung?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Habt ihr meinen Stapel ausstehender Rezensionen gesehen? Habt ihr gesehen, dass ich auf eine runter bin? Eine! Nachdem ich dieses Jahr mehrmals haarscharf am zweistelligen Bereich vorbeigeschrammt bin, hat sich mein Urlaub wirklich ausgezahlt und ich konnte fast alles abarbeiten, was sich angesammelt hatte. Ein gutes Gefühl zum Ende des Jahres. Und das Beste: ich habe ab heute wieder 5 Tage Urlaub! Herrlich. Da werde ich mich wohl mal daran setzen, meinen Blog-Schlüpftag vorzubereiten, der heute in einer Woche ansteht. 😉 Bevor ich mich jedoch den Gedanken an den nächsten Montag hingebe, möchte ich erst einmal die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten.

Welchen Stellenwert nimmt das Lesen bei deiner Freizeitgestaltung ein?

Selbstverständlich nimmt das Lesen für mich einen hohen Stellenwert in meiner Freizeitgestaltung ein. Ich versuche, jeden Tag zu lesen, am besten um die 100 Seiten. Dementsprechend versuche ich, mir Zeiträume für das Lesen freizuhalten, meist abends. Ich würde allerdings nicht sagen, dass Lesen nun DAS eine Hobby ist, neben dem alles andere zurückstehen muss. Ich glaube, dass es drei Hauptbeschäftigungen in meiner Freizeit gibt, die mir alle in etwa gleich wichtig sind: meine Hündin, das Lesen und das Bloggen. Okay, meine Hündin steht vermutlich doch ein wenig über allem anderen. 😉
An einem normalen, freien Tag teile ich meine Zeit in der Regel zwischen diesen drei Punkten auf. Ich gehe mit meiner Prinzessin spazieren und bespaße sie, ich schreibe eine Rezension oder einen Beitrag für meinen Blog und den Abend verbringe ich lesend auf der Couch (hin und wieder kuscheln die Maus und ich dabei noch). Es gibt allerdings auch Phasen, während derer ich lieber etwas anderes tue, als abends zu lesen oder tagsüber am Blog zu arbeiten. Dann schaue ich exzessiv Serien oder zocke bis tief in die Nacht. Da es sich dabei aber wirklich um Phasen handelt, ist es schwer, diesen Hobbys einen konkreten Stellenwert beizumessen.
Außerdem verbringe ich natürlich auch Zeit mit meinen Freunden. Glücklicherweise handelt es sich bei meinem Freundeskreis um eine Hunde-Clique, will heißen, wir treffen uns gemeinsam mit unseren Hunden, gehen zusammen spazieren oder machen wundervolle Tagesausflüge in die Natur. Ich kann meine Beschäftigung mit meiner Hündin mit der Gesellschaft meiner Freunde verbinden, was einfach großartig und genau auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist. Dadurch muss ich auf nichts verzichten und keine Prioritäten setzen. Zeit für meine Familie fällt auch noch ab, sodass ich sowohl meine Eltern als auch meine Schwester wöchentlich sehe, mit der ich übrigens darüber hinaus einmal im Monat Reiten fahre.
Bei all diesen Aktivitäten versuche ich zusätzlich, meinen Lieblingsmenschen zu integrieren. Beim Lesen geht das selbstverständlich nicht, aber erfreulicherweise reicht es ihm oft schon, wenn ich neben ihm sitze und in regelmäßigen Abständen seine Anwesenheit anerkenne. Er kennt mich zum Glück gut genug, um zu wissen, dass Lesen für mich einfach sehr wichtig ist und ich ihn nicht weniger liebe, nur weil ich meine Nase stundenlang in ein Buch stecke. 🙂

Wie integriert ihr das Lesen in eure Freizeit?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und kann es kaum erwarten, mich an meinem ersten Urlaubstag mit einer guten Tasse Kaffee durch eure Beiträge zu wühlen! Habt einen wundervollen Start in die neue Woche, ich geh jetzt erst mal schlafen. 😀
Alles Liebe,
Elli  ❤

P.S.: Und nicht vergessen: wer auf High Fantasy steht, kann sich immer noch bei Wortmagie’s makabrer High Fantasy Challenge 2017 anmelden! 😉

 

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Jodi Picoult – Lone Wolf

2016-04-15 - Picoult Lone Wolf

Luke Warren liebte die Freiheit. Er rannte und lebte mit Wölfen, erforschte sie. Luke ist der führende Wolfsexperte der USA, eine Koryphäe auf seinem Gebiet, der Millionen von Menschen mit seiner intimen Verbindung zu wilden Wölfen in Erstaunen versetzte. Für seine Familie war dieses Leben schwer zu ertragen, denn Beständigkeit konnte Luke ihnen nicht bieten. Es kostete ihn seine Ehe – seine Frau Georgie verließ ihn und gründete eine neue Familie. Sein Sohn Edward floh ans andere Ende der Welt. Nur seine Tochter Cara schien Lukes Leben unter Wölfen zu verstehen. Als Luke und Cara nach einem schweren Autounfall ins Krankenhaus eingeliefert werden und sich abzeichnet, dass Luke nicht mehr aufwachen wird, finden sich seine Kinder plötzlich in der Situation wieder, entscheiden zu müssen, ob die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet werden sollen. Doch wie entscheidet man für einen Mann, für den zwar jedes Leben kostbar war, der jedoch niemals seine Freiheit aufgegeben hätte? Edward und Cara müssen Jahre der Distanz, der Enttäuschung und des Schmerzes überwinden und erneut zusammenwachsen, um gemeinsam herauszufinden, was ihr Vater gewollt hätte.

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Verfasst von - 1. Juni 2016 in Realistische Fiktion

 

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Richard Schwartz – Die Rose von Illian

2016-03-31 Schwartz Die Rose von Illian

Wusstet ihr, dass ich eine Zeit lang ziemlich sauer auf Richard Schwartz war? Ich war wütend, weil ich nicht wusste, dass auf seinen Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ noch ein weiterer Zyklus namens „Die Götterkriege“ folgen würde. Ich bin mit vollem Tempo in den Cliffhanger am Ende des sechsten Bandes „Der Kronrat“ reingerasselt und musste anschließend auf den neuen Zyklus warten. Ich habe mich geärgert, fühlte mich veralbert und schmollte. Jahrelang. Erst vor etwa zwei Jahren habe ich mich wieder eingekriegt und begann, „Die Götterkriege“ zu kaufen. Es dauere, bis ich alle sechs Bände im Regal stehen hatte. Im März 2016 war es soweit, sodass ich mir endlich den Auftakt „Die Rose von Illian“ vornehmen konnte.

Nach Jahrhunderten der Führungslosigkeit ist der Thron Askirs wieder besetzt. Desina, Eule und Enkelin des ewigen Herrschers, forderte ihr Geburtsrecht ein und darf sich nun Kaiserin von Askir nennen. Ihr stehen unsichere, gefährliche Zeiten bevor. Noch immer befindet sich das Königreich Illian in Not. Truppen des Imperiums von Thalak unter der Herrschaft des Nekromantenkaisers besetzen das Reich und weben dunkle, beängstigende Magie. Seine Schergen waren es, die einen feigen Angriff auf Havald führten und sein Bannschwert Seelenreißer stahlen. Jetzt liegt der Mann, der nicht sterben kann, in einem ungewissen Zustand zwischen Leben und Tod.  Er muss mit seinem Schwert wiedervereint werden, um aus seinem ewigen Schlaf zu erwachen. Der Maestra und neuen Königin Illians, Leandra de Girancourt, fällt die Aufgabe zu, mit ihren Freunden nach Illian zu reisen, um Havalds Schwert zurückzuerobern und ihr Königreich von den thalakischen Truppen zu befreien. Können sie der Blutmagie des Nekromantenkaisers Einhalt gebieten?

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Verfasst von - 13. Mai 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Katie Coyle – Vivian versus America

2015-11-21 - Coyle Vivian versus America

Die Rezension zu „Vivian versus America“ habe ich lange aufgeschoben. Anfangs habe ich andere Buchbesprechungen vorgezogen, weil ich gegen Ende des Jahres erst die Bücher abhaken wollte, die ich mir für Challenges anrechnen konnte. Als das erledigt war, wollte ich mich der Fortsetzung von „Vivian versus the Apocalypse“ widmen, musste jedoch feststellen, dass dieses Vorhaben schwerer war als gedacht. Ich kam nicht voran, ja, fand nicht mal einen Ansatzpunkt. Ich beschloss, es nicht zu erzwingen und rezensierte weiterhin Bücher, die ich nach „Vivian versus America“ gelesen habe. Zwischenzeitlich spielte ich sogar mit dem Gedanken, die Rezension unter den Tisch fallen zu lassen. Glücklicherweise verbietet mir das allerdings meine Blogger-Ehre, weswegen ihr nun doch noch ein paar Gedanken zu diesem widerspenstigen Buch vor Augen habt.

Vivian hat sich entschieden. Für ihre Freunde, gegen ihre Familie. Gestrandet in San Francisco müssen Harp und sie sich nun einen aussichtsreichen Plan einfallen lassen, um Peter zu finden. Peter, der sich opferte, damit Harp und Viv der Church of America entkommen konnten. Im Idealfall konnte er ebenfalls fliehen, im schlimmsten Fall… daran möchte Vivian nicht einmal denken. Doch noch bevor sie auch nur die Stadt verlassen können, geraten die beiden Freundinnen erneut in Gefahr. Die Church of America hat ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt und fahndet nach ihnen. Zu brisant ist das, was sie herausgefunden haben. Augenblicklich macht das ganze Land Jagd auf sie. Als sich die Situation zuspitzt und Viv und Harp keinen Ausweg mehr sehen, erhalten sie jedoch aus überraschender Richtung Hilfe. Vielleicht ist noch nicht alles verloren. Vielleicht wird Vivian Peter retten. Und vielleicht wird sie Amerika die Augen öffnen.

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Jennifer Armintrout – The Turning

2015-11-06 - Armintrout The Turning

Mir ist ein peinlicher Fauxpas passiert. Wie ihr sicher alle wisst, ist Jennifer L. Armentrout eine äußerst erfolgreiche, populäre Autorin. Sie wird von vielen Blogger_innen glühend verehrt. Ich hingegen habe bisher noch nie etwas von ihr gelesen, wollte das aber mit „The Turning“ nachholen. Dumm nur, dass dieser Reihenauftakt gar nicht von Jennifer L. Armentrout ist, sondern von Jennifer Armintrout. Noch dümmer, dass mir das erst nach der Lektüre aufgefallen ist. Warum müssen die beiden Damen auch so ähnliche Namen haben? Mein erstes Date mit Jennifer L. Armentrout steht also noch immer aus, dafür habe ich aber nun ihre Namensvetterin kennengelernt.

Dr. Carrie Ames hat hart dafür gearbeitet, Ärztin zu werden. Doch all ihre Träume platzen in dem einzigen, schrecklichen Moment, in dem sie von einem totgeglaubten Patienten angegriffen und lebensgefährlich verletzt wird. Bereits während der langen Monate ihrer Rekonvaleszenz spürt sie, dass der Angriff sie verändert hat. Wer war dieser Patient, der tödliche Wunden wie durch ein Wunder überleben konnte? Was hat er mit ihr gemacht? Als sie das Krankenhaus verlassen darf, beginnt sie, über ihren mysteriösen Zustand zu recherchieren. Sie findet eine Antwort, die, wenn auch absurd und schier unmöglich, die einzig logische ist: sie ist ein Vampir. Der Fremde hat sie verwandelt und ist somit ihr Erzeuger, an den sie durch ihr gemeinsames Blut für immer gebunden ist. Hals über Kopf stürzt Carrie in einen brutalen Kampf der Vampirfraktionen und muss sich entscheiden: gibt sie dem Sog der Blutsbande nach und schließt sich ihrem sadistischen Erzeuger Cyrus an oder wählt sie seinen Todfeind Nathan, der ihr zwar hilft, sie aber auch ohne zu zögern töten würde?

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Verfasst von - 25. November 2015 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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13. 07. 2014 – Argh, Prioritäten setzen!

Ich weiß, dass ihr das kennt. Ihr alle.
Es gibt Phasen im Leben, da muss man tun, was man eben tun muss und muss das, was man tun möchte, hinten anstellen. So geht es mir im Moment. Ich möchte lesen. Ich möchte bloggen. Ich möchte Fußball gucken. Ich möchte das schöne Wetter genießen. Das sind die Dinge, die ich tun möchte. Dummerweise bin ich vernünftig. nicht-lustig-schuleDeswegen setze ich Prioritäten und lerne stattdessen. Die Klausurenphase ist jedes Semester ein Akt enormer Willensanstrengung für mich. Selbstdisziplin vs. Sorglosigkeit. Zwei Titanen treffen auf einander. Ein Kampf auf Leben und Tod. Blut spritzt. Die Erde bebt. Am Ende triumphiert immer die Selbstdisziplin, aber die Sorglosigkeit gibt nicht so schnell auf. Heimlich ergaunert sie sich winzige Bröckchen Zeit. In der Bahn lesen statt zu lernen. Sie ist die große Verführerin, die mir schmutzig-süße Optionen ins Ohr flüstert, wenn die Selbstdisziplin gerade nicht guckt. Immer wieder lasse ich mich auf die Sorglosigkeit ein; wir werden Verbündete. Sie bringt mich dazu, mit der Selbstdisziplin zu verhandeln und kleine Freiräume zu schaffen. Tango mit meinem Belohnungssystem. „Wenn du auf der Hinfahrt lernst, darfst du auf der Rückfahrt lesen“. „Du lernst, bis das Fußballspiel anfängt“. „Vier Stunden, dann gibt es einen Schokoriegel und eine kleine Pause“.
Das ist Stress. Dieser ständige Kampf, dessen Schlachtfeld mein Kopf ist. Ich mache drei Kreuze, wenn das nächste Woche endlich vorbei ist. Und die Sorglosigkeit und ich Hand in Hand in den Sonnenuntergang reiten.

Also: gebt mir bis nächste Woche Zeit. Dann läuft hier wieder alles normal. Ich verfasse wieder fleißig Rezensionen und habe den Kopf frei für Buch-Gedanken. 😉
Wenn ihr mögt, könnt ihr euch hier gern über ähnliche Phasen eures Lebens auskotzen, denn geteiltes Leid ist halbes Leid. 🙂

 

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