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Kim Harrison – Blutsbande

Rezensionsheader Blutsbande

„Blutsbande“ ist für mich der letzte „Rachel Morgan“-Band. Ich breche die Reihe ab. Ich habe wirklich versucht, mit der Protagonistin Rachel auszukommen, aber es funktioniert nicht. Wir passen nicht zusammen. Ein geeigneter Moment, um zurückzuschauen und euch zu erzählen, wie die Reihe entstand. Der erste Band „Blutspur“ begann als Kurzgeschichte, die Kim Harrison schrieb, als sie unter ihrem echten Namen Dawn Cook veröffentlicht werden wollte. Anfang der 2000er war der Kurzgeschichtenmarkt äußerst bizarr. Harrison wusste, dass sie dieses Level niemals erreichen würde, also schrieb sie die merkwürdigste Szene, die ihr einfallen wollte, steckte eine Hexe, einen Pixie und eine Vampirin in eine Bar und wartete ab, was passierte. Ihre Kurzgeschichte trug den Titel „Life is a Bowl of Cereal“ und wurde später das erste Kapitel von „Blutspur“. Obwohl ich es sympathisch finde, dass „Rachel Morgan“ ihren Anfang mit einer Trotzreaktion nahm, hindert es mich dennoch nicht daran, Rachel nun Lebewohl zu sagen.

Endlich ist Rachel Morgan die haltlosen Vorwürfe des Hexenzirkels los. Dummerweise bringt ein offizieller Status als Dämon allerdings haufenweise bürokratische Unannehmlichkeiten mit sich. Rachel darf nicht mal Autofahren. Deshalb überlegt sie nicht lange, als ihr die Inderland Security einen Deal anbietet: hilft sie ihnen dabei, eine grausige Mordserie aufzuklären, bekommt sie ihren Führerschein zurück. Die ritualisierten Morde weisen auf dämonische Aktivitäten hin, Rachel erkennt jedoch schnell, dass die Tatorte inszeniert sind. Nicht von Dämonen, nicht von Inderlandern, sondern von Menschen. Eine radikale Hassgruppe entführt Hexen und experimentiert mit ihnen, um einen Weg zu finden, alle Übernatürlichen vom Antlitz der Erde zu tilgen. Bisher ohne Erfolg. Bisher. Denn jetzt, da Rachel die Ermittlungen übernommen hat, befindet sich die eine Zutat, die dazu beitragen könnte, alle Inderlander auszulöschen, in greifbarer Nähe: Rachels Blut …

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Peter Orullian – The Unremembered

Rezensionsheader The Unremembered

Peter Orullian hasst Klappentexte. Seiner Ansicht nach führt der Versuch, eine Geschichte zusammenzufassen, nur dazu, dass ihr Kern verkannt wird. Er selbst verlässt sich nicht auf die Inhaltsangaben auf den Rückseiten von Büchern, sondern liest grundsätzlich einfach die erste Seite. Dennoch sieht der Autor ein, dass sie ein notwendiges Übel sind. Deshalb existiert der Klappentext seines High Fantasy – Romans „The Unremembered“, Auftakt der Reihe „Vault of Heaven“, in mehreren Varianten. Ich habe gleich drei gefunden. Was Peter Orullian wohl von einer vierten – meiner Version – halten würde?

Als Aeshau Vaal vom Rat der Schöpfer geschaffen wurde, strebten sie Balance an. Doch einer der ihren kümmerte sich nicht um das sensible Gleichgewicht zwischen Gut und Böse. Er verdarb seine Schöpfung, bevölkerte Aeshau Vaal mit scheußlichen Kreaturen, die Blut und Tod verbreiteten. Der Rat bestrafte ihn mit dem Fluch der Stille und verbannte ihn in den Born, getrennt von der übrigen Schöpfung.
Der junge Jägersmann Tahn liebt die alten Legenden, glaubte allerdings nie, dass sie wahr sein könnten. Bis zu dem Tag, an dem er im Wald einem Velle begegnet, einem stilletreuen Magier, der die Energie der Welt missbraucht. Von Furcht überwältigt flieht Tahn – doch seinem Schicksal kann er nicht entkommen. Der schützende Schleier zum Born schwindet. Der Stille regt sich in seinen Ketten. Begleitet von seinem besten Freund Sutter, seiner Schwester Wendra, dem Gelehrten Braethen, der Fern Mira und dem Sheason Vendanj zieht Tahn aus, um den Vormarsch der Stilletreuen aufzuhalten, denn nur er besitzt die Macht, Aeshau Vaal zu retten. Leider bleibt ihre Mission nicht unbemerkt und schon bald wird Tahn vom Jäger zum Gejagten…

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Montagsfrage: Aufschieberitis?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wer hätte gedacht, dass sich anlässlich der Vergabe des Literaturnobelpreises so viel Drama entfalten kann? Erst wird die Verleihung des Preises 2018 ausgesetzt, weil sich das Gremium der Schwedischen Akademie in einen komplizierten und aufsehenerregenden Skandal verstrickte, in dem es um Verletzungen der Schweigepflicht, Betrug, Steuerhinterziehung, Sexualstrafdelikte, die im Rahmen der #metoo-Bewegung öffentlich wurden und zahllose weitere schwere Vorwürfe ging. Ich erinnere mich, dass ich damals überlegte, einen Beitrag zu diesem Thema zu verfassen, entschied jedoch, dass ich keine Lust hatte, so tief in die Materie einzutauchen, wie es nötig gewesen wäre, weil mich die Vergabe normalerweise ohnehin lediglich am Rande interessiert. Schaue ich mir die Liste der vergangenen Preisträger_innen an, kenne ich davon nur einen Bruchteil.

Während ich also beschloss, dass mich der Skandal nicht wirklich tangierte, organisierte sich das Gremium neu. Einige Mitglieder traten zurück, darunter auch die Ständige Sekretärin Sara Danius, die sich sehr darum bemüht hatte, den Eklat transparent zu behandeln. Dieses Jahr sollte dann alles wieder seinen gewohnten Gang gehen. Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass die Polin Olga Tokarczuk den Literaturnobelpreis nachträglich für 2018 erhält. Diese Auszeichnung ist nicht unumstritten, denn es gibt Stimmen, die die Meinung vertreten, dass es ein Zeichen des Respekts für die von den Sexualstraftaten des Skandals betroffenen Frauen gewesen wäre, komplett auf die Verleihung zu verzichten. Der Preisträger von 2019 ist der Österreicher Peter Handke, dessen Name mir sogar geläufig ist. Ich gratuliere beiden von Herzen. Am Samstag wurde dann die Nachricht veröffentlicht, dass Sara Danius, die so sehr dafür gekämpft hatte, die Integrität des Gremiums wiederherzustellen und dennoch ihren Hut nehmen musste, verstorben ist. Sie erlag einer Krebserkrankung im Alter von 57 Jahren. Mein Beileid für ihre Freunde und Familie.

Drama, Drama, Drama. Ich hoffe, dass sich die Schwedische Akademie bald von diesen herben Rückschlägen erholen und wieder ganz auf die Literatur konzentrieren kann. Trotzdem frage ich mich, ob die Vergabe des Literaturnobelpreises überhaupt noch zeitgemäß ist. Vielleicht schreibe ich doch noch einen Beitrag darüber. Was haltet ihr denn von der diesjährigen Verleihung? Habt ihr bereits Bücher von Olga Tokarczuk und/oder Peter Handke gelesen?
Nun wird es aber Zeit, mich den wirklich wichtigen Fragen der Literatur zu widmen: im Rahmen der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Welches Buch, das man nach allgemeiner Meinung gelesen haben sollte, hast du noch nicht gelesen? Warum nicht?

Ich finde, diese Frage, die übrigens von Aequitas et Veritas stammt, passt hervorragend zum Thema Nobelpreisträger_innen. Seien wir ehrlich, wer hat schon in das Werk aller bisher Ausgezeichneten hineingeschnuppert? Außer dem Gremium vermutlich nur eine Handvoll Leser_innen weltweit. Wie ich bereits in der Einleitung erwähnte, kenne ich den Großteil nicht einmal und ich habe auch kein Interesse daran, sie alle kennenzulernen. Meiner Ansicht nach ist das nicht schlimm. Denn was ist das überhaupt, die „allgemeine Meinung“? 2014 habe ich mich mit 5 verschiedenen literarischen Bestenlisten auseinandergesetzt, die das Time Magazine, die ZEIT, das ZDF, die BBC und Le Monde zusammenstellten und die ihnen zufolge die Bücher enthalten, die man unbedingt gelesen haben sollte. Es gab Überschneidungen, es gab jedoch auch einige Unterschiede. Das heißt, nicht einmal die Komitees dieser journalistischen Instanzen waren sich einig. Laut Wikipedia bezeichnet der Begriff „Weltliteratur“ Werke, „die über nationale und regionale Grenzen hinweg große Verbreitung gefunden haben und die gleichzeitig als für die Weltbevölkerung bedeutsam erachtet werden“. Geht es vielleicht noch ein bisschen schwammiger? Richtet man sich nach dieser Definition, könnten darunter auch die „Hunger Games“ von Suzanne Collins zählen, aber diese moderne Young Adult – Trilogie würde wohl niemand ernsthaft als Weltliteratur bezeichnen. Deshalb halte ich die Kategorie Weltliteratur für unverbindlich. Es ist nur ein Wort, mit dem kein festes Konzept verbunden ist. Ich finde es sogar schwierig, für mich selbst eine Sammlung von Eigenschaften zu formulieren, die den Begriff beschreibt. Auf jeden Fall alt. Darüber hinaus wird es vertrackt, weil der literarische Wert eines Buches schwer in Adjektive zu fassen ist. Revolutionär? Mutig? Feinsinnig? Nein, das passt alles nicht so richtig.

Darum pfeife ich mittlerweile auf die sogenannte „allgemeine Meinung“ und lege selbst fest, welche Bücher auf meiner persönlichen Lebensleseliste stehen. Ich setze eigene Prioritäten, die meinem Geschmack entsprechen. Bei mir finden sich zum Beispiel viele Klassiker der Fantasy, denn es fasziniert mich, zu den Anfängen des Genres zurückzugehen und aus dieser Erfahrung Schlüsse zu ziehen, inwiefern es sich verändert hat. Natürlich gibt es trotzdem Überschneidungen mit der „allgemeinen Meinung“. „Moby-Dick“, das ich dieses Jahr endlich, endlich, endlich gelesen habe (Ja, ich bin immer noch stolz!) zählt wohl nach jeder Definition zur Weltliteratur.

Die heutige Frage könnte ich mit einer ellenlangen Liste beantworten. Es existieren viel mehr Bücher, die man „gelesen haben sollte“ und die ich noch nicht gelesen habe, als Bücher, hinter die ich bereits ein Häkchen setzen konnte. Meist handelt es sich ja um Klassiker und für Klassiker muss ich in der Stimmung sein, sonst hat die Lektüre keinen Sinn. Ich schaffe pro Jahr nur eine sehr begrenzte Anzahl. Demzufolge habe ich entschieden, euch heute die beiden Spitzenreiter meiner persönlichen Lebensleseliste zu nennen; die beiden Werke, die ich vor meinem Tod meiner Ansicht nach unbedingt gelesen haben muss, um beruhigt sterben zu können.

Ganz oben auf meiner Liste steht aktuell „Ulysses“ von James Joyce. Es ist nachgerückt, lange Zeit stand „Moby-Dick“ an erster Stelle. Meine ursprüngliche Entscheidung, dieses Schwergewicht lesen zu wollen, ist darauf zurückzuführen, dass das gesamte Buch an einem einzigen Tag spielt: dem 16. Juni 1904. Der 16. Juni ist mein Geburtstag, also erachte ich es als eine Frage der Ehre, selbst zu erleben, was dem Protagonisten Leopold Bloom an diesem widerfährt. Dummerweise ist das Buch allerdings auch eine monumentale Herausforderung. Ich habe schon mehrfach angefangen und musste einsehen, dass ich nicht bereit bin. Der Schreibstil ist alles andere als eingängig und da das Buch trotz des überschaubaren Zeitraums um die 1.000 Seiten umfasst, könnt ihr euch sicher denken, wie detailliert es ist. Im Moment schreckt mich das noch, aber irgendwann werde ich auch diesen Wälzer besiegen.

An Platz Nummer 2 steht ein Buch, das ich als Lokalpatriotin einfach nicht auslassen kann: „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin. Berlin ist meine Heimat, hier schlägt mein Herz und hier möchte ich eines Tages sterben. Ich liebe meine Stadt und wenn ein Autor schon ein Werk geschrieben hat, das sie so prominent behandelt und das dann auch noch zur Weltliteratur erhoben wurde, muss ich es lesen, da führt kein Weg dran vorbei. Leider ist es ähnlich schwere Kost wie „Ulysses“. Ich habe auch hier bereits reingelesen und war schockiert. Erinnere ich mich richtig, enthält es sehr abrupte Szenensprünge, die es kompliziert gestalten, Döblin zu folgen. Mal schauen, wann ich mich traue, mich diesem Kampf zu stellen. Zumindest ist es nicht so dick wie „Ulysses“. Aber was heißt das schon bei einem Klassiker.

Hinter diesen beiden Büchern tummeln sich zahllose weitere, die ungeduldig mit den Hufen scharren und gelesen werden wollen. „Krieg und Frieden“, „Das Verlorene Paradies“, „Great Expectations“, „Dune“, „Buddenbrooks“ und und und. Doch das Schöne ist ja, ihre Ungeduld existiert nur in meinem Kopf. In Wahrheit kümmert es diese Werke nicht die Bohne, wie lange sie ungelesen bei mir herumstehen. Bücher haben kein Verfallsdatum. Ihre Zeit wird kommen. Ich fürchte allerdings, meine Lebensleseliste selbst wird niemals wirklich schrumpfen, denn es kommen ständig neue Werke dazu, die ich lesen möchte, bevor ich sterbe. Das Dilemma eines Bücherwurms: die Auswahl ist größer als die zur Verfügung stehende Lebenszeit.

Welche Bücher, die zur Weltliteratur zählen, schiebt ihr vor euch her?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen motivierten Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Mike Mullin – Sunrise

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Die „Ashfall“-Trilogie von Mike Mullin ist eine der realistischsten Dystopien, die ich kenne. Unter dem Yellowstone-Nationalpark liegt tatsächlich ein aktiver Supervulkan, der zuletzt vor 640.000 Jahren ausbrach. Ein weiterer Ausbruch ist jeder Zeit möglich, der USGS (US Geological Survey) schätzt das Risiko trotz Phasen „thermischer Unruhe“ in den letzten Jahrzehnten jedoch gering ein. Mullin war sich dessen bewusst, als er die Trilogie schrieb. Auf seiner Website erklärt er, dass sein Ziel darin bestand, eine spannende Geschichte zu erzählen und er deshalb auf wissenschaftlich plausible, aber nicht unbedingt wahrscheinliche Szenarien zurückgriff. Im Finale „Sunrise“ spielt der Vulkanausbruch allerdings ohnehin nur noch hintergründig eine Rolle.

Nach der monatelangen Suche nach Alex‘ Familie kehren Alex und Darla endlich nach Illinois zurück. Doch als sie die Farm seines Onkels Paul erreichen, bietet sich ihnen ein desaströses Bild. Die Kleinstadt Warren ist ein Kriegsgebiet, die Farm selbst ein notdürftiges Flüchtlingslager. Während ihrer Abwesenheit wurde Warren von der Nachbarstadt Stockton überrannt. Es gelingt ihnen, Warren zurückzuerobern – aber nicht ohne Verluste. Erneut wird Alex klar, dass die größte Bedrohung nach dem Ausbruch des Yellowstone-Supervulkans nicht von der unwirtlichen Natur ausgeht, sondern von den Menschen. Er versucht, die Erwachsenen davon zu überzeugen, sich auf einen langen Überlebenskampf einzustellen und die Verteidigung ihrer Städte als oberste Priorität einzustufen. Vergebens. Alex begreift, dass ihm nur eine Wahl bleibt, will er seine Liebsten in Sicherheit wissen: er muss Verantwortung übernehmen und eine Gemeinschaft gründen, deren Überlebenswille stark genug ist, um bis zu dem Tag, an dem die Sonne durch die Aschewolken bricht, zu überdauern.

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Marissa Meyer – Fairest

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Als Marissa Meyer begann, die „Lunar Chronicles“ zu schreiben, wusste sie, dass die zentrale Antagonistin ihrer Geschichte auf der bösen Königin aus „Schneewittchen“ basieren würde. Ihre Figur faszinierte sie. Welche Frau würde so großen Wert auf Schönheit legen, dass sie bereit wäre, all diese furchtbaren Dinge zu tun? Was müsste dieser Frau zugestoßen sein, um diese Skrupellosigkeit zu entwickeln? Meyer gab ihrer bösen Königin den Namen Levana. Sie konzipierte ihre Biografie mental parallel zu den Heldinnen ihrer Reihe, stieß mit dieser Taktik jedoch an eine Grenze, als sie den letzten Band „Winter“ schrieb. Einige Szenen bereiteten ihr Schwierigkeiten. All diese Szenen hatten eines gemeinsam: sie drehten sich um Levana. Um ihre Blockade aufzulösen, entschied die Autorin, Levanas Hintergrundgeschichte auszuformulieren. Das Ergebnis ist der Zwischenband „Fairest“, den man laut Meyer nicht zwangsläufig zwischen „Cress“ und „Winter“ lesen muss, der allerdings gewisse Entwicklungen in „Winter“ verständlicher gestaltet. Ich hielt mich an Meyers Empfehlung und las „Fairest“ nach „Cress“.

Cinder und ihre Verbündeten kennen Königin Levana als skrupellose, kaltherzige Herrscherin des Reiches Luna. Doch einst war sie ein junges Mädchen voller Hoffnungen und Träume. Am Hofe Lunas war sie unsichtbar. Sie wollte geliebt werden, sehnte sich nach Aufmerksamkeit und Respekt. Sie wurden ihr verwehrt. Ihre Einsamkeit vergiftete ihre Seele, bis sie vor nichts mehr zurückschreckte, um ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Dies ist ihre Geschichte, eine Geschichte voller Tragik und Leid. Denn niemand wird als böse Königin geboren.

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Ralph »Sonny« Barger – Hell’s Angel: Mein Leben

Rezensionsheader Hells Angel Mein Leben

Ich könnte heute nicht mehr sagen, wann mein Interesse am Motorradclub Hell’s Angels begann. Ich gehe davon aus, dass Hunter S. Thompsons literarische Reportage „Hell’s Angels“ großen Anteil daran hatte, die ich las, als ich etwa 20 Jahre alt war. Der exzentrische Journalist reiste in den 60er Jahren mit dem Club. Seine Schilderungen faszinierten mich. Er malte das Bild wilder, unbeugsamer, freiheitsliebender Männer, die sich von niemandem etwas sagen ließen und eigene Gesetze schrieben. Ihre Lebensauffassung brachte meinen eigenen Freiheitsdrang, der in meiner Jugendzeit stark ausgeprägt war, zum Singen. Ich sah in ihnen moderne Piraten, Rebellen und fühlte mich zu ihren Idealen hingezogen.

Es dauerte Jahre, bis ich bereit war, einzusehen, dass meine romantischen Vorstellungen der Hell’s Angels vollkommen verklärt waren. In den Medien häuften sich Berichte von kriminellen, mafiaähnlichen Strukturen, schweren Straftaten wie Zuhälterei, Drogen- und Waffenhandel und blutigen Fehden, die nicht selten in Rachemorden gipfelten. Ich fühlte mich desillusioniert und enttäuscht. Diese Nachrichten hatten nichts mit der sympathischen Bande ruppiger Aussteiger zu tun, die ich in „Hell’s Angels“ kennengelernt hatte. Heute weiß ich, dass ich das immense kriminelle Potential des Clubs, das sich bereits in den 60ern andeutete, einfach ignorierte. Ich wollte es nicht sehen.

Mit der Erkenntnis kam die Ernüchterung. Je öfter ich Nachrichten sah oder las, die die gewalttätigen oder illegalen Exzesse der Hell’s Angels dokumentierten, desto weniger verstand ich, wie aus einem Haufen Verlierer, die der Gesellschaft freiwillig den Rücken gekehrt hatten, eine strikt organisierte, globale, kriminelle Vereinigung werden konnte. Diese Frage beschäftigt mich noch immer. Deshalb nahm ich mir im Februar 2019 die biografischen Aufzeichnungen des Mannes vor, der es meiner Ansicht nach am besten wissen musste: Ralph »Sonny« Barger, Gründungsmitglied und langjähriger Präsident der Hell’s Angels.

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Lauren Oliver – Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

„Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ von Lauren Oliver begründete meine Liebe zu Young Adult – Literatur. Ich stolperte über diesen Roman, als ich gerade begann, meine Bibliothek zu organisieren, zu strukturieren und hemmungslos zu erweitern. Bücher spielten in meinem Leben immer eine Rolle, doch erst in dieser Phase fing ich an, mich wirklich für Literatur zu interessieren und mir eigenständig – ohne den Einfluss meiner Eltern – eine Sammlung aufzubauen. „Wenn du stirbst“ hatte erheblichen Anteil daran, dass ich Lesen als ernstzunehmendes Hobby begriff und war ein Meilenstein auf der niemals endenden Erforschung meines Literaturgeschmacks. Als ich im November 2018 für eine Challenge ein Buch lesen sollte, in der eine Figur denselben Tag wieder und wieder erlebt, beschloss ich daher, diese Aufgabe mit einem Reread dieses für mich sehr wichtigen Buches zu erfüllen.

Samantha Kingston starb am Abend des 12. Februars in einem Autounfall, der auch ihre drei besten Freundinnen Lindsay, Elody und Ally das Leben kostete. Deshalb ist Sam mehr als überrascht, als sie am nächsten Morgen einfach wieder in ihrem Bett aufwacht, als wäre nichts geschehen. War der Unfall ein Traum? Sam ist erleichtert und dankbar, am Leben zu sein, doch schon bald fallen ihr beunruhigend viele Parallelen auf. Es ist nicht morgen. Es ist exakt derselbe Tag, der 12. Februar. Wieder und wieder durchlebt Sam den Tag, an dem sie starb. Nichts ändert sich – nur sie selbst. Tief in ihrem Inneren weiß Sam, dass sie noch nicht bereit ist, zu gehen. Sie hat noch etwas zu erledigen. Ein Unrecht zu begleichen. Erst dann wird sie weiterziehen und Frieden finden können.

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Martha Wells – Wheel of the Infinite

Im Rahmen meiner Mission, weibliche High Fantasy – Autorinnen ausfindig zu machen, stieß ich auf den Einzelband „Wheel of the Infinite“ von Martha Wells. Die Texanerin wurde in den letzten 25 Jahren für einige prestigeträchtige Awards der spekulativen Fiktion nominiert und unter anderem mit dem Locus, Nebula und Hugo Award ausgezeichnet. Warum hatte ich noch nie von ihr gehört? Wieso musste ich aktiv nach Frauen in der High Fantasy suchen, um über sie zu stolpern? Wells ist das Problem allzu bewusst. In einer Rede auf der World Fantasy Convention 2017 forderte sie ihre Hörer_innen auf, sich an all die vergessenen Frauen in der Geschichte und ihren Einfluss auf Wissenschaft und Kunst zu erinnern. Botschaft angekommen. Martha Wells ist eine perfekte Kandidatin für die Sektion der „schreibenden Schildmaiden“ in meinem Bücherregal.

Lange Zeit lebte Maskelle im Exil, fern ihrer Heimat Dulvapore. Sie wagte nie, in die mystische Stadt zurückzukehren. Zu schmerzhaft waren die düsteren Erinnerungen an den Wahnsinn, der sie als Verräterin und Mörderin brandmarkte. Nun führen sie die rätselhaften Wege des Schicksals an der Seite des zurückhaltenden Schwertkämpfers Rian erneut in die Straßen ihrer Jugend. Sie wurde einberufen, weil sie gebraucht wird. Der Höhepunkt der Hundertjahreszeremonie steht kurz bevor. Doch das Rad der Unendlichkeit, das die Welt alle 100 Jahre erneuert, zeigt unerklärliche schwarze Flecken. Maskelles Macht als Stimme der Ahnen ist vielleicht das einzige, das eine Katastrophe verhindern kann, denn wird der Zerfall nicht aufgehalten, bevor der Zyklus des Rades vollendet ist, könnte die Realität selbst irreparablen Schaden nehmen. Wird es Maskelle gelingen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und derselben Magie zu vertrauen, die sie einst betrog?

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Verfasst von - 20. März 2019 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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[Schlüpftag-Special] Wohltätigkeitsaktion: Tugenden für den guten Zweck

Hallo ihr Lieben! 🙂

Der 19. Dezember ist für mich ein Feiertag, denn der wortmagieblog hat Geburtstag! 🍾 2018 ist das ein besonderer Meilenstein, weil mein Blog dieses Jahr 5 Jahre alt wird. Ich habe das Gefühl, damit eine Schwelle zu überschreiten und endgültig sicher sein zu können, dass ich ihn weiterbetreiben werde. Ich denke, nach dieser langen Zeit besteht nun kein Risiko mehr, dass mir die Puste ausgeht und ich keine Lust mehr habe, Beiträge zu schreiben. Ich habe meinen Rhythmus und meine Stimme gefunden und befinde mich an einem Punkt, an dem ich mit meiner Identität als Bloggerin völlig im Reinen bin. Alles ist gut so wie es ist. Das fühlt sich unglaublich schön an. Irgendwie erwachsen. Der wortmagieblog ist jetzt groß.

Natürlich verdanke ich diese Entwicklung hauptsächlich euch. Ihr – meine Leser_innen, meine Follower_innen – gebt mir das Selbstbewusstsein, an mich und meine Arbeit hier zu glauben. Euretwegen erlaube ich meinen Gedanken, öffentlich gehört zu werden und in die weite Welt hinauszusegeln, weil ich dank eurem positiven Feedback davon überzeugt bin, dass sie es wert sind, dass ich etwas zu sagen habe. Ich weiß, ich erwähne das jedes Jahr, aber ich möchte noch einmal ganz deutlich betonen, dass ich ohne euch niemals so weit gekommen wäre. Ohne euch wäre der wortmagieblog niemals aus den Kinderschuhen herausgewachsen. Ohne eure Resonanz hätte ich mich nicht auf diese wunderbare Reise zu mir selbst begeben und hätte niemals gelernt, wer ich eigentlich bin – als Leserin, als Bloggerin, als Mensch. Ihr haltet den wortmagieblog mindestens ebenso am Leben wie ich. Ich danke euch von ganzem Herzen. ❤️

Letztes Jahr habe ich anlässlich dieses Freudentags eine neue Geburtstagsaktion ins Leben gerufen. Da der Geburtstag des wortmagieblogs in die Weihnachtszeit fällt, habe ich die Gelegenheit genutzt, um eine Wohltätigkeitsaktion zu initiieren, um Spenden für den Straßenkinder e.V. zu sammeln. Eure Großzügigkeit und Selbstlosigkeit überwältigten mich. Einmal mehr habt ihr bewiesen, wie atemberaubend hilfsbereit die Blogger-Community ist. Die Aktion gefiel euch sehr, ich habe viel Lob erhalten und am Ende konnte ich eine Überweisung über 80€ an den Straßenkinder e.V. schicken. Deshalb habe ich beschlossen, dass aus der einmaligen Aktion eine jährliche Tradition werden soll.

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Verfasst von - 19. Dezember 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Ari Marmell – Die Horde: Die Schlacht von Morthûl

Der texanische Autor Ari Marmell ist ein waschechter, professioneller Nerd. Obwohl er sich seit einigen Jahren auf seine Karriere als Schriftsteller konzentriert, schrieb er ursprünglich erfolgreich für verschiedene Pen & Paper Verlage in der Rollenspielindustrie. Damit machte er sein Hobby zum Beruf, denn Marmell bekam sein erstes Dungeons and Dragons – Set im Alter von 9 Jahren geschenkt und verfasste später häufig selbst Kampagnen. Sein Low Fantasy – Roman „Die Horde: Die Schlacht von Morthûl“ basiert auf einer solchen Kampagne. Darin betrachtet er die Klischees der Fantasy aus dem Blickwinkel der „Bösen“: Orks, Trolle, Oger und alle, die sonst als Antagonisten herhalten müssen, bekommen hier ihren großen Auftritt.

Wenn Morthûl der Leichenkönig ruft, lässt man ihn besser nicht warten. Egal, ob Ork, Troll, Kobold oder Schrecklicher; ob man gerade metzelt, plündert oder stiehlt – will man überleben, lässt man alles stehen und liegen und tut, was der alte Knacker befiehlt. Besonders, wenn das Schicksal von Kirol Syrreth auf dem Spiel steht. Morthûls Plan, sich mit einem finsteren Ritual an die Spitze der Nahrungskette zu befördern, kam bei den Herrschern der angrenzenden Lande nicht gut an. Jetzt versammeln sie ihre Kräfte hinter dieser spitzohrigen Plage von einem Erzfeind, dem Elfenmagier Ananias duMark, um einen endgültigen Vernichtungsschlag zu führen. Auch Morthûl bündelt seine Truppen, doch es sieht schlecht für seine Horde aus. Seine einzige Chance ist eine geheime Eliteeinheit: das Dämonen-Korps. Er rekrutiert die fiesesten, brutalsten und erbarmungslosesten Kämpfer und erteilt ihnen Sonderaufträge, die seinen Sieg sichern sollen. Wen interessiert es da schon, dass sich seine Champions nicht leiden können und ständig kurz davorstehen, sich gegenseitig umzubringen?

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