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Martha Wells – Wheel of the Infinite

Im Rahmen meiner Mission, weibliche High Fantasy – Autorinnen ausfindig zu machen, stieß ich auf den Einzelband „Wheel of the Infinite“ von Martha Wells. Die Texanerin wurde in den letzten 25 Jahren für einige prestigeträchtige Awards der spekulativen Fiktion nominiert und unter anderem mit dem Locus, Nebula und Hugo Award ausgezeichnet. Warum hatte ich noch nie von ihr gehört? Wieso musste ich aktiv nach Frauen in der High Fantasy suchen, um über sie zu stolpern? Wells ist das Problem allzu bewusst. In einer Rede auf der World Fantasy Convention 2017 forderte sie ihre Hörer_innen auf, sich an all die vergessenen Frauen in der Geschichte und ihren Einfluss auf Wissenschaft und Kunst zu erinnern. Botschaft angekommen. Martha Wells ist eine perfekte Kandidatin für die Sektion der „schreibenden Schildmaiden“ in meinem Bücherregal.

Lange Zeit lebte Maskelle im Exil, fern ihrer Heimat Dulvapore. Sie wagte nie, in die mystische Stadt zurückzukehren. Zu schmerzhaft waren die düsteren Erinnerungen an den Wahnsinn, der sie als Verräterin und Mörderin brandmarkte. Nun führen sie die rätselhaften Wege des Schicksals an der Seite des zurückhaltenden Schwertkämpfers Rian erneut in die Straßen ihrer Jugend. Sie wurde einberufen, weil sie gebraucht wird. Der Höhepunkt der Hundertjahreszeremonie steht kurz bevor. Doch das Rad der Unendlichkeit, das die Welt alle 100 Jahre erneuert, zeigt unerklärliche schwarze Flecken. Maskelles Macht als Stimme der Ahnen ist vielleicht das einzige, das eine Katastrophe verhindern kann, denn wird der Zerfall nicht aufgehalten, bevor der Zyklus des Rades vollendet ist, könnte die Realität selbst irreparablen Schaden nehmen. Wird es Maskelle gelingen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und derselben Magie zu vertrauen, die sie einst betrog?

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5 Kommentare

Verfasst von - 20. März 2019 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Joyce Carol Oates – Black Girl / White Girl

Joyce Carol Oates’ Karriere als Schriftstellerin verlief ungewöhnlich gradlinig. Sie wurde 1938 geboren, las bereits als Jugendliche große Literaten wie Dostojewski, Faulkner und Hemingway und begann im Alter von 14 Jahren selbst zu schreiben. Sie studierte Englisch und Philosophie und veröffentlichte 1963, zwei Jahre nach ihrem Abschluss, ihren ersten Kurzgeschichtenband „By the North Gate“. Seitdem folgten über 40 Romane, mehrere Theaterstücke, Kurzgeschichtensammlungen, Novellen, Lyrik, Essays und biografische Schriften. Sie gilt als eine der bedeutendsten Autor_innen der US-amerikanischen Gegenwartsliteratur, wurde mehrfach für den Pulitzer-Preis nominiert und wird immer wieder als Anwärterin auf den Literatur-Nobelpreis gehandelt. Ich drücke ihr jedes Jahr die Daumen und lese mich frei nach Laune durch ihr umfangreiches Werk. „Black Girl / White Girl“ stand auf meiner Oates-Leseliste ganz oben.

Am 11. April 1975, am Abend ihres 19. Geburtstags, starb Minette Swift bei einem schrecklichen Unglück auf dem Campusgelände des Schuyler College. Sie war eine der wenigen afroamerikanischen Studentinnen, die angenommen wurden. Die Umstände ihres Todes blieben rätselhaft. 15 Jahre später versucht Minettes ehemalige Mitbewohnerin Genna Hewitt-Meade die Ereignisse vor dem Tod der jungen Frau zu rekonstruieren. Schon bald verstrickt sie sich in den schmerzhaften Erinnerungen an ihre eigene verwirrende Jugend, die vom komplizierten Verhältnis zu ihren Eltern geprägt war. Als Tochter eines Bürgerrechtsanwalts verstand sie es als ihre Pflicht, Freundschaft mit Minette zu schließen und sie notfalls vor negativen Einflüssen zu beschützen. Doch Minette stieß sie von sich. Erst als Erwachsene begreift Genna, dass Minettes Weigerung, sich auf sie einzulassen, möglicherweise ihr Leben rettete – während es Minette das Leben kostete.

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22. 07. 2014 – Liebster Award Klappe die 2te

Am Sonntag hat mich die liebe Alexa von Geteiltes Blut erneut für den „Liebster Award“ nominiert. Obwohl ich mich darüber freue, muss ich dazu jetzt etwas sagen. Liebe LeserInnen, liebe BloggerInnen, so ein Award macht nur dann Sinn, wenn er nicht permanent von A nach B und wieder zurück geschoben wird. Dementsprechend wäre es absurd, wenn ich nun schon wieder vollständig teilnehmen würde. So sehr mich die Beachtung freut, aber zweimal in einer Woche der gleiche Award? Nein, das geht nicht. Ich habe mich daher entschieden, zwar Alexas und Alenas Fragen zu beantworten, danach aber nicht weiter zu nominieren. Viele LeserInnen mögen Beiträge, die ein wenig Privates aus dem Leben der Bloggerin oder des Bloggers preisgeben, also möchte ich euch meine Antworten nicht vorenthalten. Dann ist aber erst mal Schluss mit diesem Award, sonst nimmt er nämlich tatsächlich noch die Dimensionen eines nervigen Kettenbriefs an.

  1. Hund oder Katze?
    Chillis erstes Foto zugeschnitten Das ist eine sehr leichte Frage, für die ich nicht überlegen muss: Hund. Schon als Kind wollte ich immer einen Hund und als mein großes Mädchen dann vor sieben Jahren mein Leben betrat und es heftig durcheinander wirbelte, war ich überglücklich. Wir hatten so die eine oder andere Anlaufschwierigkeit, aber heute sind wir ein echtes Team. Wir haben eine wunderschöne Beziehung, die von Geben und Nehmen in gleichem Maße geprägt ist. Ich brauche sie ebenso wie sie mich. Sie ist meine Partnerin, meine Rückendeckung und meine Stütze. An manchen Tagen war sie morgens für mich der Grund, überhaupt aufzustehen. Ich ziehe Kraft aus ihr und ihrem übersprudelnd positiven Wesen; dank ihr gibt es keinen einzigen Tag, an dem ich nicht lächle. Sieben Jahre kämpfen wir uns jetzt gemeinsam durchs Leben; ich habe sie groß gezogen, ihr Manieren beigebracht und sie aufwachsen sehen. DSCF8786Und soll ich euch was verraten? In sieben Jahren waren wir nie länger als 5 Tage getrennt. 🙂
    Vermutlich interessiert es euch nicht sonderlich, weil meiner Erfahrung nach die einzigen Menschen, die Hundefotos interessant finden, andere Hundebesitzer sind, aber ich wollte euch meine Prinzessin trotzdem zeigen. Mehr für mich als für euch. Weil ich so stolz bin. 🙂
    Das erste Foto zeigt sie mit 7 Wochen, an dem Tag, als sie zu mir kam (ja, ich weiß, 7 Wochen ist zu jung, aber das ist eine andere Geschichte). Das zweite Foto habe ich letztes Weihnachten in Dänemark aufgenommen.
  2. Stilles Wasser oder Sprudel?
    Stilles Wasser, denn ich mag Kohlensäure nicht sonderlich. Meine Zunge ist einfach zu empfindlich dafür. So schräg es klingen mag, aber der erste Schluck aus einer frischen Flasche Cola tut mir so weh, dass es mir Tränen in die Augen treibt.
  3. Welches Buch würdest du aktuell am wärmsten empfehlen?
    „The Circle“ von Dave Eggers. Wenn ich könnte, ich würde jedem Menschen auf der Welt dieses Buch aufzwingen. Um gegen Blindheit und Ignoranz zu kämpfen. Um zu Sensibilisieren. Um zu sagen „Passt gefälligst auf, wo das alles hinführt!“.
  4. Machst du Sport und wenn ja welchen?
    Nein. Ja, ich sollte, ich weiß. Ist gesund und so.
  5. Was macht mehr Spaß – schreiben oder lesen?
    Mir macht beides viel Spaß, sonst hätte ich wohl keinen Buchblog. 😉 Aber wenn ich mich nun entscheiden MUSS, dann wähle ich das Lesen. Schreiben erfüllt in mir ein Bedürfnis, aber es kann auch äußerst frustrierend sein, wenn man die eigenen Gedanken einfach nicht angemessen formulieren kann.
  6. Lieber Strand oder lieber Berge? Oder doch eher ein Städtetrip?
    Ich bin kein Wandertyp. Ich liege lieber faul am Strand und verschlinge ein Buch nach dem anderen. Städtetrips reizen mich auch immer wieder, wegen des enormen Wissens, das sie bieten. Da Städtereisen aber sehr anstrengend sind, kommt es stark darauf an, wonach mir gerade ist.
  7. Wohin ging deine letzte Reise und was war das beste Erlebnis daran?
    Die letzte Reise ging nach Dänemark, zu Weihnachten letztes Jahr, mit der ganzen Familie. Ich habe an dieser Reise vieles geliebt, die Gespräche mit meinen Liebsten, das gemeinsame Essen, die Spieleabende, die Spaziergänge. Aber ich glaube, ich muss hier wieder auf mein großes Mädchen verweisen. Das Beste an dem gesamten Urlaub war zu sehen, wie glücklich er sie gemacht hat.
  8. Bist du ein Roman- oder ein Sachbuchleser?
    Ich lese durchaus beides, aber die Romane überwiegen um einiges.
  9. Tris oder Katniss?
    Katniss. Tausendmal Katniss. Ich mochte die „Divergent“-Trilogie, ja, aber mal ehrlich, Tris hat eine Menge nerviger Eigenschaften. Katniss ist viel umgänglicher und ich kann sie besser verstehen.
  10. Gibt es einen Artikel, ein Video, Bild, etc., das du kürzlich im Internet gefunden hast und das dich begeistre (hat)t? Welche/n/s?
    Ich lese ja fast täglich online Zeitung, daher begegnen mir viele Artikel, die mich begeistern. Videos hingegen so gut wie gar nicht, weil mir die Geduld für Videoportale wie YouTube fehlt. Wenn ich mir mal vornehme, mir ein bestimmtes Video anzusehen, schaffe ich in der Regel 30 Sekunden – dann bin ich schon gelangweilt.
    Aber ich glaube, der Artikel, der mich in letzter Zeit am meisten begeistert/beeindruckt hat, war dieser:
    „Ein Rollentausch, der Angst macht“ – taz
    Gar nicht so sehr wegen des Inhalts des Artikels an sich, sondern weil er auf diese Website verweist: If We Were Syrian. Schaut es euch einfach an und probiert mal einen Länder/Städtevergleich aus.

So, Fragen beantwortet. Wenn ihr dazu etwas sagen möchtet, immer gern. 🙂

 
 

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